strafe in Ausschluß vom Dienst mit Verlust einiger Rechte umzuwandeln. Admiral Roschdiestwensti und die übrigen Angeklagten wurden freigesproet.
Deer und flotte.
Belohnung für die Krieger in Japan. Von der japanischen Regierung find 150 Millionen Yen ausgeworfen, um die Mitglieder von Herr und Flotte zu belohnen, die am Kriege gegen Rußland teilgenommen haben. 123 Millionen Yen sollen auf das Heer, 17 auf die Flotte und 10 auf Nichtfombattanten fallen. Bereits haben eine Anzahl Matrosen Orden er balten, mit deren Besitz eine jährliche Pension von 100 bis 200 Yen verbunden ist. Nach den angegebenen Zahlen hat man berechnet, daß die Kopfstärke des Heeres im verflossenen Kriege gegen Schluß des Feldzuges 1 500 000. die der Flotte 50 000 Mann betrug.
Aus den Parlamenten.
CM. Die Erhaltung des Heidelberger Schlosses im Badischen Landtag. Mit der vielumstrittenen Heidelberger Schloßfrage befaßte sich die zweite badische Kammer. Finanzminister Becker führte aus, mit Flid- und Konservierungsmitteln sei heute nicht mehr auszukommen. Die Frage fei geflärt, und eine neue Brüfung würde zu nichts führen. Er bedaure den Kommissionsantrag, der nur eine Verschleppungsmaßregel darstelle. Schließlich wurde trotzdem der Kommissionsantrag, der dahingeht, die Anforderung für Wiederherstellungsarbeiten abzulehnen und ein neues Preisausschreiben für Erhaltungsvorschläge des Baues zu erlassen, mit allen gegen fünf Stimmen angenommen.
Hof und Gefellschaft.
** Der Kaiser hat auf dem Dampfer, Hamburg" mit den Begleitschiffen Drontheim unter dem Salut der Festung und der im Hafen liegenden Schiffe verlassen. Am Abend vorher hatte König Haaton mit Gefolge an dem Souper bei dem Kaiser auf der Hamburg" teilgenommen.
*** Zum Chef des faiserlichen Marinefabinetts wurde Kontreadmiral von Müller als Nachfolger des Admirals von Senden- Vibran ernannt.
**
Dem preußischen Kultusminister Studt wurde nach Abschluß der Verhandlungen über das Volks. schulgesetz der Schwarze Adierorden verliehen. Mit der Drdensverleihung ist der preußyche Erbadel verbunden. Ministerial- Direttor Schwarztopff erhielt den Kronenorden erster Klasse mit Stern und Brillanten.
Soziales Leben.
X Internationaler Arbeiterschuß. In Genf wird bom 26. bis 29. September die vierte Generalversammlung des Komitees der internationalen Vereinigung für geseglichen Arbeiterschuß tagen. Unter den Verhandlungsgegenständen sind zu nennen die Bleifrage, industrielle Giste, Nachtarbeit der jugendlichen Arbeiter, Marimalarbeitstag, Heimarbeit, Versicherung ausländischer Arbeiter. Das Bureau soll nach einer Anregung aus England eine vergleichende Darstellung über die Wirksamkeit der Durchführung der verschiedenen Arbeiterschutzgesetze geben.
× Beendigung des Ausstandes der Sommerfelder Textil- Arbeiter. Zwischen dem Vorstande des Arbeitgeber. Verbandes der Laufißer Tuchindustrie und einer Kommission ber ausständigen Arbeiter in Sommerfeld ist eine vollständige Uebereinstimmung erzielt worden. Die Arbeit wird daraufhin am 12. Juli wieder aufgenommen.
Die Tiere reden!
"
-
Howard zu ihm hin und sagte, dak das Pferd über RahnSchmerz flage: man zog den franken Rabn aus, und dae Tier war wieder munter. Selbst wilde Tiere näherten fich furchtloa dem Knaben, wenn sie erst herausgebracht hatten, daß er sie nerftand.
Mer aber alles das nicht glauben sollte, der wende fich mit seiner Beschmerde an den berühmten" Professor Sham, denn dieser hat das Phänomen Howard entdeckt, studier:" und ,, beglaubigt".
Nab und Fern.
+ Billigere Preise für Zwischendeck- Passagiere. Der Norddeutsche Lloyd ermäßigte die Preise für ZwischendecksPassagiere auf Bostdampfern um 10 M.
