sammenzutreffen, doch habe ihn die vorzeitige Veröffentlichung dieser Absicht und die hieran geknüpfte Erörterung in der Presse veranlaßt, von dieser Begegnung abzusehen.
Cürkei.
** Ein französisch- türkischer Konflikt scheint infolge der Besehung der Daje Djanet im Hinterlande con Tripolis durch türfische Truppen bevorzustehen. In Paris herrscht infolge der Nachricht große Erregung. Die Pforte behauptet da gegen, daß Djanet immer türkisch gewesen und zu Tripolis, nicht zum Hinterlande gehört habe. Frankreich habe also teinen Grund zur Erregung.
Balkanftaaten.
** In Bulgarien haben antigriechische Kundgebungen stattgefunden, an denen sich etwa 20 000 Personen beteiligten Es wurden Resolutionen gefaßt, in denen Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Griechenland, wenn die Einfälle der griechischen Banden nicht aufhören, Ausweisung alier griechischen Priester und Lehrer, und schließlich die Bontottierung des griechischen Handels durch die bulgarische Bevölkerung gefordert wird.
Italien.
** Ein Regierungserlaß beschränkt den Aufenthalt fremder Kriegsschiffe in den militärischen Häfen Italiens auf acht Tage und verfügt, daß nie mehr als drei Schiffe der= selben Nation fich in einem und demselben Hafen befinden sollen.
Hof und Gefellfchaft.
*** Der Kaiser hat sich gestern nach Munster begeben, um dort Truppenbesichtigungen vorzunehmen. Die Kaiserin ist nach Kassel abgereist.
Deer und flotte.
Antimilitarismus in Frankreich. Ein Rundschreiben des Kriegministers Etienne an die Korpskommandanten bringt Lesen zur Kenntnis, daß die Unteroffiziere beim Verlassen der Infanterieschule von Saint Maigent antimilitaristische Ideen zur Schau getragen und erklärt hätten, daß sie in der Armee nur blieben, um Anhänger zu gewinnen. Der Minister macht auf diesen Geist, der schlimme Folgen für die Disziplin und die Einheitlichkeit in der Armee haben fönne, aufmerksam und bittet, ihm die Offiziere, die Anlaß zu derartigen Ausstellungen geben, zu nennen.
Soziales Leben.
× Massenanssperrung. In Verviers haben die Arbeitgeber der dortigen Webeindustrie wegen Streitigkeiten mit den Arbeitnehmern die Sperre über sämtliche Webereiarbeiter verhängt. Es feiern bereits über 3000 Arbeiter; die Sperre wird sich auf 30 000 Arbeiter erstrecken.
× Die Arbeitslosen- Versicherung, mit der die Stadt Leipzig einen Versuch gemacht hat, ist im Jahre 1905/6 wenig in Anspruch genommen worden. Arbeitslos wurden nur 13 Arbeiter mit 285 Arbeitslosigkeits- Tagen, für die 229,50 M. an Tagegeldern gezahlt wurden. Die Verwaltungskosten im Jahre von 511 M. wurden durch Zinsen und sonstige Einnahmen gedeckt, sodaß ein Betriebsüberschuß von 1215 M. berblieb. Das Gesamtvermögen der Kasse stellte sich Ende April auf 17054 M., ausschließlich 40 200 M. Garantiezeichnungen. In Stellung fonnten 15 Versicherte gebracht werden. Seit Errichtung der, Kasse( 1. Januar 1905) vers sicherten sich 174 Personen. Der Mitgliederbestand betrug am Schlusse des Berichtsjahres 143 und hat sich seitdem auf 162 erhöht.
× Zur Arbeiterbewegung des Aachener Hüttenvereins wird gemeldet: In einer von ca. 450 Arbeitern des Hirsch= Dunkerschen Verbandes einberufenen Versammlung wurde mitgeteilt, daß ca. 30 der 867 Arbeiter, die zum 15. August gekündigt hatten, die Kündigung zurückgezogen haben. Weitere Zurücknahmen sollten gestern erfolgen. Die Versammlung be Schloß einstimmig, daß die Kündigungen, die nicht bis gestern abends zurückgenommen sind, aufrechterhalten werden sollen, und gab der Hoffnung Ausdruck, daß ein Ausgleich durch beiderseitiges Nachgeben möglich werden würde.
