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Soldat aus Rug

auswandern.

bis zum Abend

der Ruffe fe

raubte ihm die b

ne filberne Ea

en der Reichstagsabgeordnete Kopsch- Berlin sprechen wird. Ripsch soll bekanntlich der Kandidat der Partei bei der iften Reichstagswahl an Stelle von Schmidt- Elberfeld

maden.

Ordbube das Gefienen amtlichen Nachweise sind im Großherzogtum von hens zu verni 87 Boltsschulen 906 simultan, 81 tonfeffionell( 41 evang.

* Die Simultanschulen. Nach dem soeben er­

Mörder und Bro

eftriber, dem grö

d 40 tatholisch). Eine Reihe von Ronfessionsschulen, die Gustav Adolf Berein unterhalten wurden, sind auf Antrag der Vereine in Simultanshulen umgewandelt worden,

uber eine engiil thren Lehrern ein Recht auf die staatlichen Dienstalters­

ben und berou

nn bemächtigten

lagen nicht zufteht und die Mittel der Vereine nicht aus­

Flucht gerieteniten, definitiv angestellte Lehrer nach dem hessischen Be lang es ihnen felbungsgesetz zu bezahlen.

auf 10 000 Dol

* Im amtlichen Teil unserer heutigen Ausgabe ber­öfentlicht das Großh. Polizeiamt Gießen eine Bekannt­

Klein- Linden. Wackere Schäßen scheinen dieser Tage hier gejagdt zu haben, der eine schoß ein Kind an, der andere hielt einen Jagdgenossen in der Dämmerung für einen Rehbock. Er gab einen Schuß auf ihn ab, der zum Glück fehl ging.

Großen Linden, 5. Nov. Gießener Jäger gewahrten an der Bückenbach einen Kranich, der angeschossen war und nicht fliegen fonnte. Sie fingen das fich heftig wehrende Tier. Es war ein sehr starkes Exemplar und hatte eine Flügelspannung von 2,10 Meter.

*

Dutenhofen, 5. Nov. Oberregierungsrat Löffel aus Coblenz traf dieser Tage in Begleitung des Landrates hier ein, um mit der Gemeindevertretung Verhandlungen wegen des geplanten Schulhaus neubaues elazuleiten. Nach einer eingehenden Besichtigung der bisherigen Schulräume fand eine längere Sigung im Rathause statt. Somit werden weitere große finanzielle Opfer von der Gemeinde gefordert,

* Bad Nauheim, 5. Novbr. Für die nächste Saison werden sich wiederum 4 oder 5 neue Aerzte hier niederlassen.

* Nieder- Mörlen, 5. Nov. Der Gemeinde ist freis­amtlich die Erlaubnis erteilt worden, die Feldmäuse in ihrer Gemarkung durch Legen von Gift zu vertilgen. Das Gift muß so gelegt werden, daß Vögel nicht an dasselbe gelangen fönnen.

* Braunfels, 4. Nov. Mit dem 1. November ist die Firma Friedrich Krupp in Essen in den Besiß der Fürstlich Solmsischen Bergwerke getreten. Die Stadt Brau­fels erhofft von dieser Aenderung eine wesentliche Steigerung des Bergwerkbetriebes und hierdurch der Industrie der nächsten Umgebung. Auf eine von Sanitätsrat Dr. Gerster an das Kruppesche Direktorium gerichtete Bitte, die Firma Krupp möge an diesem Tage auch der Braunfelser Armen gegenten, hat ihm diese 300 Mt. zur Verteilung überweisen lassen. Offenbach. Wie das Offenbacher Abendbl." meldet, Oberbürgermeister gestellt. Dr. Dullo ist Leiter des statistischen Amtes der Stadt Königsberg. Er war seiner Beit als Stadtrat von Königsberg gewählt worden, wurde

*

vel thm gelin machung betreffs der Beaufsigtigung von Hunden. im benachbart Bir machen die Hundebesißer in ihrem eigenen Interesse handelt es sich doch um einen großen Schulhausneubau mit Big ist hier Dr. Dullo aus Königsberg zur engeren Wahl als

n der Buchdrude

Ein Hilfsb

aus völlig gert

Kruft wurde

ben erschossen. de mehrerer drei Menichen Monate altes

Bestrafung zur Folge hat.

