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P. Das Großh. Polizeiamt warnt in seiner heutigen Bekanntmachung vor den oft beobachteten llebertretungen der jugendlichen Fahrburschen der Bäcker und Metzger 2c., durch welche sehr oft in den schmalen Straßen der Stadt Menschen und Eigentum gefährdet werden. Erst kürzlich wurde das Kind armer Eltern schwer verletzt und zwar dadurch, daß es ein Bäckerbursche mitfahren und die Zügel halten ließ, wobei es herunter fiel und überfahren wurde. Es ergeht deshalb die Mahnung an alle, welche derartige leichtsinnige Fahr­burschen beschäftigen, diese auf die Gefährlichkeit ihres Treibens aufmerksam zu machen und ihnen zu erklären, daß sie strafbar sind. Die Besitzer selbst sind zivilrechtlich daß sie strafbar sind. Die Besitzer selbst sind zivilrechtlich verantwortlich für den von ihren Angestellten ver­ursachten Schaden.

Um 8 Uhr begann auf dem Oswalds- Garten die Auf­Hellung; unter schmetternder Musit rückten die einzelnen Corps in vollem Wichs an und nahmen mit ihren Fahnen die Pläße ein, umringt von einer dichten Zuschauermenge. 3/4 Stunde später wurden die Fackeln entzündet und gleich barauf erfolgte das Zeichen zum Abmarsch. Voran schritt der engere Ausschuß, dann folgten die Cheruscia und die übrigen Corporationen, den Schluß bildete der V. D. St. Der Vorbeimarsch des Zuges, aus dem dichte Rauchwolten Der Beg ging emporstiegen, dauerte ca. 20 Minuten. Der Weg ging burch die Westanlage, den Seltersweg, die Markstraße und die Neustadt nach der Hardt, wo 93% Uhr seine Spiße ein­traf. In allen Straßen bildeten große Menschenmengen dichtes Spalier. Auf der Hardthöhe angelangt, nahmen bie Es war ein Studenten rings um die Säule Aufstellung. * Die vorläufige Tagesordnung der diesjährigen Landes­malerisches Bild. In weitem ceise leuchten die Fakeln blutrot in die Nacht hinein, während dazwischen dunkle Setonferenz der Sozialdemokraten Hessens, die am Samstag, dem 25., und Sonntag, dem 26. August in stalten huschen, die in den Lichtfreis treten und wieder aus Mühlheim a. M. abgehalten wird, lautet: 1. Geschäftsbericht Die Musit spielt und fern, tief im ihm verschwinden. des Landeskomitees und des Landessekretärs, Referenten Horizont zieht ein Gewitter herauf! Als die Musit schweigt, Ulrich und Dr. David; 2. Rechnungsablage, Referent Orb; erflärt stud. phil. Poepperling die Feier für eröffnet 3. Aenderung des Landesorganisations- Statuts, Referent und gleich darauf steigt das Lied Horch, Sturmesflügel Drb; 4. Parteitag in Mannheim, Referent Dr. David; rauschen". Als die Klänge über die Getreidefelder verhalt, ergreift Seine Magnificenz der Rektor Prof. Dr. Behaghe! 5. Die Landtagswahlen und die Tätigkeit des Landtags, Referent Adelung; 6. unsere Taktik für die Kommunalwahlen, zum Willkommen gruß der Flamme das Wort. Er führte etwa Referent Ulrich; 7. Einlaufende Anträge; 8. Wahl des Landes Komitees; 9. Wahl des Ortes der nächsten Landes­tonferenz.

I. in die Gruf folgendes aus: Rommilitonen, Ihr habt nur ein einziges

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ahnberkehr. De uenburg- Büchen hn zu und zwar für die Güter Sabalinie Berlin

