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miter auf, dafür einzutreten, daß die Schlägermensur­

o Aus Oberhessen. In Bad Nauheim Rindfleisch ein Stück altdeutschen Rittertums- nicht als Zwei ist der neue Bahnhof soweit fertiggestellt, daß die sämt in Diez ist fahren, doß Frankreich für Marokko allein im vergan- fampf mit tötlichen Waffen angesehen wird und straffrei lichen Geleise befahren werden können. Der Land. Pig. per Pfu

bleibt. Das studentische Leben Deutschlands soll übri­gens im kommenden Sommer von einer Gruppe sechzig genschein genommen werden. Die einmonatige Studen­

wirt Wilh. Kraft von Bobenhausen 2 geriet un ter einen schwer beladenen Wagen; er wurde derart ver läßt eine Frau mit drei kleinen Kindern.

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feld eingetreten.

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für denselben Zweck vorsieht, von denen 50 Millionen englischer Studenten aus Oxford und Cambridge in Au- letzt, daß er seinen Verletzungen erlegen ist. Er hintereit dem Mini

terland also keinerlei Belastung mehr bedeuten werden. Im Zusammenhang damit ist es auch interessant zu er­genen Jahre 61,5 Millionen Franken aufgewendet hat und für das Jahr 1912 etwa 80 Millionen Franken Franken allein auf militärische Ausgaben entfallen. Die­sen Aufwendungen steht nur eine Einnahme von 10 Millionen gegenüber. Wenn Frankreich für eine einzige seiner Besitzungen eine solche Summe verausgabt, so fann man in Deutschland bei einem Reichszuschuß von 21 Millionen Mark für unsere gesamten Kolonien wirklich nicht von einer übermäßigen kolonialen Belast­ung reden.

Frankreich.

* Die Grundlagen für eine Verständigung zwi­schen Frankreich und Sponien sollen, nach dem offiziösen Madrider Blatt Mundro", gefunden worden sein. Danach würde Spanien auf das Gebiet am Uer­ga- Flusse verzichten und an Frankreich einen breiten Landstreifen abtreten, durch den die Bahn von Tanger nach Fez geführt werden soll. Dafür würden die Spa­nier weitere Gelände im Norden erhalten, so daß sich

die spanische Zone bis Tetuan erstrecken würde.

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Schweden.

Dem schwedischen Reichstage wurde der Gesetzentwurf der Regierung über das politische Wahlrecht der Frauen vorgelegt. Der Gesetzentwurf be­zweckt die Verleihung des aktiven und passiven Wahl­rechts an die Frauen in gleichem Maße wie an die Männer. Verheiratete Frauen, deren Männer in den letzten Jahren feine Steuern bezahlten, sollen kein Wahl­recht haben.

Amerika.

* Dem amerikanischen Repräsentan tenhaus ist eine Gesetzesvorlage zugegangen, durch die dem Präsidenten gestattet wird, die Miliz der Einzelstaaten im Notfalle in das Ausland zu senden. Dem Vernehmen nach wird beabsichtigt, die Miliz im Falle einer Intervention nach Mexiko zu entsenden.

Rach einer Meldung aus der Stadt Mexiko orga­nisierten sich die dortigen Amerikaner militä­risch, wählten ihre Befehlshaber und verteilten die aus den Vereinigten Staaten bezogenen Waffen unter sich.

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Aus aller Welt.

Aus Schlesien. Die älteste Person von Schlesien vielleicht auch diejenige von ganz Deutsch land dürfte die in Zabrze- Nord wohnhafte Witwe Marie Hunger sein. Am Montag beging die Greisin ihren 106. Geburtstag.

:: Von einem Kater zerfleischt. In Malzleinsdorf bei Wien ließ die Ehefrau des Privat­beamten Nagler, während sie Einkäufe besorgte, ihren vierjährigen Sohn Franz allein zu Hause. Als sie heim. kehrte, fand sie den Knaben bewußtlos in einer großen Blutlache liegend. Sein Gesicht war völlig zerfleischt. Es stellte sich heraus, daß ein Kater der Familie über das Kind hergefallen war und es in so furchtbarer Weise zugerichtet hatte. An dem Aufkommen des Kna­ben wird gezweifelt.

::: Für die Bestimmungsmensuren brechen die Hamb. Nachr." eine Lanze, indem sie da­rauf hinweisen, daß dieselben auf alter Ueberlieferung beruhen und mit dem deutschen Studenten- und Volks­

tum eng verwachsen sind. Eine kleine Universitätsstadt ohne Couleurstudenten könne man sich gar nicht stellen. Das genannte Blatt fordert daher alle Akade­

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berühren.

