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Handgreiflichkeiten mit den Kleinmeistern, so daß die Wacht­mannschaft einschreiten mußte, um die Streitenden zu trennen. Eine zweite Versammlung wurde nicht abgehalten. In einer dritten Versammlung wurde eine Resolution beschlossen, in der gegen die Beschlüsse des Abgeordnetenhauses protestiert wird, mit der Begründung, daß durch diese Beschlüsse etwa 10 000 Existenzen vernichtet würden.

Nab und fern.

Vom Bundesschießen in München. Aus Anlas bes 15. deutschen Bundesschießens find von der Stadt München Huldigungstelegramme an Kaiser Wilhelm und Raiser Franz Josef von Desterreich gerichtet worden, in benen es heißt, daß 5000 Schüßen aus allen Gauen des beutschen Reiches und dem engverbündeten Desterreich Ungarn, sowie dem befreundeten Auslande den Monarchen Ihre ehrfurchtsvolle Huldigung darbringen. Vom Kaiser Franz Josef ist bereits ein Dank- Telegramm eingegangen. Als Ort des im Jahre 1909 stattfindenden 16. Deutschen Bundesschießens ist Hamburg gewählt worden.

Besuch amerikanischer Bergwerks- Jugenieure in Deutschland. Am 1. August steht der Besuch amerikanischer Bergwerksingenieure zur Besichtigung der deutschen Werke bevor. Die amerikanischen Gäste werden zunächst in Düssel­borf von einem Festausschusse begrüßt, von dort aus werden fie die niederrheinischen industriellen Anlagen und vor allem auch die Industrie- Häfen besichtigen.

Tod infolge von Reisefieber. Ein Dienstmädchen in Berlin wollte Verwandten in Frankfurt a. M. einen Besuch abstatten. Voll freudiger Erregung über die Reise lam das Mädchen auf dem Anhalter Bahnhof an. Dort sant es, von einem heftigen Unwohlsein befallen, plötzlich um. Ein schnell herbeigerufener Arzt fonnte nur den Tod infolge Herzschlags feststellen.

Schuhindustrie- Ausstellung in Kaffel. Eine große Schuhindustrie- Ausstellung wird am 22., 23. und 24. Juli in Kassel abgehalten werden, und zwar in den Räumen des von der Regierung für diesen 8wed zur Verfügung gestellten Drangerie- Schlosses. Diese Fachausstellung wird vom Zentrals verband deutscher Schuhwarenhändler( Siz Erfurt) veranstaltet.

Fünfzehn Kinder schwer verletzt. In Barmen stürzte bei einem, dem Kölner Erzbischof Kardinal Fischer darges brachten Fadelzuge eine Mauer ein, von welcher eine größere Anzahl Kinder dem Schauspiel zuschaute. Die Kinder stürzten mit den Trümmern auf die unterhalb stehenden Kameraden. Fünfzehn Kinder trugen zum Teil schwere Verlegungen davon.

+ Im Schlafe ausgeraubt. Ein Geschäftsmann, der in Leipzig zu tun gehabt hatte, setzte sich zum Ausruhen während der Nacht auf eine Bant in den Anlagen am Schwanenteich und schlief dort ein. Beim Erwachen mußte er die unangenehme Entdeckung machon, daß ihm seine Brieftasche geraubt war. Sie enthielt außer Briefschaften 2800 Mart in Scheinen, mehrere Wechsel à 1000 mark. Der Bestohlene hat auf die Wiedererlangung seines Eigen­tums eine Belohnung von 300 Mart ausgesetzt.

Verdorbenes Fleisch als Konserven. Auf dem Bahnhofe zu Duisburg wurden wieder 1200 Pfund vers dorbenes Hackfleisch beschlagnahmt, das unter einer Deck­Adresse über Hamburg und unter der Tellaration Konserven dort eingelaufen war.

