An die Auftraggeber des Buchdruckgewerbes! Bersteigerung. Bett: Zieranälerei.
Freitag, d. 4. Januar 07, nachmittags 2 Uhr weg 11) gegen Barzahlung ver:
Bekanntmachung.
Im deutschen Buchdruckgewerbe tritt mit dem 1. Januar 1907 ein veränderter werden im Bandlokal( Selters. Tierschutz- Zeitschrift" veröffentlichten, sehr beberi Den nachstehenden, seinerzeit in der Augen Lohntarif in Kraft, der eine allgemeine Erhöhung der Löhne um etwa 10-15 P03. teigert: 3 Bferbe, 1 Wagen, 2 werten Mahnruf empfehlen wir den Pferdebefizer vorfieht. Da in den geführten Verhandlungen des Tarifausschusses der Deutschen Kassenschränke, 1 Bett, 1 Regiftra- Lenfern zur angelegentlichsten Beachtung mit den Buchdrucker auf Grund von unanfechtbarem amtlichen Material eine in den letzten tur, 1 Billard, Sophas, Schränke, fügen, daß die Schuhmannschaft angewiesen ist, Jahren eingetretene allgemeine Verteuerung der Lebenshaltung in dieser Höhe statistisch Kommode, Uhren u. a. m. nachgewiesen wurde, war diese Lohnerhöhung im Interesse der Erhaltung des geJohann, Gr. Pfandmeister, werblichen Friedens und auch einer zur Erfüllung ihrer Pflicht gegen Staat, Gemeinde Gießen. und Familie befähigten Arbeiterschaft unvermeidlich.
Die durch lange Jahre schärffter Konkurrenz überaus gedrückte Lage des Buchdruckgewerbes macht es ihm ganz unmöglich, eine Lohnerhöhung auf die eigenen Schultern zu nehmen, zumal gleichzeitig auch alle übrigen Produktionsfosten sich erheblich gesteigert haben. Es sind daher die deutschen Buchdruckereibefizer genötigt, mit dem 1. Januar 1907 eine entsprechende Erhöhung der Druckpreise eintreten zu lassen.
Wir richten an die geehrten Auftraggeber des Buchdruckgewerbes, insbesondere an die Behörden und Korporationen, die höfliche Bitte, die von jedem einzelnen Buchdruckereibefizer nur in dem notwendigsten Maße zu haltende Preiserhöhung bewilligen zu wollen und dadurch nach ihrem Teil beitragen zu helfen, daß das Gewerbe seine im heutigen Konkurrenzfampfe ohnehin stark gefährdete solide Grundlage zu erhalten und die mit den Arbeitern getroffenen Vereinbarungen zu erfüllen vermag. Leipzig, im Dezember 1906.
Der Vorstand des Deutschen Buchdrucker- Vereins.
Mar Hesse- Leipzig, Vorsitzender.
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Gießen, den 12. Dezember 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg.
Winterliche Onälereien der Pferde. ( Aus der„ Allgemeinen Tierschuß- Zeitschrift".) Wenn im Winter die Pferde bei schwerem fich heiß gelaufen haben und dabei in Schweiß find, so muß man vielfach beobachten, daß gewi Knechte oder Kutscher in das Wirtshaus fich be in moderner Ausführung zu um ihre erstarrten Glieder zu erwärmen und billigsten Preisen empfiehlt inneren Menschen durch heiße Getränke Erwärmun die Buchdruckerei von berschaffen, aber nicht daran denken, die armen die bor Frost und Kälte zittern, mit wollenen Deda Solche Menschen bereiten den Tieren allein Qual, sondern sie schaden auch durch diese werfliche Unterlassung die Gesundheit der Pferde
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Bei fortdauerndem Schneefall ist diese Reinig so oft als nötig zu wiederholen.
Der festgetretene und festgefrorene Schnee au Fußsteigen ist, solange der Frost andauert, mindet auf die Breite von 1 Meter mit Sand zu bestreuen nach dem Auftauen unter sorgfältiger Vermeidung Beschädigungen des Fußsteigs gründlich zu beseitige Die Verwendung von Abfällen 2c. zum Beste der Fußsteige ist unzulässig.
Die Schußmannschaft ist angewiesen, den B genau zu kontrollieren und geeignetenfalls Strafana zu erheben.
Gießen, den 26. Dezember 1906.
Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg.
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Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordrud, daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Zeitp an uns einzureichen.
Zuschlagsfrist 14 Tage.
Gießen, den 24. Dezember 1906.
Städtisches Hochbauamt.
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Gießen, den 22. Dezember 1906. Städtisches Tiefbanamt.
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