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Nr. 162

Webattion u.Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 83, Fernsprechanschluk Nr. 362.

Freitag, den 13. Juli 1906

Gießener

15. Jahrgang

Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( gld) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich).

Neuelle Nachrichten

( Gießener Tageblaff)

Anabhängige Tageszeitung

( Gießener Zeitung)

für Oberhessen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung.

Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Bolizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Cherkesson

Dreyfus freigesprochen!

Paris, 12. Juli. Der Kaffations­hof hat das vom Kriegsgericht in Rennes gegen den Hauptmann Dreh­fus ausgesprochene Urteil ohne Verweisung vor ein anderes Gericht aufgehoben.

Die Sigung des Kaffationshofes wurde, wie weiter aus Baris gemeldet wird, furz nach 12 Uhr eröffnet. Im voll­besetzten Zuhörerraum wohnten u. a. die Mitglieder der Familie Dreyfus und Oberstleutnant Picquart der Sizung

bet.

Der Präsident Ballot- Beaupré verlas unter tiefem Schweigen das ausführlich begründete Urteil, das als neue Tatsachen anführt: 1. das Schriftstück Nr. 371, das sich auf bie Ersetzung des Buchstaben P durch den Buchstaben D bes zieht, und das als Beweis für die Unschuld Dreyfus an Resehen worden ist; 2. das Schriftstück Nr. 26 über die Drganisation der Eisenbahnen, dessen Datum nach dem Prozeß

Bola von Oberst Henry eingefügt worden ist; 3. das Konzept bes Admirals Bayle. Der Kassationshof ist der Ansicht, daß biese Tatsachen die Unschuld Dreyfus' dartun; er erflärt ferner, es stehe fest, daß das Bordereau von Esterhazy ge­rieben worden ist, und daß die Antlage, soweit sie sich auf das Bordereau bezog, nur auf Hypothesen beruhte. Ueberdies wurden vor der Verbaftung Dreyfus' mehrere Spionage- und Landesverratsverbrechen begangen, an denen Dreyfus er= wiesenermaßen unschuldig war. Darum spricht das Urteil Dreyfus von allen gegen ihn erhobenen Anklagen frei.

Ein Rückblick.

Elf Jahre ist es her, daß der französische Hauptmann Dreyfus wegen des schweren Verbrechens des Landesverrats zur Degradation und zur Deportation verurteilt wurde. Hauptmann Dreyfus hatte zu feiner Zeit aufgehört, seine Unschuld zu versichern. Das Kriegsgericht hatte ihm feinen Glauben geschenkt, und bei der Heimlichkeit des Verfahrens war es nicht möglich gewesen, Mängel und Lück n in der Beweisführung herauszufinden. Indessen die Strafe der Einschließung auf einer müsten Insel vollzogen wurde, der= rieten fich Antläger des Hauptmanns Dreyfus selbst durch ihren Uebereifer. Hätten sie geschwiegen, so mußte das Urteil des Kriegsgerichts als ein gerechtes Urteil hingenommen werden. Sie schwiegen aber nicht, sondern rühmten sich der Verurteilung als eines Erfolges. Sie deuteten an un ließen immer flarer bervortreten, daß Hauptmann Dreyfus Frankreich an Deutschland verraten habe, daß er mit den deutschen Militärbevollmächtigten in Paris fonspiriert, ja direfte verräterische Berichte an Kaiser Wilhelm nach Berlin geschickt habe. Der deutsche Botschafter in Paris er= hielt Weisungen, diesen lügnerischen Ausstreuungen amtlich entgegenzutreten; und nun war für jeden, der nicht in ab­Fichtlid er Voreingenommenheit beharren wollte, vollständig erwiesen, daß Hauptmann Dreyfus zu Unrecht verurteilt war, wenn sein Verbrechen in einem Landesverrat zum Nußen Deutschlands bestanden haben sollte. Vergeblich bemühten sich jetzt die Klügeren unter den Feinden des Hauptmanns Dreyfus, das Gerücht zu verbreiten, Hauptmann Dreyfus habe militärische Geheimnisse Frankreichs an Rußland verraten. Mit dieser Behauptung war bei der damals in Frankreich herrschenden Stimmung kein Geschäft zu machen. Es wurde mehr und mehr offenbar, daß eine förmliche Verschwörung borlag, darauf gerichtet, aus dem französischen Generalstab nicht blos, sondern aus dem ganzen französischen Offizier­forps alle Elemente zu entfernen, die mit unbequemer Treue der Republik anhingen und nicht zu einem Umsturz der Ver­fassuno, zur Rückberufung der Orléans belfen wollten. Hauptmann Dreyfus fand Freunde, die sich seiner annahmen und die Wiederaufnahme eines Prozesses befürworteten. Vier Jahre hatte er in Gefangenschaft zugebracht, als er es erlana e, nah Frankreich zurücktransportiert zu werden. Der Prozeß wurde aufs neue geführt, diesmal vor dem Kriegs­gericht in Rennes, und zum anderen Mal wurde Dreyfus verurteilt. Das Verditt lautete verhältnismäßig so milde, bak man annehmen mußte, die verurteilenden Richter selbst hätten an die Shuld nicht gen'aukt. In der Tat glaubte niemand mehr an diese Schuld. Muine Männer, Emil Bola und Oberft Piquart an der Spitze, deckten das Lügen­gewebe auf und offenbarten, daß die Anflage gegen Dreyfus eine Säufung von Fälschungen gewesen, daß der wirkliche Ferräter der Major Esterhazy war, der im Solde des Aus­lands und im Solde der Orléans aeftanden, und durch dessen demonftrative Umarmung der Herzog von Orléans fich fompromittiert hatte. Inzwischen find weiter fünf Jahre ins Land gegangen. Die republiffeindliche Agitation in der Armee und namentlich unter den höheren Offizieren Republik iſt erstickt worden, und endlich hat

