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Vom Balkankrieg.

* Wien, 8. April. Das Armecoberkommando nimmt umfangreiche Truppen- Verschiebungen vor, die namentlich eine starte militärische Sicherung einzelner Punkte bezweden, die unter den Bundesgenossen noch ftrittig sind. Drei Divisionen werden in die offupierten Gebiete gelegt.

* Die Kommandos der sämtlichen an der Flotten demonftration teilnehmenden Schiffe befizen bereits weitgehende Instruktionen für weitere Zwangsmaßregeln. Die Blockade wird auch über die nordalbanischen Häfen Giobant die Medua und Durazzo ausgedehnt. Das internationale Geschwader wird die Landung der unter­

s Darmstadt, 7. April. Der neue preußische Gesandte am hessischen Hofe und bisherige Botschaftsrat in Paris, Freiherr von der Landen, wird Aufang Juni die Geschäfte hier übernehmen.

Die Pflan i da im Boden a But und andererseits bindet. Diele Echi in schweren Böde mal auf Sandboder

folgedessen hat die hessische Handwerfstammer| Robert Dißmann Frankfurt auf. Von der kon­im Anschluß an eine Besprechung mit den Vorständen ſervativen Partei ist mit Unterstützung des Bundes der baugewerblichen Korporationen in Darmstadt nun. Landwirte der Landwirt Kind aus Nieder Issigheim mehe auch in Offenbach und Mainz Bersammlungen aufgestellt worden. berbeigeführt, die außerordentlich stark besucht waren. Dem schloß sich an eine Besprechung mit den Vorständen baugewerblicher Storporationen in Worms. Das der Handwerkskammer mitgeteilte Material ist ein derart bedeutungsbolles, daß beabsichtigt ist, nachdem no die Vertreter der baugewerblichen Storporationen in Ober Geffen gehört sind, eine allgemeine Vertreterber famminng nach Darmstadt einzuberufen. In allen Versammlungen wurde der hessischen Hand­wertstammer lebhafter Dank des Bauge

s Darmstadt. Heute begann hier der Prozeß und Tonböde

gegen Adam und Genossen wegen Wechselfälschung 2c. Bei seiner Vernehmung erklärte der Angeklagte Adam, daß er zu den Schiebungen und Ausstellung der Bürg­schaften durch den Kaufmann Pallmann in Darmstadt,

? Griebens

der die Vermittelung der Hypothekengelder usw. belarlo und Ni

wegs befindlichen serbischen Verstärkungen verbindern. werbes dafür ausgesprochen., daß sie die Regelung sorgte, veranlaßt worden sei. Die sämtlichen Wechsel= 1.50 M.) Verlag

das tm Gegenfag zum staatlichen Vergebungswesen

Friedensunterhandlungen mit der Türkei anzufnüpfen, schwere Mängel aufweist, die nur auf dem Wege gemein geflagte jagt aus, er habe sich auf Pallmann vollstän- Semmlung Grieben samen Vorgehens der gesamten Baugewerbe beseitigt dig verlassen und erklärt, daß er heute noch nicht in der und Erweiterun

standen, zusammen mit den übrigen Verbündeten

doch erst nach dem Fall von Glutari.

Die Abtretung Silistrias an Rumänien ist auf die starke österreichische Intervention zurückzuführen. Bulgarien hat die definitive Erledigung von gewissen Bedingungen beim Friedenschluß abhängig gemacht.

Aus Stadt und Land.

wenn

werden fönnen.

Die Films- 3ensur in Hessen. Um abfälligen Beurteilungen zu entgehen, haben die Besitzer von Lichtbildtheatern, Rinos usw. sich seinerzeit ent= schlossen, ihre Films vor der Ausstellung einer behörd­lichen Begutachtung zu unterwerfen. Da es nun in Hes­

