Rr. 211
Erstes Blatt.
baltion u.Hausterpedition: Gießex, Seltersweg 88,
Fernsprechenschluk Kr. 362.
Samstag, den 8. September 1906
Gießener
15. Jahrgang
€
Gratiebellages: Oberbeffifche Familienzeitung( und die Sießener Seifenblasen( wöchentlich).
Neuelle Nachrichten
( Gießener Tageblatt)
Anabhängige Tageszeitung
( Gießener Zeitung)
für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung.
Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Volizeiamtes Gießen und anderer Behörden vo
Ueberraschungen.
Politische Wochenschan.)
Die vergangene Woche ist eine Woche der Ueberraschungen gewesen. Nach den mannigfaltigen Enthüllungen" über wirklich oder angeblich tadelnswerte und unerquickliche Vorloanmnisse in unserer Kolonialverwaltung, nach dem„ Großreinemachen" unter der Beamtenschaft der Kolonialabteilung hätte man alles andere eher erwartet als den Rücktritt des Subprinzen Hohenlohe von der Leitung der Kolonialgeschäfte. Der Erbprinz selbst, der einer der vornehmsten Männer des Reichs und ein Verwandter des Kaisers ist, hat sicher nach bean Amt nicht gegeizt. Aber schwerlich hat er daran gedacht, i einer Aufgabe zu entziehen, zu deren Lösung ihn der Raiser aufgefordert hatte. Die Erkenntnis, daß er durch seinen Berzicht dem Reich einen größeren Dienst leiste, mag seinem tigenen Bewußtsein überraschend gekommen sein. Es ist selbstverständlich, daß er nicht zögerte, der neuen Einsicht schnelle Folge zu leisten. Das wird ihm für die Zukunft unvergessen ein. Zu der einen Ueberraschung fam sofort die zweite, zu ber des unerwarteten Rücktritts die einer unerwarteten Berufung. Die Ernennung des Bankdirektors Dernburg zum Wirklichen Geheimen Rat, Exzellenz und Leiter der Kolonial
abteilung war auch nicht einmal andeutungsweise vorher verlautbart. Das ist um so bemerkenswerter, als die vorbereitenden Verhandlungen immerhin einige Zeit gedauert haben müssen. Uebrigens darf in Erinnerung gerufen werden, baß schon vor Jahren die Absicht bestanden hat, einen flugen Raufmann mit der Leitung der Kolonialgeschäfte zu betrauen. Generaldirektor Wiegand vom Norddeutschen Lloyd war für biesen Bosten ausersehen und lehnte ihn ab. Direktor Dernburg ist jedenfalls opferwilliger gewesen. Bleibt zu hoffen, daß seine Ophewilligfeit in entsprechenden Erfolgen thren Lohn finden wird.
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Eine andere Art Ueberraschung, mit ungeteilter Freude aufgenommen, war die Veröffentlichung des Rechnungsabschlusses für das vergangene Etatsjahr. Das Reich hat einen Ueberschuß zu verzeichnen. Das ist um so bedeutungsvoller, als nicht die Ausgaben hinter den Voranschlägen zurückgeblieben sind, sondern die Einnahmen die Erwartungen überStiegen haben. Das ist frohe Kunde, denn trotz der neuen Steuern, die vor furzem erst eingeführt worden sind, hatten mir Ursache, einer abermaligen erfinderischen Tätigkeit unseres wackeren Reichsschapsekretärs Freiherrn von Stengel entgegen zu sehen. Nun darf er sich Ruhe gönnen und wir auch. Keine Ueberraschung, aber ein Ereignis, das in ganz Deutschland freudigste Anteilnahme findet, ist das fünfzigjährige Regierungsjubiläum des Großherzogs von Baden, der in einem langen Leben Liebe gesät und Verehrung geerntet hat. Die russische Regierung, das war zu erwarten, hat auf die furchtbaren Attentate der jüngsten Zeit eine Antwort gefunden. Doch der Inhalt der Antwort ist überraschend genug. Fast durch das ganze Reich, soweit es schon unter Kriegsrecht steht, werden Feldkriegsgerichte eingeführt, die man ebensogut Schnellkriegsgerichte nennen könnte. Das Strafmaß wird verschärft, dem Verbrechen soll binnen 24 Stunden das unangreifbare Urteil gesprochen und vollstreckt werden. Urteil, das man binnen 24 Stunden vollstrecken kann und für das man ein Kriegsgericht bemüht, tenn nur ein Todesurteil sein. Daß es bisher an solchen gefehlt hätte, wird niemand behaupten; daß dieses Mittel Rußland gesunden macht, wird niemand glauben. Anerkennung verdient, daß die russische Regierung bei alledem verspricht, auf der Bah: der Reformen ausharren zu wollen. Freilich hat den Versprechungen, die man gleichartig schon oft gehört, bisher noch stets die ErFüllung gefehlt. Man muß schon ein Fanatiker der Leichtgläubigfeit sein, um hier nicht Zweifel, sehr ernste Zweifel Bu hegen.
