Ausgabe 
28.10.1911 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

held für tang

ng"

rtaille

08, 116, S unter

ir 80 pf

weite für

0,52, 54, ter Nr. 4

Taille

ormt ift

Oberzen

ist die 6

azu, gut f

er hand,

das Unt die Parise

ausgeath

mitt haber müffen nterrod u tragen

daß die

ählen. Ar.

Ho bitte m

uf ihr Unte der die Ar

me wird

fein muf

f, fondern

Sarbe gehd

der aber ni

eigt einen!

melanfa Ausschnit

Ar. 13007

per besse

infolgedef r Majche t nachg

kleinen, n

48, 50, 52,

en fich befor Auch die f ufticken od Spiken felbe

44, 46, 48

beiteten W ehlt sich, bei o enger gefo

s Band be usfchnitt Auch hier itt und ku

Minimax

Anzeigen.=

zuver­

bester und lässigster Handfeu­erlöscher der Welt. 450 000 Stück verkauft.

Löscht monatlich bis über 500 Brände

KEROS

-Licht

Referenzen:

Staatspreis für Beleuch­tung in Dresden. Grand Prix auf 5 Ausstellungen

Brennt auf mehr als 2000 deutschen Bahnhöfen, in 100 Städten

Gemeinden, in 700 Betrieben.

Alles Nähere kostenfrei durch

Otto Pickert in Giessen

Generalvertreter.

Gravierungen

Biermarken

Vereinsabzeichen

jeglicher Art.

Fernsprecher 135.

Georg Appel, Gießen

Telefon 131

Seltersweg 56

Zentralheizungen und gesundheitstechnische Anlagen

Bade-, Klosett-, Lüftungs-, Entstaubungs-, elektrische und Trocken- Anlagen. Fabrik- Lager von Beleuchtungs- Körpern für Elektrisch-, Gas-, Petroleum- u. Spiritus- Licht Reparaturen werden prompt und billigst ausgeführt. Auskünfte, Prospekte und Ingenieurbesuche kostenlos!

Stempel aller Art für Behörden, Geschäfte und Private

aus Gummi und Metall, sowie Stempelkissen und Stempel­farben fertigt in feinster Ausführung zu billigsten Preisen

Email- und Messingschilder

Klischee's

und Galvanos.

Giessener Stempel- u. Farben- Fabrik, Jos. Kreuter, Giessen

Telephon Nr. 2087.

Frankfurterstrasse 129.

Telephon Nr. 2087.

L. Lang, Möbelhandlung, Giessen

Bahnhofstrasse 22.

Friedrich Teipel, Giessen Spezialhaus für Kurz-, Weiss- und Wollwaren

LEBENSSTELLUNG!

Markt 16.

Leistungsf. Vers.- Gesellsch., die die Kranken-, Unfall- u. Sterbe­vers-Branche betreibt, sucht an allen Orten tüchtige und ehrenhafte Herren als Vertreter. Nach kleiner Probeleistung, welche mit hohen Provisionen vergütet wird, kann feste An­stellung gegen Gehalt gewährt werden. Nichtfachleute werden eingearbeitet. Stellung ist angenehm und dauernd, da gut be­Offerten an Südwestdeutsche Versicherungs- Gesellschaft,

zahlt.

Filiale Wiesbaden.

Die Firma Arthur Erhard G. m. b. H. in Berlin W. 35 hat heutiger Auflage einen Prospekt beilegen lassen.

Handelsgerichtlich eingetr. Darlehensfirma welche bereits über

200 000 Mark Darlehn

ausgezeichnet hat, vergibt solche von 100 Mk. aufw. a/ solv. Leute. Anfragen a./ das Darlehens- Geschäft, Cöln, Postfach 159. Tüchtige Vermittler werden gesucht.

Feste Anstellung

mit Monatsgehalt erhalten unbescholtene, fleissige Herren aller Berufskategorien. Vierwöchentliche Probezeit gegen Provision Bedingung. Auch für bessere Handwerker oder Arbeiter passend, die ihren Beruf wechseln und Lebensstellung erlangen wollen. Offerten an Versicherungs- Gesellschaft, Wiesbaden, Rheinstr. 84.

Nummer 23.

D

Illustrierte

25. Oktober 1911.

-Rundschau

Welt

Verlag der Gießener Verlagsdruckerei Klein& Fischer, Gießen.