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Wort auf diese Säule geschrieben, das Wort Bismarc, aber in diesem Wort legt Ihr das Geständnis ab, daß Ihr Euch dem Großen zu eigen gebt. Und es ist not, daß die Jugend in Begeisterung glüht. Niemand hat das mehr er­fannt als der Gewaltige, den wir hier ehren. Führer waren ins Grab gesunken oder starr geworden, da tam Bismard und schöpfte aus der Jugend neue Kräfte. Er war nicht der Mann, der sich mit der Schwärmerei, die dem deutschen Volte so oft zum Verhängnis geworden ist, dem Fremden und der Völkerverbrüderung hingab. Nein, er war der Realist, der die Kraft in sich selbst und in serem Bolte suchte. Und indem Ihr Euch zu Bismarc berausftellten, die befentit, et ihr das Geständnis ab, daß Ihr in seinem Beiste beharrt. Dieses Bauwerk trägt nicht die Formen einer bestimmten Zeit oder einer bestimmten Richtung, als ein Sinnbild der Treue und des ewigen Gedankens eht es ba. Längft, wenn schon die Züge Bismarcks in der Ge­wie Güterverkehr schichte verblaßt sind, seine Person Sage geworden ist, soll sein Beift fortleben in allen Beiten. Er soll uns mahnen, stets bereit zu sein und darum seid geisig mit Gurer Kraft. Möge er stets hervortreten wie die Flamme aus dem Rauch, in diesem Sinne heißen wir die Flamme willkommen!

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gbahn von Büchen den Anschluß an te 1844 den Ein Recht der freien

geführter Proze den Lauenburger bedingt zuerfann

Serühmte Faffade sich in schwere Steine und fallen Fährden dort die t in der starten

Ueber die Flur trägt der frische Abendwind, der in zwischen aufgekommen ist, das Lied Flamme empor" und als die Klänge dahinbrausen, knistert es plößlich hoch über den Köpfen. Aller Augen wenden sich nach oben, wo eben aus der Spitze der Säule die ersten Flammen empor­hlreichen schweren züngeln, um gleich darauf in einer gewaltigen Lohe zum nächtlichen Himmel aufzuschlagen. Die Musit spielt lauter und immer mächtiger schwillt der Sang cn. Es ist ein tief ergreifender Moment. Von der Säule fliegt ein leuchtender Funtenregen und am Firmament zucken die Blize in immer Fürzeren Intervallen.

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Ein trotz seines borbestrafter Ver Ermordung eine urde, weigert fich ll auf jeden Fal erbrecher erklärt erurteilt, folglic ahren haben die Ich will ihnen illotiniert werden ichts zu Gunsten Leute für folde m Tode zu ver Ener Hartnädigteit noch gegen seinen

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Dann übernimmt stud. phil. Schlicht im Auftrage der Studentenschaft von der Bauleitung den Schlüssel, indem er dem Baurat Becker für den Bau den Dant abstattet und dem Wunsche Ausdruck gibt, daß man nie zur Säule sprechen möge: Was willst du noch, zerfalle doch, die Ideale, bie du versinnbildlichft, sind ja dahingesunken!- Ober­bürgermeister Mecum übernahm die Säule im Namen der Stadt. Er dankte allen, die den Turm erstehen ließen, der Studentenschaft, dem Erbauer, denen, die den Boden bergaben und den Handwerkern und Arbeitern. Ich gedente weiter, fuhr er fort, des Tages, an dem die Trauerbotschaft von dem Tode Bismarcks durch die deutschen Lande flog, aber unser Bismard ist nicht gestorben, der lebt fort und fort!

H

Rnisternd brennt oben die Flamme, die Musit spielt abermals und vielhundertstimmig steigt das Lied: Aus Stein und Erz loht himmelwärts" empor. Beim letzten trägt die Säule Berſe treuzen die Chargierten die Schläger und dann ist te Wendung ihre die Feier beendet, die Corps rücken ab und das Publikum Ein neues zerstreut sich. Beit hinein in die Nacht leuchtet aber durch und festgeschloffes das Lahntal die Lohe und verkündet den Geist des egender Gebanter gewaltigen Heroen. Die wuchtige Säule iſt 12 m hoch und aus oberhessischem Basalt aufgeführt, der bei Kesselbach ge­es erſteht er brochen wurde. Die Bildhauerarbeit ist von Hengst& Beer chtung gebieten Gießen. Das Bauwerk ist als Aussichtsturm errichtet und e werfend. Das war iſt ſein Betreten, wie der Bertreter der Stubenitenſchaft bei der Uebergabe betonte, frei. Die gesamte Bevölkerung lter fteht fein gewinnt also, indem ihr von der Säule herab ein herzlicher

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* Dr. David hielt in den letzten Tagen in verschiedenen Drten Oberhessens sozialdemokrausche Versammlungen ab, die durchweg schwach besucht waren.

