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Herr Aug. Preiß, Tischlermeister, Möln i/ Lauenburg: Teile Ihnen hierdurch mit, daß ich durch Ihre Hilfe von meinem Leiden gänzlich bes freit bin. Ich sage Ihnen für Ihre großartige und schnelle Hilfe besten Dank.( Lungenleiden.)

Anerkennungsfchreiben über Heilerfolge bei Lungenfchwindfucht, Bleichsucht ufw. Herr E. Thiele, Neukirchen( Altmart): Herr Gottfried Trampe, Wiltrop b. Defling­Frau Sophie Chris, Santelmard b. Flens-| burg: Plus Ihr Schreiben fann ich Ihnen mitteilen, Ich fann Ihnen mittellen, daß meine Tochter hansen, Kr Soest. Ich spreche Ihnen hierdurch daß ich mich jest viel besser befinde. Der Nachtschmeiß wieder gesund ist. Das lezte Uebel, das Erbrechen, meinen verbindlichsten Dank aus für die schnelle hat gauz aufgehört und das Fieber zeigt sich nur hat jezt auch aufgehört, und sie seht ganz wohl Heilung meiner Lungenkrankheit. Ich brauche keine noch ganz wenig. An Körpergewicht habe ich zwar aus. Besten Dant!( Magenleiden und Bintarmut.) Meditamente mehr und werde sie überall empfehlen. Frau Auguste Schröder, Aschersleben, Herr Friedrich Brengel, Rastenburg Ost, noch nicht zugenommen, aber auch nicht verloren. So schnell fann es ja auch nicht fommen, denn ich Magdeburgerstr. 21: Hierdurch teile ich Ihnen mit, Kaiserfir. 15: Teile Ihnen mit, daß ich durch Ihre war so weit, daß ich den Tod vor Augen sah. daß Ihre Nur eine vorzügliche ist. Schon nach Behandlung vollständig gesund geworden bin. Der Arzt hatte mich bereits aufgegeben. Jegt den ersten Tagen, wo ich die von Ihnen verord- Meinen besten Dank!( Bronchialfatarrh und Ver­fann ich ihon wieder meinen Haussland mit 8 neten Medikamente gebrauchte, berschwanden Gusten daunngsbeschwerden). fleinen Kindern führen, so viel hat es sich schon und Auswurf. Auch die Beflemmungen sind ver­nach Ihrer Medizin gebeffert. Das Aufgeben hat schwunden. Ich sage Ihnen, werter Herr, für Ihre beinahe aufgehört und Husten habe ich nur noch großartige und schnelle Hilfe besten Dank und werde ganz wenig. Schlafen fann ich gut und hoffe ich, Sie überall empfehlen.( Chron. Bronchialfatarrh.) baß ich bald wieder gesund werde. Ich bin Ihnen Herr Chr. Rohwer, Rendsburg i/., Herr Heinrich Loose, Dom. Ullersdorf daher viel Dank schuldig und seße mein ganzes Nenwerfer- Gärten 2: Zu unserer großen Freude Bertrauen auf Sie. Geehrter Herr Jebsen, da teilen wir Ihnen mit, daß unsere Tochter sich sehr b. Jänkendorf: Teile Ihnen hierdurch mit, daß die Medizin nur noch für einen Tag ausreicht, wohl befindet. Husten und Erbrechen sind ganz sich meine Frau jest wieder ganz wohl befindet. bitte ich Sie, sobald wie möglich eine weitere Flasche verschwunden, und sie ist so wohl und munter, wie Wie Sie aus dem legten Bericht ersehen, ist sie Für Ihre wieder hergestellt. Da wir dies alles Ihnen zu folgen zu lassen. Tropfen habe ich noch genug. wir fie lange nicht gesehen haben verdanken haben, werden wir allen derartig Leiden­Die Schmerzen im Rüden und vor der Brust zeigen schnelle Hilfe herzlichen Dank.( Strofulose.) Frau Anna Sieber, Lauban i/ Schl., den Ihre Behandlung aufs wärmste empfehlen. fich nur noch wenig. Ich fühle mich ganz neu belebt und nicht mehr so matt und müde wie früher. Weidenstr. 20: Ich fann Ihnen heute die frohe Die Einatmungen wird meine Frau noch einige Frl. Jda Schult, Kröpelin i/ M., Roffoder Nachricht zukommen lassen, daß ich, nachdem ich Reit fortseßen.