tt. Stadttheater Gießen.( Gesamtgastspiel Rosa Poppe und Eusemble Berliner Bühnen- Stünftler entstand ein in Stadttheater.) Ein ganz außerordentliches theatralisches Ereignis steht unseren zahlreichen Kunstfreunden für Dienstag, 13. Rovember bevor. Rosa Poppe, die gefeierte Heroine De Berliner Kgl. Schauspielhauses, wird an diesem Abend im Ensemble mit den bekannten Berliner Künstlern Roderich Arndt( Kgl. Schauspielhaus) Margarete Hüller( Deutsches Theater), Adele Berra( Berliner Theater), Paul Pauli ( Schiller Theater), Franz Stephans( Deutsches Theater) in einmaliges Gastspiel absolvieren, bei welcher Gelegenheit Grillparzers herrliches Drama Sappho" zur Darstellung Der Verkauf für dieses einmalige hoch interessante Saftspiel ist eröffnet und Vorbestellungen werden bei Ernst Challier von heute an entgegengenommen.

Reine des Fünf Mana

gelangt.

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Auf dem Rangier bahnhof wurde der Bahn­Dr. Ernst Go Bebienstete Heller Lang- Göns rou einem abgestoßenen Wahrnehmung Güterwagen erfaßt und überfahren. Er verlor beide ärs für den& Beine unter dem Knie, sein Bustand ist besorgniserregend.

Keine Schwefelhölzer mehr. Gastwirte und Brats Dr. Wag Fonstige Interessenten seien darauf aufmerksam gemacht, daß örner findet am 1. Januar 1907 das" chwefelhölzerverbot" in Kraft ftatt. tritt. Es empfiehit sich, den etwaigen Vorrat an sogen. g. Behufs Bilt deutschen Streighölzern noch vor diesem Termin zu ver­ezember beginn Grauchen.

der Proving D sp. Im Hamburger Wintervelodrom tam am 4. Nov. e ausgeloft:& ein Sechstundenrennen zum Austrag, es war ein rt 2. in Dude. Mannschaftsrennen. Theile und Wegner fiegten auf

, Apotheker Raufmann Eu Schmalbach 6

beleheim, p

Ibach in Daubring

andwirt G. F.

Brennabor und legten 232 km zurück.

Die Nachwirkungen von Keuchhusten.

Wie manche Mutter nur zu gut weiß, sind die Folgen einer Krankheit oft schwerer zu bekämpfen, als in Raichen, B Die Krankheit selbst. Hier erweist sich Scotts Emulsion in- Felba, Land als ein außerordentlich wirksames Nähr- und Kräftig­A. Müller 2 angsmittel. heim, Beigeord Brossen bei Meuselwitz, den 27. November 1905. ann J. Happ Scotts Emulsion hat sich ausgezeichnet nach schwerem Keuch­Annerod, Kauf Suften bei meinen beiden Jungen bewährt. Besonders auffallend var der Erfolg bei dem jüngeren, jezt 1/2 Jahre alten Alfred. bei rechner Nicola bem noch eine Lungenentzündung und Darmfatarrh hinzugetreten Ungersbach, M Der Kleine war infolge der Krankheiten so abgemagert wie igarrenfabrikant in Stelett und sah erbarmungswürdig aus. Ein Versuch mit Gräfenrode, Bi Scotts Emulfion zeigte uns bald, daß diese auch hier das Beste Dar; der Kleine, der immer von selbst danach verlangte, nahm von mann 23. omg zu Tag zu, feine Farbe wurde bald eine beffere, und der Junge

tstammer.

It in Darmstadt de, Geh. Regier Juegaben noto Landwirtschaft tellt werde,

aren

bat sich nun derart entwickelt, daß er für sein Alter groß und fiftig ist; er läuft und spricht und ist ein lebensfrobes Kind ge­( sez.) Frau E. Weber. Dorden.

