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Nr. 47.

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Gießener Zeitung

( Neueste Nachrichten)

Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüd­Jendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert.

41. Jahrg.

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Bolitische Tagesschau.

Der heute zusammengetretene Reichstag wird noch keine Wahlen tätigen, sondern erst morgen sein Präsidium wählen.

Der Reichspräsident empfing am 12. Juni den Staats­sekretär des Auswärtigen Amtes Dr. von Schubert zum Vor­trage über den Verlauf der letzten Tagung des Völkerbunds= rats in Genf.

Ende Juli wird auf der Kölner Pressa" eine franzö­sische Woche stattfinden. Es wird bei dieser Gelegenheit die Bariser Große Oper zwei Vorstellungen in Köln veranstalten, die Comedie francaise eine. Es wird zum ersten Male nach dem Kriege geschehen, daß die Comedie francaise fich offiziell zu einem Gastspiel nach Deutschland begibt.

Der spanische Dittator Primo de Rivera hat seine Rüd­trittsabfichten widerrufen. Er werde auf seinem Posten bleiben, jolange dies erforderlich sei.

Das Reichskabinett zurückgetreten.

Reichspräsident von Hindenburg hat am Dienstag vormittag Reichskanzler Dr. Marg empfangen, der ihm das Rücktritts­gesuch unterbreitete. Der Reichspräsident nahm den Rücktritt an. Im Anschluß wurde der sozialdemokratische Abg. Müller­Franten vom Reichspräsidenten empfangen und mit der Regier­ungsbildung beauftragt.

Sizungen der Reichstagsfraktionen.

Die Sozialdemokratische Fraktion des Reichstages beschloß in ihrer gestrigen Fraktionssitung, für den Präsidentenposten wieder den Abg. Löbe vorzuschlagen und der Wahl eines Mit­gliedes der kommunistischen Fraktion zum dritten Bizepräsidenten zuzustimmen, wenn diese Fraktion sich verpflichtet, die Bestimm ungen der Geschäftsordnung zu beachten und den übrigen Wah­len in das Präsidium gemäß der Fraktionen zuzustimmen. Die Demokratische Fraktion des Reichstages wählte heute zu ihrem Vorsitzenden den Abg. Koch- Weser wieder. Die übrige Vorstandswahl wurde noch aufgeschoben. Die Fraktion ist be­reit, sich an der Regierungsbildung zu beteiligen, hat aber zu den Personalfragen noch nicht Stellung genommen.

Im Anschluß an die Nachmittagsverhandlungen zwischen Sozialdemokraten und Zenturm hielt die Zentrumsfraktion des Reichstags noch eine Sigung ab, in der Abgeordneter von Gué: rard über die stattgefundenen Verhandlungen Bericht erstattete. Daran schloß sich eine Aussprache, die am Mittwoch vormittag fortgesetzt wird. Wie das Nachrichtenbüro des VDZ. hört, wird in Zentrumskreisen der Stand der Verhandlungen günstig be­urteilt. Müller- Franken hat an den Reichsarbeitsminister Brauns bezw. an die Zentrumsfraktion das dringende Ersuchen gerichtet, daß Minister Brauns in seinem Amte verbleiben möge. Dr. Brauns und die Zentrumsfraktion haben diesem Ersuchen zugestimmt, allerdings unter der Voraussetzung, daß Dr. Brauns alsbald zur Wiederherstellung seiner Gesundheit einen längeren Erholungsurlaub antritt.

Ueber die deutschnationale Fraktionssihung wird folgendes Kommuniqué ausgegeben: Die Deutschnationale Reichstags= fraktion hielt heute ihre erste Sigung ab. Auf Vorschlag des Grafen Westarp wurde die Wahl des Fraktionsvorstandes bis zum Begin der parlamentarischen Arbeit ausgesetzt. An ein Referat des Grafen Westarp über die politische Lage schloß sich eine ausgedehnte Aussprache über die bisherige und künftige parlamentarische Arbeit.

Druck und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526 Postscheckkonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M

Mittwoch, den 13. Juni 1928

Bei der unfreiwilligen Landung ist die Mannschaft ge= trennt worden. Zuerst riß die Führergondel ab, in der sich Nobile mit 8 Mitgliedern der Besatzung befand. Die Uebri= gen sind mit dem Luftschiff weiter getrieben worden, von ihnen weiß man noch nichts.

Die Hilfsmaßnahmen, die sehr zahlreich eingesetzt haben, be­dürfen größter Eile, denn die Schiffsbrüchigen haben natürlich außerordentlich zu leiden. Nach den letzten Meldungen aus Kingsban scheint jetzt soviel festzustehen, daß keine verläßlichen Nachrichten über die sieben Mitglieder der Italia"-Mannschaft vorliegen, die mit dem Luftschiff abgetrieben sind. Die Wit­terungsverhältnisse im nördlichen Spitzbergen sind unsicher. Das Dornier- Wal- Flugzeug, das von Jtalien zur Hilfe gesandt wird, fann Spitzbergen erst Freitag oder Samstag erreichen.

