Alle Briefe sind zu richten an: J. N. Jebsen, Basel( Schweiz) Postfach 6731. Aufbewahren! Briefliche Behandlung in allen Aufbewahren!
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J. N.
Jebsen
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Basel- Bottmingermühle( Schweiz) ,, Villa Maria" ( früher Besitzer der Privatklinik Schlössle Steinegg in Herisau, Kanton Appenzell)
behandelt
Lungentuberkulose( Schwindsucht), Asthma, Bleichsucht und Blutarmut, Epilepsie( Fallsucht), offene Beinschäden, Krampfadergeschwüre, Hautkrankheiten, Lupus( fressende Flechte), Geschlechtskrankheiten, Gichtu. Rheumatismus möglichst ohne dass Patient zu Bette liegt.
Zur Belehrung für Kranke und deren Angehörige.
,, Die Natur heilt, der Arzt hat nur dafür zu sorgen, daß dieses möglich ist; der Arzt ist nur der Diener der Natur, nicht der Herr."
Diese Wahrheit hat vor Jahrtausenden schon Hypotrates erkannt und jenen Ausspruch getan, aber noch heute werEden den Kranten von zahlreichen Aerzten Medikamente verordnet, die das Heilbestreben der Natur hindern, ihr gleichsam in die Arme fallen und so den Kranken schädigen, anstatt ihm die erfehnte Hilfe zu bringen. Man denke nur an die zahllosen Arznei- Vergiftungen, von denen Professor Robert in seinem Lehrbuch der Intoxicationen wörtlich sagt:„ Unter Medizinal- Bergiftungen verstehen wir solche Bergiftungen, deren Schuld wir Aerzte zu tragen haben. Ihre Zahl ist Legion." Am schlimmsten sieht es in dieser Beziehung bei der Tuberkulosebehandlung aus. Die bloße Herzählung der gegen dieselbe empfohlenen Mittel würde einen dicken Band füllen. Die ftärtsten Gifte werden oft häufig ben Kranken gegeben; man denke
Wo Leben, da hoffnung!
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jetven Juyre erhob die Familie La Tours Anspruch auf das des Reises eingefüllt, einige Butterstückchen darauf verieilt
zu sehen. Handelsagenten stempelte man zu einem nezialgesandten Genuß verschaffen, sich im Glanze seiner föniglichen Würde Einen z. 8. in Paris weilenden persischen Monarchen zu erheitern, wollte man ihm noch einmal den seinem Innern nagte. Den schon fast trübsinnig gewordenen Umgebung mehr und mehr, daß der Wurm des Todes an des Schabs und veranlaßte Ludwig XIV ym mit allem Ludwig XIV. Lebenstage waren gezählt, täglich sah seine
v. K., zusprach. französischen Grenadiere der Nichte La Tours, der Gräfin oberste Gerichtshof Frankreichs das Herz des Ersten der des Herzens, der mehr als 25 Jahre dauerte, bis endlich der aber entspann sich ein langwieriger Prozeß um den Besitz der Familie, dem Grafen La Tour d'Auvergne. Sogleich Kabineitsordre vom 18. September 1816 dasselbe dem Haupte Herz ihres Ahnherrn, und Ludwig XVIII. übergab durch eine
Dee ,, Sonnenkönigs" letzte Hudienz.
und im Rohr in einer Stunde gebacken. Jeisbreies, dann die Aepfel und schließlich die andere Hälfte
Luftige Ecke
fragen, ob Sie nicht diesen weißen Pudel gegen einen schwarzen umtauschen möchten; sie hat jetzt Trauer. Beim Hundehändler. Die gnädige Frau läßt Ste
Gewiß, sogar schon oft!" ich Ihnen gestern schickte, schon gelesen?" Abkühlung. Schrifsteller:" Haben Sie die Wizze, die Redakteur:
Joethe! Festjemauert in der Erden!" mal in Braunschweig): Wer sollte dir nich kennen, froßer Ein Literaturkenner. Berliner( vor dem Lessingdent.
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Bild da oben ist das schwerste in der ganze Auch ein Kunsturteil. Packträger: Du, August, das Yuna.
Don Juan.
an von H. G. von Bromberg.
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Der Entsagung ;„ Ich werde hängen! Die
Jes Fräulein, sie nach einer m. ,, Es wird at ein Ende."
