Ausgabe 
17.11.1906 Zweites Blatt
 
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" Zwölf Zeugnisse haben Sie da, und keins über längere Zeit als vier Wochen?"

Ja, kann ich denn dafür, daß die Herrschaften keine Ausdauer haben?"

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Makvoll.

Richter:" Angeklagter, wie kamen Sie denn dazu, beide Herren durchzuprügeln, da Sie doch nur mit einem derselben im Streit waren?"

Angeklagter:" Na, wissens, Herr Richter, für einen wären die Schläg a bissel reichlich gewesen."

stand vor ihr, von

Ein fohlschwarzes, heulendes Etwas dem sich lange, schwarze Fäden bis zum Erdboden hinab­reckten und dort schwarze, flebrige Lachen bildeten. Noch erstaunter wurde sie, als sie und der hinzutretende Gatte ihr hoffnungsvolles Töchterchen in dieser unförmlichen Masse erkannten, und die Mutter gab ihrer Entrüstung, als sie den Tatbestand durch ein paar Fragen erfuhr, sogleich durch einige kräftige Ohrfeigen Ausdruck, die auf die klebri gen Wangen ihrer Aeltesten niederfuhren.

Nachdem Gretchen in den Zustand einer halbwegen Reinlichkeit versetzt worden war, begab sich der Vater in den Garten, um den Tatbestand am Ort des Unglücks aufzu nehmen, wobei ihm ein zersägtes und gelockertes Brett auf­fiel, das er mit juristischem Scharfsinn sogleich auf seine Ursachen zurückführte, und das im Laufe des Abends zu einem fürchterlichen Unwetter Veranlassung gab, das sich über den Häuptern der schuldigen Jungen entlud.

Mit dem Besuch der Tanzstunde hatte es ein Ende, da die Eltern Gretchen noch nicht reif für solche Vergnügungen fanden, ein Urteil, dessen himmelschreiende ungerechtigkeit eine heiße Empörung im Herzen der Tochter wachrief.

Franz und Fritz wurden am nächsten Tage nach Berlin zurückspediert, und auch Guido verschwand, auf einen Be­such des Amtsrichters hin, noch vor Schluß der Ferien vom Schauplatz seiner Taten.

Gretchen befand sich für die nächste Zeit in einem Zu­stand tiefster Trostlosigkeit. Sie wenig, las nur traurige Geschichten und wurde vom Selbstmord allein dadurch abge­halten, daß sie sich nicht klar darüber werden konnte, welche Todesart die reizvollste und romantischste sei, und als nach Ablauf von vierzehn Tagen im Institut ein entzückender" Zeichenlehrer auftauchte, für den alle schwärmten, da hielt sie es für angemessen, der bösen Welt ihre beglückende Gegenwart vorläufig noch nicht zu entziehen, und tröstete sich langsam aber sicher über diesen Mißerfolg ihrer ersten Liebe.

Vorsichtig.

Herr Assessor, Sie sind in meinen Augen ein, ein... sagen Sie mal, ist Schweinehund eine Beleidigung?"

*

Gerechte Entrüftung.

Mieter( in der Dachwohnung):" Sehen Sie mal, Herr Wirt, wie's hier durchregnet!" ,, Na, haben Sie denn nicht mal einen Regenschirm?"

Seifenblasen

Humoristische Seitungsbeilage.

Akustische****

* Täuschung.

( Nachdruck verboten.)

Sonne meines Lebens

ohne Dich könnte ich

nicht Leben el

Frau( nach 5 Jahren): Hier Männchen, eine Ueberraschung! Als Du um mich warbst, hatte ich heimlich Deine Liebeserklärung vom Phonographen aufnehmen lassen. Höre mal, wie lieb Du warst!"

Mann: Was, so einen Blödsinn soll ich geredet haben? Aufhören! Aufhören!!"

Am Hochzeitstage.

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Druck und Berlag: vieue Berliner Berlags- Anstalt, lug. Krebs, Charlottenburg bei Berlin, Berlinerstr. 40. Berantwortlich für die Redaktion der Neuen Berliner Berlags- Anstalt. Aug. Krebs. Charlottenburg: C. Schul, Charlottenburg, Guerideßtr. 37.

brickte, wo ein Horn herauszuwachſen ſchien in be

Hausfreund des Herrn Registrators, Gymnasiallehrer Dofter

ortsegung folgt.)

Fein abgewogen.

"

Werden Sie die Meine, Fräulein Hilde, und machen Sie mich glücklich!"

Aber Herr Doktor, ich möchte doch auch

glücklich werden!"

*

Einer nach dem andern. ,, Melden Sie mich dem Herrn Rechtsanwalt." ,, Bedaure, es ist schon ein Einbrecher drin!"

Fremder: Sie haben auch Industrie im Dorfe? Ich höre doch einen Dampfhammer arbeiten?"

Einheimischer:" I wo, das sind die Bauern im Wirts­hause beim Statspielen."

weges auf uno jezte tym, aut 20 yards eine Kugel dahin, wo, wie ich nach dem Anfaz des Rüffels annahm, das Gehirn fizen mußte. Mit Sicherheit dachte ich, thn fallen zu sehen,

es tommt der Saynee uno dect es 31;- Wer nur das End' erwarte utag,

Der findet seinen Ruhetag.

1900.

liefert

Gießen,

J. Ha