raiden Zustandekommen der Konferenz nichts im Wege ftebe.- Die Regierung bereitet einen Gelegentwurf für Kammer und Senat vor, wonach jeder 7 Jahre in Funktion gewesene Präsident der Republif auf Lebenszeit Senator wird. Das Gesetz soll auf Loubet seine erste Anwendung finden.
Rufeland.
** Die aufständische Bewegung in den Ostseeprovinzen hat mehrfach zu schlimmen Exzessen geführt. Ein Haufe revoltierender Bauern überfiel die Post- und Telegraphenstation Domenäs in Kurland, plünderte die Gebäude und zündete sie an, nachdem die Beamten mishandelt und gefncbelt waren. Den Bauern fiel dabei eine größere Geldsumme in die Hände. Die in Petersburg erscheinende lettische Zeitung, die unter den Letten der Ostseeprovinzen die Agitation betreibt, ist verboten worden. In Ezen sio cha u wirde ein Polizeimeister durch eine Dynamitbombe getötet. Sein Körper wurde total zerrissen; viele Umstehende erlitten VerIegungen. In verschiedenen Gegenden machen sich die Borboten des furchtbaren Hungerjahres 1891 wieder geltend. Die Bauern müssen das Vich zu Schleuderpreisen verkaufen, da selbst das Streh von den Dächern aufgebraucht ist. In den Städten erscheinen Scharen hungernder Bauern. An einigen Orten ist der Hungertyphus ausgebrochen. Aus dem Militärgefängnis zu Sebastopol ist der politische Verbrecher Feldtmann entflohen, der als der Hauptagitator unter der Besabung des„ Knjäs Potemkin" gilt. Die Flucht geschah unter Mithilfe des Gefär miswärters und des Wachtpostens, die ebenfalls entflohen sind.
Coziales Leben.
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Bewegung Holzbearbeitungsgewerbe. Sa Köln hat der Holzarbeiterstreit große Ausdehnung angenommen. Ungefähr 50 Werkstätten mit 600 Gehilfen wurden vom Freien Holzarbeiterverband gesperrt. Die Schreinerarbeiten ruhen bei allen Bauten. 1500 Holzarbeiter und Bildhauer legten in Fürth die Arbeit nieder. Die Arbeiter der kleineren Betriebe beabsichtigen sich dem Ausstand anzuschließen. Einen allgemeinen Ausstand beschlossen die Holzarbeiter in Mülhausen i. Thür. Ein Teil der Arbeiter ist bereits in den Streik getreten, andere wollen folgen.
Nab und Fern.
Mom Spremberger Eisenbahn- Unglück. Der Stationa assistent Stulljus hat jetzt zugegeben, daß er anstatt bei Sta. tion Schleife versehentlich in der entgegengesetzten Richtung angefragt habe, ob die Strecke frei sei. Da man sich dort die Anfrage nicht anders erflänen konnte, als daß Auskunft über den zu erwartenden Nachzug verlangt wurde, so erfolgte eine zustimmende Antwort. Der Stationsassistent hat den Irrtum dann zu spät erkannt und den Zug nicht mehr anhalten können.
† Ein glücklicher Fall. In Hamburg fiel ein Dachdecker vom Dache eines vierstöckigen Hauses herab. Er fiel auf einen großen, auf der Straße liegenden Sandhausen. Dart lag der Mann einige Zeit bewußtlos. Dann erholte er sich und ging nach Hause.
† Manöverunfall. Bei den österreichischen Truppenübungen in der Gegend von Troppau übderitt während der Nacht ein Ulanenkommando einen Infanterievorposten. Von letzterem wurde ein Gefreiter und ein zur liebung eingezogener Reservist schwer und ein anderer Reservist leicht verwundet.
+ Hundert Gebäude abgebrannt. In Peckelsheim in Westfalen brach eine Feuersbrunst aus, bei der über hundert Gebäude in Asche gelegt wurden, darunter das Posthaus, vier Packhöfe und ein großes Getreidegeschäft. Lebensmittel mußten aus der Nachbarschaft herbeigeschafft werden. † Raubanfall im Laden. In Leipzig wurde die Inhaberin eines Schnittwarengeschäfts von einem Handwerksburschen, der in Begleitung zweier Kameraden den Laden betreten hatte und ein Paar Strümpfe forderte, gepackt und gewürgt. Die Frau konnte um Hilfe rufen, worauf ihr Sohn herbei. eilte. Die Burschen liefen darauf fort, indessen gelang es, einen anzuhalten. Er gestand, daß seine Kumpane die Ladenkasse ausrauben wollten, während er die Frau am Schreien hinderte.
