"
Taufe im Kaiferhause.
-
-
- Zum 29. Huguft. Ein dritter Kaiser ist uns geboren" so scholl es mit Jubeltönen rings in allen deutschen Landen, als am Morgen des 4. Juli d. J. der Draht mit Windeseile die frohe Botschaft verkündete, daß dem Kronprinzen des Deutschen Reiches ein Stammhalter geboren wurde. Der Kaiser erhielt die Freudennachricht, während er fern dem Heimatland, in nordischen Gewässern Erholung von der drückenden Last der Regierungsgeschäfte suchte.
Nun sind schon Wochen ins Land gegangen. Das jüngste Reis am Hohenzollernstamm hat sich zur Freude seiner Eltern und des gesamten deutschen Volfes, fräftig entwickelt. Nimmt doch ganz Deutschland an dem Gedeihen des Kaiserenfels lebhaftesten Anteil, ist doch das Prinzlein, das jetzt noch sorgsam behütet in der Wiege schlummert, dazu bestimmt, einst den deutschen Kaiserthron zu besteigen und die Geschicke bieler Millionen zu lenken.
Am 29. August findet die Taufe des Kronprinzensohnes, des Kaiserenfels statt; eine illustre Gesellschaft wird dem Tauffinde als Paten zur Seite stehen, die gekrönten Häupter Europas haben fast vollzählig ihre Sondergesandten abgeschickt um ihr Interesse an dem feierlichen Aft besonders deutlich zum Ausdruck zu bringen.
Bei den Taufen im Hohenzollernhause werden einzelne Traditionen streng aufrecht erhalten und verleihen so diesen Feierlichkeiten ein historisches Gepräge. So liegt z. B. der Kleine fürstliche Täufling in der alten Hohenzollernwiege", bis alle Taufgäste versammelt sind und die jeweilig älteste der unverheirateten preußischen Prinzessinnen, wenn solche zurzeit im Fürstenhause sind, das Kind der Hauptpatin übergibt. Die gleiche Taufschleppe bekleidet alle fürstlichen Kinder. Der Name wird in Goldkandille eingestickt. Stets hatten die beiden Hofdamen der fürstlichen Mutter iese Schleppe, während die Leibpagen der Taufeltern zu Seiten des Täuflings schreiten.
† Totschlag auf der Straße. Vor dem Hause Lange traße 92 in Berlin wurde der Rollkutscher Paul März nach einem furzen Wortstreit von dem Bahnarbeiter Robert Nowidi burch Messerstiche tödlich verlegt. März starb auf dem Transport nach dem Krankenhaus, Nowidi wurde verhaftet. Die Ursache des Streites war eine Schlägerei zwischen den Kindern beider. Frau Nowicki hatte die Kinder des März geschlagen, worauf dieser sie zur Rede stellte. Nowicki, der abends die Sache erfuhr, lauerte darauf dem März auf und mißhandelte ihn in der geschilderten Weise.
Die Taufgeräte, deren man sich bei den Taufen im Hohenzollernhause bedient, bestehen aus einer Filbernen Taufschale und einer Tauffanne aus schlesischem Golde. Die Rückseite der Taufschale trägt die Namen aller Täuflinge, die bie Zahl dreißig bereits überschreiten. Das Kunstwerk wird jetzt in der vierten Generation benutzt, es wurde im Jahre 1855 hergestellt, ebenso die Tauffanne, die auf Wunsch König Friedrich Wilhelms IV nach Entwürfen von Peter Cornelius und Geheimrat Stüler gearbeitet wurde. Diese Taufgeräte wurden bei der Taufe des Kaisers Friedrich III das erstemal benutzt; nach beendeter Feierlichkeit werden die beiden kost baren Gefäße im Tresor der Königlichen Hof- und Garnisonfirche zu Potsdam aufbewahrt und von da aus an den Ort gebracht, an dem sie gebraucht werden. So wurden sie schon nach Hannover und nach Kamenz transportiert, nun werden fie ihren Dienst bei der Taufe des fünften Kaisers tun. Kaiser Wilhelm II. wurde schon 8 Tage nach seiner Geburt, am 5. März 1859, durch den damaligen Hofprediger Dr. Strauß, in der Kapelle des Palais seines Großvaters in Berlin getauft. Sein ältester Sohn, Kronprinz Friedrich Wilhelm, am 11. Juni 1882 in der Jaspisgalerie des neuen Palais in Potsdam. Nur der jüngste Sohn des Kaisers, Prinz Joachim, der im Schlosse zu Berlin geboren wurde, ist auch dort getauft, sonst alle kaiserlichen Kinder im Neuen Palais; wie auch alle jüngeren Geschwister des Kaisers.
