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Nordschleswig und Dänemark aus mehr politischen Motiven eingeführt. Er besteht noch gegenwärtig, und zwar werden die Kinder von nordschleswigschen Landle: ten meistens mit solchen der dänischen Landeshauptstadt und der größeren Städte ausgetauscht. Der Staat gewährt dazu freie Fahri und die Schulen, die während der Ferien zu„ Kinderhotels" umgewandelt werden, expedieren die Kinder entsprechend den Wünschen der Angehörigen. Die Stadtkinder kehren stets mit sichtlich gebesserter Gesundheit nach Hause zurück, während die Landkinder ihren geistigen Horizont an den Kopenhagener Sehenswürdigkeiten eriveitern. Die Anzahí der jährlich ausgetauschten Kinder belies sich in den letzten Jahren cuf ca. 10 000. In Schweden ist von Stockholm aus der Kinder- Ferienaustausch ähnlich organisiert. in der dreisprachigen Schweiz hat dieser Kinderaustausch hinsichtlich der Erweiterung der Sprachkenntnisse gute Erfolge erzielt. In Deutschlane bildete sich 1899 in Berlin ein Verein für Kinderaustausch". Das jüngste Organ für Internationalen Kinderaustausch ist die vom französischen Schulmann Toni- Mathieu ins Leben gerufene Zentralstelle für den Austausch von Kindern zwischen Familien verschiedener Länder", welche nach ihrem ersten Jahresbericht im berflossenen Jahre 44 junge Franzosen mit 39 Deutschen, 4 Engländern, 1 Desterreicher im Alter von 11--92 Jahren austauschte. Von diesen 88 jungen Leuten waren 17 Mädchen,
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Auch
Der Wert historischer Kleidungsstücke. Die abgetragenen Kleidungsstücke großer Männer sind zu allen Zeiten stets sehr verschieden bemessen. So wurde die Toga, die Cato gehört hatte, von Nero für 30 000 Sesterzen gekauft. Eine Jacke von Jean Jacques Rousseau brachte dagegen 939 Fr. und seine fupferne Uhr 500 Fr. Für sein Barometer, das nur einen sehr geringen Wert besaß, bezahlte ein begeisterter Verehrer 1500 Fr. Den berühmten Stock Voltaires faufte ein Doktor aus Paris für 500 Fr. Die Perücke von Rant brachte 200 Fr., obgleich sie ganz zerfressen war, und die gut erhaltene Perücke von Sterne wurde in London für 5000 Fr. verkauft. Die Zunge von Epiktet soll für 3000 Drachmen verkauft worden sein, der Schädel ven Descartes wurde in Stockholm für 1000 Fr. gekauft, und für einen Zayn Newtons bezahlte ein englischer Lord sogar 17 000 Pfund.
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Eine, die es verstanden hat. In der Familie eines reichen englischen Kaufmanns verstand es die Gouvernante, den ältesten Sohn des Hauses in sich derartig verliebt zu machen, daß er einwilligte, mit der jungen Dame eine standesamtliche Trauung einzugehen. Das Mädchen veranlapte den noch minderjährigen Jüngling, die Unterschrift feines Vaters unter einen dessen Zustimmung zu der Heirat aussprechenden Schein zu fälschen. Nach der Trauung stellte die neugebackene Ehefrau dem Vater ihres Mannes die Alternative, entweder sie als Schwiegertochter anzuerkennen oder aber den eigenen Sohn als Urkundenfälscher vor Gericht zu bringen. Dem Vater blieb nichts übrig, als klein beizugeben. Uebrigens soll er mit seiner Schwiegertochter ganz zufrieden geworden sein.
§ Prozesse gegen den Grafen Pückler. Gegen den Grafen Pückler sind eine ganze Reihe von Prozessen anhängig. Am 26. September wird gegen ihn wegen Anreizung zum KlasJenbaß, begangen durch eine Nede in Bernau, verhandelt. Dann wird ein großer Prozeß wegen der Reden folgen, die der Graf in Berlin gehalten hat, und wegen der Flugblätter, die in den Straßen daselbst verteilt sind.
