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Rindfleisch um 5 Pfg. das Pfund erhöht.

Auch in Diez ist eine Erhöhung des Fleischpreises um 10 Pfg. per Pfund für Ochsen-, Rind- und Schweine­Teich eingetreten.

):( Weilburg. Ein eigenartiger Schulstreit liegt Es zurzeit dem Ministerium zur Entscheidung vor. handelt sich um die Frage, ob die an einer Wirtschafts­foule angestellte Hauslehrerin Kenntnis in der Physik bejizen müsse. Das Ministerium hat nun diese schwie­rige Frage der Landwirtschaftskammer in Wiesbaden zur Begutachtung vorgelegt.

):( Siegen. In der Dynamitfabrik von Wei Benburg entstand eine schwere Explosion, daß ein Säu­rebehälter anscheinend durch Selbstentzündung in Brand geriet. Der Ingenieur Fluhr und der Schlagmeister Schüler wurden getötet, das Gebäude vollständig zer­

tört.

):( Kassel. Der Kreistag des Landkreises Kassel beschloß, gemeinsam mit den Kreisen Hofgeismar, Hom­berg, Melsungen, Frizlar, Warburg i. W., Münden i. 5. und Göttingen eine Gesellschaft m. b. H. zu begrün­den, die vom preußischen Staat die gesamte Er­zeugung von elektrischem Strom an den faatlichen Wasserkraftwerken an der Eddertal Sperre bei Hemfurt und der Diemeltalsperre bei Helminghausen insgesamt 40 000 Volt zu einem Preise von 6 Pfg. pro Kilowattstunde pachtet und dann

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die einzelnen Gemeinden der Kreise weitergibt. Insge ſtaffeffor Eggesamt werden 19 Kreise durch dieses staatliche Kraftwerk mit Elektrizität versorgt werden und zwar zu billigsten Breisen im Interesse der Entwickelung der Industrie auf dem Lande.

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):( Nassau. Hier fand die Generalversammlung des Lahntalverbandes statt, der seine Hauptaufgabe in der Hebung des Fremdenverkehrs im Lahntal sieht. Der Verband zählt gegenwärtig 23 forporative und 97 Ein­zelmitglieder. Ein neuer Lahntalführer ist in den letz ten Tagen herausgegeben worden. Als Ort der nächsten Generalversammlung wurde Wetzlar gewählt.

):( Frankfurt a. M., 2. April. Bei einer Ge­Jangprobe im Dom wurde gestern abend um 8.45 Uhr der Musikdirektor und Dirigent des Domchores, Georg Hübner, in dem Augenblick von einem Schlaganfall betroffen, als er ein Lied dirigierte. Er war auf der Stelle tot. Er ist nur 30 Jahre alt geworden.

):( Im Taunus hat der Witterungsumschlag Kälte und Schnee gebracht. Auf dem Feldberg und Alt­fönig liegt der Schnee mehrere Zentimeter hoch.

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In der Johanneskirche. Vorm. Uhr: Pfarrer Ausfeld. Vorm. 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannesgemeinde. Pfarrer Ausfeld. Abends 6 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer.

Im Anschluß an den Gottesdienst Beichte. In der alten Friedhofstapelle. Vormittags Uhr: Pfarrassistent Schorlemmer. 2. Osterfeiertag, den 8. April. In der Stadtkirche.

Vorm. 9% Uhr: Pfarrer Schwabe. Abends 6 Uhr: Vorstellung und Prüfung der Konfir manden aus der Matthäusgemeinde. D. Schlosser. Nächstkünftigen Sonntag, den 14. April, findet im Hauptgottesdienst die Konfirmation der Kinder aus der Matthäusgemeinde statt. Die Beichte zu der mit der Konfirmation verbundenen Abendmahlsfeier wird am Samstag, den 13. April, nachmittags 2 Uhr, gehalten

werden.

