Ausgabe 
2.3.1912 Zweites Blatt
 
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Ot, hat die daß es kaum eine innere Krankheit gibt, ezogen ist die nicht letzten Endes auf mangelnde Be­

ufbau abge

schaffenheit des Blutes zurückzuführen wäre.

das Leben Auf den gewaltigen Gebieten der Stoffwechsel-, Bakterien-,

och arbeits

tes, Sauer

Nerven-, Verdauungs-, Fieber- und Erkältungskrankheiten usw., und vom Zahnkrampf des kleinen Kindes bis zur Aderverkalkung des Greises ist schlechte Beschaffenheit des Blutes die letzte Ursache aller Er­krankungen. Zu den Symptomen der Blut­

Achten Sie auf!

und kan erkrankungen ge­

den!

hört aber, wenn es Ihr erstes graues Haar

vorzeitig auftritt,

fung Ihrer genau so sicher, wie Verdauungsstörung, Appetitlosigkeit, Angst­

e für gut gefühl, Erregbarkeit, Mattigkeit, Energiemangel, Kopfweh,

Rückenschmerz, Schlaflosigkeit, Nachtschweiß, kalte Füße, Blut­andrang, Leber-, Nieren-, Gallenbeschwerden usw., und wie Hämorrhoiden, Beinschäden, Hautunreinigkeiten, Rheumatismus, Gicht, Zuckerharn und Neigung zu Katarrhen. Denn das erste hinaus ver graue Haar ist der erste Beweis für die Unfähigkeit Ihres 1. Ja meh Blutes, das Material zur Farbstoffbildung in genügender Menge ar den We abzugeben, ist also ein Schwächezustand oder Alterssymptom! Die Leitsätz» Gesundes Blut enthält in richtiger Mischung alle die Stoffe,

gweiser zum deren es bedarf, um dessen da Gesundes und Krankes Blut. seinen hohen Aufgaben ten in bezu

als Schützer und Ernährer

wissen heute des Körpers zu genügen. Krankes Blut ist entmischtes Blut.

t

Es kann seinen Obliegenheiten nicht, oder nur mangel­haft entsprechen, weil es durch falsche chemische Zusammensetzung oder auch durch das Fehlen wichtiger Bestandteile gehindert wird, den Körper So wäre de mit Sauerstoff und Nahrung zu durchdringen, seine 1. Erfüllte Abfallprodukte auszuscheiden und Schädigungen

ben mange durch eindringende Feinde erfolgreich abzuwehren. h Krankheits Ein besonders häufiges Merkmal entmischten Blutes tnis zur Ab ist sein hoher Gehalt an verdickender und ver­fenheit steht giftender Harnsäure, bei gleichzeitigem Mangel an r auch tråg lebenswichtigen Mineralstoffen und Blutsalzen. Diese n kann. Di Erkenntnis ist nicht neu. Schon unsern Vätern hat chaft hat di man Eisenpräparate und ng des Blute Eine alte Erkenntnis. Kalkwasser

sere Gesund

usw. ver­ordnet und durch so­

f, Blutkrank genannte" Blutreinigungsmittel" aufzuhelfen gesucht. al von Leide Der Erfolg enttäuschte aber. Denn abgesehen davon, nur noch a daß Eisen und Kalk nicht die einzigen Stoffe sind, Her Arzt weil die in entmischtem Blute zu fehlen pflegen, wirkten

i 1910. r. Schöpf.

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2. März 1909

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4. März 1911

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Bitte hier abtrennen!

diese Präparate oft schädlich auf Zähne und Verdauung und wurden zudem meist gar nicht assimiliert, d. h. sie gingen ab, ohne vom Blute verwertet zu sein. Die Blutreinigungs­mittel aber waren Abführmittel, griffen also die eigentliche Krankheit nur indirekt an, indem Das Problem gelöst! sie das Symptom, die Verstopfung, bekämpften. Heute ist auch dieses wichtige Problem gelöst und damit jedermann die Möglichkeit gegeben, sich eine korrekte Blutmischung, mit anderen Worten: dauernde Gesundheit und langes Leben

zu sichern. Ein tausendfach erprobtes und sicheres Mittel zu diesem Erfolg ist Dr. med. H. Schröders berühmtes ,, Renascin", ein Präparat, das in kleinen, angenehm schmeckenden Tabletten in den Handel kommt und laut Analyse angesehenster Che­miker in leicht aufnehmbarer Form alle diejenigen Mineralsalze enthält, die das Blut bereichern und zu normaler Aktion befähigen. Wir könnten Sie zur Beglaubigung dieser Versicherung einfach auf die Tatsache hinweisen, daß laut urkundlicher Ermittelung eines Königl. preußischen Notars( beachten Sie die Rückseite!) bis zum 19. 12. 1911, 9188 Atteste von 9188 Atteste! Professoren, Aerzten, Geistlichen,