Ein
Aus Südafrika ist gleichfalls überraschende Kunde getommen, nicht von einem schon eingeleiteten, sondern von einem sich vorbereitenden Ereignis. Natal und Oranje wollen oder sollen sich mit Transvaal vereinigen. Das ist jedenfalls kluge Politik. Die früher selbständigen Staatsgebilde werden die verlorene Autonomie leichter verschmerzen, wenn sie aus der Verschmelzung neue wirtschaftliche Kraft gewinnen. Die drei vormals getrennten Staaten können die Annerion nicht länger beflagen, wenn sie in freiem Entschluß des alten Sonderdaseins sich ohnehin entschlagen. Ueberraschende Meldung ist auch aus Amerila zu uns gedrungen. Die Vereinigten Staaten von Amerika haben durch ihre Presse immer die Meinung zu verbreiten der= flanden, als sei es aller Amerifaner Ehrgeiz und inniger Bunsch, in der Union aufzugehen. Von diesem ehrgeizigen Bunsch sind wenigstens die Merikaner frei. Sie hassen ihre nordischen Brüder mit recht kräftigem Haß und geben ihm etwas wilden Ausdruck. Nordamerika wird noch recht viele moralische Eroberungen" machen müssen.
Großherzog Friedrich von Baden.
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Zu feinem 80. Geburtstage.
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Am 5. September waren 50 Jahre vergangen, seitdem Broßherzog Friedrich von Baden den Thron des Hauses Bähringen bestieg. Heute, am 9. September, vollendete der Bürst das 80. Lebensjahr.
Sein goldenes Regierungsjubiläum hätte er schon am 24. April 1902 feiern können. Denn nach dem Tode seines Vaters, Großherzog Leopold, war er fast 42 Jahr lang Regent, ehe er Großherzog wurde. Zwischen ihm und dem Thron hatte sein älterer Bruder Ludwig gestanden, der regierungsunfähig war.
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Unter schweren inneren Wirrnissen hatte Großherzog Friedrich die Regentschaft angetreten. Als der Konflikt um die Elbherzogtümer ausbrach, trat Baden unter dem Großherzog Friedrich für das Recht des Augustenburgers auf die Erbfolge in Schleswig Holstein ein. Doch die andere Gestaltung der Dinge im Norden unseres Vaterlandes ließ in Baden keine Ver= stimmung zurück. In der deutschen Frage wäre Großherzog Friedrich gern sofort mit Preußen gegangen. Er stimmte auch im Bundestag nicht mit der Mehrheit, die Preußen mit Reichsexekution bedrohte und den Krieg unvermeidlich machte. Aber Preußen selbst mußte erklären, daß es nicht imstande sei, Baden zu schützen, und so zog das badische Kontingent gegen Preußen. Nicht mit Begeisterung. Die badische Division erhielt schnell den Befehl zur Heimkehr. Als die Zeit gefommen war, zögerte Großherzog Friedrich in treuer deutscher Gesinnung keinen Augenblick, seine Landesfinder zum preußischen Heer stoßen und mit den anderen Kontingenten nach Frankreich marschieren zu lassen. Den Reichsgedanfon hatte er vor vielen gedacht und gehegt und nach besten Kräften gefördert. Der Schwiegersohn Kaiser Wilhelms war des ersten Deutschen Kaisers getreuester Paladin.