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Der Umstand, daß Kinder Scotts Emulsion so ane nehmen, trägt entschieden auch zu einem guten Erfolge bei. Der sonst so schwerverdauliche Lebertran wird durch das Scottsche Verfahren das Ergebnis 50 000 tiangjähriger, fostspieliger Versuche derartig verar­Umlaugen sollen beitet, daß er selbst den schwächsten Verdauungsorganen 08 erhoben eine Schwierigkeiten mehr bietet. Bedenkt man noch, die neuen Sa in Scotts Emulsion nur der feinste Norwegische Landwirts Dampftran zur Verwendung kommt, und daß auch die bernommen und übrigen Bestandteile nur bester Qualität sind, so wird

hat in einem Zeitraum von faum 10 Jahren mit einem un­geheuren Rostenaufwand eine Lahnbrücke erbaut, eine Güter­

verlabestelle angelegt, dazu jüngst den Erweiterungsbau der Kirche vorgenommen und nun steht für die nächsten Jahre als weitere Aufgabe die neue Schule bevor.

* Mücke, 5. Nov. Eisenbahn Mücke- Ulrich­stein- Rirfeld. Die Gemeinden Bobenhausen, Groß­Eichen, Höckersdorf, Ober- und Unter- Seibertenrod, Ober­Ohmen, Ruppertenrod, Ulrichstein, Helpershain, Rebgeshain, Engelrod, Eichelrod, Eichelhain, Hapimannsfeld, und Hörgenau werden eine erneute Eingabe an die Ständerammer richten, die den Bau der oben erwähnten Bahnstrecke auf Staats­foften erstrebt, und zwar vorläufig bis Ulrichstein. Die Kosten hierfür werden von sachverständiger Seite auf eine Million Mart geschäßt. Die Notwendigkeit des Bahnbaues zur Erschließung des westlichen Vogelsberges wird mit längeren Ausführungen begründet, die hoffentlich von Erfolg begleitet sind.

* Müde. An einem der letzten Abende kam ein Wagen mit Hochzeitsleuten von Bobenhausen gefahren, bespannt mit 2 Pferden. Ein einspänniges Fuhrwerk von Groß- Eichen fuhr dem ohne Laterne kommenden entgegen. In der Dunkelheit rannten die beiden Wagen zusammen. Dem einen Pferd des Doppelgespannes stieß die Wagenschere des Ein­spänners mit solcher Bucht vor die Brust, daß sie tief ein­drang und ein mächtiger Blutstrom daraus hervorquoll. Das Pferd blieb tot auf dem Blaze.

Kolonie verzeichnet Monat Oktober einen Bestand von * Neu- Ulrichstein, 5. Novbr. Die hiesige Arbeiter­48 Personen.

* Deckenbach, 5. Nov. Nächsten Sonntag, den 11. Nov. gedenkt unsere Gemeinde die Einweihung des neuen Schulhauses zu begehen.

* Stumpertenrod, 5. Nov. Die Arbeiten an unserer Kirche, welche nach den Angaben des Großh. Denkmal. pflegers Prof. Walbe zu Darmstadt von Grund auf wieder­hergestellt wird, gehen nunmehr ihrer Vollendung entgegen. Die Kirche, nach Ansicht Sachverständiger eine der schönsten Fachwerkskirchen Oberhessens, wird wieder in alter Schön­heit erstehen. Die Einweihung der Kirche, mit der die Jubelfeier ihres 200jährigen Bestehens verbunden wird, ist auf Mittwoch, den 14. November festgesetzt.

A Nieder- Ohmen. Die Bahnbehörde hat den Umbau

unseres Bahnhofes beſchloſſen, der im nächsten Jahre in Angriff genommen werden soll und zwar wird er wahr. scheinlich am vorböstlichen Ende des Dorfes entstehen. Wager

dem gesteigerten Personenverkehr tragen die großen Eisen­fteinwerte, die ihre großen Frachten infolge der Unzuläng. Mücke gehen lassen, viel zu dieser Maßnahme bei. In An­lichkeit der hiesigen Bahnhofsverhältnisse größtenteils über betracht des zu erwartenden starken Güterverkehrs ist bei dem Erweiterungsbau eine größere Güterverladeftelle geplant. Die Gesamtkosten sind auf 200 000 Mt. veranschlagt.

aber vos der Regierung nicht bestätigt.