von Gaskochern und Beleuchtungskörpern seitens der Stadt nicht die Rede sei. Nach einem sehr eingehen­den Referat des Herrn Stadtrat Meier über die Re form des Verdingungswesens, wurde ein­stimmig eine Resolution beschlossen, in der mit Genug­tuung davon Kenntnis genommen wird, daß die Frak­tion des Reichstages und des Abgeordnetenhauses sich für Verbesserungen auf dem Gebiete des Verdingungs­wesens ausgesprochen habe. Die Ortsgruppe Wiesba­den sieht den Weg zu der unerläßlichen Reform nicht in dem Erlaß von neuen ministeriellen Verordnungen, sondern nur in dem Erlaß eines Reichsgesetzes wie es der Hansabund aufgestellt und gefordert hat, und wel­ches Gesetz bereits durch eine Fraktion des Reichstages eingebracht worden ist. Ueber dem Wechsel im Direk­torium des Hansabundes wurde berichtet, daß zwi­schen Herrn Oberbürgermeister Knobloch und den übri­gen Herren des Direktoriums feine Differenzen bestanden haben, sondern daß sein Ausscheiden nur infolge seines angegriffenen Gesundheitszustandes bedingt wurde. Die 3uwahl des Herrn Oberbürgermeister Knobloch in das Direktorium des Hansabundes ist bereits beim Gesamt­ausschuß des Hansabundes beantragt und er wird auch fernerhin in den ihm besonders naheliegenden Fragen dem Hansabunde zur Verfügung stehen. Noch fürzlich bei dem Handwerkertage zu Berlin im November v. J. hat sich Herr Oberbürgermeister Knobloch große Ver dienste speziell um Mittelstandsfragen erworben, wie allen Besuchern dieser denkwürdigen und imposanten Versammlung in lebhafter Erinnerung sein wird. Ge genüber den in der gegnerischen Presse verbreiteten Nach­richten von einer großen Abfindungssumme, die seitens des Hansabundes an seinen Geschäftsführer gezahlt wor den sei, teilt das Präsidium mit, daß Herrn Knobloch in Anerkennung der von ihm geleisteten Dienste, die Wei­terzahlung des Gehaltes für zwei Quartale aus Anlaß seines Ausscheidens bewilligt worden ist. Wenn bedenkt, daß dieser hochverdiente Beamte durch seinen Nachm. von 2-10 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Eintritt in die Dienste des Hansabundes sein Pensions­recht vorloren hat, so ist diese Entschädigung als eine durchaus billige und angemessene zu erachten.

man

Nach

einem Referat über den Beschluß des Direktoriums zu den Wehrvorlagen und Deckungsfragen und zu der in­teressanten Denkschrift über die neuen Steuervorlagen, welche demnächst sämtlichen Mitgliedern des Vorstandes und Ausschusses der Ortsgruppe Wiesbaden zugehen wird, wurde beschlossen, die sazungsgemäße General- versammlung in diesem Jahre am Montag, den 22. April, abzuhalten, bei welcher Gelegenheit ein Vortrag ):( Montabaur. Die große Ueberland= über afute wirtschaftliche Fragen gehalten werden soll. zentrale auf dem Westerwald, die den ganzen Re­Die Zentrale in Berlin hat in der Person des Herrn R. gierungsbezirk Koblenz, die Kreise Ober- und Goerrig einem geborenen Rheinländer- einen neuen westerwald und die Gegend bis hinauf ins Siegerland Syndikus für Frankfurt gewonnen, welcher auch gleich­mit Elektrizität versorgen sollte, scheint nicht zur Ausfühzeitig im Landesverband Nassau tättg sein wird. Un rung zu kommen. Die Stadt Koblenz ist zurückgetreten fere Mitglieder werden bei der nächsten Generalversamm und wird jetzt in der Elektrizitätsfrage selbständig vor­lung bereits Gelegenheit haben, Herrn Goerrig kennen gehen. zu lernen. Nach einer weiteren Anregung, daß der ! Vom Mittelrhein. Durch das sonnig Sansabund sich jetzt vornehmlich mit wirtschaft warme Wetter der letzten Woche hat sich die Kirschen- lichen Fragen, wie z. B. die Beschaffung zweiter Hy­blüte überaus rasch entwickelt. Die Frühkirschen stehen potheken und andere Handwerk und Gewerbe interessier­schon in voller Blüte und auch die späteren Sorten ende Sachen intensiv beschäftigen werde, schloß die Ver­fangen jetzt an, ihre Blütenpracht zu entfalten. sammlung, welche einen sehr anregenden und interessan­ten Verlauf genommen hat und der auch zum ersten Mal ein Abgeordneter des Gewerbevereins hier, als Mitglied der neugegründeten Kommission für Handwer­ferfragen beiwohnte.

):( Wiesbaden. Die fiskalischen Bäder Lan­genschwalbach und Ems, sowie Schlangenbad sind auf 30 Jahre an die Gesellschaft für Bäderverwertung m. b. H. verpachtet worden.

):( Wiesbaden. In der letzten Sitzung des samtvorstandes und Ausschusses der Ortsgruppe Wies baden des Hansabundes, wurden die Antworten der Behörden, auf die Eingabe des Hansabundes ge­gen die Gründung eines Beamten- Ronsumvereins, ver­lesen und Stellung dazu genommen. Sodann wurde mit Genugtuung von dem Schreiben des Magistrats Kenntnis genommen, dahingehend, daß nicht die Absicht bestehe, die Installationsarbeiten der Verwaltung für Private weiter auszudehnen und von einem Verkauf,

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Literarisches.

