angen Araft feiner Seele nendlich viel teurer war, Wesen, auf den erstent d doch so beredten Linien uft und Freude zeugten, Kummers in dies zarte war es, die ihn erer Entfagungsstunde, in
en Sefunde zusammens ließ. Die Vorstellung, it der verhängnisvollen Ad erkauft zu haben, die feit und Wolleben zu hebend und ermutigend en Stunden, die er feit
amkeit durchrungen und ihm auch für die Dauer wesen war, daß fie der
-
daß
auben geschenkt, ine Aufklärung zu er einer Antwort wert ge
ch gerade diese Tatsache Daß er das rechte getan; cht start genug gewesen bringen, das er selber Augenblids hatte zus Augenschein, daß fie in möglich, daß dies trfte er dem niedernachhängen, daß er ensglück, sondern auch den Gözen Mammon ätte eine einzige Frage endes Bort von ihren irde wahrlich nicht mehr Ceuzen und eine Hoffnung zu den Toten geworfen ch eine tolle Eingebung, en war. Hatte doch der heinen dritten Infassen, rf ausgeprägten Gefichts.
des Fürsten Caragiali Dieser Dritte gerade jet, he waren, daß er mit das Trittbrett der Equi Diger Vertraulichkeit u nen Mienen zu urteilen, Bemerkung zugeflüstert cht von ihm ab, und da den Doktor und seine mehr als ein flüchtiger Tenungeachtet nicht nur unge Mädchen an seiner Srnehmung genügte, ihre zu ändern. Sie richtete Stellung auf; ein Bug ihrem Antlig hervor,
en lebhaften Aeußerung noch einmal nach jener Die schwarze Menschenber den freigewordenen Fortreißend, und die untergetaucht in dem hem nur ein blinder en hätte herbeiführen
-
idliche Fügung, daß fie waren und daß er sich Begegnung vor der Tür Das junge Mädchen hatte mm und so schnell vor: nichts bemerkt, und wenn Le fichtliche Berstimmung tgehen fonnten, fand sie angenen ernsten Gespräch ung.
Borten Lebewohl, und er einmui scherzend seinen
ot auf der Straße verhindernden Man an einer kurzen Leine rden.
die vorstehenden werden, insofern nicht en des Polizeiftrafgesete wendung zu finden haber Mark beftraft.
7.
Botanischen Garten, in den Anlagen vor den Ba zeit auf der Straße(§ aufen, oder welche auf borgeschriebene Blechm
uwider nicht mit einem ta en Maulforb versehen f ührt werden, sollen einge rifter überliefert werden zur Stelle ift und den Hun Die Rüdgabe des Bundes imierte Eigentümer oder B hften fünf Tage nach den ur gegen Erftattung der bor
menden Futtertoften. Di
nicht ausgelöften Sund eindelaffe beräußert p
SH
mung wird das gegen Hunde wegen lebertretung ents, bezw. der Verordnu ie Hundesteuer betreff nicht berührt.
guren sameraden nannte. Aber es war ihm wohl anzumerken, daß ihm der Scherz diesmal nicht mehr ganz vom Herzen tam.
IV.
In der Arena.
In jenen scharf ausgeprägten Rhythmen, die nun einmal eine berechtigte Eigentümlichkeit der Zirkusmusik bilden, brauste ein rauschendes Zonstück durch den weiten Raum der mit Menschen dicht gefüllten Arena. An einem hoch in der Luft schwebenden Reck übten eben zwei Equilibristinnen ihre halsbrechenden Künste, und die oberen Galerien flatschten ihnen wütenden Beifall, während sich das Publikum der vornehmeren Plätze dieser Programmnummer gegenüber ziemlich teilnahmslos verhielt.
In einer der kleinen Logen hatten sich bald nach dem Beginn der Vorstellung zwei Damen in der Gesellschaft eines stattlichen jungen Kavaliers niedergelassen. Es waren Prinzessin Maria Caragiali und ihre französische Gesellschafterin, die einer Einladung Lascars zum Besuch des Zirkus gefolgt ( Fortsetzung folgt.)
waren.
