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Nr. 14

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Mittwoch, den 15. Februar 1928.

Olympiade

-

,, Gießener Zeitung"

Turnen, Sport und Spiel.

DFB.- WSV. Mannschaft, aus welcher Schneider hervorragte. Die Platz­

Nach dem seinerzeit veröffentlichten Programm beginnen die Olympischen Spiele in Amsterdam am 17. Mai mit den Hockey- Wettkämpfen. Am 27. Mai setzen die Fußball­spiele ein; sie sind vorgesehen bis etwa 17. Juni. Diese große Veranstaltung bleibt natürlich nicht ohne Rückwirkung auf den Sportbetrieb der einzelnen Länder. Auch der Fußball im DFB. wird in Mitleidenschaft gezogen. Im letzten Spiel­jahr wurde die Vorrunde der 16 Bewerber um die deutsche Fußballmeisterschaft am 8. Mai ausgetragen; in diesem Jahr soll sie schon am 22. April steigen; der Schluß für die Meldung dazu ist auf den 8. April( Ostern) abends festgesetzt.( Die Zwischenrunden und das Schlußspiel werden wahrscheinlich erst zu Anfang des nächsten Spieljahres erledigt.) Die Termine liegen also heuer 14 Tage früher. Das hat zur Folge, daß auch die sieben Landesverbände mit ihren Meisterschaftsspie­len entsprechend früher fertig sein müssen. Ob dies überall möglich ist? Vielleicht werden hier und da ohne Rücksicht auf das Endreseultat die gerade am besten in der Tabelle stehen­den Vereine am 8. April gemeldet werden müssen. Wie sieht es nun damit im WSV. aus? Im vergangenen Jahre wurden die Spiele der 7 Bezirksmeister und der 7 Tabellenzweiten im Einrundensystem ausgetragen. Die Serie der Bezirksmeister dauerte vom 20. Februar bis 17. April; am 24. April spielten Kurhessen- Kassel und Fortuna- Düsseldorf, infolge Punktegleich­heit um den 3. Platz und am 1. Mai mußte der Sieger dieses Spiels, Fortuna- Düsseldorf, als dritter der Bezirksmeister mit dem Sieger aus der Runde der Tabellenzweiten, Turu- Düssel­dorf, um die Ehre der Teilnahme an der deutschen Meister­schaftsrunde kämpfen. Auf diese Weise zogen sich die Verbands­meisterschaftsspiele über 11 Spieltage hin, und fanden ihren Abschluß gerade 8 Tage vor der Vorrunde. In diesem Jahr wird sich eine große Terminnot bemerkbar machen. Angenom­men die Runde der Bezirksmeister verläuft glatt, d. h. ohne Punktegleichheiten, Spielausfällen usw., dann sind 21 Spiele erforderlich, die an 7 Spieltagen erledigt werden können, wenn jedesmal 3 Spiele zum Austrag kommen. Die Tabellenzweiten sollen nach dem Pokalsystem, also mit Ausscheidung der jeweils Unterlegenen spielen; sie sind daher früher fertig. Der Sieger dieser Runde muß dann wieder mit dem Tabellendritten der Meisterrunde um die Berechtigung zur Teilnahme an den DFB.­Meisterschaftsspielen kämpfen, sodaß ein weiterer Spieltag nötig wird; im ganzen demnach 8, falls alles ohne Zwischenfälle verläuft. Zieht man den 8. April( Ostersonntag) mit heran, so müßte die Serie der Bezirksmeister spätestens am 19. Februar beginnen, wenn der Meldetermin( 8. April) eingehalten wer­den soll; will man aber noch den 15. April( also den Sonntag vor der Vorrunde des DFB.) ausnüßen, so verschiebt sich der Beginn auf spätestens den 26. Februar. Eine weitere Hin­ausschiebung des Anfangstermins wäre nur möglich, wenn man an dem Karfreitag( 6. April) und dem Ostermontag( 9. April) auch noch Meisterschaftsspiele austragen lassen will. Ob der Verband dies den Vereinen zumutet ist zweifelhaft, ebenso zweifelhaft ist aber auch, ob am 19. bezw. 26. Februar alle Be= zirksmeister ermittelt sind. Ist das nicht der Fall, so bleibt wohl nichts anderes übrig, als die gemeldeten Meister bereits mit der Austragung der Spiele beginnen zu lassen. Der Ver­band hatte sich die Entwickelung der Dinge auch ganz anders gedacht und seinerzeit angeordnet, daß am 29. Januar abends die Meldungen der Bezirksmeister vorliegen müßten und am 12. Februar bereits die Spiele beginnen sollten; diese Termine sind aber nicht eingehalten worden, weil die Verhältnisse es nicht zuließen. Am 5. Februar standen erst zwei Meister fest: SC.- Borussia- Rheine vom Westfalenbezirk und SpVgg.- Köln­Sülz vom Rheinbezirk. Für den 12. Februar war die Ent­scheidung für Hessen- Hannover vorgesehen, der Kampf fiel aber unentschieden aus. Die Terminnot wird also beängstigend.