+ Die Hühnerjagd. Für den Waidmann beginnt jett eine der anregendsten Zeiten des Jahres. Die Schrotspriße ist schon längst instand gesetzt, die langhaarige Diana schaut an jedem Morgen mit aufmerksamen Augen den Herrn an, als wollte sie fragen: Ist es denn noch nicht an der Zeit?" Dieser aber wartet mit nicht weniger ungeduldigem Sinn auf die gesetzmäßige Eröffnung der Jagd auf das im heißen Sommer fräftig herangewachsene Rebhuhn, das für den Gourmet einen der kostbarsten Leckerbissen bedeutet, den der Herbst auftischt. Noch wenige Tage und allenthalben wird das scheue Federwild sich zu hüten haben, tausend beutelüsterne Jünger St. Hubertus ziehen auf seiner Spur. Nach den amtlichen Verfügungen erfolgt der Aufgang der Hühnerjagd im preußischen Regierungsbezirk Breslau am 18. August, in Bromberg am 21. August, in Danzig am 24. August, in Erfurt am 24. August, in Frankfurt a. Oder am 21. August, in Kassel am 24. August, in Königsberg am 24. August, in Köslin am 21. August, in Liegnig am 21. August, in Magdeburg am 24. August, in Marienwerder am 21. August, in Merseburg am 21. August, in Minden in den Kreisen Minden, Lübbecke, Herford, Bielefeld, Halle, Wiedenbrück am 21. Auguft, in Paderborn, Büren, Warburg, Hörter am 28. August, in Münster am 24. August, in Oppeln am 21. August, in Posen am 18. August, in Potsdam mit Ausnahme der Stadtkreise Charlottenburg, Schöneberg und Rirdorf am 21. August, in Stade am 22. August, in Stettin am 21. August, in Trier am 21. August und in Wiesbaden am 21. Auguſt
Lokales.
30. August 1905.
* Der Großherzog und die Buddhafigur. Die Rhein- Main- Korrespondenz" schreibt: Verschiedene, insbesondere Berliner Zeitungen haben sich in diesen Tagen über die Buddhafigur im zu Wolfsgarten erregt, De beber probiersog leinerseit von Profeſſor babicht het
stellen ließ. Die Rhein- Main- Korrespondenz" hat die Meldung darüber zuerst gebracht mit dem Hinzufügen, daß der Großherzog auf seiner Reise nach Indien eine Fülle neuer fünstlerischer Anregungen gesunden hat und daß er fich, um eine ständige Erinnerung an diese Reise zu haben, die Buddhafigur für seinen Park schaffen ließ. Wir fönnen jezt mitteilen, daß eine zweite Buddhafigur als Gegenstück zu der ersten bei Profeffor Habich in Arbeit ist. Es werden also in Zukunft zwei Buddhafiguren im Schloßpark zu Wolfsgarten stehen.
** Erledigt ist die mit einem evangelischen Lehrer zu beseßende Lehrerftelle an der Gemeindeschule zu Wedesheim. Mit der Stelle ist Organisten- und Lektordienst verbunden.
*** Das Großh. Regierungsblatt veröffentlicht in seiner legten Nummer das Vorlesungsverzeichnis der LandesUniversität für das tommente Winterhalbjahr.
Raiserpreis. Beim diesjährigen Schießen um ben Kaiserpreis wurde dieser der 2. Kompagnie des Regiments Nr. 166 in Hanau zuerkannt. Im vorigen Jahre war die
12. Rompagnie des Gießener Regimeuts beim Preisschießen als Sieger hervorgegangen.
= Nieder- Ohmen, 29. August. Ueberfall. dort lagernden Bigeunern angehalten und belästigt, fonte junger Milchfuhrmann von Azenhain wurde im Walde von aber Dank der Schnelligkeit seines Pferdes seinen Angreifern entgehen.
