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Di

150215

Samstag, den 7. Januar

Gollten Sie die Absicht haben, gelegentlich eines neuen Fluges Deutschland kennen zu lernen, so darf ich als Sports­Tamerad Ihnen wohl einige Winke und Ratschläge geben. Der erste ist der, gehen Sie nie in ein Kino, Sie sehen fast durch weg in den deutschen Kinos nur Filme, die Sie vor Jahren in Amerita selbst schon gesehen haben.

Gehen Sie auch nicht in Kaffeehäuser. Der Deutsche hat fein Geld mehr, in Kaffeehäuser zu gehen. Was Sie dort tref= fen, sind meistens Leute, die vom Osten hergekommen sind, nachdem in Polen die Wehrpflicht eingeführt wurde, die im Interesse der Weltzivilisation in Deutschland abgeschafft wor­ben ist, und außerdem Nigger- Bands, denen es in den Ver­einigten Staaten wegen der Rassengegensätze zu ungemütlich geworden ist.

Go würden Gie Gelegenheit haben, einen, wenn auch nicht gerade den besten Teil Deutschland, fennen zu lernen. Lehteren finden Sie aber auf dem Invalidenfriedhof Berlins, wo die Inschriften von frischen Grabsteinen mehr erzählen, als ein Buch. Ferner liegt dicht bei Berlin eine Stadt namens Pots­bom. Dort können Sie an der Stelle, wo früher die Fride­ricianische Armee egerzierte, ein Denkmal stehen sehen. Es iſt die Statue des Generals Steuben, der Ihnen ja aus der Ge­schichte Ihres eigenen Landes bekannt sein wird.

,, Gießener Zeitung"

Bei Ihrem furzen Aufenthalt hier werden Sie das wirk­liche Deutschland doch nicht kennen lernen. Ich glaube auch faum, daß es Ihnen angenehm wäre. Das wirkliche Deutschland ist die Dawes- Armee, jenes amerikanische Heer in Deutschland, das zahlenmäßig das Heer der Vereinigten Staaten in Schatten stellt. Es sind die Hunderttausende der Alten, die die Erspar­nisse eines ganzen Lebens durch das Inflation" genannte Bör­senmanöver verloren haben, fett arbeitsunfähig auf der Straße liegen und so dahinvegieren. Es ist das Millionenheer der Ar­beitslosen, denen das Recht auf Arbeit genommen ist, die mit ihren Angehörigen in Wohnhöhlen zusammengepfercht sind. Warum? Weil wir Dawes- Frieden haben!

Nun wünsche ich, wenn Sie den Atlantischen Ozean zum zweiten Male, sei es in der Luft, sei es auf einem Schiffe, rüd­wärts überquert haben und mit Jubel von Ihren Landsleuten empfangen werden, dann grüßen Sie sie von mir und sagen Sie ihnen, was der amerikanische Friede in Deutschland geschaffen hat.

Nun grüßen Sie das Land der Freiheit, der Zivilisation, der Menschlichkeit und des Fortschrittes von mir, grüßen Sie Gods Land. Mit Sportgruß Hellmuth v. Müde.

Das Denkmal steht seit Jahren dort und auch im Kriege Die Grundgesehe der

Die Grundgesetze der Erblichkeitslehre.

Gat niemand daran gerührt. Es ist ein Geschenk des amerikani­fchen Volkes an das deutsche Volk.

Auch ein Flug in das Rheinland würde sich lohnen, den Gie ja mit einem Besuch der Franzosen verbinden könnten. die zehn Jahre nach dem Wilson- Frieden noch im Lande stehen, und Sie können sich dort Geschichten erzählen lassen von Deutschen, Die auf offener Straße niedergeknallt werden, und andere Ge­schichten. Vielleicht geben Sie bei dieser Gelegenheit bekannt, wie Sie in Amerika zu verfahren pflegen, wenn ein Farbiger weiße Frauen und Mädchen schändet.

