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was sie nach der Absicht der Urheber durchaus nicht soll die Gemüter zu verwirren und zu erbittern und sie zu dem Entschluß zu bringen, man wolle es doch einmal darauf an­Tommen lassen, man wolle doch einmal sehen, ob die Sie: gierung wagen werbe"... Abgesehen davon, daß man an dem lebendigen Körper des Reichs keine gefährlichen Er, perimente machen soll denken die Verbündeten Regierungen nicht daran, solche Pläne zu begen, wie ihnen hier unterstellt werden. Freilich ist" Vorsehen" die Hauptaufgabe einer Re gierung. Doch unsere Regierungen, dieses Zutrauen haben sie verdient, sind viel zu klug, um allzuweit ,, borsehen" zu tvallen. Sie haben den vorigen Reichstag aufgelöst, weil sie nach der Abstimmung vom 13. Dezember nicht mit ihm re­gieren fonnten. Sie haben an die Wählerschaft appelliert, und Damit ihr Vertrauen zu der besseren Einsicht der Wählerschaft ausgedrückt. Welcher Reichstag nun kommt, der wird zu­nächst als der Ausdruck der Boltsanschauungen für die Vers bündeten Stegierungen zu gelten haben und gelten. Man wird mit ihm auszukommen suchen und auskommen, so lange

es geht.

Politifche Rundschau.

Deutsches Reich.

* Bon verschiedenen Seiten wird behauptet, daß bei den augenblicklich in Berlin geführten deutsch- amerikanischen Handelsvertragsverhandlungen ein Hauptpunkt die Erwägung sei, ob und unter welchen Bedingungen es den Amerikanern gestattet werden soll, amerikanisches Schlachtvieh nach Hamburg zu bringen, hier zu schlachten und das Fleisch dann nach dem Vorbilde der in Amerika durch den Fleischtrust schon längst geschaffenen Organisation in Kühlwagen durch ganz Deutsch­land zu vertreiben.

* Der brannschweigische Landtag wird sich mit der Thronfolgefrage für das Herzogtum Braunschweig befassen, ehe die Angelegenheit an den Bundesrat geht. Der Regentschafts­rat hat die staatsrechtliche Kommission des Landtags zu Freitag, 28. Dezember einberufen. Er will, bevor er an den Bandesrat wegen der Thronfrage herantritt, die Zustimmung der Kommission einholen.

Amerika.

** Großes Aufsehen rust in den Vereinigten Staaten ein Militärskandal hervor. Mitglieder der Artilleriekommission werden beschuldigt, Veruntreuungen und Erpressungen in großem Stile begangen zu haben. Im Waffendepot wurden große Abgänge konstatiert. Auch Erpressungen wurden be­gangen. Die Zivilanwärter auf Beamtenstellen mußten große Summen für ihre Ernennung bezahlen. Eine strenge Unter­suchung wurde eingeleitet.

Kleine politifche Nachrichten.

Berlin, 25. Dezember. Dem Vernehmen nach ist gegen Jesko v. Puttkamer die Voruntersuchung abgeschlossen. Der Staatsanwalt wird, wie verlautet, wegen der bekannten Baß­angelegenheit Klage erheben.

Eisenach, 25. Dezember. Die Verlobung des Großherzogs bon Sachsen- Weimar mit einer Nichte der deutschen Kaiserin wird in Weimarer Hoffreisen als bevorstehend angekündigt. Es handelt sich anscheinend um die zweite Tochter des Herzogs bon Schleswig- Holstein- Sonderburg- Glücksburg.

Washington, 25. Dezember. Präsident Roosevelt hat einen Aufruf erlassen, in welchem er zu Geldsammlungen für die von Hungersnot betroffene chinesische Bevölkerung auf­fordert.

1906.

Chronik der Weltereignisse im scheidenden Jahre. Januar.