? Ostergaben. Der immer mehr aufkommende Brauch, den Kindern zum Osterfeste nicht ausschließlich Leckereien zu schenken, die mit mehr oder weniger üblen Folgen schnell dahin sind wie der Schnee in der Früh­lingssonne, hat in diesem Jahre auf dem Gebiete des Künstler- Bilderbuchs recht Erfreuliches hervorgebracht. Der durch seine wertvollen Erzeugnisse rühmlichst be­fannte Verlag von Jos. Scholz in Mainz legt uns nachstehende, ganz entzückende Neuheiten vor, mit denen

In der Johanneskirche. Vorm. Uhr: Konfirmation der Kinder aus der Lu­fasgemeinde. Feier des hl. Abendmahls. Pfarrer Bechtolsheimer. Nachm. 2 Uhr: Vorstellung und Prüfung der Konfir manden aus der Johannesgemeinde. Pfarrer Ausfeld.

Abends 6 Uhr: Pfarrassistent Schorlemmer.

Nächstfünftigen Sonntag, den 14. April, findet im Hauptgottesdienst die Konfirmation der Kinder aus der Johannesgemeinde statt. Die Beichte zu der mit der Konfirmation verbundenen Abendmahlsfeier wird am Samstag, den 13. April, nachmittags 2 Uhr, gehalten werden.

Batholische Gemeinde in Gießen Samstag, 6. April.

Sonntag, den 7. April. Oster Sonntag..

Vorm. von 5%-12 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vorm. 7 Uhr: Die erste hl. Messe.

Vorm. 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. Borm. 9 Uhr: Hochamt mit Missionspredigt. Vorm. 11 Uhr: Hl. Messe mit Missions predig ,. Nachm. von 2-7 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Nachm. 4 Uhr: Feierliche Vesper. Nachm. um 4% Uhr: Missionspredigt, Abends um 8% Uhr: Missionspredigt mit Weihe der Gemeinde an die Mutter Gottes. Montag, 8. April. Ostermontag. Vorm. von- 12 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vorm. um 7 Uhr: Die erste hl. Messe. Vorm. 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. Vorm. 9 Uhr: Hochamt mit Missionspredigt. Vorm. 11 Uhr: Hl. Messe mit Missionspredigt. Nachm. von 2-7 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Nachm. um 4 Uhr: Festandacht mit Segen. Nachm. um 4% Uhr: Missionspredigt. Abends um 8% Uhr: Feierlicher Schluß der heiligen Mission. Erteilung des pästlichen Segens. Dienstag, den 9. April. Osterdienstag. Vorm. von 5%-12 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vorm. um 6%, 7 und Uhr: hl. Messen. Vorm. 9 Uhr: Feierliches Amt für die Verstorbenen der Pfarrei Gießen mit Predigt. Vor dem Amt, so­wie vor und in jeder hl. Messe wird die heilige Kommunion ausgeteilt.

Zur Blutreinigung.

Jeder Mensch bedarf eine

man bei allen Jungen und Mädchen, kleineren und grö- Bintreinigungsfur im Frühjahr

Der

Beren, sicher mit hellem Jubel rechnen kann. Frühling tbmmt! Ein Oster- und Frühlings­Bilderbuch von Eugen Oswald mit Versen von Adolf Holst. Mit 8 großen farbigen Vollbildern( 22:29) und

zahlreichen Zeichnungen im Text für nur 1 Mart. Ver lag Jos. Scholz, Mainz. Ein wunderschönes Buch pol­ler Frühlings- und Osterfreude mit herzigen, innigen

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Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde in Gießen,

1. Osterfeiertag, den 7. April. Kollekte für die Kirchenkasse. Gottesdienst.

In der Stadtkirche.

Vorm. Uhr: Pfarrer D. Schlosser.

-nach langem Winter- um das Blut von den Unreinigkeiten zu befreien, die sich während der Wintermonate, wo der Aufent­halt meistens in den Zimmern geschieht, ansammeln. Das beste Mittel zu solcher Kur besitzen wir in Sanitätsrat Dr. Wege­

er's Tee, ans edlen Kräutern bestehend, eine Tasse voll Mor­gens und Abends getranten. Angenehmer Geschmack u. wirkt zugleich günstig auf die Ver­Danung. Dr. Wegener's Tee foftet Mt. 1.50, in Apotheken erhältlich; wo nicht vorrätig, wende man sich an Ferroman­

Vorm. 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäus- u. Mar- ganin- Gesellschaft, Frankfurt

fusgemeinde gemeinsam.

Abends 6 Uhr: Pfarrer Schwabe.

Pfarrer D. Schlosser.

a. M., Kronprinzenstraße 55.