( Pungentuberkulose.) straße 90: Teile Ihnen mit, daß meine Mutter nun 2 Monate in Ihrer Behandlung gestanden Frau Lilienthal, Mulmshorn b. Roten­feine Medikamente mehr braucht, da sie feine Bes habe, bon meinem schiperen Lungenleiden befreit burg i/ Hannover: Ich kann Ihnen mitteilen, daß schwerden mehr verspürt, und der Auswurf nach- bin. Ich habe viele schwere Stunden durchmachen der Durchfall nach Verbrauch von 3 Pulvern ver­gelassen hat. Sie spricht Ihnen durch mich ihren müssen und habe manchmal den Tod vor Augen schwunden war, wofür ich meinen herzlichsten Dank Dant aus und wird Sie allen ähnlich Beidenden gesehen, und so bin ich doch noch einmal mit Gottes ausspreche.( Jahrelanger Durchfall.) und Ihrer Hilfe gesund geworden. Als ich am bestens empfehlen.( Lungentuberkulose.) Herr Friedrich Lange, Süderwalsede 25 Herr Aug. Kragte, Beegendorf, Kr. Salz- 1. Oktober die vielen Dankschreiben las, bekam ich b. Kirchwaliede: Ich sage Ihnen meinen besten medel: Hierdurch teile ich Ihnen mit, daß mein noch einmal frischen Mut, wo ich mich sonst für Dant; ich bin jetzt gesund und fann meine Arbeit Sohn Hermann leine Medikamente mehr braucht, verloren hielt. Möchten doch alle Aerzte Ihr wieder verrichten.( Bronchialfatarrh.) ba er bollständig gesund ist. Ich sage Ihnen hier- Heilverfahren anwenden, damit nicht so viele Men­Herr Hans Stange, Meggerdorf bei burch meinen herzlichsten Dank und werde Sie überall schen dieser schrecklichen Krankheit zum Opfer fallen. Da meine aufe Wärmste empfehlen.( Bronchialfatarrh.) Ich fühle mich verpflichtet, Ihnen meinen tiefsten Friedrichsholm, Krs. Rendsburg: Herr Th. Erdloff, pens. Eisenbahnbeamter, Dant auszusprechen und bin bereit, Sie allen ähn- Lochter wieder gesund ist, sehe ich mich verpflichtet, Preek 1/ H., Gasstr. 489: Hiermit spreche ich lich Leidenden zu empfehlen.( Lungentuberkulose.) Ihnen meinen innigsten Dant auszusprechen für Ihnen meinen herzlichsten Dant dafür aus, daß Herr With. Zeffin, Förster, Wendisch- Ihre ärztliche Hilfe.( Lungenfatarrh). Sie mich von der quälenden Krankheit befreit Budow b. Gambin i/ Pom.: Ich sage Ihnen Herr Schlächtermeister Kaschau, Gadebusch haben; Huften, Atemnot und Answurf sind gänzlich meinen aufrichtigsten Dank für die Lungenheilung( M.- Schw.) Mühlenstr.: Das Befinden meiner verschwunden. Ich werde Sie andern Leidenden meiner Frau, da dieselbe durch die leßte Sendung Frau ist jetzt ein gutes. Wir sagen unsern besten beftens empfehlen.( Afthma.) böllig geheilt und gesund geworden ist. Dant.( Chronischer Bronchialfatarrh.) Anerkennungsfchreiben über Heilerfolge bei offenen Beinfchäden, Krampfadergefchwüren, Hautkrankheiten, Lupus( freffende Flechte), Gicht, Rheumatismus ufw. Herr Ful. Loeb, Neugard i/ Pom., Marien-| Frau Wilhelmine Seifert, Zeit, Kaiser­fr. 2: Mit Freuden telle ich Ihnen mit, daß mein Wilhelm- Str. 61: Ich fühle mich sehr wohl, Beinleiden jetzt geheilt ist. Nachdem ich die von Ihnen und meine Wunde ist gänzlich zu. Es werden sich verordnete Salbe gebrauchte und auch den Thee noch viele Batienten an Sie wenden, die mich jegt im nahm, war das tägliche Bluten der Wunde schon am Berhältnis zu früher gehen sehen.( Krampf­4. Tage vorüber, die Schmerzen waren fort und adergeschwür.) jest nach 25 Tagen ist alles hell; ich bin gesund, Herr Earl Böter, Fabbenstedt 6 bei wie ich es seit Jahren nicht mehr war. Nehmen Geftringen, Krs. Lübbede: Teile Ihnen mit, daß Sie meinen besten Dank.( Krampfadergeschwür.) das Flechtenleiden geheilt ist; ich danke Ihnen Frau Lina Marr, Nieder- Wünsch, Kreis für Ihre Bemühungen. Merseburg: Ich teile Ihnen mit, daß ich durch Frl. Margaretha Thot, Hamdorf bet Ihre Hilfe von meinem Flechtenleiden geheilt bin. Rensburg i/.: Die Stelle über dem Auge ist Ich fann jetzt das Haar wieder ordnen und brauche jezt vollständig als geheilt zu betrachten und ist das lästige Kopftuch nicht mehr. Werter Herr, wir feiner weiteren Hilfe bedürftig. Ich erstatte Ihnen fagen Ihnen gemeinschaftlich unsern herzlichsten dafür meinen besten Dant.( Lupus.) Dant. Ich werde nie die große Hilfe, die Sie mir geleistet haben, vergessen.

