Einzelbild herunterladen

Die Heimkehr.

Be

der V

wenn

gangen

fländer und w

bon d

Nation

welder

daß fi

der A

bas bl

zu brin Seite

fonn.

Intere

ibränt

für un

feftzule

unferer

Frante

Entsch

sprüche

Schreibe in un

fegung

die Vo

der m

' Dia

Herr

mit

Die Heimkehr.

In brei Sagen geht's beim Der Sommer will scheiden, schon

seit einigen Tagen blickt die Sonne so verdrossen zwischen den Wolfen hervor, als ob sie es müde wäre, immer lachend zu scheinen. Für heute hat Herr Niederhuber noch einen kleinen, gemütlichen Ausflug mit allen Fünfen inklusive Amme geplant, morgen soll gepackt werden, und übermorgen- burra!- geht's heim. Dieses eingeklammerte Surra hat seine eigene Bedeutung; es getraut sich nämlich feines zu gefteben, wie froh es eigentlich ist, wieder in die Stadt zu kommen, weil jedes einen Zornausbruch des gestrengen Herrn fürchtet. Der freut sich aber am meisten, denn sieben Wochen Sommerfrische sind für einen Mann, der sich nicht zu beschäftigen weiß, doch noch viel schlimmer als für alle anderen. Früh sieben Uhr regt sich's im Niederhuberschen Schlaf­gemach. Herr Niederhuber dehnt sich und reckt sich eine geraume Zeit, dann erhebt er sein zerzaustes Haupt, blickt schlaftrunken nach der Stätte, wo die Gattin, ach, die teure, schlummert, und ruft: Was für Wetter haben wir?" Reine Antwort erstaunt reißt er seine schwarzen Augen mit Gewalt auf und sieht- nir. Frau Niederbuber hat sich nämlich schon vor einer Stunde erhoben und ist ihren häuslichen Arbeiten nachgegangen, denn sie hat viel zu tun. Im Zimmer sind die Läden geschlossen, so fann Herr Niederhuber das Wetter nicht beurteilen; er springt deshalb schnell, aber ungrazios aus dem Bett, tritt auf einen Nagel, reibt sich die große Zehe und hintt ans Fenster, den Laden zurückschlagend, daß es tracht. Welch ein Anblick! Himmel, Berge, Gegend und Umgegend, alles in Nebel gebüllt; schwarze, dicke Wolfen hängen tief unten am Berg, der Wind rauscht, und es ist empfindlich fühl. Schaudernd schlüpft Serr Niederhuber zu seinem einsamen Lager und pfeift den Familien­pfiff Siegfriedmotiv. Auf diesen Pfiff ist alles dressiert: Frau, Kinder, Amme und Köchin rennen bei den bekannten Tönen atemlos herbei, allein Frau Niederhuber winkt ab und betritt, freundlich guten Morgen wünschend, das Schlafgemach. Guten Morgen, bat sich was zu guten Morgen," brummt Serr Niederbuber, die Stirne finster gefaltet, was ist denn das für a Wetter?" Er fragt dies mit einem Tone des Vorwurfs, als mache er seine bessere Sälfte verantwortlich für die dicken, schwarzen Wolfen. Ein schlechtes, Robertl," sagt sie begütigend, aber dös macht nir, es wird sich schon bald wieder ändern." " Nein, wie die Frau dumm red't, ein Weib hat aber doch gar feine Logit! Warum soll's sich denn schon wieder ändern, es ändert sich doch erst jest?"" I mein' halt nur"" Geh' weiter, geb' zu mit deine Meinungen! Bring' mir was zum Frühstücken, bei dem Wetter steb' i no' nöt auf." Frau Niederhuber eilt hinaus und bringt ihrem holden Gatten auf einem Brett ein gutes Frühstück, Kaffee mit Sonigbrötchen; die erste Tasse wird beruntergestürzt, bei der zweiten meint er, der Kaffee sei miserabel, er tränke lieber Kakao; davon werden noch zwei weitere Tassen getrunken; dann kriegts Mockert" ein Bussi, er legt sich auf die andere Seite und schlummert noch ein biss'. Draußen fängt's an zu gießen, aber wie! Der echte, foge­nannte Schnürlregen flappert gegen die kleinen Scheiben, der Wind faust, es wird immer fübler, ungemütlicher. Die Kinder, nicht mehr gewohnt, in der Stube zu ſizen, bocken trübselig und verdrossen herum; die Amme butschts Buwi und schiebt den Wagen im Taft hin und her, daß die Wände zittern; dabei fingt sie mit melodisch freischender Stimme: 0, du himmelblauer See!" Die ganze Familie ist grantig, die Köchin kann nirgends aufräumen, es ist balb elf br, und der Herr Niederhuber ist noch zu Bett. Endlich wagt's seine Gattin, ihn zu fragen, ob er nicht aufsteben möchte. Ja, zu was denn?" brummt er ingrimmig, bei dem Wetter hat's immer noch Zeit, friag i wenigstens was zum Frühstücken?" Es ist schon berg'richtet," ist die Antwort, a faure Leber, a Kas, a Butter, a Bier, was d' magst!" Dieser verlockenden Aufforderung kann er doch nicht länger widerstehen.

