Ausgabe 
11.2.1911 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Deutscher Reichstag.

Am Donnerstag fam bas Saus zu ben wichtigsten Fra gen der Novelle zum Gerichtsverfaffungsgefeb: bie Bejeb­ung der Straffammern erster Instanz bei den Landgerichten und die neueinzuführende Berufung gegen diese Straffam­merurteile, deren Kardinalpunkt bie

Buziehung oder der Ausschluß des Laienelements in der Berufungsinstanz

bildet. Diese hätte in der Kommission schon beinahe zum Scheitern der Reform geführt, da der von der Mehrheit zu­nächst gefaßte Beschluß auf Beteiligung des Satenelements erst durch die ansorüdliche Unannehmbarkeitserklärung der Verbündeten Regierung rüdgängig gemacht wurde. Die Rommiffionsvorschläge gehen nunmehr dahin, die Straffammern in der Hauptverhandlung mit zwei Richtern und drei Schöffen, im Verfahren auf Berufung mit bret Nichtern zu besetzen, die Berufungsfenate außerhalb ber Hauptverhandlung mit brei und in der Hauptverhandlung mit fünf gelehrten Richtern.

Es ließ sich voraussehen, daß die Versuche, eine stärfere Beteiligung des Laienelements in den Straffammern er­ster Instanz und die Zulassung derselben in der Berufungs­instanz zu erreichen, fich wiederholen würden. Die Sozial­bemokraten verlangten einen Richter und vier Schöffen, in der Berufungsinstanz zwei Nichter und fünf Schöffen. Die fortschrittlichen Abgeordneten wünschten die Straffam­mern in der Hauptverhandlung mit zwei Richtern und öret Schöffen zu befeßen, die Berufungsfenate aber bet denOber­landesgerichten einzurichten. Ein Zentrumsantrag wollte auch im Verfahren auf Berufung fünf Richter entscheiden laffen.

In der Debatte wurden be

Entlaffung aus dem Garnifongefängnis in Bannover an feine frühere Arbeitsstätte nach Hafte zurüdgefehrt, um beim Яanalbau wieber Arbeit zu suchen, ble ihm aber ver­weigert wurde. Er hat vorgestern und gestern mit seinen früheren Arbeitskollegen tüchtig gezecht und ist darauf von Safte metter gereift. Die Aften des Arosigt- Brozesses, die von Gumbinnen eingefordert waren, find bereits dorthin zurückgesandt worden.

Gründe für und wider die Beteiligung des Laienelements noch einmal mit aller Gründlichkeit erörtert. Der fonfer= vative Redner Wagner: Sachsen erklärte, daß seine Bartel nach wie vor geteilter Meinung set; er selbst gehörte zu denen, die von einer Ausdehnung des Schöffensystems nicht allzuviel erwarten, einen Mangel an geeignetem Schöffen­material befürchten und vor allen Dingen die torreftur burch Schöffen zustande gefommener Urteile durch andere Schöffen, eine Art von Oberschöffen, für verfehlt halten. Die Redner des Zentrums, Abg. Gröber, der Nationallibe= ralen, Abg. Baffermann, und der fortschrittliche Abg. Mül: ler Meiningen befürworteten eifrig die Hinzuziehung von Laienrichtern auch in der Berufungsinstanz, da es unlogisch lei, ihnen eine genügende Urteilsfähigkeit bei den Schöffen­gerichten und bei den Schwurgerichten zuzuerkennen, bet Berufungen aber nicht. Der Personenfreis für die Aus­wahl der Schöffen ließe fich durch

Zulassung der Lehrer

erweitern, und im übrigen sei die Gewährung von Ent­tädigungen ein weiteres Mittel zur Erlangung des not­wendigen Materials.

Rundschau vom Cage.

Politisches.

Das Bebauern über die abgesagte Romreise. Wie dem B. 2." aus Rom gemeldet mito, hat das Dementi über ben Besuch des Raisers in Rom lebhaftes Bebauern her­borgerufen.