Beamten, Kaufleuten, Landwirten,

Lehrern usw. unaufgefordert in unsere

Hände gelangten, die übereinstimmend ,, Renascin"

die ständigen glänzenden Wirkungen des

bei verschiedensten Krankheiten und Schwächezuständen bezeugen. Bitte hier abtrennen!

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Vogelschar vereinigt sein, um zu jubilieren und zu sin­gen und den Frühling einzuläuten. Darum müßten wir auch an ausreichenden Schutz der kleinen Sänger denken.

n Gießen. Die Automobilverbindung Gießen- Wieseck- Alten- Buseck ist in Tätigkeit getreten und wird start benutzt. Die Fahrt von Gießen bis Altenbuseck dauert etwa eine halbe Stunde.

Gesundheitliches.

Es ist von großer Wichtigkeit bei eintretenden An­päßlichkeiten und leichteren Krankheitszuständen das richtige Mittel zu wählen und dadurch schlimmere Folgen zu verhüten. In den meisten Familien kommt es vor, daß ab und zu ein Familienmitglied plößlich mit einem nerbösen und abgespannten Zustande bes haftet wird, mit Appetitlosigkeit und Verdauungs störung oder durch leberanstrengung heruntergekommen ist. Bei jungen Mädchen und Frauen treten plöglich Blutarmut und Bleichsucht mit großem Schwächezustand, Kopf- und Rückenschmerzen auf.

Es wird deshalb von Interesse für unsere Leser sein, sie auf ein Präparat aufmerksam zu machen, wel­ches bet den oben erwähnten Störungen fich stets be­währt, und von Tausenden als ein zuberläßiges Mittel gepriesen wird. Dieses Präparat ift Leciferrin, wel­ches in Apotheken zu K. 3.- die Flasche erhältlich tit, und in feiner Familie fehlen dürfte. Der Geschmac von Leciferrin soll äußerst angenehm sein, so daß ez sehr gerne genommen wird.

Knorr­Hafermehl

und

Reismehl

haben sich seit 40 Jahren als Kindernahrung so vortrefflich bewährt, weil die Fabrikation nach wissenschaftlich bewähr­ten Grundsätzen erfolgt.

Postkarte

Herrn

5- Pfennig­Marke

Dr.med. H. Schröder

G. m. b. H.

Ein

Berlin 35.

wurde

s Darmstadt. Raudmoroverjua am 4. März, abends gegen 7 Uhr, an dem in den 70er Jahren stehenden Trödler und Kleiderhändler Lidd­mann Calf hier verübt. Der Täter hat zirka 40 Mark bares Geld und einige Uhren geraubt. Der Verletzte be­findet sich vorläufig nicht in Lebensgefahr. Auf Veran­lassung der Staatsanwaltschaft machte Gerichtschemifer Dr. Popp aus Frankfurt mit den Gerichtskommissaren eine Anzahl Feststellungen und Aufnahmen.

):( Mainz. Am Samstag meldeten sich in kurzer 3eit fortgesetzt Leute von dem in der Elisabethkaserne vor dem Gautor liegenden 1. Bataillon der 88er frank, sodaß gegen 11 Uhr abends 36 Mann, die über heftige Leibschmerzen und Erbrechen klagten, ins Garnisonlaza­rett übergeführt wurden. Am Sonntag morgen melde­ten sich noch weitere 15 Mann frank und kamen eben­

falls ins Garnisonslazarett. Die Ursache der Erkrank­ung soll in den am Freitag genossenen Fischspeisen lie­gen. Es gab Kabeljau. Das Befinden der Erkrankten ist bis jetzt befriedigend.

wei Urkunden über die Qualität:

Kol Sadi, Staatspreis Der Int. Hygiene Zhusft. Dresden 1911.