Was erwartet das Handwerk von den kommenden Parlamenten.

RH. Der Generalsekretär des Deutschen Handwerks- und Gewerbekammertages, Dr. Meusch, Hannover, sprach am 10. Juni in einer Versammlung des Mitteldeutschen Handwerker­bundes zu Gera über die Frage ,, Was erwartet das Handwerk von den kommenden Parlamenten?" Dr. Meusch streifte ein­leitend die in letzter Zeit immer wieder hervorgetretenen Ver­suche, das allgemeine Parlament unter dem Gesichtspunkt wirt­schaftlicher Sonderinteressen der einzelnen Berufsgruppen um= zubilden. Er wies auf die damit verbundenen schwersten Ge­fahren für eine nach einheitlichen Gesichtspunkten zu führende Gesamtpolitik auf staats- und wirtschaftspolitischem Gebiete hin. Der Reichsverband des deutschen Handwerks habe aus diesem Grunde heraus immer wieder gefordert, daß die großen Be­rufsstände der deutschen Volkswirtschaft in die Willensbildung bei der politischen Gesetzgebung und Verwaltung auf legale Weise eingeschaltet würden. Es müßte daher ein Forum für alle Kreise der Wirtschaft geschaffen werden, auf dem wirklich die einzelnen Glieder der deutschen Wirtschaft nach der ihnen innewohnenden Bedeutung sich zur Geltung bringen könnten. Der Versuch zu einer solchen Mitwirkung sei im vorl. Reichs­wirtschaftsrat unternommen, dessen Tätigkeit leider erheblich unterschätzt werde.

Für das Handwerk fordere der Reichsverband nach wie vor eine durch gesetzliche Vollmachten geordnete und ermächtigte be­rufliche Selbstverwaltung. In dieser Richtung werden die Vor­schläge, die der vor 8 Jahren vorgelegte Entwurf einer Reichs­handwerksordnung enthielt, dem Ziele nach unverändert auf­recht erhalten und wieder aufgenommen.

Uebergehend zur Frage der freien oder gebundenen Wirt­schaft bemerkte Dr. Meusch, daß der Begriff der freien Wirt­schaft in den einzelnen Kreisen der Wirtschaft recht verschieden verstanden werde. Die eigentliche Sozialisierung sei zwar ab­gewendet, dafür erlebten wir aber die fortschreitende Ausdehn­ung der Wirtschaftsführung durch die öffentliche Hand. An die Stelle der freien individualistischen Wirtschaft trete mehr und mehr in weiten Kreisen von Handel und Industrie eine fapitalistisch- kollektiv gebundene Wirtschaft. Das Handwerk wolle den Grundsatz der freien Wirtschaft nicht nur dem Staate gegenüber angewendet wissen, sondern auch im Verhältnis der wirtschaftlichen Erwerbsstände untereinander. Die kollektiv ge= bundene Großwirtschaft sei bis zu einem gewissen Grade selbst Wegbereiter einer Sozialisierung. Das Handwerk werde auch in der Zukunft, weiterbestehen.

An die Stelle der bisherigen sogenannten Mittelstandspo­litik der Parlamente müsse eine tatkräftige und positive Poli­tik treten, die den wirtschaftlichen Zusammenhängen auf den Grund geht und allen wirtschaftenden Kreisen, nicht nur bevor­

Die Eisenbahnkatastrophe bei Siegelsdorf. zugten Teilen derselben, Rechnung trägt. Die staatliche Wirt­

Ein furchtbares Eisenbahnunglück hat sich in der Nacht vom Samstag auf Sonntag in der Nähe der Station Siegelsdorf, die 25 Kilometer von Nürnberg entfernt ist, ereignet. Aus bisher noch unaufgeklärter Weise ist der D- 3ug 47, der von Triest über München nach Holland fährt, entgleiſt. Die Un­glücksstätte bietet ein furchtbares, grauenerregendes Bild dar. Die von der Landespolizei abgesperrte Unfallreite wurde von tausenden von Personen umlagert, die die Verwüstungen de­sichtigen wollten. Die Lokomotive des Unglückszuges war den ungefähr 10 Meter hohen Bahndamm hinuntergestürzt, hatte sich in der Luft um sich selbst gedreht, und lag in entgegengesetz­ter Fahrtrichtung. Die D- 3ugwagen hatten sich zum Teil in­einandergeschoben. Gegenwärtig werden die langen Wagen in mehrere Teile zerjägt, damit die einzelnen Teile die Böschung hinuntergeworfen werden können, um auf diese Weise die Ver­fehrsstrecke freizulegen. Die genaue Ursache des Unglücks dürfte erst durch eine Untersuchung festgestellt werden.

