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emals Soldat gewesen freie Ueberfahrt und Die billige Reise wirt ingnis einbringen.

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Polizeibeamten. nde durch die Blätter Polizeiuniform in ein ormande einer Haus­mitgehen beißen. Das eit auf die Verbrecher olgenden Mitteilungen azu beitragen. cht, der man nament

e Großstadt begegnet,

anden à la Rinaldo anipf gegen das Eigen führten. Von solchen en Gebirgen Spaniens utschland völlig frei. oder fünf Einbrecher ig zu drehen", d. G. dessen find solche Ver den meisten Fällen usammen, von denen ufpaßt), während die alsch ist die Ansicht, ellen find, denen man anfieht. Im Gegen her, Laschendieb oder hnitt und bewegt fich

n um nicht den Polizei Cer", die den Auftrag auszufundschaften, die isw., find stets feine ingeln, um irgend eine zu dem Zwecke, sich die Enter den Verbrechern rschen und in ihrem Modeherren machen; ag schon im Gast­essen haben, ohne zu alter Kunde der Polizei größtenteils aus aus­Ote oder dahin, wo eine -n usw. stattfindet, be­er fie für ihren Beruf" Ort zuerst an Puppen, ihre Finger so zu che fahren und Porte­en( der Griff heißt die bewegt. Auch das Ab­rasche Aufschlizen von Gedränge zum Schaden

eitet stets mit einem dem er das Gestohlene Beute verschwindet. Dieb zu überführen, d in der fremden hat eine besondere der Außentaschen lle, wo Brieftaschen Schnitt eines einzigen, Der Bestohlene erinnert Straße im lebhaften er gestreift hat, um sich aber er hat nicht ge­bar, der ihm die Brief hat.

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Ein sehr wichtiges Hilfs­elmessungen nach dem die Fingerabdrücke. Ez an der inneren Finger edem Menschen anders Linien bei allBer­bruch, Raub, Diebstahl

ommen, hat schon oft ührt, namentlich wenn as Berliner Verbrecher

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Vermischtes.

Was die Völker verrauchen. Angesichts der i Mussicht genommenen Tabafbesteuerung ist es lehrreich, dei Sabafverbrauch der einzelnen Länder in Zahlen vor Auges zu führen. Nach einer Statistit steht Deutschland im Tabak berbrauch an zweiter Stelle. Es verbraucht jährlich beinah 02 Millionen Pfund, d. H. pro Kopf 3% Pfund, und wiri ur von Amerika( Vereinigte Staaten) übertroffen, wo der Berbrauch 440 Millionen im Jahr, oder 5%, Pfund pri Ropf beträgt. Rußland verraucht jährlich 150 244 000 Pfund Frankreich 84 393 000, Großbritannien 83 378 000, Defterreid 78 755 000, Ungarn 47 905 000, Belgien 44 273 000, Italien 34549000, Kanada 15 400000, Merifo 18870000, Australien 10 158 000 Pfund. Danach ist in den Ländern, wo Tabak monopole bestehen, wie z. B. in Desterreich, der Verbrauch ein verhältnismäßig weit geringerer als in anderen Staaten mit freier Industrie.

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Die Leistungen eines Dampfers. Es ist schwer, ich von den Kraftleistungen der modernen Riesen- Schnell. bampfer, welche den Verkehr zwischen Europa und Amerika bermitteln, ein anschauliches Bild zu machen. Zum Ver. tändnis der Kräfte, die hier in Frage kommen, mögen fol gende Erklärungen beitragen: Zwei Pferde können einen Laft. wagen, der mit Gütern im Gewicht von 3500 Kilogramm beladen ist, auf einer guten Landstraße, die nur geringe Steigung aufweist, bei einer täglichen Arbeitszeit von acht Könnte man den Stunden etwa 32 Kilometer weit ziehen.

