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beruht auf einer Verwechselung; ein jüngerer Bruder des Fürsten Josef von Chimay, dessen Ehe mit Clara Ward seit 1897 getrennt ist, der Prinz Pierre de Chimay, ist es, der Die Variété seine Gemahlin durch den Tod verloren hat. Brinzessin Chimay wird sich diese Reklamegelegenheit nicht entgehen lassen.

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Um mit zu finfen. Zu einem gräflichen Hause un­weit Heilbronn gehört auch ein alter Diener österreichischer Eines Abends var nun das gräfliche Fattotum Abfunft. nicht in der Nähe und der Herr des Hauses war gezwungen, die Lampe, die er benötigte, selbst anzuzünden. Aber die Lampe brannte sehr schlecht. Da schellte der Graf seinen Diener herbei und fragte ihn, wie es fomme, daß die Lampe so schlecht brenne. Der erwiderte in etwas mange haftem Deutsch: Erlaucht haben, um nicht zu stinken, den Doct zu nieder geschraubt."

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Geifterhumor.

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Duftende Geister. Der Chauffeur in der vierten Dimension. Verloren una Tamagnos Schatten. Ein frühreifer Geist. wiedergefunden. Was die Geister verzehren.

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In Algier gibt es ein bekanntes Spukhaus, Villa Carmen, in der, wenn man den Spiritisten glauben darf, sich eine glänzende Geisterversammlung sehen läßt. Dieser Ruhm hat bie italienischen Geisterbeschwörer nicht schlafen lassen und sie veranstalteten flugs in einer Villa bei Genua sechs Abende, die denen der Villa Carmen nicht nachstehen sollten. In der ersten Seance" erschien das bei einem Schiffsunglüd ums Reben gefommene Töchterchen eines der Anwesenden, der vor Südafrika durch eine Meerwelle entführte Schiffstapitän Jones, Tobias, der Hund dieses Seefahrers und der Sultan Abdul Aziz. Jede dieser Erscheinungen war von einem besonderen Duft begleitet. Das kleine Mädchen duftete nach Veilchen, Der Kapitän Jones verbreitete einen intensiven Tabaksgeruch, Abdul- Aziz roch nach Rosenessenz. Nur Tobias strömte feinen Geruch aus, was einem Hunde immerhin als Verdienst angerechnet werden kann. Dafür beschnupperte er aber, wie es bei seiner Rasse Brauch ist, die andern Seelen aus nächster Tähe.

Am zweiten Abend hörte man nur einen Automobilisten und den Maler Murillo. Der Chauffeur erzählte, wie und tvo er den Tod gefunden hatte, was den Zuhörern äußerst alltäglich vortam. Murillo war auch nicht viel gescheiter. Dafür war aber die dritte Séance eine Gala- Séance: es erschienen Verdi, die Sängerin Stolz, der Tenor Tamagno und der Admiral Graf von Persano. Der Admiral war ein Fideler alter Kerl; von Marinesachen durfte man aber mit ihm nicht sprechen. Tamagno bereitete eine große Enttäuschung: als man ihn bat, irgend etwas zu fingen, und wären es auch nur zwei Tafte, erhob der große Tenorist den Zeigefinger bis zur Höhe des Auges und sagte: Wenn es nicht zu wohl­tätigen Zweden ist, ist nichts zu machen.

Die letzten Séancen waren weit interessanter. Die Zus schauer hatten das Vergnügen, den Besuch der Geister aus der Villa Carmen zu empfangen. Bien- Boa zwar, der Geister­König, tam nicht, weil er geschäftlich verhindert war, dafür aber fam seine fleine Schwester Terlette, die vor acht Jahr­hunderten am Fuße des Himalaya im Alter von drei Jahren gestorben ist. Vor ihr erschien ein ehemaliger ,, Weißer Vater", der eine für einen Geist etwas lange Rede hielt. Darob war das fleine Mädchen von drei Jahren sehr empört. Ich habe draußen warten müssen, schrie es, als es eintrat. ,, Dieses alte Rindvich von Vater Joseph hat ja garnicht aufhören wollen. Der hat uns ja Leibschmerzen( ein Geist und Leibschmerzen!!) gemacht mit seiner Geschichte. Glücklicher­weise habe ich Georg und die Pralinés wiedergefunden." Es lam dann noch andere Algerier: cin Zigeuner namens Bergo berichtete über den Streit seiner Frau Carmelita mit Nita, der Schwester Bien- us; er habe, erzählte er, das geliebte, treulose Weib verloren, eines Abends aber die Freude und ben Schmerz gehabt, es in den Folies Bergère( einem be­fannten Pariser Tingeltangel) wiederzufinden. In diesem Moment erschien Carmelita und wandte sich an ihren Mann= Geist mit den Worten: ,, Na, du altes Kameel, bist du mit beinem Quatsch noch nicht bald fertig? Kauf mir lieber Würstchen mit Kohl und ein Glas Bier.