"'

Die Reichstagstommission für die Verfassung von El­jah- Lothringen tam am Donnerstag bereits zu einem ent­Scheidenden Beschluß, und zwar wurde mit 17 gegen 7 Stim­men die Erhebung der Reichslande zu einem selbständigen Bundesstaat und mit 20 gegen 4 Stimmen die Vertretung Eljah- Lothringens im Bundesrat beschlossen. Dieser Be­Schluß murde gefaßt, obgleich Staatssekretär Delbrück einen bringenden Appell an die Rommission gerichtet und die Erklärung abgegeben hatte, daß ein solcher Beschluß die Schaffung einer Berfassung für Elsaß- Lothringen in ab­sehbarer Zelt unmöglich machen werde.

Die Budgetlommission des Reichstages bewilligte am Donnerstag im Verlauf der Beratung über die Kosten der Militärvorlage die Anforderungen für die Infanterie und die Artillerie. Der Reichsschatjefretär gab die Erklärung ab, daß für alle Zukunft an dem Grundjag festgehalten merbe, feine Ausgaben ohne genügende Dedung zu machen. Jm nächsten Jahre seien für die Flottenvorlage, für das Seeresgesez und für die Sozialpolitit allerdings mehr Uus­gaben zu erwarten, die indes voraussichtlich durch die Ein­nahmen aus Zöllen, der Post und der Eisenbahn gebedt werden.

Staatsjefretär Lisco warnte noch einmal eindringlich vor einem Abgehen von den Kommissionsbeschlüssen. Er mies darauf hin, daß die Bevölkerung mit Ehrenamtern überreich belastet ist, daß über die Bewährung von Schöffen in der zweiten Instanz noch feine Erfahrungen vorliegen mad das ganze Schidial der Reform von den Beschlüssen Aber diese Frage abhängt. Ramens der Reichspartei be­fürwortete bg. Barenhorst bie Rommiffionsbeschlüsse. Der preugische Justizminister Bejeler betonte, die zuziehung is Laienelements zur ersten Instanz erscheine der Regier­ung als erwünscht und es handele fich nur um die richtige Berteilung der Size zwischen den Laien und den Berufs­richtern. Für die Urteile der zweiten Instanz aber jet namentlich Fachkenntnis erforderlich, diese hätten die Laien night.

ftung des städtischen Sausbefizes au timmen. Als Gegen leistung soll er bann, ohne Ansehen ber sonstigen Bartel Stellung, mit den ohne 3meifel reichlich vorhandenen Mit­teln im Wahlkampfe unterstügt wetben.

Dec auswärtige Ausschuß der ungarischen Delegation hat das Budget des Auswärtigen angenommen, nachbem Graf Nehrenthal nochmals fich über bie Weltlage geäußert hatte. Seine Darlegungen waren fast biefelben, wie er fie neulich in der österreichischen Delegation gemacht hatte. Er betonte abermals, daß bas Berhältnis der Dreibund mächte untereinander ausgezeichnet und womöglich jester und inniger denn je sei. Much trat er der Anschauung ent­gegen, daß die Susgestaltung ber österreichisch- ungarischen Flotte gewissermaßen auf Wunsch Deutschlands erfolge. Die aus der englischen Bresse stammenbe Legenbe merbe jegt selbst in der englischen Bresse nicht mehr geglaubt.

Bei der Beratung des Eisenbahnetats in der Budget: tommission des preußischen Abgeordnetenhauses führte Mi­nister von Breitenbach über die Fahrkartensteuer aus, daß der im vorigen Jahre im Reichstag gemachte Versuch, die Fahrkartensteuer zu beseitigen, mißlungen sei und ebenso der Versuch, eine Reform herbeizuführen. Er stehe auf dem Standpunkte, daß zwar nicht in dem jezigen, aber in dem neuen Reichstage der Versuch gemacht werden müsse, eine Reform der Fahrkartensteuer durchzuführen. Weiter wies der Minister darauf hin, daß eine Erhöhung ber Beamtengehälter in nächster Zeit mit Rüdficht auf die Hirzlich stattgehabte Regelung nicht zu erwarten sei, wohl aber würde die Entlohnung aller nicht etatsmäßig ange­stellten Beamten eine steigende Tendenz zeigen.