Das 75 jährige Bestehen der Gießener Gewerbeschule wurde am vergangenen Sonntag durch eine sogenannte akademische Feier im Saale des Hotel Großherzog von Hessen eingeleitet. Hierzu hatten Staat, Provinz und Kreis, die Stadt Gießen, die Zentralstelle für Handel und Gewerbe, die Hess. Handwerkskammer, die Gie­Bener Handelskammer und viele befreundete Vereine und Korporationen Vertreter entsandt; außerdem waren natürlich die Mitglieder des Gießener Gewerbevereins sehr zahlreich erschienen. Professor Dr. Kraus mül­I er begrüßte als Vorsitzender des Gewerbevereins und des Gewerbeschul- Aufsichtsrates die große Festversamm­lung, gab darauf einige furze bemerkenswerte Mitteil­mit ungen über die Schulgründung und legte dann längeren Ausführungen dar, daß das Handwerk sich weniger auf die Staats hülfe verlassen soll, da= gegen aber zur Selbsthülfe greifen müsse, es seine nicht beneidenswerte Lage verbessert sehen will. Geh. Reg.- Rat No ad gratulierte als beauftragter Ver­treter der Staatsregierung, Geheimrat Dr. Usinger für Provinz und Kreis, Oberbürgermeister Mecum für die Stadt Gießen, Gewerberat& alt für die Hess. Handwerkskammer, Geh. Kommerzienrat Heichel= heim für die Handelskammer Gießen, Kaufmann Horst für den Kaufmännischen Verein, Schlossermeister Knip p- Bad Nauheim für die oberhessischen Gewerbe­vereine. Nach diesen Gratulationen entrollte der Leiter der Jubiläumsschule, Baumeister Traber mit recht ausführlichen Worten ein Bild von der Entwidelung der Gewerbeschule, die die zweitälteste in Hessen ist. Die Schule hat sich ganz besonders gut entwickelt in den letzten 10 Jahren. Nach zwei Gesangsvorträgen des Gesangvereins Bürgergesellschaft", der auch zu Beginn der Feier zwei Lieder gesungen hatte, war dieser Festakt beendet und es folgte die

Lage sei, eine Bilanz selbständig aufzustellen. Die Auf- Behandlung ist dem stellung derselben habe nach seinen Angaben allerdings en in Monte Carl der Rechner Adelberger und später der Rechner Bed Sergnügungsstätten

besorgt.

Zur Krisis der hessischen landw. Genossenschaften. Die bessere Einsicht der Landwirte scheint in der Stunde Gefahr doch die behalten wol

de Umgebung der

Wardigung gefunder

Berli

Es ist nicht lei

ſen eine 3enjur nicht gibt, wurde der Brauch einge- eadem bio jekt etwa 13 100 000 Mart für das as damaliger Be

führt, daß nur Films, die eine preußische Zensur ge­nehmigt hat, in Hessen zur Aufführung gelangen soll­ten. Diese Gepflogenheit hat große Einschränkungen zur Folge gehabt und manche Films wurden in Preußen verboten, die in Hessen weder Aergernis erregt hätten, noch als anstößig betrachtet worden wären. Neuerdings wurde ein Asta Nilsen- Film Der Tod in Sevilla" von einem preußischen Zensurverbot getroffen. Dieser Film, der schon vor mehreren Monaten von den hessischen Rinobesitzern in ihr Programm aufgenommen worden war. muß jetzt wieder gestrichen werden, da die Main­be­zer Behörde auf dem einmal eingeführten Brauch steht und nur Werke zuläßt, die eine preußische Zensur­erlaubnis besitzen.

Besichtigung der Schülerausstellung im Gewerbeschulhause. Was hier ausgestellt ist, ver­dient uneingeschränktes Lob. Uhr mittags war Festessen im Hotel Großherzog" und dann Fest fonzert in Steins Garten. Bei letzterem trug der Bantbeamte Keßler das von Ludwig Beil ( Sohn des Schreinermeisters Louis Beil) verfaßte Ge­dicht Das Lied der Arbeit" recht eindrucksvoll vor und der Gesangverein Liederkranz" fang fein har­monisch mehrere Chöre. Am Abend folgte der Fest ball, der die ganze Feier recht gemütlich beschloß.

Privates Verdingungswesen.

n Gießen. Der außerordentliche Professor für mittlere und neuere Kunstgeschichte. Dr. Christian Rauch, wurde zum etatmäßigen Extraordinarius ernannt.

n Gießen. Im Hotel Schüß tagte die 11. Mit gliederversammlung der allgemeinen hessischen Beamten­Sterbefasse unter dem Vorsitze des Geh. Oberbaurats Imroth Darmiadt. Mit dem 31. Dezember 1912 hat das 9. Geschäftsjahr abgeschlossen. Die Entwicklung der Stasse ist im abgelaufenen Jahre stetig fortgeschritten. Das günstige finanzielle Ergebnis hat es ermöglicht, die Dividende auf 35 Prozent festzusetzen und dem Re­serbefond 3800 Mark zu überweisen. In der Kasse sind 2138 Personen versichert.