Er friecht aus seinem Bette, macht notdürftig Toilette, denn bei dem Wetter ist's ganz Wurscht, wie man aussiebt; dann wird mit erneuter Kraft gefrühstückt. Alles wird vertilgt, dabei beteiligt sich alt und jung, der Marl verschluckt sich an einem beimlich getripsten Stück Käs, wird tüchtig auf den Buckel getlopft, was gegen Verschlucken und Ulnart von großartiger Wirkung sein soll, und nach einiger Zeit tritt Waffenstillstand ein. Frau Niederbuber ist schon wieder vom Tisch aufgestanden und rennt bin und her." Ja Alte, kannst jetzt du net fünf Minuten rubig fißen bleiben; was tust denn jetzt schon wieder?"

Packen, i fann net alles auf einmal tun, und was beur g'scheh'n ist, dös braucht's morgen nimmer; ich hab' keine Zeit, mich in den Lebnstuhl zu setzen und Zigarren zu rauchen!" Is auch recht schad', müßt'st dich gut ausnehmen mit dem Verzug und den Zigarren im Mund", lacht Herr Niederhuber, ,, mir fann's recht sein; jedes wie's ihm gefällt."

Allein er hat selbst teine rechte Ruh,

die Kinder rennen um ihn berum, und so beschließt er denn, bis zum Mittagessen in die Bauernstube zu geben und das Volf" mit seiner Gegen­wart zu beglücken. In der Bauernstube ist gebeizt, alle Fenster find hermetisch verschlossen, der Mayer sitzt da und raucht, die Bäuerin bügelt mit dem Kohleneisen, die feuchte Wäsche hängt zum Trocknen am Ofen, eine Temperatur und ein Parfüm zum Elmsinken. Allein Herr Niederhuber hat selbst eine Zigarre; außerdem friert er, und so setzt er sich refigniert ans Fenster und trommelt mit den Fingern an die Scheiben. Mayer, was is, was halten's vom Wetter?" Nir," sagt der Bauer lakonisch und bläst dicke Wolken süßduftenden Knasters in die dicke Bauern­stubenluft. Nix," wiederholt Herr Niederhuber, dös is net viel. Wissen's wos, i mein' alleweil, i reis' morgen in der Fruah; genge's, schreibens ma mei Rechnung z'samm und schicken's mer's nach Tisch ausi."" Scho' recht, hob i glei' was ' toa!" Herr Niederhuber geht wieder, es ist ihm doch zu heiß und ungemütlich drunten. Jetzt schaut er in die Küche hinein. Ja, Köchin, was nehmen denn Sie für a Mordsstück Butter, was tuchen's denn?" Mattaroni!"" Da brauchen Sie so viel Butter dazu? Jetzt wundert's mi nimmer, wenn wir so viel Geld brauchen!"" So, 3' viel Geld brauch' ma Eahna?" wettert die Küchenfee, indem sie Teller, Schüsseln und Tiegel wütend durcheinander wirft; jetzt dös, hätt g'rad no' g'fehlt, daß d' Männer in die Kuchen d'reinreden; wenn i Eahna z' viel brauch', fann i ja gehen!" Herr Niederhuber verschwindet, denn er fürchtet, grob zu werden, und dann ging am End' die Käthi, und der Verdruß mit seiner Frau: er zieht am End' den Kürzeren und geht hinein. Warum schreit denn heut dös Buwi so?" fragt er die Amme. Ja, warum soll denn der allein net schreien, der g'spürt dös Wetter g'rad a so, wie die Großen!" Nach dieser etwas anzüglichen Antwort schlägt sie die Tür dem Herrn vor der Nase zu.

