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Mittwoch, den 13. Ju

Mittwoch, den 13. Juni 1928.

,, Gießener Zeitung"

kann, ohne eine einzige Zeile darüber zu finden, was der Frie-| beisammen hatte, sagte er dem Inhaber, er möge ihm den gan= zen Krempel nach Hause schicken. densvertrag von Versailles für die Deutschen( besonders in wirt­schaftlicher Beziehung) bedeutet. Ja, was noch schlimmer ist: Es gibt Arbeiterblätter, die den Mut haben, gegen andere Blät­ter, die an die Lasten des Friedensvertrages erinnern, heftig zu polemisieren...

Es erscheint überflüssig, dem noch etwas hinzuzufügen.

Schattenseiten der Wohlfahrtspflege.

Die moralische Verpflichtung der Allgemeinheit: keinen in Hunger und Elend umkommen zu lassen, machte in den Kriegs­jahren die Wohlfahrtspflege überall in Deutschland zu einem sozialen Tätigkeitsfeld, das vorbildlich für manchen anderen Staat ist, das aber auch seine oft großen Schattenseiten hat.

Die Tätigkeit, die Arbeitsgebiete und auch die Sorgen der Wohlfahrtsämter sind oft eingehend in der Presse erörtert. Wie wir den ,, Frankfurter Nachrichten" entnehmen, ist der Etat des Frankfurter Wohlfahrtsamtes besonders groß, aber die bereit­gestellten Mittel treffen nicht immer die bedürftigen Kreise, denn besonders in letzter Zeit werden in Frankfurt in Pfleger des Wohlfahrtsamtes bestürmt und sogar gröblich beleidigt, wenn sie nicht auf Antrag eine wesentliche Erhöhung der Unterstützung eintreten lassen oder Leute, die bisher dem Amt unbekannt wa­ren und deren Verhältnisse erst nachgeprüft werden müssen, nicht sofort in Unterstützung nehmen. Es haben sich bereits Fälle ereignet, in denen ehrenamtliche Pfleger die Polizei in Anspruch nehmen mußten, um sich vor Zudringlichkeiten und Be­lästigungen zu schützen. Täglich erhalten die Armenpfleger Briefe, in denen die Not einer Familie dargestellt wird, und alle diese Briefe schließen damit, daß Unglück drohe, wenn nicht sofort ein­gegriffen werde.

Aber glücklicherweise gibt es trotz allem noch Pfleger, die auf diesen Schwindel nicht hereinfallen, sondern die pflichtge= mäß die vorgeschriebene Prüfung vornehmen. Dabei stellt sich, wie aus Kreisen der Pfleger mitgeteilt wird, in den meisten als so dringend dargestellten Fällen heraus, daß entweder die Schil­derung der Notlage stark übertrieben oder eine Notlage über­haupt nicht vorhanden ist.

Mit welchen Mitteln heute gearbeitet wird, zeigt neben vie­len Belästigungen folgender Fall:

Ein Armenpfleger wurde in Frankfurt von einem angeb­lichen Arbeitslosen hart bedrängt, ihm sofort einen bestimm­ten namhaften Betrag auszuzahlen, da er sonst Frau und Kindern den Hals abschneiden werde. Der Armenpfleger er­klärte, daß er sofort in der Wohnung des Antragstellers er­scheinen werde, um nach dem Rechten zu sehen, und ließ sich von diesem einzig richten Standpunkt auch nicht abbringen, als er von zwei Seiten telephonisch angerufen wurde, doch den geforderten Betrag zu zahlen, da die Familie infolge lang­jähriger Arbeitslosigkeit am Rande der Verzweiflung sei. Als der Pfleger ungefähr eine Stunde später in der angegebenen Wohnung erschien, stellte sich heraus, daß der Mann gar nicht arbeitslos war, sondern als Reisender ein auskömmliches Brot verdiente und erwachsene Kinder hatte, die in Verdienst stan= den. Nach den erhobenen Feststellungen verfügte die Familie über ein monatliches Einkommen von mehr als 400 R.-Mt.