† Wieder ein Uhren- und Goldwaren- Diebstahl. Auch dem Uhrengeschäft von Schäfer in Frankfurt a. M. haben Einbrecher einen für sie erfolgreichen Besuch abgestattet. Von den Dieben fehlt jede Spur. Gestohlen wurden Waren im Werte von 20 000 Mart, nämlich 210 Trauringe, 70 goldene Damenuhren, eine Menge goldene und silberne Herrenuhren, Vorstecknadeln und Broschen.
† Unglücksfall in einer Gasanstalt. In Garconne in Frankreich explodierte in der städtischen Gasanstalt ein Gasometer. Zwei Arbeiter famen dabei ums Leben, zwei andere wurden schwer verletzt.
† Unheilvolle Blitzschläge. Auf der Eisenbahnstrecke von St. Peter nach Fiume fuhr der Bliz in ein Wärterhaus. Tie ganze darin befindliche Familie, der Wärter, seine Frau und vier Kinder, wurden erschlagen. In Friedrichswalde ging ein Bligstrahl in eine Windmühle nieder. Dort wurden zwei Personen getötet.
† Zwei Kinder entführt. Ein verwitweter Rittergutsbefizer in Mecklenburg wollte seine beiden Kinder, ein Mädchen von 3½ und einen Knaben von 7 Jahren mittelst einer Abfindungssumme von 1500 Mark von anderen Leuten adoptieren lassen, da er beabsichtigte, eine neue Che einzugehen. Auf eine Annonce in Hamburger Zeitungen meldeten sich dort mehrere Leute. Der Vater gab die Kin der zu einem Bankbeamten. Dort wurden sie indessen eine Abends angeblich im Auftrage des Vaters abgeholt und zu einem Dr. Ferres gebracht. Seitdem fehlt von den Kindern jede Spur. Die Polizei hat ermittelt, daß dieser Dr. Ferres ein aus der Friedrichsburger Irrenanstalt entsprungener Geistesfranker ist.
† Wolkenbruch und Ueberschwemmung. Ueber die Umgebung von Lugano entlud sich ein schwerer Wolkenbruch). Die ganze Gegend wurde unter Wasser gesetzt. Drei Häuser stürzten ein, und mehrere Menschen werden vermißt.
† Ein neuer Zuckerfrach in Paris. Der Präsident der Zuder- Raffinerie Say, Direktor Crosnier, einer der führenden Zuckerspekulanten, hat sich das Leben genommen. Die on ihm hinterlassenen Verbindlichkeiten beziffern sich auf 40 Millionen Francs. Auf dem Zuckermarkt brach eine Panik aus. Mehrere Banken sind schover geschädigt, auch der Hamburger und der Londoner Markt erleiden starte Verluste. In der Angelegenheit hat ein Ministerrat in Paris stattgefunden.
† Aus verschmähter Liebe. Ein junger Kaufmann aus Portugal, der in Darmstadt in Kondition stand, gab auf ein sechzehnjähriges Mädchen, das seinen Bewerbungen kein Gehör schenken wollte, einen Revolverschuß ab und tötete sich dann selber. Das Mädchen blieb unverlegt, da die Kugel an einem Knopf der Taille abprallte.
† Ein Straßenkampf. In München- Gladbach zogen eine Anzahl Arbeiter lärmend durch die Straßen. Als ein Schutzmann ihnen die Ruhestörung untersagte, entrissen die Tumultuanten ihm den Säbel. Schließlich kam es zwischen diesennd der Schußmannschaft zu einem heftigen Stampf, wobei die Lärmmacher mit Hacken, Beilen und Schaufeln auf die Beamten einhieben. Es wurden mehrere Verhaftungen borgenommen, und die Radaubrüder haben eine Anklage regin Landfriedensbruch zu gewärtigen.