Geeignete Schöffen zu finden, sei heute schon schwer, man würde alfo das Gefes von vornherein auf eine un­Edhere Grundlage stellen. Abg. Werner( fp.) erklärte, nicht von der Forderung abgehen zu fönnen, daß Laien­zichter auch zur Berufungsinitanz hinzugezogen werden. 2er 3entrumsabgeordnete Bellstein hielt dagegen die Zu­ziehung von Paten zu der Berufungsinstanz für eine über­triebene Bertschägung der Laienrichter. Der Sozialdemo­frat Gietsch empfahl, neben den Lehrern auch Frauen zu Schöffen zu machen. Der fortschrittliche Abg. Dove fordert ebenfalls Bulaffung des Raienelements. Dann wurde die Debatte geschlossen, die Abstimmung über den strittigen 8 77, ber die Zusammenschung der Straffammer enthält, wird erit am Freitag vorgenommen.

Eine Wendung in der Krosigkaffäre.

Kleine Nachrichten.

Drei Millionen für eine Stadthalle in Sannover. Die städtischen Kollegien in Sannover beschlossen den Bau einer Stadthalle anf bem Aleinen Bult in der Form des Ban­theon mit anschließenber Ausstellungshalle. Für den Bau wurden drei Millionen bewilligt.

Das finanzielle Ergebnis der Brüsseler Beltausstellung ist nach der Wielbung eines Brüffeler Blattes ein Defizit von 1446 000 Francs. Siervon hat die Regierung 1 il­lion und den test das Ausstellungsfomitee au tragen.

Der Beginn der landwirtschaftlichen Woche". Im Brandenburgischen Provinziallandhause in Berlin wurde am Donnerstag die Vollversammlung des preußischen De tonomiekollegiums eröffnet, wozu der Landwirtschaftsmi­nister erschienen war. Der Vorsitzende, Reichstagspräfi­bent Graf Schwerin- Lömig, begrüßte den Minister und be­mertte, nicht nur die Mitglieder des Landesökonomietolle­giums, jondern die Landwirte der ganzen Monarchie hät ten unbedingtestes Vertrauen zu bem neuen Landwirt­schaftsminister. In seiner Dantesrede führte der Minister aus, er werde es nach wie vor als seine Aufgabe betrachten, die Interessen der Landwirtschaft in jeder Beziehung zu fördern.

Bährend dem B. 2." gestern aus Gumbinnen ge= meldet inurbe, daß ber der Täterschaft verdächtige Arbeiter Fischer in bas Militärgericht nach Gumbinnen überführt werden solle, weil sich angeblich die Verdachtsmomente ge­gen ihn verdichtet hätten, fommt heute aus Sannover bie Rachricht, daß der Arbeiter Fischer aus der Untersuch­ungshaft entlassen worden ist. Das Militärgericht, melches die Untersuchung gegen Fischer leitete, fonnte die Bait nicht aufrecht erhalten, da dieser sein Alibi fast lüden­los nachweisen fonnte und aus seinen Militärpapieren hervorging, daß er bei der Estabron des Dragonerregi­ments in Stallupönen und nicht in Gumbinnen, wo der Mord passierte, gestanden hat. Fischer ist sofort nach seiner

Der Familienschmuck der Wallutjeffs.

& riminalroman von Freifrau G. v. Schlippenbach. Nachdruck verboten,)

29)

Eine Statiftit über das Aörpergewicht von Bolts schülern der Stadt Samover während eines Beitrauma von fünf Jahren hat ergeben, daß die an der Peripherie ber Stadt wohnenden Rinder ihren gleichalterigen Mit schülern aus dem Stadtinnern durchschnittlich um 3 Blund an Körpergewicht überlegen sind. Jeder Silfsschüler mar im Durchschnitt 1,027 Яilo leichter als die gleichalterigen Schüler der Normalschule.

Eine Enteignungsattion in der Ostmart ist nach Ber­liner Meldungen für das laufende Jahr nicht geplant, nachdem die Ansiedlungskommission für Posen und West­preußen in legter Zeit freihändig große Güterfomplexe er­morben hat. Die Enteignungsfrage wird im preußischen Abgeordnetenhaus von einer Anzahl polnischer Abgeord­neter bei der Etatsberatung eingehend erörtert werden.

Ich bin mit Ihnen sehr zufrieden, Jim," sagte White. Da haben Sie zehn fund Extravergütung; fahren Sie fort, mir zuverlässige Auskünfte zu geben, es soll Ihr Schaden nicht sein."

Ich hoffe, auch ferner Ihre Zufriedenheit zu verdie= nen, Mr. White. Was soll ich jest tun?"