Spv. 1920 Heuchelheim 1.

3: 1.

mannschaft hätte bei besserem Zusammenspiel und nicht so vie­lem Spielen mit dem Mund höher gewinnen können. Der Schiedsrichter war dem Spiel nicht immer gewachsen.

Die Lahnkreisliga. BfB.- Kurhessen- Marburg Lahnkreismeister! Gießen- 1900 verschenkt 4 Punkte!

Die Spielvereinigung 1900 hat auf die Austragung der restlichen Verbandsspiele verzichtet. Für die Ligaklasse kommen die zwei Rückspiele gegen Wetzlar und Frohnhausen in Betracht, die beide am Ort des Gegners aus­getragen werden sollten und beim ersten Versuch wegen widri ger Bodenverhältnisse nicht durchgeführt werden konnten, so daß die Gießener Mannschaft( nebst Anhang) die Reise umsonst gemacht hatte. Durch den Verzicht auf nochmaliges Antreten fallen die Punkte kampflos an die beiden Gegner und ist VfB. Kurhessen- Marburg unbestrittener Lahnkreismeister, da er von feinem anderen Verein mehr eingeholt werden kann.

*

Die Resultate vom 12. Februar:

Das wichtigste Spiel fand in Marburg statt, wo der VfB.­Kurhessen zum Abschluß seiner Serie den VfB.- Kirchhain als Gegner hatte und mit 6: 2( 2: 1) gewann. Die Gäste fielen nach der Pause stark ab, nach dem sie vorher ein gleichwertiges Spiel geliefert hatten. Die Marburger Elf war gut im Schwung. Das Treffen verlief in fairer Weise. Die beiden Dillvereine SB.- Herborn und Oranien- Frohnhausen gingen zum Schluß mit einem Unentschieden 2: 2 auseinander, nachdem Her­born bei Halbzeit mit 2: 1 geführt hatte.

*

-

Stand nach dem 12. Februar 1928 Spiele new. unent. veil.

VfB- K. Marburg Spvgg. 1900 Gieß u S. V Wetzlar F.V. Ockershausen

16

13

1

2

16

10

2

4

Tore Punkte 76:23 27: 5 48:24 22:10

16

9

+

30:35 20:10

16

8

Frohnhausen( Dell) V. F. B. Kirchhain

14

5

1+

5

1

8

Hessen- rant nberg

16

5

1

10

V. F R. Butzbach Sporty. Herborn

16

3

3

10

15

3

2 10

6 37:35 18:14 36:45 12:16 31:38 11:17 23:32 11:21 30:46 9:23 20:53

Die Spiele am 19. Februar.