Eine Falschmünzerbande verhaftet. In Wandsbed wurde eine aus drei Personen bestehende Falschmünzerbande berhaftet. Es wurden Werkzeuge und Falsififate in solcher Menge beschlagnahmt, daß sie einen ganzen Blockwagen füllten.

Auf dem Schulwege ermordet. In Glaß wurde bie zehnjährige Tochter des Schmiedemeisters Strauch aus Mügmiz auf dem Wege zur Schule ermordet. Das Mädchen wurde mit durchschnittenem Halse tot aufgefunden.

Sechzigtausend Mark unterschlagen. In Jung­bunzlau vergriff sich der Kassierer der dortigen Filiale der Prager Industriebant an dem ihm anvertrauten Gelde. Er entwendete 60 000 Mart in Wertpapieren und barem Gelde und wurde mit der Summe flüchtig.

+ Ein vernichtetes Bergwerk. Das Erzbergwerk Glüc auf bet Neviges ist ersoffen. Die Belegichaft fonnte sich retten. Ob der Betrieb wieder anfgenommen wird, ist fraglich.

EO. Funkentelegraphen- Station in Norddeich. Die Reichspostverwaltung hat in Norddeich an der Emsmündung eine große funtentelegraphische Station errichten lassen, die als westlichster festländischer Bunft für drahtlose Nachrichten­bermittlung auch für die Marine von Wichtigkeit ist. Das mit fun fentelegraphischen Apparaten ausgerüstete Torpedo­boot S 36 unternahm Versuche zur Erprobung der Station. Das Ergebnis war sehr befriedigend. Die Stationen Helgo­land und Kuxhaven werden für funfentelegraphische Nachrichte dienste verbessert, die Signalmasten verlängert. Es soll da burch ein direkter Verkehr nach Kiel und Wilhelmshaven ge­schaffen werden.

Unwetter in Bulgarien. Ueber verschiedene Teile Bulgariens find schwere Regengüsse, vielfach verbunden mit Hagelschlag niedergegangen. Schwere Verwüstungen find angerichtet. Mehrere der reichsten Weingärten find vollständig berhagelt. In Varna wurden an hundert Wohnhäuser zerstört.

+ Ein heißblütiger Italiener. In Chateau Salins wurde der Italiener Panderazzi verhaftet. Er hatte in Oberforn den Gastwirt Giovanni getötet und dessen Ehefrau durch Revolverschüsse tödlich am Halse verwundet.

Durch Erdmassen verschüttet. In Trieur in Frank reich wurden vierzehn Arbeiter, die bei dem Bau eines Fabrikbahngeleises beschäftigt waren, in einen Bahneinschnitt durch das herabstürzende Erdreich verschüttet. Man fürchtet, daß alle erstickt sind.

Tages- Chronik. Auf dem Dampfer Fanny", Kapitän Petersen, brach im Maschinenraum auf hoher See im Kattegat Feuer aus, durch das das Schiff zerstört wurde; die Mann­schaft wurde gerettet.

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Photographische Kunft.

( Sonder- Bericht.)

Berlin, 18. Juk.

Die Zunft der Photographen veranstaltet zur Zeit in den Räumen des preußischen Abgeordnetenhauses eine AII gemeine photographische Ausstellung". Mil Geschmack und Geschick zusammengestellt, beansprucht die Aus. stellung in hervorragender Weise das Interesse des großen Publikums. Sie zeigt die Lichtbildkunst in stetem Aufsteigen, in ständiger Vervollkommnung begriffen, und bietet nicht nur dem Fach- und Amateurphotographen Belehrung in reichem Maße, sondern auch jedem Gebildeten wird sie ein großes Intereffe abringen. Besonders reichhaltig ist die Abteilung für wissenschaftliche Photographie. Wir sehen Aufnahmen aus allen Gebieten der Wissenschaft, astronomische, Wolken­photographien in schwindelnder Höhe mit Hilfe des photo­metrischen Wollenautomaten aufgenommen, Photographien aus allen Teilen der Erde, von Forschungsreisen, wissenschaft­lichen Expeditionen 2c. Die künstlerische Photographie nimmt ebenfalls einen breiten Raum in der Ausstellung ein, und zwar ist das Ausland hieran recht start beteiligt. Man fann ganz reizende Landschafts- und Genrebilder mit oft geradezu einzigschönen Lichtwirkungen sehen. Die Photos graphie mit natürlichen Farben, das noch immer nicht völlig gelöste Rätsel für Photographen, ist auch schon und zwar durch die Dreifarben Photographie vertreten, das System, das wohl geeignet ist, am ehesten zu dem erstrebten Ziele zu führen. Die Photographie im Dienste der Architektur und Technit erweist sich in der Ausstellung als ein sehr ernster Faktor. Sie ist auf diesen Schaffensgebieten unentbehrlich geworden und die ausgestellten Proben zeigen, wie ausgiebig bon thr Gebrauch gemacht wird, wie sie Kunst und Industrie unterstützt.