Ich habe aus dem Munde unseres Reichsaußenministers gehört, daß Ihr Flug der Befestigung des Weltfriedens diente, und habe die Bestätigung dafür gefunden in der Feststellung Ihrer Regierung, daß der Atlant. Ozean nunmehr feinen Schutz für Amerita böte und deswegen die militärische Macht Ame= rifas erheblich verstärkt werden müßte.

In Newyork werden Sie den Columbus- Circle am Grand­Central- Part fennen. Dort steht ein Denkmal mit der großen Aufschrift ,, Remember the Maine", denkt an die ,, Maine". Sie Lennen die Geschichte dieses amerikanischen Panzerschiffes, das 1898 im Hafen von Havanna in die Luft flog, was den Spaniern in die Schuhe geschoben wurde und zu dem Spanisch- Amerikani­schen Kriege führte, der Spanien den Verlust Kubas und der Philippinen kostete. Ich war in Newyork am 25. Jahrestage des Ausbruches des Spanisch- Amerikanischen Krieges und las in allen amerikanischen Zeitungen, daß sich zwar nunmehr längst herausgestellt hätte, daß die Spanier an dem Unglück der Maine" nicht im geringsten beteiligt waren, daß der Krieg überflüssig war, aber nun einmal gewesen wäre und vergessen fei und für Spanien ja doch nur Gutes gebracht habe, da dem Bande die Last eigener Kolonien abgenommen wurde.

Gegenüber vom Denkmal der Maine" soll sich, nach Zei­tungsnachrichten, ein Denkmal im Bau befinden, welches die Inschrift trägt: ,, Remember the Lusitania". Sie kennen die Geschichte der Lusitania". In 25 Jahren wird vielleicht in amerikanischen Zeitungen geschrieben werden: Das 1923 gefällte Urteil des Obersten Gerichtshofes des Staates Newyork, daß die Versenkung der Lusitania" ein durchaus legaler Aft der deut­schen Seefriegsführung gewesen wäre, hätte sich nunmehr längst als geschichtlich einwandfrei erwiesen. Der Krieg Amerikas gegen Deutschland wäre also überflüssig gewesen. Er sei aber nun einmal gewesen und vergessen, und wenn das deutsche Bolt infolge dieses Krieges und feiner Nachwirkung auch seine Kolonien, sein Sab und Gut und Millionen von Menschen ver­lor, so sei darin ja nur ein Vorteil von Deutschland zu erblicken, weil der Staat der Sorge für Millionen seiner Bürger über­haben worden sei und den Deutschen die Last abgenommen sei, eigene Vermögen und Kolonien verwalten zu müssen.

und wenn die Reise bis Gibraltar geht. Was wollen Sie noch wissen?"

Von Franz Stumpf, cand forest, Butzbach.

Jer. 3 Gamstag, den 7. Jam

Sie sagen Lönnte, ob bei

sion die Zahl der Chromosome gleich, sie müßte sich doch vet Beziehung bie Forschung

doppeln.

-

Durch Teilung in 2, 4, 8 usw. Zellen gestalten sid entstandenen Zellen sich, z: B. zu Knochen, Muskeln, Haut, Ne

bisgen Gigenschaften übe

nun die Lebewesen zu ihrer endgültigen Form, indem die neu raffigen Menschen mit ein vengewebe im Falle des Menschen, differenzieren. Nur einig Günther oftbaltisches Saa Zellen bleiben in dem ursprünglichen Zustand: die Geschlechts Raffen dominiert(?), fo zellen. Diese Keimmasse wird also von Generation zu Genero sunfle Hautfarbe über de tion ohne Veränderung weitergegeben. Daher kann von eine der blonden, Kurztöpfigle Vererbung im Leben erworbener Eigenschaften keine Rede seit feit( nach Günthers D