Bei dem schrecklichen Unglück sind insgesamt 27 Todesopfer und mehr als 100 3. T. schwer Verletzte zu beklagen.

Reichspräsident, Reichskanzler und Reichsverkehrsminister haben dem Generaldirektor ihr Beileid ausgesprochen mit der Bitte, es den Betroffenen der Katastrophe, bezw. deren Ange­hörigen zu übermitteln.

Die Stalia"-Mannschaft lebt.

Es ist nunmehr gelungen, funkentelegraphisch mit Nobile in Verbindung zu treten. Die Italia"-Mannschaft befindet sich nördlich vom Kap Emyth, der Ostspitze von Nordostland, östlich von Goynoya, etwa 16 Kilometer von der nächsten Küste ent

fernt.

schaftspolitik als Ganzes gesehen, lasse leider einen produzen­tenfreundlichen Einschlag vermissen. Die ganze Steuerpolitik sei letzten Endes nur der Ausdruck schwankender parlamentarischer Mehrheitsverhältnisse. Aufgabe des neuen Reichstages bleibe es, ein neues Gleichgewicht zwischen den einzelnen Wirtschafts­zweigen herzustellen derart, daß ein Höchstmaß von Leistungs­fähigkeit erreicht werden könne.

An der Spitze aller Forderungen für die künftige Politik stehe das Verlangen nach einer Verwaltungsreform an Haupt und Gliedern. Das deutsche Volk könne nicht seine viel zu kost­spielige und täglich teurer werdende Verwaltung und daneben noch die Reparationslasten tragen. Für lettere werde eine Neuregelung notwendig, die der tatsächlichen Leistungsfähig­keit der deutschen Wirtschaft Rechnung trage und auch von der Seite des öffentlichen Haushalts her eine Senkung der Lasten ermögliche.

Uebergehend zu den Verhältnissen auf dem inneren Markte wies Dr. Meusch auf die große Bedeutung einer gesunden Land­wirtschaft für das Handwerk hin. Die Hilfsmaßnahmen der Reichsregierung schienen aber nicht geeignet, die gegenwärtige Krisis in der Landwirtschaft auf die Dauer zu beheben und für sie die Grundlage einer gesunden Preiswirtschaft wieder her­zustellen.

Auf finanz- und steuerpolitischem Gebiet biete sich ein ähn­liches unbefriedigendes Bild. Die Wirtschaft sei nicht mehr in der Lage, die ungeheuere Steuerlast zu tragen; insbesondere sei eine kräftige Senkung der Realsteuern notwendig, vornehm­lich der Gewerbesteuer. Ebenso bleibe es Aufgabe des neuen Reichstags, einen endgültigen Finanzausgleich zwischen Reich, Ländern und Gemeinden zu schaffen, der dem Zwange zur Spar­samkeit auf allen Gebieten Rechnung trage.

( Gießener Tageblatt)

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Nummer 48

Sozialistische Aufklärungsarbeit".

Eine sozialistische und eine amerikanische Stimme

zur Schuldlüge.

Es dürfte angebracht sein, einmal zu zeigen, wie in Deutsch­land von Leuten, die sich anmaßen, allein die wahren Vertre­ter der Arbeiterinteressen zu sein und wie von einsichtigen Ame­rikanern das Volk über die Schuldlüge unterrichtet wird.

Die Chemnitzer sozialistische Volksstimme brachte letzthin die Zuschrift eines Arbeiters, in der auf die ungeheuren Dawes­Zahlungen hingewiesen und gesagt wurde: ,, es würde dankbar anerkannt werden, wenn auch die Arbeiter durch Vorträge oder Leitartikel über diesen Plan der Ausbeutung der deutschen In­dustrie und Landwirtschaft sach- und fachgemäß aufgeklärt würden".

Die Antwort, die die Redaktion des sozialistischen Blattes diesem Anfrager erteilt, lautet in ihren ersten Sätzen wörtlich folgendermaßen: Lieber Genosse! Wenn Du Dich über die hohen Zahlungen, die Deutschland zu zahlen hat, empörst, so mußt Du zuerst bedenken, wie diese Bedingungen des Friedensver­trages zustande gekommen sind. Die deutsche Regierung hat 1914 durch ihre leichtfertige Unterstügung der österreichischen Kriegs­politik die entscheidende Schuld an der Herbeiführung des Welt­frieges auf sich genommen. Die deutschen Truppen sind in das neutrale Belgien eingefallen und haben es, weit über die Kriegs­notwendigkeiten hinaus, furchtbar verwüstet. In Nordfrank= reich sind Hunderttausende von Häusern, unübersehbare Flächen von Landes, zahlreiche Industriewerke usw. zerstört worden: vieles absichtlich und überflüssigerweise erst auf dem Rückzug."