Als Vertreter ausländischer Taufpaten nehmen an der Feier teil: für den Kaiser Franz Joseph der Erzherzog Joseph, für den Kaiser von Rußland der Großfürst Wladimir, für den König von England der Prinz Christian zu Schleswig Holstein, für den König von Italien der Herzog von Genua F.S.
Soziales Leben.
† Aus dem Fenster eines Straßenbahnwagens entflohen ist in Berlin der Artist Paul Bogan, der zur Verbüßung einer Strafe nach Moabit überführt werden sollte. Obwohl der Transporteur mit Hilfe von Passanten sofort die Verfolgung des Flüchtlings aufnahm, erfletterte dieser blitzschnell eine 32 Meter hohe Kirchhofsmauer und entfam.
† Die Fürstin Wrede, die Heldin der bekannten Base: dower Silberaffäre ist aus der Heilanstalt Lankwitz entlassen worden und hat sich in die Behandlung ihres Pariser Arztes begeben. Vorher soll sie in Basedow gewesen sein. Es verlautet, daß die Aerzte die Fürstin für unzurechnungsfähig erklärt haben.
X Bekämpfung der Tuberkulose. Zur Bekämpfung der Tuberkulose wurden im Landkreis Solingen durch freiwillige Sammlungen 94 000 Mark gespendet. Die wohltätige Stiftung führt den Namen ,, Kaiser Wilhelm- Auguste ViktoriaStiftung".
† Das Ende des Defraudanten. Im Walde bei Meiningen wurde der Lehrer Emil Roth aus Zella Sankt Blasii erschossen aufgefunden. Roth hatte aus der Kasse des Raiffeisenschen Darlehnsvereins, die er seit 15 Jahren ver: waltete 21 000 Mt. unterschlagen und war flüchtig geworden. Außerdem hatte er noch Unterschleife in der Turnvereinskasse begangen.
† Fledderer im Eisenbahneonpee. Einem Tirolreisenden, bem Rentier Lau aus Gr.- Lichterfelde wurde im Schnellzuge, wahrscheinlich bei Innsbruck, die Brieftasche mit Reisepaß, Bewerbelegitimation, einem Wechsel über 600 Mart, 4-5 Hundertmarkscheinen, mehreren Lotterielosen, einem Taufschein und anderen Papieren geraubt. Der Tat verdächtig ist ein Mann von etwa 40 Jahren, der ein vollständiges Touristenlostüm trug und sich in der Nähe von Innsbruck in auf fälliger Weise an Lau herangedrängt hatte. Den österreichischen Behörden ist es noch nicht gelungen, des Räubers habhaft zu
X Schwere Ausschreitungen in Nürnberg. Jm Verlaufe des Ausstandes in der Motorfahrzeug- Fabrik Union kam es zu bedauerlichen Ruheſtörungen. Die gesamte Schußmannschaft war aufgeboten, um die Regensburgerstraße und ihre Umgebung zu säubern. Die Schußleute wurden von der Menge angegriffen. Aus den Wirtschaften wurden sie mit Gläsern, Flaschen und Steinen bombardiert. Die Beamten säuberten die Wirtschaften. Es tamen etwa 30 Verlegungen von Zivilpersonen vor; auch mehrere Schugleute wurden ver legt. Ein zwölfjähriges Mädchen wurde erschossen. Gegen 1/211 Uhr rückte ein Bataillon Infanterie an und sperrte die Regensburgerstraße. Zehn Schuyleute sind durch Messerstiche und Hiebe verlegt, einigen Schußleuten ist die Uniform vol ständig zerrissen worden. Zehn erheblich verletzte Zivilisten haben im Krankenhaus Aufnahme gefunden. Ein 19jähriger junger Mann, der aus einem Wirtschaftszimmer eines Revolverschuß auf einen Schutzmann abgab, wurde verhaftet.
werden.
