Einzelbild herunterladen

Eine ,, Annäherung" in der Marottofrage. tammern angenommen. Von den anwesenden Volks­

Botschafter Cambon und von Kiderlen- Wächter sind am Freitag zu einer grundsäglichen Annäherung ge­langt, die als Grundlage für die Beratung der Einzel­fragen dienen wird. Die halbamtliche Melbung darüber lautet: In den Unterredungen zwischen Cambon und Riderlen- Wächter hat eine Annäherung über den prinzipiellen Standpuntt stattgefunden. Die Ausarbeitung im einzelnen erfordert jedoch eingehende Brüfung, womit zurzeit die zuständigen Reichsrefforts befaßt find. Das Ergebnis wird dann durch die Reichs­tanzlet dem Statser zu unterbreiten sein.

vertretern sprachen der Zentrumsabgeordnete Trim­born und der Freifinnige Botthoff, im Barlament dahin wirken zu wollen, daß den Wünschen der Privatange= stellten hinsichtlich des Pensionsgefezes nach Möglich­feit entgegengekommen werde.

Eine Kundgebung der internationalen Arbeiter: schaft gegen den Krieg hat in Paris stattgefunden, zu welcher verschiedene Führer der revolutionären Bar­teten des Auslandes das Wort ergriffen. Als deutsche Vertreter sprachen zuerst der Abgeordnete der Zentral­fommission der Gewerkschaften Bauer, um im Namen des organisierten Proletariats fich gegen den Krieg zu erklären. Er fügte jedoch hinzu, man würde in Deutsch­land gute Soldaten unter den Sozialisten finden, wenn fremde Truppen das eigene Land betreten sollten. Kon­sequentere Antimilitaristen waren die Spanter und Franzosen. Von deutscher Seite waren auch die Reichs­tagsabgeordneten Ledebour und Molkenbuhr anwesend. Letzterer erklärte, die französische und deutsche Regie­rung verfolgten in Marotto eine Politit der Plünde­rung". Am Schlusse wurde eine Tagesordnung ange­nommen, worin gesagt wird, die ausländischen Dele­gierten erklären sich bereit, sich mit allen in ihrer Macht stehenden Mitteln einer Kriegserklärung zu wider­setzen.

Damit ist inhaltlich allerdings noch sehr wenig ge­sagt. Es wird lediglich von einer Annäherung, nicht einmal von einer Uebereinstimmung gesprochen. Aber man weiß ja, wie vorsichtig derartige Noten redigtert werden, und tut daher wohl nicht unrecht, wenn man awischen den Zeilen ltest, daß die prinzipielle Verständt­gung erzielt ist, während es sich jetzt noch darum han­belt, den unvermeidlichen und nicht unwesentlichen Kleintram im einzelnen auszuarbeiten. Daß nach den wochenlangen Verhandlungen jetzt so schnell ein Ein­verständnis erreicht wurde, ist immerhin überraschend, aber doch wohl nicht ganz zufällig. Die Franzosen hat­ten sich felfenfest in die Ueberzeugung verrannt, die Deutschen würden sich zuletzt doch wieder mit einem Butterbrot begnügen, und hatten sich schließlich auf die Friedensliebe des Katsers als lebten Rettungsanfer verlassen. Nachdem nun infolge der Swinemünder Be­sprechungen diese Hoffnungsseligkeit in Nichts verron­nen war, mußte man in Paris eine völlig neue Bilanz aufmachen, in der zum ersten Male als entscheidender Faftor der feste Wille Deutschlands eingestellt war. Bis diese Rechnung stimmte, brauchte man in Barts naturgemäß einige Bett, und so ist es wohl be­greiflich, daß gegen Ende der vorigen Woche der tote Bunft erreicht war. Seitdem die Franzosen sich aber einmal damit abgefunden hatten, daß sie zahlen müßten, ist das Tempo der Verhandlungen dann sehr viel ra­Scher geworden. Um so rascher, als die deutschen For­derungen nach allem, was man weiß, gewiß nicht über­trieben waren. Wie diese Forderungen im einzelnen aussehen, das zu erfahren, werden wir uns wohl noch einige Zeit gedulden müssen.