Der Neujahrstag brachte eine militärische Ueberraschung in Deutschland: Graf von Moltke, ein Neffe des Großen Schweigers" wurde zum Chef des Generalstabes ernannt. An 8. erfolgte in England die Auflösung des Parlantents; die Neuwahlen brachten der bisherigen Regierungspartei eine böllige Niederlage, die Liberalen zogen mit mehr als 600 Stimmen in das neue Parlament ein. Am 10. starb der preußische Eisenbahnminister v. Thielen, der Vorgänger b. Buddes, am 17. der Staatssekretär des Aeußern Freiherr ben Richthofen, deffen Nachfolger Herr v. Tschirschky wurde. Eine von zwei Soldaten, den Musketieren Rosinsky und Geppert bei Ostrowo begangene Bluttat an dem Wirt Glapa fand am 13. ihren vorläufigen Abschluß; beide Täter wurden zum Tode verurteilt und wenige Monate später hingerichtet. Ma 15. endete ebenfalls ein Gerichtsurteil die vielbesprochene Affäre der Prinzessin Luise von Koburg; die Ehe mit dem Prinzen Philipp wurde geschieden. In Algeciras wurde am 16. die Maroffofonfereng eröffnet, in Frankreich am 17. ein neuer Präsident, Armand Fallières, gewählt. An demselben Tage fanden in Hamburg Kravalle wegen der Wahlrechts­novelle statt, durch die eine Massenaussperrung und ver­schiedene Prozesse hervorgerufen wurden. Aussehen erregte ant 29. die Verurteilung des Landgerichtsrats Blumenberg in Beuten zu 5 Jahren Gefängnis wegen Amtsvergebens und anderer Delifte. Am gleichen Tage starb Europas ältester Monarch, König Christian IX. von Dänemark, 88 Jahre alt. Sein Sohn bestieg als Frederik VIII. ben Thron.

februar.

Nm 1. begann in Frankreich die Durchführung der sog. Trennungsgesetze mit den Kircheninventuren, wobei es zu blutigen Ausschreitungen lam. Die erneute Verhandlung gegen den Lehrer Midel( Trakehner Prozeß) endete am 5. mit der Freisprechung des vorher zu 200 Mark Geldstrafe Ber­urteilten. Am 17. wurde Alice Roosevelt, die Tochter des Präsidenten der Bereinigten Staaten mit den Senetor M. Longworth getraut. Der 18. sah in Roeskilde eine glänzende Fürftenversammlung zur Beisepung König Chriftians. In Südwestafvita entstanden neue Schwierigkeiten durch die

Flucht des gefangenen Hottentottenhäuptlings Cornelius. Jn Ungarn führte der Konflikt mit der Krone zur gewaltsamen Auflösung des Abgeordnetenhauses. Da mit Amerifa fein Handelsvertrag zustande gekommen war, nahm der deutsche Reichstag am 23. ein Provisorium an. Die Doppelfeier im deutschen Kaiserhause begann am 26. mit der Einholung der Braut des Prinzen Eitel Friedrich, der Herzogin Sophie Charlotte von Oldenburg. Am 27. fand die Trauung des jungen Fürstenpaares und die Silberhochzeit des Kaiserpaares statt. Die bei dieser Gelegenheit dem Kaiserpaare als Ge­schenfe dargebrachten Stiftungen der Städte, Provinzen, Bereine 2c. erreichen einen Wert von über 9 Millionen Mart. März.

