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21. April, vor

3, Hotel Dre

g stehen folgend

n Gießen. Die von der Großen Gießener Barnevals- Gesellschaft 1911 in der abge

verursacht. Mandeln, Aprikosen, Pfirsiche und Kirschen haben schwer gelitten. Auch Birnen, Zwetschen und

berichts. 2. fenen Faschingszeit wieder ins Leben gerufenen Gie Pflaumen sind nicht verschont geblieben. Ein Glück, daß ung über Karnevals- Veranstaltungen schließen mit

4. a) Neuwab efchäftsführers, b

c) Neuwahl des

einem

ehlbetrag von 1750 Mt. ab, welcher aber durch Mitglieder und Freunde der Gesellschaft gedeckt ist.

n Gießen, 15. April. Heute vormittag brannte

Verschiedenes. f dem Seltersberg in unmittelbarer Nähe des

vangelisa

Ali­

iviertels die städtische Cholerabarade, in welcher die

die Apfelblüte noch zurüd ist. Auch in den Weinbergen, so glaubt man bis jetzt, wird der Frost noch wenig geschadet haben.

):( Mainz. Durch Kratzen an der Wange zog sich eine hiesige Frau eine Blutvergiftung zu, der sie Tagen erlag.

steine". Schließlich möchten wir auch noch der 7 neuen Karten gedenken und daraus die Magnetischen Karten von Deutschland", die Geologische Karte von Elsaß­Lothringen", die Karte" Nutzbare Mineralien in Elsaß­Lothringen" und die Karte über Amerikanische Park­anlagen" hervorheben. Kein Besitzer des Handwerks sollte sich die Anschaffung auch des wohlgelungenen 2. Jahres- Supplements entgehen lassen, dessen Nutzen und praktische Bedeutung auch als selbständiges Buch ohne

status be ablish the und beren legepersonal binnen breisen( Rheinh.). Gin gar trauriges weiteres einleuchtet. 3 auch als jelbſtä

Seffen gedent unter dem Bor

intergebracht waren. Die Menschen fonnten sich retten. ye Feuerwehr, welche rasch zur Stelle war, durfte je

Nai im Evange wegen der Ansteckungsgefahr nicht in die Barade

ten.

Aussehen bieten gegenwärtig die meisten unserer Früh­obstbäume; der in der Nacht von Freitag auf Samstag eingetretene Frost hat die meisten Blüten unserer herr­

es 116. Inf. Ri, als den einstöckigen Fachwerkbau von außen zu des durch einen menzureißen. Der Brand war me in der alte troleumofens entstanden.

inan und es blieb den Mannschaften nichts weiter üblichen Obstplantagen vernichtet.

neu erstandenen

durch Explosion des

Laubach. Nachdem die Bahnstrecke La u=

Gießen begrühmücke bereits vor 8 Jahren eröffnet wor­

reispereir fahrts uni im Fellentel

L

en, gingen in den letzten Tagen des März den betei­often Gemeinden die Anforderungen zur Zahlung der ten angerechneten Beiträge zu. Der Gesamtbetrag ist 21470 Mcl. Davon entfällt bald die Hälfte mit 86 851 Mart auf die Stadt Laubach; ihr steht am nächsten

Idirektors Gebelenseen mit 23 859 Mt., weiter folgen Weickartshain

tiammlung

vit 11 821, Lardenbach 10 007, Stockhausen 5783, KI.­chen 5382, Flensungen 6947, Merlau 7831, die Lau­cher Waldgemarfung 10 502, Stockhäuser Hof 1423 Mart. Neben diesen unmittelbar berührten Orten wur­

3tg.", von Bür figen Intereffen Der Rechnungs 80 Mt., die Aus die Einnahmen.

em noch einige näher oder weiter gelegene Dörfer mit ratsprechenden Beiträgen herangezogen. Für Gonters=

19 Ein Triumph der Wissenschaft.

! Nieder- Ingelheim. Hier wurde der erste diesjährige Spargelmarkt abgehalten. Das zumanistis Markt gebrachte Spargelquantum betrug 2 Zentner, die

Beseitigung der chronischen

bei einem Preise von 1 Mark für das Pfund flotten brand Absatz fanden. Die Spargelsaison hat dieses Jahr 14 Tage früher als im vorigen Jahre begonnen. Die hier

Stuhlverstopfung

in Blüte ſtehenden Aprifoſen, Kirschen und Frühbirnen ohne Abführmitttel.

haben schwer gelitten.