Illustrierter Stadt- Anzeiger

Der Nil.

er Nil übertrifft durch Wohltaten gegen die Menschen alle Flüsse der bewohnten Erde." Wenn Diodorus Siculus je die Wahrheit getroffen hat, so hat er es mit diesem Satze getan. Eines der ältesten Kulturländer unseres Pla­neten verdankt die Menschheit der Gnade dieses gewaltigen Stromes. Der Nil ist für Ägypten alles: Schöpfer, Ernährer und Ver­kehrsvermittler. Ohne den Nil wäre dieses Land, das heute mehr als 12 Millionen Menschen als Wohn­sitz dient, ein Teil jener gewaltigen Einöden, die im Osten und Westen seine Grenzen bilden. Ägypten ist das Geschenk des Nils," sagt schon der Vater der Geschichte, Herodot. Dieses Wort ist buchstäblich wahr. Der schmale Streifen Fruchtland, der

sich zu beiden Seiten des Riesenstromes hinzieht, und der nirgends, von Wadi Halfa bis Kairo, breiter ist, als daß man ihn mit unbewaffnetem Auge überblicken könnte, ist Alluvialland des Nils. Wenn der Streifen schwarzer Humuserde, der sich mitten durch die Sahara und Arabische Wüste zieht, nicht ein Opfer dieser unendlichen Sand­und Steinmeere geworden ist, so ist dies nur dem wunderbaren Einfluß des Nils zuzuschreiben.

In Ägypten, das heute besonders durch den Mittelmeerdienst des Norddeutschen Lloyd leicht zu erreichen ist, regnet es selten oder nie. Jahraus, jahrein herrscht eine trockene Hitze. Und den= noch ist das Tal des Nils seit Jahr­tausenden einer der fruchtbarsten Länder­striche der Erde. Was der Himmel dem Lande versagt hat, die befruchtende, verjüngende Feuchtigkeit, läßt ihm der

Um die Zeit der Sommersonnenwende beginnt der Nil langsam zu steigen. Kurz vorher bereits kündet eine gründ­liche Strömung im Wasser den Bewohnern von Kairo an, daß die Flußperiode unmittelbar bevorsteht. Von da an hebt sich der Wasserstand langsam bis Ende Juli. In dieser Zeit fangen die Fluten an, eine bräunliche Färbung anzu­nehmen, die von den Schlammassen herrührt, die der Blaue Nil von den abessinischen Bergen her mit sich führt. Diese Schlammbestandteile stellen das eigent­liche befruchtende Element dar. Etwa vom 1. August an steigt der Wasser­stand rapid, bis er Anfang September seinen höchsten Punkt erreicht. Llm diese Zeit hat sich das Land westlich von Kairo, nach den großen Pyra­miden von Gizeh, Almsir, Gakkara und Daschhur zu, das während des Sommers versengt und verstaubt dalag,

in einen großen See verwandelt. Teils durch die aus den geöffneten Kanälen einströmenden Fluten, teils durch das infolge des gesteigerten Druckes vom Flusse her gestiegene Grundwasser ist die ganze Nil­ebene bis an den Rand der Wüste hin überschwemmt worden. Mit dem Worte Überschwemmung ver­binden sich in Ägypten nicht die Begriffe der Ver­nichtung menschlicher Ansiedlungen, des Hungers nud Todes, wie in Europa. Hier bringen die Fluten Leben und Wohlstand. Die ägyptischen Dörfer sind so hoch gebaut, daß das Wasser, dessen Höhe nie, seit unvordenklichen Zeiten, ein gewisses Maximum übersteigt, ihnen nichts anzuhaben vermag.Im Ägyptisch­Arabischen ist daher auch das Wort für Hügel kôm-gleichbedeutend mit Dorf. Wenn dann die Nilebene zum See geworden ist, so gleichen die Fellachendörfer mit ihren elenden, aneinandergeklebten Schlammhütten und charakteristischen, burgartigen Tauben­schlägen ebenso vielen winzigen Inseln," die", wie Diodor sagt, einen Anblick bieten, ähnlich dem der Kykladen".

Ägyptische Wasserträger.

gütige Stromgott zuteil werden. Alljährlich mit nie ver­fagender Pünktlichkeit tritt der Fluß über seine Ufer und führt mit seinen braunen, schlammigen Wassern der ver­durstenden Erde neue Lebenskraft zu.