Die Schiffskatastrophe bei Cartagena.
Wieder hat eine furchtbare Dampferkatastrophe Hunderte von Menschenleben vernichtet, viele Familien in Trauer ges stürzt, zahllose Kinder zu Waisen gemacht. Sonntag meldete der Draht kurz, daß zwischen Cartagena und der Insel Hormigas der italienische Dampfer Sirio“ gescheitert und untergegangen sei. Später wurde bekannt, daß mehr als dreihundert Menschen bei dem Unglück ihr Leben verloren haben. Erschüttert mußten die zu Hilfe eilenden Fischer und Schiffsbesagungen fremder Dampfer mitansehen, wie die Schiffbrüchigen in verzweifeltem Kampfe um das Leben, ihre Rettung selbst vereitelten und vor den Augen der Retter in den Fluten versanten, während sich die gesamte Be fagung in Sicherheit brachte!
Verhaftung der Unteroffiziere.
Der Umstand, daß die Schiffsmannschaft sich gerettet, die unglücklichen Passagiere aber verbrecherisch dem Untergang überlassen hat, hat auch die an sich wenig temperamentvollen spanischen Behörden veranlaßt, rasch zuzugreifen. Ein Madrider Telegramm meldet:
Die Unteroffiziere des„ Sirio“ sind auf Veranlaffung der Staatsanwaltschaft verhaftet worden. Die Behörden in Cartagena hat eine Untersuchung über die Vorgänge eingeleitet.
Außerdem behaupten Madrider Blätter, der Kapitän des Sirio" habe auch den" Perseus" befehligt, der vor kurzem bor Cartagena Schiffbruch erlitten hat.
"
Die Katastrophe.
Der Dampfer ,, Sirio" war am 2. August von Genua mit 118 Personen Besatzung und 570 Auswanderern nach BuenosAires in See gegangen. In Barcelona waren weitere 240 Auswandererpassagiere an Bord gegangen. Wie das Unglück entstanden ist, wird wohl faum aufgeklärt werden. Augenscheinlich trifft die Schuld den Kapitän, der entweder des Fahrwassers unfundig oder betrunken war. Gegen 5 Uhr nachmittags, wenige Stunden nach der Ausfahrt aus Barcelona lief der ,, Sirio" auf ein Riff in der Nähe des Kap de Palos, dicht vor dem spanischen Hafen Cartagena, und fant sofort mit dem Hinterteil ein. Die Besazung des
Dampfers zeigte sich der Katastrophe gegenüber absoluf un fähig. Anstatt ihre Hilfe den Basagieren, besonders dei Frauen und Kindern angebeiben zu lassen, suchten di Matrofen in der rohesten Weise selbst ihr Leben zu retter und zwischen ihnen und den Fahrgästen entspannen sich ver zweifelte Kämpfe um die Rettungsboote.
Beim Rettungswerk.
Entsetzliche Szenen ereigneten sich. Zwar eilten sofort Fischer, die in der Nähe Nezze zogen, sowie mehrere Dampfer, barunter ein französischer und ein deutscher, herbei und suchter zu retten, was noch zu retten war. Aber die Besatzung dej Siric, dessen Kapitän im Augenblick der Katastrophe Selbft mord verübt hatte, als er das angerichtete Unheil erkannte, machte die Rettungsarbeit teilweise zu nichte. Erst als dei Kapitän des spanischen Dampfers Joven Miguel" beim„, Sirio“ anlegte und mit dem Revolver in der Hand seine Besatzung zur Hilfeleistung zwang, fonnten 300 Passagiere gerettel werden. Ein anderer spanischer Dampfer rettete 200 Per sonen. Von Booten und anderen Schiffen wurden den Sinfenden Taue zugeworfen und dadurch im ganzen etwa 600 Personen gerettet. 345 Fahrgäste werden vermißt, aber die Schiffsmannschaft ist, wie die Besizerin des Dampjers stolz nerfündet, gerettet.