Am 1. traten die für Deutschland wichtigen neuen Sandelsverträge in Kraft. Eine furchtbare Bergwerfs fatastrophe forderte am 10. in Courrières über 1000 Opfer. Deutsche Mannschaften halfen in hervorragender Weise beim Rettungswert. Der deutsche Parlamentarismus erlitt am 10. einen schweren Verlust durch den Tod Eugen Richters. Am 12. begannen in Rußland die Vorwahlen zur ersten Reichs­duma. Der befannte Anarchist Johann Most starb am 19., am 21. der Reichstagsabgeordnete Lenzmann. Eine Tragödie in Braunschweig, die Erschießung zweier Schwestern durch den Lehrling Brunfe, fand am 21. ihre gerichtliche Sühne durch Brunkes Verurteilung zu 8 Jahren Gefängnis. Der Täter erhängte sich im Gefängnis. Am 22. wurden die Brüder Blömers und die Frau des einen, die in M.Gladbach den Oberstleutnant Roos in bestialischer Weise ermordet hatten, zum Tode verurteilt. Frau Blömers ist später begnadigt, die beiden Brüder sind hingerichtet worden. Am 22. starb der Dichter und Schriftsteller Ed. Grisebach, der Verfasser des ,, neuen Tannhäuser". 13 Arbeiter, die 20 Tage unter der Erde gehaust hatten, wurden am 30. lebend aus dem Un­glücksschacht von Courriès gerettet. Die Arbeiten der Marokko­konferenz, die zu einem drohenden Konflikt geführt hatten, wurden am 31. in befriedigender Weise beendet.

April.

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Der 1. brachte einen gewaltigen Arbeiterkampf in Amerika, 500 000 Kohlenarbeiter traten in den Ausstand, der lange Zeit währte. Am 2. zogen die Tanzhusaren" in Crefeld ein, Der Kaiser führte das Regiment selbst in die Stadt. Wiederum wurden 10 Bergleute aus Court: ères am 4. nach 25 tägiger Frist lebend ans Licht gebracht. Diese Tatsache führte zu Exzessen gegen die Grubenbesiger und zum Streif. Ein Un glückstag war der 5. Der Vesuv begann in entsetzlicher Weise Lava und Asche auszuwerfen. Mehrere Orte wurden gänzlich vernichtet, hunderte von Menschen getötet. In Nagold er folgte der Einsturz des Gasthofes Zum Hirsch" bei Hebungs arbeiten; 54 Tote wurden aus den Trümmern gezogen. Der beteiligte Baumeister Racker ist später zu längerer Gefängnis. strafe berurteilt worden. Bei der Marokkodebatte erliti Fürst Bülow im Reichstage einen schweren Ohnmachts. anfall, der ihn wochenlang den Arbeiten entzog. Die Konferenz von Algeciras ging am 7. nach Unterzeichnung des Schlußprotokolls auseinander und in Rom begann der Weltpostkongreß, der bis zum 26. Mai dauerte und der Welt verschiedene Erleichterungen im Verkehr, u. a. die Erhöhung des Briefgewichtes von 15 auf 20 Gramm, die Zulassung von Postkarten mit Mitteilungen auf der Vorder­seite und die Einführung einer internationalen Antworts marke brachte. In den Tagen vom 18.- 20. vernichtete ein furchtbares Erdbeben mit anschließender Feuersbrunst die blühende Stadt San Franzisko und zahlreiche Menschenleben. Die Wissenschaft hatte am 19. einen schweren Verlust erlitten. Prof. Curie, der Entdecker des Radiums, wurde in Vari überfahren und getötet. Am 28. starb der preußische Eisen­bahnminister v. Budde, 54 Jahre alt. Der Metallarbeiter. streit in Breslau führte zu schweren Krawallen auf dem Striegauer Plaß, für die später eine große Anzahl der Teil. nehmer harte Strafen erlitt. Dem unbeteiligten Arbeiter Biewald wurde eine Hand abgehauen. Am 30. fand in Potsdam die Verhandlung gegen den Raubmörder Hennig statt; er wurde zum Tode verurteilt. Mai.

