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Emil Will

empfiehlt a

Porzellan- und Glaswa Waschgarnituren in gro gläser, Bier- und Weil Ebenso ein grosses Sortiment

Bekanntmachi

Bei der in der Sigung der Ste sammlung vom 23. November 19 planmäßigen Berlosang der am 1 Rückzahlung kommenden Schuldve Anlehens der Stadt Gießen t wurden folgende Stücke zur Rückzah Serie II Nr. 49, 86, 104, 130, 254, 26 " II

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352,414, 527, 598, 607,( 774, 797, 813, 836, 8 905, 941, 998 und 1087 II, 1211, 1322, 1360, 136

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1616, 1722, 1723, 177: 1881, 1883, 1888 und: 2039, 2067, 2077, 208 2119 und 2120

2329, 2394, 2397, 248 und 2486

Es wird dies mit dem Anfü Kenntnis gebracht, daß die Einlösun, shreibungen

bei der Stadtkasse in Gießen

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,, dem Bankhause Delbrück, Leo& der Mitteldeutschen Kreditbank erfolgen fann und daß die Verzinsur 1906 aufhört.

Gießen, den 27. November Großh. Bürgermeistere J. V.: Curschma

Bekanntmach

Wegen Vornahme von Kanalis die Aliceftraße zwischen Ludwig- un von heute an bis auf weiteres fi gesperrt.

Gießen, den 27. November Großh. Polizeiamt( Herberg.

Versteigerung von Schnitthol

Donnerstag, den 30. Novei mittags 11 Uhr, werden auf dem Bureau wegen Zahlungsunfähigkeit nachbenannte im Walddistrikt Große legenen Eichen- Stämme( Schnittholz) Nr. 1374-71 cm Durchmesser 4,5 m 1375-63 1376-63 1377-63

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2,4

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1383-61

2,6

anderweit versteigert. Wegen vorl

wende man sich an den Forstwart Gießen, den 23. November 1 Großh. Bürgermeistere

Curschmann.

Ein letter Verum

dies Geständnis zu machen, und vielleicht war sie ihm dank­bar dafür, daß er es so taftvoll vermied, eine Frage zu stellen, ehe sie ihm weitere Aufklärungen gegeben hatte.

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er

Meine Mutter hatte mir schon früher zuweilen halbe Andeutungen gemacht, daß mein Vater, dessen ich mich kaum erianere, nicht gestorben sei, wie man mich als Kind gelehrt, sondern daß sie sich von ihm getrennt habe aus Gründen, die sie mir freilich verschwieg. Erst als sie bereits auf ihrem Sterbebette lag, sprach sie dies alles zum ersten Mal offen und unumwunden gegen mich aus. Es ist eine grausame Pflicht", sagte fie, aber da ich dich bald allein und schutzlos in der Welt zurücklassen werde, darf ich nicht zögern, sie zu erfüllen. Dein Vater ist nicht tot, sondern er hat mich durch schlechte nnd ehrlose Handlungen, durch Taten, die einem Verbrechen sehr nahe famen und von denen ich mich mit Entsezen abwenden mußte, gezwungen, einem weiteren Zusammenleben mit ihm zu entfliehen und dich, mein Kind, vor jeder ferneren Berührung mit ihm zu bewahren. Er war es vollkommen zufrieden, auf diese Weise seine Freiheit zurück zu erhalten, und er hat nie einen Versuch der Wieder­annäherung gemacht. Aber vielleicht wird er, wenn meinen Tod erfährt, bemüht sein, dich zurückzugewinnen. Und weil du niemals niemals irgend welche Gemein­schaft mit ihm haben darfst, weil ich dich lieber im bitter­lichsten Elend wissen will, als in seiner Gesellschaft, darum mußte ich dir mit schwerem Herzen diese Enthüllungen machen. Denke an meine Worte, wenn du ihm jemals be= gegnen solltest, denke daran, daß er die Schuld trägt an dem frühen und gewaltsamen Tod einer edlen, reinen Frau, und stoße ihn von dir wie ein giftiges Tier!" Das sind schreck­liche Dinge, nicht wahr, Herr Doktor? Und wenn ich nicht die volle Sicherheit hätte, daß meine gute, sanfte Mutter bei Klarstem Verstande war, als sie diese Mahnung an mich rich tete, so würde ich alles nur für eine entsetzliche Fieber­phantasie gehalten haben. Aber ich muß nun wohl daran glauben, daß es Wahrheit ist, und Sie werden es begreiflich finden, daß ich keinen heißeren Wunsch habe, als den, der Himmel möge mich vor jedem Zusammentreffen mit meinem Bater bewahren."