Die Opfer.
Die meisten der Ertrunkenen sind Jtaliener und Spanier. Unter den Opfern befindet sich der Erzbischof von Sao Paulo in Brasilien, während der Erzbischof von Para gerettet wurde. Die Passagierliste des untergegangenen Dampfers enthält nur drei deutsche Namen: Leopold Polizer, Franz Weber uno Christina Heutlinger. Von diesen ist Boliger gerettet worden. Die Verunglückten find meist Frauen und Kinder, Passagiere der ersten und zweiten Kajüte. Mehrere Leichen sind bereits geborgen. Da einige Dampfer Gerettete aufnahmen und mit ihnen die Fahrt fortsegten, ist die Zahl der Opfer hoffentlich fleiner als man annimmt. Die Mehrzahl der Geretteten befindet sich auf Kap Palos in kritischer Lage; es fehlt ihnen an Lebensmitteln und Kleidungsstücken. Die Behörden von Cartagena haben sich bereits dorthin begeben, un den Schiffbrüchigen Hilfe und Lebensmittel zu bringen. Leider sind bei den Rettungsversuchen mehrere Fischer umgekommen. Hoffent lich gelang es inzwischen, die in Gefahr befindlichen Schiffbrüchigen in Sicherheit zu bringen. Erst dann wird es möglich sein, sich ein Bild von der Größe des Unglücks zu machen, das in der Geschichte des Dampferverkehrs glüdlicherweise selten ist.
*
*
*
Augenzeugen berichten: Der„ Sirio" sank plöglich und war in den Fluten verschwunden, während sich auf der Brücke noch viele Passagiere befanden. Die über und über gefüllten Rettungsboote gingen sofort unter, wobei sich wilde Kämpfe abspielten. Der Sirio" wird als verloren angesehen.
"
Nab und Fern.
† Wetterschäden. Im Berner Oberland hat ein ver Heerender Wolfeubruch ungeheuren Schaden angerichtet. Am Brienzer See sind die Bäume umgerissen, die Bahndämme überschüttet und weggeschwemmt. Der Bahnverkehr und der Telegraph ist unterbrochen. Bei Interlaken ist das Elektrizitätswerk in Gefahr. Eine Frau wurde fortgeschwemmt. Auch Grindlwald ist schwer vom Unwetter betroffen worden; die Bahnlinie Visp- Zermatt ist ebenfalls wegen Erdrutschungen unterbrochen.
† Wieder das Schießgewehr. Ein Sohn des Ritterguts. besitzers von Schön auf Weßlienen machte sich mit dem Gewehr seines Bruders, das dieser geladen im Zimmer hatte stehen lassen, zu tun, als unerwartet das Stubenmädchen ins Zimmer trat. Hierdurch erschreckt, ließ der Junge das Gewehr fallen, dieses entlud sich, und durch den Kopf geschossen fiel das Mädchen tot zu Boden.
† Lebende Fackeln. Auf dem Schlackenberge der Henrichs. hütte in Hattingen( Westfalen) explodierte eine glühende Schlackenmasse. Vier Arbeiter brannten lichterloh. Der Schachtmeister lief in seiner Todesangst in die am Fuße des Berges vorbeifließende Ruhr, um die Flammen zu ersticken; seine Verlegungen sind dadurch noch schwerer geworden. Ein Arbeiter ist bereits gestorben.
† Schwerer Motorunfall. In der Nähe des Dorfes Rabenstein rannte der Motor des Werkmeisters Fehrmann gegen einen Baum, der Werkmeister Leske, der in dem Anhänger saß, wurde ebenfalls herausgeschleudert. Fehrmann blieb mit zerschmettertem Schädel tot liegen. Leske erlitt einen Oberschenkelbruch und schwere innere Verlegungen.