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tenfahrt wird u. a. Kiel, Berlin, Ina und München gangenen Samstag beging der Vogelsberger Höhenklub hule angestellte seine erste Bismarckfeier auf dem Hoherodskopf. ezen müsse. D New York. Der Mississippi hat weite Ge- Trotz Nebel, Schnee und Regen waren Gäste aus fernig Frage der

biete überflutet, Tausende von Menschen sind obdachlos, und nah herbeigeeilt, um teilzunehmen an der Ehrung Begutachtung

Tausende leiden Hunger. Von Cairo( Illinois) bis He­lena( Arkansas) verlassen die Bewohner der Niederun­gen die Häuser und schaffen ihr Hab und Gut auf die Höhen. Der Materialschaden ist groß. Bisher sind 2 Todesfälle zu verzeichnen. Auch der Missouri und Ohio sind über ihre Ufer getreten und haben weithin Verheerungen angerichtet.

Aus Stadt und Land.

Wetzlar, 6. April 1912.

n Gießen. Der Großherzog hat den Di­rektor der Frauenklinik an der Akademie für praktische Medizin in Düsseldorf, Professor Dr. Erich Opih, zum ordentlichen Professor der Gynäkologie und Geburtshilfe in der medizinischen Fakultät der Landesuniversität Gie­hen und zum Direktor der Universitätsfrauenklinik mit Wirkung vom 1. April 1912 an ernannt.

n Gießen. Oberleutnant Soldan, seither im 116. Inf.- Reg., jetzt im 4. Thür. Inf.- Rgt. Nr. 72, er­hielt vom Großherzog von Hessen das Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen, n Gießen. Als Ordinarius für alte Geschichte ist an Stelle des nach Kiel gehenden Dr. M. L. Strad der Ordinarius Dr. Walter Otto in Greifswald in Aussicht genommen.

n Gießen. Das hiesige Kreisamt hat folgende Bekanntmachung veröffentlicht: Die Firma Bänninger, 6. m. b. H." zu Gießen beabsichtigt am Erdkauterweg in hiesiger Gemarkung einen Kupolofen zu errichten als Anbau an die bestehende Gießerei. Pläne und Beschrei­bung hierüber liegen 14 Tage lang auf dem Bureau der Großh. Bürgermeisterei Gießen zur Einsicht der In­teressenten offen. Etwaige Einwendungen sind dort bin­nen dieser Frist bei Meidung des Ausschlusses vorzu­bringen.

n Gießen. Beim Abbruch des Nollschen Hau­ses in der Neustadt hat man einen Türbalken mit einem Wappen des Jahres 1605 und den Namen Georg Wormbser gefunden, der in seiner sauberen Arbeit mit den schönen gothischen Buchstaben den Beweis liefert, daß man vor 300 Jahren in Gießen tüchtige Holz­schnitzer gehabt hat.

n Gießen. Auf Grund des Paragraphen 795 des Bürgerlichen Gesetzbuches und des Artikels 67 des hessischen Ausführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetz­buch vom 17. Juli 1899 ist der Stadt Gießen vom Staatsministerium unterm 23. März 1912 die Geneh Staatsministerium unterm 23. März 1912 die Geneh­migung zur Ausgabe von Schuldverschreibungen auf den Inhaber nebst den zugehörigen Zinsscheinen bis Betrage von 3 500 000 Mt. erteilt, um die Mittel für Grundstückserwerbungen, Errichtung von Gebäuden und baulichen Anlagen, Neuherstellung und Verbesserung von Straßen und Wegen, Kanal- und Wasserbauten, An­kauf von Aktien des Volksbades, Friedhofserweiterung, Verstärkung des Stadterweiterungsfonds, Ausbau und Erweiterung des Gaswerks, des Wasserwerks und des Elektrizitätswerkes, Neuanschaffungen und Neuherstell­ungen für die elektrische Straßenbahn, Hingabe eines Darlehens an den Ortsgewerbeverein in Gießen sowie für Stempelabgabe und Druckkosten zu beschaffen. Die Schuldverschreibungen sind mit jährlich 4 Prozent, fällig in halbjährigen Raten am 1. April und 1. Oktober je­den Jahres zu verzinsen. Das Anlehen ist zum ersten Male am 1. April 1917 mit jährlikh 1.33 Prozent des Kapitals unter Zuwachs der erspar­ten Zinsen zu tilgen. Der Stadt bleibt aber das Recht vorbehalten, vom 1. April 1922 ab eine stärkere Tilg­ung eintreten zu lassen.