Das amerikanische Kriegsschiff, Rhode- Jaland" wurde auf der Fahrt zum atlantischen Geschwader von einem furcht baren Sturm überfallen und durch eine Kollision mit dem norwegischen Dampfer, Guernsey" schwer beschädigt. In Stolp in Pommern ist die Parkettfabrik von Schlovin niedergebrannt; der Schaden wird auf 300 000 m. geschätzt.

Kunst und Wiffenfchaft.

FM. Der Kaiser und das Heidelberger Schloß. Ueber die Stellungnahme des Kaisers zur Frage der Wieder einrichtung des Heidelberger Schlosses wird folgende Dar­Stellung verbreitet: Während der Kieler Woche" hielt der Karlsruher Professor der Kunstgeschichte v. Dechelhäuser auf ber" Hamburg" vor dem Kaiser und seinen Gästen einen Vortrag, in dem der Gelehrte entschieden gegen den Wieder­aufbau Stellung nahm. In der Unterhaltung sprach sich der Raiser aber für die Wiedererrichtung aus. Er verabschiedete sich von Professor v. Dechelhäuser mit den Worten: Es wird doch wieder aufgebaut!"

Der Besucher, höchlichst verwundert von der Fülle und Schönheit des in der Ausstellung Gezeigten, findet den folossalen Aufschwung, den die Photographie in den letzten Jahren genommen hat, begreiflich, an er in der Sonder. abteilung sieht, mit welch minutiöser Genauigkeit das unent­behrlichste Hilfsmittel des Lichtbildners, das Objektiv, ge arbeitet wird. In einer Sonderabteilung wird die Ent­stehung der photographischen Linse praftisch in größter Deut­lichkeit vorgeführt. Was das moderne Objektiv zu leisten im­stande ist, das sieht man am eindringlichsten an den photo­graphischen Vergrößerungen von fofalen Mondnegativen von Professor Weinet von der Wiener Sternwarte. Es sind dies zehn Mondlandschaften bei Morgen- und Abendbeleuchtung im Maßstabe von 3 bis 4 Meter.

Die Ausstellung erfreut sich eines regen Besuches und wird sicher dazu beitragen, der Kunst der Photographen neue Freunde zu werben, und ihre alten Freunde zu ernstem tünstlerischen Schaffen anregen, um weiterzuschreiten auf der Bahn des Erfolges, im Dienste von Kunst und Wissenschaft. F. K.

Broßstadtkliniken sehr häufig sogenannte frankhafte Persön lichkeiten, in denen die Degeneration unserer Großstädter zum Ausdrud tommt. Es handelt sich hier im Wesentlichen um die starken Stimmungs schlaffe, energielose Menschen, schwankungen unterworfen sind, leicht in Affeft geraten und haltlos find, sowie um die ethisch Defekten; diese Krankheits bilder fehlen in den Landesanstalten ganz.