8:22

Am 19. Februar kommen die beiden vorletzten Spiele zur Aus­tragung. Die Gegner sind einerseits Oranien und SB.- Weglar, andererseits VfB.- Kirchhain und SV.- Herborn. Bei den Vor­spielen holten sich die damaligen Platzvereine die Punkte und zwar Weylar am 15. 1. mit 5: 4( 3: 3 und Herborn am 25. 9. mit 4: 2( 2: 1). Am 8. 1. war Herborn schon einmal nach Kirchhain zum Rückspiel gefahren, doch brach der Schiedsrichter nach 30 Minuten Spielzeit das Treffen ab, da der Platz zu schlecht war. Kirchhain lag in diesem Augenblick mit 1: 2 im Hintertreffen. Sämtliche vier Vereine haben ein großes In­teresse daran, am 19. 2. die Punkte für sich zu erobern, die einen, um ihren Platz in der Tabelle noch hinaufzuschrauben, die anderen, um nicht ohne weiteres dem Abstieg verfallen zu sein, sondern sich mit einigen Leidensgenossen möglichst noch auf gleiche Stufe zu bringen und damit Ausscheidungsspiele nötig zu machen. Es sind also an beiden Orten harte Kämpfe in Aussicht, deren Resultate sich nicht voraussagen lassen.

Der neue Lahnkreismeister.

VfB.- Kurhessen- Marburg mußte bekanntlich am Schluß des vorigen Spieljahres aus der Bezirksklasse 1 absteigen. Mit Beginn der Verbandsspiele der Lahnkreisliga brachte der Ver­ein eine verjüngte Mannschaft heraus, in der zunächst 6 Spie­ler der vorjährigen 1. Jugend- Elf mitwirkten: vier im Sturm, VfV. Gießen Liga- Res. einer in der Läuserreihe und einer im Tor. Ein Stürmer wurde aber bald wieder ausgeschieden, und der Torwächter schließlich auch durch einen älteren ersetzt. Das Debut der neuen Aufstellung in Wetzlar endete infolge Mangels an Durchschlags­kraft der ehemaligen Jugendlichen trotz guter Leistungen mit einer 1: 4- Niederlage. Das zweite Spiel in Odershausen ging auch verloren, aber schon knapper, nämlich mit 2: 3; beim Rück­spiel gegen diesen Lokalgegner ließ sich Marburg den schon ziemlich sicheren Sieg gegen Schluß entreißen und mußte sich mit einem Unentschieden, 4: 4, begnügen. Alle anderen Spiele konnte die Elf gewinnen, zum Teil mit recht hohem Vorsprung;

Zum Freundschafts- Rückspiel weilte die Liga- Reserve der Gießener Bewegungsspieler in Heuchelheim. Die Spannung auf dieses Spiel war in Sportkreisen groß, wußte man doch, daß die übrigen Mannschaften des VfB. alle spielfrei waren, und erwartete man die Gäste in stärkster Ausstellung. Nach An­pfiff des Schiedsrichters entwickelte sich gleich ein sehr spannen­der Kampf; der Mittelläufer Heuchelheims beherrschte das Feld, gibt zum Linksaußen, die Flanke kommt hoch vors Tor, wo sie Christ aufnimmt, im Uebereifer jedoch verschießt. Weiter gehts in rasendem Tempo von Tor zu Tor, doch die Hintermannschaf= ten sind aufmerksam und vereiteln jeden Erfolg. 20 Minuten Spielzeit. Der Blau- Weiße Sturm liegt im Angriff, Christ schießt aufs Tor, der Ball wird jedoch vom Gästeverteidiger zur Ecke gelenkt. Schleenbecker schießt die Ecke wunderbar, der Ball schlüpft die Torlatte entlang, und ehe der Torhüter erreichen fann, hat Bach eingeköpft. Dieses Resultat konnte vier Minu­ten später von Arnold durch unverhofften Fernschuß auf 2: 0 erhöht werden. Ein von Henrich sehr schön geschossener Straf­stoß brachte in der 30. Minute den Gästen das Ehrentor. Nach dem Mittelanstoß bekommt Heuchelheims Rechtsaußen den Ball, flankt nach schönem Lauf zur Mitte, wo Bach aufnimmt, der an den freistehenden Christ abgibt, welcher unter dem sich wer­fenden Gästetorhüter zum 3. Tor einschießt. Kurz darauf wer­den die Seiten gewechselt. Bei Wiederanpfiff hatte die Gäste­nannschaft vollständig umgestellt. Das Spiel begann mit An­stoß der Gäste, welcher jedoch von dem einheimischen Mittel­läufer abgefangen wurde, und dieser schickte den eigenen Sturm vor. Heuchelheims Rechtsaußen läuft die Linie entlang, wird jedoch von dem anlaufenden Ex- Torhüter( der jetzt linker Läu­fer spielt) geworfen, und mußte ausscheiden. Trotzdem die Plazzelf nun die zweite Halbzeit nur mit 10 Mann bestreiten mußte, spielte sie im Zeichen der Ueberlegenheit und die Gäste zogen es vor, gut zu verteidigen. Die zweite Halbzeit lag im Zeichen der verpaßten Torgelegenheiten. Mit freudigem Sport­gruß verließ man den Platz, war es doch ein schöner Erfolg, auf den die Vorstädter stolz sein können. VfB. stellte eine gute