n Gießen. Für das in diesem Jahre in Gießen stattfindende goldene Jubelfest des Turngaues Hessen ist die allgemeine Festordnung nunmehr aufgestellt. Da­nach findet am Sonntag, 30. Juni, eine Vorfeier statt, die aus einem allgemeinen Schülerturnen, Konzert und turnerischen Aufführungen in der Festhalle bestehen wird. Für die Hauptfeier ist folgende Festordnung vorgesehen: Samstag, 6. Juli, nachmittags Empfang der auswär­tigen Turner, abends Begrüßungsfeier, Feier des 50­jährigen Bestehens des Gaues, Festaufführungen in der Festhalle und auf dem Festplak. Sonntag, 7. Juli, vormittags 6 Uhr Weckruf, Beginn des Einzelwettur nens( Sechskampf), nachmittags Festzug, Festrede, all­gemeine Freiübungen, Musterriegen- und Vereinswett­turnen, abends Festaufführungen und gesangliche Auf­führungen in der Festhalle. Montag, 8. Juli, vormit­tags Einzelwetturnen( Fünfkampf), Jubiläumsturnen für die älteren Turner, Wettfechten; mittags Festessen, nachmittags Volksfest, abends Konzert, Feuerwerk usw. An allen Tagen finden Wettspiele statt, außerdem ist Wettschwimmen für Schüler und Erwachsene vorgesehen. auf dem Feſtplatz ist jeden Tag Konzert und Tanz.

fp Von der Post. Es werden ausgeführt: Briefbestellung je eine am 1. Oster- und 2. Osterfeiertag wie an Sonntagen; die Paketbestellung geschieht am 2. Osterfeiertag vormittags( am 1. Osterfeiertag nicht), ebenso werden Geldbestellungen nur am 2. Osterfeiertag vormittags erledigt( am 1. Osterfeiertag teine Geldbe stellung).

des großen Kanzlers. Gegen ½ 10 Uhr begann der

): Giege

Kommers im neuen, urgemütlichen Klubhaus, geleitet erbung entstand von Zahnarzt Jäger- Gießen. Nach einem Lied auf un behälter anschein seren Bismarck" hielt Professor Allendorf eine Rede, die feriet. Der In

dem Andenken Bismarcks geweiht war.- Hier herrschte üler wurden bei heftigen Stürmen eine empfindliche Kälte. Im Vo.. gelsberg war zeitweise lebhaftes Schneegestöber, wäh

( Raffel

rend in der Wetterau und der Gießener Gegend kalte beglob, gemeinsc Meljungen, berg,

Regenschauer, untermischt mit etwas Schnee, nieder.

gingen. Bei Ulrichstein, Lauterbach, Groß- Felda, Hart 5, und Göttinge

mannshain und im oberen Vogelsberg ist eine leichte er, die vom pr Schneedede liegen geblieben.

jeugung von

bei He o Bad Nauheim. Es sind jetzt umfangreiche taatlichen Wass Der Sprudelhof erhält eine sinnige, farbenprächtige Aus. Selminghau gestaltung. Der Bahnhof wurde dieser Tage, obwohl Brise von 6 B das Dach noch nicht fertig ist, dem Verkehr übergeben. auf einer Start o Bad Nauheim. Der Assistent bei der Gr. die einzelnen G Bade- und Kurverwaltung, Herr Forstassessor Eggers, sent werden 19 wurde zum Oberförster in Kirtorf ernannt.

o Bad Nauheim. Die vereinigten gemein nüßigen Körperschaften beschlossen, wieder ein großzü giges Verkehrsfest im Juni 1912 abzuhalten. Der Reingewinn aus dem letzten beträgt 460 Mark.

o Offenbach. Drillinge( 2 Knaben und 1 Mädchen) wurden dem Hüttenarbeiter Heinrich Paul hierselbst geboren. Die zwei Knaben starben kurz nach der Gebur ,.

