Ausgabe 
8.9.1906 Erstes Blatt
 
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gekündigten scharfen Maßnahmen nicht für weitgehend genug. In den Kreisen der Opposition betrachtet man das Kommunique als eine Provolation und nicht als Beruhigungsmittel. Die Anwendung der Gewaltmittel werde den Widerstand nur ver­mehren, zumal man die in Aussicht gestellten Reformen nur für leere Versprechungen halte. Jedenfalls darf man sich auf erneute heftige Kämpfe gefaßt machen.

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** Ein Erlaß des Zaren verfügt wegen der Meutereien im 3. Peterhofer Garde- Regiment die Degradation des Garde regiments. 24 Offiziere, darunter der Kommandeur, wurden tassiert. Unter den Festungstruppen in den Festungen Modlin, Dumblin und Zegrze sind neue Meutereien aus: gebrochen. Es besteht der Verdacht, daß ein Teil der Offiziere die revolutionäre Bewegung unterstützt. Die Lage ist be drohlich.

** Es bestätigt sich, daß Graf Witte nach Peterhof be rufen worden ist. Die allgemein Aussehen erregende Be rufung erfolgte wegen der dringenden Beschaffung einer An: leihe, Witte trifft am 20. September am Barenhofe ein.

** In der Ortschaft Nikolstaja im Kreise Garem ( Astrachan) entstand eine Der aufrührerische Bewegung. Landeshauptmann wurde von der Volksmenge festgenommen, die Wohnung des Landkommissars demoliert, mehrere Waffen: läden geplündert. Kosaten sind nach Nikolskaja unterwegs frankreich.

** Trotzdem die Beschlüsse der Bischofskonferenz streng heim gehalte werden sollten, will man doch über di Resultate unterrichtet sein. Die Bischöfe haben nach bestimm auftretenden Mitteilungen beschlossen, nach dem 12. Dezember ohne die Bildung von Kultusgemeinden die Kirchen weiter zi besuchen und abzuwarten, ob die Polizei die Geistlichen unt Gläubigen ausweisen wird. Die Regierung soll hierzu nich: geneigt sein. Die Bischofskonferenz ist geschlossen worden. Türkei.

** Die Pforte scheint entschlossen zu sein, ihre friegerischen Vorbereitungen mit allem Ernst durchzuführen. Es wird ge plant, daß Frankreich vor der Hand zu Einübungszwecke Maschinengewehre für Lebel- Patronen und zwar 35 für der dritten Korpsbereich( Saloniki) und 35 für den zweiten Korpe. bereich( Adrianopel) samt Exerziermunition der Pforte liefert, die eventuell später gegen 70 neue Maschinengewehre für Mauserpatronen eingetauscht werden sollen. Amerika.

** Aus Washington kommen Nachrichten von einem nenen Panamastaudal. In der Bauverwaltung des Panamafanals sind größere Unregelmäßigkeiten vorgekommen. Die Leiter der einzelnen Sektionen werden durch neue ersetzt werden. Dem Vernehmen nach ist Roosevelt entschlossen, die schuldigen Beamten streng bestrafen zu lassen.

** Die angebahnten Friedensverhandlungen auf Kuba scheinen Fortschritte zu machen. Die Feindseligkeiten sind einstweilen eingestellt. Falls die Unterhandlungen scheitern sollten, wird General Guerra den Gesamtoberbefehl über die Truppen der Rebellen übernehmen. Es ist aber wahrschein­lich, daß der endgültige Frieden bald abgeschlossen wird. Kleine politifche Nachrichten.

Berlin, 7. September. Es bestätigt sich, daß in Mukden ein deutsches Konsulat errichtet wird. Die Japaner ver­weigern die Einrichtung gesonderter Fremdenniederlassungen in der Südmandschurei.

Wien, 7. September. Der Rücktritt des Ministers des Aeußeren für beide Reichshälften, des Grafen Goluchowski scheint bevorzustehen. Ueber seinen Nachfolger schwanken die Vermutungen zwischen den verschiedensten Persönlichkeiten.

Turin, 7. September. Die deutsche Kolonie überreichte dem Bürgermeister der Stadt aus Anlaß der Hundertjahr­feier der Belagerung von Turin eine Reproduktion des im Berliner Zeughause befindlichen Gemäldes Die Schlacht bei Turin" von Knackfuß.

