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treten, um den Besuch, den im letzten Sommer ameri­fanische Kriegsschiffe in Kiel abstatteten, zu erwidern.

Oldenburg i. Gr. Jm Reichstagswahl­freise Varel- Jever hat die nationalliberale Vertrauens= männer- Versammlung als nationalliberalen Kandidaten Albrecht- Hamburg gegen den Kandidaten der Fort­Schrittlichen Volkspartei, Dr. Wiemer, aufgestellt.

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Der Allgemeine Vertretertag der Na tionalliberalen Partei findet am 12. Mai, vormittags 10 Uhr, zu Berlin in den Kammersälen, Teltowerstraße 1 bis 4, mit folgender Tagesordnung Statt: 1. Eröffnung durch den Zentralvorstand. Wahl des Bureaus. 2. Begrüßungsansprachen. 3. Aenderung der Parteisazungen. Für diejenigen eingetragenen Mitglie­der der Partei, welche ein Interesse daran haben, den

12 Millionen Kronen, darunter 3 Millionen von ver= schiedenen Aktiengesellschaften, ein. Die eingesammelte Summe ermöglicht dem Verein ohne Staatszuschuß ein Panzerschiff zu bauen.

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Türkei.

Konstantinopel. Das offiziöse Blatt " Sabah" meldet, daß die Pforte beschlossen habe, wei­tere Friedens besprechungen endgültig a b= zulehnen und die Mächte in diesem Sinne zu be­nachrichtigen. Gleichzeitig sei die Ausweisung von wei­teren 7500 Jtalienern beschlossen worden, und zwar vornehmlich von Ansässigen.

Amerika.

in Gießen. 5-6 arnevals. ahren Falchings Karnevals- B Ibetrag v Mitglieder und Gießen, Dem Geltersbe

des deutscher Gewerbevereine findet am 21. April, vor­mittags 11 Uhr, zu Friedberg, Hotel Drei Schwerter", statt. Auf der Tagesordnung stehen folgende Punkte: 1. Entgegennahme des Kassenberichts. 2. Er­teilung der Entlastung. 3. Beschlußfassung über die Verwendung des 1911er Ueberschusses. 4. a) Neuwahl des Vorstandes mit Ausnahme des Geschäftsführers, b) Neuwahl des erweiterten Vorstandes, c) Neuwahl des Prüfungsausschusses. 5. Anträge. 6. Verschiedenes.

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Aws Hessen., Der Evangelische Pfarrverein im Großherzogtum Hessen gedenkt seine diesjährige Hauptversammlung unter dem Vor­lischen Vereinshause in Mainz abzuhalten.

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n Gießen. Das Offizierkorps des 116. Jnf.-R.

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Verhandlungen anzuwohnen, ein Mandat als Vertreter märwahlen von Pennsylvanien hat Roosevelt einen Raiser Wilhelm" hofft zur Einweihung des durch einen menzureiken.

aber nicht erhalten konnten, steht eine beschränkte An­zahl Tribünenkarten zur Verfügung, die vom Zentralbureau bezogen werden können. Die Verhand- lungen des Vertretertages sind öffentlich, es hat somit die Presse aller Parteien gegen Ausweiskarten Zutritt. Dem Vertretertage geht am 11. Mai eine Sit­ung des Zentralvorstandes der Nationallibe­ralen Partei im Savon- Hotel( am Bahnhof Friedrich­straße), Berlin, voraus.