die Scheiben- es regnet immer noch, wenn möglich stärker. Jetzt sitzt er wieder im Wohnzimmer, schaut wieder durch Mei, dös Wetter, dös Wetter!" seufzt er, Alte, wann frieg'n mir was z'essen?"" Bald, Robertl, bald, aber wie kann man denn den ganzen Tag essen?"" Dös is jetz mei' einzige Zer­geffen, aber in tiefem Schweigen, alles ist verstimmt. Die Kinder streuung." Löffel und Teller flappern, es wird zu Mittag ge­Köchin, welche die Platten und Schüsseln alle mit einem hörbaren unterhalten sich flüsternd, die Mama blickt besorgt nach der Krach und Ruck auf den Tisch stellt, drin heult das Buwi, und die Amme singt:" O, du schöne Adelheid." Während der Braten Rechnung vom Vater. Herr Niederhuber öffnet sie gedankenlos und das Gemüse auf dem Tisch steht, bringts kleine Liserl die während des Essens. Plötzlich schlägt er mit der Faust auf den Tisch, daß alle, auch die Gläser und Teller, in die Höhe hüpfen. Da hört sich aber doch alles auf!"" Was hast denn, was gibt's denn?"" Nein, so etwas, du Alte, da paß auf, dös is g'rad' wie eine Sotelrechnung. Dent nur, der Mayer rechnet für Abnutzung der Küche pro Tag siebzig Pfennig; dös macht die sieben Wochen dreißig bis vierzig Mart. Dos laß' i mir net g'fallen, und für Nudel, zwei Stück zehn Pfennig, jede Woch' hat er uns dreimal vier Stück raufg'schickt, und dös wird jetzt alles aufg'rechnet. So etwas!"

Auch seine Frau ist sprachlos. Herr Niederhuber schiebt den Teller mit Wucht zurück, dadurch fällts Bierglas um, das Bier läuft übers Tischtuch in die Teller, es gibt ein Geschrei, das reinste unterbrochene Opferfest. Alles steht vom Tische auf, der Privatier rennt hinunter in die Stuben, von wo man Zanten und Streiten bis herauf hört. Erhitzt kommt Herr Niederhuber nach einiger Zeit wieder berauf, trinkt schweigend und finster seinen Kaffee und beantwortet teine Frage seiner Frau. Schweigend ziebt er sich in sein Zimmer zurück, wirft sich aufs Sofa und schläft. Elm vier lhr steht er auf, teilt seiner Frau mit, daß er unbedingt den anderen Tag reift, und wenn's noch so regnet, zieht Wasserstiefel an, rennt fort und bestellt in Dillen zwei Zweispänner; denn gehen können's bei dem Wetter nicht Dann setzt er sich in die Wirtsstube zu einigen Bekannten und hört dort noch haarsträubendere Geschichten von Rechnungen. Der eine muß das Sofa frisch überziehen lassen, weil ein Tintenfled draufgekommen ist, der andere den Boden frisch streichen lassen, weil er abgetreten, wieder einer muß Schüsseln, Teller und Gläser kaufen, alle müssen sie Küchenabnutzung extra bezahlen, eine schöne Beutelschneiderei.

Nach Haus zurückgekehrt, muß er fast lächeln über seinen Reinfall mit der billigen Sommerfrische. Die Kinder sitzen alle um den gedeckten Tisch, zum Abschied gibt's Entenbraten das Vier muß noch ausgetrunken werden, sie trinken alle und werden kreuzfidel. Draußen ist's pechschwarze Nacht geworden:

zu essen und trinken gibt's nichts mehr, die Kinder schlafen, der Regen flappert noch immer eintönig gegen das Fenster; was fann man da Gescheiteres tun, als sich schlafen legen. Herr und Frau Niederhuber suchen denn auch bald ihr Lager auf; es ist still geworden, nur nebenan beult noch der Buwi, die Amme schiebt den Wagen hin und her und singt, bis

Den

sie selbst einschlummert: Eduard und Kunigunde!" anderen Tag lacht die Sonne am wolfenlos blauen Simmel, die ganze Niederbuber- Familie lacht, die Wagen ziehen an, und fort geht's nach Hause. Am meisten aber lacht der Mayer, streicht seine Goldstückeln ein und denkt: Wer zuletzt lacht, lacht am besten!"

Eine Beſteigung des Fuji- no- Yama.

Von Dr. Shonen Matsumura.

Der höchste Berg von Japan heißt Fuji und liegt in der Provinz Suruga. Seine Höhe beträgt ungefähr 3745 m. Von der weiten, ebenen, sogenannten Sujono- Region um geben, erscheint er etwas höher als er in Wirklichkeit ist. Der Gipfel ist, mit Ausnahme von Sommertagen, beständig mit Schnee bedeckt und das Besteigen nur während eines Monats im Jahre, gewöhnlich gegen Ende Juli bis Anfang September,*)

#

Der erste Blick auf den Fujiyama.

erlaubt. Der Berg wird in erster Linie zum Besuche der Kirche erstiegen, in derselben Weise, wie viele europäische Pilger nach Jerusalem ziehen.

