ift, ein бeseß zu Stande zu bringen, durch das man auf gefeß-| soviel Geld aufbringen können, um die Dorkaufsrechte auch lichem Wege modernes Raubrifferfum freiben kann. Der Mieferbund weiß ganz genau, daß die Gemeinden gar nicht
Die katastrophale Unrentabilität der Miethäuser
ift feit Monaten Catfache und jedem verftändigen Menschen klar. Wer da hilft, diefelbe noch weiter unrentabler zu machen. verhindert wiffentlich die Behebung der Wohnungsnof und fchädigt den Staat an Steuern. Es gibt bekanntlich heute piele Miefer, die meit, meit billiger wohnen als por dem Kriege, obgleich sie das gleiche oder sogar ein größeres Einkommen haben. Im nachstehenden einen Beweis der Miethäuser- Unrentabilität. Es wurden von einem Anwesen, in dem der Eigentümer im Nebenhaus und drei Familien im parferre, 1. und 2. Stock des Vorderhauses in einer der schönsten Straßen einer größeren hessischen Stadt wohnen, im 1. Vierteljahr 1924: eingenommen an miete Mk. 94,05 Steuern von den Miefern etc. 185,55 Dom Vermieter 130,57 zusammen Mk. 410,17 mk. 316,12 54,80 zusammen mk. 370,92 mk. 410.17 370,92
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Ausgegeben werden mußten:
a) für Steuern etc.
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•
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b) Reparaturen etc.( nur im Vorderhaus)
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Wiederholung:,
Einnahmen Ausgaben
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mk. 39,25
Wo bleibt die Verzinsung des 27 000 mk. befragenden Anlagekapitales refp. die Einnahmen für die 5% igen bypothekenzinfen, die bei diesem Kapital( poll gerechnet) 337,50 mk. betragen?
Das hier in Frage kommende Haus hat also in diesem Vierteljahr 298,25 Mart Unterbilanz gebracht.
Wo bleiben die notwendigen Einnahmen aus dem Baus für laufende Infandseßungen und für größere Inftandiebungen? Wo bleibt die Bezahlung der vielen Arbeiten und Aufregungen, die mit einer Bausverwaltung verbunden sind?
Unter folchen Verhältnissen müssen die Häuser verfallen, viele Hausbefiber werden der Armenverwaltung geradezu mif Eilfchriften zugetrieben und der Staat, der früher von den Hausbefibern als solche Einkommensteuern bekam, verliert heute diefe.
Entschließung des Landesverbandes
Hessischer Hausbesitzervereine am 26. März 1924. Die am 26. März 1924 versammelten Vertreter des organisierten heffischen Bausbesißes haben mit großer Entrüftung pon der Fefffeßung der Aprilmiete durch das minifterium für Arbeit und Wirtschaft Kenntnis genommen.
Dem minifterium ift vor der Feffeßung die tatsächliche Höhe der Betriebskoften einwandfrei und unwiderlegt nachgemiesen worden. Wenn es froßdem die Betriebskoften niedriger feftgefeßt hat, so hat es wiffentlich den mietern einen Vorteil auf Koffen der Vermieter perschafft, da durch die unzureichende Bemessung des Bunterfaßes für die Betriebskoſten die Bausbesißer den fehlenden Betrag zulegen müssen. Die unzureichende Fefffeßung widerspricht auch der zwingenden Dorschrift des Gefeßes, das die Anpassung der Bunderfäße an die tatsächlichen Auslagen vorschreibt. Auch die Einbeziehung des Wassergeldes in die Bunderffäße läßt erkennen, daß das minifterium keinerlei Rücksicht auf billige Forderungen des Hausbesibes zu nehmen gewillt ist. Der Wegfall jeglichen Intereffes am Wasserverbrauch bedeutet bei den heutigen Verhältnissen eine große Gefahr für den Bausbesiber.
Der hessische Hausbesib legt gegen die den Bausbesit empfindlich schädigende Mieffefffeßung entschieden Verwahrung ein.
Die hessischen Hausbesißer lehnen es ab, pon den Miefern Steuern einzuziehen, solange die Mieffeftfeßung nicht den gefeßlichen Vorschriften entspricht.
nur zu einem nennenswerten Ceil ausüben zu können. Dier will sich nun der Mieter..opfern".
Literarisches.
Lahntal Wanderkarten. Verlag von W. Stollfuß, Bonn. Preis 1,00 Mart. Ten Freunden des Lahntales wird es willtommen sein, daß diese Wanderkarte des Lahntales von der Quelle bis zur Mündung vor kurzem erschienen ist. Diese Wanderfarte ist in 3 Teile gegliedert und in gutem, farbigen Druck her: gestellt. Die Karten, in Umschlag geheftet, sind dem Lahnwanderer unentbehrlich.
Einer der urdeutschesten Triebe ist in den letzten Jahreu machtvoll wieder erwacht: Die Lust zum Wandern. Immer größere Scharen suchen engsten Anschluß an die Natur, eine neue wahrere Lebensform. Heimatkunde, Kenntnis von Land, Leuten und Gebräuchen; das Leben und Weben in der Natur werden so erlebte Anschauung. Eine wertvolle Hilfe leisten auf diesem Gebiete die trefflichen Führer und Wanderbücher, die im Verlage von Wilh. Stollfuß in Bonn erschienen sind. Der vor kurzem erschienene Lahntalführer, mit 3 guten Karten versehen, bringt in kurzer, aber ausreichender Einführung das Wesentlichste aus Beschaffenheit und Geschichte des Lahngebietes. Von allen wichtigeren Plätzen aus sind die schönsten Wanderungen mit peinlichster Sorgfalt beschrieben.
Es gehört zu den Elternpflichten, für das Wohl der Kinder zu sorgen. Dafür ist nun gesorgt, wenn das Gedeihen der Kleinen und Kleinsten durch die Ernährung mit dem altbewährten, stets zuverlässigen Nestle's Kindermehl gesichert ist. Dieses ausgezeichnete Nährmittel besteht aus reinster Gebirgstuhmilch, feinstem Rohrzucker und Weizenzwiebackpulver usw., also aus nur hochwertigen vitaminreichen Naturprodukten. 1 Originaldose Nestle's Kindermehl kostet in allen Apotheken und Drogerien usw. nur Mr. 1,50. Jalustr. Broschüre über Säuglingspflege kostenlos und unverbindlich durch" Linda"-Gesellschaft m. 6. H., Abt. 1, Berlin W 57, Bülowstr. 56.
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