Rundschau vom Cage.

Politisches.

"

Auch England hat jetzt seinen Fall Jatho. Dem Geistlichen Thompson vom Maidelane College in Og­ford ist vom Bischof von Winchester das Recht zur Aus­übung priesterlicher Funktionen entzogen worden, weil er in seinem im April dieses Jahres veröffentlichten Buche Wunder des Neuen Testamentes" freisinnige Meinungen geäußert hat. Er stellt die biblischen Er­zählungen von den Wundern Jesu als Traditionen dar, die auf Geschehnissen beruhten, die nichts Uebernatür­liches an sich hatten.

Einstweilen heißts abwarten. Die Nordd. Allg. 8tg." schreibt in threr Wochenrundschau über den Fort­gang der deutsch- französischen Verhandlungen, daß eine Annäherung über den prinzipiellen Standpunkt statt­gefunden hat. Die Einzelheiten unterliegen indessen noch genauer Prüfung und näherer Vereinbarung. Des= halb müssen die beiden Regierungen es sich bis auf wet­teres versagen, der Oeffentlichkeit Mitteilung zu machen. Dadurch würde, wie die Westminster Gazette zutreffend bemerkt hat, das Ergebnis in Frage gestellt werden. Der Mahnung des englischen Blattes zum ge­duldigen Abwarten müssen wir uns anschließen. Gern fet festgestellt, daß die deutsche Presse in den großen Blättern aller bürgerlichen Parteien gegenüber manchen ausländischen Beunruhigungsversuchen fühl und ver­trauend geblieben ist.

teln angefüllt, daß der diensthabende Tierarzt sie kaum betreten tonnte, um Untersuchungen vorzunehmen.

Die Wespenplage ist in einzelnen Gemeinden der Moselgegend so groß, daß das Aufsuchen von Wespen nestern behördlich angeordnet ist; für jedes auf der Bürgermeisterei abgeliefertes Nest werden 50 Pfennig aus der Gemeindefaffe gezahlt.

Der Erschah vor den Toren Teherans. Nach in Petersburg eingetroffenen Meldungen aus Teheran steht der Erschah wenige Kilometer vor der Hauptstadt Teheran. Wie verlautet, hat er die Absicht, die Stadt ohne Kampf einzunehmen. Ob ihm das gelingen wird, ist natürlich eine andere Frage. Wir glauben nicht baran.

Die diesjährige Generalversammlung der Katholt­fen Deutschlands wurde am Sonnabend in Mainz mit einem Begrüßungsabend eröffnet. Am Sonntag sand ein Umzug statt, an welchem über 900 fatholische Ver­eine mit etwa 50 000 Mitgliedern teilnahmen. Nach Be­endigung des Festzuges fanden Massenversammlungen statt, darunter einige unter freiem Himmel. Auf die Bitte des geschäftsführenden Ausschusses hat der Papst in einem längeren lateinischen Schreiben geantwortet, worin er den Verhandlungen besten Erfolg wünscht und betont, daß er die Tagung in Mainz um so freudiger begrüße, als sie dem Andenken des großen sozialen Bt­schofs von Ketteler gewidmet fet, und um deswillen besonders erfreuliche Erfolge erhoffen lasse. Der Brief schließt mit dem oberhirtlichen Segen für die Tagung.

Ein Einbruch in das Bürgermeisteramt wurde in der Nacht zum Sonntag in Lechenich im Kreise Eus tirchen verübt. Die Diebe erbrachen die Pulte sowie einen feuerfesten Geldschrank und entwendeten aus die sem über 300 Mart bares Geld nebst einem Sparkassen­buch. Von den Tätern fehlt jede Spur.

