Einzelbild herunterladen

Deutscher Reichstag.

8u Beginn der Mittwochssißung wurde zunächst dem Bräsidenten die Ermächtigung erteilt, dem Kronprinzen zu Jeinem Geburtstage die Glückwünsche des Reichstages dar­aubringen. Dann wurde die Beratung des Gesezentwurfs betreffend die

Aufhebung des Hilfskaffengesetzes

daß die französische Expedition über den Charakter einer Rettungsaktion hinausgehen sollte. Die deutsche Regierung würde ein längeres Verbleiben der französischen Truppen in Fez, als es zum Ausruhen und zur Vorbereitung des Rücktransportes der in Fez wohnhaft gewesenen Fran­zosen unumgänglich erforderlich wäre, als Bruch der Akte von Algeciras betrachten und die sich daraus ergebenden Konsequenzen ziehen. Deutschland würde sich dann ebenfalls durch diese Atte nicht mehr gebunden er­achten und die volle Freiheit seines Handelns vorbehalten. Dem Vorschlag gegenüber, eine neue Konferenz zur Re­vision der Algecirasatte einzuberufen, würde es sich aller Wahrscheinlichkeit nach ablehnend verhalten, da durch eine französische Handlungsweise, die die Algecirasatte verletzt, die Wertlosigkeit solcher Vereinbarungen klar zutage treten würde. Deutschland werde auch noch genau mit sich zu Rate gehen, bevor es sich entschließen wird, der Ver­längerung des Mandats, das Frankreich und Spanien be= züglich der Ausübung der Polizeigewalt in den marof= kanischen Häfen durch die Algecirasakte übertragen wurde, zuzustimmen. Die Geltungsdauer dieses internationalen Mandats erlischt Ende dieses Jahres, und die Vorgänge der letzten Zeit sind für Deutschland gerade nicht ermu­tigend gewesen, eine solch bevorzugte Stellung Frankreichs wieder zu legitimieren.

von 1876 fortgesetzt. Sie war am Schluß der Dienstags­fibung durch Staatssekretär Delbrück eingeleitet, der zur Begründung der Vorlage ausführte, daß die in der Praxis autage getretenen allgemein anerkannten Mißstände es ge= raten erscheinen ließen, die freien Hilfskassen überhaupt aufzuheben. Da sie bisher zugelassen werden mußten, wenn thre Statuten gewissen Normativbestimmungen genügten, set der Aufsichtsbehörde keine Handhabe gegen die Schwin­deltassen geboten; so sei es vorgekommen, daß die Behörde eine Kaffe habe zulassen müssen, dann aber öffentlich vor dem Beitritt gewarnt habe. Wie am Dienstag der Abg. Trimborn( 3.), so erkannten die Redner der übrigen bür­gerlichen Parteien Graf Westarp( dk.), Neumann- Hofer ( f. Vp.), Weber( ntl.) und Behrens( w. Vgg.) den Ent­wurf als geeignete Grundlage für eine Beratung in der Kommission an. Nur der Abg. Stadthagen( Soz.) stellte die Vorlage als Ausnahmegesetz gegen die Arbeiter hin.- Ste ging an die Reichsversicherungsordnungskommission. Die Diskussion verlief bis auf einen kleinen Zwischenfall sehr ruhig. Während der Rede des nationalliberalen Abg. We­ber erscholl von der äußersten Linken der Ruf Gemein­heit". Als Herr Weber seine Ausführungen beendet hatte, fragte der Vizepräsident Spahn, von wem der Ruf aus­gegangen set. Abg. Emmel( Soz.) meldete sich, was dem Abg. Bebel nicht paßte. Dieser rief seinem Genossen er= regt zu: Ste haben hier nicht zu antworten, wir sind hier nicht in der Schule!" Vizepräsident Spahn aber er­Dann tellte dem Abg. Emmel einen Ordnungsruf.- wurden eine große Zahl von Berichten der Petitionskom­mission erledigt und hierauf die Beschwerde über die Pe­tition der Impfgegner, um

Aufhebung des Impfzwanges

Neueinteilung der Reichstagswahlkreise?

Kapiteln. Bis zum Pfingstfest find fizungsfreie Tage nicht vorgesehen. Von sozialdemokratischer Seite hört man, daß die sozialdemokratische Reichstagsfraktion ihrerseits den in ihrer Presse lebhaft erörterten Gedanken der Obstruktion aufgegeben hat und sich der Beratung anpassen wird, unter der Bedingung, daß man ihr zu jedem Paragraphen einen Redner bewilligt.