An einem Julitage erflommen wir den Fujt, um In­setten zu sammeln. Während unserer Wanderung tamen wir nach Tarobo, das für unsere Zwecke, namentlich für den Schmetterlings fang, als einer der besten Plätze gilt. Zahlreiche Bäume und Kräuter erfreuten unsere Augen, und die schönen bunten Blumen, umflattert von den großen prächtigen Faltern, gaben der Gegend einen be­sonderen Reiz. Gefiederte Sänger in großer Zahl lassen fortwährend ihre lieblichen und munteren Weisen ertönen, sonst aber herrscht tiefes Schweigen. Zuweilen hört man nur die murmelnden Laute einiger Bäche, die im Tale unsichtbar dahineilen. Tarobo liegt etwa 4000 Fuß über dem Meeresspiegel, bietet jedoch infolge der dichten Waldbestände teine Aussicht auf die umliegenden herr­lichen Provinzen.

Eine besondere Berühmtheit hat der Berg durch die Prachteremplare von Fichten und Kiefern erlangt, die sogar dem Sonnenlicht den Eingang verwehren. Da­her herrscht selbst am Tage ein beständiges Halbdunkel. Als wir uns von Tarobo ungefähr einen Kilometer ent­fernt hatten, fanden wir die Umgebung ganz verändert. Bäume und Kräuter wurden sehr spärlich, und weiter hinauf, etwa 5000 Fuß hoch, hörte die Vegetation bei­nahe ganz auf; nur hin und wieder erblickte man eines der niedrigen Kräuter, die, wie das Knotengras, in der vul­tanischen, aschreichen Erde gedeihen. Beim Höhersteigen gelangten wir an einen einsamen Ort, wo auch die kleinen Pflanzen nicht mehr anzutreffen waren. Zahlreiche rot­braune, vulkanische Steine lagen auf dem roten, sandigen

*) Die Unterkunftsbütten( Nachtlager 1 Ben) sind vom 15. Juli bis 10. September geöffnet.

Boden zerstreut umber. Zunächst kamen wir dann nach Riku. gome. Sier boten die mit Moos bewachsenen Felsen einen malerischen Anblick dar. Der Abhang bei Ritugome ist wegen seiner Abschüssigkeit bekannt. Gegen 2 Uhr nachmittags erreichten wir den Gipfel.

Tief unter uns erblickten wir eine weite Ebene, durch die der Fluß Fujikawa seine schnellfließenden Fluten dem Großen Ozean zuführt.

Außer dem ganz südlich liegenden Batone mit seinem herr­lichen Echo sind in der Umgebung des Fuji teine Gebirge zu seben. Die pièce de resistance einer Fuji- Besteigung ist jedoch ein Sonnenaufgang, der ein herrliches Naturschau­spiel bietet. Plöglich begann in weiter Ferne der Donner zu grollen, grelle Blige durchzuckten den Horizont, und unter und regnete es in Strömen, über uns strahlte jedoch die Sonne im hellsten Glanze. Wir saben uns dann auf dem Fuji näher um. Der Berg ist ein erloschener Vulkan mit zwei großen Kratern, von denen sich der eine auf dem Gipfel befindet und ungefähr einen halben Kilometer tief ist. Die Tiefe haben wir mit einem Steine gemessen. Die Breite des Kraters beträgt ebenfalls zirka einen halben Kilometer, wie wir aus dem Schall berechnen konnten. Von dem Wasserfall ist nur ein Teil zu sehen, sein Gebrause ist jedoch unaufhörlich zu ver­nehmen. Sonderbar ist es, daß man auf einem Teile des Gipfels Schnee, auf dem andern heiße Wasserquellen findet.

In der Nacht, selbst in der heißesten Jahreszeit, macht sich eine empfindliche Kälte bemerkbar, aber an der östlichen Seite des Gipfels findet man einen warmen, manchmal von wolfigem Rauch umgebenen Ort.

Wie bereits erwähnt, gehört ein Sonnenaufgang zu den herr­lichsten Naturschauspielen. Noch herrscht die Dämmerung, aber hier und dort sind bereits die Wolfen in Bewegung. Das Gebirge Hakone ist durch die Nebelschleier vorläufig noch verdeckt. Am Simmel blinken vereinzelte Sterne mit blasfem Licht jetzt beginnt es im Osten allmählich heller zu werden. Aber überall noch geheimnisvolle Stille. Nie habe ich die Größe und Soheit in der physikalischen Welt so wahrgenommen, wie damals auf dem Fujiberge. Ist dann die Sonne vollends aufgegangen und hat mit ihren Strahlen die Wolfen und Gebirge vergoldet, so bietet sich den Augen ein überraschendes Landschaftsbild dar.

Nachdem wir den Gipfel verlassen hatten, erreichten wir

Schuhhütte auf dem Fuji.

deutic

follen

Wir

Worte

Die Heimfebr.

Eine Beſteigung des Fuji- no- Rama.

.

Nachju

haufen

diefem

dienito

5