Im Anschluß an meinen Aufsatz: Die Rassen im deutschen Volt" möchte ich in großen Zügen die Grundgesetze der Erblich­feitslehre darlegen. Denn ich hatte sie öfters erwähnt, ohne auf sie Rücksicht auf die Länge und den Zusammenhang jener Ausführungen näher eingehen zu dürfen. Dies wird sowohl zum Verständnis der Rassenkunde, wie auch der Vererbung erblicher Krankheiten beitragen können. Es dürfte ohne weiteres ein­leuchten, daß die Erblichkeitslehre zunächst deshalb interessant ist, weil der Kenner ihrer Geseze z. B. feststellen fann, warum er und seine Vorfahren gerade solche und keine andere Rassen­mischlinge sind. Dazu ist nur ein Stammbaum nötig, der sich über längere Generationen von dem Nachforschenden aus er­streckt und der einen Einblick in die rassige Zugehörigkeit der erfaßten Personen gewährt. Ferner bedarf es keiner besonderen Ausführung, daß die Erblichkeitslehre nicht nur anziehend, son­dern vielmehr von höchster Wichtigkeit ist für den, der gewillt ist, sich den Forderungen der Rasse und somit der Vaterlands­liebe unterzuordnen. Dieser Wille wird sich durch die Kenntnis der Vererbungsgesetze in die Tat umsehen lassen und seinen Ausdruck finden in der Schaffung eines nordischen oder vor­wiegend nordischen Nachwuchses. Der letztere wäre natürlich noch von den nachfolgenden Generationen in einen reinrassigen umzuwandeln. Da nur wenig Menschen reinrassig find und man selbstredend nicht alle Mischlinge von der Fortpflanzung ausschließen kann, so müssen die Geseze der Erblichkeit für den nicht ganz reinrassigen Menschen, der Anspruch darauf machen will, als wahrer Deutscher zu gelten, von bestimmendem und richtunggebendem Einfluß sein.

Drewitz zog das Notizbuch und stellte Fragen. Nach jeder drehte sich Siebring mit Bitte!" zu einem der Kommandanten. Dann begann ein Gespräch, bei dem der morgen Auslaufende Zuhörer war. Ihm zu Nutzen erzählten die Kameraden von Beob­achtungen, Erfahrungen und Erlebnissen während der letzten Fernunternehmungen. Nicht jede Aussage galt ihm als Richt­schnur für eigenes Handeln. Die Menschen und ihre Charaktere waren auch unter der gleichen Uniform verschieden. Aufmerk­sam lauschte er den Worten Briegs, der nicht nur fröhlicher Kamerad, sondern auch klar dentender Soldat von nüchterner Gewissenhaftigkeit und lugem Urteil war. Knerrheims Baß aber wedte oft ein Lächeln. Der rauhe Krieger galt als waghalsiger Glüdspilz, und sein leichtblütiges Temperament schien wie die Zunge auch die Einbildungskraft zu beflügeln. Nie tehrte er ohne reiche Erfolge heim, aber hatte unterwegs auch stets Ungeheuer­Itches erlebt. Jetzt schilderte er den Himmel über dem Kanal von feindlichen Fliegern und Luftschiffen verdunkelt.

Ein Plauderſtündchen schien die dienstliche Besprechung, als der Gong mahnte, daß nach 15 Minuten die Essensstunde schlage. Dremiz ging schnell noch auf sein Boot. Die Mannschaft war versammelt. Er beurlaubte die Leute für den Abend und mahnte: Unterhaltet euch und freut euch auf die Reise, aber schlagt nicht über die Stränge, sondern bedenkt, daß Strafen während der nächsten Werftzeit zu verbüßen sind. Wegtreten!"

Sofort nahmen die Urlauber mit langen Schritten den Weg nach Emden. Hörbar flatschten die weiten blauen Hosen an ihre Stiefel. In Emden sah er sie wieder, als er nachmittags zum legten Besuch in seine seit Kriegsausbruch selten betretene Stadt­wohnung fuhr. In langer Kette warteten fie unter dem blin­fenden Messingbeden über dem Bürgersteig auf einen Platz bei dem Barbier, der ihre Haare schneiden sollte. Stets fündeten Matrosenaufläufe vor Friseurläden das baldige Auslaufen von U- Booten an.

