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8.9.1906 Erstes Blatt
 
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Frisches Fleisch als Stückgut. Die Deghe Agrarforr." will nichts davon wissen, daß Sie

nung untere Fleisch als Stückgut versendet werde.

Dillenburg

gerläden bereits

flügels bedeutend vergrößert worden. Dieser Flügel wird jezt ausgebaut, er ist für Einzelhaft eingerichtet und wird im Frühjahr 1907 finer Bestimmung übergeben. Die Zucht haussträflinge, die sich seither in Einzelhaft in der Zellen werden. Die Anstalt zählt gegenwärtig ca. 200 Jafaffen. Ferner sind drei weitere Aufseherwohngebäude in Angriff

tanntmadu blottbetrieb und direkten Fleischversand an die strafanstalt zu Buzzbach befanden, sollen darin untergebracht

t fine Organisation der Landwirtschaft für eignen numenten ist wirtschaftlich nicht rätlich und sozial­lit nicht wünschenswert. Nicht rätlich, weil die

wohl gegenwärtig die geistig bedeutendste und inter­essanteste Unterhaltungsschriftstellerin, sodaß die essanteste Lieferungausgabe ihrer Schriften in gebildeten Kreisen viel Interesse finden dürfte.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Sonntag, noch etwas wärmer, schwache südliche Winde. ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.)

ermeisters Bi fahang gelehrt hat, daß solche Produktionsgenossen- genommen worden, nachdem bereits 1904, bezw. 1905 acht den 9. September. Meist heiter, morgens Nebel, trocken, raurigen Tafelten prosperieren. Und nicht wünschenswert, fortgefeßt wachsende evangelische Gemeinde hat den Bau einer Erhängen aften, die andern ins gelecute Handwerk pfuschen solcher Gebäude vollendet worden sind.

Wetturnen

il ländliche Mittelstand nicht an der Bedrängung Hidtischen Mittelstandes mitarbeiten soll.

Die

-

- Die feit Jahren Kirche beschlossen, die bis Herbst 1907 eingeweiht werden soll. Die politische Gemeinde des größten Teils katholischen

ern, eine Bah duitschaftlichen Organisationen auf diesem Gebiete Dorfes überließ in entgegenkommender Weise den Bauplatz,

ührt werden le fich auf die Verbesserung und Erleichterung der und größere Sammlungen und Spenden ermöglichten den To etilauf, rf gung der Märkte und des Fleischerhandwerks jahrelang projektierten Bau.

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rteilung m fmann Louis& zu 300 Mt.

bendem Schlachtvieh beschränken.

Sie sollen

dem Zweck mit dem Fleischergewerbe Hand in ni pehen, nicht aber versuchen, es auszuschalten. enn er das könnte! Unter dieser Ueber­ift beröffentlicht das Mainzer T." folgendes Geſchichtchen: Der Bürgermeister von Nieder­rteilt. Ueber un beim schichte fürzlich einen Jungen zum Polizei nz mit dem Auftrage an diesen, er solle sofort hmm, denn es müßte ein Sterbeaft gemacht werden. Junge richtet aus Ihr sollt sofort zum Bojer­itjet tomme; der Bojermaster will's Sterwe ab­

erteilt worden,

urde. Es gab formberein geg

Defter Uberzeuge effend halte. Durchschnittsp fnete Macht 6.-M., altung Four m Aufschlag

Wetzlar, 7. Sept. Das Schöffengericht ar verhandelt dem Weßl. Anz." zufolge u. a. nachstehende Fälle: Der Ackerer L. W. und der gmann P. K. von Müncholzhausen sind be­und zwar bigt, am 24. Mai am Forsthaus Stoppelberg den TUTE Fr. Gcumbach aus Münchholzhausen mittels agswahl, Stodes förperlich mißhandelt zu haben. Die -Anz." folgend gplagten wollen sich in der Notwehr befunden hl in einer fle om Da ihnen das Gegenteil nicht bewiesen werden rerfolgt ihre fostenlose Freisprechung. Weil er plöglich gewash 16. Juni bs. 38. ſeine Hühner yatte frei umher­schon lange in laſſen, hatte der Landwirt K. Sch. von Krof­no 18 fcin en polizeilichen Strafbefehl über 2 Wit. et en Bahlmont in, wogegen er Berufung einlegte. Heute wird die lauberger af auf 1 Wif. herabgesetzt, wozu dann noch die