+ Bierkrieg in Köln. Die Kölner Wirtevereinigung beschloß, die von den dortigen Brauereien geforderte Preis, crhöhung von einer Mart für das Hektoliter Bier nicht zu ragen. Alle unabhängigen Wirte haben sich verpflichtet, fein Bier mehr von den Brauereien zu beziehen, die einen solchen Preisaufschlag eintreten lassen.
+ In Flammen aufgegangen. Auf dem Tee bei Berlinchen explodierte ein dem Leutnant Schwarz gehöriges Motorboot. Der Kutscher Krieger, der beim Inbetriebseren des Bootes behilflich war, entzündete durch unvorsichtines Hantieren mit einem Streichholz die Benzinvorräte. Im Nu stand das Boot mit seinen Insassen in Flammen. Fräulein Schwarz sprang, lichterloh brennend, ins Wasser, wurde aber durch einen Fischer gerettet. Der Motorführer Leutnant Schwarz hat schwere Brandwunden davongetragen und mußte ins Krankenhaus geschafft werden.
† Vom Blitz erschlagen. In der Nähe von Thüben hatte eine Jagdgesellschaft in einer Waldhütte vor einem Unwetter Unterfunft gesucht. Plößlich fuhr ein Blitzstrahl in die Hütte und traf alle drei. Zwei blieben auf der Stelle tot. Der dritte erholte sich später wieder.
+ Von einer Kreissäge zerschnitten. In der Holzbearbeitungsfabrit von Fehrmann in Neumünster wurde der Arbeiter Karnal von einer Kreissäge der Länge nach mitten durchgeschnitten.
+ Der Mörder seiner Frau. Erdrosselt aufgefunden wurde in dem Walde von Nied bei Frankfurt a. M. eine 30 Jahre alte Frau. Der Ehemann wurde als der Tat verdächtig verhaftet. Das Ehepaar war erst vor einigen Tagen von Nürnberg nach Nied gezogen.
† Aus einer kleinen bayerischen Garnison. Ein Leutnant in einer einen bayerischen Garnison ist verhaftet morden, da er Spiel- und andere Schulden angeblich zum Teil in schwindelhafter Weise gemacht haben soll. In diese Affäre sollen auch Persönlichkeiten aus sehr hohen Kreisen vermidelt ein.
-Die Taten eines amerikanischen Wunderkindes bei 30° R.,, Und die Sonne versendet alübenden Brand". Unhanbolle Mirfumaen erzeuot diefe Backofenqlut in den Köpien der amerikanischen Revorter. Täglich füllen fie die Spaltes Ser Reitungen mit den kühnsten Ausgeburten ihrer schranfenicien Phantasie, feder will den andern übertreffen. Den opa Schießt aber der indige ab, der einen Knaben entbem bui, dem die mehr als wunderbare Fähigkeit zu eigen it ôte Sprache der Tiere zu verstehen. Howard, so heißt das Wunderkind, faqte eines Tages zu seinem Vater, der wie gewöhnlich nichtstuend im Grafe lag:„ Papa, die Maulejelin sagt mir soeben, daß sie sich heute bei der Arbeit am Ante weh getan hat." Ich glaube", erwiderte lachend der Vater, daß die Mauleselin dir etwas vorgelogen hat, daß fie nur faul ist und morgen nicht arbeiten möchte."„ Ste hat gesagt, daß fie morgen nicht arbeiten fönnte", entgegnete Howard, ihr Bein schmerzt so sehr, daß fie es faum mit dem Boden in Berührung bringen fann." Der Vater wollte aber nichts hören und ließ tags darauf die Maulefelt zur Arbeit antreten; aber bevor es noch Mittag geworden war, war das Knie so geschwollen, daß man das Tier in der Stall zurückführen mußte; es konnte dann wochenlang nicht zur Arbeit heranaezogen werden. Howards Vater schüttelte verwundert den Kopf: hatte er doch an dem betreffenden Morgen felbst das Knie des Tieres untersucht und teine Spur einer Verletzuna oder einer Anschwellung entdecken Jönnen. A18 Howard fünf Jahre alt war, scheint seine Kunst, Fich mit den Tieren wie mit feinesaleichen zu imterbalten, auf dem Höhepunkte gewefen zu sein. Alle Pflanzer aus her Nmgegend ließen ihn rufen, wenn sie franke Haustiere hatten. Er stellte fich dann neben das Tier, legte thin die Hand auf den Kopf und sagte dann genau, mas ihm fehlte. Eines Tages war der Stier des Obersten Retif in Amerika ist jeder anständige Bürger Oberst- wild geworden und zwar so wild, daß er feinen Menschen an fich herankommen liek; wie von einer plötzlichen Raserei gebackt, Hef er lant brüllend um den Weideplag berum, und e war nicht herauszubekommen, was ihm eigentlich in den Schädel gefahren war. Der fleine Howard aber näherte sich ibm rubia und furchtlos und saate, nachdem er ihm freundlich zugeredet batte, zu den Umstehenden:„ Der Stier sagt, daß er am Tuk unten einen stechenden Schmerz empfindet, und daß diefer Schmerz ihn rasend macht." Die Neger be mächtigten sich nun des Stieres mit der Fangschlinge und fanden, daß ihm unten am Fuß ein retiner Nagel saß, der hereits eine eitrige Munde verursacht hatte. Ein andermal wurde Howard zu einem wertvollen Pferde aerufen, das von den Tierärzten untersucht und für rollständig gesund erklärt worden war. Da das Tier jedoch unruhig blieb, a'ng
-
+ Schweres Automobilunglück. Bei einer Nachtfahrt in der Nähe von Neunkirchen fuhr ein Automobil an einen Kilometerstein. Alle vier Insassen wurden auf die Straße geschleudert und zwei von ihnen, der Bezirkskommissar Baron Wittmann und der Bezirksrichter Dr. Rudolf, lebensgefährlich berletzt.