Alsfeld, 29. August. Immer weiter dehnt sich der Geschäftskreis der Alsfelder Kornhaus- Genossenschaft aus, sodaß die Räumlichkeiten bereits jetzt nicht mehr ausreichen und man daher am Bahnhof Nieder- Gemünden an den Bau eines neuen Kornhauses herangegangen ist. Die Arbeiten werden so beschleunigt, daß die neue Verkaufsstelle noch im Laufe dieses Herbstes eröffnet werden kann. Die Alsfelder Kornhaus- Genossenschaft hat einen überaus schnellen Entwicklungsgang genommen, zählte sie anfänglich nur 54 Genossen, so hat sich ihr Mitgliederbeftand im Laufe des 11/ sjährigen Bestehens auf jegt 320 gehoben, dem Bezirk Nieder- Gemünden gehören gegen 100 Genossen an. Geschäftsumsatz übersteigt weit eine halbe Midien und dürfte fünftig immer schneller mit größeren Biffern anwachsen. Die Genossenschaft übernimmt nicht nur den Verkauf des Getreides, sondern vermittelt auch den. Bezug von Saatgut, Dünge- und Futtermitteln. Angesichts der guten Resultate, die man in Alsfeld erzielt hat, dürften sich die Kornhaus Genossenschaften bald schneller als bisher ausbreiten.
** Die Manöver haben ihren Anfang genommen, die 49. Infanterte- Brigade( Regimenter 115 und 116) und die 50.( Regimenter 117 und 118) halten gegenwärtig im Taunus ihre Brigademanöver ab. Nach deren Beendigung seßen die Divisionsmanöver ein, die sich nach und nach auf Homburg zuziehen, bis dort das ganze Armeekorps am 7. September versammelt ist. Für das 18. Korps sind der 9., 11. und 12. September Marschtage. Als Uebungstage für beide im Kaisermanöver stehende Korps sind der 13. 14. und 15. September angefeßt. Am 8. September ist die Kaiserparade. Die Kavallerie- Division B, bestehend aus den beiden hessischen Dragoner- Regimentern Nr. 23 und 24, den 21. badischen Dragonern( Bruchsal) und dem bayrischen Ulanen- Regiment Kaiser Wilhelm II.( Bamberg), hat ihre Uebungen auf der Senne beendet und befindet sich zur Zeit auf dem Wege nach Süden. Der Division ift eine Maschinengewehr- Abteilung beigegeben die in dem Kaisermanöver zum ersten Male verwandt wird. Die Regimenter werden vom 2.- 4. September in den Kreiſen Wetzlar, Biedenkopf und Gießen eintreffen und am 6. September in der Umgegend von Homburg, Vilbel, Friedberg einquartiert. Der Stab der Kavallerie- Division B liegt am 2. und 3. September in Londorf, am 4. September in Gießen, der Stab der 25. Brigade am 4. September in Gießen, der Stab der 28. KavallerieBrigade am 4. September in Staufenberg, am 5. September in Hungen. Der Kreis Gießen wird vom 2.- 5. September start mit Einquartierung belegt werden. Von dort aus schreitet die Bequartierung nach Süden fort, der Kreis Friedberg erhält vom 4.- 7. September bedeutende Einquartierung. Am stärksten aber wird die südliche Wetterau belegt, in Vilbel sind vom 6.- 10. September Quartiere für 2000 Mann zu beschaffen. Danach sind bis zur Beendigung der Kaisermanöver, 15. September, hauptsächlich nur noch Biwacks und Notquartiere vorgesehen. Am 16. September tommen die alten Mannschaften zur Entlassung.
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** Morgen, Donnerstag, hält der Verein der Gastwirte von Gießeu und Umgegend im Restaurant Zum Löwen" eine allgemeine Gastwirte- Versammlung ab, die sich mit der Erhöhung der Preise für Speisen im Gastwirts gewerbe in Anbetracht der Fleischteuerung beschäftigen wird. Wir weisen darauf hin, daß auch die nicht dem Verein angehörenden Gastwirte zu der Versammlung eingeladen sind.