* Mainz, 5. Novbr. Die französische Regierung hat dem Bürgermeister von Mainz, Dr. Göttelmann, den Orden der Ehrenlegion verliehen.

Geschäftliches.

z Köstritz( Thüringen). Die im hiesigen Orte bestehende Fürstliche Brauerei, welche mit zu den ältesten Deutschlands gehört und deren Produkte schon im 16. Jahrhundert weit über die Grenze der engeren Heimat hinaus bekannt waren, hat im Laufe der Jahre einen bedeutenden Ausschwung ge­

nommen.

Das echte Köstrizer Schwarzbier" be­hauptet unter allen den modernen Bierarten die erste Stelle als ein Getränk, das so recht dazu bestimmt ist, ernährend und stärkend auf den menschlichen Organismus einzuwirken. -Wegen des Bezuges verweisen wir die geehrten Leser auf den Inseratenteil unserer Zeitung. Man wolle das Köftrißer Schwarzbier nicht verwechseln mit den von anderer Seite versuchten Nachahmungen der Neuzeit, sondern verlange ftets das echten Köftrißer Schwarzbier.

Marttberichte.

iehen, 6. Novbr. Auf dem heutigen Bochenmarti tofteten Butter per fb. 1.10-1 20., Sühnereter ber Stüd 8-10 Bfg., Enteneter St. 0-0 Pfg., Käfe per St. 6-8 Pfg., Kasematte 2 St. 5-6 Bfg., Erbsen per Pfd. 18-24 Pfg., Linsen per Pfd. 25-40 Bfg., Tauben per Baar 0.80-1.00 Mt., Hühner per Stück 1.00-1.60 Mt., Hahnen per Stüd 0.80-1.80 mt., Enten per Stüd 0.00-0.00 Mt., Gänse ber Pfd. 70-75 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 82-88 Pfg., Rind­fleisch per Pfd. 80-82 Pfg., Schweinefleisch per Pfd. 90-100 Bfg. Schweinefleisch gefalzen per Pfd. 104 Pfa., Kalbfleisch per Pfb. 84-90 Bfg., Hammelfleisch per Pfd 60-80 Pfg., Kartoffeln per 100 Kilo 6.00-7.00 mt., 3wiebeln per 3tr. 4.00-5.00 m., Wetskraut 3tr. 2.20-2.50 Mt., per St. 08-12 Pfg., Aepfel per Ctr. 15-24 Mt., Zwetschen per 3tr. 0.00-0.00 Mt., Birnen per Ctr. 10-15 Mr., Nüsse 100 St. 30 Pfg. Milch per Liter 20 Pfg. Dauer­der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegen stände des Wochenmarktverkehrs dürfen bis Beginn der Marktzeit überhaupt nicht und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umherziehen feilgeboten werden.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Mittwoch, den 7. November. Veränderliche Bewölkung, leichte Regenfälle, Temperatur nicht verändert, mäßige südliche Winde.

( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.)

Verantwortlich: für die Politik und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beibe in Gießen.

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* Butzbach. Im Adamskost i m. Am Samstag­Nachmittag brachte ein Gendarm einen zu 5 Jahren Zucht. haus verurteilten Mann nach Frankfurt, um mit dem ersten besten Zuge nach Buzbach weiterzufahren. Während des Frankfurter Aufenthalts wurde der Sträfling in die Arrest­zelle des Hauptbahnhofs gesteckt, um ein Entweichen zu Maun abholen wollte, präsentierte sich dieser seinem Be­gleiter im schönsten Adamskostüm. Seinen Anzug hatte er in lauter fleine Stücke zerrissen. Dem Gendarm blieb nur übrig, für den Sträfling einen alten Anzug bei dem Tröbler zu faufen. Mit diesem angetan, die Hände geschlossen, ging die Fahrt nach Bußbach meiter.

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