Diese Seancen haben, wie man sieht, unsere Beziehungen zum Jenseits sehr eng gefnüpft und recht erbauliche Proben von dem Humor in der Geisterwelt geliefert.

Corales.

7. August.

Der Kaiser in Mainz. Zum Kaiserbesuch in Mainz hat das Hofmarschallamt bet der Stadt angefragt, ob die Straßen, durch die der Kaiser tommt, sich auch in Ordnung befinden, und ob nicht etwa durch Straßenbau arbeiten der Verkehr gestört sei. Die Antwort fiel zufrieden­stellend aus, sodaß der Kaiser nach der Truppenschau auch diesmal wieder an der Spize der Fahnenkompagnie in die Stadt einreiten wird.

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* Finanzminister nauth ist von seinem Urlaub zurückgekehrt und hat die Dienstgeschäfte wieder übernommen. *** Die Jubelfeter des Turnvereins Gießen. Der geftrige dritte Festtag unseres Turnvereins leß nichts zu wünschen übrig. Er trug das Gepräge des Volksfestes. Die Gießener Bevölkerung stellte in großen Scharen auf dem Festplate sis ein und vergnügte sich aufs beste. Kurz nach Mittag veranstalteten die Turner noch einen Feftzug und am Nachmittag führten sie hübsche Stab­übungen vor. Die Stunden verstrichen aufs angenehmfte. Mit den Abendstunden belebte der Festplaß sich immer mehr. Den Heuptanziehungspunkt bildete wieder das Festspiel. Durch seine Erfahrungen am Sonntag gewißigt, besetzte das Bublifum die Festhalle noch früher, sodaß wiederum nichts anderes übrig blieb, als die Zugänge abzusperren. Verfasser und Darsteller wurden abermals durch reichen Beifall und ein fräftiges Gut Heil belohnt. Die Schlußgruppe, die Huldigung der Germania, mußte wiederholt werden. Unter­dessen bereitete sich draußen ein anderes Schauspiel vor: das Feuerwerf, das um 11 Uhr abgebrannt wurde. Sehr effeft. voll machten sich namentlich die Riesenfontäne, die 3 ff r 60, die dem Jubilar galt, und die mit Feuerwerksförpern über­ladene Spautel. Nachdem die legte Ratete erloschen war, eilte das Publikum in die Hallen zurück, der Tanz sezte wieder ein und auf der ganzen Linie wogte das Fest fort bis in den Dienstag- Morgen hinein.

Wie wir schon gestern erwähnten, wurden Samstag­Abend einer Anzahl Mitglieder des Turnvereins Gießen Ehrenurkunden über die 25 jährige Mitgliedschaft überreicht. Es sind dies: Jat. Szbach Louis Becker Ad. Bender Serm. Eichenauer Louis Friedrich Georg Größer Karl Huhn Louis Huhn Chr. Haubach II.

Theod. Haubach Karl Heck Emil Kalbfleisch Wilh. Löber Heinrich Mylius Gustav Müller

Abolf Möhl

Friedr. Noll

Wilh. Orbig

Louis Noul

With. Pank Joh. Rohrbach Karl Sack II. Wilh. Schuchardt Konrad Schmidt Karl Schwan Jafob Stein Hermann Zülch.

Die Ehrenmitgliedschaft wurde vorlieben an: Wilhelm Eidmann Karl Köhler

Karl Stohr

Hrch. Schaffsta dt Franz Wigandt. Ebenfalls wurde der erste Sprecher, Herr Althoff, durch eine Ehrenurkunde ausgezeichnet, die der zweite Sprecher, Herr R. Buchacker, ihm im Auftrage des Vereins als Dant für seine treffliche Leitung übergab.