Tanger, 7. September. Die Anhänger des Prätendenten Bu Hamaru haben eine ernste Niederlage durch die Sultans­hruppen erlitten.

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Dof und Gefellschaft.

Anläßlich seiner Anwesenheit in Schlesien hat der Raffer dem Kardinal- Fürstbischof Dr. Kopp, dem Oberpräsidenten bon Schlesien Grafen Zedlitz- Trüßschler und dem Herzog von Ratibor den Schwarzen Adlerorden verliehen.

Soziales Leben.

× Ein Ultimatum der streikenden Stettiner Hafenarbeiter stellt folgende Forderungen an die Reeder: Alle Aus­ständigen kehren auf ihre alten Plätze zurück. Die Arbeits­willigen müssen sofort gekündigt werden, so daß sie nach 14 Tagen verschwinden. Gehen die Reeder auf die Be: dingungen ein, so wird der Lohnkommission das Recht zu­gesprochen, den vor dem Einigungsamt durchberatenen Taris zu unterzeichnen. Lehnen die Reeder ab, so soll weiter gestreift werden. Die Gasarbeiter sind auch in den Generalstreif eingetreten. Veranlassung hierzu gab die Maßregelung von acht Arbeitern, die sich weigerten, ein Kohlenschiff zu entladen. Ihre sofortige Entlassung beant worteten die übrigen Kollegen mit der gemeinsamen Arbeits­einstellung.

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X Zunahme der Streikbewegung im Brüger Kohlenrevier. In Dux ist der Ausstand der Kohlenarbeiter im Steigen be: griffen, die Zahl der Streifenden nahm um 328 gegen die letzte Schicht zu. In Brüɣ find von 36 Schächten 23 im Ausstande begriffen. Bei der letzten Nachtschicht arbeiteten bon 1897 Obertagsarbeitern 1329, von 2958 Grubenarbeitern 755 Mann. Die nächst Brür gelegenen Schächte Mathilde Annahilf und Richard, von denen die beiden letzteren der Lokalbedarf von Brüg decken, haben sich dem Ausstand an geschlossen.

Nab und fern.

+ Gefährliches Kinderspielzeug. Vor einem Hause der Reuterstraße in Berlin spielten einige Kinder mit dem Flizz bogen". Als der 11 jährige Schüler Eckert den Pfeil ab­schoß, tat er dies so ungeschickt, daß die Spitze dem 5 jährigen Sohne des Bahnschaffners Michaelis in das rechte Auge drang. Das Kind wurde zwar sofort in eine dortige Klinik gebracht, doch war das Auge nicht mehr zu retten.

Unter die tertrische" gekommen ist in Rigdorf das 5 jährige Kind des Schlossers Nitsche aus der Warthestraße. Auf das Geschrei des schwer verletzten Kindes eilten mehrere Gäste aus einem Restaurant auf die Straße. Einer der Gäſte, der Buyer Kröbel entsetzte sich über den Anblick des unter dem Wagen liegenden Kindes dermaßen, daß er vom Herzschlag getroffen, leblos zu Boden sank.

In einem Anfall von Irrsinn hat in Eckersbach bei Leipzig ein 13 jähriges Aufwartemädchen namens Blaß dem 10 jährigen Sohn eines Lehrers 30 bis 40 lebensgefährliche Messerstiche beigebracht und sich dann selbst mehrfach verletzt.

Eine Tragödie im Opernhause. Während der Auf­führung der Oper ,, Carmen" im Dresdener Opernhause erschoß fich in einer Loge des I. Ranges ein junger Mann. Unglüd­liche Liebe zu einer Tänzerin soll dem jungen Mann den Re­volver in die Hand gedrückt haben.

Giftige Pilze. Die Arbeiterfamilie Meinert in Ober­Stradam bei Kempen ist nach Genuß von Pilzen lebens­gefährlich ertranft. Die Ehefrau und deren zehnjährige Tochter find der Pilzvergiftung bereits erlegen.

Mord und Selbstmord. In Schleswig wurden der Besizer einer Bonbonfabrik namens Jepsen und dessen Ehe­frau tot aufgefunden. Die Frau lag im Bette mit deutlich fichtbaren Strangulationsmarken am Halse, während der Mann im Stallgebäude des Hauses erhängt aufgefunden wurde. Beide hatten noch am Abend vorher an einer Festlichkeit teilgenommen.