Wie sich bei genauer Untersuchung herausstellte, hatte der skrupellose Antragsteller an diesem Tage einen Wechsel zu zahlen und suchte das Geld dafür vom Wohlfahrtsamt zu erschwindeln. Bedauerlich ist, daß nicht alle Wohlfahrtspfleger mit der gleichen Konsequenz verfahren.

Eine weitere Erscheinung im Frankfurter Wohlfahrtswesen ist die Verweigerung der Uebernahme angebotener Arbeit. Die Pfleger klagen alle darüber, daß sie bei der Arbeitsvermittlung in zahlreichen Fällen auf Ablehnung stoßen. Das Wohlfahrts­amt hat das Recht, in Armenunterstützung stehende Erwerbs­lose bei städtischen Aemtern oder in Notstandsarbeiten unter, zubringen, um den Etat des Wohlfahrtsamtes nach Möglichkeit zu entlasten.. Gerade in der letzten Zeit sind die Fälle, in denen die Annahme dieser angebotenen Arbeit von den Pfleglingen abgelehnt wird, mit der Erklärung, daß man sich bei der Unter­stügung besser stelle, als in Lohnarbeit, wiederholt vorgekom: men. Sie rechnen den Pflegern dummstolz vor, daß sie an Armenunterstützung, Zuschüssen, Brotscheinen usw. mehr erhalten und auch nicht so früh zur Arbeit zu gehen brauchen. In der Zeit von Januar bis heute wurde in mehr als 300 Fällen von ungefähr 600, in denen Arbeit geboten wurde, diese abgelehnt. Daß bei einem solchen System alle Moral zum Teufel geht, liegt klar auf der Hand.

Wir erinnern bei dieser Gelegenheit auch an die Meldun­gen, die anfangs des Jahres besagten, daß Forstämter und Ge­meindeverwaltungen in Oberhessen und Starkenburg keinen Holzhauer finden konnten, obwohl in den Gegenden Hunderte von Arbeitslosen, jede sich bietende Gelegenheit, wieder in ge= regelten Verdienst zu kommen, ausnuten konnten. Man mußte seinerzeit auf unsere oberhessischen Bauernburschen zurückgreifen. Die Unterstützungsempfänger im Kreis Groß- Gerau und Offen­bach a. M. aber feierten weiter.

Jedes Ding hat ja bekanntlich seine zwei Seiten, von denen es sich betrachten läßt, aber das muß jeder Vernünftige zugeben, der kleine Geschäftsmann und Handwerker muß täglich um seine Existenz ringen, schafft 12 und mehr Stunden, und wenn er sieht daß andere angebotene Arbeit ausschlagen, dann greift größte Verbitterung in weitesten Kreisen um sich. Darum muß der Kreis ihrer Empfänger wohl in vielen Orten sorgfäl­tigst überprüft und gründlich gesäubert werden.

Lokales.

Hochstapler.

Zu einem der bedeutendsten Möbelhändler Wiens kam ein junger Mann, der gut, aber ärmlich gekleidet war und ließ sich Wohnungseinrichtungen zeigen. Der Inhaber des Geschäfts be­diente ihn persönlich, er war ein freundlicher Herr und zeigte dem Kunden mit viel Geduld alles Gewünschte, obwohl er doch genau wußte, daß dieser arme Teufel nicht einmal in der Lage sein würde, einen einzigen Stuhl zu kaufen.

Der junge Mann ließ sich nicht beirren, er ließ die Num mern einiger Garnituren notieren, und als er fünf Zimmer

Der Kaufmann zuckte mit keiner Wimper, aber er war ein höflicher Mann. Er glaubte, den Herrn darauf aufmerksam machen zu müssen, daß zumindest die Anzahlung, ein Fünftel der Gesamtsumme, sogleich zu erledigen sei. Der junge Mann sah den Kaufmann erstaunt an. Aber.." sagte er schüchtern. Der Inhaber zuckte sehr energisch mit den Achseln. Dann bedauere ich, wir müssen auf der Anzahlung bestehen."