3mei neue Opfer der Aviatif. Als die franzöfifchen Flieger Noel und La Torre am Donnerstag in Touchy nach einem einstündigen Fluge im Gleitflüge mit ihrer Mas schine niedergingen, stürzte der Apparat aus einer Höhe von 80 Metern plöglich zu Boden und begrub beibe Flieger unter sich. Beide Flieger maren sofort tot.

Ein eigenartiges Gaftmahl gab ein englischer Hotelbes fiber 700 armen Rindern in Fulham. Das Effen wurde von den Breisen bezahlt, die sein Bullterrier im vorigen Jahre bei Hundeausstellungen gewonnen hatte. Bei der Mahlzeit führte der Hund den Vorfit, und nach Beendi­gung des Effens wurde ihm von vier Kindern eine Dant adresse überreicht.

Mit Rüdsicht auf den Antimodernisteneid hat die oberste Schulbehörde in Baden bestimmt, daß fünftighin geistliche Lehrer, die von jetzt ab die Brüfung zur Erlan­gung der Unterrichtsbefähigung für Lehrer an höheren Lehranstalten ablegen, falls fie den Eid geleistet haben, nur noch Religionsunterricht erteilen dürfen. Die gleiche Be­hörde hat den geistlichen Lehren, die den Antimodernisten­eid nicht leisten wollen, den Schug des Staates zugesagt.

Wir müssen nun die Namen derjenigen Herren er­fahren, die mit Sarner im Klub spielen. Daß dieser Klub feiner ersten Ranges ist, weiß ich durch meinen Führer durch die Stadt. Es ist jedenfalls wohl überlegt von Earner, daß er in einer abgelegenen Pension wohnt und in feinem der großen Hotels. So fönnte er gegebenen Falles leichter verschwinden."

Bon der eigenen Frau im Bett überfallen wurde in Seiffen an der Elbe ein 68 Jahre alter Solzbrechsler. Die Frau richtete ihren Mann mit einem Beil übel zu, jodag an seinem Muffommen gezweifelt wird. Die Täterin mut de verhaftet. Als Grund der Tat werden Eifersucht und Ghezwiftigkeiten angenommen.

Eine Studienfahrt der Reichstagstommission zur Vor­beratung bes Echiffahrtsabgabengejeges an den Rhein ist beabsichtigt, falls die Kommission ihre Absicht, den Ent­wurf einer Durchberatung zu unterziehen, zur Ausführung bringt.

Wenn Sie Garner tennen lernen wollen, so würde ich mir erlauben, Ihnen einen Rot zu geben. Ez speist im Kaverschen Restaurant, Ede der Marlboroughstreet; ich habe ihn mehrere Tage nacheinander dort um die Ef­Jenszeit eintreten sehen."

Es ist gut, daß ich es weiß, Jim," sagte Robert White. Darauf trennten sie sich.

-

VIII.

Bon seinem Entel ermordet wurde der 81jährige Ren­tier Witt in Byrih in Pommern. Der Täter, der stellenloſe 18jährige Gärtnergehilfe Sermann Wilhelm aus Stettin, warf dem Greise ein Яopffissen über den Ropf. als er um Hilfe schrie, und tötete ihn, wahrscheinlich durch Eindrüden des Brustkastens, als er ihm sich auf die Brust jette. Hans­bewohner verfolgten den Mörder und nahmen ihn feit.

Eine wirtschaftspolitische Organisation der deutschen Sausbefizer ist nor furzem ins Leben getreten. Die Haus­befizer mollen bei allen Wahlen den betreffenden Kan= didaten dazu verpflichten, gegen jede fernere Sonderbela­

,, Mabel," sagte Mrs. Amy Brook eines Tages ,,, Dein neuer Freund, Mr. White, gefällt uns."

,, Das freut mich!" rief Miß Lionel, ich finde ihn sehr unterhaltend und flug. Nicht wahr, er tommt doch morgen zu eurem Feste?"

Cin ameri Wilhelm hat, in loftbares belannten Eig nd Philadelph

hard die Berm Credigers der rid beftand au

rilanilde Gahr Die Kraft bes fahrt und Weile gedacht. möge diefes Ainahme anfe Bord der arben ift. Bermung. D Ghent in et

gedankt.