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** Die in unseren Breiten nur partielle Sonnenfinsternis in den ersten Stunden des heutigen Nachmittags war infolge des dichtbewölkten Himmels leider nicht zu beobachten. Hoffentlich haben die nach den südlichen Halbinseln ausgerüsteten Expeditionen mehr Glück in der Be obachtung der Totalver finsterung gehabt. Nach aftronomischer Berechnung begann die Verfinsterung bei uns 1 Uhr 38 Min., war um 2 Uhr 4 Set. am intensivsten und erreichte 3 Uhr 24 Min., 9 Set. ihr Ende.
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** In der Darmstädter Gartenbau- Ausstellung ist jetzt auch die Sonder- Obftausstellung eröffnet worden. Im ganzen sind bis jetzt annähernd 50 000 Tageskarten ausgegeben worden. In nächster Woche tagen in Darmstadt die deutsche Gärtnerversammlung und der Kongreß der deutschen Forstmänner.
Krosdorf, 29. Auguft. Trank und Selbstmord. Heute Morgen fand man den in das hiesige Arrestlokal verbrachten Tagelöhner Ludwig Speier aus dem benachbarten Orte Wismar erhängt vor. Mit seinem eigenen Leibriemen hatte der Lebensmüde die Tat vollführt, indem er ihn an den eisernen Stäben des Fensters befestigte Der in den vierziger Jahren stehende Selbstmörder war sehr dem Trunke ergeben und man muß nach allen seinen legten eußerungen annehmen, daß er sich in einem Moment geistiger Umnachtung das Leben genommen hat. Seine Leiche wurde nach Wißmar gebracht.
+ Krofdorf, 29. Auguft. Infolge starter Ein. quartierung sind die sonst für den ersten SeptemberSonntag durch Bürgermeistereibeschluß vorgesehenen Kirch weihfefte diesmal alle auf den zweiten Sonntag( 10. und 11. September) verlegt werden. Auch hier treffen Montag, den 4. September von der Senne zurückkehrende KavallerieTruppen ein, die in den Gemeinden der Bürgermeisterei für einen Tag Quartier beziehen.
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Großen- Linden, 29. Auguft. Renovierung. Mit der Renovierung der hiesigen Kirche wird nicht, wie allgemein angenommen wurde, schon in diesem Jahre begonnen, sondern erst im nächsten Frühjahre.
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Großen- Eichen. Ueber den Ausfall der Ernte teil, wir haben, was halfrüchte anbelangt, eine volle Ernte fann in unserer Gemeinde nicht geklagt werden, im Gegeneingebracht. Kartoffeln und Hackfrüchte versprechen ebenfalls
einen reichen Ertrag und an Herbstfutter ist fein Mangel, nur die Obsternte fällt spärlich aus.
* Bußbach, 29. Auguft. Schulausfall zur Kaiser
parade. Die Gr. Kreisschulkommission Friedberg gibt bekannt, daß der Unterricht in den Volksschulen des Konferenzbezirks Vilbel anläßlich der Kaiserparade am 8. September ausfällt. Sollten auch die Schulvorstände in den Konferenzbezirken Friedberg und Bußbach den Schulunterricht aus diesem Anlaß aussehen wollen, so steht seitens der Kreisschulfommission nichts entgegen, es bedarf nur einer Anzeige an dieselbe."
** Weilburg, 29. August, Sonntag hielt der hiesige neugegründete Ruder- Berein sein erstes Fest ab, zu dem die Vereine, Gießen, Wezlar, Limburg und Mainz Vertretungen geschickt hatten. Man trägt sich mit dem Blan, die Rudervereine der Lahn in einem engeren Zusammenschluß zu vereinigen.
? Dill, 29. Auguft. Wegen Tollwut ist in den Kreisen Dill und Oberwesterwald die Sperre aufs neue verhängt worden.
Der
Frankfurt, 30. Auguft. Milchaufschlag. In einer sehr lebhaft rerlaufenen Versammlung von Landwirten und Milchhändlern wurde beschlossen, den Milchpreis in Frankfurt, Hanau und Umgegend am 4. September um 2 Pfg. aufzuschlagen. Als Grund wurden die hohen Futterpreise angeführt. Heute, Mittwoch, findet noch eine Versammlung mit der Kommission der Milhändler und morgen eine öffentliche Versammlung der Milchhändler statt.
