Ausgabe 
2.3.1912 Erstes Blatt
 
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Ein eingehender Versuch

mit dem neuen Kaffee- Ersatz

Perlka

führt zum dauernden Gebrauch. Ausgeprägte Vorzüge: Kräftiger, kaffeeähnlicher Geschmack, keine lästigen Hülsen oder Schalen, enorm ausgiebig und billig, natürlicher Nährsalzgehalt, durchaus gesund. Man braucht von Perlka nur wenig zu nehmen, um ein gutes, wohlschmecken­des Getränk zu haben. Jeder Zusatz ist überflüssig. Verlangen Sie Perlka bei Ihrem Kaufmann. 1 Pfd.- Pakete 35 Pfg., 1/2 Pfd.- Pakete 18 Pfg. Allgemeine Nahrungsmittel- Gesellschaft m. b. H., Berlin W. 9

Großh. Landes- Heil- u. Pflegeanstalt Gießen. Dank!

Auf dem Wege des öffentlichen Anerbietens soll die Lieferung nachstehender Bedürf­nisse für die Zeit vom 1. April 1912 bis Ende März 1913 vergeben werden:

I. Berzehrungs- und Verbrauchsgegenstände:

1. Fleisch, Wurft- und Fettwaren, 2. Milch,

3. Backwaren( Brot, Wecke u. Feingebäck),

4. Süßrahmbutter,

5. ca. 1500 Kilo Palmin, Palmona oder

sonstige Pflanzenbutter,

8. 600 Liter Mohnöl,

6.

15 000 Eter,

"

"

7. 12 000 Handfäse,

"

"

10.

"

5000 Liter gewöhnlicher Essig,

9. 4000 Kilo Kochsalz.

11. 100 Liter Weinessig,

"

12. 2000 Kilo gerösteter Kaffee,

"

13. 1000 Kilo Malzkaffee,

"

14. 100 Kilo Kaffeessenz,

4000 Kilo Mehl,

16. 25 Kilo Tee,

17. 500 Kilo Würfelzucker,

"

15.

"

"

"

"

19.

350 Stilo Striftall- Zucker,

"

20.

"

50 Kilo Kakao,

18. 350 Kilo gestoßenen Zucker,

21. ca. 800 tlo dörre, weiße Bohnen,

22.

, 700 Kilo geschälte, ganze Erbsen, 700 Kilo geschälte Gerste,

300 Kilo Grünefern,

500 Kilo Haferflocken,

23. 24.

"

"

25.

"

26.

100 Kilo Hirse,

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27.

"

28.

29.

"

"

800 Kilo Linsen,

300 Kilo Fadennudeln,

700 Kilo Gemüsenudeln,

30. 800 Kilo Reis,

31. 800 Kilo Spelzgries,

"

32. 30 Kilo Pfeffer,

"

33. 150 Kilo gedörrte Aepfel,

"

34. 250 Kilo gedörrte Zwetschen,

35. 300 Kilo Sago,

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36.

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37.

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2500 Kilo Zwetschen- Latwerge u. Marmelade,

Der Bedarf an Bier, Selterswasser

Ich hatte schon lange Jahre mit einem nervösen Magenleiden zu tun, Verdauungsstörungen, bei jebem Essen Aufstoßen, Brennen

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Berufswäsche ( Wichtig- lesen!)

Das selbsttätige Waschmittel.

Koch- und Konditor- Anzüge, Operationskittel, Metzgerschürzen und sonstige

stark schmutzende Wäsche, deren Reinigung schwer und mühsam ist, wäscht Persil spielend leicht, rasch u. gründlich u. verleiht ihnen frischen Geruch.

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fübl des Zusammenziehens usw. Aufmerksam gemacht auf die vielen Heilungen, wandte ich mich an Serin. fiftex in Dresden, Oftraallee 2, und wurde auf einfache Weise von den Beschwer. den befreit, wofür meinen besten Dant ausspreche.

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Lauterbach.

und alkoholfreien Getränken, 3 Sehr gut. Verdienst.

garren und Rauchtabak.

II. Porzellan-, Email, Steingut- und Glasgeräte pp.:

Der Bedarf an: Tassen, Gabeln, Messern, Tellern, Löffeln, Gläsern pp.

III. Reinigungsgegenstände:

1. Sämtliche Bürsten- und Besenwaren, 9. ca. 30 Kilo Glycerinseife,

2. ca. 400 Stück Fensterpuzleder,

3. 40 Dugend weite Kämme,

"

4.

"

20 Dußend enge Kämme,

5.

5 Kilo Schwämme,

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6.

500 Kilo Matkulatur.

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"

8.

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7. 500 Pack Klosettpapier,

4500 Kilo weiße Kernseife,

10. 1500 Kilo Schmierseife,

"

"

11. 6000 Kilo Soda,

12. 1200 m Puklumpenzeug,

"

13. 500 Kilo Fußbodenöl,

"

14. 300 Kilo Bohnerwachs,

"

"

15. 50 Stilo Schuhfett pp.