Schnelldampfer des Norddeutschen Lloyd Kaiser Wilhelm II., bessen Gewicht mit allem, was sich während einer Reise an Bord befindet, 26 500 Tonnen beträgt, in Stücke zerlegen und auf Wagen verladen, so benötigte man zum Transport 7571 Wagen mit 15 142 Pferden. Die auf einer Reise von Bremer­haben nach New York von einem Schnelldampfer in 6% Tagen durchlaufene Strecke beträgt etwa 6580 Kilometer; unsere Lastwagen würden rund 200 Tage brauchen, um diese Strecke zurückzulegen. Mit einem preußischen Postwagen würde man zur Zurücklegung einer der Entfernung von Bremerhaven- New York gleichen Wegelänge 660 Stunden brauchen. Würde der Reisende in dieser Weise sich täglich elf Stunden im Poſtwagen durchrütteln und schütteln lassen, so wäre er etwa zwei Monate auf Reisen. Die Bequemlich­feit des Reisens heutzutage wird dadurch erst ins rechte Licht

gerückt.

Die Mitarbeiter und Freunde

unseres Blattes möchten wir hierdurch bitten, daß Ergebnis der Volkszählung aus ihren und benachbarten Orten uns sofort nach Bekannt­werden durch Bostkarte mitzuteilen. Erwünscht

sind folgende Angaben: Zahl der Häuser, der Haushaltungen und Seelenzahl. Im Boraus besten Dant.

Cokales.

** Der Großherzog empfing am 29. November den Souptmann v. Ramede vom Infanterie- Regiment Raiser Wilhelm( 2. Großh. Seff.) Nr. 116, den Geheimrat Dr. Eisenhuth, den Landrichter Brüel von Gießen; zum Bortrag den Staatsminister Rothe.

*

Sarlamentarisches. Der Zusammentritt des Land­tag wird voraussichtlich noch im Dezember erfolgen. Jebes Mitglied erhält Nachricht durch ein besonderes Schreiben. Der Großherzog ernennt den ersten Präsidenten der Ersten Rammer für die Dauer des Landtags. Sobald 12 Mit glieder der Ersten Rammer sich als anwesend bei dem vom Großherzog ernannten landesherrlichen Kommissar ge­meldet haben, versammelt er die Kammer, um sie zu tonstituieren. Im vorliegenden Falle wird bei dem bisherigen ersten Präsidenten angefragt werden, ob er bereit ist, das Bräfidium wieder zu übernehmen. Die Anfrage ist bisher noch nicht erfolgt. Unter dem Borsize des ersten Bräsidenten, eventuell unter dem Vorsitze des ältesten Rammermitgliedes werden sodann der zweite und dritte Präsident für die Dauer des Landtags gewählt. Die Zweite Rammer wird, sobald fi mindestens 27 Mitglieder auf der Kanzlei als anwesend gemeldet haben, durch die vom Großherzog ernannte Ein­weisungstommission tonstituiert und unter Leitung des Alters­präsidenten findet die Wahl des ersten, zweiten und dritten Bräsidenten statt. Die trei werden zunächst nur auf drei Monate, später dann für die ganze Dauer des Landtags ge wählt. Nach der Bildung beider Kammern wird die Stände bersammlung gewöhnlich vom Großherzog im Schloß er­ffaet, die neu eintretenden Mitglieder leisten dabei den Treueid. Die Remmer wird deshalb noch im Dezember bonftituiert, damit die Ausschüsse gebildet und sie alsbald ihre Tätigkeit beginnen können.

** Uebertragen wurde der Schulamtsaspirantin Luise Söz aus Darmstadt eine Lehrerinnenstelle an der Germeideschule zu Alsfeld.

** Erledigt ist eine mit einem fatholischen Lehrer zu esezende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ober­Erlenbach.