Bei der Annahme der neuen Wehrvorlage, die man wohl voraussetzen darf, muß eine Veränderung in den Standorten verschiedener Truppenteile eintreten und eine Anzahl neuer Garnisonen ist zu errichten. Da die Vorlage sich in den Neuformationen aufs not wendigste beschränkt, so werden allerdings nur wenige neue Garnisonen entstehen, und hierfür sind in erster Linie Mittelstädte in Aussicht genommen, die bisher nicht belegt waren. Die kleinen Städte kommen schon deshalb nicht in Betracht, weil sie die Summen nicht aufzubringen vermögen, die als Beitrag der Ge­meinden zur Einrichtung von Kasernen, Exerzierplätzen, Schießständen usw. nötig sind. Man darf auch nicht vergessen, daß es den Offizieren, Beamten usw. mög­lich sein muß, in ihren Standorten ihre Kinder in die Schule zu schicken, daß ferner die Mittelstädte eher über Wohnungen verfügen und auch nicht die geistige Anreg­ung ganz vermissen lassen, wie es in den kleinen Städ­ten der Fall ist. Mit der Ansicht, daß die Vereinigung eines Regiments in einem und demselben Standort nö­tig sei, hat man zum Teil gebrochen, da die Ausbildung im schul- und gefechtsmäßigen Exerzieren bereits im Bataillon einen gewissen Abschluß erreichen muß. Da­für genügt in der Regel der Raum in der Garnison. Für die Ausbildung im Regiment stehen dann die Truppenübungsplätze zur Verfügung. Bei der Wahl der Standorte sprechen auch kulturelle und nationale Zwecke mit. Durch das Zusammenleben der Bevölker­ung und der Garnison wird der Wert der Schule des Heeres auch weiteren Kreisen flargemacht, und im Osten bedeutet die dauernde Anwesenheit der Truppe eine För­derung des Deutschtums. Den berechtigten Wunsch des Offizierkorps nach größeren Standorten wird man durch öftere Versetzungen zu erfüllen suchen. Neuerdings darin ja auch schon viel geschehen. Die kleineren Orte, wie z. B. Mörchingen, darf man hierbei nicht heran= ziehen, denn sie wurden aus strategischen Gründen von vornherein als Militärkolonien errichtet, denen der Grenz­schutz zufiel. Bei der Beratung der Vorlage sollen die in Aussicht genommenen Standorte in den Mittelstäd­ten dem Reichstag bekannt gegeben werden, der ja wiederholt den Wunsch nach einer Berücksichtigung die­ser Städte ausgesprochen hat. Welche Orte in Betracht tommen, läßt sich zur Zeit noch nicht sagen, da die Ver­handlungen mit den Gemeinden noch schweben.

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Oesterreich.

ist

Wien, 16. April. Der österreichisch- ungarische Botschafter in Petersburg, Graf v. Valsassina, ist ge­und stern vom Kaiser in Audienz empfangen worden kehrte, wie von eingeweihten Stellen versichert wird, mit einem Handschreiben des Kaisers an den 3aren nach Petersburg zurück. Dieses Hand­schreiben soll geeignet sein, den letzten Rest der zwi­schen beiden Regierungen herrschenden Verstimmung zu beseitigen.

Rußland.

Petersburg, 16. April. Die Unterhand= lungen der Mächte über Form und Inhalt der Frie­densbedingungen an die Türkei sind zunächst auf die Begründung der Friedensvermittlung beschränkt. Mit Rücksicht auf die Lage der Balkanstaaten ist ein Krieg der Türkei mit einem christlichen Staate durchaus uner­wünscht.

Belgien.

Brüssel, 15. April. Die Konferenz Mittel= Bel­europäischer Wirtschaftsvereine von Deutschland, gien, Desterreich und Ungarn verhandelte in ihrer heu­figen Sizung über die Frage der Vereinheitlichung des Scheckrechtes.

Frankreich.

Paris. Der Kammerpräsident Brissonist gestorben.- Die politischen Kreise beschäftigen sich mit der Nachfolgeschaft Brissons. In erster Reihe wer­den die Herren Etienne, Deschanel und Delcassee ge= nannt.

Schweden.

Stodholm. Die freiwillige Landes samm. lung des schwedischen Panzerschiffsvereins brachte über

* Philadelphia, 15. April. In den Pri­entscheidenden Sieg über Präsident Taft er­rungen. Er gewann die Nominierung von über 50 von den 64 Delegierten zum Nationalfonvent und außerdem die Kontrolle über den Staatskonvent. Die demokrati­schen Delegierten sind fast vollzählig Anhänger Wilsons.

Titanic das größte Schiff gesunken,

über 1500 Menschen ertrunken!