Heiratsmärkte in Afrika.
Die Sitte, heiratsfähige Töchter an ehelustige Männer zu verkaufen, ist vielen Volksstämmen eigentümlich, bei den primitiven Völkern Asiens und Afrikas etwas ganz gewöhnliches. Sie tritt aber sonst immer in der Gestalt eines Pribatgeschäftes zwischen den Eltern der Braut und dem Bräutigam auf, und der Handel vollzieht sich fern der Deffentlichteit. Nur bei den Kabylen und verwandten Berberstämmen von Südtunis und Algerien findet sich die Merkwürdigkeit eines richtigen öffentlichen Heiratsmarktes, auf den die heiratsfähigen Töchter gebracht, wo sie ausgestellt werden und zu dem die Männerwelt aus weitem Umkreis zusammenströmt, um unter ihnen Brautschau zu halten.
Der berühmteste dieser Heiratsmärkte ist der bei dem Orte Menguelet in der Oase Wadij Jema zum Schluß der Herbstzeit. Etwas abseits vom hauptsächlichsten Gewühl des Marktes haben die ehelustigen Schönen, vier Reihen tief und wohl sechs bis siebenhundert an Zahl, ihren Plaz aufgeschlagen. Jedes der Mädchen sitzt auf dem Boden auf einem tleinen, hellfarbigen Teppich, und hat neben sich ihre Negafa", eine Art Amme, Begleiterin und Duenna in einer Person. Vor der Heiratskandidatin liegt, recht augenfällig zur Schau gestellt, eine große Rolle gewebten Stoffes, der wichtigste Artikel in den erwarteten Eheverhandlungen und das Werk der eigenen Hände der Besizerin. Die Mädchen sind in die prächtigsten und kostbarsten Gewänder gekleidet, die Eltern oder Verwandte haben aufbringen können. Ihre Gesichter find bemalt, bepflastert, bepudert, nach der Gepflogenheit kabylischer Schönen, und sie tragen eine solche Fülle von Ringen, Spangen, Armbändern, Ketten und Broschen, daß man damit einen kleinen Juwelierladen ausstatten könnte. Dieses Geschmeide ist nicht notwendigerweise das Besitztum des Mädchens oder seiner Familie. Es sind sogar meistens für den Zweck geborgte oder gemietete Sachen, die um so reichlicher beschafft werden können, je hübscher das Mädchen ist. Und da obendrein der Wettbewerb unter den Mädchen mit Bezug auf die Ausstaffierung für den Markt ein sehr heftiger ist, so sucht sich jede so viel wie möglich mit Schäßen zu behängen. Für den Europäer ist allerdings ein Urteil über die Schönheit eines Berbermädchens äußerst schwierig, da sie sich neben der Bemalung auch noch tätowieren. Die Bemalung, meist rote Querstreifen auf gelbem Untergrunde, deckt schon alle Reize zu. Dazu kommen noch vier- oder dreieckige schwarze Flecke zwischen den Augen, auf dem Kinn, um die Lippen herum, furz überall, wo Platz ist und eine dekorative Wirkung erzielt werden kann.
Die jungen Damen haben übrigens durchaus nichts gegen eine eingehende Prüfung ihrer Reize einzuwenden. Im Gegenteil, fie laden dazu ein. Sie wissen, weshalb sie auf dem Markt sind, und sind auf jede Beachtung vorbereitet und stolz darauf, wenn sie fie erringen, gleich einer zivilifierten Debutantin auf ihrem ersten Ball. Berberfrauen
Namen nennen will, ohne Uebertreibung und ohne gesuchte Milderung. Nach der allgemeinen Versicherung sagt die Thronrede, daß es den Kaiser ,, mit huber Befriedigung" erfülle, daß er den Präsidenten der Vereinigten Staaten in feinen erfolgreichen Bemühungen unterstügen fonnte, zwischen den Monarchen von Rußland und von Japan den Frieden im fernen Osten herbeizuführen. Der Kaiser fährt dann fort: Den Eintritt Japans in die Reihe der Großmächte begleite ich mit aufrichtigen Wünschen für eine friedliche Kulturmission dieses hochbegabten Volkes. Meine lebhaften Sympathien gelten den Anstrengungen, die das befreundete russische Nachbarreich für die Neuordnung seiner inneren Zustände macht. Ich hoffe, daß es Seiner Majestät dem Kaiser Nikolaus vergönnt sein wird, als Bahnbrecher einer glücklichen Zukunft Rußlands die Liebe und Dankbarkeit seines Volkes zu ernten.'
