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der Bürg
Darmstadt,
Geschäftliches.
Die Pflanzenwurzeln breiten sich hauptsäch lib da im Boden aus, wo sich einerseits noch genug Luft und andererseits auch noch genügend Feuchtigkeit befindet. Diese Schicht liegt in leichten Böden tiefer als in schweren Böden. Daher muß auch das Thomas: mehl auf Sandböden tiefer eingebracht werden als auf Lehm- und Tonböden.
Literarisches.
ausgestattete Wert von mehr als 400 Seiten mit sei nem glänzenden Handschriftenschmude darf sich gewiß sehr bald als ein wahres Musterlesebuch einbürgern.
? Knies, G., Regierungsbeamter, Gemeinver ständlicher Führer durch das Angestelltenver sicherungsgesetz.( Verlag von Emil Roth in Gießen) Preis Mt. 1. Gerade durch dieses Gesetz ist ein solcher„ Führer" wertvoll und wichtig, um das selbe mit seinen vielen Zweifelsfragen allgemein ständlich zu machen. Dem Verfasser ist das in vortreff licher Weise gelungen.
ver=
er=
? Griebens Reiseführer, Band 87:„ Monte ? Zu dem Buche„ Die Reichsversicherungsordnung" uw. be arlo und Nizza“. 4. Aufl. Mit 3 Karten. vom 19. Juli 1911, mit den zur Durchführung insbeWechsel-( 1.50 Mt.) Verlag Albert Goldschmidt, Berlin W. 35. sondere für das Großherzogtum Hessen erlassenen Ausin. Der Un Die vierte Auflage dieses Bandes aus der bekannten führungsvorschriften, herausgegeben von Geh. Regiermn vollſtän Sammlung Griebens Reiseführer ist in neuer Bearbeitungsrat Dr. Dietz, Vorsitzender des Vorstandes der nicht in der ung und Erweiterung erschienen. Eine sehr ausführliche Landesversicherungsanstalt im Großherzogtum Hessen, n. Die Auf- Behandlung ist dem Spielkasino, den Glücksspielen und ist soebett als erster Nachtrag des Versicherungsgesetz allerdings den in Monte Carlo und Nizza so zahlreich vertretenen für Angestellte", mit den zu seiner Durchführung echner Bed Bergnügungsstätten zuteil geworden. Auch die herrlassenen Vorschriften und den hessischen Ausführungsliche Umgebung der beiden Orte hat eine gebührende bestimmungen, im Verlag von J. Diemer in Mainz, Würdigung gefunden. Preis 3.80 Mt., erschienen. Das Buch enthält in seinem ersten Teil, neben einem Leitfaden für die wichtigsten Bestimmungen, in Form von Fragen und Antworten, den Gesetzestert selbst, während in dem Anhange die bis jetzt erlassenen Ausführungsvorschriften, besonders die hessischen, abgedruckt sind. Diese Ausgabe dürfte somit allen Interessenten, besonders auch für die Bezieher des Hauptwerkes, zur Anschaffung empfehlens
chaften.
Berlin vor hundert Jahren.
nt in der Iten zu wol Es ist nicht leicht, aus den vorliegenden Berichten art für das aus damaliger Zeit ein zusammenfassendes Bild vom rund Mt. Zustande Berlins in den ersten zwei Monaten des Jahhtlich, daß res 1813 zu gewinnen. Karl Niebuhr, der im 8. Heft mit die Ge der Zeitschrift„ Ueber Land und Meer"( Verlag der deuteden wird, schen Verlagsanstalt in Stuttgart) eine anschauliche Kassen, so Schilderung über„ Berlin im Jahre 1813" gibt und nd sind, die aus der vom 28. März 1812 bis zum 9. März 1813 Bersammlung dauernden zweiten Franzosenzeit der preußischen Haupth diese die stadt mancherlei Interessantes zu berichten weiß, schildert ion wählen unter anderem von einem ersten Kosatenbesuch in Berdann hätten lin am 20. Februar folgendes:„ Von ungeduldigen Beer tatsächlich wohnern herbeigerufen, erschien der russische Oberst Tetorgehen sie tenborn zu früher Tagesstunde von seinen berittenen Verhältnis- Steppenföhnen vor den nördlichen Toren der Stadt, die nach geringster Angabe von 8000 Franzosen mit viel Geschütz besetzt war. Die Pforten und die Mauerlinie hmer Konrad zu verteidigen, genügten Augereaus Scharen, aber an cau in voller 150 Kosaten, darunter mehrere verkleidete Berliner, fanden durch den Chariteegarten heimlich Einlaß, und nun Bett. ging ein Sput an, der die bisherigen Bezwinger hier führung von um den Rest ihres militärischen Ansehens brachte. Ein einstimmig be. Sturm, eine Schlacht und Jagd inmitten Berlins. bfolgt werden, Das Schauspiel dauerte einen Tag, und die etwas davon gesehen, werden es ihr Leben durch nicht vergessen. Landtagswahl Eines Morgens, während die Franzosen alle Tore beahlkreifes det hielten, klirrte das Pflaster von Hufschlägen. Hurraarzenhafel alsu, Peitschenknallen; lange Piken blitzten, und Pistolen
n.