,, Aber ich will ja alles bezahlen!" platzte der Kunde heraus. Er zückte die Brieftasche und zählte eine Unmenge Scheine auf den Tisch.

Der Kaufmann sagte nichts mehr. Aber er flüsterte seinem Angestellten etwas ins Ohr, und nach einigen Minuten war die Kriminalpolizei da. Sie behielt den jungen Herrn in Ge­wahrsam, bis er einwandfrei beweisen konnte, daß er all sein Geld einwandfrei- geerbt habe.

Ein Zeichen der Zeit! Früher galt der als Hochstapler, der nichts bezahlte. Heute wird man verhaftet, wenn man bezahlt!

* Eine Gedenkhalle für die im Weltkrieg gefallenen Studen­ten, Lehrer, Professoren und Beamten der Landes- Universität wird in der Neuen Aula errichtet. In dem Vorraum zur Gro­ßen Aula wird eine mächtige Bronzeplatte, die auf einem Gra­nitsockel ruht, eingelassen, welche die Namen der Gefallenen trägt. Der Sockel ist mit dem Wahlspruch der Universität in großen Buchstaben versehen. Der gesamte Vorraum wird nach den Plänen des Architekten Max Scherbaum- München neu hergerichtet. Zur Finanzierung des Projektes steht dem Denk­malsausschuß bereits eine stattliche Summe zur Verfügung. Die Studentenschaft hofft, noch in diesem Semester das Ehrenmal einweihen zu können.

* In der Zeit vom 1. bis 31. Mai 1928 sind folgende An­zeigen wegen Zuwiderhandlungen durch Fahrzeugführer bezw. Kraft und Radfahrer gegen verkehrspolizeiliche Vorschriften er­hoben worden: 18 Anzeigen wegen Fahrens zur Nachtzeit ohne hellbrennende Laterne, 8 Anzeigen wegen Fahrens auf Bürger­steigen, 13 Anzeigen wegen Fahrens mit übermäßiger Ge­schwindigkeit, 11 Anzeigen wegen Fahrens, ohne die rechte Straßenseite einzuhalten, 10 Anzeigen wegen Fahrens durch ge= sperrte Straßen, und 23 Anzeigen wegen sonstiger Zuwider= handlungen in verkehrspolizeilicher Hinsicht.

Der Oberhessische Provinzial- Feuerwehrtag fand am Samstag und Sonntag in Alsfeld in Verbindung mit der Feier des 75jährigen Bestehens der freiwilligen Feuerwehr von Alsfeld statt. In den Landesausschuß wurden die Herren Schmidt- Büdingen, Damm- Friedberg, Siadtbranddirektor Brau­bach- Gießen und Knieriem- Alsfeld, gewählt. Der nächste ober­hessische Provinzial- Feuerwehrtag soll in Lauterbach stattfinden. Straßensperrungen,

mitgeteilt vom Oberhessischen Automobil- Club E. B., Gießen. Km. 0,6 1,6 und 2,4-3,4, im Straßenzug Marburg- Kirchhain, vom 12.- 28. 6.

Bobenhausen I

Rm. 43-45,6, im Straßenzug Nidda- Ranstadt, vom 14. 6. bis auf weiteres; Umleitung: Wallernhausen Bellmuth.

Ab Abzweig nach Bruchenbrücken, im Straßenzug Friedberg Ossenheim Staden, bis auf weiteres; Umleitung: Bruchen­brücken Assenheim.

Die Sperrung der Straßenstrecke Ossenheim- Nieder- Flor= stadt wird ab 11. Juni 1928 aufgehoben..