DERARBEIT

Goldene Medaille Oftdeutsche Mueftellung Pojen 1911

tung

Gießener Tageblatt)

Anzeigenpreis 20 Pig.

mm breite Inseratenzeile.- Die breite Zeile im Reklameteil 50$ fg. beilagen werden nach Gewicht und Größe et. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Bahlungs­30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bel 6 in Wegfall. Platzvorschriften ohne Berbindlichfelt. Druck der Gießener Verlagsdruckerei.

Telephon: Nr. 362. 24. Jahrg.

arburg. Das Kurhessische Jäger­on Königin Margherita von Italien begeht nächsten Jahres das Fest seines 100jährigen

11 S.

uld a. Die eifrigen Nachforschungen der preu­d hessischen Behörden nach den Mördern des Romanus sind bis jetzt noch ohne Erfolg ge­Der Regierungspräsident hat die Belohnung Ergreifung der Täter auf 2000 Mark erhöht. orms. Der Rechtskonsulent M. Schöpp, der auen vieler Geschäftsleute genoß, hat sich grö­rschlagungen anvertrauter Gelder zu Schulden assen und sich der Verhaftung durch die Flucht

us dem Kreise Wetzlar. Jn Stein­fdorf und Nauborn ist die Maul- und Klau­mtlich festgestellt worden.

Harzer Zeitung schreibt:" Im deutschen tag haben fast alle Parteien aus Buhlerei Bolksgunst einen Bündel von Anträgen gestellt I Anschläge gemacht, daß ein Bäuerlein aus ; auf den Einfall gekommen ist, dem Reichs. enten seinen Hund, einen prima Anschläge zur Verfügung zu stellen. Auch will man so Reichstagsgebäude einen besonderen Hunde­um Halten von anschlagfressenden Hunden auf en bauen und es soll darüber demnächst eine 5 dreitägige Reichstagsdebatte stattfinden." Mit edergabe sei nur gesagt, wie mancher Wähler allzu vielen und oft sonderbaren Anträge läge, die dem Reichstage je zt so kurz hin­tereinander zugingen, denkt.

Vergebung.

Für die Großherzogliche Klinik für psychische und nervöse Krankheiten in Gießen sollen für das Rech nungsjahr 1912 auf dem Wege der öffentlichen Aus­schreibung vergeben werden:

1. Die Lieferung von:

Backwaren,

Fleischwaren,

Spezereiwaren und Verbrauchsgegenständen, Milch, Bier, Eis, Selterswasser, Butter und Eiern, Emaillewaren,

Bürstenwaren, Toilettegegenständen,

Porzellan- und Glaswaren, Schreibmaterialien,

Kleidern und Schuhen für Kranke und Personal.

2. Das Reinigen des Küchenherdes und der Defen,

3. Das Leerfahren der Senkgruben und das Fortschaf­fen des Kehrichts.

4. Die Abgabe von Knochen, Lumpen, leeren Flaschen und des Gespüls.

Die Bedingungen liegen an den Wochentagen nach­mittags von 3-5 Uhr auf dem Verwaltungsbureau zur Einsichtnahme offen. Angebote sind verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Eröffnungs= termin:

Freitag, den 8. März 1912, vorm. 11 Uhr, auf dem oben genannten Bureau abzugeben. Der Zuschlag erfolgt innerhalb 14 Tagen. Gießen, den 22. Februar 1912.

Großherzogliche Direktion der Klinik für psychische und nervöse Brankheiten. Sommer.

Nugholzverkauf.

Die Gemeinde Gladenbach( Kreis Biedenkopf) bat ( ebentl. in 2 Losen) abzugeben:

a) aus dem Distrikt Kirchberg

176 Nadelholzstämme c IV mit ca. 2912 fm.

SALEM ALEIKUM" 144 Nabelholzstangen 1. St.

und

SALEM GOLD"

Preis

( Goldmundstück)

Cigaretten

N: 3 4 5 6 8 10

3 4 5 6 8 10 Pf. d. Stck.

b) aus dem Distrikt Hain

293 Nadelholzftämme e IV mit ca. 67 fin

110 Nadelholzstangen I. Kl.

Abfuhrtermin bis 1. Auguft ds. Js.

fm.

Angebote bei Stämmen pro fm., und Stangen pro Stück wolle man bis zum

15. März ds. Js.

an das Bürgermeisteramt Gladenbach einreichen.