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leeres Pferd und eine am Boden liegende Gestalt entdeckte.

Also wurde es doch ernst. Im Augenblick war eine Reiterschar um den Daliegenden versammelt und nach wenigen Sefunden löste sich aus der Menge ein Reiter, der ein dunkles Etwas auf der Mündung seiner langen Flinte trug. Beim Näherkommen erwies es sich als der Kopf des Gefallenen, der als schauerliche Siegestrophäe sofort zur Stadt transportiert

wurde.

Unterdessen hatte im Laufschritt die Infanterie den Fluß erreicht und blieb dort halten, während die Reiter über diese Grenzlinie hinaus sprengten und die Andjeras weiter verfolgten. In weniger als zwei Stunden war der ganze Krieg zu Ende. An Land konnte ich noch gerade dem Einzug des ruhm­reichen" Heeres beiwohnen und erfuhr nun auch den Grund des Kampfes.

Raisuli, der vom Sultan zum Kaid beförderte Räuberhaupt­mann hat seit langem mit einer angesehenen Andjerafamilie den Beni- Schott, Todfeindschaft. Vor etwa 5 Monaten ließ er auf offener Straße in Tanger zwei Andjeras über den Haufen schießen. Seitdem lauerten die Andjeras auf eine Gelegenheit sich zu rächen. Auf diesen Rachedurst ist die Er mordung des Franzosen Charbonniers zurückzuführen. Als nun der neue Pascha einzog, glaubten sie, diesen Regime­wechsel benutzen zu fönnen, um einen Handstreich zu versuchen und begannen mit Raisulis Anhängern auf dem großen Soffo in Tanger Streit. Raisulis Vertreter griff aber sofort energisch ein, es wurden gleich ein paar Andjeras über den Haufen geschossen und die anderen entflohen, verfolgt von Raisulis und Sultanstruppen.

Der Kampf ist für marokkanische Verhältnisse sehr blutig gewesen. Von den Andjeras find 6 gefallen, von Raisulis Leuten zwei und drei von den Sultanstruppen, darunter ein Offizier. Auf beiden Seiten zählt man eine Reihe Vers wundeter. Der neue Pascha, der ein sehr energischer Herr zu sein scheint, hat später einen Streifzug in das Andjera gebiet nternommen. Einen positiven Erfolg wird er damit nicht erreichen, denn in ihren Bergen sind die wie Kazen ge wandten Andjeras unangreifbar, aber er wird sie moralisc erschrecken und eine Wiederholung solcher Vorkommnisse der hindern. Dr. J. Jung.

Nab und fern.

Fener im Leipziger Meßpalast. Gestern mittag brack Im dritten Stockwerk des neuen Meßpalastes Reichshof", dei zur gegenwärtigen Michaelismesse als Lagerraum für Meß: muster benutzt wird, Feuer aus, das mit großer Schnelligkeit um sich griff. Dank der vorzüglichen Eisenkonstruktion des Baues gelang es der Feuerwehr, die weitere Ausdehnurg bes Brandes zu verhindern. Das dritte Stockwerk brannti bollständig aus.

Hoteleinsturz. Ein Teil des Hotels Germania" in Neumünster stürzte gestern aus bisher unbekannter Ursache plöglich ein. Menschenleben sind nicht zu beklagen; dle an wesenden Gäste fonnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen Der Materialschaden ist sehr bedeutend. Das Haus war vor fieben Jahren errichtet worden.

Aus dem Kupecfenster geschossen. Ms der Berliner Schnellzug nach Kopenhagen die Station Hardrup passierte, gab ein deutscher Reisender aus dem Fenster eines Abteil einen Revolverschuß ab. Nach Ankunft des Zuges in Kopen hagen wurde der Deutsche mit einigen anderen, ihn begleiten. ben deutschen Herren von der Polizei angehalten. Die Unter­suchung über den Vorfall ist eingeleitet.

Ein eigenartiger Unfall. Der Lehrer Baumgart und ein Kollege aus Friesheim hatten die Straße von Kübeland nach Wendefurth in der Dunkelheit verfehlt und suchten sich an einem Wegweiser zu orientieren, indem der eine auf die Schultern des andern stieg. Der Wegweiser brach jedoch um und riß beide Wanderer mit zu Boden. Lehrer Baumgart wurde dabei der Schädel eingeschlagen. Der Reisegefährte traf nach stundenlanger Wanderung in Hasselfelde ein und Holte von dort Hilfe. Noch lebend wurde Baumgart ind Hospital gebracht, starb aber alsbald.