( Dillenburg. Nach ſchwerer, zuletzt recht schmerzhafter Krankheit, ist der langjährige Kreistierarzt des Dillkreises, Veterinärrat C. Long, im Alter 68 Jahren verschieden.

Literarisches.

von

151,45 Mat, then, Menhain und Wetterfeld schwanken sie zwischen von Gottlob Egelhaaf. Geheftet Mt. 2.25 in Leinen

Mart anwuchs

einer Einnahme mig genehmigt. des Kirchenrats n Bürgermeiste and des Kreis rtschaftskammer

100 und 2300 Mark; Solms- Jlsdorf zahlt 1224, bre- Jlsdorf 2318, Groß- Eichen 3245, Sellnrod 4414, Wohnfeld 1340 Mark. Der Rest entfällt auf einige

Broje.

- Butzbach, 16. April. Am 5. Mai begeht der Bezirksverein Gießen Gabelsberger Stenographen, dem auch der hiesige Stenogra­erhandeln, dah, tenverein Gabelsberger angehört, sein Frühjahrs- Be­isausstellung in Esfest in hiesiger Stadt. Mit diesem Fest wird cin auf dem Gebiete pettichreiben verbunden sein, an dem sich aller Vor durch Trachten aussicht nach etwa 300 Stenographen beteiligen werden. Bei dem Bunde Festvorbereitungen sind in vollem Gange. Den Fest­der Vorsitzendertrag hat Herr Oberrealschuldirektor Dr. Pi z- Alsfeld iehm für ſeinfernommen. Zum Wettschreiben sind in den letzten imatpflege. Agen dem Vorstande des hiesigen Vereins ansehnliche inspektor Hechle Logeschenke und Wertgegenstände zur Verfügung ge­ressante Vortrag felt worden, andere Ehrenpreise stehen in Aussicht. nd der Dorfgee der hiesige Verein stets bestrebt ist, der Kunst des hulte- Großen meisters Gabelsberger in hiesiger Stadt und he Friedhof eend Ansehen und Verbreitung zu verschaffen, so wird az und Dent r es auch für seine Pflicht halten, die Vorbereitungen waren Gegen das Bezirksfest so zu treffen, daß dasselbe einen sollte verbotenen Verlauf nimmt.

zulegen, went

Um­

o Bad Nauheim, 15. April. Die Kaiserin

? Politische Jahresübersicht für 1911. gebunden f. 3.- Karl Krabbe Verlag Erich Gußmann in Stuttgart. Schon bald nach Er­scheinen von Egelhaafs Geschichte der neuesten Zeit vom Frankfurter Frieden bis zur Gegenwart, die jetzt schon in dritter, verbesserter Auflage vorliegt, ist dem Verfasser aus dem Kreise seiner Leser wiederholt der Wunsch nahegelegt worden, daß er ein Jahrbuch, das jeweils sofort über die politischen Ereignisse eines Jahres be

richte, herausgeben möge. Der Versuch ist geglückt und der vierte Jahrgang liegt jetzt vor. Jm Anhange ge­

langen in diesem Jahre unter anderem der französisch= englische Geheimvertrag von 1904, der spanisch- franzö­fische Vertrag über Marokko, das deutsch- französische Ab­tommen über Marokko und Aequatorialafrika und eine Uebersichtskarte der Kongo- Erwerbungen zum Abdruck.

lag

Stelle nicht e a tele dieſer Tage der Stadt und Burg Friedberg einen Wines Bibliographischen Inſtituts in Leipzig

1. 2. Auf ne

-

-

aus

Besuch ab; heute wurde Homburg besucht. Die Kur stehen, sonderelle wird Dienstag, dem offiziellen Saison­die Veteranen i eiginn, erstmalig fonzertieren. Am 15. April ist ehen. 4. Bei de Derichtsassessor Emil Scriba zu Bad- Nauheim t der Geschmad erm hessischen Staatsdienst ausgetreten, um sich dem cht aufs Gany a ich s- Sto Ionialdienst zu widmen. Er wird ein Mitbestimat zunächst auf dem orientalischen Seminar in Berlin usw. 6. Jeder Sprachstudien unterziehen und dann nach abgelegter befizen. 7. und Brrifung in Ostafrika im Reichsrichterdienst Verwendung ung des Fried den Linien ge ber- Breidenbach. Hier fand eine Sitz­Jen Schmud und

in Den.