† Grubenbrand. Auf der Grube Bollenbach in Herdorf ( Siegerland) geriet eine Förderstrecke durch die Unvorsichtigkeit jüngerer Sergleute der Frühschicht in Brand. Als die Nachmittagsschicht einfuhr, zwang dichter Rauch und Gasgeruch die Belegschaft zu schleuniger Flucht. Die Erzförderung wurde sofort eingestellt und die gesamte Belegschaft zu Tage gefördert, da zu befürchten war, daß eine Dynamitexplosion stattfinden könnte.
† Schriftstellermisere. Der jugendliche Schriftsteller Erich Salberg in Erfurt hat seine Geliebte, die 31 jährige Fahrfartenverfäuferin Elise Gebhardt, durch Revolverschüsse ers mordet. Hierauf richtete der Mörder die Waffe gegen sich selbst und brachte sich tödliche Verlegungen bei.
† Der weiße Tod. Beim Aufstieg auf den Montblanc wurde von einer Gruppe von Soldaten und Studenten die Leiche des deutschen Studenten Gunter aufgefunden. Dicht daneben wurden die Sfelette zweier französischer Deserteure gesunden, die seit ungefähr 5 Jahren vermißt werden.
† Für 180 000 Mark Schmud gestohlen wurde in Ostende während der Nacht, einer befannten Lebedame aus Berlin. Die Bestohlene war, als der Diebstahl geschah, bei einer Ballfestlichkeit im Kursaal. Wer weiß, ob's wahr ist! Cages- Chronik.
Salle a. C., 6. Auguft. Dem Stationsvorsteher Grimm wurde gestern vormittag vom Magdeburger Schnellzug der Kopf vom Sumpf getrennt.
Köln, 6. Auguft. Mehrere Burschen griffen in der ver: gangenen Nacht vier Schußleute tätlich an, nahmen ihnen die Seitengewehre weg und zerbrachen sie. Der Vater eines der Burschen, ein Mann von 45 Jahren, der acht Kinder hat, wurde erschossen.
Berlin, 6. August. Hier ist der 28jährige Buchhalter Walter Laud, der bei einer hiesigen Firma ieit längerer Zeit in Stellung war, mit 10 700 Mart did gebrannt.
† Vom Automobil zerrissen. In Sauley bei Metz wurde eine aus Frankreich stammende Frau, die dort zu Besuch toar, als fie quer über die Straße ging, von einem dahe sausenden Automobil überfahren, eine Strecke weit geschleifst und völlig in Stücke zerrissen. Leider ist es nicht gelungen, die Identität der Wageninsassen festzustellen.
† Opfer der Berge. Eine Gesellschaft von Touristen, unter welcher sich der Berliner Akademiker Heinrich Sigert und ein Kaufmann aus Hannover nebst seinen Söhnen befand, ist vom Großglockner abgestürzt. Die Abgestürzten find ziemlich schwer verletzt. Von den vermißten drei Touristen im Oytal sind die Herren Blank und Müller tot aufgefunden worden. Sie sind 150 Meter abgestürzt. Der dritte Tourist Namens Wieland ist gerettet worden. Besteigrng des Berges Kteiner Wilder stürzten der Tourifi Blank und der Träger Müller aus Oberstdorf ab und blieben tot. Ein zweiter Tourist blieb unverletzt.
-
Bei
† Vom Schicksal ereilt. Der Bahnassistent Piatkiewicz aus Bentschen, welcher in Guben auf seine von ihm getrennt lebende Ehefrau einen Mordversuch unternommen hat, ist in Detsch bei Gautzsch verhaftet worden.
+ Ein furchtbarer Orkan hat England heimgesucht. In vielen Städten wurden die Straßen in reißende Ströme ver wandelt. Eisenbahnzüge konnten nicht verfehren und un geheurer Schaden wurde überall angerichtet. Ein militärisches Lager bei Seaford wurde fast vollständig vernichtet. Viele Personen wurden vom Bliz getötet.