+ Selbstmord eines Soldaten. In Pfalzburg erschoß fich ein Soldat des 99. Infanterie- Regimentes. Der Soldat stand vor dem Pulverhause auf Posten und feuerte plöglich mit seinem Dienstgewehr zwei Schüsse gegen sich in die Herzgegend ab. Er war sofort tot. Das Motiv ist unbetannt.
† Unglück bei einer militärischen Uebuna. In der Gegend von Grenoble stürzten beim Bau einer Pontonbrücke 14 Geniesoldaten in den Isère- Fluß. Vier Soldaten ertranten.
meinden, die in der Bestimmung besteht, daß die Gemeinden ihre geometrischen Arbeiten nur von der Kreisvermessungs. ämtern fertigen lassen dürfen.
* Staatsminister, Ewald hat sich gestern auf Urlaub begeben, und zwar bis zum 31. d. nach Karlsbad, dann bis zum 9 Auguft nach Rottach am Tegernsee.
-
2.
** Mittwoch, den 18. d. Mts., vormittags 9 Uhr be ginnend, findet eine Sitzung des Provinzial- Aus. schusses der Provinz Oberhessen mit folgender Tages Dconung statt: 1. Gesuch des Ludwig Werner zn Wieseck um Erlaubnis zum Betrieb einer Schantwirtschaft. Die Bürgermeisterwahl zu Unterschmitten. 3. Gesuch des Siegfried Heß zu Echzell um Erlaubnis zum Betrieb einer Schantwirtschaft.- 4 Enteignung von Gelände zur Er. weiterung der Haltestelle Ehringshausen, Kreis Alefeld; hier Ausspruch der Enteignung.
*
** Die Frankfurter Bach- und Schließgefell. schaft, die seit dem 1. Juni auch in Gießen einen WachDienst unterhält, hat sich oereits zu einer unentbehrlichen Einrichtung in unserer Stadt ausgebildet. Auch der Festplaz des Lahntalsängerfestes wurde von ihr bewacht und zwar mit gutem Erfolge, denn es gelang dem Wächter beispielsweise, einige Liebhaber billiger Bierkrüge zu stellen.
+ Raubanfall im Eisenbahnzuqe. Zwischen Sendiszow und Trzciana auf der Hauptstrecke Lemberg- Krafau fubren im Personenzuge in einem Coupée zweiter Wagenklasse zwei Herren, von denen der eine schlief. Auf diesen stürzte sich nun fein Couvéegenosse mit einem Messer und verletzte ihn schwer. Der Attentä er bemühte sich dann, den arg zugerichteten Passagier durch das Fenster in den Wisloffluß hinabzuwerfen, fonnte aber diese Absicht infolge der verzweifelten Gegenwehr des Ueberfallenen nicht ausführen und sprang deshalb selbst aus dem Wagen des fahrenden Zuges. Die Bahnbediensteten verfolgten den verwegenen Flüchtling, der einen Bahnwächter mit dem Messer verwundete. Der Verbrecher wurde ergriffen und nach Rzeszow gebracht, wo man ihn dem Strafrichter übergab.
+ Ehedrama. In Budapest erschoß der Honvedoberleutnant Ludwig Fülöp den Polizeichef von Maroswasarhely, Drestovics, der ihn in der eigenen Wohnung bei einem Rendezvous mit seiner Frau antraf. Fülöp wurde verhaftet. Tages- Chronik. Ein auf der Tat ertappter Einbrecher berletzte in Leipzig einen Schutzmann durch Revolverschüsse tödlich.