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Ihre Unterhaltung, die so heiter begonnen hatte, war nun eine tief ernste geworden, und Herbert, der ihr in Bezug auf ihre letzten Mitteilungen ja nur wenig Tröstliches zu sagen vermochte, sprach ihr noch einmal in herzlich schlichten Worten seine Hoffnung aus, daß sie fortan alle fröhlichen und alle trüben Ereignisse ihres Lebens gemeinsam wie treue Freunde und gute Kameraden tragen wollten.

Es begann bereits zu dunkeln, als sie in die Stadt zu­rückkehrten. Eine große Anzahl prächtiger Equipagen jagte an ihnen vorüber; denn auch die vornehmen Leute mit ihren offenen Fuhrwerken strebten mit dem Eintritt der empfind­lichen Abendkühle ihren behaglich erwärmten Gemächern zu. Nur langsam fonnte das junge Paar die Linden herab vor­wärts kommen; denn fast an jeder Straßenkreuzung gab es längere Stockungen wegen des ungewöhnlich lebhaften Wagen­verkehrs. Auch an dem Uebergang der Friedrichstraße mußten fie eine Zeit lang stehen bleiben, um eine Lücke in der langen Equipagenreihe abzuwarten, und so kam es, daß Herbert die Insassen eines eleganten Landauers, welcher im Schritt an ihm vorüberfuhr, viel deutlicher und unzweifelhafter erkannte, als es bei einem schnellen Vorbeirollen der Fall gewesen wäre. Sicherlich war ihm von allen Möglichkeiten einer un­erwarteten Begegnung, an die er hätte denken können, keine so überraschend und eine so peinvoll wie diese. Hatte er doch gehofft, daß sie ihm für alle Zukunft erspart bleiben würde, und fühlte er doch erst jetzt, in dem Augenblick, da sie wirklich erfolgt war, wie leicht die frische Wunde in seinem Herzen von neuem zu bluten begann.

Da saß im Fond des Wagens neben einer alten, sehr steif und würdevoll aussehenden Dame jenes schöne und lieb­reizende weibliche Wesen, dem er die kurze Seligkeit seiner ersten Jugendliebe und das bitterste Weh seines ganzen Lebens verdankte. Nachlässig in die Kissen zurückgelehnt, in einer müden, abgespannten Haltung, die ihr feineswegs das Aus­sehen einer Glücklichen zu geben vermochte, schaute fie gleich­giltig auf das bunte Gewühl, das fie umgab. Maria war sicherlich nicht weniger schön, als damals, da sie als ein arg­loses und unerfahrenes Kind unter der Obhut des trefflichen Fräuleine Hingstler stand; das Duftige und Knospenhafte war vielleicht ein wenig abgestreift von ihrer äußeren Er­scheinung, aber ihre Schönheit war gereifter und stattlicher, war frauenhafter geworden. Und doch entdeckte das scharfe

hat fchon manches Mat den lange erhofften Erfolg gebracht. Der Ein Juwel

fäumen Sie nicht

zum letzten Mal

in der 7. und legten Hessisch- Thüringischen Staatslottette dem weiße, sammetweiche Haut und Glück die Hand zu bieten.

Ziehung I. Klasse am 5. und 6. Dezember d. Js.

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Auge des Mannes, der sie mit der ganzen Kraft seiner Seele geliebt hatte, und dem sie noch jetzt unendlich viel teurer war, als irgend ein anderes menschliches Wesen, auf den ersten Blick jene feinen, fast unmerklichen und doch so beredten Linien um Mund und Augen, die nicht von Lust und Freude zeugten, sonder die nur der äßende Griffel des Kummers in dies zarte Antlig eingezeichnet haben konnte.