Die hessische Handwerkskammer hat Erhe­bungen angestellt über das Vorhandensein privater Verträge und Verdingungsunterlagen, die das Handwerk schädigende Bestimmungen enthalten. Es sind Verträge eingereicht worden, die den llebernehmern von Arbeiten unerträgliche Lasten auferlegen. Vorschriften wie z B. daß alle und jede Nebenarbeiten die sich im Laufe des Baues ergeben, wie diefelben auch heißen mögen, von den Unternehmern ausgeführt werden müf­san, ohne daß denselben ein Anspruch auf besondere Bergütung zufteht, daß für Schriftftüde und Telephon gespräche der Unternehmer dem Architekten bestimmte Beträge zu zahlen hat, daß der Bauleiter berechtigt sein soll auf Kosten des Unternehmers jederzeit an den Bezugsort seiner Materialien zu reisen usw. usw. In

Katheriumes Malzloffen

Moratorium gezeichnet wurden, bleiben noch rund Mt. Zutande Berlins in 1 700 000 zeichnen. Man hofft zuversichtlich, daß es 1813 zu gewin auch diese noch eingehen werden, sodaß damit die Ge- der Zeitschrift Ueber fahr eines Konkurses voraussichtlich vermieden wird. her Berlagsanstalt Es liegt im Interesse aller angeschlossenen Kaffen, fo- Bilderung über weit sie mit ihrem Beitritt noch im Rückstand sind, die aus der vom 28. sen alsbald zu vollziehen, um dann eine Versammlung dauernden zweiten& aller Gläubiger zusammenzurufen und durch diese die la mancherlei Inte beschlossene Prüfungs- oder Kontrollkommission wählen unter anderem von zu lassen. Wenn dies alles gelingen sollte, dann hätten in am 20. Februar die landwirtschaftlichen Genossenschaften hier tatsächlich wohnern herbeigeru praktisch bewiesen, daß bei geschlossenem Vorgehen sietenborn zu früher eine Kraft bedeuten, die auch in schwierigen Verhältnis- Steppenföhnen por sen sich zu behaupten weiß.

n Gießen, 6. April. In den Räumen der alten Klinik ist heute vormittag die Völkerkundliche Ausstellung der Baseler Mission, auf die schon mehrfach hingewiesen wurde, eröffnet worden, in Ge genwart eines großen Kreises von Damen und Herren. Herr Kirchenrat D. Schlosser betonte in seiner Begrüß­ungsansprache die große kulturelle Bedeutung der Mis sionsarbeit. Herr Missionar Gsell sprach für die Mis­sionsgesellschaft selbst. Für die Universität sprach Se. Magnifizenz der Herr Rektor Prof. D. Ed. Er führte aus, daß das große Kulturwerk der Mission seine Ent­stehung ganz kleinen und der großen Ceffentlichkeit un­bekannten Kreisen verdanke, den sog. Stillen im Lande". 3u einer Zeit, als die Gebildeten von den fremden Erd­teilen nur blasse geographische Vorstellungen besaßen, da hatte man hier schon ein lebendiges Interesse für die Christianisierung und Kultivierung der fremden Völ­fer gehabt. An dem Werk dieser Stillen im Lande, die ja auch das einheimische geistige Leben in hervorragen­dem Maße befruchtet haben, wenn man denkt an den Entwidelungsgang Herders, Goethes, Kants, kann da­rum auch die deutsche Hochschule nicht gleichgiltig vor­übergehen. Weiterhin widmeten dem Unternehmen noch sympathische Begrüßungsworte die Herren Beigeordne ter Keller für die Stadt Gießen, Rechtsanwalt Engisch für die Kolonialvereine, Defan Gußmann für das De­fanat Gießen. Hierauf erklärte Herr Kirchenrat D. Schlof­ser die Ausstellung für eröffnet.

(:) Obereschbach. Der Gemeindeeinnehmer Konrad Frizel von hier feierte mit seiner Frau in boller Rüstigkeit am Sonntag goldene Hochzeit.

nadh geringster Ang Gefchitz bejetzt war ju verteidigen, geni

150 Kojalen, darur

der durch den Che ging ein Sput an * Mainz. Hier wurde die Einführung von um den Rest ihres Wochenkarten auf der Straßenbahn einstimmig be Eum, eine Schle schlossen. Sie sollen an Personen berabfolgt werden, Das Schauspiel de die ein Einkommen bis 1800 Mark haben. ben gesehen, werde () Weglar. Für die bevorstehende Landtagswahl Emes Morgens, st hielten, flirrte haben die konserbatiben unseres Wahlkreises de Gutsbefizer von Bodelschwingh- Schwarzenhafel als Beitſchenknallen ihuje Inallten. Di Kandidaten aufgestellt. geidhofen, sprengten

o Hoch Weisel. Das feltene Fest der diamantenen Hochzeit konnte das Ehepaar Johannes Mohr Il dieser Tage begehen. Der Großherzog fandte eine Bibel. Ver­schiedene Vereine brachten dem Baar ein Ständchen dar. Das Ehepaar ist noch recht rüftig.

o Marburg( Kreis Kassel). In Seelbach er it a gelegte Bile vor fid e'n ostpreußischer Stubschweizer seinen Dienstherrn, den anellappernden 60 Jahre alten Landwirt Strafft. Der Täter wurde machen wurden i verhaftet

trieben. Der Gene

):( Frankfurt a. M. Die Fortschrittliche Vollster von Bajonette partei hat als Landtagskandidaten für Frankfurt de fonit. Jubel, i Stadtrat Flesch und den Redakteur Deser aufgefalen, alles Philiste bei uns zu Hause. stellt.