Die kürzlich veröffentlichte Uebersicht über die Reichs­einnahmen an Zöllen, Steuern und Gebühren für die Zeit vom 1. April 1910 bis Ende März 1911 hat in einem Teil der Presse zu allerlei Erörterungen Anlaß gegeben. Die Nordd. Allg. 3tg." nimmt jetzt dazu Stellung und erklärt, es sei in diesen Erörterungen nicht genügend berücksichtigt worden, daß die veröffentlichte Uebersicht nur einen Mo­natsabschluß darstellt wie alle anderen, während das ge naue Ergebnis des ganzen Rechnungsjahres erst in eini gen Wochen zur Veröffentlichung gelangen kann. Mit Be­stimmtheit aber lasse sich schon jetzt feststellen, daß auch die neuen Zölle und Steuern in ihrer Gesamtheit die Schätzung des Etats von 1910 überstiegen haben.

Die Ergebnisse der letzten Volkszählung liegen nun endgültig vor. Sie zeigen, daß einzelne Wahlkreise an Be­völkerung riesig gewachsen sind. Das gilt besonders von dem Wahlkreis Teltow Beeskow Charlotten­burg, der 1 300 000 Einwohner und 335 000 Wahlberechtig= te besitzt, die nur einen einzigen Abgeordneten zu wählen haben. Im Wahlgesetz heißt es nun:§ 5. In jedem Bundesstaat wird auf durchschnittlich 100 000 Seelen der= jenigen Bevölkerungszahl, welche den Wahlen zum ver­fassungsgebenden Reichstag zu Grunde gelegen hat, ein Abgeordneter gewählt... Eine Vermehrung der Zahl der Abgeordneten infolge der steigenden Bevölkerung wird durch das Gesetz bestimmt." Der Wahlkreis Teltow- Bees­fow- Charlottenburg zählt nun also bereits 13 X 100 000 Seelen. Dazu kommt, daß infolge der zahlreichen Zweig­wahlkreise im Durchschnitt auf einen Wahlkreis nur 33 629 Wähler kommen. Der Fall ist aber nicht vereinzelt. Auch Berlin IV zählt bei 550 000 Einwohnern 145 000 Wähler; ähnlich liegen die Dinge in Berlin IV, wo bei 800 000 Ein­wohnern 212 000 Wähler sind. Die gleichen Riesenzahlen weist der Wahlkreis Bo chit m- Gelsenkirchen auf, der 150 000 Wähler zählt, ebenso der Kreis Dortmund­Hörde mit 110 000 Wählern. Dazu kommen noch Duis­burg Mülheim mit 115 000 Wählern, München 2 mit 120 000 Wählern, Leipzig- Land mit 114 000 Wäh­lern usw. Gegenüber dieser Sachlage wird nun in links­liberalen Kreisen erwogen, die Regierung erneut aufzu­fordern, noch vor den Neuwahlen in eine Reform der Wahl­freiseinteilung einzutreten. Da der Wahltermin nun wei­ter hinausgeschoben zu sein scheint, würde reichlich Zeit für die Neueinteilung vorhanden sein.