Frau Murt, Bienenburg a/ 6., Ofters mieferftr. 302: Teile Ihnen hierdurch mit, daß mein Bein vollständig geheilt ist. Schmerzen habe ich garnicht mehr und fann auch wieder sehr gut gehen.( Benen- Entzündung.)

Frau Ddefey, Schülp bei Weffelburen: Nachdem mein Bein seit ungefähr 3 Wochen gänzlich heil ist, halte ich es für meine Pflicht, Ihnen für Ihre geschäßte Hilfe zu danken. Ich werde Sie stets ähnlich Leidenden empfehlen.( Krampfadergeschwür).

Herr G. Dittmann, Malißen b. Stallupoenen 1/ Ofpr.: Teile Ihnen mit, daß meine Lochter von ihrem Leiden befreit ist; sie hat feine Schmerzen mehr. Ich spreche Ihnen für die Heilung meinen besten Dant aus; ich werde Sie überall empfehlen. ( Luberkulöse Knochenerkrankung.)

Herr Chr. Led, Ziegen b. Birchenzin, Kr. Stolp: Teile Ihnen hierdurch mit, daß die mit Lupus behaftete Nase meiner Tochter jett geheilt ist. Ich sage Ihnen für Ihre Bemühungen ver­bindlichsten Dant.( Lupus erythematodes.)

Herr Aug. Freimuth, Böttchermeister, Elbing i/ Weßpr. Wasserstr. 8: Hierdurch teile ich Ihnen mit, daß der Fuß meiner Frau während der kurzen Behandlung durch Sie vollständig geheilt ist, und spreche ich Ihnen meinen herzlichsten Dant aus. Ich werde Sie vorkommenden Falls gerne empfehlen. ( Krampfadergeschwür.)

Herr Inspektor Nemus, Dom. Gresonse b. Flatom i/ Weftpr.: Teile Ihnen ergebenst mit, daß jezt meine Gesundheit so weit vorgeschritten ift, daß ich nichts mehr gebrauche. Ich danke Ihnen heute bestens für Ihre Hilfe und werde Sie mit Freuden allen entpfehlen, welche dieselbe Krankheit haben.( Tuberkulöse Knochenerkrankung.) Herr Friedrich Seiz, Schmiedehausen Herr Isidor üürich, Holstenbraueret, b. Stadt- Sulza. Hierdurch teile ich Ihnen mit, daß Altona( Elbe): Ich spreche Ihnen für die Heilung meiner Fran Bein wieder völlig heil ist, und daß meinen beften Dank aus. Selen Sie versichert, sie sich auch sonst wieder wohl fühlt. Ich sage daß ich bei Verwandten und Bekannten für Sie Ihnen meinen besten Dant, daß Sie meine Frau so eintreten werde.( Flechte.) schnell von ihrem 1/2 Jahr alten Leiden befreit haben.