s Darmstadt. Der Großherzog hat zu Mitgliedern des Verwaltungsgerichtshofes für die Dauer des von ihnen bekleideten Amtes u. a. ernannt: die or dentlichen Professoren in der juristischen Fakultät der Landesuniversität, Geheimen Justizrat Dr. Arthur B. Schmidt und Dr. Wilhelm van Calfer in Gie Ben. Dem Faßeichmeister Heinrich Becker in Gie ßen und dem Eichmeister Heinrich Rettberg in Nidda wurde das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift Für langjährige treue Dienste" am Bande des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. Ernannt wurde der Finanzaspirant A. Küm mel aus Wieseck zum Hauptsteueramtsassistenten.

s Darmstadt. Die Wahlen der Vertrauens. männer zu den Landwirtschaftskammerwahlen finden am 13. April lf. Js. statt.

s Darmstadt. Der Kreisamtmann bei dem Kreisamt Lauterbach, Heinrich Herberg, wurde zum Kreisamtmann bei dem Kreisamt Friedberg, der Feld bereinigungskommissär zu Friedberg, Kreisamtmann& Kirnberger zum Kreisamtmann bei dem Kreisam Offenbach, der Regierungsassessor Dr. Karl Jann 3 Darmstadt zum Feldbereinigungskommissär in Fried berg ernannt.

s Darmstadt. Die Handwerkskammer wird in der Zeit vom 9. bis 14. April eine Reihe vor Versammlungen im Kammerbezirk abhalten, in dener die Durchführung der Gesellenprüfungen in gemeinsamer Aussprache behandelt werden soll. Die ge setzlichen Prüfungen wurden im Jahre 1901 eingerich tet. Auf Grund der im Laufe der Jahre erworbene Erfahrungen wurden durch Anträge Verbesserungen un Aenderungen angestrebt, sodaß nunmehr ein Ueberblic über eventuelle weitere zweckmäßige Ausgestaltung des Prüfungswesens gegeben werden kann. Zu diesen Zweck soll in den erwähnten Versammlungen zunäch ein kurzes Referat über die Prüfungen stattfinden, a das sich dann eine gemeinsame Aussprache der Ansichte über etwaige Aenderungen anschließen wird, wie auc die verschiedenen Auffassungen in der oder jener Frag vorgebracht und beraten werden sollen. Die Versamm lungen finden am 9. April in Darmstadt und Offenbach am 10. in Mainz, Bingen und Alzen, am 11. Worms und Bensheim, am 12. in Erbach, am 13. i Friedberg und Nidda und am 14. April in Gießer und Lauterbach statt. Die Vorstände der gewerbliche Korporationen der in Betracht kommenden Prüfungs ausschüsse, sowie sonstige sich für die Prüfungen inte ressierende Personen sind zu diesen Sitzungen einge saden.

):( Kinzenbach, 2. April. Die Lehrers wit Weckmüller, geb. Colnot, vollendete gestern in feltene Frische ihr 92. Lebensjahr. Die hochbetagte Greifin deren Nachkommenschaft( Enkel und Urenkel) die Za 60 bereits überschritten hat, besorgt noch aufs beste ihre einfachen Haushalt. Lehrer Weckmüller amtierte i nahen Azzbach und trat 1884 in den Ruhestand.

r Wetzlar. Der Firma M. Hensoldt Söhne, Optische Werke, hierselbst wurde aus Anl daille in Silber verliehen und durch Landrat Dr. Sa thres 60jährigen Bestehens die Preußische Staatsm torius mit einer ehrenden Ansprache überreicht.

):( Limburg. Der Kreistag hat einstimmig d Beschluß gefaßt, den von der Elektrizitäts- Aft.- Ges. vo mals W. Lahmeyer u. Co. vorgelegten Vertrag über d Versorgung des Kreises Limburg mit elektrischer Ene gie, anzunehmen.

):( Limburg. Die hiesigen Metzger haben d Preis für Ochsenfleisch um 6-10 Pfg., für de

mit Elektrizität

Teisen im Inte dem Lande.

):( Massa des Lahntalverb de Sebung des Verband zählt g zemitglieder. G ter Tagen herau Generalversamm ):( Fran sangprobe im der Musikdirekto Hübner, in betroffen, als e Stelle tot. Er ):( Im Kälte und Sch fönig liegt der

):( Mo 3entrale d gierungsbezirk westerwald u mit Elektrizitä Tung zu fomm und wird jetzt gehen.

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):( Wies genfchwalbach 30 Jahre an 1.5. verpachte ):( Wies femtvorstandes laden des a der Behörden, gen die Gründ fen und Stel mit Genugtuun Renntnis genon bestehe, die In

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