Die Gefahren der Großstadt. ( Von unserem medizinischen Mitarbeiter.) Der Moloch Großstadt verschlingt alljährlich ungezählte Opfer. Immer wieder nahen den großen Verkehrszentren, wo sich Hunderttausende von Menschen drängen und in nervenzerstörender Hast ihr Tagewerk vollbringen, Scharen von Neulingen, die vom platten Lande oder aus fleinen Städten kommen, um in der Großstadt ihr Heil zu suchen. Welche Gefahren das Leben in der Großstadt mit sich bringt, das ist schon oft und ausführlich diskutiert worden, leider fanden diese nur zu berechtigten Warnungen nur selten offene Ohren. Die Verlockungen der Großstädte üben auf junge Leute einen zu großen Zauber aus, deshalb find fie taub gegenüber den Mahnungen Verständiger. Wir wollen hier nicht davon sprechen, welche Enttäuschungen die Zugereisten auf sozialem Gebiet erleben können, sondern uns nur damit beschäftigen, in welch empfindlicher Weise das förper­liche und besonders bas seelische Wohlbefinden durch den Aufenthalt in der Millionenstadt gefährdet wird.

Aus allen diesen Tatsachen geht hervor, daß die Riesen Städte Gefahren mannigfacher Art auch in Bezug auf das Seelenleben bergen. Dies mag allen denen, die der gefunden, kräftigen Luft des freien Landes und der fleinen Städte fich erfreuen, eine ernste Mahnung sein, nicht obne zwingenden Grund diesen Aufenthalt mit dem in der Großstadt zu ver tauschen.

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Vermischtes.

Um 8 Uhr beg Rellung; unter fhm Corps in vollem 28 bie Bläge ein, umri Stunde Später barauf erfolgte bas der engere Ausschuß übrigen Corporatione Der Borbeimarf be emporfliegen, bauert burd die Weftanlage die Neuftadt nach de traf. In allen Str digtes Spalter. A Studenten rings um malerisch& Bild. blutrot in die Nacht falten hufchen, die ihm verfchwinden. Horizont steht ein C erklärt stud. phil. und gleich darauf raufen". Als bie ergreift Seine Mag zum Wilkommenegr folgendes aus: Rom Wort auf diefe Sa aber in biefem Wort Euch dem Großen zu Jugend in Begeisteru fannt als der Gewal Führer waren ins G fam Bismard und fe Er war nicht der M die dem deutschen Bo

Deffnung der Gruft Karls des Groken. Auf besonderen Wunsch des Kaisers wurde der im altehrwürdigen Münster zu Aachen aufbewahrte fostbare Schrein geöffnet, der die sterblichen Ueberreste Karls des Großen enthält. Die Deffnung des Sarfophages erfolgte in Anwesenheit hoher tirchlicher und weltlicher Persönlichkeiten in feierlicher Weise. Die Reliquien in dem Sarge wurden unversehrt vorgefunden. Das eine der beiden Gewebe, die die Gebeine Karls des Großen einhüllen, das vier Elefantenfiguren zeigt, stammt aus der zweiten Hälfte des zehnten, das andere aus dem zwölften Jahrhundert. Das Grab des großen Kaisers ist schon mehrfach geöffnet worden. Zum ersten Male geschah es im Jahre 1000. Da stieg Kaiser Otto III. in die Gruft hinab und ließ fie öffnen. Man fand Karl auf seinem Seine Gestalt umwallte der marmomen Thron fizend. Kaisermantel, seine Hüfte umgürtete das Schwert, und auf seinen Knien ruhte die Bibel. Um die Gebeine des Kaisers Karl fortan noch besser zu bergen, ließ Friedrich Barbarossa Am 27. Juli 1165 das Grab öffnen und den Leichnam in ben filbernen Schrein legen, der damals seinen Platz auf dem Altare erhielt.