× Der Streik in Bilbao geht seinem Ende entgegen Die Arbeit ist in den meisten Werkstätten und Fabriken wieder aufgenommen worden. Nur der Ausstand der Berg arbeiter dauert unverändert fort.
Nab und fern.
† Ein Staatsrat als Dieb. Die Gräfin Rodellec du Porzic hat beim Untersuchungsrichter gegen den in Paris lebenden russischen Staatsrat Greger, der Gast auf ihrem Schlosse war, die Anklage erhoben, ihr ihren mit Diamanten geschmückten Ring, den man in Gregers Reisetasche gefunden hatte, gestohlen zu haben. Greger bestreitet den Diebstahl auf das entschiedenste und erklärt, er sei das Opfer einer Intrige. Er wolle von seiner Immunität als Diplomat feinen Gebrauch machen und in Brest bleiben, bis die Angelegenheit aufgeklärt sei. Es handelt sich um einen Ring mit blauen Diamanten, der früher zum Kronschaze König Philipps gehört hat.
Bunte Cages- Chronik.
Kattowitz, 25. August. Dr Gerichtsvollzieher Mannel erhängte sich in seiner Wohnung, weil ein Disziplinarverfahren gegen ihn eingeleitet werden sollte.
+ Gif Stunden verschüttet. Bei der Arbeit in einer Sandgrube bei Schopfheim wurde der 14jährige Hans Gerwig von einstürzenden Sand- und Geröllmassen derort verschüttet, daß nur Hals und Kopf freiblieben. Seine Hilferufe verhallten ungehört, da die nach der Unfallstelle führende Straße meist unbeleht ist. Erst abends wurde er im Elternhause bermißt und nach längerem Suchen befreit. Er hatte bei dem Einsturz einen Schenkelbruch erlitten.
Felddienstübung zum Vorschein.
Ки
ME. 3ur 2 Brofeffor Gidherid tifcher Crprobung trerte Refultate er
braunrote Flüffig Butleafe" barite bergeftellt wird u das Protoplasma es hergestellt ist. die Byochanafe, b gertören. Man auf den Nafenfchle die Genidftarrebaz allem das weitere auch die Nebertrag
Es gibt feine falsche Meldung, fein Mißverständnis, das nicht schon bei solchen Gelegenheiten vorgekommen wäre, und feine Art von Donner wetter, das sich nicht schon über die Häupter der schuldigen Feldwachführer, Patrouillen, Posten usw. entladen hätte. J deutschen Gegenden fann man sich als Patrouillenführer schließlich noch forthelfen, kommt man aber in Gefilde, in denen das Polentum herrscht, so bekommt man, wenn man einen Bauern nach dem Wege fragt, entweder gar feine Ant wort oder man versteht sie nicht und läuft erst recht verkehrt, noch dazu, wenn die Dörfer alle so ähnlich flingen Zwischen den Lutogniewos, Brzeszanowos, Konarzewos usw. soll sich der Teufel rausfinden! Es gibt nicht überall so gescheite Landleute, die einem Einjährigen beim Aufbau seiner Feldwache zurufen:„ Stellen Sie sich nicht hierhin, das ist hier allemal falsch!"" Der gute Mann hatte die Sache schon öfter mit angesehen und angehört, denn die Gefechtsideen wiederholen sich genau so oft, wie die Examenfragen. Im militärischen Jargon nennt man sie Türken", dem Musketier aber kommen sie meist spanisch vor. Jedes Exerzieren schließt nach bestimmter Zeit mit einer Besichtigung, bei der die Leute zeigen solen, was sie gelernt und was sie wieder vergessen haben. So kommt denn auch nach den Annehmlichkeiten des Bataillonsegerzierens die Bataillonsbesichtigung, für die schon wochenlang vorher der Parademarsch gepaukt worden ist, zum großen Aerger der Regimentskapelle, die jeden Vormittag vom Frühschoppen weg nach dem großen Platz wandern und den Mannschaften eins aufspielen muß.
Zabrze, 25. August. Auf der Redenhütte stürzte ein außer Betrieb gesezter Hochofen plötzlich ein. Der dort be schäftigte Aufseher Lerch wurde getötet, der Arbeiter Perdetzki lebensgefährlich verlegt.