Recht treffend bemerkt zu dieser Schamlosigkeit die Allge­meine Zeitung Chemniz": Es ist zwecklos, die einzelnen Un­wahrheiten und Verdrehungen der ,, Antwort" aufzudecken. Für solche Machwerke gibt es nur ein Wort An den Pranger!""

In Amerika hat ein Geistlicher namens John Haynes Holmes eine Broschüre herausgegeben, die man für 40 Pfennig in Ame­rika überall kaufen kann. In der Broschüre des Amerikaners in den Krieg gegangen, weil wir überzeugt waren, daß die steht wörtlich folgendes: Zunächst und vor allem sind wir deutsche kaiserliche Regierung den Krieg durch eine überlegte militärische Verschwörung gegen die Sicherheit und die Frei­heit der verbündeten Völker der Welt vom Zaum gebrochen hätte Sie lebten friedlich und versöhnlich. Auf einmal kam der gefürchtete Alarmruf: Die Hunnen sind vor der Tür, die Hunnen sind vor der Tür!"

Und nach dem Waffenstillstand was entdeckten wir? Er­stens, daß Deutschland den Krieg nicht vom Zaun gebrochen, daß der Gedanke, daß Deutschland die ausschließliche Ursache des Krieges gewesen und daß es eine militärische Verschwörung an­gezettelt habe, eine der Lügen der Geschichte, eines der riesen­großen Märchen gewesen, das von Leuten, die genau wußten, was sie wollten, dem Gemüte der Völker aufgezwungen worden ist.... Der zweite Grund, weshalb wir zu dieser Um­wälzung unserer Kriegsüberzeugungen kommen, ist dieser: Wir dachten, daß die Verbündeten für die Zivilisation kämpften. Nun aber haben wir entdeckt, daß das nicht wahr gewesen ist. Wir wissen jetzt, daß die Verbündeten nicht für die Zivilisation gekämpft haben, sondern für die selbstsüchtigen, konzentrierten, imperialistischen Ziele und Zwecke, die der Mittelpunkt ihres Le­bens und aller europäischen Völker während der legten fünfzig Jahre gewesen find. England, Frankreich und Italien haben gekämpft für die Beute und den Raub, den von Deutschland zu erraffen sie entschlossen waren, nun, da sie es an der Kehle hatten.

Alle Tatsachen rechtfertigen meine Behauptung, daß dieses Land Amerika in den Krieg gegangen ist, wegen der finanziellen und wirtschaftlichen Fesseln, die es an die Verbündeten ketteten Und dann kam die Propaganda! Ein langes und ein­drucksvolles Wort zum Ersatz für das kurze, scharfe und einfache Wort Lüge"! Insgesamt wurden 75 Millionen Bücher und Broschüren verteilt; 75 000 Redner arbeiteten in 5 200 Be­zirken; 755 000 Reden sind in Theatern und Kinos gehalten worden. Tonnen von Filmstreifen wurden den Kinos umsonst geliefert. Die Gesamtausgaben für unsere Propaganda haben 6 738 223 Dollar betragen. Und alles das für die Propaganda von Lügen!"

Diese Gegenüberstellung einer deutschen ,, sozialistischen" und einer amerikanischen Stimme über die Schuldlüge ist außeror=. dentlich lehrreich. Wie die Chemnizer ,, Boltsstimme" noch heute, so hat die Sozialdemokratie unseren Feinden geholfen, die Lüge von der deutschen Kriegsschuld aufzustellen und uns hierdurch nicht nur wichtige Gebietsteile usw. zu rauben, sondern auch mit Milliarden Goldmark im Jahr tributpflichtig zu machen.

Der ,, Deutsche Vorwärts" erinnert gerade jetzt wieder da­ran, wie es dem Sozialdemokraten Robert Albert- Dresden, er­ging, als er in seiner Schrist" Was die Arbeiter über das Wa­shingtoner Abkommen und über den Achtstundentag nicht er­fahren", auf die Zwiespältigkeit der Sozialdemokratie hinwies. Sofort nach Erscheinen der Schrift wurde Herr Albert aus der Sozialdemokratie ausgeschlossen. Und das, weil er geschrieben hatte: Eines ist auffallend...": Es ist fast täglich darin ( gemeint ist die rote Presse,) vom Washingtoner Abkommen, aber niemals vom Friedensvertrag von Versailles die Rede. Es gibt Arbeiterblätter, deren Jahresbände man durchblättern