schüsse knallten. Die Kosaken, wie aus der Erde auf geschossen, sprengten durch die volkreiche Stadt. Die einbad er stadgelegte Bike vor sich, trieben sie scharenweis die blassen, enstherrn, del zähneklappernden Feinde durch die breiten Straßen; Täter wurde Wachen wurden überrumpelt, Gefangene zusammenge= trieben. Der Generalmarsch wirbelte, die Kasernen starrhrittliche Vollsten von Bajonetten; Kanonen wurden aufgefahren: Frankfurt de umsonst. Jubel, schallendes Gelächter begrüßte die KoDeser aufge- safen, alles Philistertum und alle bürgerliche Zahmheit, bei uns zu Hause und sorgsam gepflegt, waren an diealliberale Parfem Lage verschwunden. Mit Branntweinflaschen und bevorstehend Gläsern standen die Bürger vor ihren Türen; Hände Wenn diese ter a. D. Behdrücke, Vivathochs bis zu Bruderküssen. tommerzienra Schilderung auch etwas enthusiastisch ausgefallen ist, so scheint es doch verbürgt zu sein, daß die Besatzung stundenlang durch das Hurra überall fopfscheu⚫ gemacht wurde. Erst gegen Abend erkannten die Franzosen ihre Täuschung, und nun verschwanden die Eindringlinge,
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Adolf Slaby von der Bürgerschaft bereitwillig verborgen."
für drahtlos legen. Der Ver
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? Deutsche Meisterprosa. Ein Lesebuch v. Kaisers. GEduard Engel. Mit dem Bilde Leſſings und 8 handschriftlichen Lesestücken. In Ganzleinen gebunden 3.50 trecke Allenstein Weark; Geschenkausgabe vornehm gebunden 5 Mk. Schädel tot aufund Berlin. Eduard Engel hat mit Finderglück und beugte, boendetste aus allen Jahrhunderten deutscher Prosaliteraurz vor Solde tur ausgewählt, sich dabei aber keineswegs gehalten an
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feierlicher Wei
die allbekannten, durch den Abdruck in unzählichen Lejebüchern einigermaßzen abgedroschenen Prosastücke, sondern er hat eine Fülle herrlichen neuen Stoffes zusammengetragen, waran der Leser, auch abgesehen von der Freude an der künstlerischen Form, reichen Inhaltsgenuß
mert sein.
Der 4. Kaiser- Gesang- Wettstreit 1913 311 Frankfurt a. M.