Der Großherzog hat anläßlich seines 80. Geburtstages eine große Anzahl von Ordensverleihungen und Hangerhöhungen verfügt. Die vom Großherzog neugestiftete Friedrich Luisenmedaille ist an 900 Personen ohne Rücksicht auf Stand, confession und Beruf, soweit sie sich auf dem Gebiete der öffentlichen Wohlfahrt verdient gemacht haben, verliehen worden.
Nicht blos das badische Volk, sondern alles deutsche Volk verehrt den Großherzog Friedrich, den Nestor unter den deutschen Fürsten und wünscht ihm einen langen, woffenlosen, glücklichen Lebensabend.
Die Kaiferparade in Schlesien.
Pl. Breslau, 7. September.
Die glänzenden militärischen Schauspiele, die im dies. jährigen Kaisermanöver ihren Abschluß finden sollen, haben heute mit der Parade der am Manöver teilnehmenden Truppen auf dem Gandauer Felde begonnen. War schon ber gestrige Einzugstag dem Publikum ein Festtag, so steigerte fich heute die Neugier womöglich noch und mancher mag wohl seinen Nachtschlummer ganz oder teilweise geopfert haben, um nur rechtzeitig am Plaze zu sein und den Auszug der Regimenter, den Aufmarsch der spalierbildenden Innungen und Vereine und die Anfahrt der Fürstlichkeiten nicht zu bersäumen. Die Absperrungen waren wieder ziemlich streng durchgeführt; auf die Berliner Chaussee wurden bereits von früh um 4 Uhr ab selbst Fußgänger nicht mehr zugelassen. Es hieß also früh aufstehen.
Um 8 Uhr hatten sämtliche Truppen das Paradefeld errcicht und bis 1/4 Stunde vor dem auf 9 Uhr angesezten Beginn der Parade die Aufstellung beendet. Es standen in der Parade 12 Infanterieregimenter, 9 Kavallerie- und 9 Artillerieregimenter, je ein Train-, Pionier- und Jägerbataillon, 2 Maschinengewehrabteilungen, das freiwillige Automobilkorps und die Korps- Telegraphenabteilung. Von ihnen nahm jedoch das Automobilkorps nicht am Vorbeimarsch teil. Vor den Truppen hatten 3000 Mann Abgeordnete der Kriegervereine, unter Führung des Generalmajors Trapp von Ehrenschild, des Provinzialverbandsvorsitzenden, die Kriegsschule Neiße, das Kadettenhaus Wahlstatt, die Unteroffiziervorschule Wohlau und die inaktiven Offiziere Aufstellung genommen.
Kurz vor 9 Uhr traf die Kaiserin zu Wagen auf dem Paradefelde ein, von vier Zügen der Ohlauer Husaren esfortiert. Sie war auf dem Wege durch die Wallstraße und den Königsplaz bis zum Paradefelde vom Publikum lebhaft begrüßt worden. Der Kaiser hatte sich im Automobil vom Schlosse nach dem Gasthause zum letzten Heller" begeben, wo er zu Pferde stieg, um die dort wartende Fahnenkompagnie des Grenadierregiments 10 mit den vor kurzem geweihten neuen Fahnen auf das Paradefeld zu führen. Vor der Mitte der Paradefront machte der Kaiser Halt und übergab mit einer Ansprache den Regimentskommandeuren die neuen Fahnen, während die Truppen präsentierten. Nachdem die Fahnen an die Regimenter abgegeben waren, ritt der Kaiser gefolgt von der Kaiserin die Fronten ab und befahl dann den Vorbes marsch.