(:) Frankfurt a. M. Die Nationalliberale Parem Tage verschwu tei Großfrankfurts stelte heute für die bevorstehende Gläsern standen die Landtagswahl in Frankfurt Bürgermeister a. D. Bebride, Vivathochs Regierungsrat Dr. Barrentrapp und Stommerziental bilderung auch Kleinschmidt als Kandidaten auf.

Aus aller Welt.

ceint es doch v Stundenlang durch wurde. Erit gegen Sauichung, und m

Charlottenburg. Professor Adolf Slaby on der Bürgerich der Miterfinder des deutschen Systems für drahtlos Telegraphie, ist einem Schlaganfalle erlegen. Der Ver ? Deutio

storbene war ein besonderer Freund des Kaisers. Eduard Engel. M

hat ein Alter von 64 Jahren erreicht.

foriftlichen Lejefti

von Geord

Soldau. Auf der Eisenbahnstrecke Allenstein Mart; Geschenkaus Soldau wurde der Schaffner Oppenkowski in einen Bering Abteil zweiter Klasse mit gespaltenem Schädel tot aufund Berlin. Edud gefunden. Nach den angestellten Ermittlungen ist beschid das inhalt als er sich aus dem Fenster hinausbeugte, boedelste aus allen einem Pfeiler der Schönwieser Brücke kurz vor Soldat ausgewählt, fic

getroffen und getötet worden.

* Köln. Am Dienstag ist der neue Erzbisc Dr. Hartmann hier eingetroffen und in feierlicher Wei empfangen worden.

die allbeltannten, d

Jebüchern einigerma

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Freude an der für

wird, trat im gesamten Schwarzwald und in deit nur, sondern Stuttgart. Wie aus Süddeutschland gemeld winnen wird. meisters& um; im benachbarten Hußdorf stürzte beim von 800 Meter fiel bei 0 bis 2 Grad Kälte Schnee. hten unserer g o Schlitz. Das 5jährige Söhnchen des Bürger Vogesen ein jäher Wetterfturz ein. Oberhang des Inhalts * Brüssel. Die Regierung sandte Militär in dun: gange lange bet dem beborftebenden Generalftreit ausbrechen fönnte Stimm, Bismard Man sagt, 6000 Arbeiterfinder, decen Väter in deadh find in schöne Ausstand treten, werden nach Frankreich und 2000 anthalten, nicht ih England gebracht. Dies soll als ein Zeichen der inte ondern eben als

Spielen am Ufer des Scheißfluffes in das etwa 11, m tiefe Waffer. Auf das Geschrei seines älteren Bruders

sprang der 10 jährige H. Habicht in das Wasser und Industriegebiete, um Unruhen borzubeugen, die ebentue She, Schiller

rettete mit eigener Lebensgefahr den schon bewußtlosen Jungen vom Tode des Ertrinfens.

o Romrod. Forstmeister Hoffmann von der

noid oun unisten omislomgt. Dieſigen Oberförsteret erhielt die Oberförſterei König.

der Gehalt mocht's!

o Groß Felda. Zum Bürgermeister wurde Guts. besitzer Otto Völfing wit 168 Stimmen gewählt.

o Gelnhausen. Im Landtagswahlkreise Geln baufen- Schlüchtern haben die Sozialdemokraten den Parteisekretär Schnabrich in Hanau als Kandidaten aufgeftelt.

o Hanau. Die sozialdemokratische Parteileitung für Hanau Stadt und Land stellte den Bezirkssekretär

nationalen Solidarität gelten.

Hämorrhoiden

auch goldene Aber genannt, werden verursacht durch Störung Leber und des Darmes, speziell durch hartnädige Verstopfung

1.a. der berüh und Goethe au Ben von zujan

abotbrudt, ferner

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Deubent; ein 4

durch Genuß von viel scharf gewürzten Speisen und vielen Brie Bismards, tuosen. Um diesen läftigen Zustand zu beseitigen, trinke man jhriftenjammlung

Abend vor dem Schlafengehen eine Tasse Dr. Wearners deffen Wirkung eine sehr angenehme ift. Preis Apotheken erhältlich;

& erromanganin- Gesellschaft, Frankfurt

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in jeinem 91.

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