Von einem Zuge überfahren wurde bei einem Bahnübergange in der Nähe von Heumar im Bezirk Cöln ein Möbelwagen. Die vier Begleiter des Wa gens wurden verleßt, sam Tell sehr schwer; einer ist bereits gestorben. Der Wagen wurde vollständig zer­trümmert.

Nene Kämpfe auf Saiti. Der Gegenpräsident Le­conte hat sich zum Diktator von Haiti erklärt. Seine und die Anhänger der alten Regierung Itefern sich blu­tige Kämpfe in den Straßen von Port au Prince. Die deutschen und englischen Kriegsschiffe landeten weitere Truppen. Eine Räuberbande, die einen deutschen La­den zu plündern versuchte, wurde von deutschen Ma­trosen zerstreut. Auch ein französisches Kriegsschiff hat Truppen an Land gesetzt.

Der Leipziger Verband deutscher Handlungsges Hilfen, dem etwa 93 000 Mitglieder angehören, hält ge­genwärtig in Cöln seine Jahresversammlung ab. In der Eröffnungssitzung am Sonnabend wurde über die Aenderungen unserer staatlichen Versicherungsgesetz­gebung berichtet, bet Erörterung der Entlohnungsfrage das Anstreben von Mindestgehältern, getrennt für männliche und weibliche Angestellte, gefordert, ein ver stärkter Arbeitnehmerschutz mit Fortführung der sozta­Ien Reform verlangt und endlich einstimmig eine Re­solution auf Schaffung paritätischer Handlungsgehilfen­

17)

Jugendfreundschaft.

Kleine Nachrichten.

Seine Famillie umgebracht hat in einer fleinen Ort schaft in der Nähe von Bufarest ein Oberlehrer. Er überschüttete setne schlafende Frau sowie zwei Kinder mit Petroleum und steckte fie dann in Brand. Alle dret Bersonen starben unter den schrecklichsten Schmerzen. Der Mörder wurde verhaftet.

Im Ringkampf getötet. Im Meisterschaftsringen der rheinisch- westfältschen Athleten in Essen wurde der Ringfämpfer Schliffte von seinem Gegner so heftig zu Boden geschleudert, daß er einen Bruch der Wirbel­fäule erlitt, der seinen Tod zur Folge hatte.

Durch die Explosion einer Spiritusflasche verbranns ten in Rigdorf bei Berlin dret Kinder schwer. Das äl teste der verunglückten Kinder war der Spiritusflasche mit einem brennenden Streichholz au nabe gekom men, und die Flammen hatten sofort sowohl dies Kind als auch ihre beiden in der Nähe stehenden Geschwister ergriffen. An dem Aufkommen der Kleinen wird ge­zweifelt.

Wahnsinnstat eines Arztes. In der belgischen Stadt Brügge hat ein Landarzt der vor einiger Zeit eine Witwe mit zwei Kindern geheiratet hatte, die Frau und eines der Kinder in einem Anfalle von Tobsucht ermordet. Mit der Art hatte er den beiden unglück­lichen den Schädel gespalten. Der Mörder ergriff nach der Tat die Flucht und konnte bisher nicht ermittelt werden.

( Nachdruck verboten.) Roman von G. v. SchItppenbach. Hammer hatte gehört, daß Eva verlobt gewesen war und daß sie in ihrer jungen, vertrauenden Liebe durch einen Mann getäuscht wurde, der sich als Aben­leurer entpuppte.

Sie ist E. Norden", sagte Hammer, sich seine Schlitf­se ziehend, dies ist ihr Schreibtisch, das erwähnte Lina Grotenbach gestern. Ich habe das Jrrlicht gefunden." Er konnte heute nichts arbeiten, mit offenen Augen saß er da nud träumte.

gestoße piener

Tat zu

Gi

Tage e

nannte

bon et

Groß

ergab

Mrs. S

feltener

hieden mars G

batte fi

rerin batte&

Belt d

br Ga befunde ben. 1

den, un

beden,

madcher

Dienfth

παδάει

gezeld

wenn f

bidhten

weigi

Rumme auf fich

Ein

Miner

Jellichaf

perer

Mitali ein Un

Diefes

Bericht

richtspe

getlagte

100. wore

D

Alidsfa

Beißen

finent

weg vo

Er legt bet und betreffe awet T daß er

giftung

bringen

nommer

Qualen

Ein geftern

fenbefit

verheir

Aus den Gerichtssälen.