Geld, das ihn nicht erreichte. Dem obdachlosen Land. streicher Löbl war eine Erbschaft von mehr als 200 000 m zugefallen, doch konnte der Aufenthalt des glücklichen Erben bisher nicht ermittelt werden. Wie nunmehr die Polizei in Tetschen festgestellt hat, ist Löbl bereits vor mehreren Jahren auf der Wanderschaft in Ossegg erfroren. Er hinterlief einen Sohn und eine Tochter, deren Aufenthalt nicht bekanni ist. Die Erbschaft soll mun, wie verlautet der Stadt Meissen in Sachsen zufallen.

Zwanzig Löwen eingegangen. Die aus zwanzig Löwen bestehende bekannte Löwengruppe des Tierbändigers Julius Seeth ist ein Opfer verdorbenen Pferdefleisches geworden. Sämtliche Tiere sind eingegangen. Noch vor kurzem bot ein Liebhaber dem Besitzer der Tiere für die Gruppe 200 000 Mart dech zerschlugen sich die Verhandlungen, da Seeth den Verkau ablehnte.

Meuterei im Gefängnis. Der Direktor des Gefängnisses in Ceuta in Spanien wurde von einem Gefangenen, der Anarchist sein soll, durch zehn Messerstiche ermordet. Dem Anscheine nach handelt es sich um ein Komplott anarchistischen Gefangener.

Vergebliche Arbeit. Dem Wiederaufbau des Markus. turmes in Venedig stellen sich neue Schwierigkeiten entgegen Der Sachverständige, der im Auftrage der Stadt die Ziegel steine untersuchte, konstatierte einen starken Gehalt von Schwefelverbindungen und erklärte das Material für un brauchbar. Das bereits ausgeführte Turmstück muß jez wieder abgerissen werden.

Unwetter in Mexiko. Jm Bezirk von Mazatlan haben seit zwanzig Tagen unaufhörlich herniedergehende gewaltige Regenmengen eine Ueberschwemmung verursacht, die groß Verheerungen angerichtet hat. Ein Teil der Stadt liegt be reits in Trümmern, die Wasserwerke sind zerstört, und Hun derte sind obdachlos. Die Verluste der Zuckerpflanzer in der Umgegend belaufen sich bereits auf Millionen.

Bunte Tages- Chronik.

Allendorf, 29. August. Eine verheerende Feuersbruns äscherte vier große Wohnhäuser und zwölf Nebengebäude ein. Viele Vorräte wurden ein Raub der Flammen.

Riga, 29. August. Bei Ust Dwinst stießen der englische Dampfer Kalabria" und der deutsche Dampfer Livland' zusammen. Beide Schiffe find stark beschädigt, Menschen sind nicht zu Schaden gekommen.

Lyon, 29. August. Hier brannten gestern die Gebäude einer Uebersiedelungsgesellschaft nieder. Der Schaden wird auf mehr als eine Million Franks geschätzt.

Brooklyn, 28. August. Der aus Köln stammende Matrose Martin Winterstein hat hier aus Eifersucht eine Frau Larsen erschossen und eine andere Frau verwundet. Er wurde nach heftiger Gegenwehr verhaftet.

Philadelphia, 29. August. Hipple, der Leiter der ,, real estate trust company", die gestern ihre Zahlungen einstellte, hat Selbstmord verübt. Hipple soll 10 Millionen Dollar unterschlagen haben.

Santiago, 29. August. Präsident Riesco, welcher aus Valparaiso zurückgekehrt ist, ist der Ansicht, daß der in Val­paraiso angerichtete Gesamtschaden sich auf 200 Millionen Frant beläuft. Die Gesamtzahl der Toten schätzt er auf 2300.

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Hütet das Huge!

Von Dr. med. Theodor Zlocisti Berlin.

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Eine edle Himmelsgabe ist das Licht des Auges", so fingt Schiller in seinem unsterblichen ,, Wilhelm Tell". Is boch unser Auge ein Organ, das uns die schönsten und reichsten Eindrücke auf Erden übermittelt. Wie arm erscheint uns der, und besäße er selbst alle Reichtümer der Welt, der alle die tausend Schönheiten der Erde nicht genießen kann.