In den Flammen umgekommen. Bei einer Feuers­brunst, die im Insthause eines Gutsbesizers in Seehesten im Kreise Sensburg ausbrach, verbrannten zwei Personen. Mehrere andere wurden hierbei verlegt.

Zu Straßentumulten fam es vorgestern in Frankfurt a. M. Die Schnurgasse war auch diesmal der Schauplatz der Menschenansammlungen. Ein Beamter wurde durch einen Messerstich verlegt.

Aus Furcht vor Strafe hat sich der Polizeikommissar Ulrich aus Selb( Bayern) in Franzensbad erschossen. Das Motiv zur Tat sollen größere Unterschlagungen sein, von denen der Selbstmörder zu befürchten hatte, daß sie jetzt ruch­bar werden.

Eisenbahnunfall. In Dieppe stieß der Pariser Schnell­zug bei Einfahrt in den Hafenbahnhof so heftig gegen einen Prellbock, daß zahlreiche Reisende, die im Begriff waren, aus­zusteigen, auf den Bahnsteig stürzten. Gegen 20 Personen haben Verlegungen davongetragen.

Waldbrand. Beim italienischen Städtchen Tremosine wütet ein großer Waldbrand. Das Feuer hat auch das Dörfchen San Michele ergriffen, das wahrscheinlich verloren ist. Militär versucht vergeblich, dem Brande Einhalt zu tun.

Bunte Tages- Chronik.

Berlin, 7. September. Ein Riefenbrand witete heute in der Fabrik der Aktiengesellschaft für Anilinfabrikation ta Rummelsburg. Mehrere Explosionen sind erfolgt. Es heißt, daß Menschenleben dabei umgekommen sind.

Kopenhagen, 6. September. Der Polarfahrer Wellman ist am 4. d. M. von der Däneninsel nach dem Festland zurück­gefehrt.

Wien, 7. September. Hofrat Dr. Ludwig Boltzmann, Professor an der hiesigen Universität, ist in Duino bei Triest freiwillig aus dem Leben aefchieden.

** Der König von Sachsen verlieh der Großherzogin von Hessen die silberne Lebensrettungs- Medaille für die am 27. Februar 1892 am Großen Garten bewirkte Ecrettung einer Dame auf einem durchgehenden Pferde.

* Der Fürst und die Fürstin zu Solms­Hohensolms- Lich sind zum Besuch auf Jagdschloß Wolfsgarten eingetroffen.

** Blinder Alarm. Gestern Abend kurz nach 8 Uhr wurden die Gießener Feuerwehren alarmiert und bald sah man die Mannschaften über die Straßen eilen. Das Publikum nahm nicht sonderlich Notiz davon, es war durch ote Presse verständigt worden, daß es sich nur um einen blinden Alarm handle. In turzer Zeit waren die Feuerwehrleute an den Sprißenhäusern versammelt und zum Ausrücken fertig. Das Objekt des Brandangriffs war das Brauhaus der Aktienbrauerei. Schnell durchfuhren die Wehren die Straßen in 20 Minuten, vom ersten Signal ab gerechnet, waren sie oben und nahmen dann un­berzüglich die Bekämpfung des Feuers auf. Der Uebung lag die Idee zu Grunde, daß im Mittelbau Feuer aus­gebrochen und den Wehren die Aufgabe zugefallen war, das start bedrohte Wohnhaus zu schüßen. Der vielteilige Lösch. apparat arbeitete ohne Störung. Allmählich fand auch das Publikum sich ein. Nach ungefähr 3/4 Stunden war die Uebung beendet.

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* Der bekannte Politiker und frühere Pfarrer Naumann hat die Folgerung aus seinem Eintreten für den Anschluß des Liberalismus an die Sozialdemokratie ziehen müssen. Er hat seinen Austritt aus dem Verein deutscher Studenten erklärt.