Offizier und Schuhmann vor Gericht. Der Leut nant Eberle vom 1. Fußartillerieregiment in München hatte an einem Abend im Mai in start angetrunkenem Zustand auf einer verkehrsretchen Straße im Zentrum Münchens in unmittelbarer Nähe einer Bogenlampe ein Bedürfnis verrichtet. Darüber waren die Anwoh ner und Bassanten erbost und es bemerkte jemand, cs set doch schade, daß fein Schuhmann da sei. Als der Leutnant das Wort Schußmann hörte, rief er selbst plößlich laut: Schußmann, Schußmann! In dem Au­genblic fam auch der Schußmann Moosburger des Weges. Er stellte den Leutnant aur Rede und legitt mierte sich, da er in Zivil war. Eberle erwiderte ihm: " Da könnte jeder Hanswurst tommen und sich als Schutzmann ausgeben." Als er dann zur Namensan­gabe aufgefordert wurde, antwortete er: Fällt mir gar nicht ein, Sie Hanswurst" Da der Angeklagte nach der Aussage des Schutzmanns dessen Legitimationsfarte nicht nur zweimal in der Hand hatte, sondern auch den Inhalt laut vorlas, und trotzdem die Namensangabe verweigerte, wurde ihm die Festnahme angekündigt. Der Schußmann packte den Leutnant am Aermel und ging mit ihm eiligen Schrittes nach der Polizeidirektion. Eberle ging zunächst ganz ruhig mit. In der Wein­straße rief er dann aber plöblich:" Lassen Sie mich los, ich bin ein Beutnant!" und in dem gleichen Augenblic schlug er mit einent Schlüssel auf den Schußmann ein, so daß dieser zusammenstürzte. Eberle suchte sich nun los­zureißen, was ihm aber nicht gelang. Der Schußmann fam vielmehr wieder auf die Beine, um sofort aum zweiten Male niedergeschlagen zu werden. Nun fam ein anderer Schußmann hinzu, der den Leutnant dann in die Polizeidirektion verbrachte. Dort benahm fich der Leutnant dem Sicherheitsfommissar gegenüber in höchst ungebührlicher Weise. Er behielt den Hut auf, wollte sich mit seinem Zigarrenetut legitimieren und nannte den Kommissar in höhnischer Weise Direktor. Dann dauerte ihm die Protokollaufnahme zu lange, und schließlich äußerte er, er bedauere lebhaft, daß er feinen Stock bei sich gehabt habe, denn sonst läge der Schutz­mann noch draußen auf der Weinstraße. Der Schuß­mann Moosburger batte neun Verlegungen am Kopfe und im Gesicht erlitten, an dern Folgen er heute noch zu leiden hat. In der Verhandlung vor dem Kriegs­gericht der ersten Division berief sich der angeklagte Leut­nant auf feine Trunfenheit. An die einzelnen Bor gänge fönne er sich nicht mehr erinnern. Das Gericht berurteilte den Angeklagten au insgesamt einem Monat Gefängnis und fünf Mark Geldstrafe.

Bäderfrequenz. Badenwetler 5455; Bad Gastein 10 972; Britcfenau 3325; Davos 17 674; Ems 15 391; Homburg 9610; Jichl 13 066; Karlsbad 51 122; Kissin= gen 26 071; Königstein( Taunus) 5189; Kreuznach 9675; Langenschwalbach 5073; Marienbad 25 282; Münster g. St. 5265; Nauheim 25 900; Neuenahr 17 645; Nten­dorf 4160; Oberstdorf 9241; Oldesloe 2527; Orb 3928; Byrmont 26 295; Salzungen( Thür.) 3772; Sooden­Werra 4617; Soden( Taunus) 3331; Traunstein 15 814; Travemünde 8330; Warnemünde 14 825; Westerland­Sylt 18 925; Wildungen 9258.