Herr A. Sonntag, Bocholt i/ 8., Werder­str. 14: Siermit danke ich Ihnen herzlichst für Heilung des Krampfadergeschwürs bei meiner Fran. Herr Ernst Schreiber, Grüna i/ Sa.: Für Ihre Hilfe unsern innigsten Dant; wir werden Sie empfehlen wo nur möglich. Meine Frau ist die glüdlichste Frau auf der Welt. Nochmals herzlichen Dant.( Krampfadergeschwür).

Frau M. Michelsen, Rabenholz b. Gelting: Hierdurch teile ich Ihnen mit, daß meine Tochter Dora von ihrem Ausschlag jegt völlig geheilt ist. Für Ihre Bemühungen dante ich Ihnen herzlichst ( Seit 11 Jahren Schuppenflechte).

Herr W. Brunsmann, Intrup b. Lengerich i/ w. Ich fann Ihnen hierdurch mitteilen, daß mein Bein immer noch heil ist, doch bitte ich, mir noch einmal den Thee zu senden, den ich gern einige Zeit trinken möchte. Für Ihre Bemühungen meinen verbindlichsten Dant.( Krampfadergeschwür.)

Herr Garl Schröder, Fabrikmeister, Kierspe­Bahnhof Nr. 234: Die Schmerzen in der rechten Seite und im Unterleib haben nach Berbrauch der Medizin sofort nachgelaffen. Auch von den übri gen Beschwerden verspüre ich fast garnichts mehr. Für Ihre schnelle Hilfe meinen besten Dank.( Rheu matismus).

Herr Georg Schichte, Oefonom, Birn­baum b. Trauchgan( Bayern): Mit Freuden tann ich Ihnen die Mitteilung machen, daß nach Anwendung Ihrer Medikamente meine Frau als­bald teine Schmerzen mehr im Körper noch im franken Bein spürte, jezt bereits gehen fann und sich bollständig gefund fühlt. Sie fühlt sich fast wie bon nenem geboren... Herrn J. unsern herzlichsten Dant, und wir werden Sie Freunden und Bekannten aufs wärmste empfehlen.

Herr Johs. Bruhn, Lehrer, Edernförde: Mit meiner Bartflechte geht es viel besser. Die Medizin reicht aus; ich betrachte die Kur als beendet...

Auf Wunsch besuche ich an bestimmten Tagen Kranke auch auswärts. Briefe sind genau zu adressieren an J. N. Jebsen, Basel( Schweiz) Postfach 6731. Drud von Franz Lindner, Ratibor.

und es harte nich auch friher schon erreichen lassen. Doch marum sollen Arbeitgeber und Arbeiter tuge ſein als die Staatsmänner hon Beruf? Oseigarn baben es genau ebenso gemast Sie haben über die Quotenfrage unendlich erbizt, und schließlich hat Desterreich nachgegeben. So war es immer.

König Eduard von Englane bat seine Ver­ftimmung überwunden und wird in nicht ferner Zeit seinen Neffen, den deutschen Kaiser, besuchen. Große politische Be­deutung hatte das Schmollen nicht, und auch die Versöhnung, über die wir uns aufrichtig freuen, paßt sich höchstens der bereits vorhandenen politischen Situation an. Vergeblich fragt man nach großen politischen Motiven. Es handelt sich nur um Menschliches, Alzumenschliches.

In Rußland setzt Ministerpräsident Stolypin seine Bemühungen fort, Feuer und Wasser zu mischen, in demselben Kabinett Vertreter der Revolution und der Reaktion zu ver­einen. Es ist vergebliche Arbeit. Vergebliche Arbeit ist nicht minder die Verschleierung der Militärmeutereien. Die von Sveaborg, die in schlechter Behandlung der Matrosen ihren Anlaß hatte, war noch die harmloseste. Inzwischen ist die Großfürstenpartei, die sich die Partei der wahren Russen" nennt, am Werfe, in ihrer Art die Revolution durch Meuchel­mord zu bekämpfen. Das Dumamitglied Herzenstein war ihr erstes Opfer. Cobald Rußland in Frage kommt, handelt es sich nicht um Menschliches, Allzumenschliches, nein: um Unmenschliches.

