Einzelbild herunterladen

aдogлon

bubnagar g( p бипшǝилә әәдәл, изда( фои шадид дара эфираш илаш әтә фи і за sag and as a - up a nv august as' quy ´asiluvaÇ uv anau gvg aa a 3 อยู่ 31n3q uanbE6 แอ uv| acul избиблизно prea 6061 aga gay sau a un aзa ne pa po шg qun en as a b

qun изилдаш пр

Bunjon

изди фи

полоц

11 лма

-dnaб of qun qanai pas

000 иoа дqve no usav

ида

mugav

pog

uvлve дp at

6

Am Halbmond und am Golf.

betrieb. Tausende von Negerhänden sind emsig bemüht, die auf­gestapelten Warenmassen auf die so kurios aussehenden Mississippi Dampier mit den riesigen Schaufelrädern zu verladen. Am Tage immer noch der ante bellum- Arbeitsstlave, metamorphosiert sich der New Orleanser Neger am Abend in ein elegantes schwarzes Gigerl, das die mehr als sauer verdienten Dollars in den Spelunken und Tanzhallen in der Franklin- und Libertystreet an die schwarze Frau bringt.

Dann das Leben und Treiben auf dem sogenannten Fran­zösischen Markt". Während man bei uns in einem Café" oder in einer Bar" seinen night- cap" nimmt, wird in New Orleans der Schlußtrunk auf dem French market", inmitten von Fisch.

MUKORNY

Lo Shoes for benteme

SHUL

perial Steam

ED BUT BEST

" Opernſterne" und andere französische Künstler, die am Opern­himmel aeglänzt, gesungen haben!

Gesellschaftsabend im französischen Opernhaus!

Wagen auf Wagen nimmt seinen Weg nach der Bourbon­street, um die Bewohnerinnen der feudalen St. Charles Avenue und ihrer nicht minder vornehmen Umgebung in den elegantesten Toiletten und diamantenübersät vor dem Säulenportal des im­posanten Kunsttempels abzusetzen. Und die anderen New Orleanser Attraktionen: das historische Hotel Royal, der alte Jackson Square mit dem aus spanischer Zeit stammenden Cabildo und der im spanisch- kreolischem Stil erbauten Kathedrale des heiligen Ludwig, die Friedhöfe, die nur im Campo Santo bei

Die St. Charles Street in New Orleans. ( Im Hintergrunde das St. Charles Hotel. Typisch für New Orleans sind die sogenannten Gallerien", die in den Straßen eine Art Passage" schaffen. Typisch sind auch die schwarzen Stiefelpußer mit ihren Stühlen.)

bassins, Apfelsinen, enormen Fleischmassen und anderen zur Leibesnahrung und Notdurft gehörigen Naturerzeugnissen usw., genehmigt. Am Tage aber bietet sich besonders dem Touristen auf diesem Markt ein ergiebiges Studienbild. Denn hier kann man die New Orleanser Bevölkerung, wie sie leibt und lebt", beobachten. Der Markt heißt allerdings Französischer Markt", aber unter den Händlern und Kunden sind alle Nationalitäten vertreten, die sich auf das als, Creole French" bekannte ,, Fran­zösisch" geeinigt haben.

In unmittelbarer Nachbarschaft des Französischen Marktes" befindet sich das, Vieux Carré", das sogar für den New Orleanser nicht französischer Abstammung niemals den Reiz der Neuheit verlieren wird. Sier domiziliert noch die waschechte Kreolen­gesellschaft in ihren erotisch angehauchten Säusern mit den an Spanien und Meriko erinnernden Innenhöfen. In der Bourbon­street das alte französische Opernhaus, in dem die besten Pariser

Genua ihresgleichen finden dürften, der Lake Ponchatrin mit seinem Westend" sowie das alte spanische Fort mit den be­rühmten Louisiana- Alligatoren, ferner die alte historische Duell­stätte The Oaks" mit ihren uralten Riesenbäumen, die Zeugen so manchen Zweikampfs zwischen den Kavalieren des alten New Orleans gewesen sind, und am Eingang zu dem Park das kleine Café Renaissance des Chênes Verts", in dem der Cleberlebende seinen Siegestrunk zu nehmen pflegte; dann die zahlreichen Dent. mäler und modernen neuen Bauten aller Arten, nicht zu ver­gessen das kosmopolitische New Orleanser Leben und Treiben, das besonders während des Karnevals seinen Höhepunkt erreicht.

Galveston. Als der verheerende Tornado von 1900 das ,, New York des Südwestens", wie Galveston heute in den Ver­einigten Staaten schon genannt wird, in Trümmer legte, waren mit einem Schlage die Augen der ganzen Welt auf die damals bereits emporblühende Stadt gerichtet. Seitdem ist Galveston

-

Der schwarze Tod.