IV. Kleider, Weißzeug und Bettwerk pp.:

Anständ. Mädchen, oder Frau ( evtl. Ehepaar) 3. Ausbildung als Bademeisterin und Masseuse sofort oder später gef. Nach dem Kursus Stellung. Ch. Bickert, Helios­Bad, Caftrop i. ff.( Rückporto).

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Der Bedarf an: Baumwollenzeug, Druckzeug, Kattun, Sarsenet, Schirting, Drell, Leinwand( blau und weiß), Wollentuch, Burkin und Sommerzeug, Wollengarn, Bett­teppichen, Sacktüchern, Hosenträgern, Knöpfen, Zwirn, Schnur, Hüten, Kappin, Unter- Ankauf- Verkauf hosen, Unterjacken, Strümpfen, Schuhwaren pp.

V. Die Lieferung

1. der Schreibmaterialien und Drucksachen,

2. des Maschinen- und Zylinderöls.

VI. Die Vergebung der Fuhrleistungen.

VII. Die Verwertung

a) des Gespüls und Gektüzes, b) der Knochen und Lumpen.

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Hierdurch beehre ich mich, dem hochgeehrten Publikum mein modernes Unternehmen zur gefl. Renntnis zu bringen.

Durch langjährige praktische Erfahrung bürge ich für ge­wissenhafte und sorgfältige Ausführung aller mir gütigst über­tragenen Aufträge.

Nur streng solide Handarbeit.

Als Beweis meiner großen Leistungsfähigkeit gebe ich um mein Geschäft schnell einzuführen, trop der staunend billigen Preise das

12. Paar Sohlen und Abfäke gratis. Sohl. u, Abs.

Die Preise sind im Schaufenster ersichtlich. Mein Geschäftsprinzip ist: Sauberfte und schnelle Arbeit, kulente Bedienung bei Verwendung von nur gutem Material.

Ein Versuch führt zu dauernder Kundschaft.

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Abholen frei. Poftfarte genügt. Bustellen feet. Straßenbahn wird vergütet.

Ich bitte Höff. mein neues Unternehmen gütigst zu unter­stüßen und auf Firma und Hausnummer zu achten.

Hochachtungsvoll

K. O. Mar, Schuhmachermeister.

Zuschneide- Freikursus

in Gießen,

im Hotel Einhorn.

Um unsere neuen Schnitte in Gießen und Umgegend einzuführen, hab. n wir uns entschlossen, einen Zuschneide­Freikutsus abzuhalten für sämtliche Damen- und Kinder. fleider nah neuester Mode, auch für Damen ohne Vor­fenntnisse.

Der Unterricht ist kostenlos,

wird von Fachlehrinnen erteilt, täglich von 2-4 u. von Alteisen, Lumpen, Knochen, 4-6 Uhr, kann sich jede Dame die Stunden selbst wählen. Kupfer, Meffing, Blet, Zint, Zinn, 2c. Möbeln, Betten, Weiß Gegen geringe Vergütung wird sämtliches Material zeug, Gold und Silbersachen Münzen und Antiquitäten. Louis Rothenberger, Gießen.

gestellt.

Anmeldungen, Montag den 4. März mittags von 2-6 Uhr im obengenannten Lokal.

Versteigerung. Die Direktion Mans- Stork aus Frankfurt a. M.

Dienstag den 5. März 1fd. 38., nachmittags 3 Uhr, sollen im städt. Pfandlokale Seltersweg 11 dahier

Die in Anlage A des Erlasses der Großh. Ministerien vom 16. Junt 1893, das Berdingungswesen betreffend, enthaltenen Bedingungen für die Bewerbung um Ar die wegen rücft. Orts= beiten und Lieferungen sowie die hiesigen Lieferungsbedingungen und Muster, soweit frankenkassenbeiträge lettere vorhanden, liegen auf dem Geschäftszimmer des Unterzeichneten aus am 6., pp. gepfändeten Gegenstände: Mö­7. und 8. März 1. J. vormittags von 9 bis 12 Uhr und nachmittags von 2 bis 5 bel aller Art, Sekretäre, Schreib. Uhr offen. tische, Sofas, Schränke, 1 Büff.t nnd viel. andere versteigert werden. Gemmecker, Pfandmeister,

Die Bedingungs- und Angebotsformulare fönnen gegen Erstattung der Selbst­tosten bezogen werden. Ein Versand von Mustern nach auswärts findet nicht statt. Angebote sind verschlossen und versehen mit der Aufschrift:" Angebot zu der am 27. Februar I. J. ausgeschriebenen Lieferung" bis zum Eröffnungstermin: Samstag, den 16. März d. Js., vormittags 10 Uhr

hierher einzureichen. In den Angeboten sind die Bedingungen anzuerkennen. Die einzureichenden Warenmuster müssen getrennt von den Angeboten verpackt und mit der Aufschrift: Muster zum Ausschreiben vom 27. Febr. 1912" versehen sein. Zuschlagsfrist 14 Tage.

Gießen, den 27. Februar 1912.

Großh. Direktion der Landes- Heil- und Pflegeanstalt. J. A.: Loß, Großh. Hausverwalter.

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