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Ein Unikum im deutschen Eisenbahnverkehr. Der Stadt Lauenburg steht auf der Strede Lauenburg- Büchen das Recht der freien Benutzung der Eisenbahn zu und zwar nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Güter­beförderung. Als beim Bau der Eisenbahnlinie Berlin. Hamburg sich allzu große Schwierigkeiten herausstellten, die Linie über Lauenburg nach Bergedorf zu führen, veranlaßte die dänische Regierung den Bau einer Zweigbahn von Büchen nach Lauenburg, um auch letzterer Stadt den Anschluß an das Eisenbahnnez zu ermöglichen und erteilte 1844 den Ein wohnern der Stadt, für ewige Zeiten" das Recht der freien Benuzung der Strecke für den Personen- wie Güterverkehr. Ein zwischen Staat und Eisenbahnfiskus geführter Prozeß endete, wie alle früher geführten damit, daß den Lauenburgern das Recht der Freifahrt auf dieser Strecke unbedingt zuerkannt

In letzter Zeit sind Vergleiche angestellt worden zwischen Groß- und Kleinstädten, und zwar nach der Richtung hin, wie sich die Frequenzen der Kranken- bezw. Irrenhäuser in einer fleinen und einer großen Stadt zu einander verhalten, und welcher Art die öfter vorkommenden seelischen Ers tranfungen sind. Es ist dabei besonders im Auge behalten worden, festzustellen, ob besondere Krankheitsformen auf die Einwirfung großstädtischer Verhältnisse zurückzuführen sind. Dabei ist die Erfahrung gemacht worden, daß die Gefährdung des öffentlichen Lebens durch Geisteskranke in der Stadt viel größer ist als auf dem Lande. Auffallend ist, daß in die großstädtischen Anstalten viel mehr jugendliche Kranke ein geliefert werden als in die Landesirienanstalten. Bezüglich der Arten der Geistesfrankheiten wurde in allen Großstädten, ein häufiges Auftreten der Paralyse beobachtet. Die Hälfte aller Paralytiker waren Frauen, während auf dem flachen Lande die männlichen zu den weiblichen Paralytikern sich wie 1 zu 4-5 verhalten. Die Verbreitung der Paralyse beim weiblichen Geschlecht muß auf die Teilnahme des letzteren Die am chronischen Alfoholismus zurückgeführt werden. vielen Kellnerinnen verfallen ihm oft und haben daher an Der hohen Zahl der Ertranften einen wesentlichen Anteil. Mit der Verbreitung des Alkoholismus in den Großstädten steht auch die größere Zahl von Epileptikern, die die städtischen Anstalten zu verzeichnen haben, in Zusammenhang. Im Vergleich mit den meisten Landesanstalten scheint in den Großstädten das manisch- depressive Irresein eine Geistes frankheit, in der gehobene und gedrückte Stimmungen periodisch wechseln bei Männern selten vorzukommen. Merkwürdig ist, daß namentlich in den Großstädten die Depressions- Zustände bei den Frauen sehr häufig sind. Die feinen seelischen Unterschiede, die in der Großstadt leichter zur Entwicklung tommen als auf dem Lande, machen sich bei der städtischen Bevölkerung stärfer geltend als bei der länd lichen und geben dem Krantheitsbild neues Gepräge. Dağ die Hysterie in der Großstadt öfter vorkommt als auf dem Lande, ist eine irrtümliche Annahme. Doch finden sich in

wurde.

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Das Auto als Zerstörer. Die berühmte Fassade ber Westminster- Abtei in London befindet sich in schwerer Gefahr. Von der Fassade lösen sich große Steine und fallen auf den Platz vor der Kirche und gefährden dort die Passanten. Die Ursache des Versalles ist in der starten Erschütterung zu suchen, die durch die zahlreichen schweren Automobil- Omnibusse verursacht wird, die den Platz unauf hörlich passieren.