Und gerade diese Wahrnehmung war es, die ihn er­schreckte, die ihn alle Bitterkeit jener Entsagungsstunde, in den winzigen Zeitraum einer einzigen Sekunde zusammen­gedrängt, noch einmal durchkosten ließ. Die Vorstellung, mit seinem freiwilligen Verzicht, mit der verhängnisvollen Lüge seines ganzen Lebens ihr Glück erkauft zu haben, die tröstende Genugtuung, sie in Heiterkeit und Wolleben zu wissen, hatte ihm ja vor allem erhebend und ermutigend hinweggeholfen über all die leidvollen Stunden, die er seit jenem Tage in seiner Herzenseinsamkeit durchrungen und durchkämpft. Und so tief schmerzlich ihm auch für die Dauer der ersten Wochen die Erkenntnis gewesen war, daß sie der erzwungenen Lüge ohne weiteres Glauben geschenkt, daß sie keinen Versuch gemacht hatte, eine Aufklärung zu er­Helten und daß er ihr nicht einmal einer Antwort wert ge­wesen war, so vollkommen war doch gerade diese Tatsache danach angetan, ihn zu belehren, daß er das rechte getan; ihm zu beweisen, daß ihre Liebe nicht start genug gewesen wäre, ihm jenes gewaltige Opfer zu bringen, das er selber ihr für die Dauer eines flüchtigen Augenblicks hatte zu­

muten wollen.

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Und jetzt jetzt lehrte ihn der Augenschein, daß sie dennoch nicht glücklich sei! War es denn möglich, daß dies alles vergeblich gewesen wäre? Durfte er dem nieder­schmetternden, zermalmenden Gedanken nachhängen, daß er vielleicht nicht nur sein eigenes Lebensglück, sondern auch das ihrige auf dem Altar des schnöden Gözen Mammon geopfert habe? Wenn er ihr nur hätte eine einzige Frage zurufen, nur ein einziges, beruhigendes Wort von ihren Lippen vernehmen können er würde wahrlich nicht mehr daran gedacht haben, ihren Weg zu freuzen und eine Hoffnung aufzuerwecken, die doch für immer zu den Toten geworfen worden war! Aber das war natürlich eine tolle Eingebung, an deren Ausführung nicht zu denken war. Hatte doch der Wagen außer den beiden Damen noch einen dritten Insassen, einen jungen Herrn mit schönen, scharf ausgeprägten Gesichts­zügen, welche Herbert an diejenige des Fürsten Caragiali erinnerten; und neigte sich doch dieser Dritte gerade jetzt, da sie dem jungen Schriftsteller so nahe waren, daß er mit einer einzigen Bewegung hätte auf das Trittbrett der Equi­page springen können, in offenkundiger Vertraulichkeit zu seinem schönen Gegenüber. Nach seinen Mienen zu urteilen, mußte er ihr irgend eine galante Bemerkung zugeflüstert haben; aber Maria wandte ihr Gesicht von ihm ab, und da war es unvermeidlich, daß ihr Blick den Doktor und seine Begleiterin streift. Es war kaum mehr als ein flüchtiger Augenaufschlag; aber sie hatte dessenungeachtet nicht nur Herbert erkannt, sondern auch das junge Mädchen an seiner Seite. Und diese einzige, rasche Wahrnehmung genügte, ihre Haltung wie ihr Benehmen blizschnell zu ändern. Sie richtete sich aus ihrer müden, teilnahmlosen Stellung auf; ein Zug herben, unnahbaren Stolzes trat auf ihrem Antlig hervor, und sie kehrte sich mit einer raschen lebhaften Aeußerung ihrer Nachbarin zu, nur um nicht noch einmal nach jener Richtung blicken zu müssen.

Dann war der Wagen vorüber. Die schwarze Menschen­menge wälzte sich hinter ihm vorbei über den freigewordenen Fahrweg, Herbert und Wally mit sich fortreißend, und die beiden Getrennten waren von neuem untergetaucht in dem Gewühl der Millionenstadt, in welchem nur ein blinder Zufall ein nochmaliges Wiedersehen hätte herbeiführen

können.

Herbert empfand es als eine glückliche Fügung, daß sie der Wohnung Wallys schon so nahe waren und daß er sich bereits wenige Minuten nach jener Begegnung vor der Tür ihres Hauses verabschieden durfte. Das junge Mädchen hatte von dem Zwischenfall, welcher so stumm und so schnell vor­übergegangen war, selbstverständlich nichts bemerkt, und wenn ihr auch die Schweigsamkeit und die sichtliche Verstimmung ihres Begleiters auch nicht ganz entgehen fonnten, fand sie für dieselben doch in ihrem voraufgegangenen ernsten Gespräch eine vollkommen ausreichende Erklärung.