die am 1. Februar begonnen war, fortgesetzt. Der Abg. Fleischer( 3.) erklärte, im Volke sei man tief erregt, über die ablehnende Haltung der Regierung zu den Petitionen. Er selbst sei Leidtragender. Eins seiner Kinder sei nach der Impfung schwer erkrankt, obgleich der Arzt es vorher ausdrücklich als ganz gesund erklärt hatte. Der Jmpf­awang sei geradezu eine Gewissenstortur. Abg. Pfeiffer ( 3.) erhob entschiedenen Protest gegen die Ausführungen des Geheimrats Kirchner, der die Impfgegner eines ver­brecherischen Treibens beschuldigt habe. Die Impfschäden an Leben und Gesundheit seien nicht zu bestreiten. Eine Reihe deutscher Familien lebe in der Schweiz, um die Kin= der vor der Impfung zu schüßen. Abg. Graf Oppersdorf ( 3.) war anderer Ansicht wie seine Fraktionsgenossen. Der Behauptung, das Impfen helfe nicht, stehe die medizinische Wissenschaft entgegen. Einig seien aber alle in dem Wun­sche nach Einberufung einer Pockenkonferenz. Abg. Sachse ( Soz.) sprach wie die beiden ersten Zentrumsredner als Impfgegner. Geheimer Obermedizinalrat Kirchner vertei­digte seine Haltung und erklärte: Glauben Sie, daß, wenn es ein anderes Mittel gegen die Pocken gäbe, wir den Impfzwang aufrecht erhalten würden? Alle Angriffe der Impfgegner gegen mich werden mich nicht beirren, nicht weil ich als Arzt voreingenommen wäre, sondern weil ich tief durchdrungen bin von der Notwendigkeit, zum Wohle des deutschen Volkes die Impfung aufrecht zu erhalten. Abg. Faßbender( 3.) empfahl zur Klärung der Frage die Einsetzung einer Kommission von Impffreunden und Impfgegnern. Abg. Mugdan( f. Vp.) sprach gegen alle An­träge auf Aenderung des Impfgefeßes und gegen einen Antrag Müller- Meiningen( fr. Vp.), der die Einsetzung einer Pockenkommission vorschlägt. Damit schloß die Aus­sprache. Sämtliche Anträge wurden abgelehnt. Das Haus ging dann über die übrigen Petitionen zur Tagesordnung über. Nächste Sigung Donnerstag.

Eine scharfe Sprache Deutschlands in der Marokkofrage.

Die Wiener Allgem. 3tg.", die rege Beziehungen zum Ministerium des Aeußeren unterhält und oft geradezu als das offiziöse Organ Aehrenthals bezeichnet wird, bringt einen aufsehenerregenden Artikel über Deutschlands Stellung zur französischen Marokkopolitik. Der Aufsatz ist aus Berlin datiert und mit dem Vermerk versehen, daß er nicht von dem ständigen Korrespondenten des Blattes herrührt. Es heißt in ihm:

Die Entwicklung der marokkanischen Angelegenheit wird hier( also in Berlin) als nicht des Ernstes entbehrend betrachtet und die Lage als schwierig bezeichnet. Dem Vor­marsch der französischen Nation nach Fez wird kein Hinder­nis in den Weg gelegt, solange diese Aktion der französt­schen Truppen sich darauf beschränken sollte, alle die in Fez befindlichen Franzosen aus der Gefahr, massakriert zu werden, zu retten, obwohl nach hiesiger( Berliner) An­sicht die aus Frankreich stammenden Nachrichten über die Gefährdung der Europäer in Fez sehr übertrieben sind. Dagegen wird Deutschland entschieden und kräftig Einspruch erheben, wenn es sich herausstellen sollte,

31)

Des Rätsels Lösung.

Roman von Ludwig Blüm de. ( Nachdruck verboten.) Nachdem der General wieder auf Schloß Wedelstein angelangt war, sah er vom Park aus Erna mit ihrem Va= ter den gewöhnlichen Spaziergang machen.

Rundschau vom Cage.

Politisches.

Zur Bekämpfung der Konsumvereine nahm die Cöls ner Handelskammer einstimmig eine Entschließung an, in welcher gefordert wird, daß die Konsumvereine in steuer­politischer Hinsicht den gewerblichen Unternehmungen gleichgestellt werden. Den kommunalen und staatlichen Behörden soll verboten werden, den Konsumvereinen Son­dervergünstigungen zu gewähren, den Beamten jede Tätig­feit in Konsumvereinen untersagt werden. Die Errichtung neuer Konsumvereine ist von dem Nachweis des Bedürf­nisses abhängig zu machen.

Verhandlungen über eine liberale Einigung in Nassau sind zwischen den Parteivorständen der nationalliberalen Partei und der Fortschrittlichen Volkspartei zurzeit dahin im Gange, daß der nationalliberale Kandidat für den zwei­ten nassauischen Wahlkreis Wiesbaden- Rheingau, Kom­merzienrat Bartling, im Wahlkreise Limburg- Runkel, der zurzeit von dem Nationalliberalen Buchsieb vertreten wird, kandidieren soll.

Deutschland fordert den Schuh seiner Staatsange­hörigen in Merito. Der amerikanische Botschafter und ein Mitglied der deutschen Gesandschaft begaben sich in das Auswärtige Amt in Meriko und forderten Beschützung der Amerikaner und Deutschen in Cuernavaca, das durch einen Angriff der Aufständischen bedroht wird. Das Kriegsmi­nisterium befahl Abrücken von Verstärkungen nach Cuer: navaca einschließlich eines Bataillons Infanterie und ei: ner Kompanie Artillerie mit Maschinengewehren.