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Der Hufftand in Kronstadt. Obwohl auch in Kronstadt die Meuterei unterdrückt wurde, durchschwirren wilde Gerüchte die Stadt, so daß die Bevölkerung, von einer Banif ergriffen, scharenweise die Stadt verläßt. So heißt es, daß vier Kriegsschiffe, mit Meuterern an Bord, dort eingetroffen seien und die Geschütze auf die Stadt gerichtet hätten. Bergebens wird dieses Gerücht von den Organen als grandlos bezeichnet; die panikartige Flucht der Bevölkerung hält an. Und auch in Beterhof herrscht

en den ongellungewiffen anschlumbergejus. In der alten Nyelandkaserne in Helsingfors entstand Donnerstag Nachmittag eine Meuterei, bei der auf beiden Seiten scharf geschossen wurde. Die Kugeln flelen zum Teil auf die Straße und trafen viele Passanten. Von diesen blieben 7 tot und 7 wurden verwundet.

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Die Erregung in Helsingfors ist gewaltig, trotzdem oder weil der Führer der Roten Garde", Kapitän Cock, verhaftet worden ist. Als Gegengewicht gegen die Rote", hat sich Freitag eine Weiße Garde" gebildet. Sie besteht aus einigen hundert jungen Leuten, die der Polizei ihre Dienste zur Herstellung der Ordnung angeboten haben. Blutige Zusammenstöße zwischen den Roten" und den ,, Weißen" finden unausgesezt statt. Die Situation ist äußerst ernst.

In dem Artillerielager Rambertow bei Warschau herrscht seit zwei Tagen offene Meuteret. Die Artilleristen jagten ihre Offiziere weg und empfingen die gegen fie aufgebotenen Kafaten mit Kartätschenschüssen.

Ueber die Einzelheiten wird noch strengstes Geheimnis bewahrt. Es ist sehr bedenklich für die russische Regierung, daß in diesem kritischen Augenblicke auch Truppen in anderen Landesteilen wieder in Aufruhr geraten.

Ferner wird gemeldet:

Petersburg, 3. Auguſt. Die militärische Bewachung der Straßen und öffentlichen Gebäude ist erheblich verstärkt worden. Die hier anfernden Kriegsschiffe und Yachten ers hielten Befehl, fich in voller Kampfbereitschaft zu halten.

Petersburg, 3. August. Die Station der Finnländischen Bahn von Petersburg bis Wiborg sowie das ganze Meeres­ufer sind mit Truppen besetzt worden.

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Kronstadt, 3. August. Ueber unsere Stadt ist der Kriegs. zustand verhängt. Sieben Meuterer von der Minen­tompagnie find wegen Ermordung von Offizieren zum Tode durch Erschießen verurteilt worden.

Moskau, 3. August. Es wird hier bekannt, daß die Verhandlungen über den Eintritt von Nichtbureaukraten, in

15. Jahrgang

E

*: Oberbeffische Familienzeitung( tg) Gießener Seifenblasen( wöchentlich).

hlen

er Zeitung) ießen und Umgebung.

iderer Behörden von herheiten

olypin ins Stocken geraten sind. Gra Petersburg abgereist. Stolipin verhandelt ator Koni und dem Historiker Winogrado. is Portefeuille des Justizministers, letzterem, il an der Universität Cambridge bekleidete, der Volksbildung angetragen.

August. Der Gehilfe des Gouverneurs, rkgrafski, ist in der benachbarten Sommer i einer Bande überfallen und nebst seiner

ben.

August. Die Festung befindet sich in den mandanten. Auf den Forts herrscht wieder ahl der Opfer beträgt mehr als 100.

olitische Rundschau.