Aus dem Gerichtsfaal.
beruht auf einer Fürften Jojef von 1897 getrennt ift feine Gemahlin d
Bringeffin Chimay entgehen laffen. = Im mat teit Seilbronn g Abfunft. Gines nicht in der Nähe
§ Der Fall Milewska. In der Affäre des ehemaligen Kammerfräuleins Milewska ist eine sensationelle Wendung zu berzeichnen: der Kaiser hat die Genehmigung zur Strafverfolgung des Herzogs Ernst Günther zu Schleswig- Holstein abgelehnt. Bekanntlich war Fräulein Milewska, Hofdame der inzwischen verstorbenen Prinzessin Amalie von Schleswig- Holstein, vor sechs Jahren in Kairo unter dem Verdacht des Diebstahls wertvoller Juwelen verhaftet worden. Fräulein M. verklagte darauf wegen ungerechtfertigter Verhaftung den Herzog Erist Günther zu Schleswig- Holstein und dessen Kammerherrn, den Major v. Blumenthal, da fie annahm, daß der Herzog den Auftrag zur Verhaftung gegeben, und Major v. Blumentbal ihn ausgeführt habe. Sie hat, nachdem ein in Dresden wider den Major v. Bl. stattgehabter Termin behufs Ladung neuer Zeugen vertagt wurde, erneut den Antrag auf Einleitung eines Privatflageverfahrens gegen den Herzog Ernit Günther gestellt, worauf ihr jedoch der die Untersuchung führende Amtsrichter mitteilte, daß fie gemäß§ 251 der Kriminalordnung vom 11. Dezember 1805 die Ermächtigung des Kaisers zum Einschreiten beizubringen habe, widrigenfalls die Klage kostenpflichtig zurückgewiesen würde. Nun will die Klägerin einen Bescheid des Oberlandesgerichtes herbeiführen, ob die über 100 Jahre alte Kriminalordnung heute noch und für diesen Fall rechtsgültig ist.
die Lampe, die
Lampe brannte Diener berbei und fo failedht brenn
Dentid: Erlau zu nieder gefchrau
Duffende Geifter. Samagnos Schatte wiederge In Algier g in der, wenn y glänzende Geister bie italienischen beranfialteten fl die denen der B erften Geance" Leben gekommene
§ Ein militärischer Sünder. Das Kriegsgericht der 4. Division in Bromberg verurteilte den Musketier Augufl Wendland wegen einfachen und schweren Diebstahls, versuchter und vollendeter Fahnenflucht, Sittlichkeitsverbrechens und Beilegung falschen Namens und verschiedener militärischer Vergehen zu 15 Jahren Zuchthaus, 10 Jahren Ehrverlust, Stellung unter Polizeiaufsicht, Versetzung in die zweite Klasse des Soldatenstandes und Entfernung aus dem Heere.
=
Vermischtes.
Ein Fliegenforscher will durch lange und mühevolle Versuche allen Ernstes folgendes statistisches Faitum herausgefunden haben: Er sperrte 3000 Fliegen in ein Zimmer, in dem sich nichts Anknabberungsmögliches befand, als ein Hut Zucker. Innerhalb 6 Tagen war feine Spux atehr von dem Zucker vorhanden, danach tommen, segt der große Ge lehrte, auf eine Fliege dreizehn Hundertstel Pfund Zucker in vier Wochen, ungefähr 8 Pfennige Wert. In einem Hotel, fährt nun der Fliegenforscher fort, verfehrten in einer Saison zirka 13 Millionen Fliegen( Mahlzeit!). Auf jede Fliege kommen dabei 20 Pfennige Nahrung, also hatte es während des Sommers zirka 261 000 Mark für Fliegenfutter auf sein Unfoftenfonte ichreiben!- Qu!
= Der Name Dreyfus. Einen absonderlichen Nachtlang hat auch der Ausgang der Affäre Dreyfus gezeitigt. Ala Dreyfus zu entehrender Strafe verurteilt war, hatten viele Familien, die diesen in Frankreich ziemlich weit verbreiteten Namen führten, die Erlaubnis nachgesucht und erhalten, daß fie einen anderen Namen sich beilegen konnten. Nach der Rehabilitierung Dreyfus' ist jetzt eine Bewegung in Gang gekommen, die darauf ausgeht, daß alle früheren Familien Dreyfus ihren alten Namen wieder annehmen sollen.