Hochzeitsreise

L

Zauberwort

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für viele wunderschön und unvergeßlich- die entzückende Ouvertüre zu den Flitterwochen, durch die zwei Menschen in den Zauberwald der jungen Ehe eintreten. Die glückliche Zeit ist jedoch schnell vorbei und die Hochzeitsreise wird bald ein Erlebnis, an das das Ehepaar in zärtlicher Erinnerung zurückdenkt. Zufrie­dene Stunden werden aber immer wieder­kehren, wenn es verstanden wird, sich in glücklicher Harmonie gegenseitig zu dienen. Ein guter Ratgeber in vielen Fragen der Hauswirtschaft will für jede Hausfrau

und besonders für die angehenden das soeben erschienene Dr. Oetker's Schul­kochbuch, Ausgabe C sein, das die heute veränderten Verhältnisse sowie die neuen For­schungsergebnisse in der Ernährungswissen­schaft berücksichtigt. Zahlreiche farbige Ta­feln vervollständigen die Sammlung von fast 500 Koch-, Back- und Einmache- Rezepten. Das 150 Seiten starke Buch in dauerhaftem Pappband ist, wo nicht vorrätig, gegen Ein­sendung von 30 Pfg. in Marken von mir portofrei zu beziehen.

Dr. Oetker's Backin- Backpulver, Pudding pulver, Vanillin- Zucker, Gustin usw. sind in allen Geschäften stets frisch zu haben.

Viele neue und wertvolle Anregungen zum Backen bietet Ihnen außerdem das neue farbig illustrierte Oetker- Rezept­buch, Ausgabe F, das für 15 Pfg. in allen Geschäften erhältlich ist. Sie erfahren aus dem Buche auch Näheres über den vorzüglichen Backapparat ,, Küchenwunder", mit dem Sie auf kleiner Gaskocherflamme backen, braten und kochen können.

Dr. August Oetker, Bielefeld

Aus Nah und Fern.

Lich. Der Gesangverein, Cäcilia", einer der größten mittel­dewischen Gesangvereine, feierte sein 90jähriges Bestehen durch eine Veranstaltung, die großen Fremdenzustrom nach der Stadt brachte. Bei dem Festakt überreichte Bürgermeister Gail eine ansehnliche Jubelgabe im Auftrage der Stadt Lich. Der hessische Staatspräsident ließ eine silberne Plakette für besondere Ver= dienste um die Pflege des deutschen Männergesanges überreichen. Der ehemalige Großherzog von Hessen, der als Ehrengast bei

Nr. 48.

der Feier zugegen war, zeichnete den Gesangverein ,, Cäcilia" durch eine Plakette aus. Von den zahlreichen Geschenken ist noch die Verleihung der Heinrich Neeb- Plakette zu erwähnen, die der Neebsche Männerchor in Frankfurt der, Cäcilia" verlieh. ( Der frühere Komponist und Sängerführer Heinrich Neeb war ein Sohn der Stadt Lich.) Mit der Feier war ein Gesangswett­streit verbunden, an dem 31 Vereine, darunter solche aus West­falen und dem Rheingau, teilnahmen. In der ersten Stadt­klasse errang die Sänger- Vereinigung Rüdesheim den ersten und den Ehrenpreis. Wertvolle Ehrenpreise errangen noch die ,, Liedertafel" Altena i. Wests., der ,, Liederkranz" Büdingen und ,, Frohsinn" Sprendlingen.

Darmstadt. Der bei dem Marineunglück schwer verwundete Obergefreite Eduard Daum aus Darmstadt ist am Sonntag Morgen seinen Verlegungen erlegen. Vorgesetzte und Kame= raden trauern ihm nach als einem tüchtigen Seemann und lie­benswerten Menschen.

Groß- Gerau. Einen Schaden in Höhe von 100 000 Mark erleidet unsere Gemeinde dadurch, daß in der hiesigen Gemar­fung nicht weniger als 15 Hektar Kiefernbestand durch den Kiefernspanner vernichtet worden sind.