Sie sagte ihm mit herzlichen Worten Lebewohl, und er antwortete ihr, indem er sie noch einmui scherzend seinen

der bewohnten Teile der Stadt auf der Straße mu einem das Beißen wirksam verhindernden Maul forb versehen sein, oder an einer furzen Leine oder dergleichen geführt werden.

§ 6.

Zuwiderhandlungen gegen die vorstehenden Be stimmungen dieses Reglements werden, insofern nicht die oben angeführten Bestimmungen des Polizeiftrafgesetes oder des Strafgesetzbuches Anwendung zu finden haben, mit Geldstrafe bis zu dreißig Mark bestraft.

§ 7.

guren stameraden

merken, daß ihm

Herzen lam.

In jenen fchar eine berechtigte Gige ein rauschendes To Menfchen bicht gefü fwebenden Red ü bredenden Künfte, wütenden Beifall, nehmeren Pläge die teilnahmslos berhiel In einer der Beginn der Vorftell ftattlichen jungen Ka Maria Caragiali u einer Einladung 2

шател.

Heira Die Sitte, hei zu bertaufen, ist b primitiven Völkern liches. Sie tritt batgeschäftes zwis tigam auf, und teit. Nur bei bon Südtunis

eines richtigen fähigen Töchter dem die Männ um unter ihnen Der beril Orte Menguele Herbstzeit. Et Marktes haben wohl fechs bie Schlagen. Jede fleinen, hellfart eine Art Amm Vor der Heira geftellt, eine Artikel in den der eigenen prächtigsten un oder Verwand find bemalt, be bylischer Schön Ringen, Spang man damit ein Dieses Geschmei des Mädchens für den Zwed g reichlicher beschaff

ift. Und da oben

mit Bezug auf heftiger ist, so fu

zu behängen.

über die Schönhe

da fie fich neben Bemalung, meist

bedt schon alle R edige schwarze um die Lippen h

dekorative Wirkun Die jungen eine eingehende Gegenteil, fie lad

dem Markt find, und stolz darauf, ferten Debutanti

Namen nennen will Milderung. Nad Thronrede, daß es

fülle, daß er den feinen erfolgreichen

den Monarchen vo im fernen Often he

Den Eintritt Jap

ich mit aufrichtige diefes hochbegabt gelten den Anf Nachbarreich für

macht. Ich hoffe bergönnt sein wir Rußlands die Lieb Unfere guten fehlen, an das W und es in Gegenf der hier des hoch Ein solcher Gegens fann ihn blos fünft läßt, daß der Kaiser aufrichtig ,, wünscht". bor der gelben Gefa es, die Besorgnis zu gabung fehlt es ihnen Japan gegenüber freu herzlich. Der Inhalt Herricher gewidmeten Fabeln, die man bezi nach Petersburg erteilt

Hunde, welche in dem Botanischen Garten, in den städtischen Anlagen, sowie in den Anlagen vor den Bahn höfen(§ 1), oder zur Nachtzeit auf der Straße(§ 5) ohne Beaufsichtigung umherlaufen, oder welche auf der Straße 2c. nicht die im§ 4 vorgeschriebene Blechmake tragen, oder der Vorschrift zuwider nicht mit einem das Beißen wirksam verhindernden Maultorb versehen find, bezw. nicht an der Leine geführt werden, sollen einge fangen und dem Wasenmeister überliefert werden, sofern der Eigentümer nicht zur Stelle ist und den Hund in Gewahrsam nehmen kann. Die Rückgabe des Hundes erfolgt an ihre gehörig legitimierte Eigentümer oder Be figer nur innerhalb der nächsten fünf Tage nach dem Einfangen der Hunde und nur gegen Erstattung der von der Polizeibehörde zu bestimmenden Futterkosten. binnen der genannten Frift nicht ausgelösten Hunde werden zu Gunsten der Gemeindekasse veräußert oder getötet. Durch vorstehende Bestimmung wird das gegen die Eigentümer oder Befizer der Hunde wegen llebertretung der Vorschriften dieses Reglements, bezw. der Verordnung vom 16. November 1874, die Hundesteuer betreffend einzuleitende Strafverfahren nicht berührt.

Die

An eine Begli Bolles von Norwegen

paares" dem der Kaif bunden". tnüpft fic auf Deutschlands eigen Wahrnehmung nicht