† Im Koffer erstickt. Zwei Kinder eines Bauern in Tauplitz legten sich, während alle Hausbewohner auf dem Felde waren, in einen Koffer um zu schlafen. Als die Leute nach Hause kamen, machten sie sich auf die Suche nach den permißten Kindern. Schlieglich öffnete man den Koffer und jand darin die Kinder erstickt.
Oschatz, 25. August. Der zwölfjährige Sohn eined hiesigen Seminarlehrers, der wegen einer Disziplinwidrigkeit mit Karzer bestraft werden sollte, ließ sich vom Personenzug Oscha Dresden überfahren. Er war sofort tot.
Petersburg, 25. August. Die steinerne Michaelowskybrück beim Sommergarten ist eingestürzt. Mehrere Menschen sind dabei umgekommen.
† Bom Gerüst gestürzt. Im Schebebahnhof zu Vohwinkel brach ein Anstreichergerüst zusammen. Sechs Anstreicher stürzten in die Tiefe. Zwei waren sofort tot, vier wurden schwer verletzt.
In des Königs Rock.
Heitere Bilder aus der Mappe eines deutschen Soldaten. III. Regiment.....!!!!!"
11
11
Endlich ist auch diese Frühjahrsunterhaltung vorbei. G vergehen einige Wochen in wechselnden Uebungen. Die Kompagnieen gehen fleißig schießen, Felddienstübungen wechseln mit Detaileɣerzieren, damit die Herren Soldaten und die Griffe nicht ganz vergessen, eines Tages beginnt δας große Rennen nach dem Exerzierplaz wieder. Diesinal find es alle Bataillone, die fich dort versammeln und sogar die Blechtuter", wie der Soldat die Kapelle verächtlich nennt, sind da. Vor der Front des weiten Karrees hält der Herr Oberst auf seinem Rappen, neben ihm der Adjutant. Und plötzlich blißt es in der Sonne auf. Der Oberst hat den Degen gezogen, die Herren Majore desgleichen. ,, Regiment....!!!" ertönt dat Kommando. Bataillon..!! fommandieren die Majore nach. Und dann beginnt das Exerzieren, das em Musketier am wenigsten Spaß macht, schon weil es inzwischen immer wärmer wird und der Herr Oberst an spätes Mittagessen gewöhnt ist. Es dauert also eine ganze Weile, bis die er mideten Truppen wieder in die Kaserne einrüden und der Hornist zur Freude der Hungrigen das Signal bläst:„ Mit' Napp!, mit'n Napp!" Dann fann sogar der dicke Kandziora schnell laufen, denn heute gibt es Erbsen mit Sped, von denen er sich immer noch einen Bug" holt.
Alles hat seine Zeit auf Erden, auch die längste Rekruten. zeit und das schönste Kompagnieegerzieren. Und wenn die Kompagniebesichtigung zur Freude der Vorgesezten glücklich überstanden ist, wacht der brave Musketier eines schönen Tages an der Südwestecke des großen Exerzierplates auf, wohin der Herr Major die Kompagnieen zum Bataillonsererzieren höflichst eingeladen hat. Eigentlich läuft der Soldat nicht gern nach dem großen Play", denn der Weg bahin ist weit, staubig und sonnig, der Plaz selbst aber ist sonnig, staubig und weit. So weit, daß man sich darauf verlaufen kann, was sogar ganzen Abteilungen, selbst Rompagnieen passiert.
† Feuer in der Grube. Ein riesiger Brand zerstörte auf der Grube Gottlob" in Theißen den Förderturm, die Luftbahn und einen Teil des Schachtes. Bei dem Brande kamen die Förderleute Robert Eck und Melzer ums Leben. Der Betrieb der Grube ist eingestellt.
Aber das Bataillonsererzieren wird meistenteils„ ohne Tritt" ausgeführt und der Muschko benutzt diese erwünschte Gelegenheit zum Bummeln recht ausgiebig, natürlich nur so lange, bis die Herren Vorgesetzten dahinterkommen und der Bummelei ein unangenehmes Ende bereiten. Es gibt gewisse Kleinigkeiten, die man in der Hize nicht vertragen kann, so etwa Laufschritt oder eine Präsentierstellung, bei der die Finger allmählich absterben. Das erfrischt die Kompagnieen wieder und beim nächsten Antreten gehts noch einmal so gut.