-
Auf Zeche Bruchstraße bei Dortmund wurden zwei Bergleute durch stürzendes Gestein erschlagen.
Im Luxemburger Festungsgeröll wurde die Leiche bes ermordeten Schlossers Pommerell furchtbar verstümmelt aufgefunden.
Li. Heute Nacht hat sich der Schreiner F. in Gießen das Leben durch Erhängen genommen. Was den Mann, der als fleißiger und nüchterner Arbeiter gilt, in den Tod getrieben hat, ist unbekannt.
6 M.; Heidelbeer
8 90; rote
*
Weglar. J
befeht noch die alte menn es vom Stan Airde zurüdtommt, Straße Heben nämli in Seil. Der jung in Geldgefdent( 5
Geil. Je mehr die Ehre. In d geben hat, fucht m ld zu sprengen. geben fich daher a bas Hemmgelo, Die übrigen Ramer
*
Brauch ift auch in halten, nur das hi femmeil spannen Weilburg, 10 fitel Friedrich wird Benachrichtigung feit 19. Auguft um Gefolge hier eintreff mit das ganze Fe runt wird ihm auf berreicht werden. D nch Mitteilung des Bronze. Die Medail appen mit Umschrift Belburg verstorbenen
* Die gegenwärtige Besuchsziffer der hessischen Lehrerbildungsanstalten läßt erwarten, schreibt die, Darmst. 3tg.", daß der noch immer sich fühlbar machende Lehrerangel in absehbarer Zeit beseitigt sein wird. Präparandenanstalten zählen 312 8öglinge( Lich 147, Lindenfels 82, Wöllstein 83). In den drei Lehrerseminarien werden zur Zeit in 12 lassen 448 8öglinge unterrichtet ( Alzey) 158, Bensheim 113, Fc edberg 177). Von den Präparanden und Seminaristen sind 555 evangelisch, 202 fatholisch, 3 israelitisch. Die fünf Klassen des Großhzoglichen Seminars für Volksschullehrerinnen zählen 145 Schülerinnen( 85 evang., 60 fathol.). Außerdem bereiten sich noch im Institut der Englischen Fräulein zu Mainz etwa 100 junge wädchen zur Lehrerinnenprüfung vor. Zu Beginn des neuen Schuljahrs haben sich 22 Gymnasialund Ober- Realschulabiturienten zum Eintritt in den hessischen Dieselben unterziehen sich zur Boltsschuldienst gemeldet. Zeit einem pädagogischen Kursus in Darmstadt. Derselbe soll die Abiturienten in 32 wöchentlichen Unterrichtsstunden in die pädagogischen Wissenschaften und in den praktischen Unterrichtsbetrieb der Voteschule einführen.
In den Bergen bei Innsbruck stürzte der Gymnasiast Merz ab und zerschellte in der Tiefe.
Der 22 Jahre alte Friz Michel aus München stürzte bom Pif Julier über einen Felsen herab. Der Tod trat auf ber Stelle ein.
** *
-
Lokales.
11. Juli.
* Den Polizeidienern des Großherzogtums ist gestattet worden, in den Sommermonaten eine Litewka zu tragen. Diese ist aus graumeliertem Tuch in Joppenform herzustellen. Der Ümlegfcagen, in der Farbe der Litewfa, verschließbar durch Hafen und Dese, trägt born kleine Tuchpatten in lichtblauer Farbe mit je einer kleinen neusilbernen Rosette. Die Litewka ist einreihig und wird mit 6 großen neufilbernen Waffenfnöpfen geschlossen. Die hinteren Taillenknöpfe des Uniformsrockes bleiben fort.
Parlamentarisches. Die Vorstände der Als. felder politischen und evangelischen Gemeinde haben ein Gesuch an die Zweite Kammer gerichtet, in dem sie um einen ftaatlichen Zuschuß zur Renovierung der Walpurgisfirche bitten.- Der Landesverband der hessischen Bürgermeister hat bei der Zweiten Kammer der Antrag gestellt, den Gemeinden des Großherzogtums Hessen zu überlassen, ihre geometrischen Arbeiten entweder vom Großherzogl. Kreisvermessungsamt oder von einem Privatgeometer anfertigen zu lassen. Begründet wird der Antrag mit den hohen Kosten und der Einschränkung des Selbstverwaltungsrechts der Ge
* In einer am Sonntag in Frankfurt a. M. unter dem Vorsitz des Grafen Ortola gehaltenen Versammlung des Ausschusses des Bundes der Landwirte wurde u. a. auch zu der demnächsten Wahl zur Landwirtschaftstammer Stellung genommen. Der Bund will vor allem darauf hinwirken, daß keine Religionsunterschiede" in Detracht tommen. Für das Präsidium wurden Geheimrat Haas und Graf Oriola ernannt. Auch die hessischen Bauern vereine werden nächstens zu der Angelegenheit Stellung nehmen.