Die Wohnungstür öffnete Frau Ziehlte, eine Witwe, die im Erdgeschoß mit Stidereien und Weißwaren handelte. Da ste die Zimmer säuberte und während der Werftzeit heizte, fonnte Dre­wiz hier die legten Briefe schreiben. Ein Duhend überlas er nach zwei Stunden. Alle schlossen wieder mit gleichen Worten. Einst hatte er vor dem Auslaufen Verwandten und Bekannten Frohes Wiedersehen!" zugerufen. Wenn er im ersten schönen Kriegsjahre mit schwärmerischen Opferwillen und stürmischer Be­geisterung auch noch so freudig auslief, sehnte er sich doch schon wieder nach der Heimtehr auf deutsche Erde. Jezt schied er ärger­lich und schrieb: Gottlob, daß ich für eine Weile von den Stän­fern und Zänfern zu Hause nichts höre!" Wie er, dachten auf Wasser viele Kameraden.

Zwei Briefe blieben noch zu schreiben. Einer an Tante Bärb then bantie für die schöne Zeit in Briedelsdorf. Der an Elisabeth

Ferner vererben sich deshalb praktisch die Anlagen einer Ras feststehend weiter.

tigkeit. Möchte man bal

misgraffigen Menschen er

Die Beispiele, an denen wir die Gesetze der Erblichkeit bestimmten Raffe ist, an lehre jetzt ableiten wollen, find dem Pflanzenreich entnomme in der Betrachtung der F weil die einzelnen Merkmale bei den Pflanzen am einfachste sh überdedbar verhalten - Im Grunde unterscheidet man zwei Arten von Ve überbedenden. So wird a erbung: 1. die intermediäre und 2. die dominante, wozu no entennbaren nordischen

sind.

-

die rezessive hinzukommt.

Schmalgesicht nicht so viel

Die intermediäre Vererbung läßt sich an der sogen. Wu Haben ferner die Kinder derblume( Mirabilis jalapa) leicht erläutern. Diese Pflan Merkmale als ihre Elter weist eine Zugehörigkeit zu einer weißen und einer roten Ras das Erscheinungsbild nicht einen Eigenschaft, die die Blume hat: in der Farbe. Zum be die dominant- heterozygote auf. Die Einfachheit der Verfolgung der Erblichkeit liegt in d anlagen einer anderen R

( Natürlich wäre auch der

seren Verständns bezeichnen wir die Geschlechtszelle der rote gleich, sondern nur, wenn Art mit R. Die Blume selbst hat dann die Formel RR, we minanz und Rezessivität i sie aus zwei Geschlechtszellen oder Gameten entstand. Anal bei erblichen Krankheiten ist der Gamet der weißblühenden Rasse W und die Pflan alle Heterozygoten frant, selbst WW. Kreuzt man nun eine Pflanze RR und eine W Denn bezeidhmen wir die miteinander: RR mal WW, so erhalten wir aus dieser Elter mit K, die Anlage für ihr oder Parental- Generation P eine Tochter- oder Filialgeneratie Vererbung: Da der eine F1 RW( WR). Welcher Gamet der männliche oder der wei len, die Formel Ag haber liche weiß oder rot ist, ist vollständig gleichgültig. Es ist so e so kann sich also A von Bastard, eine Heterozygote, mit rosaer Farbe neu geschaffen wo vereinigen und g von Re den. Werden nun die Pflanzen der F1- Generation unter ſi bestäubt, so kommt das auffallende Resultat zustande, daß Prozent der jüngsten F2- Blumen RR, also rot, 50 Prozent W also rosa, und 25 Prozent WW, also weiß, sind. Die R2 ( WR. der F2- und der folgenden F- Generationen spaltet wied bei Kreuzung wie F1 auf, während RR und WW der F2 f die Zukunft reine rote und weiße Pflanzen liefern. Wir seh hieraus, wie aus einer Kreuzung heterozygoter Lebewesen sp ter reinraffige oder homozygote werden können und wie in d ferneren Generationen immer weniger Bastarde auftreten. B unserem Beispiel war vorausgesetzt, daß die Kraft zur Weite vererbung ihrer Anlagen bei den beiden Teilen der P- Gen ration gleich war. Indessen kommt dieser Fall, gerade au beim Menschen felten vor.