* Ein liberales Parteisekretariat. Die drei Parteien der bürgerlichen Linken, der Freisinnigen Volkspartei, der Freisinnigen Vereinigung und der Deutschen Volkspartei, haben die Mittel zur Errichtung eines gemein­samen Parteisekretariats für Frankfurt und die angrenzenden Wahlbezirke zusammengesteuert. Redakteur Schwarz aus Mühlhausen ist ab 1. Oktober als Parteis fretär engagiert. ** Dienstag- Nachmittag tagte der Ausschuß des landwirtschaftlichen Bezirkvereins Kreises Gießen im Café Ebel. In der Sigung wurde beschlossen, daß der Verein auch nach dem Inslebentreten der Landwirtschaftskammer foctbestehen solle. Dekonomie­rat Weitzel- Lich wurde ersucht, in der demnächst ab­zuhaltenden Versammlung das Landwirtschaftskammer­Gesetz und seine Ausführungsbestimmungen in einem Vortrage zu behandeln.

des

* Vorträge über Obstbau. Der Obstbautechniker des Oberh. Obstbauvereins, Herr H. Wiesner aus Friedberg, beabsichtigt, in nachbenannien Orten des Kreises Gießen Vorträge über Obstbau zu halten und praktische Unter­weisungen an Obstbäumen zu erteilen, und zwar in:

Grüningen am 8. September, abends 8 Uhr, Dorf- Gill 9 Sept., nochm. 3 Uhr und Oberhörgern am 10 Sept abends 8 Uhr.

** Die Gießener Megger Innung unternimm am morgigen Sonntag einen Ausflug nach Dillenburg; in folgedessen werden, wie auch aus einer Bekanntmachung heutigen Inferatenteil hervorgeht, die Mezgerläden bereits um 12 Uhr mittags geschlossen.

*** Die Frau des Gießener Schreinermeisters Pfeil in der Löwengasse hat ihrem L- ben durch Erhängen eir Ende gemacht. Ueber die Motive der traurigen Tat at ber lautet nichts.

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** An dem morgigen Dünsberg- Wetturnen be teiligen sich 45 Vereine mit 256 Betturnern, eine Zahl, die bisher noch nicht erreicht wurde. Vorgeführt werden Frei Hochsprung, Freiwettsprung, Stemmen und Wettlauf. Das Turnen nimmt um 10 Uhr feiner Anfang. Der Extra. zug, der die Turner befördert, wird 8 Uhr 15 von Gießen abgelassen werden.

* gen falscher Auskunftserteilung wurde von der Straffammer in Koblenz der Kaufmann Louis Noll

von Vallendar zu 700 Mt. Geldstrafe, zu 300 Mt. Buße beim schickte fürzlich

und zu den Kosten des Verfahrens verurteilt. Ueber den Kaufmann S. war eine falsche Auskunft erteilt worden, als

mit dem Auftrage

men, denn es müßte

deren Urheber der Angeklagte ermittelt wurde. Ec gab 3u, Junge richtet aus; die betreffende Auskunft für den Kreditreformverein gegeben fomme; der Boje

zu haben, erklärte aber, daß er sie nach bester Ueberzeugunge erteilt habe und auch heute noch für zutreffend halte.

** Fourage Preise. Die Durchschnittspreise betrugen pro August für die bewaffnete Macht im Frieden 100 kg Hafer 18.- Mt., Heu 6.- Mt., Stroh 4.50 Mt, wonach die Militärverwaltung Fourage lieferungen pro September mit einem Aufschlag von fünf vom Hundert zu vergüten hat, und zwar mit 18.90; 6.30; 4.73 Mt.

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Dreschmaschine und Landtagswahl. Unter dieser Spizmarle erzählt der Frk. General- Anz." folgendes:

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Hessischen Gemeinde vor einiger Zeit plöglich gewachsen.

Beglar, 7. Sept.

pelar verhandelt dem nachtehende Fälle: V. A. von C mann 24. Mai am

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vra Fr. Grumbach au Stodes förperlich flagten wollen fich Da ihnen das Geg

16. Juni ds. Js. seine

Auf eigenartige Weise ist die Einwohnerzahl in einer fleinen erfolgt ihre fofenloje Den Bewohnern des Dörfchens war es schon lange nicht recht, daß an der Seelenzahl von 250 noch 18 fehlten, wodurch sie nicht in der Lage waren, einen Wahlmann zu, den Landtagswahlen zu wählen. Ein Schlauberger aber heckte aus, daß das gewünschte Ziel ganz einfach zu erreichen sei, man brauche nur am nächsten Volkszählungstage die Dreschmashine zu bestellen, dann würden die Arbeiter als vorübergehend anwesend gezählt. Nun fam der 1. Dezbr. jenes Jahres, man hörte sein eigenes Wort nicht, so ein Gebrumm und Gesumm war in dem Orte, drei Dresch maschinen arbeiteten in den Bauernhöfen. Und die Volts­zählung ergab 258 Einwohner.