=

ing des Komitees für eine Automobilverbindung von Fin nach fol=

Tio unif über beribe Rouche Porzulehelt: Alsfeld, Leuſel, Angered, Air­

ter Berücksichtig Gesichtspunk

ort, Ober- Gleen, Ehringshausen, Ermenrod, Groß- Fel­a, Restrich, Windhausen, Oberbreidenbach, Nieder- Brei­erbach, Romrod, Alsfeld. Die Verbindung soll drei­utigen Sonnet nad täglich erfolgen. Bürgermeister Dr. Völsing- Alsfeld Gegen 12 pure beauftragt, mit einer Unternehmerfirma wegen das nich, La lusarbeitung eines Kostenvoranschlages, sowie mit der die Aftronomen Boomerwaltung Verhandlungen einzuleiten. Stockheim. Hier kam es nach der Kontroll­as eine der größ beobachten wat Berjammlung zwischen Kontrollpflichtigen aus einem Nachbardorse aus ganz geringfügigem Anlasse zu einer lurigen Schlägerei; einige der Beteiligten mußten ärzt­icht Silfe in Anspruch nehmen.

Leiden.

s

Darmstadt. Am Sonntag nachmittag

er=

? Zweites Jahres- Supplement 1910-1911( Band 23) zu Meyers Großem Konversations= Lexikon, sechste, gänzlich neubearbeitete und ver mehrte Auflage. 1005 Seiten Text mit 994 Abbildun gen, Karten und Plänen im Text und auf 90 Bilder= tafeln( darunter 9 Farbendrucktafeln und 7 selbständige Kartenbeilagen) sowie drei Textbeilagen. In Halbleder gebunden 10 Mk. oder in Prachtband 12 Mark.( Ver­und Bestreben des Verlags von Meyers Gro­Bem Konversations- Lexikon, dieses bedeutende Werk auch weiter mit der unaushaltsam vorwärts drängenden Zeit Schritt halten zu lassen, kommt durch die Heraus­gabe eines neuen Bandes, des zweiten Jahres- Supple­halt einmal vieles inzwischen Veraltete ergänzt, richtig­ments( Band 23), zum Ausdruck, dessen vielseitiger In­stellt und fortführt, uns sodann aber auch durch eine be­trächtliche Reihe völlig neuer Artikel überrascht. Da fin­den wir, um einige Beispiele für die erste Gruppe zu geben, höchst lehrreiche Beiträge zur Fortführung der Staatengeschichte und ihrer wirtschaftlichen Beziehungen, gehaltvolle Uebersichtsartikel über die Erforschung der

fremden Erdteile, Einzelartikel über die Besitzveränber­

ungen

wickelung der Großstädte Berlin, London, New- York, Paris, Wien. Auch die trefflich orientierenden Berichte über die schöne Literatur der verschiedenen Länder ge­hören hierher, desgleichen solche über die Fortschritte der Chemie, der chemischen Technologie und Metallurgie, der Physik und Technik und wie sie sonst die Wissenszweige alle heißen, die wir im Großen Meyer" anzutreffen ge­wohnt sind. Charakteristischer kennzeichnen wir den Wert des neuen 23. Bandes, der zugleich ein enzyklopädisches Jahrbuch für den Zeitraum 1910-1911 ſein will, durch einige Hinweise auf seinen direkten Zusammenhang mit unserer neuesten Zeit, der augenblicklich die Stichwörter Marokko, Persien, Tripolitanischer Krieg" besonders tikel Negereinfuhr in Amerika", Ostmarkenpolitik, Bag­dadbahn", Eisenbahnen der asiatischen Türkei, Säug­lingsschutz"," Parlament"," Jugendpflege, Staatsbür­gerliche Erziehung, Religiöse Bewegung der Gegen wart"," Neutestamentliche Wissenschaft"," Römisch- katholi­

ome und holgte die Abreise des Großherzogpaares, des Erbgroß geläufig sind. Aktuelle Bedeutung haben auch die Ar­ta mut des Oergs und des Prinzen Ludwig mit Gefolge nach

wäch, schnelles india. fälle, Kopf und

Darmstadt, 15. April. Der notarielle

Aft

und Angstgefbh, ur Gründung der Hess. Eisenbahn- Ge=

Aussehen, te schaft wurde heute mittag auf der Bürgermei­ügenden Menglerei in Anwesenheit des Oberbürgermeisters Dr. Gläs sche Kirche", Kolonisationsinstitut, Tropenkrankheiten" per freift. Mading und anderer Vertreter vollzogen. Den notariellen gender Aerzte vollzog Justizrat Dr. Gallus. Anbau ein Fest­

e und fräfitgen

eierlichkeit schloß sich um 2 Uhr

in Herzten ber

dem schwächten

Darmstadt. Geh. Obermedizinalrat

Dr.