sich jedes der g von gg m aber keine anderen Vert Kinder ist also kg, b. h. Anders liegen indessen Die Krankheiten sind hie

man glauben könnte, daß lichen Sinne vorliege: Wi ten Gameten mit 6 und Heiratet nun ein Elter m

chen Anlage, so tritt da erbung ein: 75 Prozent gefund 25 Prozent- 25 feltene, dann ist sie me bingt.- Ueberdeckende fingrigkeit und Nachtbl heit, erbliche Epilepsie heiten.

Die intermediäre un

Dagegen trifft man meist eine andere Art der Vererbun die dominante oder überdeckende, bei der der eine Teil der Generation eine größere ,, Erbkraft" besitzt wie der andere. A Beispiel hierfür sind die roten und die weißen Erbsen sehr b liebt. Wird eine reingezüchtete( homzygotische) RR- Erbse m einer gleichen WW- Erbse in der P- Generation gefreugt, so tommen wir als 1. Tochtergeneration RW( WR)-Pflanzen, dtürlich auch an schwierige aber nicht, wie oben, rosa, sondern rot infolge der Domina zahlreicher find, verfolge der roten Farbe des einen Elter find, die Mit rote Mirabilis jolapa ha zwischen den Eltern als intermediäre tent. In den zu wachsen, und die F1- Generation wird also der Anschein erweckt, als ob nun la die Blüte zu tragen, fo ter homozygotische RR vorhanden seien. Dies stimmt jede Blumen folgendes: Dic nicht, wie aus einer Kreuzung von F1- Pflanzen hervorgeh Rg und die weiße einer F2 besteht zu 75 Prozent aus äußerlich roten Pflanzen mit 6 mit WtWt gekreuzt, er Gameten- Formel RR, RW, WR und zu 25 Prozent aus weiß schreiben könnte. Besta WW- Erbsen. Die auch innerlich roten und weißen Erbsen d blumen untereinander, F2- Generation ergeben natürlich, je für sich untereinander gration in der Blume 4 freuzt, reine rote und weiße Pflanzen, während die anderen Rg, Rt, Wg, WF, 16 r Viertel wie die F2- Generation aufteilen. Es fällt somit mentreffen: 1. eine Rg­Dominanz der toten Farbe bei der F2- Generation und selb mal Rg= RRgg; 2. e redend auch bei den nachfolgenden auf: obwohl bei jenen 75 Pr = RRgt; 3. eine Rg mi zent die Pflanzen äußerlich von einer RR- Erbse nicht zu unte scheiden sind, haben 50 Prozent dieser 75 Prozent den weiß Erbanteil. Der weiße Bestandteil ist bei dieser Art der Ve