Berufsklassen" eingeteilt. it der gleichen Nummer uf dieser Karte steht der Hochstaplers, fein Ber feine Spezialität, Be Kennzeichen der Schädel rdem wird noch ein Ver nach Körperteilen geführt. cher bekannt, daß er Täto ffallende Nafe hat, so wird nachgesehen, wo die bes ftehen und dies führt der Telegraph bei den eine Hauptrolle spielt, if rben der Städte ftehen mbe in fteter Verbindung agen, Stedbriefe, Bhoto Verbrecher aus, um fid

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* Heffen 100 Jahre Großherzogtum. Am 14. August nächsten Jahres find 100 Jahre verflossen, seit Landgraf Ludwig X. dem Rheinbunde beitrat und als souveräner Fürst die Großherzogliche Würde annahm. Er nannte sich Ludwig I. Anläßlich der 100. Wiederkehr dieses für die Entwickelung Heffens so wichtigen Tages find größere Festlichkeiten geplant. Der Großherzog beabsichtigt bie Stiftung einer Erinnerungsmedaille.

tt Stadttheater in Gießen. Als dritte Bolts bor ftellung geht morgen Freitag, den 1. Dezember das beliebte Volksstück Die Herren Söhne" in Szene, das bei sein er ersten diesjährigen Aufführung bei Publikum wie Bresse lebhaften Beifall errang durch die flotte Darstellung. *** Bur Stellungnahme gegen die im Reiche geplante

von Intressenten einberufen, zu der die Inhaber von Brauereien in Oberhessen und der angrenzenden preußischen Gebietsteile Einladungen erhielten.

** Eine freidenlerische Organisation in Gießen. Bu dem gestrigen Vortrag des Predigers der Frankfurter freireligiösen Gemeinde, W. Klauke, über das Thema Die otwendigkeit einer freidenkerischen Organisation" hatte sich eine größere Buhörerschaft eingestellt, sodaß der Saal des Einhorns" gefüllt war. Die Leitung der Veranstaltung hatte Rechtsanwalt Dr. Spohr übernommen, der einleitend bemerkte, daß die Eingriffe in die Toleranz mit starker Hand abgewehrt werden müßten. Sodann ergriff Prediger Klaute das Wort und wies zunächst die landläufige An­schauung, die die Freidenker nur als Verneiner fennt, zurück. Die Freidenter seien nicht nur Negative, sondern auch Positive, nicht nur Ungläubige, sondern auch Gläubige Gläubige, die an den S.eg der menschlichen Kraft glauben. Allerdings, führte der Referent aus, weisen die Freidenker die Dogmen der Kirch zurück. Sie wollen die Moral nicht auf die Furcht vor Strafe oder anf die Hoffnung einer Be­lohnung aufbauen, sondern sie auf allgemeiner Menschen­und Rächstenliebe gründen. Nur eine Roral, welche das Gute als Selbstzweck erstrebt, ist gut( fategorischer Imperativ). Aus dem Positiven des Freidenfertums hob der Redner und später auch Rechtsanwalt Dr. Spohr die Forderung der fonfessionslosen Schule hervor. Um den Forderungen die nachhaltige Kraft zu geben und den Zielen unentwegt zu­zuftreben, wurde die Gründung einer Freioenter- Organisation in Gießen vorgeschlagen und eine Anzahl der Anwesenden erklärte sich durch Einzeichnung zum Beitritt bereit. Nächsten Donnerstag beabsichtigt Herr Klaufe einen zweiten Vortrag zu halten. Als Thema wird er die Frage Rann unsere moderne Staatsschule noch konfessionell sein?" behandeln.