Der englische Riesendampfer" Titanic", das größte Schiff der Welt, ist auf seiner ersten Fahrt von Southampton nach New- York in der Nähe der amerikanischen Küste mit einem Eisberg zusammen­gestoßen und gesunken. Die Katastrophe hat Opfer ge­fordert, wie kein Schiffsunglück zuvor. Die ersten Mel­bungen besagten:

Cape Race( Neufundland), 15. April. Der Dampfer Titanic" der White Star- Line ist am Sonn­tag abend mit einem Eisberge zusammengestoßen und hat um Hilfe gebeten. Eine halbe Stunde nach dem Zusammenstoß begann das Schiff zu sinken. Die weib­lichen Passagiere konnten in den Rettungsbooten auf genommen werden. Die Dampfer Olympic" und " Virginian" antworteten auf die drahtlosen Hilferufe des Titanic", daß sie schleunigst Beistand leisten wür­den. Auf dem" Titanic" befanden sich viele her= vorragende Persönlichkeiten, darunter Colonel J. J. Astor, Präsident der Grand Trunk Eisenbahn, Ismay, Präsident der White Star- Line, Gräfin Rothes, Schriftsteller Read, die Bankiers Gug­genheim, Widener und Straus, im ganzen etwa 1380 Reisende, ungerechnet diejenigen, die in Cherburg an Bord gegangen sind und die auch noch einige Hundert zählen.lnk

Die Titanic" ist 280 Meter lang, 30 Meter breit und das Boots deck liegt 20 Meter über dem Wasser. Er hat seine Decks übereinander und kann neben seiner Besatzung von 800 Mann noch 5000 Passagiere fassen.

Ueber 1500 Opfer

hat die Katastrophe gefordert. Aus New- York wird gekabelt: 19

Die White Star- Line gibt nunmehr zu, daß von den 2200 Passagieren und der Mannschaft des ge= sunkenen Dampfers" Titanic" wahrscheinlich nur 675 gerettet sind. Die Letzteren sind, wie der Dampfer Olympic" meldet, meist Frauen und Kinder.

die

Dadurch würde der Untergang der Titonic" folgenschwerste Schiffskatastrophe sein, welche die Ge­

schichte des Seeverkehrs kennt.

Unter den Ueberlebenden befinden sich alle Passa­giere der ersten Klasse. Die Versicherungssumme der " Titanic" und ihrer Ladung belaufe sich auf 58 750 000 Francs. Der Titanic" hat 1.250 000 Pfund Sterling gekostet. An Bord befand sich eine große Ladung von Diamanten. Die genannte Versicherungssumme betrifft nicht die Versicherung der Personen im Falle eines Un­falles, die viele Reisende kontrahiert haben.

Aus aller Welt.

vollständigen Umbau der unteren Räume in der alten reumofens en

Zeughaus- Kaserne vergrößerten und neu erstandenen Offizier Kasino den Kaiser in Gießen begrü­Ben zu können.

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n Gießen, 15. April. Der Kreisverein für ländliche Heimat, Wohlfahrts- und Kunstpflege hielt heute nachmittag im Felsenkel- auf die St ler" unter dem Vorsitze des Provinzialdirektors Geh.­Rat Dr. Usinger seine Hauptversammlung ab. Sie war, so berichtet die Darmst. 3tg.", von Bür­germeistern, Pfarrern, Lehrern und sonstigen Interessen­ten außerordentlich stark besucht. Nach der Rechnungs ablage betrugen 1910 die Einnahmen 180 Mt., die Aus­gaben 152,45 Mark, 1911 beliefen sich die Einnahmen auf 182,35 Mk. und die Ausgaben auf 151,45 Mark, sodaß das Vermögen auf fast 1000 Mark anwuchs. Der Voranschlag für 1912 wurde mit einer Einnahme und Ausgabe von 187,90 Mt. einstimmig genehmigt. Auf Anregung des Provinzialdirektors, des Kirchenrats Strack und des Landtagsabgeordneten Bürgermeister Leun- Großen- Linden wurde der Vorstand des Kreis= vereins beauftragt, mit dem Landwirtschaftskammer= ausschuß für Oberhessen darüber zu verhandeln, daß gelegentlich der Landwirtschaftlichen Kreisausstellung im kommenden Herbst sich der Kreisverein auf dem Gebiete des Trachtenwesens betätigt, und zwar durch Trachten­gruppen oder einen Verkaufsstand. Bei dem Punkte Ergänzungswahl des Vorstandes dankte der Vorsitzende dem ausscheidenden Mitglied Baurat Diehm für seine ersprießliche Tätigkeit im Sinne der Heimatpflege. An seine Stelle wird einstimmig Kreisbauinspektor Hechler gewählt. Daran schloß sich der hochinteressante Vortrag des auf dem Gebiet der Volkskunde und der Dorfge­schichtsforschung bekannten Pfarrers Schulte- Großen­Linden über das Thema: Der ländliche Friedhof Oberhessen in seiner Geschichte nach Plaz und Dent= mälern". Die acht Thesen des Redners waren Gegen­stand einer längeren Aussprache: 1. Es sollte verboten werden, Kirchhöfe von der Kirche wegzulegen, nicht die dringendsten Gründe es fordern. 2. Auf neu angelegten Friedhöfen soll an passender Stelle nicht eine Leichenhalle oder ein Wagenschuppen stehen, sondern eine Kapelle mit einem Kreuz. 3. Für die Veteranen ist eine besondere Begräbnisabteilung vorzusehen. 4. Bei der Errichtung von Denkmälern sollte nicht der Geschmack des Einzelnen, sondern auch die Rücksicht aufs Ganze maßgebend sein. 5. Der Geistliche hat ein Mitbestim mungsrecht bei Anlage des Friedhofes usw. 6. Jeder Friedhof sollte Bänke und hohe Bäume besitzen. 7. und 8. fordern, daß die Anlage und Einteilung des Fried­hofes nicht etwa nach vier schnurgeraden Linien ge schehen soll, es soll mehr auf gärtnerischen Schmuck und schöne Ausgestaltung gesehen werden. Ein Regierungs­baumeister soll ersucht werden, einen Entwurf über die Anlage eines ländlichen Friedhofes unter Berücksichtig­ung der gärtnerischen und fünstlerischen Gesichtspunkte auszuarbeiten.