† Selbstmord durch Dynamit. Vor das Polizeigericht in Neuseeland war ein älterer Mann geladen. Plößlich ertönte eine gewaltige Explosion. Der Mann hatte sich mit einer Dynamitpatrone in die Luft gesprengt, so daß von dem Körper nur die Beine und die Hälfte des Kopfes wiedergefunden wurden. Einige Umstehende wurden schwer verletzt, einer verlor das Augenlicht
† Erpressungsversuche gegen die Familie Krupp. In Essen wurde ein stellenloser Diener namens Pelludat verhaftet. Er war früher in vornehmen Häusern in Charlottenburg in Stellung und versuchte jetzt, von der Witwe Krupps Geld zu erpressen unter der Angabe, daß er im Besize von Briefen sei, die ihren verstorbenen Ehemann schwer belasteten. Frau Krupp veranlaßte die Verhaftung Pelludats wegen Erpressungsversuchs.
† Brand durch Kessel- Explosion. In Oberhausen erplo. dierte in der Krebberschen Teerfabrik ein Steffel. Dadurch entstand ein Brand, der das große industrielle Etablissement vollständig einäscherte.
Der Landwirt.
ph Spinat- Aussaat im Herbst. Für den Winter und Frühling fann Spinat namentlich im August und Septem ber angebaut werden. Empfohlen wird für diesen Zwed borzugsweise der großblättrige Braunschweiger. Die Samen werden in kleinen Fürchen, deren 4-5 auf ein Beet gehen, mäßig dicht eingesät, mit der ausgehobenen Erde gedeckt und Iettere festgetreten. Für die Folge ist zwischen den Reiben! leicht aufzulockern, wodurch sich die Pflanzen derartig ert wickeln, daß man die größten Blätter bald zum Gebrau.c abschneiden kann, worauf sich der zweite Trieb nochmals ausbildet. Der sog. neuseeländische Spinat eignet sich mehr für die Sommermonate. Er hat die Eigenschaft, daß man den ganzen Sommer hindurch an einigen Pflanzen, die auj gut gedüngten Stellen 25 Zentimeter weit voneinander gepflanzt werden, genügend Blätter gewinnt, um alle Wochen cinmal davon kochen zu können. Die Aussaat geschieht erst im Mai.
Sonnenfinfternis.
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Nordschleswig und Dänem eingeführt. Er besteht n die Kinder bon norbidles folchen der dänischen La Städte ausgetauscht. D und die Schulen, die wil umgewandelt werden, e den Wünschen der Ang stets mit sichtlich gebelle während die Landfinde Ropenhagener Sebensm der jährlich ausgetaufd Sabren cuf ca. 10 000 aus der Kinder- Ferien in der dreisprachigen hinfidhlich der Erweite folge erzielt. In De ein Verein für Sin für internationalen Rin Schulmann Toni- Mathi
daten an den Tag gelegt wird. Eine tiefe Ruhe herrschte in der Luft; die Vögel jangen nicht mehr. Nach einer feierlichen Erwartung von ungefähr zwei Minuten begrüßten Freudenausbrüche, frenetische Jubelrufe mit derselben Spon. taneität das Wiedererscheinen der ersten Sonnenstrahlen. Der fast ängstlichen Zurückhaltung, die durch undefinierbare Empfindungen hervorgebracht war, folgte eine lebhafte und offene Genugtuung, und niemand dachte daran, ihre Regungen zurückzuhalten oder zu mäßigen. Für die meisten Zuschauer war die Naturerscheinung hier zu Ende. Die anderen Phasen der Verfinsterung hatten, wenn man von den Astronomen absieht, feinen aufmerksamen Zuschauer mehr. Arago erwähnt dann eine Anzahl interessanter Facta, die während derselben Sonnenfinsternis beebachtet wurden und die besonders von der Einwirkung des Naturereignisses auf die Tiere- handeln. Ein Einwohner von Perpignan gab absichtlich vom Abend des 7. Juli ab seinem Hunde nichts mehr zu essen. Am nächsten Morgen warf er in dem Augenblicke, wo die totale Verjinsterung stattfinden sollte, dem Tiere ein großes Stück Brot vor; der Hund begann es gierig zu verschlingen, als plötzlich die letzten Strahlen der Sonne terschwanden. Sofort ließ der Hund das Brot fallen und nabim es erst nach zwei Minuten, nach der Ende der tctalen Berdunkelung, wieder in den Mund. Auch die Schafe und die Tiere im Hühnerhof ließen bei Beginn der totalen insternis ihr Fressen liegen und drängten sich dicht aneinander oder suchten ihre Lagerstätten auf. Die Vögel stellten ihren Gesang ein, während hier und da ein Hahn zu krähen begann. Nachteuler und Fledermäuse verliezen ihre Zufluchtsorte. Selbst bei den Insekten ließ sich eine gewisse Einwirkung der Finsternis fonstatieren. Die Blätter der Pflanzen und Blumen, die sich bei Nacht zu schließen pflegen, schlossen sich auch während der Verfinsterung.