Die Fußtruppen defilierten in Regiments kolonnen, die berittenen Regimenter in Eskadronfronten im Schritt mit halben Abständen und im Trab. Der Kaiser führte beide Male die Leib- Gardehusaren, die Leibkürassiere und die sachfischen 21. Ulanen, der König von Sachsen führte sein 12. Feldartillerie- Regiment, die Erbprinzessin von SachsenMeiningen ihr Regiment Nr. 11, Prinz Johann Georg von Sachsen defilierte mit den 2. Garde- Ulanen. Das Automobils forps hatte mit 50 Wagen in der Front Aufstellung genommen. Der Vorsitzende des Kriegerverbandes überreichte dem Kaiser den Frontrapport.
Ver parade selbst wohnten die sämtlichen anwesenden Fürstlichkeiten bei. Die Tribünen waren überfüllt und da man weder Marketender noch Restaurationen zugelassen hatte, entwickelte sich auf und neben den Tribünen bald ein reger Kneipverkehr aus mitgebrachten Vorräten. Wer sich nicht vorgesehen hatte, bekam nichts und da die Parade über drei Stunden dauerte und niemand vom Paradefelde gelassen wurde, bevor der Kaiser abgeritten war, wird mancher wohl das Hungern und Dursten gründlich gelernt haben. Nach 11 Uhr erst war der Vorbeimarsch zu Ende, dem die Kritik folgte. Dann rückten die Regimenter vom Felde ab; der Kaiser aber setzte sich an die Spitze der Fahnen- und Standartenabteilung, die vom Füfilierregiment 38 und dem Husarenregiment 4 gestellt wurde und führte sie nach dem Schlosse zurück. Auf dem Wege hatte inzwischen das Spalier Aufstellung genommen. Zuerst vom Paradefelde aus die Striegervereine, etwa 13 000 Mann, dann die Innungen, Arbeiter- und Beamtenvereine, die Schüler und Schülerinnen der höheren Lehranstalten, Mittel- und Volksschulen, zu sammen etwa 5000 Kinder. Zur Vorsorge war auch die Sanitätstolonne ausgerückt, die den ganzen Weg mit Wachen befest hatte; glücklicherweise wurde sie wenig in Anspruch ge
nommen.
Die Rückkehr des Kaiserpaares vom Paradefelde war eine Wiederholung des gestrigen Einzuges und wer sich gestern in Hurrarufen und Tücherschwenken noch nicht genug getan hatte, der holte es heute getreulich nach. Augen und Ohren haben gestern und heute jedenfalls reichlich zu tun gehabt, um alles Gebotene in sich aufzunehmen. Kaum hatte sich die Menge auf den Straßen etwas verloren, da staute sich schon wieder in der Umgegend des Schlosses der Verkehr, denn hier begann die Auffahrt zu dem um 7 Uhr stattfindenden Paradediner und man durfte sich doch den Anblick der vielen fremden Fürstlichkeiten und Offiziere in ihren recht malerischen Uniformen nicht entgehen lassen. Und kaum war dies Schauspiel vorüber, so galt es sich einen Platz zum Zapfenstreich zu sichern, der um 92 Uhr auf dem Palaisplage stattfand und an dem die Musikkorps und Spielleute aller Truppen, die in Parade gestanden hatten, teilnahmen. Der Balaisplay war zu diesem Militärkonzert" mit einer besonderen elektrischen Beleuchtung bersehen worden; ein hohes Pult zwischen zwei Flaggenmasten war für den Dirigenten des Zapfenstreiches, Armeemufik Inspizienten Professor Roßberg, ein zweites fleineres für den Dirigenten der Spielleute errichtet. Der Plaz selbst war für das Publikum gesperrt. Ein großer Teil der Schaulustigen begnügte sich daher, fich die alten Armeemärsche, die das Hauptprogramm bildeten, von weitem anzuhören und zog lieber durch die festlich geschmückten Straßen der Stadt, die heute im Glanze der Illumination erstrahlten. Die Bes teiligung an der Beleuchtung war allgemein, und es ist des= wegen nicht möglich, einzelne hervorragende Objekte herauszugreifen. Das Publikum, das sich geduldig auf den Straßen schob und drückte oder auch drücken ließ, quittierte jede leuchtende Ueberraschung mit lauten Ausdrücken der Bes wunderung und bis in die Nacht hinein, als schon die farbigen Lichter und Flammen nach und nach verlöscht waren, währte noch das Leben in den Straßen und Restaurants und bewies, daß die Breslauer die Kaiserparade gründlich feierten. Sie holten nach, was ihnen vormittags auf dem Paradefelde an Getränken entgangen max.