Es befremdete Eva, daß Hammer sich neuerdings mehr isolierte, er schien jedes Alleinsein mit ihr zu ver­meiden. Sie abnte nicht, daß er es tat, well er sich aut verraten fürchtete; erst wenn sein Schauspiel Erfolg ge­habt, wollte er vor das geliebte Mädchen treten und um ihre Gegenliebe bitten.

-

Die Auswanderung über Hamburg weist nach den vorliegenden Ziffern im Monat Jult einen weiteren er­heblichen Rückgang auf. Es verließen nur 5734 Per­fonen gegen 8154 im Jult 1910 und 7890 in 1909 Eu ropa. Unter den Auswanderern befanden sich 441 Deutsche gegen 722 im gleichen Monat des Vorjahres.

Eva weinte manche Heimliche Träne; es wurde ihr Klar, daß ihr ganzes Herz Hammer gehörte, anders, bes­fer wie einst Latour, das war damals ein Rausch ge­wesen, der lange verflogen war, jetzt aber sprach ein tieferes Gefühl für denjenigen, der wie sie gelitten hat­te in einem Bunde, den der Tod löste.

In der Berliner Zentralmarkthalle verursacht die Hitze ungeheure Verluste. Ganze Berge von Fleisch, von frischen und geräucherten Fischen, Geflügel, Rehen, Krebsen, werden täglich nach der städtischen Fleischver nichtungsanstalt geschafft. An einigen Tagen waren die Polizeikeller derartig mit verdorbenen Nahrungsmit­

Das Stubenmädchen hatte beim Aufräumen von des Schriftstellers Stube einmal ein wichtiges Papier verbrannt, seitdem unterzog Eva sich der Arbeit des Ordnens, sobald Hammer frfth am Morgen fortging; es war ihr eine besondere Freude, fitr ihn diesen klei­nen Dienst zit tun.

Bald reist er fort", dachte Eva traurig, soll ich thm sagen, daß ich E. Norden bin? Ach nein, ich kann es nicht."

" Fräulein Grotenbach", sagte er erregt, bie Direk­tion wünscht noch in letzter Stunde eine Abänderung tm dritten Aft; würden Sie wohl so freundlich sein, das abzuschreiben, was ich sofort umarbetten will, ich habe leider eine schlechte Handschrift und Eile tut Not."

Die Tür wurde schnell geöffnet, der, an den sie bachte, trat ein.

" Ja, ich will es nur meiner Mutter sagen", ver­setzte Eva und eilte fort. Es ist mir jetzt einerlet, ob er mein Geheimnis errät, dachte sie.

Das war ein seltsames Arbeiten zu zweien. Ham­mer saß am Schreibtisch und schrieb, Eva kopierte sau­ber die mit Bleistift hingeworfenen Zeilen. Plötzlich Hörte das Geräusch des hastig über das Papier gleiten­den Stiftes auf.

Warum sehen Sie mich so forschend an?" fragte das junge Mädchen.

Tue ich das?" fragte er ,,, ich ich dachte eben über mein Schauspiel nach, die Heldin desselben hat viel von Ihnen."

" Ich kenne ja Jhr Stück noch nicht, nur das, was ich hier schreibe, und in diesen Szenen kommt die Hel­din des Schauspieles nicht vor. Wie heißt sie?" Sie heißt Ellinor."

Leider kenne ich sie noch nicht, Herr Hammer." Haben Sie meinen letzten Roman Jrrlicht noch nicht gelesen?"

Vermischtes.