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n Gießen, 17. April. Die heutigen Sonnen­finsternis war recht gut zu beobachten. Gegen 42 Uhr lag über der Erde ein auffälliges Licht, das nich, Tag, aber auch nicht Dämmerung war. Für die Astronomen wird diese Sonnenfinsternis, die übrigens eine der größ­6ten ist, welche in den letzten Jahren zu beobachten war, manches Interessante gebracht haben.

):( Kreuznach. Auf Anregung des Oberpräsi­denten der Rheinprovinz soll hier eine Heilanſtalt für Lupuskranke für Rheinland und Rheinhessen errichtet werden.

Trier, 15. April. Der Frost der letzten Nacht, der bis zu 6% Grad erreichte, hat in den Wein­bergen sehr großen Schaden angerichtet. Der in den La­gern der Saar verursachte Schaden wird auf ¼ der Ernte geschätzt.

Ursprung der meisten Leiden.

Unzählig sind die Schmerzenssymptome und Schwä chezustände, deren Ursprung in der Bluta mut des Or­ganismus zu suchen ist. Al gemeine Schwäche, schnelles Ermüden, Schwindel- und Ohnmachtsanfälle, Kopf- und Rückenschmerzen, Herzklopfen, Furcht- und Angstgefbhl, Niedergeschlagenheit, fahies, blasses Aussehen,

er:

* Breslau. Die Stadtverordneten- Versamm- schwinden, wenn das Blut in der genügenden Menge lung bewilligte Millionen Mark für die Jahrhun­dertfeier der Befreiungskriege in Breslau.

Reichenbeuren( Oberbayern). 3igeuner überfielen einen Landwirt und richteten ihn mit Messern und Prügeln übel zu und ließen ihn bewußtlos auf der Landstraße liegen. Die Gendarmerie unternimmt­Streifen auf die Zigeunerbande, die sich tagsüber in den Wäldern des Tölzergebietes aufhält.

Perim. Jm Bezirk Werchissetsk ist das erste Quecksilberlager im Ural entdeckt worden.

Aus Stadt und Land.

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Gießen, 17. April 1912. Hess. Landesgewerbeverein. Die Delegiertenversammlung der Sterbefasse für Mitglieder des hessischen Landesgewerbevereins und des Verban­

und richtigen Zusammensetzung im per freift. Nach wissenschaftlich n Aeußerungen hervorragender Aerzte ist Leciferrin das zuberläßigste blutbildende und fräfitgen­de Päparat, und wird von zahlreichen Aerzten bet obenerwähnten Symptomen betodnet

Leciferrin ist wohlschmeckend, wirkt zuglci 5 günftig auf die Verdauung und wird auch von dem schwächsten Magen gut vertragen. Lecifer in fostet Mk. 3. die Flasche, in Apotheken erhältlich, sicher von: porbcle in Micßen.

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