Wieder ein Todesopfer eines französischen Autos. Mainz. Auf der Gonsenheimer Landstraße, kurz vor dem Ortseingang, wurde Montag abend ein 18jähriges Dienstmäd­chen, das in Begleitung seines Bruders war, von einem fran­zösischen Auto, dessen Lenker, ein französischer Soldat, wie fest­gestellt wurde, betrunken war und eine Schwarzfahrt machte, überfahren und schwer verletzt. Auf dem Transport nach dem städtischen Krankenhause verstarb das Mädchen.

Wezlar. In der Nacht zum Montag brannte in Stock­hausen, an der Strecke Wetzlar- Koblenz, die Gastwirtschaft ,, Zum Deutschen Haus" mit Saalbau, Scheuer und Wohnhaus ab. Der Schaden ist sehr hoch. Drei Feuerwehren arbeiteten angestrengt an der Bekämpfung des Feuers, über dessen Entstehung noch nichts ermittelt werden konnte. Der Betroffene ist versichert.

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Der 2. Westdeutsche Kavalleristentag,

von

der am 9. und 10. Juni in Fulda stattgefunden hat, und wozu auch der beliebte Reiterführer Generalfeldmarschall Madensen erschienen war, zeigte das starke Zusammengehörig­feitsgefühl der Angehörigen unserer ehemaligen stolzen Rei­terei. Die Beteiligung war gut, das Fest selbst, kurz gesagt, eine Kopie des imposant verlaufenen 1. Westdeutschen Kavalle= ristentages, der bekanntlich im vorigen Jahre in Gießen ver­anstaltet worden war. Die Zucht und Ordnung, die der junge Mann ehedem während seiner Militärzeit angepaßt bekam, und den guten vaterländischen Geist, der durch das kameradschaftliche Zusammenleben jeden Einzelnen beseelte, den zu erhalten so sagte v. Mackensen am Festabend in seiner bernig- schönen Ansprache das sei heute Pflicht eines jeden Familienvaters; seine Söhne so zu erziehen, ist ein hohe Verdienst für unser Vaterland. Der Festzug war ebenfalls sehr interessant, aber nicht so reichhaltig als wie 1927 in Gießen. Historische Grup­pen aus der ältesten und alten Armee, sehr gute Festwagen, schmucke Husaren- Mädchen und das schöne Pferdematerial weckte beim Publikum größtes Interesse. Der greise Generalfeldmar­schall stand oben im Schloß am Fenster und winkte oft den vor­beiziehenden Kameraden zu. Der Kavallerieverein Gießen, der bei der Fahnenweihe des Fuldaer Kavallerievereins mit dem Bruderverein von Würzburg Patenstelle versah, überreichte eine kostbare Fahnenschleife. Die dabei gehaltene Ansprache des Ka­meraden Soldan( 1. Vorsitzender des Gießener Kavallerie­vereins) über die Bedeutung der Fahnen für die ehemaligen Soldaten machte großen Eindruck; sie klang aus mit den in­haltreichen und sehr beachtenswerten Worten:

Ich bin geboren deutsch zu fühlen,

Bin ganz auf deutsches Denken eingestellt,

Erst kommt mein Volk, und dann die andern vielen Erst meine Heimat und dann die Welt. Generalfeldmarschall von Mackensen hat unter sein Bild, das der Gießener Kavallerieverein von dem festgebenden Ver­ein als besondere Aufmerksamkeit überreicht bekommen hat, eigenhändig seinen Namenszug gesetzt.

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Eine Million Besucher der Pressa".

Köln. Am letzten Sonntag hat die Besucherzahl der ,, Pressa" die erste Million überschritten.

Neue Bücher.

20 Jah

Mit einem gutverlauf auf dem Waldsportplatz le Miteiten am Samstagabe Freunde an diesem Abend Heimgangs.