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ift, bem Fremben und er war der Realift, ferem Bolle fud font ihr das befennt Geifte beharri. Die einer beftimmten Beit ein Sinnbild der Treu ba. Längft, wenn sch fhidhte verblaßt find, fe Beift fortleben in alle bereit zu fein und da Moge er ftets hervort in dijm Sinne heiße

Er will" hingerichtet werden. Ein trotz seines erst 30 Jahre betragenden Alters schon oft vorbestrafter Ver brecher, Pierre Adam in Paris, der wegen Ermordung eines seiner Spießgesellen zum Tode verurteilt wurde, weigert sich, ein Begnadigungsgesuch einzureichen, er will auf jeden Fall hingerichtet werden. Der abgebrühte Verbrecher erklärte wörtlich: Sie haben mich zum Tode verurteilt, folglich müssen Sie mich hinrichten. Seit zehn Jahren haben die Pariser feiner Hinrichtung mehr beigewohnt. Ich will ihnen dieses Schauspiel gratis bieten. Ich will guillotiniert werden man hat mir's versprochen. Es läßt sich nichts zu Gunsten einer Revision finden. Das wird Sie lehren, Leute für solche Kleinigkeiten, wie die, die ich begangen, zum Tode zu ver urteilen." Der Verbrecher, der in dieser seiner Hartnäckigkeit wohl einzig dasteht, wird wahrscheinlich dennoch gegen seinen Willen begnadigt werden.

Die Einweihung der Bismarcksäule auf der Hardt.

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Stein und Erz loht Berfe treuzen die Cha die Feier beendet, die erfreut sich. Weit hi Das Lahntal de Lo τις αδετός( η άρχεται θαν brochen wurde. Die Biegen. Das Bauwer war ift fein Betreten, bei der Uebergabe beto gewinnt also, indem if Rundblid gewährt wi urd fließt, und weit Bogelsbergs.- Die ach dem Sportplag, gitur die Fadeln zu Und währendde Firmament, rollt de giebt die wetterf s der Große zur G

Aus Stein und Erz loht himmelwärts. Bismard nur dies einzige Wort trägt die Säule und doch, was liegt darin! Eine Welt, die Wendung ihrer Geschichte, die Strömung ihres Geistes. Ein neues germanisches Staatsgebilde steigt fraftvoll und festgeschlossen aus haltlosen Nebeln verwirrender und zersetzender Gedanken hervor und erzwingt seinen Blog im großen Völkertreiben. Dr Traum der Besten wird Wirklichkeit: es ersteht ein neues deutsches Kaiserreich, mächtig und Achtung gebietend, feine Stämme sammelnd und in die Weltwage werfend. Das ist die Riesenarbeit, der Otto von Bismarcks Name zum Ausdruck geworden ist. Ein Menschenalter steht seine Schöpfung unerschüttert da. Wohl suchen die Stürme Steine aus dem Bau herauszuschleudern, wohl find in Innern feindliche Kräfte an der Arbeit, setne Quader zerstören, doch bis heute hat das Gebäude sich als feftes Ge füge erwiesen, an dem jeglicher Anprall fraftlos zerbrach. Trogig fliegen die Reichsfarben von den Zinnen unserer start umwehrten Burg; blicken wir mit Stolz zu ihnen empor, rufe ihr Anblick aber auch stets die Mahnung in uns wach, das Schwert scharf geschliffen in der Scheide zu halten, um das Werk des Eisernen Kanzlers verteidigen und im Frieden weiter ausbauen zu fönnen, denn Deuschland ist unter den Völkern mehr gefürchtet als geliebt. Bahren wir unsere Einigkeit, lassen wir sie immer tiefer unser Volt durchdringen. Die Brücke über den Main ist geschlagen, Nord- und Süddeutschland reichen sich die Hand, trachten wir jegt danach, daß die sozialen Schroffen sich mildern, daß der Klassengeist, der weite Bevölkerungsschichten von dem Ganzen abzusprengen droht, seine verhängnisvolle Macht verliert. Lassen wir die Flammen, wenn sie aus den Säulen schlagen, uns eine Mahnung sein, ftets tampfbereit dazustehen wider die Reaktion, die unausges.gt unsere Kultur ftürmenb berennt!

** Neuer Re dentlichen Brofeffo eimen Medizinal

Rettor der Landesunit

30. September 1

R. Am 20. Aug

bon der Reichsb isbantnebe Branftem Girovert