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das beweist am besten das Torverhältnis 76:23( bei 16 Spie­len!). Dieses gute Abschneiden verdankt der Verein nicht zu­letzt dem Umstand, daß er, ohne sogn. ,, Kanonen", die doch nur vorübergehend geholfen hätten, herbeizuziehen, fast jeden Sonn­tag dieselben Spieler in den Kampf schicken konnte, so daß mit der Zeit das gegenseitige Verstehen und damit das Zusam= menwirken in der Mannschaft immer besser wurde. Und wenn er bei einigen wichtigeren Treffen auf ältere Spieler zurück­griff, so waren diese so geschult, daß sie sich ohne weiteres dem Stamm der Elf anpassen konnten. Trotzdem ist die Mannschaft noch nicht so, daß man sie als vollkommen und konstant bezeich­nen könnte. Die Fähigkeit noch mehr zu leisten, als sie bisher geleistet haben, steckt wohl in den jüngeren Spielern, aber es fehlt ihnen zum Teil noch der Antrieb oder der Ehrgeiz, die Leistungsfähigkeit produktiv zu gestalten, in wirklich sehens­werte und sichtbare Leistungen umzuwandeln. Dieser Mangel muß unbedingt behoben werden, wenn die Mannschaft in den Spie­len mit den drei anderen Gruppenmeistern Erfolge erzielen und, falls ihr der Aufstieg glückt, in der Bezirksklasse 1 nicht eine untergeordnete Rolle spielen will, wie im Jahre 1926-27. Solange bei den Meisterschaftsspielen nur die Tortreffer ge­wertet werden, ist weniger Gewicht auf eine augenfällige Spielweise zu legen, als auf eine auf die Erzielung von Tref= fern angelegte Taktik; wer natürlich beides in erfolgverspre­chender Weise verbinden kann, hat das bessere Ende für sich. Möge der neue Lahnkreismeister in diesem Sinne an sich wei­terarbeiten, gute Fortschritte machen und bei seinem kommen­den Spielen den Lahnkreis würdig vertreten.

Aus dem Gau Gießen- Weßlar.

Die Verbandsspiele der unteren Mannschaften sind bis auf einige, die für die Aufstiegspiele ohne Belang sind, ausge­tragen. Die 2. Mannschaften der Ligavereine spielten in einer Gruppe unter sich. In dieser Gruppe gewann Weglarer Sp.B. 2. sämtliche Spiele, steht somit an erster Stelle.