** Der Bürgerverein Gießen hat für seine nächste allgemeine Bürgerversammlung einen Referenten gewonnen, welcher über unsere städtische Kanalisation, speziell über die Haus anschlüsse und die Kanalgebühr sprechen wird. An Hand der praktischen Erfahrungen sollen Winke und Ratschläge nach allen Seiten hin wohl erwogen werden. Das Thema ift so wichtig, daß all die Mitbürger, welche mit der Ranalisation in irgend welcher Weise zu rechnen haben, der Anregung und der Bitte des Bürgervereins( s. Inserat in Wie wir weiter noch heutiger Nummer) entsprechen werden.- mitgeteilt bekommen, wird unser Landtagsabgeordneter Dr. Gutfleisch bei einer event. Wiedereinbringung der Gemeindefteuergeseßvorlage im Landtag einen Vortrag im Bürgerverein über diese selten wichtige Vorlage halten. Die Bürger mögen daraus ersehen, daß der Verein bestrebt ift, wirtschaftliche und lokale Fragen zu ventilieren.

* Am 7. Januar 1906 halten die Nassauischen Zentrumsparteigruppen in Frankfurt einen Zemtrums­parteitag ab.

w. Krofdorf, 29. November. Fortbildungsschule. Troy dem eifrigen Bemühen der Behörden ist für unsere große Bürgermeisterei( 12 Ortschaften) wieder nur eine ländliche Fortbildungsschule zustande gekommen.

X Aus der Dünsbergsgegend, 29. Rovember. Die Schweinepreise behaupten scheinbar fortgesetzt ihren seit­schlachtreife Tiere nach dem Lebendgewicht zu verkaufen, aber herigen hohen Stand. Zwar ist es hierselbst nicht üblich, das Pfund Schlachtgewicht wurde seither bis zu 74 Pfg. bezahlt. Bei der großen Menge vorhandener Mastschweine müssen aber notgedrungen schon in allernächster Zeit die Breise wieder sinken. Aber zum großen Beidwesen vieler Sausfrauen fonnten sich diesmal viele Familien keine sog. Borschlacht erlauben, ja gar manche muß wohl gänzlich auf eigene Hausschlachtung verzichten.

§ Ober- Breidenbach. In dem V rfahren zur Anlegung des Grundbuchs und Berggrundbuchs für die Ge­martung Ober- Breidenbach beginnt die Anmeldungsfrist am 10. Dezember.

* Wetzlar, 29. November. Bei der heutigen Ersah: wahl von 4 Kreistagsabgeordneten wurden folgende Herren wieder bezw. neugewählt: Bankier Karl Flörsheim, Fabrikdirektor Heinrich Jung, Superintendent Schoeler, Oberkammerrat Stephan- Braunfels.

z. Herborn, 29. Nov. Die Königl. Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. berichtet, daß mit der Fortführung Ser Westerwaldquerbahn von Westerburg nach Montabauer erft begonnen werden kann, nachdem die dazu erforderlichen Vorarbeiten getan, vor allem die zu bean­spruchenden Geländeflächen an die Eisenbahnverwaltung Die Fertigstellung der Strecke überwiesen sein werden. Herborn Westerburg, fönne vor Herbst 1906 auch unter den günstigsten Umständen nicht erwartet werden. Eine kleinere Teilstrecke, von Herborn aus vielleicht bis Rennerod, wird bagegen voraussichtlich im Frühjahr 1906 dem Betrieb übergeben werden können.

Millionen Bahnhof.

§§ Ruppertenrod, 29. Nov. Unglücklicher Fall. Eine hiesige Frau wurde von einem Eber, den sie in den Stall zurückjagen wollte, zu Boden gestoßen. Sie fiel so unglücklich, daß sie das eine Bein am Oberschenkel brach. §§ Aus dem Vogelsberg, 29. Nov. Die ganz außer­ordentlich hohen Schweinepreise von 58-60$ fg. bas Pfund Lebendgewicht veranlassen die meisten Landleute, die sonst zwei Schweine schlachteten, sich mit einem zu begnügen. * Vilbel, 29. November. Durch den Bau der neuen Bahnstrecke Vilbel- Stockheim hat fich der hiesige Bahnhof als zu flein bewieser, um den Verkehr bewältigen zu können. Da der alte Bahnhof eine Er­weiterung wegen der nahe gelegenen Nidda einesteils und wegen der Nähe der Stadt anderenteils nicht zuläßt, so hat die Bahnverwaltung einen Neubau der gesamten Bahn­anlagen vorgesehen. Dieser Tage fand hier eine Beratung der Interessenten statt, zu der zwei Vertreter der hessischen Regierung und drei Repräsentanten der Bahnverwaltung er­schienen waren. Mit 17 Schienengeleisen, Empfangsgebäuden, sich die Anlage über das ganze Gelände zwischen Homburger