Allein unser Auge schafft uns nicht nur den Genuß all der Schönheit ringsum, sondern es ist jener Sinn, der in hervorragendstem Anteil uns unsere geistige Nahrung ver­mittelt. Mehr denn je, und für die Zukunft sicherlich in noch gesteigertem Maße, wird das gedruckte und geschriebene Wort uns die Bildung der Zeit vermitteln.

Es ist natürlich, daß dieses Organ, gerade weil es für bie höchsten und feinsten Leistungen dient, auch aus besonders zarten Teilen aufgebaut ist und somit auch besonders leicht beschädigt werden kann. Selbst eine geringe Verlegung schafft Veränderungen von weittragender Bedeutung.

Man hat neuerdings gezeigt, wie nicht nur rein örtliche Erkrankungen des Auges entstehen, sondern daß eine große Reihe Allgemein- Erkrankungen das Auge auch in Mitleiden­schaft ziehen. Haben die alten Aerzte aus Mangel an Unter­juchungsmethoden aus dem Ausdruck, dem Glanz der Augen Rückschlüsse auf das Wesen gezogen, so hat die nere Medizin die tiefen Zusammenhänge zwischen den allgemeinen Er­trankungen und denen der Augen aufgedeckt. Besonders sind es die Infektionsfrankheiten des Kindesalters: Masern, Scharlach 2c., die auch das Auge ergreifen. Die früher so gefürchtete Mitbeteiligung der Hornhaut des Auges bei Bocken

einstmals die Hauptursache der Erblindung in der Jugend ist durch die Jeunersche Impfung fast ganz verschwunden. Ebenso hat die Anordnung, daß jedes neugeborene Kind durch die Hebamme einen Tropfen Höllensteinlösung in die Augen geträufelt bekommen muß, die entsetzliche, fast immer in Erblindung mündende Augenentzündung der Neugeborenen beseitigt.

Die wissenschaftliche Augenheilkunde ist kaum ein halbes Jahrhundert alt; denn erst die geniale und ebenso einfache Methode, den Hintergrund des Auges zu beleuchten, wie sie Helmholtz gelehrt hat, hat uns einen Einblick verschafft in den feineren Bau der inneren Augenorgane. Wir können heute genau feststellen, ob sich am Sehnerven Veränderungen finden, wodurch uns die Ursachen vieler Erblindungen ver­ständlich wurden. Das große Geheimnis von Veränderungen im Gehirn ist durch die Beobachtungen am Sehnerv zum Teil gelichtet worden. Geschwülste innerhalb der Schädel­tapsel, die wir sonst nie sehen könnten, werden außer durch andere Methoden auch durch die Veränderungen am Seh­nerven erkannt. Ebenso hat auch die Absuchung der Netzhaut, lener zarten Haut, die das Licht und die Bilder aufnimmt und weitergibt, uns gelehrt, Nierenerkrankungen und Zucker­trankheit auch auf diesem Wege zu erkunden. Das war ein bedeutungsvoller Schritt. Während man früher die Schwächung der Sehtraft durch allerlei Augen- Wässerlein zu bessern hoffte, hat uns die Erkenntnis des Zusammenhanges von Allgemein Erkrankungen und Veränderungen am Auge gelehrt, daß eine Attaque auf das Grundleiden gleicher Zeit auch die frankhaften Erscheinungen am Auge lindert.