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zu ihr und ehen Sie nur, en, wie es in te ja nur in
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zgnete Eveline Musik? Was
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gerückt. Der Baron hatte den Flügel geöffnet und den Sessel zurechtpayen eines gironleuchters strahlende Helle verbreiteten.
" Furchtbar schmeichelhaft." und still; für Ihr Alter überhaupt furchtbar gesezt." scheine Ihnen heute gewiß recht langweilig," tlagte er sich über den Flügel gebeugt stand, richtete sich hoch.„ Ich er. " Soja!" von Grieshammer, welcher notenblätternd Das habe ich nicht gesagt. Sie sind ja immer ernst
Ste mir etwas!" streut. Was Sie in diesem Augenblick empfinden." Eveline plötzlich und erhob sich schnell." Unterhalten wir ,, Was ich...? Nein, nein! lassen wir's schon!" rief ,, Oh, ich bitte darum."- ,, Was denn...?" fragte sie zer„ Ich werde Ihnen etwas vorphantasieren," sagte Eveline. uns lieber. Eprechen Sie etwas, Herr Baron. Erzählen
an.
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recht lieb gewonnen?" gefehrt. Die Leute Sie." Fortgang."" Ich weiß nicht." Ich habe so das Gefühl. Papa hat auch einmal gesagt, " Ich die Leute?" Woraus schließen Sie das?" ,, Sie haben Sie gewiß „ Auch um. Die Leute von Ihrer Kompagnie bedauern gewiß Ihren
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gehen." Beziehung auf Abwegen wandelt." festigt. Um so schmerzlicher bin ich enttäuscht, zu erfahren, ziehen; denn die vornehmste menschliche Tugend ist die Tüchtigsten, allen guten Lehren zum Troß in moralischer daß der Unteroffizier Höschen, dienstlich einer unserer " Haben Sie trübe Erfahrungen gemacht?" Moral, weil sie alle übrigen Tugenden in uns w.dt und immer bestrebt gewesen, meine Leute zur Sittlichkeit zu er Sie hätten eine ganz eigene Art, mit Ihren Leuten umzus , Wenn es nur immer gute Früchte tragen möchte."- ( Nachbrud verboten.) „ Ich bin
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Ohne Frage ist es das!" Ist denn das so unmoralisch)?"- Mein Fräulein...! ohne je an Verlobung, geschweige Heirat zu denken." Bekanntschaften angeknüpft mit ehrbaren jungen Mädchen, Was hat dieser Untero: fizier getan?" fragte Evel ne.
nicht." ich es Ihnen also nie?" immer für meinen Freund gehalten, Herr Baron. Dann war Weib? Auch zwischen uns beiden nicht? Ich habe Sie Neues! Es gäbe keine Freundschaft zwischen Mann und Wie?" rief Eveline lebhaft, das ist mir ja etwas ganz Eine Freundschaft zwischen Mann und Weib gibt es
Freundschaft!" immer gleich geheiratet sein? Wie schön ist eine ideale dürfen, ohne gleich an Verlobung zu denken!? Muß denn man nicht hier und da in Ehren eine Bekanntschaft schließ n mir eigentlich nichts Schlimmes dabei denken. Weshalb soll Wieso?" entgegnete Eveline ernsthaft...„ Ich kann
bebte leise ,,, Sie waren mir mehr als das..." Mein Fräulein," sagte der Baron und seine Stimme
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Grundsägen?" Sie eine Freundschaft" leugnen, mit Ihren streng sittlichen selbst? Wie vereinbart sich unsere lange Kameradschaft, da Mädchen verdammen Sie, und welches Beispiel geben Sie da!" Die Freundschaft Ihres Unteroffiziers mit ehrenhaften Aber...! Herr Moralprediger, wo ertappe ich Sie
"
herbeiführen müssen: die Trennung von Ihnen!" Erinnerung an meine Psticht aus eigenem Willen längst hätte Kommandierung erwünscht; denn sie erzwingt, was ich in lein!" erwiderte der Baron fest. Und deshalb fommt meine , Sie vereinbart sich nicht damit, mein gnädiges Fräu
ihrem Innersten wogte es, als fie, äußerlich gleichgiltig, hinunzweideutig hatte er es ausgesprochen. In dem Augenblick, wandte sie sich zum Fenster und starrte stumm hinaus. die Finger leise präludierend über die Tasten gleiten. Er warf: Nun ja, es ist auch wohl besser so..." Der Baron hatte am Flügel Platz genommen und ließ liebte. Aber mit eisernem Willen bezwang sie sich. In wo sie den Mann verloren wußte, fühlte sie, wie sehr sie ihn wollte die Trennung. Sie fam ihm erwünscht. Klar und innerem Weh. Nun war es heraus, nun wußte sie es. Er niedersinten müßte. Sie hätte laut ausschreien mögen vor Es war Eveline bei diesen Worten zu Mute, als ob sie
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an das Kreosot, das zwar die Tuberkulose nicht heilt, den Kranken aber noch Magenleiden zuzieht, die dann zu einer doppelt raschen Abnahme der Kräfte führen und das Ende beschleunigen. Denn Kreosot ist tein harmloses Mittel; in größeren Duantitäten genossen ist es ein fressendes Gift, welches die Magenwand äßt und den Tod herbeiführt.