tzugleib gün eidh art, ein hochgeehrter und selten tüchtiger Be tet Mk. 3- bertit aus seiner Stelle als vortragender Rat in der bele in Michel jabung, umfassendes und gründliches

bon:

etzlar

und viele andere. Zeitgemäß wie die Textgestaltung ist die Gründungs- auch das umfangreiche und anschauliche Bildermaterial, das entweder in den Text eingefügt oder auf besonde­ren Tafeln in ein- und mehrfarbiger Ausführung bei­gegeben ist. Von schwarzen Tafeln seien herausgegriffen die Illustrationen zu den Artikeln: Ballonphotographie" mtr, ist nach nahezu 42jähriger Tätigkeit im Staats, Unterseeboote, Feuermeldeanlagen, Reklamebeleuch­tung", Wasserbau", Kirchenbauten, Universitätsbau­bttilung für öffentliche Gesundheitspflege des Mini- ten"," Moderne Grabmäler", Elektrochemische Apparate", terüums des Innern geschieden. Eine seltene Be­ Konservierungsapparate".. Eine sehr interessante 3u­es Wissen als Arzt, sammenstellung bieten die 4 Tafeln Selbstbildnisse von rößte Gewissenhaftigkeit, Pflichttreue und Wohlwollen Künstlern des 15.- 20. Jahrhunderts", nicht minder die Is Beamter, sowie Verständnis für die aktuellen Fra Gruppentafeln mit Porträten hervorragender Geologen, en des ärz, lichen Berufs und der öffentlichen Gesund Botaniker, 30ologen, Chemiker, englischer und französi eitspflege zeichneten ihn ganz besonders aus. scher Dichter der Gegenwart. Ganz hervorragend gelun­çen sind die farbigen Tafeln zu den Artikeln Neue Zier­fische"," Neue Zimmerpflanzen", Neue Gartenpflanzen", Heidelandschaften, Bakterien"," Marmor- u. Schmuck­

s Von der Bergstraße. Die letzten falten Lag, wo allenthalben nachts Eis fror, haben unsere eiden Baum blüten ganz empfindlichen Schaden

IR nid: i

Der einzig richtige Weg zur Blutreinigung".

Blut ist ein ganz besonderer Saft", sagt Goethe. Blut ist flüssiges Leben", sagt der Arzt. Blui ist das Del der Lebens­flamme, der Bekämpfer, aber auch der Urheber zahlreicher Er­frankungen. Wie bekannt, liegt die Quelle des Blutes im Darm­Von dorther stammen mithin schon die Krankheitskeime, die von dem Blut durch den ganzen Körper verschleppt werden. Wenn daher der Darm nicht richtig funktioniert, ist auch der ganze Organismus in Unordnung.

Neuere Forschungen haben nun nachgewiesen, daß die bei mangelhafter Darmfunktion sich bildenden Krankheitskeime sehr häufig von gewissen in Darm schmarotzenden Kleinlebewesen ( Bakterien) herrühren, und in diesen letzteren sieht jetzt die Wissen­schaft die Hauptursache zahlreicher schwerer, sowohl akuter wie chronischer Leiden. So, um nur eines der wichtigsten herauszu­greifen, die der chronischen Stuhlverstopfung in zahlreichen Fällen.

Mit der Erkenntnis der wahren Ursache dieses Allerwelt­leidens sind natürlich jetzt auch die Wege zu seiner radikalen Beseitigung gegeben. Wenn man die chronische Stuhlverstopfung bislang mit Abführmitteln zu beseitigen suchte, so war man dabei, wie dies jeder bestätigen kann, der schon einmal längere Zeit daran gelitten, ganz und gar auf dem Jrrwege. Mit Abführ­mitteln läßt sich wohl das Leiden für den Augenblic, nicht aber seine Ursache bekämpfen. Im Gegenteil, je länger Abführmittel genommen werden, desto schlimmer wird die Sache. Die Ursache Ses Uebels liegt eben sehr häufig in den genannten Fäulnis­bakterien, und erst dadurch, daß man diese unschädlich macht, kann man das Leiden mit seinen oft furchtbaren Folgen mit der Wurzel ausrotten. Bakterien lassen sich nun aber nicht durch Abführmitel aus dem Darm vertreiben. Zu ihrer Vernichtung müssen ganz andere Wege eingeschlagen werden, und die führen uns zu den Desinfektionsmitteln. Durch sie muß der Nährboden der Mikroben, der doch ihr Wachstum und ihre Vermehrung allein ermöglicht, so beeinflußt werden, daß ihre Lebensbe­dingungen aufhören.