Auch den auf dem F Mitgliedern gedachte mar Bedentfeier am Soms tag sehnliche Freundesschar af meftellt hatte. Mit einem Feier ein, dessen Echo lau es widerhallte, was d 1.0d ein besonderes Gepr en ergriff dann das Wo ben Gedenkrede, eren tief wird und wollen wir stets benken: ,, Arbeiten zum W sei es auch mit dem O Beichen legte dann Herr Bedentitein nieder und m paden" endigte die weih

Führer durch die Rhön von Sanitätsrat Dr. Gustav Schnei­der, mit einer groß. Uebersichtskarte, 14 Wegefärtchen. 15. Aufl. Preis in Ganzl. geb. R.-Mt. 4.- Verlag H. Stürz A.-G., Würzburg. Je größer die Möglichkeit ist, an Hand eines zu­verlässigen Führers die landschaftlichen Reize einer Gegend ge­nießen zu können, umso ungetrübter und reiner wird der Genuß sein. Die neue Auflage von Schneiders Rhönführer erfüllt die an einen guten Führer gestellten Forderungen voll und ganz. Der Verfasser, bester Kenner der Rhönverhältnisse, hat es sich bei der Neuausgabe angelegen sein lassen, durch umfangreiche textliche Verbesserungen, sowie kartographische Ergänzungen, das Büchlein zu seiner neuen Reise noch besser als bisher auszu­rüsten, damit es im wahren Sinne des Wortes Wegweiser und getreuer Berater auf den Wanderungen durch das Rhöngebirge sein kann. Im Verhältnis zur Verbesserung ist die eingetre­tene Preiserhöhung sehr gering.

Die See", Monatsschrift des Deutschen See- Vereins, früher Deutscher Flotten- Verein, Berlin, Matthäikirchstraße 13, bringt in ihrem Juni- Heft Nachrichten aus der Handels- und Reichs­marine. Ein reicher Unterhaltungsteil vervollständigt den In­halt des Heftes.

Die Fußball- Olympiade in Amsterdam. Einen Bericht da rüber mit interessanten Aufnahmen bringt Heft 23,, Die J. 3. 20 Pf.", Verlag von Guido Hadebeil A.-G., Berlin SW. 68. Auch sonst zeigt die J. 3." das gewohnte Niveau. Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen.

Der Nachmittag stand alle VfB- Freunde auf d 1odien. Es herrschte ein Jugendmannschaften des fichen Wettspiel auf dem treffen war die Zuschauer Witterung auf ca. 600 treffen und zum Teil de ceffanten Alters- Herrenspi

Die Spiele:

ViB. Liga Das Jubiläumsspiel I den beiden Mannschaften, Plus geben. Der Kampf waren auf beien Seiten

schaft bedeutend verjüngt serwies sich diese dadurch

Bener machten einen ern

Bevor der Schiri K reichte für den Weglarer seinen Freundschafts- Blu portlichen Zusammenar Gästen ein Bild als An gab. Dann gab der Sch sajten hatten sich dieser BiB.: Bingel; Krep, G

Schneider 1., Lehr

W. SpB.: Petri; Benn Hertstein, Bigi, F Die Mannschaften nicht recht finden, gan Verlauf einer Viertelst

Gäste seinen Verein in denen Gewühl vor d Torhüter Bingel war

Da ihm die Aussicht v BiB.er den Ausgleich Minuten wieder merk larer Seite brachte der

den Rechtsaußen( Hert Tor für Wetzlar in der Halbzeit war ein gle nur vereinzelte gefährl sich aber dann die To Nach dem Wechsel ten in einer feinen Ma ten Hälfte der erste C wurde es lebhafter bei zweifelte Anstrengunge Gießens Tormann flä jagt nach vorne. Ein

Uruguay Die Frage nach d Turniers wird erst a fönnen, denn im Endip schaften von Uruguay u Diofen Ringens mit ein wirklich großer Kampf, wohnten, obwohl es bis Leider trug aber die M acht Zagen auch heute ei von der zweiten Halbze legen wurde, recht unfai

richter( Mutters- Hollan war. Najazzi und Fer warnungen einsteden un iten Unsportlichkeit vom Argentinien hätte& Mannschaft spielte nicht Durchweg mehr vom Sp Der Mannschaft die Sn war der Sturm bei alle In dieser Beziehung hat

Ganz ausgezeichnet war

ichaften.