* Rekruten, die demnächst zu ihren Truppenteilen eingezogen werden und der Alters- und Invaliditäts- Ber sicherung unterworfen sind, seien daran erinnert, daß die Quittungsfarten, die ihre Gültigkeit behalten sollen, innerhalb zweier Jahre, vom Tage der Ausstellung an gerechnet, um getauscht resp. mit einem Verlängerungsvermerk versehen werden müssen. Falls dieser Termin in ihre Dienstzeit fällt, werden sie gut tun, das nötige noch vor ihrer Einstellung zu veranlassen.

* Zur Reise nach dem Süden rüsten sich mit sachtem unsere Zugvögel. Den Turmschwalben folgen nunmehr auch unsere Hausschwalben mit der weißen Brust und dem ziegelroten Stehlchen, die jetzt ihre Reise vorbereitungen durch Abhaltung von Versammlungen auf Kirchen und Hausdächern treffen, wo die zierlichen Tierchen des Morgens und Abends in langen Reihen ſizen oder den Sammelplatz in weitem Bogen um fliegen, um immer wieder zu diesem zurückzukehren. Nach ihnen kommen dann Nachtigall, Picol und Fliegen­schnäpper, Stuckfuck und Storch. Für Drosseln und Rotkehlchen ist jetzt die Zeit des Beerengenusses ge kommen und die Meisen laben sich an den Samen­körnern der Sonnenrose und des Möhnes. Bald wird es stiller und stiller in Wald und Garten, und diese Stille bereitet die Herbstahnung vor, die sich der ge= fiederten Welt jetzt bemächtigt.

,, Gesund wie ein Fisch im Wasser."

Welches Glück und welche Zufriedenheit herrschen in dem Hause, wo die Kinder gesund sind wie Fische im Wasser!" Aber wie das fertig bringen? Gebt Scotts Emulsion. ihnen ein gutes Nähr- und Kräftigungsmittgl, wie

Köln- Ehrenfeld, Simrodstraße 33, 6. Jan. 1906. Mein Töchterchen Therese litt mit Jahren an einem schweren Darmkatarrh und andauernden Krämpfen und war infolge dessen so heruntergekommen, so erschreckend mager und schwach, daß wir sie aufgaben. Kein Mittel wollte dem Kind mehr helfen. Da wurde mir durch meine Eltern der Rat gegeben, einmal Scotts Emulsion zu versuchen, und schon nach der ersten Flasche bekam das Kind allmählich wieder Appetit, tranf wieder Milch, die ihr Magen bisher nicht mehr vertragen haite, und nahm seitdem beständig zu Jetzt ist sie 2 Jahre, wiegt 35 Pfund und ist gesund wie ein F im Wasser. ( gez.) Cunibert Persch. Wenn der Appetit zurückkehrt, ist schon viel ge­wonnen. Scotts Emulsion kräftigt den ganzen Körper und somit auch die Verdauungsorgane, da sie großen Nährwert mit Leichtverdaulichkeit verbindet. Dies rühet her von der außerordentlich sorgfältigen Verarbeitung des Tranes( ausschließlich der beste und reinste Nor­wegische Dampftran wird für Scotts Emulsion ver wendet) in einem besonderen Emulgierungsverfahren, dem Scottschen Verfahren. Scott war die erste, ur­sprüngliche Lebertran- Emulsion.

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in laſſen, hatte der Lan einen polizeilichen wogegen er Berufun auf 1 Wt. hecabge if Mit. lommen. Famerbad, 7. Sept. haltenen Bezirkstag des F ubah hitz wurde als fet fordt bestimmt. lia, 7. Sept. Gin f ti in cen nahen Waldun bilenmeilerei betreiben er Zeit ein feltener aft bemühevolle Arbeit nid Prof. Weber aus zahl Forstfach: Studierender ben Jägerhaus.

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