==
=
Vom Sklavenmarkt in Marokko. Jm 20. Jahrhundert finden in Maroffo, unter den Augen der Kulturstaaten, Sklavenverkäufe statt, bei denen obendrein nicht nur schwarze, sondern auch weiße männliche und weibliche Sflaven verfauft werden. Der Preis für eines der Mädchen beträgt ca. 200 ML. Der Markt in Marrakesch findet in einem langen, schmutzigen Hofe statt, an dessen Seiten die Käufer in Nieschen fizzen, während die Verkäufer ihre Ware vorführen. Die Sklaven scheinen das Menschenunwürdige ihrer Behandlung garnicht zu empfinden. Die Mädchen, die auf das beste herausgepuzt waren, schienen zum Teil sogar den Verkauf gern zu sehen. Eine Löwenbändigerin gesucht, wurde in einer New yorker Zeitung, und der Dame, die eine besondere Schönheit sein sollte, ein Wochenlohn von 100 Dollar versprochen. Mehr als 200 Damen fanden sich ein, 132 wurden als nicht schön gemug" zurückgewiesen. Beim Anblick des Löwentäfigs faßten noch 18 den Entschluß, lieber zu heiraten oder etwas sonst Gefährliches zu tun, als sich dem Löwenbändigergeschäfte zu widmen, und als die übrig gebliebenen 50 eine Erklärung unterschreiben sollten, daß sie für den Fall von Verletzung bei der Vorführung der Löwen feinerlei Entschädigung zu beanspruchen hätten, zogen sich weitere 10 zurück. Noch 10 der jungen Damen sprangen aus, als die Löwen in einem Rebenfäfig in ein lautes Gebrüll ausbrachen, doch war es immerhin noch die stattliche Zahl von 30, welche in Begleitung der drei Löwenbändiger den großen Käfig betrat. Als die Löwin Viktoria fich den Damen näherte, ergriff die Schaar der Zukunfts- Dompteusen die Flucht, nur drei blieben zurüd. 200 fühlten sich berufen und nur drei wurden aus erwählt.
==
Südafrika durch e
Tobias, der Hund Aziz. Jede dieje Duft begleitet. Der Kapitan Jones Abdul- Aziz roch feinen Geruch aus angerechnet werde e bei feiner Raffe Babe
" Prinzessin" Chimay lebt noch. Durch die Blätter ging dieser Tage die Notiz, die" Freundin" des Zigeuner primas Rigo, den man auch schon fälschlich tot gesagt hatte, die sogen. Prinzessin Chimay sei gestorben. Diese Nachricht
Am zweiten 2 und den Maler M two er den Tod ge alltäglich vorfam, Dafür war aber erfchienen Verdi, und der Admiral fideler alter Kerl; ihm nicht sprechen. als man ihn bat, i
mur zwei Tafte, bis zur Höhe des
titigen Zweden ift,
Die letzten Ge
aner hatten das Silla Carmen zu Conig, tam nicht,
aber fam feine fleir
Gunderten am Fuße gestorben ist. Vor
ber eine für einen bas fleine Mädchen draußen warten mi
alte Mindvich von wollen. Der h
Leibichmerzen!!) weise habe ich Geo lam dann noch and berichtete über den
Der Schwester Bien treulofe Weib verle Den Schmerz gehab aten Parijer E
ment erschien C Beit mit den Wor einem Quatsch no Sirichen mit Rot
Diese Seancen um Jenseits sehr on dem humor i
Der Ra
Mainz bat bas
ob die Straßen,
Ordnung befinder arbeiten der Verte Hellend aus, foda
die mal wieder an Stadt einreiten wi
*
Finanza urückgekehrt und
** Die In
Der geftrige
is zu wünf Boltafefice. Die
Sharen auf dem bete. Aurz nad einen Feftzug und
bungen vor. T Mit den Abendstu Den Souptanzieh
Durch fine Erfal Bublifum die Fref anderes übrig blie
und Darfteller w
ein fräftiges Bur
Sulbigung der e Deffen bereitete fi Feuerwert, das u
boll machien fich die dem Jubilar
labene Sagautel. alte das Bublif
bieder ein und a den Dienstag