Das Kaiserpaar in Genua. Die Kaiserjacht Hohen­zollern mit dem Kaiser, der Kaiserin und Prinzessin Vittoria Luise an Bord ist Mittwoch nachmittag um 2 Uhr in den Hafen von Genua eingelaufen. Die Hohenzollern" legte am Friedrich- Wilhelm- Kai an, wo die Spitzen der Behörden, der deutsche Botschafter v. Jagow, die gesamte deutsche Kolonie und die deutsche Schule das Kaiserpaar erwarteten. Der Landungsplatz war mit Blumengewin­den und Flaggen in den deutschen und italienischen Far­ben geschmückt. Die Kaiserin und Prinzessin Viktoria Luise verließen bald darauf die Hohenzollern" und unternah­men eine Automobilfahrt in die Stadt und Umgebung, während der Kaiser mit dem Botschafter v. Jagow an Bord der Jacht blieb. Nach zweistündigem Aufenthalt in der Stadt war die Kaiserin mit der Prinzessin nach der Hohen­zollern zurückgekehrt. Um 5,15 Uhr verließen das Kaiser­paar und die Prinzessin die Jacht unter dem Salut der Geschütze und dem Hurrarufen der Besatzung. Die Truppen präsentierten das Gewehr und die Kinder der deutschen Schule streuten Blumen auf den Weg der Kaiserin. Um 5,20 Uhr erfolgte unter den Hochrufen der Menge die Ab­fahrt nach Karlsruhe. In dem Tunnel San Benigno, den der kaiserliche Sonderzug durchfahren muß, entgleiste Mittwoch mittag der Güterzug. Die Aufräumungsarbei­ten werden beschleunigt, um eine Verzögerung der Abreise des Kaisers zu vermeiden.

,, Willst ihnen einen guten Abend wünschen!" dachte er und ging ihnen durch die hintere Pforte entgegen. ,, Aber Fräulein Erna, sind Sie frant? Sie sehen ja schrecklich blaß aus!" sagte er nach kurzer Begrüßung.

Sie antwortete nicht gleich, doch ihr Vater konnte sich nicht beherrschen, mit sarkastischem Lächeln zu erwidern: Ja, frank, wie jedes liebende Mädchen, dem Zweifel das Herz zernagen!"

,, Aber, mein lieber Herr Raben, lassen Sie doch end­lich diesen seindseligen Ton! Ich weiß, daß ich der schuldige Teil bin. Wie soll ich es denn nur gut machen? Ich will ja alles tun!"

Exzellenz, bitte um Verzeihung! Es ist ja nicht so gemeint! Der Papa ist nur so furchtbar nervös geworden durch das Geschwätz der Leute," rief Erna aus, während ein lichtes Rot ihre bleichen Wangen färbte.

Es sollte ganz gewiß keine Respektwidrigkeit in mei­ner Bemerkung liegen," sagte Raben nun auch in etwas verändertem Ton. ,, Exzellenz leiden unter dem Urteil der Welt sicher nicht minder als ich." ,, Na, dann wollen wir uns doch trösten und wie Freunde, die das gemeinsame Unglück vereint, zu einan= der reden. Doch ich liebe keine Phrasen!- Wollte gern etwas Neues erzählen, das uns sehr nahe angeht."

Der dritte internationale Friedenstongreß wurde am Mittwoch in Washington eröffnet. Präsident Taft und die anderen Redner betonten das große Friedenswerk, das der amerikanisch- englische Friedensvertrag für die Zukunft enthalte. Taft erklärte, dieser Bertrag solle auch dazu die= nen, das Mißtrauen gegen die Vereinigten Staaten bei den anderen amerikanischen Nationen zu beheben.

Der Seniorentonvent des Reichstages hat am Mitt­woch beschlossen, die Reichsversicherungsordnung am Frei­tag auf die Tagesordnung zu setzen. Eine Geschäftsord­nungsdebatte soll nicht stattfinden. Es wird nach Para­graphen beraten, nicht, wie bisher behauptet wurde, nach

Er berichtete, was er in der Stadt erfahren. Erna in­teressierte das alles ungemein. Der Rentmeister aber schien so abgestumpft, daß er des Generals hastiger Er­zählung gar nicht zu folgen vermochte. Wie dieser dann aber auch des Hundertmarkscheins so ganz nebenbei er­wähnte, da wurde Herr Raben plötzlich lebendig

,, Den Schein? Gott im Himmel, daß ich an den Schein gar nicht mehr gedacht habe! Der lag ja mit in dem Päckchen, das gestohlen wurde. Exzellenz übergaben es mir ja kurz vor dem Diebstahl. Vielleicht führte der Hundertmarkschein uns auf die richtige Fährte!" So kam es lebhaft über seine Lippen.