2.3. van Barenberg, Braufteuererhöhung ist für Samstag, den 2. Dezember Beamtenwohnungen, Güterhalle, Lagerpläßen u. s. w. wird

d. 38. in das Bittoria Hotel zu Gießen eine Versammlung

Straße und Friedberger Straße ausdehnen. Außdem sind noch rorgesehen die Bahnlinie Vilbel- Homburg, sowie die Linie Vilbel Frankfurt Ostbahnhof mit Tunnelunterführung durch den Bilbeler Berg. Das Proj ft wird über eine Million Mark erfordern.

* Bom Maine, 29. Rovember. Der begehrte Bürgermeisterseffel. In dem kleinen Dorfe F. traten nicht weniger als sechs Kandidaten bei der Bürgermeister­wahl auf. Da nur zwölf Wahlberechtigte vorhanden waren und sich sämtliche Kandidaten als gleich wackere Bürger er­wiesen, so konnte jeder durchschnittlich auf nur zwei Stimmen rechnen. Das Schicksal aber fügte es, daß einer der Be­werber drei Stimmen auf sich vereinigte und damit sirgte.

* Worms, 29. November. Nach Beendigung aller Ar beiten zur Wiederherstellung des Domes soll bem E bauer des herrlichen Bauwerkes romanischer Stilart in der Nähe des Domes ein Denkmal errichtet werden.

Literarisches.

* Die Herstellung von Diamanten auf fünft lichem Wege, die zuerst dem französischen Phyfiter Moissan gelang, und eine ganze Reihe anderer wichtiger und in­teressanter Entdeckungen oder Erfindungen sind mit Hilfe des elektrischen Ofens zustande gekommen, in dem man be­fanntlich Temperaturen von 3500-4000 Grab Wärme zut erzeugen vermag. Ueber diese Experimente belehrt in muster­gültig populärer Weise der Physiker Dr. A. Neuburger in dem Kapitel Erforschung und Berwertung der Naturkräfte", das den Hauptteil der eben erscheinenden Bieferungen 95 bis 98 des wissenschaftlichen Brachtwertes ,, Weltall und Menschheit" bildet. Dieses in der ganzen Welt mit ſo großem Beifall aufgenommene, von Hans Kraemer in Ber­bindung mit ersten Fachmännern herausgegebene Werk( es erscheint in 100 Lieferungen à 60 Pf. beim Deutschen Ber­lagshaus Bong& Co., Berlin W. 57) vermag wie faum ein zweites den Werdegang unserer Kultur, unseres sens und Erkennens, soweit er sich auf die Erforschung der Natur­träfte aufbaut, klar darzustellen.

** M. Zieger, Gedichte. Preis elegant gebunden 3,00 Mt. Der Verfasser hat unstreitig eine feine Arbeit geliefert; die einzelnen Gebichte lassen erkennen, daß tiefe Menschenkenntnis mitgesprochen hat. Das Buch ist von Chr. Friedr. Bieweg's Buchhandlung in Braunschweig zu beziehen, auch alle anderen Buchhandlungen nehmen Be stellungen entgegen.

Marktberichte.

Siegen 30. November. Auf dem heutigen Bochenmarkt fofteten Butter per fb 1.10-1.20 mt., Hühnereter per Städ 8-9 Pfg., Enteneler St. 6-7 Bfg., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Bfg.