Vom Schulkameraden netötet. Seit Dienstag vers mißt das Ehepaar Noel in Nantes ihren 9jährigen Sohn Joseph, der mit 2 Spielfameraden das Haus verlassen hatte. Die heimgekehrten Kameraden erzählten, ibr fleiner Freund set beim Baden ertrunken, ohne daß sie ihm hätten Silfe bringen können. Man fuchte im Loire­bett nach dem Ertrunkenen und fischte gestern den Leich nam auf. Im Verhör verwicftelten sich die beiden Knaben in Widersprüche und gestanden schließlich, daß sie den kleinen Noel gewaltsam vom Rai in den Fluß

Nein," fällt es sehr leise von Evas Lippen und sie neigt den Kopf Hefer über das Blatt vor ihr.

So, ea interessiert Sie wohl nicht?" Diese Worte tamen im gereizten Ton. Eva antwortete nicht und war ganz in thre Ar­beit vertieft. Hammer stand auf und trat auf sie zu. Bitte," sagte er, geben Sie mir die fertigen Blät­ter!"

Evas Herz pochte laut.

Aber die Augen Hammers ruhten gleichgiltig auf der sauberen Kopie. Ich danke," sagte er rubig, Sie haben das wirklich sehr schön geschrieben. Aber was fehlt Ihnen, gnädiges Fräulein?"

" Jetzt wird er meine Handschrift als die E. Nor­Sens erkennen."

Eva war aufgesprungen, sie fühlte, daß sie im näch­sten Augenblick in Tränen ausbrechen würde. Sie stotterte etwas von plöblichem Unwohlsein und eilte hinaus. So gleichgültig ist E. Norden ihm, daß er nicht einmal die oft gesehene Handschrift erkannt hat. Erst als sie Sammer fortgeben hörte, fchlich sie sich in sein Zimmer; sie mußte noch mehrere Blätter ab­schreiben. Ein unerträglicher, dumpfer Kopfschmerz quälte fic, fie löfte die Nadeln aus ihrem Haar und schüttelte die glänzende Fülle zurück; in braunen, wet­chen Wellen floß es nieder.

" Nun ist mir besser," sagte Eva, er kommt erst spät hierher, bis dahin habe ich die Arbeit lange beendet." Sie wollte mit Schreiben anfangen, aber ein Trop fen fiel aus ihren Augen auf die Schrift und hinterließ dort seine Spur. Es dauerte einige Beit, bis sie sich gefaßt hatte, Als sie ihre Arbeit beinahe beendet hatte, hörte sie Hammer zurüdfehren.

" Ich- ich habe fast alles abgeschrieben," stammelte sie verwirrt.

Bitte auch noch um diese," sagte seine weiche Stimme und es war ihr, als umfange sie eine scheue Lieblosung, nach der sie sich gesehnt hatte.

ben ein folge fa

Er blieb neben ihr stehen, eine Lode ihres Haares war ihr über die Schulter geglitten und fiel auf das letzte Blatt, das sie mit fliegender, zitternder Schrift beendet hatte. Jest erst erinnerte sie sich, daß sie ihr Haar gelöst hatte, in holdem Erschrecken stand sie da. " Gute Nacht," sagte sie schnell und wollte fliehen. " Darf ich Ihnen nicht danten?" fragte Hammer. Fest umspannte er ihre Hand und ein beklommenes Schweigen ließ ihre Worte verstummen..

In einer tötet, di

Kindes

währen

fonnte.

Du

Dynam fibt. 3

dort der gent de

offen ge

aut eine

mitpatr Kinder

Mobilia Gaus fo

benhäue Ein

die Ehe Im Rie

germuff

Ermorde

der der

alischer

Lotalter

gang de

mit ein

beftigen

einen f

den Sch

ganz ru

nenden

mittags

der Na

det wo

De

D

folg ha

Ohr.

Sie

er ihr

In die

Da wandelt Lied hei

Lin

de Mu

der betd

Geheim Sie Aufführ

bent au

Am Erstauff

mir den

morgige bach, Gr

haufe u

Tauschen genden

bie eble

Borhan Baus u

δα

Im Fra