Am andern Morgen aber geht es wieder hinaus. Der Wind weht über die Stoppelfelder und die Leute müssen an die bevorstehenden Manöver gewöhnt werden, darum wird jezt fleißig auf dem Sturzader exerziert. Die Uebungen werden von Tag zu Tag länger, die Parademärsche häufiger und die Gefechtsmärsche ausgedehnter. Noch wenige Tage dann geht's hinaus in das Manöverfeld, die eigentliche Boe schule für den Krieg, und wenn das Manöver borbei i dann hat Reserve Ruh". Vorläufig aber tönt es noch alle Tage über den Plaz:" Regiment..!!!" L Julius,
Die Bataillonsbefehle morgen früh 6 Uhr usw." sind jetzt an der Tagesordnung und jeden Morgen bescheint die Sonne dasselbe Bild auf dem großen Plaz. Nur manchmal wird die Szenerie angenehm durch ein ,, Gefecht" unterbrochen oder es findet eine Felddienstübung im Bataillon statt. Feldbienstüben ist etwas wunderschönes, besonders wenn man zum ,, markierten Feind" kommt. Eine Stunde bevor die Bataillone abrücken ist eine besondere Abteilung, die Schilfkappen über bie Helme gezogen, mit ,, bersiegelter Order" und diversen roten und gelben Flaggen versehen, dazu pro Mann 15 Blaz patronen" abgezogen. Sie legt sich irgendwo in der Natur hin, in möglichst bequemer Schlafstellung- pardon Schlacht. tellung und harret der Dinge, die da kommen sollen, nämlich der angreifenden Truppen. Wobei es schon vorgekommen ist, daß der markierte Feind eingeschlafen war und erst erwachte, als das Hurra der stürmenden Krieger ihm in die Ohren gellte.
-
Das Bataillon, das nach der ausgegebenen Gefechtsidee zu einer Armee gehört, die gestern eine Schlacht geliefert hat und den Feind verfolgt oder dergl., rückt inzwischen auf der Landstraße mit gehörigen Vorsichtsmaßregeln dahin, wo der Feind steht. Außer dem Herrn Major und den anderen Offizieren weiß natürlich keiner, wo die roten und gelben Flaggen stehen. Die Sache entwickelt sich vollständig kriegsmäßig, nur daß statt der scharfen Kugeln Plazzpatronen verknallt werden, die nicht wehe tun, und daß die Erschossenen" nur bildlich abgewürgt werden.
Alles, was sich an„ ,, Schlauheit" in den Köpfen der braven Vaterlandsverteidiger angesammelt hat. tommt bei so einer
Vermischtes.
MG Mittel gegen
martsfanal gebra nicht bewährt. RN. Jm B der Däneninfel Ballon ftatt, die, berliefen. Trozd Jahre die Fahrt hon jezt bis zu
E
$ Die Revi worfen. Das Re
Landgerichtsrates Aufhebung des er Tautete, vom Lan gebens uw. zu e Monaten Gefängni $ Berurteilun Karlsruhe verhan gegen eine Anzahl im Mai d. J. aus lidhen Feindigtei b. Roth begangen drei Monaten Gef Bochen und ein an ein Angeflagter wu
= Eine Angel aus dem deutsch- französischen Kriege trug der Instmann Ferdinand Wendt aus Neu- Muntomen bis jezt im rechten Oberschenkel. Wendt wurde bei Gravelotte am 14. August 1870 verwundet. Durch unerträgliche Schmerzen gezwungen, mußte W. sich jetzt ärztlich behandeln lassen, wodurch die Kugel endlich entfernt wurde.
=
Neuer Frauenberuf. An einer Straßenecke im Westen Londons kann man täglich ein junges, schmächtiges und blasses Mädchen sehen, daß sich dem Beruf des Schuhpußens zugewandt hat, der bisher ein Privileg des starken Geschlechts zu sein schien. Und so oft sie ihre Funktion ausübt, nieder fniet, um das Schuhwerk eines Kunden mit sachverständiger Hand zu bearbeiten, sammelt sich schnell ein ganzes Heer von Neugierigen, um das ungewohnte Schauspiel zu be trachten.