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* Der Landesausschuß des freisinnigen Landes­vereins für das roßherzogtum Hessen hat ein Parteis sekretariat mit dem Sitz in Darmstadt errichtet. Als Sekretär ist Herr Albert Kuhlmann aus Oldenburg ge­wonnen, der bereits während der Reichetagswahl in Darm Stadt tätig war. Der freisinnige Landesverein, in dem alle linfsliberalen Gruppen vereinigt sind, hefundet mit dem jetzt unternommenen Schritt, daß er in sin eine planmäßige und energische Agitation zu entfalten gedenkt.

*** Gestern Abend hat sich der Unterzahlmeister Müller vom III. Bat. des 116. Infanterie- Regiments er. schossen. Wie uns von wohlunterrichteter Seite mitgeteilt wird, haben die vom Obersten von Lindenau sofort vo genommenen Echebungen ergeben, daß dem Selbstmorde ehe­liche Differenzen vorausgegangen sind. Unregelmäßigkeiten in der Kassenführung liegen nicht vor.

* Hessisches Kunstgewerbe. Auf der 3. deutschen Kunstgewerbe- Ausstellung zu Dresden erhielt Möbelfabrikant F. Bindewa d in Friedberg das Diplom für die Goldene Medalle und Kunsttöpfer Leonhard Bauer in Lauterbach

das Diplom für die Silberne Medaille.

** Das Proviantamt Hanau fauft Roggen, Hafer, Wiesenbeu und Roggenftroh diesjähriger Ernte zu den gang­baren Tagespreisen. Es werden selbst die kleinsten Mengen angenommen. Die Einlieferung der Naturalien fann ohne vherige Anmeldung und an jedem Wochentage von 8 bis 12 Uhr vormittags sowie von 2 bis 5 Uhr nachmittags erfolgen.

In Gedern tagte Sonntag eine Vertrauensmänner Versammlung vom Bund der Landwirte und wählte für den Bezirk Gedern zum Kandidaten für die Landwirtschafts­tammer den Gutspächter Fischer vom Hof Zwiefalten.

* Der Vogelsberger Höhenflub hot gelegent­lich des 25jährigen Bestehens eine Jubiläumsschrift an seine Mitglieder verteilt. Dieselbe enthält das wohla lungene Bild des Forstmeisters Diefenbach- Schotten( seit 1888 Vor­ſizender des Gesangvereins), die Begründung und Ent­wickelung des Vereins( die höchste Einnahme betrug 1886 die Summe von 4470 Mt., gegenwärtig zählt der Verein 990 Mitglieder), aus der Geschichte des Vogelsbergs eine Abhandlung von Dr. August Röschen: Ulrichstein im dreißigjährigen Krieg und die Zerstörung Lßbergs im Revolutionstrieg. Der letzte Teil: Sage und Dichtung tes Vogelsbergs" enthält: In Mundart Der Vugelsbergt" und etwa 15 Gedichte von Pfarrer Elard Briegleb, von Oberamtsrichter Römheld in Nidda und Gymnasial professor Kullmann in Laubach.

* Der Tabatbau in Hessen erfährt in den letzten Jahren wieder eifrigere Pflege. In sämtlichen bedeutenderen Tabaksorten hat die Gesamtmenge des gebauten Tabaks wesentlich zugenommen, so in Viernheim um reichlich 60 000 Kilogramm oder 20 Prozent, in Lampertheim um etwa 36 000 Kilogramm oder um 18 Prozent und in Lorsch um etwa 33 000 Kilogramm oder 30 Prozent des bisherigen Gesamtkonsums. Die Zahl der Pflanzen blieb ziemlich gleich.