-

die

-

neutrale Zone zu legen am ratsamsten sei es immerhin, sie wollten sich im Nordosten des Pristan ansiedeln, sintemal der Wind aus der Steppe meist aus Nordwest kommt. Das sahen die gelben Herrschaften in ihrer unanfechtbaren Logik auch ein grinsten bejahend und waren hocherfreut. Nun entstand Fu- dja- san das Chinesendorf Müllgrube Charbins. Holz ist keines in der Nähe Bretter kosten ein Vermögen-, aber Schilf wächst rigs­umher Riedgras gibt ein weiches Lager- Schlamm, mit Pferdemist vermengt und an der Sonne getrocknet, eignet sich famos für Wände Bastmatten sperren das Haus ist fertig. Arbeitsdauer für zwei Bau­unternehmer etwa zehn Tage. Der Verdienstentgang muß

Türen und Fenster. Die Fansa Vier Meter im Geviert.

-

hereingebracht werden. Man vermietet: Auf sechzehn Quadratme=

ter fann man bequem acht

Menschen unterbringen

beiderseits

des Eingan­ges sind die Bettstellen­die Kangs -aufgebaut, 50 cm Höhe vom Erdbo­den

aus

getrocknetem Lehm ge­stampfte Bänke, zwi­schen beiden em Durch­gang von 30 cm Breite. Acht Gäste

werden für sechs Käsch ( d.h.2% Pf.)

3

Dienste. In einem Jahre ist man Besitzer eines Kram­ladens Haus

-

-

in zwei Jahren ein Krösus hat sein eigenes

-

wer weiß, wie weit man es noch bringen wird. Das war der Werdegang der chinesischen Kulis, bis zu Beginn des Krieges. Die Mär vom Lande der blanken Silberrubel drang über ganz Nordchina. Zu Hundert­tausenden zogen sie an dem fernen, armen Schantung herauf nach drei Jahren zählte Fu- dja- san 60000 Einwohner. Dreißigtausend Europäer lebten von den Millionen des Bahnbaues von den Abermillionen, die der Krieg verschleuderte und von diesen dreißigtausend Europäern zehrten wiederum hunderttausend Chinesen und diese zehrten die Europäer in wenigen Jahren auf. Die Konkurrenz mit den Söhnen des Himmels ist eben nicht zu halten. Die Gelben arbeiteten um ein Fünftel des

-

Chinesische Kulis beim Ausschachten.( ,, nur für ein Pfund Reis im Tag, großer, guter Herr! und dafür arbeiten"- 1. Text.)

-

-

-

aufgenommen wahllos Weiber und Kinder dazu. Feuerstelle aus Steinen vor dem Hause ein eiserner, flacher Kessel, in dem abwechselnd Hirse gekocht und Lumpen gewaschen werden. Fleisch gibt es in Mengen. Fette Hunde, die man nachts bei den Russen fängt. Und dann Pferde- und Maultierfleisch. Einfach köstlich. Die dummen Borsten( Russen) und die andern Langnasen( Europäer) verstehen den haut gout gefallener Rarrentiere nicht zu schätzen und schleppen die Kadaver auf die breiten Sandbänke des Flusses heraus. Die Götter find freundlich und gnädig. Zu Hunderten stirbt das Zugvieh. Und man spart. Man spart, wie nur der Chinese zu sparen versteht, und hat in wenigen Monaten ein kleines Rapital beisammen. Drei vier vielleicht ja vielleicht sogar ganze zehn Rubel. Man stopft 3igaretten für die Kosaken man verdünnt chinesischen Brannt­wein, flebt alte Etiketten auf Wodkaflaschen handelt mit Sonnenblumenkernen man trägt Wasser putzt Stiefel leistet galanten Damen verschwiegene

866

-

-

-

-

- man

Tagelohnes,

den ein russi­scher Arbeiter

haben muß,

um sich satt

zu essen.

Zu

halben

Preisen er­handelten sie

Sammel= herden und Rinder von den Mon­

golen.

Durch Grün­

dung sehr li­beraler Ban­

fen zogen sie sogar die kapital­kräftigsten Russen und Juden in ihre

Netze und machten sie in wenigen

Jahren tot. Sie verramschten zu Spottpreisen die ungeheuerlichen Diebstähle der russischen Intendanten und unterboten in lächerlicher Weise die geriebensten griechischen Spitzbuben.

Fu- dja- san schwoll immer mehr an und wurde ein wimmelnder Ameisenhaufen, dessen Bevölkerung, aus der tief­stehenden Klasse eingewanderter Kulis bestehend und nur auf fieberhaften Gelderwerb ausgebend, nie daran dachte, den Unrat, der sich sowohl zwischen den feuchten Lehmhäusern als um die ganze Stadt herum aufhäufte, wegzuräumen. Der schwarze Tod kam, und heulend flohen die wenig Überlebenden. Fu- dja- san ist ausgestorben. Es war Gottes Gericht. Niemand wird seine Vernichtung beklagen - so schrecklich auch der Gedanke sonst sein mag, eine reich­bevölkerte Stadt vom Erdboden verschwinden zu sehen. Sie wird nicht wieder aufgebaut werden, denn mit ihr ver­schwand glücklicherweise eine Kloake von Elend, Verbrechen und Unflätigkeit, wie sie widerwärtiger und verpestender nicht gedacht werden kann.