Die Zahl der Vereine, die am 4. Wettstreit Deutscher Männergesangvereine um den Wanderpreis des Kaisers teilnehmen, wird die der früheren Veranstaltun= gen bedeutend übertreffen. Nach den endgültigen Meldungen werden 41 Vereine mit 8486 Mitgliedern in dem Wettbewerb konkurrieren gegen 18 Vereine mit 2619 Mitgliedern bei dem ersten Gesangwettstreit 1899 in Kassel, 34 Vereine mit 5683 Mitgliedern 1903 und ebenfalls 34 Vereine mit 6461 Mitgliedern 1909. Die Rheinlande sind wieder am stärksten vertreten. Dit= deutschland entsendet zum ersten Mal einen Verein, den Lehrergesangverein Posen, aus Süddeutschland sind Concordia- Karlsruhe und Eintracht, sowie Concordia- Pirmasens gemeldet. Den der Mitgliederzahl nach kleinsten Verein wird Oberstein a. d. N. mit 130 Sängern schikken, während Essen a. Ruhr die beiden stärksten Vereine mit 321 und 362 Sängern stellt. Die bisherigen Sieger im Wettsingen, der Kölner Männergesangverein, der die Kaiserkette in den Jahren 1899 und 1909 errang, und der Berliner Lehrergesangverein, der bei dem zweiten Wettstreit im Jahre 1903 den Sieg errang, fehlen natürlich nicht. Die Namen der 41 Vereine sind folgende: Aachen: Concordia( 242 Mitglieder), Bar men: Oberbarmer Sängerhain( 226), Barmer Sängerchor( 294), Berlin: Sängerverein( 193), Lehrergesang- verein( 278), Erkscher Männergesangvercin( 139), Bochum: Schlägel und Eisen( 239), Bonn: Apollo( 237), Dortmund: Männergesangverein( 252), Duisburg: Männerchor( 181), Sängerbund( 146), Düsseldorf: Quar= tettverein( 213), D.- Grafenberg Frohsinn( 204), Essen: Männergesangverein( 362), Concordia( 274), Sans= souci( 321), Erfurt: Waffentlang( 136), Männergesangverein( 180), Gelsenkirchen: Männergesangverein 1881 ( 186), Jdar: Männergesangverein Jdar( 141), Karlsruhe: Concordia( 189), Koblenz: Rheinland( 275), Köln: Männergesangverein( 290), K.- Deutz Eintracht ( 202), Krefeld: Sängerbund( 199), Sängervereinigung ( 237), Bad Kreuznach: Liedertafel( 186), Magdeburg: Männerchor( 160), Menden an der Sieg: Frohsinn ( 137), Mühlhausen i. Th.: Arion( 176), Mülheim a. Rh.: Männerquartett( 207), München- Gladbach: Liedertafel( 201), Oberstein Grubscher Männergesangverein ( 130), Offenbach: Sängerchor des Turnvereins( 203), Pirmasens: Eintracht( 191), Concordia( 150), Botsdam: Männergesangverein( 168), Bosen: Lehrergesangverein( 131), Solingen: Sängerbund( 179), Trier: Männergesangverein( 245), Wiesbaden: Männergesangverein( 186).
Vom Kaiser wurden als Preisrichter
berufen: Generalmusikdirektor Geh. Hofrat v. Schuchmann- Berlin, Kapellmeister Prof. Dr. Bei e r- Stassel,
utschland gemeld gewinnen wird. Einen prächtigen äußeren Schmuck Dresden, Direktor der Singakademie Professor S ch u= ald und in denicht nur, sondern eine unmittelbare kostbare Bereicherz ein. Obechaung des Inhalts selbst stellen die beigegebenen Hand- Musikdirektor Prof. Ferd. Humme l- Berlin, Professor Kälte Schnee. schriften unserer größten Prosameister dar. Man denke dte Militär in dur: ganze lange überaus wertvolle Meisterstücke von usbrechen fönnte Grimm, Bismarck, Moltke, Marie von Ebner- Eschen- en Väter in debach sind in schöner Faksimilie- Wiedergabe in dem Bande ch und 2000 na enthalten, nicht ihres Wertes als Autographen wegen, Zeichen der intelondern eben als Bestandteile des Inhaltes selbst. So
ugen, die eventue
28
acht durch Störung
ädige Verstopfung
Goethe, Schiller( 8 volle Blattseiten!), Kleist, Jakob
ist u. a. der berühmte erste Briefwechsel zwischen Schiller und Goethe aus dem Sommer 1794 in zwei langen Briefen von zusammen 11 Seiten nach der Handschrift abgedruckt; ferner ein Stück aus Heinrich von Kleists nicht sehr bekanntem großartigem„ Katechismus der Deutschen"; ein 4 Seiten langer geschichtlich wertvoller
fen und vielen Brief Bismarcs, und die Krone dieser erlauchten Hand
tigen, trinke man
Dr. Wepeners
Preis
christensammlung: die letzten Aufzeichnungen Moltkes in seinem 91. Lebensjahre, die in der edelsten Sprache und künstlerischsten Form die Weltanschauung des gro=
Frankfurt Ben Menschen und Feldherrn enthalten. Das würdig
E. E. Taubert- Berlin, Professor Siegfried OchsBerlin, Professor M. Fleisch- Frankfurt a. M., Kapellmeister Dr. Rottenberg- Frankfurt a. M., Mu
sikdirektor Prof. Sch widerat h- Aachen, Kapellmeister Prof. Sitt- Leipzig.