Freilich hatte die Volks- Medizin, die ja eigentlich nichts anderes ist als der Rest verschollener ärztlicher Behandlungs­methoden, vorgearbeitet. Es steckt ein gewisser Sinn in den Volksbräuchen zur Behandlung der Augenkrankheiten und es ist ganz interessant zu beobachten, daß man eigentlich nur das Brimborium herum abschneiden muß, um Heilwirkungen zu erzielen. Man denke z. B. an die Fremdkörper, die einem häufig ins Auge fliegen. Da wurden früher die Lider ge­öffnet und mit der Zunge wurde das Auge abgeleckt. Das Verständige daran war, daß man nicht mit rauhen Fingern über das Auge streifen darf. Wir würden heute einen solchen Fremdkörper etwa mit zarter Watte heraustupfen. Ein großer Teil der Fremdkörper verbirgt sich unter dem oberen Lide. Man ist oft überrascht, wie ein Kohlenpartifelchen, das man kaum mit bloßem Auge sehen kann, stunden-, ja tagelange Qualen hervorruft. Diese Fremdkörper werden nur selten von der Tränenflüssig­feit fortgespült, weil der Lidrand durch den Reiz sich krampf­haft zusammenzieht und sich fest an den Augapfel anlegt. Die Voltsmedizin wußte das auch und sie verlangte darum, daß man das Oberlid an den Wimpern anfasse, vom Auge abziehe und dreimal ausspucke. Nun ist das Ausspucken, bes sonders wenn es in einen Spucknapf geschieht und nicht auf die Straße, eine sehr vernünftige Prozedur. Dem Fremd­förper aber kann das Ausspucken nicht im geringsten imponieren. Wirksam ist nur das Abheben des Lides, das den Tränen nun ermöglicht, den Fremdkörper abzuspülen. Wir pflegen Fremdkörper heute so zu entfernen, daß wir die Leute fest auf den Boden sehen lassen, das Oberlid umfippen und den Fremdkörper leicht entfernen.

Auch bei den so häufigen Gerstenkörnern kann man ver­folgen, wie ein ursprünglich verständiges Prinzip im Volks brauch verdorben wird. Gerstenförner sind kleine, abgekapselte Vereiterungen der Lidranddrüsen. Feuchte Wärme bringt diesen Eiterherd nun zum Durchbruch. Wir werden heute lauwarme Umschläge machen oder Beutel mit gequollener Grüße auflegen. Das Volk aber denkt an das Prinzip gar­nicht. Das Drum und Dran ist ihm Hauptsache. Und so legen sie denn gefautes Fieisch auf's Auge. In einzelnen Gegenden wird natürlich genau bestimmt, von welchem Körper­teil des Tieres das Fleisch genommen werden soll. In anderen Bezirken, die wieder mehr vegetarische Ideale haben, begnügt man sich mit gekautem Brot. Gewiß, es enthält feuchte Wärme und fann somit heilend wirken, aber es enthält auch die mannigfachen Mund­bakterien, die an wunden Stellen verhängnisvolle Erkrankungen herbeiführen können. Worauf aber das Volk besonders aufmerksam gemacht hat, das ist der Gebrauch des Wassers. Während aber der moderne Arzt nur mit ge= tochtem( sterilisiertem) oder desinfiziertem Wasser arbeitet,

verlegt die Volksmedizin die Wirkung in... zu einem Tee aufgießt.

Leider hat sich in neuerer Zeit im Volte auch das Bleiwasser für Kühlungen eingebürgert; leider, weil es mur in der Hand eines sorgsam beobachtenden Augenarztes zu einem Heilmittel wird. Denn bei der geringsten Verlegung der Hornhaut schlägt sich das me allische Blei in der Wunde nieder und es entstehen große, weiße Narben, die mit Blei gefüllt sind und das Sehorgan schädigen.

Aus dem Gerichtsfaal.

Drachen. Wir

Freimen aus alter fa

er fämpften, auch n ie wenig galante Chem ausdrachen" nennen Bavierbradjen, den bunt Febäht, ftolz in luftige Eppelfeldern tummelt Poteten Wangen unfere nadenfteigen fchon feit Segler der Lüfte" felb Medid Bange Gorger kel Bindfadens, denn Afann der Drachen its unferen Jungen Fade wird- größtent Femalt, wenigftens beE Pen langherabhängend

§ Gegen den früheren Diener der Fürstin Wrede, Glafe, der s. 3. die Anzeige gegen die Fürstin erstattet hat, ist ein neues Strafverfahren eingeleitet worden und zwar wegen Meineides. Glase soll eidlich behauptet haben, in seinem an den Fürsten Wrede gerichteten Brief, der ihm die Anklage wegen Erpressung zugezogen hat, sei ausdrücklich vermerkt ge wesen, daß das von ihm verlangte Geld für die Armen" bestimmt sein solle. Der in der Verhandlung wegen Er. pressung produzierte Brief enthält aber diese Bemerkung nicht. Glase bestreitet jede Schuld und behauptet, mißverstanden worden zu sein. Zur Klärung der Affäre Wrede wird dieses Verfahren allerdings kaum beitragen.