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* Gegen Hirschel Antlage erhoben. Gegen ben Direktor der landwirtschaftlichen Hauptgenossenschaft für Oberhessen in Friedberg und Landtagsabgeordneten Hirschel ist von der Staatsanwaltschaft Anflage erhoben worden wegen der dem Direktor Hirschel von dem Dekonomierat und Mitdirektor der Friedberger Hauptgenossenschaft Schlenke der Geschäftsführung orgeworfenen Verfehlungen besagter Genossenhaft. Termin steht furz nach den Gerichts. ferien vor der Straffammer zu Gießen an. Boraussichtlich wirb bie Sache vertagt, da Hirschel als Landtagsab­geordneter vorläufig noch zwei Sayre immun ist. * Das Oberhessische Bundesfest des Bundes der Landwirte wird am Sonntag, dem 22. Juit, nach mittags von 2 Uhr an im Offenheimer Wäldchen bei Fried­berg gefeiert werden. Als Festrebner wurde der Vorsißende des B. d. L., Herr Gutsbesiger Dr. Rösick Görsdorf, ge­wonnen, ferner werden die Herren Lucke- Batershausen und Generalmajor z. D. von Kloeden- Wiesbaden Ansprachen halten. Die Gesangvereine von Fauerbach, Niederwöllstadt und Offenheim haben es in liebenswürdiger Weise über­nommen, die Feftgäste durch Liedervorträge zu erfreuen. Die Kapelle des Pionierbataillons Nr. 21( Kastel) wird den instrumental- musitalischen Teil bestreiten. Abends findet bengalische Beleuchtung und Feuerwerk statt. Für Tanzge­bengalische Beleuchtung und Feuerwerk statt. Für Tanzge­legenheit wird gesorgt sein. Gewiß wird das Bundesfest fich eines zahlreichen Besuches zu erfreuen haben.

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* Als Festort des nächsten deutschen Bundes schießens wurde Hamburg gewählt.

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A Aus Oberhessen, 18. Juli. Der Kriegerverein zu Alsfeld hat die Errichtung eines Denkmals für Ludwig IV. beschlossen, der Stadtvorstand will dazu einen Beitrag spenden. Der Zweigverein Herchenhain vom Vogelsberger Höhenklub ist aus legterem ausgetreten, da der Hauptverein das Projekt des Ernst Ludwig­Aussichtstur mes nicht unterstüßte. Die Pläne sind fertig und die Erbauung des Turmes soll baldigst in An­griff genommen werden.

? Rodheim a. d. Bieber, 18. Juli. Durch die Aus­schachtung des großen Reservebehälters am Baunscheids. berg" sowie durch die Vollendung der vorgesehenen Haus­anschlüsse dürften die von der Firma Schroeder- Frankfurt betriebenen Erdarbeiten für unsere neue Wasserleitung nunmehr zum Abschluß gekommen sein. Die vielen dieser­halb berufenen ausländischen Arbeiten sind größtenteils wieder abgezogen, aber noch recht lange wird man ihnen ein gutes Andenken bewahren. Anfänglich wollte sie fast niemand beherbergen, man fonnte sich garnicht an diese

fremden Menschen gewöhnen. Im Laufe der Zeit wurde

aber das Verhältnis zwischen ihnen und ihren Quartier­gebern ein ganz intimes. Man verstand bald ihre welsche Sprache und lauschte mit Vorliebe auf ihre munteren Lieder. Allgemein bewundert man aber ihren ausdauernden Fleiß und ihre höchst bescheidene Lebensweise.

Aus der Wetterau, 18. Juli. Schwer verlegt

Sen die Stürme Rundblick gewährt wird über die Gefilde, die unsere Lahn wurde der Bäckermeister Meub zu Stammheim. Die Pferde wohl find in durchfließt, und weiterhin bis an die grauen Höhen des feine Quader Bogelsbergs.. ich als feftes Ge- nach dem Sportplag, wo unter Absingung des Gaudeamus fraftlos zerbragitur die Fackeln zusammengeworfen wurden.

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Die abrückenden Corps nahmen ihren Weg

Und währenddes zucken die Bliz: ununterbrochen am

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gingen ihm durch, er geriet unter den Wagen und wurde bewußtlos heimgetragen. Der in Touristenkreisen bekannte Gastwirt Bürgermeister Georg Wissig zu Bodenrod starb plöglich im Alter von 70 Jahren.