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man den moralischen Mut gefunden, der Wahrheit die

Thre zu дебеп. Der höchste Beamte der Staats­anwaltschaft bemühte sich vor aller Welt, die Wer­brechen aufzudecken, die an der Gerechtigkeit begangen worden sind.

Nicht wenige unter den Franzosen werden jetzt mit Beschä­mung daran denken, daß fie in ihrer Verblendung magen konnten, in das Wort des deutschen Kaisers Aweifel zu setzen. Vielleicht lernen fie daraus Ver­- etwas spät trauen zu hegen nach der Seite, der Mißtrauen entgegen­zubringen ein fehlgeleiteter Patriotismus fie veranlaßt hatte.

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Nahdem Dreyfus freigesprochen, machen sich nunmehr Bestrebungen geltend, gegen die an der Affaire beteiligten Offiziere vorzugehen. Der sozialistisch- radikale Abgeordnete Prefsersé beabsichtigt, in der Deputierten fammer den Antrag zu stellen, den General Mercier und andere Offiziere aus der Liste der Ehrenlegion zu streichen. Auch steht eine Inter­bellation darüber bevor, welche Genugtuung dem Hauptmann Dreyfus und dem Obersten Picquart gewährt werden solle. Der französische Ministerrat hat sich bereits mit dieser An­gelegenheit beschäftigt.

Politifche Rundschau.

Deutsches Reich.

Infolge des Sieges des sozialdemokratischen Kandidaten bei der Stichwahl im Wahlkreise Altena- ierlohn hat die Wahlleitung der Rentrumspartei im Wahlkreise Hanna Schwelm, wo an Stelle des verstorbenen Abgeordneten Eugen Richter eine Nachwahl zum Reichstage bevorsteht, he­schlossen, bei einer Stichwahl, in der das Zentrum zwischen den Freifinnigen und den Sozialdemokraten den Ausschlag gibt, die Rentrumswähler nicht aufzufordern, für den frei= sinnigen Kandidaten zu stimmen.

* Die Hamburger Bürgerschaft nahm ein rom Senat borgeschlagenes Gesetz über die Verioranna staatlicher Angestellter und Arbeiter an in bezug auf Alter und un­validität, das eine mit 200 Mark beginnende Jahresrente aussett.

* Vielfach ist eine Aenderung der nenen breußischen Gerichtsvollzieher- Ordnung gewünscht worden. Der preußische Justizminister hat deshalb eingehende Feststellungen darüber angeordnet, wie weit die Klagen über die Wirkungen der jeßigen Ordnung durch die Erfahrungen der Praxis gerechtfertigt find.

Die vom preußischen Landtage genehmigte neue Wahl­ordnung bedingt zehn neue Wahlen für das Abgeord­netenhaus, das durch Neueinteilung der Wahlkreise zehn neue Abgeordnete erhält. Diese Wahlen sollen im Herbst borgenommen werden. Von den neuen Mandaten fallen vier auf Berlin.

Russland.

** Der Kommandierende des Schwarzen Meer Ge­schwaders, Admiral Tichufnin ist seinen Verwundungen erlegen, die er von dem Watrosen, der ein Attentat auf ihn berübte, erhalten hatte. Der Admiral hatte im Hospital das Bewußtsein nicht wieder erlangt.