Erbsen per Liter 21 Pfg., Linjen per Liter 32 Bfg., Tauben per Baar T. 0.80-1.00, Hühner per Stud R. 1.00-1.60, Hahnen, per Stüď 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per Bfb. 60-70 Pfa. Dhsenfleisch per Pfd. 72-82 fg., Rindfletsch per Bid. 70-72 fg. per Bfb. Schweinefleisch 80-90 Bfg. Schweine fleisch gesalzen per Pfund 0.94 Bfg., Kalbfleisch per Bfb. 70-80 Bfg. Hammelfleisch per Pfd. 50-76 Pfs., Kartoffeln pro 100 kilo 500-5.50 m., Zwiebeln ver 3t. mt. 6.00-8.00, Wetstraub per Zentner 2-3 mt, per Stüd, 8-10 Mr. Aepfel per 3t. 10-25 m. Zwetschen der Zentner 0,00.- 0.00, Nüffe 100 Stüd 30-40 Bfg. Milch per Liter 20. Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegenflände des Wochenmarktverkehrs dürfen to: Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umberziehen feilgeboten werden.

Man notierte: Heu 3.60-3.90 M., Stroh 2.70-2.90 mt. K Frankfurt, a. M.( Heu- und Strohmarkt.) Alles per 50 kilo.

Gießener landwirtschaftlicher Betterbienkt. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Freitag, den 1. Dezember. Zeitweise wolkig, windig, noch etwas fälter und Frost.

( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.)

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeisterei­gebäude) Zimmer Nr. 2.

Es können eingestellt werden:

1 landw. Knecht, Eisendreher, 2 Schmiede, Maschinen­schlosser, 1 Wagner, 1 Buchbinder. 1 Drechsler, 1 Schreiner, ( auswärts), 1 Glaser,

1 Schuhmacher, 1 Schneider

1 Installateur oder Spengler, 1 Hausbursche, 4 Dienst­mädchen, 1 Köchin, 2 Lauffrauen.

Lehrlinge: 1 Schlosser, 1 Schmied, 1 Posamentier, 2 Schreiner.

Es suchen Arbeit:

1 Bauschlosser, 2 Maschinisten oder Heizer, 1 Wagner, 2 Schreiner, 1 Rüfer, 1 Schneider, 1 Schuhmacher, 2 Wasch- und Pußfrauen, 1 Maurer, 1 Installateur oder Spengler, Arbeiter( leichte Beschäftigung), Auslaufer, 1 Fuhrmann 2 Kellner, 1 Lauf- oder Kindermädchen, 1 Dienstmädchen 2 Lauffcauen, Kassiere oder Diener, Bureaugehilfen.

Verantwortlich für die Politik und den Inseratenteil Albin klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, belde in Gießen.

Lebertran leicht verdaulich!

3weifellos ist es in Ihrer Familie üblich, die Kinder Leber­tran einnehmen zu lasseu, um sie vor Husten oder Erkältungen zu schüßen oder ihre förperliche Entwickelung zu unterstüßen. Mit Freuden werden Sie deshalb Scotts Emulfion begrüßen, die den Lebertran in schmackhafter und leicht verdaulicher Form bietet und seine Wirksamkeit dabei noch erhöht. Scotts Emulsion ist ein vors zügliches Nähr- und Kräftigungsmittel.

Scotts Emulsion wird von uns ausschließlich im großen verkauft, und zwar nie lose nach Gewicht oder Maß, sondern nur in versiegelten Originalflaschen in Karton mit unserer Schuhmarke( Fischer mit großem Dorsch auf dem Rüden). Scott& Bowne, G. m. b. H., Frankfurt a. M.

Bestandteile: Feinster Medizinal- Lebertran 150,0, prima Glycerin 50,0, unter phosphorigsaurer alt 4,3, unterphosphorigsaures Natron 2,0, pulv. Tragant 8,0, feinster arab. Gummi pulv. 2,0, deftill. Wasser 129,0, Alkohol 11,0. Hierzu aromatische Emulsion mit 8imi, Mandel- und Gaultheria- Del je 2 Tropfen.