Fast täglich Kest man in den Beitungen von Aerzten, welche glauben, ein neues wirksames Heilverfahren gegen die Schwindsucht erfunden zu haben. So war es mit dem Heilserum des Professor Koch, von dem man sich anfänglich so große Erfolge versprach; überall wurde es angewandt, und heute weiß fast jeder Arzt, daß dieses Mittel völlig unzwedmäßig ist, niemals einen Schwindsüchtigen heilte, und in den meisten Fällen direkt gefährlich wirkt.
Ein bekannter Berliner Professor, der doch auch etwas Neues bringen wollte, hatte, nach dem„ Naturarzt", die ingenöse Idee, sein ,, Heilmittel" mittelft Einsprißung direkt in die Lunge hineinzubringen und zwar mit Hilfe eines Gummischlauches durch die Luftröhre.- Der Krach folgte übrigens schleunigst nach. Es wurde festgestellt, daß eine Patientin kurz
nach dieser Behandlung den Geist aufgab. Kommentar überflüssig. Dennoch ist die Tuberkulose ( Schwindsucht) heilbar, auch wenn die Krankheit schon ziemlich weit borgeschritten ist; aber nicht durch Gewaltmittel. Die tuberkulösen Geschwüre heilen aus, resp. werden, nachdem sie nach Vernichtung der Krantheitsstoffe zum Stillstand gebracht sind, von der Natur mit einer falfartigen Masse umgeben, die sich aus dem Blut absondert. Das ist ein sicherer Beweis dafür, daß sich die Natur selber hilft, wenn der Mensch ihr nur tein Hindernis in den Weg legt. Aeußere E und innere Behandlung müssen Hand in Hand gehen, wenn der Erfolg der Kur der gewünschte sein soll. Tausende leben und sind alt geworden, die vor Jahren schwindsüchtig waren.
Die von mir gegen Tubertulose augewandten Mittel sind teine Geheimmittel und vor allen Dingen völlig giftfrei. Etwaige Medikamente verordne ich und sie werden auf der Apotheke angefertigt.
Die Kurmethode ist dieselbe, mittels welcher schon mein verstorbener Bater, Jebsen- Neu- Mühle, vor Jahren nachweislich vielen dem sicheren Tode Verfallenen, von den Aerzten aufgegebenen Menschen Gesundheit und Lebenslust wieder gegeben hat. So lange ich eine bessere Heilmethode nicht tenne, habe ich absolut keinen Grund, neue, noch nicht genügend erprobte Mittel in Anwendung zu bringen und hierdurch meine Batienten zum Versuchstaninchen herab zu würdigen, vielmehr halte ich an der alten bewährten Methode fest.
Die Braris ist stets besser als die Theorie, und nichts vermag besser zu beweisen, daß die von mir aufgestellte Behauptung den Tatsachen entspricht, als die täglich in großer Zahl einlaufenden Heilberichte und Danksagungen aus allen Teilen Deutschlands und weit über dessen Grenzen hinaus. Natürlich ist es mir nicht möglich, alle diese Danksagungen abzudruden, eine geringe Anzahl lasse ich nachstehend folgen. Die Originale derselben sowie Hunderte weiterer Dantschreiben liegen zu jedermanns Einsicht stets bei mir bereit. Jebsen.
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mein gnädiges
Freitag, den 3. August
1906
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vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckerei( gegr. 1783); verantwortlich: Albin Klein.
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