Der Reichstag nahm am 1. die Erhöhung der Brausteuer n. Am 3. erhielt der russische Ministerpräsident Witte seine Entlassung; Goremyfin wurde sein Nachfolger. Die weitere Steuerdebatte im Reichstage brachte die Ablehnung der Ansichtskarten- und Quittungssteuer und am 8. die Annahme Der Zigaretten-, Fahrkarten- und Tantièmensteuer, am 10. die der Erbschaftssteuer. Am gleichen Tage wurde in Petersburg Die erste Gossudarstwennaja- Duma" vom Zaren feierlich er öffnet. Präsident v. Breitenbach wurde am 11. zum preußischen Eisenbahnminister ernannt. Am 14. starb in Newyork Karl Schurz, einer der bedeutendsten Staatsmänner. Der deutsche Reichstag nahm am 15. die viel umstrittene Diätenvorlage an, am 17. eine Resolution betr. der Portoverteuerung, am 19. Die gesamte Finanzreform und die Flottenvorlage. An legterem Tage vollzog der König von Italien die feierliche Eröffnung des Simplontunnels. Henrik Ibsen, der berühmte Dichter und Dramatiker, starb am 24., 78 Jahre alt. Am 26. nahm das preußische Abgeordnetenhaus die Schulvorlage endgiltig an, der deutsche Reichstag lehnte das Kolonialamt ib und gab damit den Anstoß zu den Konflikten, die später zu seiner Auflösung führten. Die Hochzeit König Alfons von Spanien mit Prinzessin Ena von Battenberg am 31. wurde Veranlassung zu einem Bombenattentat auf das junge Paar, bei dem 17 Personen getötet wurden. Der König erlitt eine leichte Verlegung. Der Attentäter wurde kurz darauf in einem spanischen Orte gestellt, erschoß sich aber, nachdem er ben Gendarmen getötet hatte.

Juni.

Am 2. Juni wurde der Teltowkanal in Anwesenheit des Raiserpaares eröffnet; die Fertigstellung des Kanals, der die babel mit der Spree verbinden soll, ist bis zum Jahres­chlusse noch nicht völlig gelungen. Der Bau hat faft 60 Millionen Mark gekostet. Der deutsche Kaiser weilte am 5. beim Kaiser von Desterreich in Wien. Am 6. starb der

Philosoph des Unbewußten", Eduard v. Hartmann. Di Herkomerfahrt von Frankfurt a. Main aus über Müncher Wien und zurück vereinigte die Sportfreunde vom 13-15 Bring Heinrich v. Preußen fuhr das Rennen mit, desse Sieger Dr. Stöß aus Zwidau wurde. Ein furchtbarer Pogrom in Bialystod lenkte die Blicke der zivilisirten Welt wiede einmal auf Rußland, in dem die Schreckensherrschaft de Bomben und Mordbrenner noch nicht beendet worden ist Am 16. endete die aufsehenerregende Affäre des Oberster Hüger, der die Militärverwaltung scharf angegriffen hatte mit dessen Freisprechung. Heinrich Hart, ein im literarischer Leben Deutschlands viel hervorgetretener Schriftsteller und Kritiker starb am 11., am 23. der Herzog von Almodovar der als Vertreter Spaniens der Marokfokonferenz in Algeciras präsidiert hatte. ( Schluß der Chronik folgt.)

Nah und fern.

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Hundertfache Mörderin. In Paris ist die Affistentin einer Hebcamme verhaftet worden. Sie hatte seit längerer Beit Säuglinge in Pflege genommen und tötete die Kleinen, indem fie fie in siedendem Del verbrühte. Die entsetzlich Frau soll mehr als hundert Säuglinge auf diese unmensch liche Art ums Leben gebracht haben.

Der

Zwölf Mann ertrunken. Der englische Dampfer Arlington" ist in Hamburg eingeschleppt worden. Dampfer, der auf der Höhe von Dungeneß den belgischen Dampfer, Cap Juby" in den Grund rannte, wobei zwölf Mann von diesem ertranten, hat Schaden am Borderschiff unter der Wasserlinie.

Der Tod als Rächer. Die Gattin des Kaufmanns Weiz in Budapest hatte vor einigen Monaten das Bett, in dem ihr Mann schlief, mit Betroleum übergossen und an gezindet. Der Mann wurde gerettet; die Frau tam als Gefangene in das Spital. Hier wollte fich der Mann mit ihr versöhnen und fuhr mit seinem Berteidiger in das Spital, Kaum erblickte die Frau ihren Mann, als sie einen mark erschütternden Schrei ausstieß und tot umfiel. Ein Herz schlag hatte ihrem Leben ein Ende gemacht.