** Ein Begrüßungetelegramm von 226 Mitaliedern des englischen Unterhauses an die Duma gibt der Hoff­nung Ausdruck, bei dem bevorstehenden interparlamenta= rischen Kongres in Westminster auch Abgeordnete des jüngsten Parlamentes empfangen zu fönnen. Die Duma wird vor­aussichtlich zwei Mitglieder dorthin entsenden,

** Aus Besorgnis vor dem Ausbruch einer neuen Ver­folgung fand eine wasenflucht der jüdischen Bevölkerung aus Warschau statt. Mit der Bahn, auf dem Dampier und zu Wagen haben Tausende von Juden die Stadt verlassen, obgleich die jüdischen Zeitungen und Extra- Ausgaben auf Grund von Versicherungen des Oberpolizeimeisters zur Ruhe ermahnten. Fast alle jüdischen Läden sind geschlossen, und der Verkehr ist gering.

Alien.

** Die Gärung in horea gegen die Japaner ist in sietem Wachsen. Größere Unruhen und Angriffe auf die Japaner fommen fortgesetzt vor. In der Provinz Sjed Tichunschongdo steht eine starte Schaar gut bewaffneter Ausständischer, die sogar über Kanonen und Maschinengewehre verfügen, in einem verschanzten Lager bei Honschu. Da die japanische und toreanische Polizei gegen die Aufständischen machtlos ist, so find japanische Truppen dorthin entsandt

worden.

Dof und Gefellschaft.

Der Kaiser ist an Bord der Hamburg" in Trom oe eingetroffen. Eine große Menschenmenge hatte sich am Kai versammelt und brachte dem Kaiser lebhafte Huldi. gungen dar.

Der deutsche Kronprinz stiftete anläßlich der glücklichen Geburt seines Söhnchens für bedürftige Kinder der Stadt Potsdam die Summe von tausend Mark.

Prinz Heinrich von Preußen hat sich mit seinem Sohn, dem Prinzen Waldemar, zu mehrwöchigem Aufenthalt nach Tirol und der Schweiz begeben.

** König Eduard von England beabsichtigt anfangs September von Marienbad, wo er zu jener cit zur Kur weilt, auf zwei Tage zum Besuch des Kaisers Franz Josef nach Wien zu kommen.

Soziales Leben.

X Neunstündige Arbeitszeit auf der Kieler Werft. Das Reichsmarineamt ordnete die Einführung der neun­stündigen Arbeitszeit auf der Reichswerst in Kiel an. Eine Verminderung der Löhne tritt nicht ein.

× Agenten für Courrières in Deutschland. Im cheinisch- westfälischen Industriegebiet fino zahlreiche französische Agenten eingetroffen, um Bergleute für Courrières anzu­werben. Der Gewertverein christlicher Bergarbeiter warnt vor Annahme der glänzenden Versprechen, die auf Täuschung berechnet seien.

Deer und flotte.

"

Militärfache" statt Wilitaria". Der Staatssekretär des Reichspostamts hat die Postanstalten angewiesen, auch diejenigen Sendungen in Militärangelegenheiten, die anstatt des Vermerks ,, Militaria" den Vermerk Militärsache" oder " Heeressache" tragen, portofrei zu befördern, ofern die Sonstigen Voraussetzungen für die Gewährung der Porto­freiheit erfüllt sind. Durch diese Verfügung wird eine Forderung erfüllt, die auf Grund eines Einzelfalles fürzlich laut wurde. Ein Offizier hatte einen Brief in Militär. angelegenheiten mit dem Vermerf Heeresiache" statt ,, Militaria" versehen und war deshalb zur Zahlung des Strafportos herangezogen worden.

Huf nach Haida: Pafcha! ( Sonder- Bericht.)

Konstantinopel, Anfang Juli. Sie wünschen von mir einige Zeilen über die Anatolische Bahn. Aber die Sonne brennt gewaltig auf Konstantinopel herab, die düsteren Cypressen, die überall, wo Moscheen be oraben liegen, zwischen dem Häusermeer emporragen, wollen schier verschmachten, und der Boden atmet Glut. Sie werden nicht erwarten, daß ich mich bei dieser Temperatur an den Schreibtisch setze und eine gewaltige wirtschaftspolitische Ab­bandlung zu Bopier bringe; ich will mich meiner Aufgabe lieber in anderer Weise entledigen. Etwas Phantasie haben Sie doch? So lade ich Sie ein, auf einem Spaziergang binüber nach Haidar Pascha mein Begleiter zu sein. Haidar Roscha, ein fleiner Schwesterort Stutaris, des asiatischen Konstantinopels, ist der Ausgangsvunkt der Bahn; daß diese schon jetzt. wo ihre Verwandlung in eine eigentliche Bagdad­bahn noch in weitem Felde ist, ihre große Bedeutung hat, wird Ihnen befannt sein. Sie wissen nicht, daß sie bereits jetzt meit nach Alcinafien hinein, bis Ronioh, an den Fun des Taurus, führt? Eine Art Vorstellung werden Sie schon in Haidar Pascha bekommen. Und wenn Sie an Erfolge des Deutschtums im Ausland Freude haben, wird Ihnen das Herz aufgehen.