Um mun auf die Vererbungslehre selbst zu lommen, will ich ihre naturwissenschaftlichen Grundlagen streifen. Jedes Lebewesen besteht aus Zellen. Diese Zellen führen einen Kern, oft auch mehrere. Der Kern ist der Träger des Lebens, denn in ihm befinden sich die Chromosome. Der Name dieser Kern­bestandteile tommt aus dem altgriechischen Wort Chroma, das zu Deutsch Farbe heißt und auf die Eigenschaft der Färbbarkeit der Chromosome mit bestimmten Farbstoffen hindeutet. Das Wesen der Chromosome liegt nun darin, daß sie die Erbanlagen in sich bergen und daß aus ihrer Kombination bei der Fusion der Kerne der weiblichen und männlichen Geschlechtszellen das neue Lebewesen entsteht. Jedes Lebewesen, also auch der Mensch, besitzt diese Chromosome und zwar in einer für die Art charakteristischen, weil fonstanten Zahl. Beiläufig will ich nur erwähnen, daß die Natur einen sehr feinsinnigen ,, Mechanismus geschaffen hat, der kurz vor der Verschmelzung der weiblichen und männlichen Geschlechtszellen die Cromosome auf die Hälfte ihres Bestandes in den Fusionszellen reduziert( Reduktions­teilung). Sonst entstünde die Frage, wieso bleibt nach der Fu- erbung rezessiv oder überdeckt. Leider ist gerade in rassig

heischte mehr Ueberlegen. Bis sie mit Werner gesprochen hatte, mußte seine Neigung schweigen. Gewinnen freilich wollte er das liebe Mädchen. Darum schrieb er von kommenden schönen Tagen: Auch jede U- Boot- Unternehmung bringt uns ihnen um ein win­ziges Schrittchen näher. Nach Friedensschluß nehme ich entweder ein Jahr Urlaub oder gleich den Abschied, da ich als fünftiger Stoppelhopser doch nicht Soldat bleiben kann. Erst will ich rei­sen und dann bei Wald und Berg in einem Haus mit hübschem Garten und sauberen Betten in immer trodenen Kleidern leben, bis ich Schmutz und Nässe der U- Boot- Zeit vergessen habe."

Sie würde verstehen, daß er sie zur Gefährtin auf Reisen und in dem Heim wünschte. ,, Denfe an mich!" setzte er darunter. Es dunkelte, als er in die Pinasse vom Weißen Haus zur Pommerania" fuhr. In der Messe hatte er Siedring um Ent­schuldigung für die Verspätung zu bitten. Doch sein Play in der Mitte des Tisches der Kommandanten war frei. Auch an den anderen Tagen saßen die Heimbleibenden um die mor­gen auslaufenden Altersgenossen, die noch einmal tief in den Becher sehen und aus voller Kehle lachen sollten. Es war ein vergnügter Abend, und er konnte die Stunden seines Nacht­schlafes an den Fingern einer Sand zählen, als Wulkin schon wedte: Stürmt und regnet so dice Fäden, Herr Kaptnleit­nam!" Er hielt die Hand hoch und den Zeigefinger weit vom Daumen, als wolle er sagen, daß Tropfen vom Durchmesser eines Hühnereies fielen. Schlechtwetteranzug, Herr Kapin­leitnam?"

,, Drei Häute!"

Vom Schlechtwetteranzug hielt Drewiß nichts. Mit den wasserdichten Gummiringen um Hals, Aermel, Füße und Ge­sicht hielt das Pädchen zwar troden wie ein Taucherkleid, aber hinderte beim Sören und Bewegen. Unbehaglich war schon das Anlegen. Auch ein Afrobat tam nur mit Hilfe von zwei Breisturnern hinein. Lieber ließ er sich von Regen und See nässen.

Doch der Wind flaute vor Sonnenaufgang ab. Nur feines Sprühen fiel vom grauen Himmel, als er nach dem Frühstüc zum Boot ging. Ueber die Plante vom Ufer zu U- 444 scherzten Matrosen von Nachbargrauen mit den seinen. Die Leute der ersten Mache warteten schon in Delzeug auf Ded. Dienstfreie und Heizer in altem blauen Drell rauchten Stummelpfeifen. Die Postordonanz fam in blizsauberem Straßenanzug mit der goldenen Müzenaufschrift 11. U- Flottille" vom letzten Gang aus der Stadt.