H Jubiläum 8. Rheinfahrt. Aus Anlaß des 25jährigen Bestehens des Verbandes Deutscher Handlungs. gehülfen zu Leipzig veranstaltet der Rhein- Main- Gau dieses Verbandes, dem die Kreisvereine Aschaffenburg, Bacharach, Biebrich, Darmstadt, Dillenburg, Frankfurt, Gießen, Kreuznach, Mainz, Miltberg, Offenbach, Bezlar, Wiesbaden und Woras angehören, eine Rheinfahrt von Mainz nach St. Goar und zurück. Die Abfahrt dieses feftlichgeschückten Extra- Salon- Dampfers von Mainz erfolgt vormittags um 912 Uhr. Alles Nähere ist bei den Vertrauensmännern der Kreisvereine oder in Frankfurt a. M., gr. Eschenheimerstr. 6 zu erfahren.
* Moderne Schlaraffen. Die Eisenbahnber waltung ist einem eigenartigen Betrug auf die Spur gekommen. Es ist nämlich festgestellt worden, daß Scankenabteile dritter Klasse mit dazu gehörigen Krankenbetten von gesunden Pesonen bestellt und be nutzt worden sind, die auf diese Weise billig und bequem reisen und namentlich nicht umsteigen wollten. Gegen die Betreffenden soll, da die Bestimmungen lediglich fü für franfe Personen und deren Gunsten, nicht aber füt gesunde Leute getroffen find, Anzeige wegen Betruges erstattet werden.
*
Zur Warnung vor dem Genuß unreifer Stachel beeren möge ein Fall dienen, der sich in Kobnrg ereignet hat. Dort starb ein 6jähriger Knabe nach dem Geneffe dieser unreifen Früchte. * Eine wunderbare Submissions blüte hat das Ausschreiben der Pflasterarbeiten für die Erweiterungsbauten des Kasteler Artilleriedepots gezeitigt. Eine Elberfelder Firma stellte das höchste Gebot mit 56800 Mt. und eine Gonsenheimer Firma das niedrigste mit 36700 mt. Der Preisunterschied beträgt also bei den beiden die Kleinigkeit von 20 100 Mt.
* Obstpreise. Nach den Mitteilungen der Zentral stelle für Obstverwertung in Frankfurt a. M. herriat jest große Nachfrage nach Mirabellen. Ebenfalls start verlangt werden Kirschen und Zwetschen zu Brennzweden. Die Breife betrugen: für den Zentner grüne Stachelbeeren 11 bs 14 M.; Krschen 1. Qualität 18 bis 25 Mt; 2. Qualität 15 bis 18 Mt.; Sauerf rfchen 25 bis 30 Mt.; Mirabellen
*
Bad Nauheim, Fridhemarineamtes, emiliem Rurgebr * Gedern, 9. Ju feit diefen Win Fingerbund, de er Nachtweide sein Altenfbliri, 10 ahi wurde 8mmern iblt.
Frankfurt. Im häulein aus der Kronp badurch zu verhindern,
legte. Damit waren al
frieden. Sie forderten Da fie fich wei erte, w umbullt in die Gefange berbracht.
Mainz Die
hägt bier bereits ihre eine Preiserhöhung de gegen früher einen viel Auch der Bertauf von f 12 B. das halbe bedeutend zurückgegange
Der Ein der Alic
begi Anmeldungen we
Alicejchule
E
in
bev
kau
Da
seb
die
der Ko
die
leis
kon Probemasc
J. Häuser
Neustadt 56.
held bis 1000 TE. atm
bequeme Raten diel od. Schuldschein giet reell u. fanell C.A.W
lin W., Mansteineri beleger. eingetr. Firma fichr. feine Abreffent.
Far Bargewin. Jed. Los gewi
Vermögen Gewinn
durch Beitritt zu amtl. a
gem. Verein! Kein Risik
Gesetzl.staatl. angeordn
Eine Mark
gen
Streng reell! Tiele Mill. Hauptgewin Leinster Treffer höher Prospekt durch allein nahmestelleChr.Hum Fachen, Römerstrass
er Ankauf! Beitritt tä