Kleine Nachrichten.

Ueber die Erkrankung der belgischen Königin wird heu­te aus Brüssel gemeldet: Die unerwartete Rückkehr der Königin bestätigt die ungünstigen Gerüchte über ihren Ge­sundheitszustand. Es steht fest, daß sie in Aegypten keine Genesung gefunden habe, so daß jetzt eine ernste Besorg­nis wohl begründet erscheint. Die Königin leidet an einer mit Fieber verbundenen Mittelohrentzündung.

Herr Raben, alter Freund, jetzt müssen wir dahinter tommen. Da gibt uns der Himmel ja einen Fingerzeig!" rief der General aus. Wie gut, daß ich mir die Nummer notiert habe. Schade, schade, daß keiner von uns beiden früher an den Schein gedacht hat."

Bleb

And fiebe mit mind Italiener wiefen. Vom Brzozowi

für die e

und stürz der. Ein

ner Bru Schwere

Ein einem S fand dort der in Be Swilling Kinder fi

Ein mittag in Es wurd

fchäftsfüh

verstorber

Meineids

gunften Ball Ve

als fie r

zuschiebe deshalb da sowo

einer So thre Buf fie beide

Ballin al

an, daß

gewesen Fride, er heit zu ge

habe, dam

wahrt w

fizenden g

gefagt, we

beten habe

mehr gesta

belastet ha

Geständnis

er alles fa

fammen m zeitig jah menfinfen es war die fitzenden du und seine sprechend, Worte: bemächtigte wurde zu

renen woll wandlung

Der fekt die K

erben der gen Pius wie erinn

Auf

Sinterlass

dem fie de

betragende

Die größte bisher erreichte Zuggeschwindigkeit. der neuerdings elektrisch betriebenen Staatsbahnstrecke Dessau- Bitterfeld erreichte ein D- 3ug, der mit einer der neuen A. E. G.- Lokomotiven gefahren wurde, eine Ge­schwindigkeit von 131 Kilometern in der Stunde. Bisher betrug die größte Geschwindigkeit eines D- 3uges etwa 125 Kilometer.

,, Ach, Exzellenz, meine Gedanken sind so kurz seit je­nem Abend. Nun heißt es, flug zu Werke zu gehen, da­mit der Dieb, der bestimmt nichts Besonderes an dem Hunderter gemerkt hat, feinen Verdacht schöpft."

Die älteste Bewohnerin Deutschlands, Frau Josefa Eder in Spiesberg im bayerischen Walde ist im Alter von etwa 116 Jahren gestorben. Die Greisin, die sich nicht mehr genau an ihren Geburtstag erinnern konnte, ist fast bis an ihr Lebensende arbeitsfähig gewesen. Seit ihre Existenz vor einigen Jahren öffentlich bekannt geworden ist, wurde fie alljährlich von hunderten von Touristen aufgesucht. 102 000 Mark für einen Lutherbrief. Bei der Auktion der Autographensammlung des verstorbenen Dr. Geibel in Leipzig erzielte der Lutherbrief an Kaiser Karl V., den er nach dem Wormser Reichstag schrieb, bei einem Anfangs­gebot von 5000 M innerhalb fünf Minuten den Preis von 102 000 M. Den Zuschlag bei der nervenaufregenden Preissteigerung erhielt ein Italiener, der den Brief für den Amerikaner Pierpont Morgan kaufte.

Ach, hätte der alte Kriegsmann diesen Rat befolgt! Aber gerade heute sollte er, wie er nachher oft genug zugestanden, die größte Dummheit in seinem ganzen Leben begehen. Um einen scharfsinnigen Helfer bei seinem Werk zu haben, weihte er den Spitzbuben selber, Wolters­dorf, in alles ein.