Der Landwirt.

dfo ausgestattet, f mftwerk dar, dessen fung auf den Altersg uften" hat. Leider attenfeiten und ang Finzuweisen. Das Lei renvideln fich nämli Helephon- und Telegra tirie beftörungen bewirte her geahndet wird, werden. Es find daher Hinausziehen, elterlicher Beziehung anzuhalten! Das Dorf der L Crenze liegt ein Dorf eles zu berichten, aber i peljem Rufe die Ei Darf stehen, feien eini Startersdorfer wird vi Seimat fein ehrlicher M af das Anfinnen des E anennen, antwortete er Sofort werde ich einen jagen Sie übrigens fern? Ein anderes Sd Trenn fie auf den Grä riften wollen, Leitern iter Borahnen auf luft expediert wurden. Ein

gk. Bekämpfung der Schweinekrankheiten. Jm preußischen Landwirtschaftsministerium werden Maßregeln zur intensiveren Bekämpfung der Schweineseuchen vorbereitet. Es sind bereits im Entwurfe fertiggestellt und liegen zurzeit sachverständigen Kreisen zur Begutachtung vor: 1. Ein technischer Leitfaden betreffend die Schweinejeuche; 2. eine gemeinfaßliche Belehrung über die Schweinefeuche und 3. eine solche über die Schweine­pest; 4. eine Anweisung zur Bekämpfung des Rotlaufs, 5. eine Anweisung zur Bekämpfung der Schweineseuche; 6. eine An weisung zur Bekämpfung der Schweinepest; 7. eine Anweisung zur Zerstörung der Ansteckungsstoffe bei Rotlauf, Schweine feuche und Schweinepest: 8. eine landespolizeiliche Anordnung betreffend den Handel und Verkehr mit Schweinen.

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Vermischtes.

= Der fleinste Jockey der Welt ist der erst neunjährige Bara, der Sohn eines bekannten französischen Trainers, der in dieser Woche seinen ersten öffentlichen Ritt absolvierte. Der Knirps wiegt nur 25 Kilogramm und besaß Energie genug, ein Vollblutpferd über eine Strecke von 1000 Metern zu dirigieren.

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d lieblichen Dorfes da dre Uhr zu zeigen, denn fo feblen schon fünf Mi

Der Großhe Dhrlehrer Weißbarth Staatsminister Ewald, Bifiderten des Minifte Der Großherzog

Auf der Jagd nach dem Bräutigam. Mrs. Dumbowla aus Chikago hat ihren Bräutigam sich erjagen müssen, denn Mstr. Dumbowfa wollte sich nicht in die Ehefesseln schmiegen und kam deshalb einfach nicht zur Trauung, sondern brannte über das Weltmeer durch nach Triest. Bald fand sich auch Miß Pauline dort ein und stellte ihn zur Rede. Wieder vermochte er durchzubrennen und fuhr nach New York. Pauline war auf dem nächsten Dampfer hinterher. Jetzt hatte sie das Weltumsegeln satt. Sie eruierte den Bräutigam in Meriden, verschaffte sich eine Heiratslizenz und zog die Polizei ins Vertrauen. Der Chef der Polizei versprach, das seinige zu tun und lud den heiratsunlustigen Dumbowka auf die Haupt wache. Ahnungslos fam er auf die Polizei und fand die Braut mit dem geladenen Trauschein in der Hand. Aber mals willigte er ein, Pauline zu ehelichen, aber diese, durch Schaden flug geworden, ließ ihn nicht aus. Der Ortsrichter Mr. Tean wurde herbeigeholt, und Pauline verließ die Wachstetieren Steiner stube als Mrs. Dumbowka. Regiment Nr. 116 die

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Lieber arm als frank will der bekannte Millionär

James Bringas aus Mexiko sein. Bringas leidet an Aussaß, seine bisherigen vergeblichen Bemühungen, Heilung von der schrecklichen Krankheit zu finden, haben ihn bereits über eine Million Dollars für Aerzte usto. gekostet. Der Millionär hat sich das Leiden vor fünf Jahren in Australien zugezogen. Jetzt reist er zum dritten Male nach Europa, um dort die besten Aerzte zu Rate zu ziehen. Bringas hat eine Familie, bestehend aus Frau, sieben Töchtern und einem Sohn, er muß sich aber wegen der Ansteckungsgefahr von seinen An­aehörigen schon seit fünf Jahren fernhalten.