Mit besonderer Spannung erwartete man in den Sängerkreisen die Bekanntgabe des
Preischores, der in den nächsten 6 Wochen in allen teilnehmenden deutschen Männergesangvereiner: fleißig eingeübt werden muß, da ein tadelloser Vortrag das Schicksal des Kaiserpreises entscheidet. Unter den anonym eingegangenen Preischören hat den Preisrichtern am besten eine Komposition eines vaterländischen Gedichtes„ 18 13" von dem bekannten Germanisten Prof. Adolf Frey der Züricher Universität gefallen. Bei der Eröffnung der Einsendungen stellte sich heraus, daß die Komposition den altberühmten schweizerischen Männerchorkomponisten Prof. Ttedrich Hegar zum Verfasser hatte, von dem
auch der Breischor von 1909 herrührte.
von
Der bekannt gegebene Wortlaut dieses Preischores ist folgender:
Wir seufzten sieben Jahre entrechtet, Wir knurrten sieben Jahre geknechtet, Und haben grimmig Schmach getragen, Die strenge Stunde hat geschlagen. Wir brachen auf mit Roß und Wagen, Wie Halmenmeere Wogten Wehre,
Die Straßen schütterten von Heeren Und Morgen, Mittag und Mitternacht, Drei Tage mordete die Schlacht, Drei Tage donnerte die Erde Von Männersprung
Und Sturm der Pferde,
Drei Tage spien Tod die Stücke.
Da brach dem Korsen Glück und Macht Und unsere Kette sprang in Stücke. Wo Gewürg und Kampf vertosten Und die Pulverringe verschwelten, Webt ein tränenschweres Grauen. Hier verhauchten tapfere Seelen, Die den Heltentod erlosten. Waisen stöhnen auf und Frauen, Keine Scholle, wo nicht einer sank, Keine Scholle, die das Blut nicht trant. Nicht einer schläft umsonst im Grunde, Nicht einem schlug umsonst die Wunde Der Völkerstreit.
Wir stehen gerüstet auf den Warten Und freudig fliegen unsere Standarten In alle Zeit!
In seiner Sparte
Anzeigen als Anzeichen 13
bringt der Kunstwart und Kultu wart im ersten März heft folgende Anzeige aus einer Leipziger Zeitung, die wieder einmal zetat. was alles unter der Flagge des Patriotismus geleistet wird: Wie wissen nicht, schreibt der Kunfiwart dazu, ob diese„ Patriotische Sache" die Werninaiche ist, die ja tatsächlich von Königen und Bundesfürften empfohlen" wurde und weiter zum Jubel der Sozial emokraten über Land läuft, weil der gute Geschäftsmann nicht nur die Stegerbereine, sondern auch die städtischen und staatlichen Behörden mit den vaterländischen Fahnen vor seine Kassa spannt. Es fann fich ebensogut wie um Wernings Festspiele" um eine „ Konkurrenz" handeln, den es gibt schon welche, meil in der Tat jest„ jedec routinierter Mensch" in„ Patriotiamus" 10 000 de Mart„ berdienen" tann. Ohne„ kaufmännische oder Branchenkenntnis" sogar; in" Patrio tismus" wird auf der Leipziger Messe schon als Branche für sich von eigenen Neisenden gehandelt. Und wir? Neta, wir schämen uns nicht, ein Jahrhundert nach dem großen Aufstande dem zuzus hen, nein, wir fördern das, wir empfehlen's. Man lefe diese Anzeige noch einmal und dente dabei an Stein, Fichte, ScharnHorft, Greifenau. Arndt- fann man's, ohne vor sich selbst zu erzöten? Ja, find wir denn überhaupt noch wert, diese Männer feiern zu dürfen? Das Jahr 1913
muss jedem routinierten Menschen
10 000de Mark Verdienst
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bringen, wenn er nnr über einige Mittel, schon von 800 M. an, verfügt. Für
Den grössten Jubiläumsschlager von Königen u. Bundesfürsten empfohlen geben wir einige noch verfügbare Vertretungen ab. Vollständige Einrichtung und jede Unterstützung vom Stammhaus. Fertiger bewährter Organisationsplan! Keine besonderen kaufmännischen oder Branchekenntnisse erforderlich.
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