§ Lang- Göns, 18. Juli. Das Ehrenzeichen für

Stolz zu ihnen: Firmament, rollt der Donner unaufhörlich durch die Luft Mitglieder freiwitliger Feuerwehren wurde vom

die Mahnung in

der Scheide zu

berteidigen und Deufchland ift liebt. Wahren efer unfer Boll ift geflagen, Sand, trachten fich mildern

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ngnisvolle Macht aus ben Säulen bereit bazuftehen

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zieht die wetterschwere Nacht herauf, die damals war, als der Große zur Ewigkeit einging!

Lokales.

G. H.

19. Juli.

** Neuer Rettor. Der Großherzog hat den ordentlichen Professor bei der medizinischen Fakultät, Geheimen Medizinalrat Dr. Eugen Boström zum Rektor der Landesuniversität für die Zeit vom 1. Oftober 1906 bis 30. September 1907 ernannt.

R. Am 20. Auguft wird in Menden( Bez. Arnzberg) ine von der Reichsbant- Hauptstelle in Dortmund abhängige Reichsbantnebenstelle mit Rasseneinrichtung und beschränktem Giroverkehr eröffnet werden.

Großherzog verliehen den Mitgliedern unserer freiwilligen Feuerwehr Philipp Schmidt 2., Heinrich Boller 3. und Johannes Karl Müller 4.

* Laubach, 18. Juli. Die Firma Koch& Cie. in Frankfurt a. M. sezt das Projekt der Erbauung einer hiesigen Gaszentrale fort.

A Friedberg, 18. Juli. 100 Jahre hessisch. In diesen Tagen sind es 100 Jahre, seit de: lezte Burggraf die reichsfreie Burg Friedberg an das Groß­herzogtum Hessen übergab. Bei Gründung des Rheinbundes wurden Hessen Stadt und Burq Friedberg zugeteilt. Die Stadt war allerdings schon 1802 von Hessen besetzt worden, und aus Anlaß der 100jährigen Zugehörigkeit zu Hessen fand 1902 im Saalbau eine Feier statt. Stadt und Burg, die früher gesonderte Gemeinwesen darstellten, sind seitdem bereinigt.

Schlaflosigkeit. Kein Mittel wirft so prompt und wohl­tuend und schafft natürlichen Schlaf wie Dr. Rays Nervol. Wer an Schlaflosigkeit leidet, wird es zu schäzen wissen, ein solches Mittel zu besitzen. Enthält: Kaliforn. Haferertraft 50, Fenchel 20, Anis 20, Pomeranzen 20, Baldrianertraft 20, Glyzerin 30, Zuder 30, Bromfalium, Bromnatrium, Bromammonium je 10. Dr. Rays Nervol ist in den Apotheken erhältlich.

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Butzbach. Unser Turnverein feiert am 1. September sein sechzigjähriges Bestehen.

Bei

* Lauterbach, 18. Juli. Geheim mittel. einer Hausfrau in Lauterbach, die schon mehrere Jahre andauernd an Gicht leidet und lahm ist, erschien dieser Tage ein Zigeunerweib. Teilnehmend fragt sie die Kranke, ob sie gesund werden wolle, sie habe ein Mittel, das zweifellos helfen werde. Wie fast alle Kranke, hörte auch die Frau auf das Weib und war, mit einem Versuch einverstanden, besonders da das Mittel billig sei. Rasch verschwindet die Zigeunerin Sie gießt und kehrt nach einigen Minuten wieder. eine Flüssigkeit aus einem großen in ein fleines Glas und verlangt vier Mark für ihr geheimnisvolles Mittel, das acht Tage lang im Keller im Dunklen stehen muß: niemand dürfe etwas davon erfahren, sonst wirke es nicht. Nachdem sie noch die nötigen Beschwörungen" verrichtet und ihre vier Mark eingestrichen hatte, ver­schwand die Heilkünstlerin. Die franke Frau ist vor­läufig ihre 4 Mark los, ihre Krankheit hat sie noch. Es ist zu verwundern, daß diese Art Schwindler immer wieder Opfer finden, die sich von ihnen prellen lassen, anstatt sofort rechtzeitig der Polizei Mitteilung zu machen.