-- Aus den Erinnerungen eines berühmten Astronomen. Zahlreiche gelehrte Expeditionen aus ganz Europa harren heute im sonnigen Spanien des außergewöhnlichen Ereignisses, das für einen Augenblick die strahlende Spenderin alles Lebens in dunklen Schatten schlägt. Der getreue Trabant der Erde, der gute Mond, hat es sich in den Ropf gejezt, am hellen Mittag mitten zwischen Sonne und Frofugel hindurch zu geben. In unseren Breiten wird man auch bei Harem Himmel kaum von dem Vorgang behelligt werden. Bei uns muß man schon mit einem die Augen schützenden bunten oder geschwärzten Glas die Blicke nach ber Frau Sonne richten, um zu bemerken, wie sich allmählich ein dunkler Schatten etwa über die Hälfte der Sonnenscheibe breitet, um sie nachmittags in der vierten Stunde wieder zu verlassen. Das Gestirn behält aber auf der freibleibenden Fläche Kraft genug, um keine Einbuße an seiner Wärme- oder Lichtentfaltung empfinden zu lassen. Mit unbewaffnetem Auge wird man überhaupt nichts von der partiellen Sonnenfinsternis sehen können. Anders ist es im Bereiche der totalen Verfinsterung, deren Zone einen dreißig Meilen breiten Streifen quer durch Spanien zieht. Die zahlreich herbeigeeilten, mit allen Hilfsmitteln moderner Technik versehenen Gelehrten erhoffen wertvolle Aufschlüsse von dem Phänomen. Wie ein solches Naturereignis auf den Laien, dann aber auch auf die Tier- und Pflanzenwelt wirkt, das schildert der berühmte französische Physiker und Astronom Arago in einer Abhandlung über die totale Sonnenfinsternis vom 8. Juli 1842, die der Mann der Wissenschaft in Südfrankreich beobachtete. Arago schreibt: „ Die Zeit des Beginnes der Versinsterung nahte. Jast 20 000 Personen beobachteten, mit geschwärzten Glasstücken in der Hand, die strahlende Sonnenscheibe, die am tiefblauen Himmel stand. Kaum hatten wir, die wir mit starken Ferngläsern versehen waren, die kleine Ausbogung am westlichen Rande der Sonne zu beobachten begonnen, als ein einziger ungeheurer Schrei, der aus 20 000 Kehlen tom, uns wissen ließ, daß wir die Beobachtung, die hier von 20 000 improvisierten Astronomen mit bloßem Auge gemacht wurde, nur um einige Sefunden geschlagen hatten. Eine lebhafte Neugierde, der Wetteifer, der Wunsch, sich von uns Zünftigen nicht beschämen zu lassen, schienen dem natürlichen Blick eine ungewöhnliche Kraft, einen physischen Scharfsinn verliehen zu haben. Zwischen diesem Moment und denen, die dem vollständigen Verschwinden des Himmelsgestirns vorangingen, bemerkten wir in der Haltung so vieler Zuschauer nichts Außergewöhnliches. Als aber die Sonne zu einem dünnen Faden zusammengeschrumpft zu scin schien und auf unseren Gesichtskreis nur noch ein sehr schwaches Licht warf, bemächtigte sich der Leute eine Art Unruhe; jeder fühlte das Bedürfnis, seiner Umgebung seine Eindrücke mitzuteilen: dadurch entstand ein dumpfes Tosen, das dem Tosen eines fernen Mecres ähnlich war. Ic schwächer das Sonnenlicht wurde, desto stärker und unruhiger wurde das Stimmengewirr. Endlich verschwand die Sonnenscheibe; Finsternis folgte plötzlich der Helle, und ein tiefes Schweigen fennzeichnete diese Phase der Verfinsterung.