einfach zu erreiben fommen. fzählungstage

Canterbad). 7. Sept. Auf dem in Heblos ab die Arbetter holtenen Bezirkstag des Kriegervereinsbezirks fam der 1. Derbach- Schlitz wurde als Ort für das nächste Be­Bort nicht, so fest fordt bestimmt. Dite, brei Dalia, 7. Sept. Ein hiesiger Unternehmer läßt zur Und die Bt in en nahen Waldungen( Kirchberg bei Jägerhaus) lenmeilerei betreiben. Der Köhler ist gegen früher hren Truppentiler Beit ein seltener Gast in unseren Wäldern geworden, 6 Invaliditätsihevolle Arbeit nicht mehr lohnt. Vor kurzem erinnert, daß ute Prof. Weber aus Gießen mit einer größeren en sollen, inne Forftfach- Studierender den einen dieser Meiler nahe an gerechnet, em Jägerhaus.

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gsvermerk ba Sichenhausen. Vom Rading Bad. Fünf Rad­ihre Dienstzeit from famen von Herchenhain und fuhren mit Blizzugs­r ihrer Einstellchwindigkeit die steile Straße hinab. Auf der Nibber­idhte, an der sich ein altes hölzernes Schußgrländer befindet, en rüften fich lal ein Fahrer die Herrschaft über sein Rad, fuhr gegen schwalben folgeländer und der fühne Riter flog auf seinem Stahl­mit der wei wie etwa 2 Meter hohe Brücke hinab in die Nidder. Die jest thre bedeutenden Hautabschürfungen an Kopf und Gliedern ader Mabfahrer mit dem bloßen Schrecken davon. Versammlung Butzbach, 7. Septbr. Das Landeszuchthaus wo die zierli in langen Rearienloß ist durch den Anbau eines weiteren 8- Men­eitem Bogen m zurückzute Bicol und Flieg ic Drosseln Beerengenuifes an den Sam hnes. Bald p Barten, und d c, die fich der

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* Gambach, 7. Sept. Wie fast überall, so hatten auch die hiesigen Wirte eine Bierpreiserhöhung beschlossen und zwar sollten vom 2. September an nur noch 0,3 Liter zu 10 Pfg. und 0,4 Liter zu 12 Pfg. Dies rief besonders unter den berabfolgt werden. Arbeitern lebhafte Entrüstung hervor und es war den Wirten auch vergönnt einen einzigen Tag auf ihrem Standpunkte zu beharren. Am Sonntag fand eine überaus stark besuchte Protestversammlung statt, in der einstimmig der Beschluß gefaßt wurde, solange feinen Tropfen Bier mehr zu trinken bis die früheren Preise wieder eingesetzt würden. Tatsächlich wurde auch kein Bier mehr getrunken, die Wirte aber sahen sich ge­nötigt, schon am Montag die alten Preise wieder ein­treten zu lassen.

* Frankfurt, 7. Sept. Die Tumulte in der Schnur­gasse wurden auch am dritten Tage fortgesetzt. Die Polizet ließ sich viel gefallen, selbst die unzeitgemäßen Karnevals­und Sylvester- Scherz u. a. wurde mit Knallerbsen ge.

worfen- aber schließlich war sie doch genötigt, zur Waffe ( Stock und Gummischlauch) zu greifen. Die Polizei hatte bis jetzt eisung, shonend vorzugehen. Da aber die Ruhe­störungen nicht unterblieben, so sind die schärferen Maß nahmen begreiflich.

* Mainz, 6. Sept. Gestern Nachmittag machte sich ein junger Mann den Scherz," einen sehrbesen mit Kleidern und Hut zu versehen und ihn in die Küche in stellen. 413 nach einiger Zeit die Mutter des jungen Mannes in die

Küche fam, stürzte sie beim Anblick der fremden Gestalt mit

einem Schrei ohnmächtig zusammen und liegt jetzt vor Schreck frank darnieder.