Das Selde

es macht in affehen. Auf bele ein Geric timber ftaat lagnahme er aft non eine teils, das d

5 Brancs als banden gefo Nie Gefelifchaf phumbete ber auf einmal un meinde Lifon

motiven am 19 fteigert we Zu dem on f. 23., von

es bisher nicht finlichkeit der lungen ergaber ein nach mi

or dem Ueberf

bas heronnahe

pelig mitteilen

der Leberfall

dings glaubt r

ausgebrochene

langjährige 3 arwegenen P Wagen befand Mart

Cine origi ein Bauarbeite

oft vorbestraft

haftet worden,

dere vorbereite

idig und sti

Is

heibenbruches

er fie ausgefü

ger Eachverst

In

der Angeklagt

Die Mordtat eines Menterers wird aus Paris gemel­det. Bei Uebungen des 125. Infanterieregiments vor Boi­tiers verweigerte der Soldat Houñon den Gehorsam und warf feinem Sergeanten das Gemehr vor die Füße. er feitgenommen werden sollte, zog er fein Bajonett und tötete den Sergeanten.

Verwunderung aus. Auf dem weißen, in Puffen gezoge­nen Atlas lag ein Schmud non seltener Schönheit. Es maren drei Reihen fast haselnußgroßer Berlen, die von einem gelblichen Diamanten als Schloß gehalten wurden. In märchenhafter Schönheit gleißte der prächtig geschlif­fene Etein; der milde Glanz der Perlen fam dadurch nur noch besser zur Geltung.

Ja, er versprach es. Ach! aber ich muß Dir doch zeigen, was reb mir gestern geschenkt hat. Ich habe mich fehr gefreut, er verwöhnt mich allzusehr."

Die junge Frau lief davon und brachte ein flaches Leberetui mit, das sie öffnete. Obgleich Miß Lionel nicht leicht in Entzüden geriet, tiek Re dennoch einen Ruf der

Bei wem hat Dein Mann dieses föstliche Geschmeide getauft?" fragte Mabel voll Interesse.

Streifende Apothekergehilfen hat Nufisch- Bolen. allen 24 Lodzer Apothefen, ferner in Exenstochau stellten die Gehilfen die Arbeit ein. Sie verlangen Gehaltserhöhung und Regelung der Arbeitszeit. Die Bewegung scheint figh auf ganz Nuñisch- Polen ausdehnen zu wollen.

Bei Hunter u. Comp. Du weißt, er ist der erste Juwelier, ein durch und durch feiner Mann, bei dem man immer das Beste findet."

Mabel hatte das Rollier in die Hand genommen, spielend ließ sie die Perlen durch ihre schlanken Finger gleiten. Ich muß sehen, ob Dich der Schmuck auch flei­det," sagte sie, tomm her, Amy, laß ihn Dir anlegen."

Volkswirtschaftliches.

e-

Verwendung Arbeitsloser in der inneren kolonisation. Gegenwärtig schweben Verhandlungen, um die Gewerkschaf= ten zu veranlassen, ihre Arbeitslosen in der inneren Solo­nisation zu beschäftigen. Die Stadt Berlin hat bereits ci­nen fleinen Beitrag gestiftet, und beabsichtigt ist, in der Nähe von Berlin ein Landobjekt zu bearbeiten, das fich besonders zur Anlage von Obstkulturen eignet. Die Be­ratungen über die zufünftige Arbeit gingen allgemein da­hin, den Arbeitslosen draußen nur einen ortsüblichen Ta­gelohn zu gewähren ohne ihren Familien irgendwelche merfichafts- oder Gemeindeunterstützung zu zahlen. Selbst wenn die Koften sich auf diese Weise erhöhten, werden fie doch nicht als zu hoch erachtet, weil die gesunde Arbeitserziehung der Großstädter und die Bodenverbesserung der Allgemein­heit zugute fomme. 3u bedenken sei ferner, daß auch manche Arbeitslose dem Lande wieder zurückgewonnen werden tönnen: Die Landwirtschaftliche Zentral- Genossenschafts­taffe für die Provinz Brandenburg hat die für die Land­wirtschaft insbesondere wertvollen Ziele anerkannt und dementsprechend einen vorläufigen Beitrag bewilligt.

Mrs. Broof neigte lächelnd den schönen Naden. Aber taum lag das Collier auf ihrem Halse, so stieß sie einen leisen Schmerzensschrei aus und griff nach der Brust.