Bjarters Valentin Schri el bangelifden Pfarrem Elbertreter des Detan­

ägung erteilt.

Auszeinur

Die Wahlen das Großherzogtum 10 September statifinde

allen Umständen d enten der Landwirtschaft Belte werden deshalb al en einzelnen Wahlbezir inzubringen, die zum Lemeren und mittleren teilt, Mißftimmung Sumbes der Landwirte bisweilen nur bon

tgliedern besucht war

Gnadengeschenke bei Ehejubiläen. Eine neue ministerielle Verfügung bestimmt, daß in Zukunft auch beim 60 jährigen Shejubiläum solchen Jubelpaaren, die bereits anläßlich der goldenen Hochzeit mit einem Gnadengeschenk bedacht worden haben, bei fortdauernder Würdigkeit abermals ein Geld zganisatorisch bewähr ind und deren Verhältnisse sich inzwischen nicht gebessert geschenk von 50 Mark aus der Generalstaatskasse gewährt werden kann.

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Weiße Elefanten. Ganz Birma schwimmt in Wonne und Entzücken, Heil ist ihm wiederfahren: zwei weiße Elefanten find geboren worden. Der eine fam in der Heerde eines armen Holzhändlers zur Welt; das durfte nicht sein,

en oftrobiert wurden in. Rehr Freur en. Jedenfalls find Fig- Michelstadt, B bach, Nida- Echze oibaten gegen die E

Der Kampf dürfte also

denn solche Wundertiere dürfen nur Fürsten und Königer imrat a as entb

ides im hessischen E Baten des eheimrats Bon der Bibli at wurden im legt 225 Bände entsteher 4030 Bände benutzt. mbe geliehen. Durc der Hofbibliothet anderen Bibliothet

gehören, es wurde den Tigern geopfert. Der andere weiße Elefant war schlauer, er begrüßte in der Heerde des Gou verneurs von Lakawn das Licht der Welt. Nun herrschte Freude in Lafawns Hallen. Das weiße Elefantenbaby wurde mit einem weißen Sonnenschirm beschützt, und unter königs licher Brachtentfaltung in die Stadt geführt; sein Geleit bildeten Scharen von Reitern auf Elefanten und Pferden, während eine Musikkapelle spielte und das Volk zu Hunderten zur Seite marschierte. Der Elefanten= Albino ift ein Prachtexemplar seiner Gattung: Seine Haut," heißt es in einer Schilderung, hat die Farbe hellen Strohs; sein Haar

Eriften und Archibalie

ist weiß wie Silbernadeln; sein Gaumen und seine Zunge Emmerjemeft 912 unt

find vollkommen rot, und seine Augen gleichen Rubinen von reinstem Wasser. Er ist ein vollkommen weißer Elefant. + Verbesserungen im Fernsprechverkehr. Ueber die Dauer der Benutzung der Fernsprecher sind neue Bestimmungen ers lassen, die eine wesentliche Erleichterung im Fernsprechverkehr vorstellen. Gespräche gegen Einzelgebühr können im Fern, Vororts- und Bezirksverkehr an Werktagen vor 9 Uhr vor mittags und nach 7 Uhr nachmittags, sowie an Sonn- und Feiertagen ununterbrochen bis zur Dauer von dreißig Mi­nuten fortgesetzt werden, auch wenn andere nicht dringende Gespräche noch angemeldet sind. Die gleiche Bestimmung gilt für die Zeit zwischen 9 Uhr früh und 7 Uhr abends( an Werktagen) auch dann, wenn für Gespräche über sechs Minuten hinaus die dreifache Gebühr entrichtet wird. An Sonn- und von 11 bis 1 Uhr keine Anwendung, weil die kleineren Sprechstellen nur in dieser Zeit geöffnet sind und der Sprechverkehr im allgemeinen unterbunden werden wonnte

Bibliothet wurden. 171 828 Stid be Elangeldeine erledig Bbliothel um 6848 L

Infolge der gro badurch bedingten Betriebsmittel werden

aften, auch für die i 30. September nid Die evangeli fichtlich Mitte Otto

ung zufammentrete

Feiertagen dagegen findet das neue Verfahren in der Zeit higstellung der Neu

Babftrage, mit welche die Berhandlungen Berhandlungen dün hung und endgültig