* Darmstadt, 6. Septbr. Unglückliche Familie. Die Frau des hiesigen wohlhabenden Bäckers Schulz gebar nach zehnjähriger Kinderlosigkeit einer Knaben. Vor Freude wurde sie vom Herzschlage getroffen und war fofort tot. Der Mann wurde vor Schmerz über das Schicksal seiner Frau irrsinnig.

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X Darmstadt, 8. Sept. Hotelverkauf. Das Hotel Darmstädter Hof" soll für 220 000 Mt. verkauft worden sein. Ferner schweben zurzeit Unterhandlungen mit den Besitzern des Restaurants zur Oper und des Café Stamm. Die beiden Häuser sollen nieder­gelegt und an ihrer Stelle ein moderner Hotelneubau errichtet werden.

Literarisches.

* Die längst erwartete billige Lieferungsausgabe von Bertha v. Suttner's Gesammelten Schriften wird soeben vom Verlag Pierson in Dresden angezeigt. Die Suttner ist bekanntlich nicht nur die weltberühmte Friedensvorfämpferin, sondern

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Sleken 8. Sept. Auf dem Senttgen Wochenmartt tofteten Butter per fb 120-1.30 mt., Sabrerier ber Stild 8-9 Vfq., Enteneter St. 0-0 Pig, Käse per St. 6-8 Pfg, Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen ver Vfd. 22 Pfg., Linsen per Pfd. 32 Bfg., Tauben ver Baar 080-1.00 Mr., Hühner per Stüd 1.00-1.60 mt., Hahnen per Stüd 0.80-1.80 Mt., Enten per Stüd 0.00-0 00 mt., Gänse her Pfd 00-00 Pfg.. Ochsenfleisch per Pfd. 80-86 Pfg., Rind­fleisch per Pfd. 80-82 Pfg., Schweinefleisch per Pfd. 80-94 Bfg. Schweinefleisch gesalzen per Pfd. 94-00 Pfa., Kalbfleisch per Pfd. 80-84 fg., Hammelfleisch per Pfd 60-80 Pig., Kartoffeln per 100 Kilo 7.00-8.00 Mt., Zwiebeln per 3tr. 6.00-8.00 mt., Weiskraut per Std. 15-30 Bfd., per St 10-30 Pfg., Aepfel ver Pid 15-20 Pfg., Zwetschenper 3tr. 0.00-000 Mt., Kirschen per Pfd. 00-00 Pfg., Milch per Liter 20 Pfg. Dauer der Marktzeit von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochen­marktverkehrs dürfen bis Beginn der Marktzeit überbaupt nicht und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umherzieher feilgeboten werden.

* Frankfurt a. M.( Heu und Strohmarkt.) Heu 2,70-3,20, Strob 2,70-2,80. As per Zentner. Arbeitsnachweis der Stadt Gießen.

Es können eingestellt werden:

1 Schweizer, 5 landw. Arbeiter, Ziegeleiarbeiter, 3 Schlosser, 1 Schmied, 1 Spengler. 1 Lackierer, 4 Schreiner, 2 Wasch- und Putzfrauen, 1 jüngerer Glaser, 1 Maler( auswärts), 1 Anstreicher, 1 Installateur, Erdarbeiter, 1 Küchenmädchen, 2 Lauffrauen, 1 Lauf­mädchen, 2 Kutscher. 1 Hausbursche, 1 Haushälterin. Lehrlinge: 2 Schlosser, 1 Schmied gegen Ver­

gütung, 1 Spengler, 1 Elektromonteur, 1 Schreiner, 1 Bäcker.

Es suchen Arbeit:

1 Maschinist oder Heizer, 2 Kutscher, 3 Wasch- und

Butzfrauen, 1 Flickerin, 1 Kaufmann, 1 Auslaufer, 1 Lagerarbeiter, 1 Fahrbursche, 1 Haushälterin, 1 Büalerin, 1 Näherin, 2 Lauffrauen, 1 Laufmädchen, 2 Packer, 1 Kassier oder Bureaudierer, 1 Bureaugehilfe. Verantwortlich: für die Politik und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beibe in Gießen.

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