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+ Zwischen den Festen. Ob es wohl in diesen Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr viel zufriedene Menschen gibt? Raum. Denn das schöne Sprichwort sagt zwar: ,, Bescheidenheit ist eine 8ier!" aber die meisten setzen auch hinzu: Doch weiter kommt man ohne ihr." Die Ber läufer in den Geschäften wissen ein Lied davon zu fingen, daß Beschenkte gewöhnlich nicht viel von Bescheidenheit an sich haben, sondern so unbescheiden sind, die Gaben, für die fie gestern Schön Dant" gesagt haben, heute umzutauschen, weil sie ihnen gar nicht paffen. Und gar unsere modernen Dienstboten huldigen weit mehr bemt zweiten Sage in obigem Sprichwort, als dem ersten, weshalb man, wenn fie unter einander find, recht selten hört, daß fie mit den Weihnachts geschenken zufrieden sind, sondern meist ein mürrisches: ,, Hätten Doch mehr geben können!" Ja, es ist eine eigene Stimmung ,, zwischen den Festen." Der Hausherr und Vater sieht bedenklich die Ebbe in seinem Portemonnaie und seufzt: wovon Sylvester feiern? Ueberhaupt ist dies, wo feiern wir Sylvester" jezt die einzige Sorge derjenigen, die an den verflossenen Feier tagen noch nicht genug haben. Der arbeitsame Mensch denkt anders; für ihn bedeuten Feiertage rnwillkommene Unter brechungen der Wertzeit. Mau sieht also wiederum, daß die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr feinem recht passen und der eine aus diesem, der andere aus jenem Grunde un zufrieden ist. Die Postbeamten, die aus dem Weihnachts trubel in den Neujahrshochverkehr fommen, hoffen auch, daß diese Zeit erst vorüber wäre und der einzige zufriedene Mensch ist vielleicht der Fischhändler, der zu Weihnachten Karpfen verkauft hat und zu Sylvester wieder welche verkaufen kann. Man behauptet aber, daß sogar dieser schimpft, weil er nicht soviel Ware hatte, als begehrt wurde und er somit noch ein größeres Geschäft hätte machen können, wenn Es wird

Beit, daß die Menschen sich wieder in den Alltag finden und unter der Arbeit keine Gelegenheit haben, unzufrieden zu sein denn auch hier heißt es, mit einer Kleinen Abänderung eines bekannten Sages:" Nichts ist schwerer zu ertragen, als eine Reihe von Feiertagen!"

Bunte Tages- Chronik.

Berlin, 24. Dezember. Durch einen in Mariendorf aus. gebrochenen Brand in einer Küche erstickten in der nebenan gelegenen Stube zwei Kinder der Familie Teez im Bett. Der Brand selbst war nur unbeträchtlich.

Elbing, 24. Dezember. Wegen sehr umfangreicher Laden. diebstähle wurde die gut fituierte Rentierfrau Fiettau ver haftet.

Wien, 24. Dezember. Der Photographengehilfe Karl Brandl vergiftete fich, seine Frau und seine zwei Kinder mit Cyankali. Beweggrund waren Not und Krantheit.

St. Paul, 24. Dezember. Auf der Strede Minneapolis St. Paul stieß ein Schnellzug init einer rangierenden Loko motive zusammen. Der ganze Zug entgleiste; 25 Personen find getötet.

Umtausch der Weihnachtsgefchenke.

( ou unserem juristischen Mitarbeiter.) Wenn die Feiertage vorüber find, tommen für unsere Geschäftsleute Tage, die ihnen zwar viel Arbeit, aber wenig Verdienst bringen. Das sind die Tage des Umbauſches. So

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