Hus dem Gerichtsfaal.
§ Der Trakehner Prozeß. Das gegen den Lehrer Nickel schwebende Strafverfahren ist nun bereits seit sechs Jahren anhängig. Es soll nun von neuem vor der 7. Straffammer des Landgerichts I. in Berlin aufgerollt werden, da das Wiederausnahmeverfahren vom Kammergericht angeordnet worden ist. Termin ist auf den 18. September anberaumt.
Die Naturerscheinung in ihrer Pracht triumphierte über den Mutwillen der Jugend, über den leichten Sinn, den gewisse Leute für ein Zeichen geistiger lleberlegenheit halten, über die lärmende Gleichgültigkeit, die gewöhnlich von Sel
Vermischtes.
Give Elektrizitäts- Krankheit. Unter den Arbeitern in den Kraftwerken am Niagara hat sich eine sonderbare Krankheit gezeigt. Sie äußert sich in schweren Störungen der Verdauung, Appetitverlust, Unbehagen nach den Mahlzeiten und einer kreideweißen Blässe des Gesichts und wird dem Aufenthalt in unmittelbarer Nähe von Maschinen zugeschrieben, die elektrische Ströme von sehr hoher Spannung oder Wechselstrom liefern oder deren Umformung bewirken. Von ärztlicher Seite erklärt man diese neue Krankheit durch eine chemische Wirkung der elektrischen Strahlen oder eine bisher noch unbekannte Strahlenart.
= Die Warnung des reumütigen Gatten. In einem preußischen Kreisblatte fand sich vor kurzem folgende originelle Bekanntmachung:„ Bitte zu beachten! Nehme hiermit die Aeußerung, welche ich gegen meine Frau getan habe, zurück, räume ihr sämtliche Rechte meinerseits wieder ein und ersuche und bitte jeden, meine Frau deshalb nicht zu belästigen, denn ich werde sie trotzdem zu beschützen wissen. Denken kann jeder von mir, was er will, aber das laute Denken möchte ich mir verlitten."
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Allzu vorsichtig. In dem Hafenstädtchen Leer in itfriesland kam es der städtischen Behörde auf die Erwerbig eines Grundstücks an. Um ja recht sicher zu gehen, wurden zwei verschiedene Bieter entsandt, ohne daß sie von dem gleichen und gemeinsamen Zwecke ihrer Aufgabe etwas mußten. So wurden denn gerade diese beiden so scharfe Konkurrenten, daß alle übrigen Kaufliebhaber sich zurückzogen. Beide überboten sich derartig, daß die Stadt schließ lich die horrende Summe von 25 000 Mark bezahlen mußte. === Folgen des Familien- Segens. In England wurde ein Mann vom Friedensrichter zu zehn Schilling Geldstrafe verurteilt, weil er in der Trunkenheit allerhand lose Streiche verübt hatte. Als man den sonst als höchst solide und nüchtern bekannten Mann fragte, was ihn veranlaßt habe, so ganz unvernünftig über die Schnur zu hauen, gab er die Tatsache an, daß seine Frau ihn mit Drillingen beschenkt habe; ob er aus Freude oder aus Kummer zur Flasche gegriffen habe, wollte er nicht verraten.
= Ein verteilter Elefant. Der französische Kolonialminister erhielt kürzlich vom Direktor des Pariser KolonialGartens einen jungen Elefanten zum Geschenk. Da der Minister nicht geneigt war, den niedlichen Dickhäuter als Haustier zu halten, so verkaufte er ihn an einen Zirkusdirektor für 5600 Francs und verteilte den Erlös unter die Kanzleidiener und Arbeiter seines Ministeriums, die sehr erfreut waren, als ganz unerwartet jeder von ihnen 75 Fr. ausgezahlt erhielt.