* Hopfgarten, 18. Juli. Begünstigt von der prächtigsten Witterung feierte der Hassia- Bezirk Alsfeld am 14., 15. und 16. dg. Mts. sein Bezirfstriegerfest in unserem

Drte.

Frankfurt, 18. Juli. Wie mitgeteilt wird, wird die weitberühmte Restauration Taunus nicht geschlossen, sondern von dem bisherigen Inhaber in der seitherigen Weise weiter geführt. Die fortwährenden Bauereten in der Großer Bockenheimerstraße und die damit verkünpfte Unruhe haben sowohl den Hotel wie den Restaurations. betrieb wer beeinträchtigt und es ist zu hoffen, daß e dem Wirt gelingt, das beliebte alte Lokal in furzem wieder zu einer guten Prosperität zu bringen.

* Frankfurt a. M., 18. Juli. In der angeblichen fommunales Standclaffäre, die darin gipfelt, daß der fozialdemokratische Stadtverordnete Rielowsti im Mai in öffentlicher Signng behauptete, daß gewisse Stadtveroronete unlautere Terrainspekulationen machten, eine Anschuldigung, die sich aber als haltlos herausgestellt hat, beschloß das Stadtverordnetenkollegium gegen Bielowski Strafantrag wegen Verleumdung bei der Staatsanwali fchaft zu stellen. * Darmstadt. Denkstein für Cheltus. Die Firma Kreuzer& Böhringer, Granit- und Syenitwerke in Lindenfels t. O. hat für den verstorbenen Oberberg­rat Chelius in Anerkennung dessen großer Verdienste um die hessische Steinindustrie einen Grabstein gestiftet, der in diesen Tagen gesetzt worden ist.

* Darmstadt, 18. Juli. Unter reichen Rundgebungen ift gestern Nachmittag die sterbliche Hülle des verschiedenen Justiz ministers Dr. Emil Dittmar der Erde Als Vertreter des Großherzogs wat übergeben worden. Flügeladjutant Rittmeister Kraemer erschienen, der die üb. lichen drei Handvoll Erde in das Grab warf und einen prächtigen Lorbeerkranz mit Palmen und Schleife im Namen Seiner Königlichen Hoheit niederlegte.

Verantwortlich für die Politik und den Inseratente Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beite Gießen.

Oeffentlicher Dant.

Herrn Franz Wilhelm, Apotheker, I. u. t. Hof­Iteferant, Neunkirchen bei Bien, wirb unterm 11. Auguft 1897 aus Itona geschrieben:

Ich bin bereits 70 Jahre alt and litt sett 10 Jahren an Belent- heumatismus, ebenso an Hämorrhoidaltnoten und tonnte teine Hilfe finden. Nur Ihr Wilhelm's antiarthritischer antirheumatischer Blutreinigungstee hat mich bon meinem Leiden in drei Wochen voltändig be. freit. Ich sage Ihnen, sowie der Gräfin, über deren Bericht ich in der Zeitung gelesen, metuen beften Dant." Mit aller Hochachtung Chrik. Adermaun, entier. Altona bei Hamburg, Reichenstr. 6. Prets: 1 Paket Mt. 2.-, 1 Paket Mt. 1.-.

Bestandteile: Innere Nusrinde 56. Wallnusschale 56, Ulmenrinde 75, Franz. Orangenblätter 50, Eryngit blätter 35, Scabiosenblätter 56, Bemusblätter 75, Bimm ftein 1.50, rotes Sandelholz 75, Barbannawurzel 44, Carugwurzel 3.50, Radic Carlophyil. 3.60, Chinarinde 3.50, Eryngitwurzel 57, Fenchelwurzel( Samen) 76, Gras. wurzel 57, Lapathewurzel 67, Süßholzwurzel 75, Saffa: parillwurzel 35, Fenchel, rim. 3.50, weißen Senf 8.50, Nachtschattenftengel 75.

Die Bestandteile find nach einem eigenen Berfahren geschnitten und getroduet, wodur ber heilwert( pezien erhöht ist. Nicht zu verwechseln mit gewöhnlicher Handels­

ware.

Zu beziehen dar alle Apotheken des Deathhen Reiches. Vorsicht bei Eintauf". Man wetse minderwertige Nachahmungen entschieben zurad und beachte den Namen und Schumarte bes Tees. Bo nicht erhältlich, direkter Bersandt.