Am 19. Februar beginnen die Aufstiegsiele der Gruppe 2. Gruppenmeister sind folgende Vereine: VfB.- Gießen 3., Lau­bach 1., Niederweisel 1., Wetzlarer Sp.V. 3., Ehringshausen 1., Merkenbach 1., Herbornseelbach 1. und Manderbach 1. VfB.­Gießen 3. und W.Sp.V. 3. können an den Aufstiegspielen nicht teilnehmen. Dafür nehmen Lollar 1. und Steindorf 1., die an zweiter Stelle stehen, teil. Es spielen in zwei Serien in Vor­und Rückspiel: Lollar 1., Laubach 1., Niederweisel 1. und Stein­dorf 1, sowie Ehringshausen1., Merkenbach 1., Herbornseelbach 1. und Manderbach 1. Die beiden Ersten jeder Serie steigen auf. Für den Aufstieg werden wohl Laubach und Steindorf und Ehringshausen und Manderbach in Frage kommen. Die Mannschaften dieser Vereine haben in den Verbandsspielen gezeigt, daß sie gut diszipliniert sind. Dies ist vor allem der umsichtigen Leitung ihrer Führer zu verdanken.

Westdeutschland.

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Der Bezirk Hessen- Hannover hann in diesem Jahre seinen Meister nicht finden. Nachdem die beiden ersten Spiele einmal die Kurhessen Kassel und dann den anderen Gruppenmeister, SC. 03 Kassel siegreich sahen, sollte ein besonderes Entschei­dungsspiel am Sonntag den Meister bringen. Aber der Kampf endete trotz Verlängerung 2: 2, und so ist ein viertes Spiel zur Ermittlung des Meisters notwendig geworden. Im Rhein­bezirk, wo die SpVg. 07 Köln- Sülz bereits den Titel an sich gebracht hat, wurde am Sonntag der Teilnehmer für die west­deutsche ,, Runde der Zweiten" ermittelt. VfR. Köln schlug den FV. Koblenz- Neuendorf und sicherte sich damit den wertvollen und begehrten Platz. Duisburg sah den Endkampf um den Pokal des Duisburger Rasensportverbandes. Westdeutschlands Meister, der Duisburger Spielverein, hatte mit der zweitklassi­gen Hertha wenig Last und brachte mit einem 7: 1 Sieg und Pokal an sich. Im übrigen gab es in den Bezirken des West­deutschen Spielverbandes keine Ereignisse von Belang. Ein interessantes Programm wird der nächste Sonntag bringen, da dann einige weitere Bezirke die Endkämpfe um die Bezirks­meisterschaft aufnehmen.

Universität Berlin schlägt München 4: 2.

Jm Bochumer TuS.- Stadion tam am Samstagnachmittag das Endspiel um die Deutsche Hochschulmeisterschaft im Fußball, für das sich die Universitäten Berlin und München qualifiziert hatten, zum Austrag. Die erste Halbzeit verlief bei ausge­glichenem, schönen Spiel torlos. Auch in der zweiten Halbzeit waren sich die Mannschaften ungefähr gleichwertig. Die schnel­leren Reichshauptstädtler hatten aber mit ihren Angriffsaktio= nen mehr Glück und konnten das Treffen mit 4: 2 Toren für sich entscheiden.

Norddeutschland gegen Westdeutschland am 1. April 1928 in Altona.

Das schon zweimal unentschieden abgebrochene Zwischen­rundenspiel um den DFB- Pokal zwischen den Verbandsmann­schaften von West- und Norddeutschland wird am 1. April 1928 Da= im Altonaer Volkspark zum dritten Male aufgenommen. durch kommt natürlich auch das Pokalendſpiel nicht schon am angesetzten Termin, den 19. Februar 1928, sondern erst später zum Austrag.

Süddeutsche Endspiele.

Wieder reichlich Ueberraschungen. Man muß sich daran gewöhnen, daß die in diesem Jahr neu in die süddeutsche Meisterschaft eingreifenden Mannschaften feine ,, Achtung vor der Tradition" haben und rücksichtslos ihre ,, Ellenbogen" gebrauchen, um sich ans Licht zu bringen. So konnte es denn nicht ausbleiben, daß verschiedene Standart­mannschaften empfindliche Niederlagen hinnehmen mußten, die aber zumeist nur dem Uneingeweihten sehr überraschend kom=

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