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in

Hinein in die Tunnelbahn, die uns in wenigen Minuten von der Höhe Beras hinab nah Galata ans Geftade des goldenen Horna führt. Wir treffen es cut; die Bahn ist ießt. in den ersten Nachmittagsstunden nicht so überfüllt, wie innst fast immer am Tage. Neben uns steigen nur einige Türkinnen, reiche Türinnen nach ihrer Kleidung! das Coupée, züchtig in ihren Vakschmack gehüllt. Der schwarze Schleier. der ihr Antity verdeckt, ist bei dreien dünn genug, je ein paar glänzende fofette aroke Augen und ein kleines niedliches Antlitz durchschimmern zu lassen. Der Schleier der vierten ist dichter gewebt und aestattet fenerlei Rekognoszierung. Man darf daber mit Sicherheit annehmen, daß er eine Dame in sehr vorgerückten Semestern verbirgt.

Wir in am Kai: vor uns liegt geradeaus die bölfer­wonende Brücke, die hinüber nach Stambul führt, links und rechts der gemaltice, natürliche Hafen, auf dem in Verbindung mit der Mäbe Mens die historische Bedeutung Konstantinopels beruht. An dem Sai baben die Franzofen fünf Jahre lang gebaut; immer und immer wieder ist das Mauerwerf in dem moorigen Brund des Uers versunken. Vielleicht wäre es unferen Ingenieuren an dieser bösen Stelle nicht anders ernannen, ala ihren franzöfifchen Berufsgenossen; indessen ist die Tat­fache unbestreitbar, daß fie drüben in Haidar Pascha zur Vollendung einer dem Quai mindestens ebenbürtigen Anlage unter ähnlich ungünstigen Verhältnissen noch nicht ein Jahr gebraucht haben. Das schnelle Gelingen hat in der Türkei ungebeure Sensation gemacht; der ungebildette, stumpffinniaste Türke weiß von ihm un baut darauf die Folgerung, daß die deutschen Technifer, wenn sie die Franzosen so schlagen fonnten, denen aller anderen Nationen überlegen sein müssen! " n der Evize des Serails vorüber, über die gelben Waffer des goldenen Horns und die blauen des Bosporus hinweg trägt uns ein Kaif hinüber nach Asien, an das Ziel

überfallen Sie dann ehrliche, wehrlose Menschen bei Nacht

Sie

Wie fönnen Sie es nur wagen, mich danach aufzusuchen? werden dann anders über mich und Das ist feine fo bitte um die Erlaubnis, fie Ihnen erzählen zu dürfen. und Nebel mit Ihren Spießgefellen auf offener Straße?" einfache Geschichte, mein Herr. ch meine Tat urteilen."

machte, obwohl ich's nicht nötig hatte.

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wieder auftrete, versprochen hatte nicht zu tun! Kunde von dem Verhältnis zu dem feinen Herrn aus der einem guten Freunde die Nachricht, daß sie hier in Newyorl fernbleiben; aber schon nach einem halben bekam ich vor was fie mir auf meine inständigen Bitten Und dann tam auch bald die Ein Jahr

Nachdem

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fich

Mortonbon?" Day rasch zu dem eben Eingetretenen und sagte: auch deshalb in das fleine Kabinett treten lassen. werden Sie mir die schmale Treppe nach dem Hof benutzen? sehen werden, Dillon. Ich wünsche das nicht und habe Sie er seine Arbeit erledigt hatte, wandte Vor allen Dingen dürfen Sie hier von niemand ge Von dort

wir den Mann, ber uns begehrte, egal,

welchen,

und mit

wenn unsere Per

diefer Liebe, unsere Persönlichfeit opfern mix die Stunden, da sich die Neunzehnjährige framer es nicht besser gewesen, ihr hättet euch nicht gebeiratet, bu so mußte eben der Wille da ſein. Und fo, Asta, tamen auch sönlichkeit fich später dagegen auflebnte, nun wohl, nun wohl.

wäre