==
Die Väter von St. Bernhard auf dem Automobil. Die Mönche des Hospizes auf dem St. Bernhard haben soeben ihre erste Probefahrt von Martigny nach dem Hospiz mit ihrem neuen Motortransportwagen gemacht, der besonders für den Zwed konstruiert ist, schwere Lasten bei hohen Steigungen zu befördern. Sechs Mönche sind in Mailand als Chauffeure ausgebildet worden. Zwei Mönche lenkten den mit Vorräten beladenen Wagen ohne jede Schwierigkeit den Weg zum Berge hinauf.
=
Wunderlicher Heiliger. Der„ Prophet Adam" im bürgerlichen Leben Mr. J. F. Sharp, der das Evangelium des Urzustandes predigt, ist in Oklahoma( Amerika) verhaftet worden. Er zog mit etwa fünfzig Anhängern, die fast alle völlig unbekleidet waren, auf der Suche nach dem Garten Eden, der seiner Ansicht nach an der Pazificküste liegt, durch die Stadt. Die Wallfahrer, unter denen sich eine Anzahl kleiner Kinder befand, mußten jedoch einige Meilen hinter Oklahoma City infolge förperlicher Erschöpfung die Pilgerfahrt aufgeben, und dort wurde der Prophet Adam" von den Be hörden in Gewahrsam genommen.
==
Indische Pest. Durch die Pest in Indien find während des Jahres 1905 ganze Distrikte entvölfert worden. Die Zahl der an der Epidemie Gestorbenen belief sich in dem Jahre auf mehr als 300 000. Der Distrikt Muttra, in dem die Epidemie am schlimmsten hauste, hatte 45 644 Todesfälle gegen 4185 im Jahre 1904 zu verzeichnen.
Der Landwirt.
=
Glid im 1 Nußbaum und Frie Tagen fünf Taufen Belohnung für de jenigen aus, der ngeben fönnte.
dem Bankhaufe wi Sheine gefunden feine Tante de fowie die Tante er Berlierer, der unte bajtet worden war,
** Ernannt Bogt aus Buzbach zu Sie mit einem Behrerftelle an
Areife Lauterbad.
tordienft verbunde
*
Großh. Reg
23. Auguft, enthält gerung des von E edberg- Hungen flußgele je bi reffend.
Von der T rieben: Samstag Gefolge im Sonderz
Mainz Alzey ein.
Der Großherzog bo Sarl von Heffen, de torpa, v. Eichhorn, leutnant v. Boigt
Geffen, Freiherrn Großherzog begrü Raifer trug diel
Nr. 116, der Gr regiments Nr. 115.
Dar, begann auf aten Dragonerre Bettübung, bere
Batte. Sie wurde bigabe, beftebend Rommando de
bi nach dem neuen e. Auf de Major bon Wun Bilhelm- Regimen jog fich eine trolgedeffen nicht bei Mainz am fuhrte dort Major ** Bohlve Der Truppenschau ir ein tiefergreifender 2
gd. Die Tabakernte in Hessen. Die begonnene Tabab ernte fällt quantitativ und qualitativ recht gut aus. In den Gemarkungen Lampertheim, Lorsch und Viernheim, wo der Tabakban am bedeutendsten in Hessen ist, sind die Pflanzen sehr gut geraten. Das Quantum ist fast doppelt so groß wie in früheren Jahren. tp. Versand von seinem Obst. Holzwolle ist ein un schäzbares Verpackmaterial für empfindliches Obst. Ihr einziger, aber leicht zu behebender Fehler ist das Vorhanden sein eines schwachen Holzgeruches, der leicht auf die Früchte übergeht. Dieser Geruch, der nur frischer Holzwolle eigen ist läßt sich beseitigen, wenn man die Wolle in dünner Lage einige Tage dem Sonnenschein aussetzt. Allerdings wird die Wolle dadurch bräunlich.
Seine Majefat der einer ganzen Suite
und ließ die Muste
1. Rompagnie le mir bor
gener
bensgefa
eten. Seine Mo
huldvollen L Rettungsmedaille
Bird nicht nur den
tern dem ganz
ben und die Wo
onder&, daß Thr