* Bei den Ansichtskartensammlern hat sich in letter Beit vielfach die Gepflogenheit herausgebildet, die Ansichtskarten nach dem Auslande oder vom Aus- nach dem Inlande auf der Rückseite mit der Freimarke zu versehen oder versehen zu lassen, um die Karte so für ihre Sammel­zwecke interessanter zu gestalten und um Ansicht, Marke und Poststempel auf einer Seite beisammen zu haben. Die Post carf aber nach dem Weltpoftvertrage für derartige Liebhabereten kein Verständnis haben und ist gehalten, solche Postfarten für strafportspfl.chtig zu erklären. Somit gestaltet sich der neue gefeßwidrige Brauch für die Empfänger solcher

* Bad Nauheim, 6. Auguft. Algemein wird hier der Rücktritt des Kammerherrn Hermann von Grolman von feinem Poften als Kurdirektor bedauert. Herr von Grolman Leider stand fit 1898 an der Epiß: der Verwaltung machte sich ein Augenleiden, an welchem Herr von Grolman schon längere Jahre litt, seit vorigem Winter besonders geltend und hierin dürfte auch der Grund zu seinem Rück. tritt zu suchen sein. Ueber seinen eventuellen Nachfolger ist bis jetzt nichts bekannt; während Herr von Grolman auf Urlaub ist, verwaltet Herr Forstassessor Dr. Weber das Ressort der Kurdirektion.

* Butzbach. Seinen Vorgeseßten bestohlen hat der Musketier Josef Bira von der 3 Kompagnie des Infanterie- Regiments Nr. 168 der aus Walsum bei Ruhr­ort stammt. Er hat als Puzer eines Fähnrichs diesem aus dem Portemonnaie 20 mt gestohlen. Es stellte sich dann heraus, daß er den Fähnrich auch früher schon bestohlen hatte. Das Kriegsgericht verurtei te den Birg zu 4 Wochen strengen Arrest und zur Versetzung in die zweite Klass: des Salt a enstandes.

* Münster b. Butzbach. Am 29. Juli vasta b zu Griesheim bet Darmstact nach nur mehrtägiger Krankheit Lehrer Burt, der frither in Mushenheim und Leih­gestern und dann 14 Jahre( die Hälfte seiner Dienstzeit) in Münster gewirkt hatte und erft 1902 nach Griesheim bers bt worden war. Der Verstorbene hat nur ein Alter von 47 Jahren erreicht. Bei der am 1. August stuttge= habten Beerdigung beteiligten sich viele Lehrer und die ganze Gemeinde Griesheim, insbesondere auch seine ehemaligen Schülerinnen und die 1. Mädchenklasse, deren Lehrer der Verstorbene war.

* Schotten, 6. Juli. Zum Direktor der in diesem Frühjahr gegründeten Spar- und Darlehengtasse wurde an Stelle des zurückgetretenen Lehrers Link- Rudings­hain Rechtsanwalt Zimmer einstimmig von der Geralver­sammlung gewählt. Das Institut zählt bis i bt gegen 200 Mitglieder.

* Engelrod, 6. August. Sonntag den 12. und Montag den 13. August wird dahier das Bezirksfest des Bezirks­Krieger- Verbands Herbstein gefeiert. Bahnhof werden in nächster Zeit in Angriff genommen. * Grebenhain. Die Erweiterungsarbeiten am hiesigen

* Gedern, 5. Auguft. Ein hiesiger Emwohner beging gestern Selbstmord durch Erhängen. Desgleichen machte in Herchenhain ein Vater einer zahlreichen Familie denselben Versuch, wurde aber noch rechtzeitig entdeckt und konnte an seinem Vorhaben gehindert werden.

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Hanau. Ein Veteran. Hier starb am Samstag der Bigarrenhändler Friedrich Bott, ein allgemein beliebter Mann. Er rettete bei Wörth zunächst den schwer ver­wundeten Oberst v. Borries vom 82. Regiment aus dem Fuer. Dan trug er seinen verwundeten Hauptmann, der ihn so manch& Mal in den Raften gefteckt hatte, aus dem Kugelregen. Noch ehe er außerhalb der Feuerlinie war, wurden ihm selbst beide Beine von einer Granate weggerissen. Als sich ihm ein Pflasterkasten" näberte, rief er: Ecst dem Hauptmann helfen, mir brauchen Sie die Hühneraugen nicht mehr zu schneiden!" Er erhielt das Eiserne Kreuz und andere Auszeichnungen. Das Heldenstücklein war in der ganzen Araiee bekannt. Als der alte Kaiser Wilhelm 1873 in Hanau war, wünschte er Bott zu sehen. Es war aber nicht möglich, ihn vorzustellen: er hatte in der Vorfreude des Guten zuvies getan.