Es entging ihm nicht, daß des gewiegten Verbrechers Antlitz plötzlich aschfahl wurde, aber es regte sich in ihm dennoch keine Spur von Verdacht gegen diesen vorzügli­chen Menschen, der ihm geradezu unentbehrlich geworden und den er seine rechte Hand nannte. Und der Inspektor hatte auch sehr bald seine volle Fassung wieder gewonnen.

Kugellanzen für die Kavallerie. In letzter Zeit sind sämtliche Kavallerieregimenter des preußischen Heeres mit Kugellanzen versuchsweise ausgestattet worden. Es sind das Lanzen, die etwa 10 Zentimeter oberhalb der Spize mit einer fugelartigen Verdickung versehen sind, um das Eindringen der Lanze in den Körper zu verhindern.

Natürlich werde ich alles versuchen, Euer Exzellenz bei der Jagd nach dem Diebe behilflich zu sein," sagte er. ,, Wäre der Schein nur nicht, was ich befürchten muß, in Der langen Zeit bereits durch sehr viele Hände gegangen! Aber vielleicht ist der Zufall uns hold." Mit der Hand über seine Stirne und das kurzgeschorene Haar fahrend, als dächte er angestrengt über ein Mittel zur Erreichung dieses Zieles nach, überlegte er, was er zu seiner eigenen Sicherheit unternehmen müßte. Ach, hätte er eine Ahnung davon aehabt, daß der General die Nummer des

Scheins notiert, daß derselbe besondere Merkmale besaß, ganz gewiß würde er ihn nicht so herzlos aus der Hand gegeben haben. Aber wer könnte denselben von ihm be kommen haben?- ,, Salt, ich weiß es!" sprach er zu sich sel ber. ,, Der Gastwirt Schirmer tus dem Dorf, dem ich am Tage nach dem Vorfall dreihundert Mark lieh, hat zweifellos auch den Schein gekriegt. Und von ihm wird er in des Kaufmanns Nathans Hände gelangt sein, denn dem mußte er ja dringend eine größere Summe auszahlen. Hm, wenn nun noch jemand außer dem General die Strichelung gesehen hätte?- Ach was, werde mich schon aus der Affäre ziehen!"

--

,, Also, Exzellenz, erhielten den Schein heute im ,, Blauen Stern! Der Wirt hat ihn in der Nachbarschaft aufgetrieben, nicht wahr?" fragte Woltersdorf jett.

Ganz recht. Ich glaube, mein Tausendmarkschein murde in dem Manufakturwarengeschäft von Berger, das den Hotel gegenüberliegt, gewechselt."

Nach kurzer Beratung war ein Plan gefaßt. Wolters­dorf wollte bereits morgen nach der Stadt fahren, um die Spürjagd zu beginnen.

Um fein Aufsehen zu erregen, fuhr der Inspektor nicht mit dem ersten Zuge, sondern gegen Mittag per Wagen' nach der Stadt, angeblich, um Geschäfte zu erledigen. Ganz wie zufällig fragte er im ,, Blauen Stern", wo er sich ein Glas Bier hatte geben lassen, ob man viel kleines Geld hätte, er möchte einen Tausendmarkschein wechseln.

Da lächelte Herr Heine verschmitt und erwiderte:. " Herr Woltersdorf, tun Sie nur nicht so harmlos! Weiß Schon!" Der Inspektor fuhr von seinem Stuhl auf, erblaßte und stieß hervor: Sie wissen was wissen Sie?" ,, Nun, daß unter dem Geld, das ich gestern Seiner Er­zellenz eingewechselt, einer von den gestohlenen Hunder ter war und daß heute eine eifrige Suche begonnen hat." ( Fortsetzung folgt.)

Verhältni an und flo Teffaments

der Weise Intestater

Summe her zur Erbau

Schweinfu 40 000 folgt berei

Trago

fich in

die von il

teriter No

um fich B

die zehnj

hof in J

Kohlen

nem Bal

nem

Wagen

Räder gi

halb der

Kind wou

hoffnungs Der 2

Daten Na

Adventiste nädigkeit

bat zu hei

terlassen,

erregt. D

mitgeteilt, abenden

dann nach

ten sich sei

Strafe von mann erfl

lid) vereid

Schänden u

in anderen

Berliner bebantte fi Meinung

Eine C

abends.

Die in Co

eine gebor

Spionage feinsten R Berwandte

fein. Wie

Mobilmad ftreitet die fizier heira

wollen.

bleibe, fo

König

will aus b

Tag des ve

Werte ent