Der Kommandant winkte ab, als der Steuermann Ober­ded Ordnung" rufen wollte. Morgen, Leute!" lachte er von der Planke und freute sich ihres fröhlichen lauten Guten Mor­gen, Herr Kapinleutnant!" Auf Deck sah er nach der Uhr am Armgelent. Noch fehlten 10 Minuten an acht. Er zog eine Bigarre aus der Brusttasche und nahm von dem zur Meldung

herantretenden Drießner ein Streichholz. Auch Ruelow us Krause trochen zum Morgengruß aus dem Hecluf.

Rauchend scherzte er mit ihnen, bis in der Ferne die Sire einer Fabrik dröhnte. Also wären wir flar, meine Herren Er hob die Pfeife von der Brust zum Mund und trillert

4 eine Rg mit einer Rt mit einer Rg, d. h. einer Rt, d. h. Rt mal 6. h. Rt mal Wg= Rf mal Wi= RW;

Rg

RWgg; 10. eine RWgf; 11. eine M WWgg 12. eine M

WWgt; 13. Schließlic

Drießner hastete als Wachhabender auf die Brücke. Gemächli Rg= RWgt; 14. eine folgte der Kommandant und ſah über das Dec. Zwei art; 15. eine We mit spucten in die Hände, als wollten sie sagen, es ginge los. rief durch das Lut in die Zentrale hinab: Klar zum Man ver!"

Die Leute liefen auf ihre Stationen. Ein langer und dar ein kurzer Triller aus der Pfeife befahl: Ablegen!" Die Matrosen auf Ded griffen zu den Bootshaken. Drew rief: Los!" Fortsetzung folgt.

Humor. Entente- Zigarren.

16. eine Wt mit einer 1 wäre also tot und ga 8. rosa tein, 9. rosa g 12. weiß mittelgrog, 13. mittelgroß, 16. weiß über die intermediäre daß unter unter der = 4 note, 50 Prozen

mittelgroß, 5. rot mitt

Weil unsere Handelsbilanz gar so rosig aussteht, sollen w von Entente- Seite veranlaßt werden, auch unsere Zigarren ga außerhalb unserer Grenzen zu beziehen. Wir haben uns Must fommen lassen und möchten diese turz charakterisieren: Marte Poincaré": Ungesund langes Format. Fängt leid Feuer und tohlt furchtbar.

Marte Briand": Leicht. Bekömmlich. Entwickelt viel blauen Dunst.

Diner- Zigar

Marke Locarno": Bestechendes Deckblatt, aber strohi Füllung. Geht leicht aus.

Marte Rheinlandsräumung": Brennt sehr langsam

schattiert: von hell bis tiefdunkel.

fich befinden. Zählen Gleichzeitig muß uns

tigteit ist: Betrachten 4 weißen Pflanzen au bei jeder dieser Gruppe

seigt haben, groß, mil Prozentverhältnis für Denn von den 4 toten und eine flein, und fa groß, 2 mittelgroß und daß sich die einzelnen

allein vererbent. Ferne

und legt sich fürchterlich auf den Magen. In den Farben sta F2- Generation nur vie Marke Chamberlain": Sehr lang und spiz. Nach fra sen, von denen wir zwei

zösischer Art. Scheinbar leicht verdaulich, aber oft von übe raschenden Nebenwirkungen.

mittelgroßen, at einfa

die große weiße Grupp

wenn nicht, wie eben, ein

Marke Mussolini": Sehr für sich einnehmend". Fän Bererbung, auftritt und

leicht Feuer und ist die stärkste Marke von Europa. Läßt s nur schwer die Spitze abbrechen.

Marke Polen": Aufmachung ohne Qualität. Französisch Deckblatt.

ge

erhalten in diesem Fa

F1- Generation mur tote F2- Generation 9 tote

Teil des Inhalts meist aus anderen Lände große und endlich eine

wonnen.

Marke Michel": 3u fest gewickelt, so daß sie schwer ( Aus dem Kladderadatsch".)

friegt.

werden die Verhältni auftreten; besonders be

Auch diese Falle au burd