K Frankfurt, a. M.( Heu- und Strohmarkt.) Man notierte: Heu 3.30-3.70 mt., Stroh 2.20-2.40 Mt. Alles per 50 Kilo.
§ Neu- Isenburg, 29. Auguft. Ein Waldbrand richtete in einem jungen Schlage unserer Umgegend nicht unbeträchtlichen Schaden an.
Aus dem Gerichtssaal.
Strafkammer.
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Gießen, den 29. August 1905. Zwei 14jährige Jungen Rudolf Dietrich und Ehriftian Decher zu Gießen sind in in das Lokal des Vereins " Hundesport" eingestiegen. Wegen Diebstahlsversuchs wurden sie zu je 14 Tagen Gefängnis verurteilt. Franz Ente aus Reudniß hat seinem Dienstherrn zu Ranzenoorf einen Geldbetrag von 40 Mt. und eine Uhr mit Rette entwendet; einem Lehrling zu Frankfurt a. M. hat er einen Gepäckschein abgeschwindelt um sich so in den Besitz seines Roffers segen zu fönnen; einem Juwelier aus Pforzheim versuchte er ein Tafelservice im Werte von 10 000 Mt. abzuschwindeln, was ihm aber nicht gelang und fünf Gärtnereibefizer aus Erfurt wollte er um je 4-500 Mt. beschwindeln. Er ist rückfälliger Dieb und Betrüger. Urteil: 4 Jahre 6 Monate Buchthaus, 10 Jahre Ehrverlust. Rühn von Wetterfeld und Friedrich Schomber von Resselbach wurden wegen Bettelns zu Haftstrafen verurteilt, nach deren Verbüßung sie ins Arbeitshaus fommen sollten. Sie fochten das Urteil an und Kühn wurde freigesprochen, während Schombers Berufung verworfen
wurde.
Neueste Nachrichten.
Georg
CB. Berlin, 30. August, 1.5 Uhr nachts. Der Friede zwischen Rußland und Japan is definitiv geschlossen. Japan erhält die Hälfte von Sachalin, jedoch keine Kriegsentschädigung.
Arbeitsnachweis der Stadt Gießen.
Es tönnen eingestellt werden: 1 Schmied, Schlosser, 1 Spengler, 1 Strickerin, Schreiner, 2 Brötchenträgerinnen, 1 Friseur, Schneider, Erdarbeiter, 1 Weißbinder, 3 Hausburschen, 3 Fuhrleute, Haus- und Dienstmädchen, Lauffrauen oder Mädchen.
Lehrlinge: 2 Schlosser, 2 Schreiner, 2 Bäcker, 1 Friseur, 1 Schuhmacher, 1 Schreiber. Es suchen Arbeit:
1 Schmied, 1 Spengler, 1 Maschinenschlosser, Maschinist oder Heizer, 1 Buchbinder, 2 Wäscherinnen, 1 Schneider, 1 Fahrbursche, 3 Lauffrauen, 1 Laufmädchen, Haus oder Bureaudiener, Kassierer, Taglöhner für leichtere Arbeit.
ausfindige witterung is Beffen für Donnerstag,
den 31. Auguft. Etwas wärmer, zeitweise heiter, höchstens
geringe Niederschläge, später langsam auftlärend.
( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.)
Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentell: Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, belbe in Sieben
52529RE Gegründet 1883.
Jean Dern& Co. Girken
Triephen Dr. 21 Inh: Oscar Gutmann Weftanlage 31. Ton- und Mosalk- Fußbodenplatten, glaßterte Wandplatten. Alleinverkauf der echten Mettlacher Platten. Brlichtig, unl. Ausstellungsräume u. Wusterhüche gern gestattet. Gröht. Lager am Plage in Baumaterialien f. Hoch- u. Tiefbau. 2525252525