Was ist Dir, Liebste, bist Du frank?" Mabel griff Snell zu und stükte die Schwankende, O! es ist nichts, forge Dich nicht," versuchte Mrs. Broof zu scherzen. Eben fühlte ich einen so heftigen Stich im Serzen, daß mir der Atem stodte. Sage es nicht mei­nem Mann; id verbiete es Dir, er ängstigt sich so leicht." Uber Amy, hast Du diesen Schwächezustand schon früher gehabt?" fragte Mabel.

59

Mrs. Brook wandte sich ab. Nein, bitte, laß uns von anderen Dingen reden."

Sie sah wieder frisch und rosig aus und scherzte über Mabels Besorgnis. Diese fühlte sich schnell beruhigt und vergaß den fleinen Borfall gleich darauf.

-

rührung mit Sarner- Mener zu treten, um sein Tun und Treiben scharf beobachten zu können. Daß die Gefahr, von dem Mörder erkannt zu werden, fern lag, das sagte fich White; allzu flüchtig war die Begegnung am Abend des 24. Oftober in Luzern gewesen. Ein starker Baden­und Schnurrbart bedeaten jetzt die in Luzern glatt ra­fierten Lippen und Wangen des Geheimpolizisten. Er sah dadurch sehr verändert aus.

White hatte durch Jim die Namen der Herren er­fahren, die mit Garner im Klub verkehrten. Er suchte fte auf und bat fie, ihn in die Gesellschaft einzuführen. Es lag dem Geheimpolizisten daran, in persönliche Be­

Ich bin fest überzeugt, daß der Schuft auch hier auf gefezwidrigen Wegen wandelt," dachte White. Ich muß ihn streng überwachen und dahinter tommen, auf daß ich bei den hiesigen Behörden Unterstügung finde. Bevor der Verbleib des vollständigen Schmudes nicht ausgekund­schaftet ist, hat die Festnahme feinen 3wed; es gilt, den Gauner ganz sicher zu machen. Auch ist es immer besser, auf zwei Mühlen zu mahlen."

Eine große Unruhe bemächtigte sich des Geheimpoli zisten. Er hatte versprochen, um elf Uhr abends im Klub in der Royal- Street zu erscheinen. Jetzt war es erst ein Uhr mittags." Ich fahre nach Rose- Cottage," beschloß White, dort verfließen die Stunden so schnell in Mabels Gesellschaft. Auch will ich den Reitanzug mitnehmen; denn der heutige Tag ist zu einem Spazierritt wie geschaffen." Miß Lionel schien ihren Freund schon erwartet zu haben, wenigstens stand sie an der Pforte und blickte den Weg zur Stadt hinunter. Sie schien erfreut und begrüßte Robert herzlich, und als sie sah, daß er seinen Reitanzug mitbrachte, bestellte sie sofort das Satteln der Pferde. Sie ritten Seite an Seite durch den Wald. Der Tag war warm und sonnig. Im Stillen unterzog die junge, in jedem Sport bewanderte Amerikanerin ihren Begleiter einer strengen Kritik; aber sie fand nichts zu tadeln. Siz und Bügelführung waren gut. White zeigte sich als treff­licher Reiter, der den wilden Rappen meisterte. schlanke Gestalt des Schweizers tam in dem fleidsamen Reittostüm zur besten Geltung.

( Fortsetzung f

Die

noch nicht übe

ihm aber mög

eichehen sei, lautete auf me Landgerichtsdi gründen wollt hm drohend z Reinetwegen

Les mit dien C wedder rut fin ngeflagte to Diener abgefüh

1236 fonfi herlangen G

in zahlreichen

in Budapest i lenfisiert wor und an einen Nadeln. Man abt night dan leidh prattif

rinnen überall

treten, überw Ronzertfale,

ments find G

en Schönen

lommen. Bo bisher abgefe

Deiner

werden nun

Benn fie fich

das Auge

Ein guter

Diertels in Lo

batte fich wege

Daher bestraft

Die Frau ha

getan, was M

freiben, es fei Arteilte wie f

ten, daß er Th

mitteilt, daß bonn will id

Die Köchin ve

bielleicht hat

medt, daß die

Der Stun waren Bürger

Don Bur, in M

den Neuwahle

Bitungsaust

Daten auf, obg

in feinen gab

Derbe eines

man außerhal

Wiber Erwa roteftierten

Laren zu la

mit threm S

rich: hier b

einem Prog nit nimmt,

Rens einer