Deutsches Reich. olonialverwaltung wird jetzt ordentlich auf­ist auch die Einleitung eines Disziplinar­den früheren Personalreferenten Geh. König, erfolgt, weil Herr von König seit tlich zu seiner Kenntnis gebrachten Anzeigen oon Beamten und Offizieren im Kolonial­tt oder nicht weiter verfolgt hat.

ische Minister der öffentlichen Arbeiten hat unter frühere Erlasse die königlichen Eisenbahn­tragt, eine erneute Untersuchung der Personen­des Monats August vornehmen zu lassen. ig ist in üblicher Weise auszuführen, ins­as Augenmerf darauf zu richten, daß die Wagen mit der erforderlichen Sorgfalt vor­), die Aborte fich in sauberem Zustande be­rgehaltene Trint- und Waschwasser von guter ist und der Jahreszeit entsprechend genügend

nlaß der Geburt eines Thronfolgers hat der Sachsen- Koburg- Gotha eine Amnestie erlassen, alle Strafen wegen Majestätsverbrechen, Ver­te Staatsgewalt, gegen die öffentliche Ordnung, § 196 bis 197 des Strafgesetzbuches und gegen 3 über die Presse, sowie alle polizeilichen Strafen oon 20 Mark erlassen werden. Dagegen dürften ingen auf eine allgemeine Amnestie anläßlich der ohnes des deutschen Kronprinzen auch diesmal erweisen. Wie jezt mit Bestimmtheit verlautet, e an ihrer Anschauung fest, daß die Taufe, die lienereignis sei, teinen Anlaß zu einem Gnaden­c Natur biete.

Anlaß der Geburt eines Thronfolgers hat der n Herzog von Coburg- Gotha ein Gratulations­Igenden Inhalts gerichtet.

Herzen freue ich mich mit Dir des Segens, den Herr Deinem Hause und Deinem Lande ge . Er nehme ferner Mutter und Kind in seine

er Affäre Fischer- Tipelskirch nimmt jetzt ein Jn quver vec irma v. Tippelskirch& Co. öffentlich das Wort. Er bestreitet, daß irgend etwas vorgekommen sei, was den Major Fischer belasten könne. Major Fischer habe nur zwei­mal Darlehn von 5000 und 2000 Mart erhalten, ohne zu wissen, daß ein Teil dieses Geldes von ihm( v. T.) gegeben wurde.

* In der Kammer der Abgeordneten zu München er flärte der Verkehrsminister, daß bereits ein Projekt für den Uebergang der bayerischen Bahnen zum elektrischen Betriebe fertig sei. Ueber die Ausnüßung aller Wasserkräfte Bayerns müsse ein einheitliches, großzügiges Projekt durch einen Fach­mann allerersten Ranges aufgestellt werden; die Eisenbahn. verwaltung könne hierin nicht allein vorgehen.- Bayern in Deutschland voran!

Spanien.

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** Der Handelsvertrag mit den Vereinigten Staaten von Nordamerika ist in San Sebastian im Beisein des ameri tanischen Gesandten unterzeichnet worden. Der Finanzminister erklärte, der Vertrag sei für Spanien vorteilhaft. Der Minister kündigte ferner die Errichtung einer direkten Dampf­schiffahrtsverbindung zwischen Newyork und Vigo an.

Balkanftaaten.

** Ein blutiger Kampf zwischen Bulgaren und Griechen steht wieder bevor. Privatbriefen aus Philippopel zufolge find dort Gerüchte verbreitet, daß die Bulgaren für den 6. August in Philippopel und anderen Orten allgemeine An­griffe gegen die Griechen vorbereiten.

Hof und Gefellschaft.

Der Kaiser wird in den nächster: zehn Tagen Truppenbesichtigungen abhalten. Erst dann dürfte die Fest setzung des Tages für die Taufe des Kronprinzensohnes en folgen.

WILD

UND

Pomp eine öffentliche Audienz zu

erteilen.

an feinen Kleidern schimmernden Edelsteine, es gerne, und lächelnd, aber fast

erdridt von Ludwig

tal

deren Wert fast der Last bei XIV.

Nr. 177

Freitag, den 3. August

sche Familic

1906