Als ein solches Mittel, das eine ganz enorme Darmdesin­fektion ohne jede schädliche Nebenwirkung ermöglicht, empfiehlt der Direktor des weltberühmten Pasteur- Instituts zu Paris, der für seine genialen Forschungen mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Bakteriologe und Arzt Professor Dr. E. Metschnikoff, die bulgarische Sauermilch den Yoghurt. Dieses seit Jahr­hunderten im Orient als lebenverlängerndes Mittel in hohem

Ansehen ſtehende Milchpräparat, das ähnlich wie Stefir zubereitet wird, enthält ein hefeartiges Ferment, Majamia genannt, das die merkwürdige Eigenschaft besitzt, erst im Darm große Mengen Milchsäure zu erzeugen. Und Milchsäure in ihrem Entwickelungs­stadium ist der grimmigste Feind der schädlichen Darmbakterien, weil durch sie deren Nährboden so versäuert" wird, daß ein Weiterwachstum aufhört.

Mit Hilfe von Majamin, welches wir unter der ständigen Kontrolle des Bakteriologischen Instituts Dr. Piorkowski in Berlin aus bulgarischer Yoghurt- Milch isolieren lassen, ist heute jeder in der Lage, nach einem ganz einfachen Rezept sich Yoghurt für wenige Groschen selbst herzustellen. Neuerdings lassen wir aber auch aus Majamin ein äußerst wohlschmeckendes Dessert- Gebäck, Majapan genannt, herstellen und geben so denjenigen Patienten, denen die Zubereitung des Yoghurt zu umständlich sein sollte, oder die fürchten durch längeren Genuß von Yoghurt an Gewicht zuzunehmen, eine neue Darreichungsform des Majamin- Fermentes für sich allein. Der Gehalt eines einzigen Stückchens Majapan an wirksamer Yoghurt- Substanz entspricht dem einer großen Tasse Yoghurt; es besitzt mithin die gleiche darmdesinfizierende Wirkung und ist dabei noch wesentlich billiger. Bequemer kann man dem Menschen, der Yoghurt anzuwenden genötigt ist, aber aus dem einen oder anderen Grunde Milch nicht gerne nimmt, seine ,, Bille", in diese Falle ein feines Dessert, gar nicht verabreichen,

In Majapan ist jetzt endlich das Ideal eines ebenso unschädlichen, wie angenehm zu nehmenden Mittels zu einer gründlichen Desinfektion des Darmes geschaffen worden, das auch dann noch hilft, wenn Abführmittel versagt haben. Da bei besitzt Majapan keinerlei abführende Wirkung und kann auch, Kindern, die es gerne nehmen, monatelang als Dessert zu den üblichen Mahlzeiten gegeben werden.

Es sollen Majapan nicht nur Patienten nehmen, die an chron. Stuhlverstopfung leiden, oder die an einem anderen Darmleiden ( Durchfall, Brechdurchfall, Blähungen, Verdauungsschwäche, Hä­morrhoiden), an einem Leberleiden( Anschoppung), Gallenleiden ( Gallensteinen), Nierenleiden( Eiweiß, Zucker, Wassersucht, Nieren­gries und Blasensteinen), an Gicht oder Rheumatismus erkrankt sind, oder die eine Disposition zur Blinddarmentzündung be­sitzen, sondern auch Bleichsüchtig, Nervöse, Korpulente usw. Alle diese Leiden haben eben mehr oder weniger ihren Ursprung in einer ungeregelten Darmtätigkeit. Dann soll aber auch Ma­japan bei keiner Mahlzeit jener Patienten fehlen, bei denen die im Blut zirkulierenden schädlichen Stoffe sich als Hautausschlag, Flechten, Pusteln, Geschwüre, Furunkel usw. abzulagern pflegen. Hier wirkt Majapan ganz anders als die sogenannten Blutreinigungstees, als Seifen usw., mit denen immer nur ein Symptom des Leidens, niemals aber dieses selbst getroffen wird. Wer sich für den Gegenstand interessiert, lasse sich von uns eine Probe kommen, die wir bereitwilligst kostenlos und franko jedem zusenden, der uns für Porto uiw. 20 Pfenn'g einsendet. Wir legen der Sendung eine, aus der Feder eines praktischen Arztes stammende, hochinteressant geschriebene Broschüre bei, in der zahlreiche Aeußerungen hervorragender Professoren und Mediziner über die darm- und blutreinigende Wirkung des Yog­hurt und des Majamin- Fermentes abgedruckt sind.

Yoghurt- Centrale

Dr. J. Schaffner& Co., Berlin- Grunewald.

anulis sa 196 pois da su