* Maiuz, 3. Auguft. Die Großh. Bürgermeisterei hier hat die Einleitung einer Disziplinaruntersuchung gegen Beamte des hiesigen Polizeiamts beschlossen. Wie nämlich fürzlich die Volkszeitung" berichtet, sollen Polizisten fäumige Schullinder des Morgens statt sie von der elterlichen Wohnung aus direkt zur Schule zu führen, zuerst auf den betr. Bolzeibezirk transportiert und dort förperlich gezüchtigt bezw. mißhandelt haben. Auch in der legten Sigung des Schulvorstandes tamen diese Fälle zur Sprache, worauf der Oberbürgermeister die angeführte Untersuchung anfündigte. - Die Stadtverwaltung hat besessen, angesichts des so ausgezeichneten Verlaufs des diesjährigen erften Frühjahrs­pferdemarktes für die Folge aljährlich zwei Pferde­märkte, und zwar im Frühjahr und Herbst abzuhalten.

Marttberichte.

Bieken, 7. Aug. Auf dem heutigen Bochenoiart tojieten Butter per fb. 1.10-1.20., Gübreler ber Stüd 7-8 Bfa., Enteneier St. 0-0 Pfg., Käse ver St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Vfd. 22 fg., Linsen per Pfd. 32 Pfg., Tauben ber Paar 0.80-1.00 Mt., Hühner per Stück 1.00-1.60 mt., Hahnen per Stück 0.80-1.80 mt., Enten per Stüd 1.80-2.20 Mt., Gänse ber Pfd 00-00 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 78-86 Pfg., Rind: fleisch per Pfd. 70-72 Bfg., Schweinefleisch per Pfd. 80-91 Bfg. Schweinefleisch gesalzen ver Pfd. 94-00 Pfa., Kalbfleisch per Pfb. 80-84 Bfg., Hammelfleisch per Pfd. 60-80 Pig., Kartoffeln per 10 Kilo 6.00-7.00 Mt., Zwiebeln per 3tr. 6.00-8 00 mt., Weiskraut per 3tr. 00-00 Vit., per St 10-30 Pfg., Aepfel ver 30-40 Pfg., Milch per Liter 20 Pfg. Dauer der Marktzeit von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochen­marktverkehrs dürfen bis Beginn der Marktzeit überhaupt nicht und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umherzieher feilgeboten werden.

nichtstarten sehr kostspielig. Es kann ihnen daher nur empfohlen werden die Ansichtskarten, wie jede andere Post­tarte auch, und wie bisher üblich, auf der dazu bestimmten| 3r. 00-00 f., 3weiſchenper 3tr. 0.00-000 Mt., Kiridhen per Bfb. Adressen zu frantieren.

* Dorlar, 6. August. Der von der Firma Rinn& Cloos aus Heuchelheim hierselbst errichtete Neubau einer Cigarrenfabrit geht seiner Vollendung entgegen, sodaß Dess n Räume noch bis zum Herbste bezogen werden fönnen. Der Fabritbetrieb war seit seinem zweijährigen Bestehen bisher in Mieträumen bei Gastwirt Felling untergebracht. Auch die schon seit Jahren geplante neue Scule soll dem­nächst in Angriff genommen und noch im Laufe dieses Jahres unter Dach geführt werden.

§ Wetisaasen, 6. Auguft. Radfahrer Unfitte. Ein 18jähriger Warburger Radfahrer nahm auf einer ab= qüssigen Stelle die Füße von den Pedalen uno sauste in eine offenstehende Tenne, wo er stürzte und schwere Ver irgungen davontrug.

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Hungen. Hier fand die Ehefrau des Heinrich Fritz einen redkligen Tod dadurch, daß sie von einem Krampfanfall befallen wurde, in eine Waschbütte pürzte und

extrant.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Mittwoch, den 8. Auguft. Zeitweise hester, trocker, nachts sehr fühl, am Tage nur wenig wärmer, schwache westliche Winde. ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.)

Verantwortlich: für die Politif und den Inseratentei Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beib. in Gieten

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Carboline, das beste für die Haare unent­behrlich, um schönen Haarwuchs zu erzielen, das Aus­fallen und frühzeitige Ergrauen zu verhüten und Schuppen zu entfernen und zu verhindern. Echältlich à Mt. 3.- die Flasche in Apotheken, Drogerien und Parfümerien oder von H. H. Warner& Co., Schäfer­gasse 11, Frankfurt a. M.