Politifche Rundschau.
Deutfches Relch.
* In englischen Blättern spuken wieder einmal Gerüchte über Verhandlungen zur Erneuerung des Dreibundes. Italien solle dabei besondere Forderungen stellen. Alle diese Meldungen find erfunden, da der Dreibund in bisheriger Weise fortbesteht und keinerlei Verhandlungen stattfinden, noch beabsichtigt find.
* Bei der in Frankfurt a. M. tagenden Bersammlung beutscher Kriminalisten hielt der Landgerichtsdirektor Dr. Aschrott einen interessanten Vortrag über die Reform des Strafprozesses. Der Redner forderte Beseitigung der gericht. lichen Voruntersuchungen und Uebernahme des Vorberfahrens durch den Staatsanwalt. Die angestellten Ermittelungen sollen den Gerichten nicht vorgelegt werden. Ueberall sei eine geschulte Kriminalpolizei zu errichten. Ferner empfahl Dr. Aschrott eine Reform der Untersuchungshaft in dem Sinne, daß dem Angeschuldigten größerer Schutz zuteil werde.
* Der Reichsverband der Nationalliberalen Jugendbereine" begann seine diesjährige Tagung in Hannover. Die Besprechungen drehen sich in erster Linie um die Wahlen des Jahres 1908 und die Aufgaben, die sich aus der gegenwärtigen politischen Lage ergeben. Dem Verbandstage liegen Reso lutionen gegen das preußische Schulgeset in seiner jezigen Form und für schnelleren Ausbau der Flotte bor. Rufeland.
** Die Aufnahme des Regierungs- Manifestes, welches das Standrecht fast über ganz Rußland verhängt und gleichzeitig Reformen anfündigt, ist natürlich je nach der politischen Parteistellung sehr verschieden. Ziemlich zurückhaltend äußern fich die reaktionären Blätter, ein Teil von ihnen hält die an
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HEELS1144
Berr fonten und fe befolgten but ex finete, daß fie fteten bleiben
Beichen.
zeugt, daß Thr mich nicht licht in geht u Tut Euch, bitte, feinen Zwang an, denn ich bin davon überauf welchem Fuße wir in Bufnnft zu einander stehen werden. tun, daß das Resultat dieser Zusammenkunft entscheiden wird, Euch hier zu machen. Ich möchte Euch indessen fund ich heiße Euch willkommen; versucht es, es
Sch glaube nicht, daß es in feiner Natur
nicht
Tetben.
zichten?" macht, hat ihm redet, wollt Ihr auf die Vollziehung des Vertrages Die Dame hat ihm nie Hoffnung auf ihre Gegenliebe ge liegt, so zu lieben. nicht einmal freundlich zugelächelt.
Also
ber
ballte seine Fäuste so fest, daß seine Fingernägel in das Fleisch Das Gesicht des Grafen verfinsterte sich noch mehr;
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Sohn
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rennen?"— ,, a,
aber Sie hatten einen älteren
" Das war Graf Franz." Damals lebte er wohl nach Abfassung des Vertrages ist er gestorben." Witwe Hinterlassen." Wieder rang Allendorf nach Atem; noch lebte, als der zweite Teil des Vertrages abgefaßt wurde." Bruder, der seinem Vater als Graf Allendorf folgte, und ber aber in weniger als einem Jahr " Ja."— ,, Hat er nicht eine
auf
ben re
bies natürlichenffuren
Heine Gespräche
mich auch
denn mir los. das? Laheute mit Vergnügen an meine Arbeit gesetzt, da- was ist bereits 14 Tage in angenehmster Ruhe und hatte denn des Hauses einum mich über bie musitalfenpft. es Sämtliche Tonleitern, bald schnell, bald Jam tata dibati" ging es reichlich zu beruhigen. Go the differeng plöglich über