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= Der Wert historiid genen Aleidungsftude gro flets febr veridicden bem Cato gehört hatte, von N Eine Jade bon Jean 3 939 Fr. und feine fupfer meter, das nur einen sehr begeisterter Berehrer 150 taires faufte ein Doftor rüde von Rant brachte war, und die gut erhal London für 5000 Fr. b für 3000 Drachmen be Descartes wurde in G für einen Soon Newton 17 000 Pfund.
Prozeß gegen einen Reichstagsabgeordneten. Vor der Straffammer in Graudenz stand Termin gegen den polni schen Reichstagsabgeordneten Rulersti an, der angeblich nach der Schweiz geflüchtet ist und gegen den die Staatsanwalt schaft einen Steckbrief wegen Aufreizung zum Klassenhaß erlassen hat. Der Termin wurde aufgehoben, weil der Aufenthalt Kulerskis unbekannt ist.
† Selbstmord eines Einbrechers. In Wien wurde ein Einbrecher, der die Wohnung einer Kaufmannsfrau ausgeraubt hatte, von Polizisten verfolgt und auf einem Hofe in einem Bottich entdeckt. Als die Verfolger sich ihm näherten, schnitt er sich mit einem Taschenmesser den Hals durch. Er wurde als ein berüchtigter Einbrecher erkannt. der vor kurzem erst aus der Strafanstalt entlassen war.
Kinderaustausch. Viel Sorgen bereitet der Unterricht in fremden Sprachen Eltern und Kindern. Trotz aller aufgewendeten Mühe gelingt es sehr oft nicht, den Schülern den Geist der fremden Sprache näher zu bringen, weil das lebendige Lehrmaterial, das richtig gesprochene Wort fehlt. Da ist der Internationale Kinderaustausch während der großen Schulferien, wie der internationale Schülerbriefivechsel, ein vorzügliches Mittel, ohne besonderen Kostenaufwand seinen Kindern fremde Sprachen praktisch beizubrin gen. Aber durch den Kinderaustausch kann auch eine Ausdehnung des allgemeinen Wissens und eine Anknüpfung freundschaftlicher Familienbeziehungen zwischen den einzelnen Ländern herbeigeführt werden. Der Ferienaustausch von Kindern wurde wohl zuerst vor etwa 25 Jahren zwischen
=
Gine, die es berit
reichen englifden Raufm den ältesten Sohn des machen, daß er einwilli ftandesamtliche Trauung Laßte den noch minderj feines Vaters unter eine aussprechenden Schein zu die neugebackene Ehefra Alternative, entweder fie oder aber den eigenen richt zu bringen. Dem beizugeben. Uebrigens ganz zufrieden geworder § Prozesse gegen den G Püdler sind eine ganze 26, September wird geg Senhaj, begangen durch Dann wird ein großer der Graf in Verlin geha ter, die in den Straßen + Die Hühnerjagd. eine der anregendsten Zei ist schon längst instand ge an jedem Morgen mit au als wollte sie fragen: Diefer aber wartet mit auf die gefezmäßige Erö Sommer fräftig herand Gourmet einen der fojt Herbst auftischt. Noch das scheue Federwild lüfterne Jünger St. Hu
den amtlichen Verfügung jagd im preußischen Re gust, in Bromberg am gust, in Erfurt am 24.
21. August, in Kaffel am August, in Köslin am 2 guft, in Magdeburg am 21. August, in Mersebu den Kreisen Minden, Wiedenbrüd am 21. A burg, Hörter am 28. Au Oppeln am 21. August, dam mit Ausnahme der berg und Rirdorf am 21 in Stettin am 21. Augu
Biesbaden am 21. Au
* Der Großb Rhein- Main- Kor besondere Berliner
über die Buddhafig
die fich der Großhe ftellen ließ. Die Meldung darüber
Der Großherzog au neuer fünftlerischer fich, um eine ftänd die Buddhafigur fü
jest mitteilen, daß
zu der erften bei B aljo in Bufunft Wolfsgarten stehen.
Erledigt heim. Mit der 6 berbunden.
zu befeßende Lehrerf
** Das Großh. legten Nummer bas Universität für bas to = Raiferpreis
ben Raiferpreis wurde Rr. 166 in Hanau zu