Unsere guten Freunde in aller Welt werden nicht verfehlen, an das Wort von der gelben Gefahr" zu erinnern und es in Gegensatz zu bringen zu der Freundlichkeit, mit der hier des hochbegabten japanischen Volkes" gedacht wird. Ein solcher Gegensaz existiert in Wirklichkeit gar nicht. Man fann ihn blos fünstlich konstruieren, wenn man außer Acht läßt, daß der Kaiser ,, eine friedliche Kulturmission" Japans aufrichtig ,, wünscht". Dieser Wunsch schließt eine Besorgnis bor der gelben Gefahr" nicht aus. An den Japanern ist es, die Besorgnis zu beseitigen. An der erforderlichen Begabung fehlt es ihnen nicht. Ist der Ton der Thronrede Japan gegenüber freundlich, so ist er Rußland gegenüber Herzlich. Der Inhalt der dem russischen Reich und seinem Herrscher gewidmeten Worte der Thronrede widerlegt die Fabeln, die man bezüglich der angeblich von Berlin aus nach Petersburg erteilten Ratschläge verbreitet hat.
An eine Beglückwünschung der Regierung und des Boltes von Norwegen zur Wahl des erlauchten Königspaares," dem der Kaiser ,, in freundschaftlicher Gesinnung verbunden" ist, fnüpft sich eine ernste Betrachtung: Ein Blic auf Deutschlands eigene internationale Stellung darf sich der Wahrnehmung nicht verschließen, daß wir fortdauernd mit
tragen feinen Haifschleier wie die Araberinnen und verstehest sich auf die Künste, vor den jungen Stutzern und älteren Stammeshäuptlingen, die den Rundgang über den Markt machen, ihre Lockungen zu entfalten. Da ist zum Beispiel eine modische Jungfrau von etwa fünfzehn Lenzen. Sie scheint starte Nachfrage zu haben, denn nicht weit von ihr steht wohl ein halbes Dutzend junger Kabylenfrieger in prächtigsten Feiertagskleidern und äugelt lebhaft nach ihr. Dick aufgetragener Puder deckt ihr Gesicht, ein breiter, gelber Streifen Schminke zieht sich quer von Ohr zu Ohr. Auf ihrer linfen Wange prangt ein goldfarbiger Stern, ein blauer Kreis ist auf ihrer Stirn tätowiert, ihr Zahnfleisch ist rot gefärbt. Ihren Kopf bedeckt eine phrygische Mütze mit Seidenschnursaum und einer Franse von kleinen Silbermünzen über der Stirn. Von ihren Ohren hängen wohl sieben Zoll lange Ringe, an denen Glöckchen klingeln. Ebenso ausgestattete Ringe schließen sich um ihre Fußknöchel. Ihre Beine sind nackt, ihre Füße stecken in gelbgestickten und edelsteinbesetzten Pantoffeln. Sie ist nicht schüchtern. Sie hält die Blicke aller Besucher, die in die Nähe ihres Teppichs tommen, mit vollkommener Nonchalance aus. Wie sie bemerkt, daß sie einen ganzen Knäuel von Bewunderern herbeigezogen hat, erhebt sie sich langsam träge vom Boden, daß bei jeder Bewegung die kleinen Schellen flingeln, und entfaltet zu glänzendem Vorteil die Reize ihrer Wohlgestalt.
Da ist eine andere Schöne wohl die Bewundertste und Begehrteste des ganzen Marktes ein zierliches, allerliebstes Kabylenmädchen in einer mächtigen Seidenhaube, die unter dem Kinn mit einem Band befestigt ist, auf welches eine ganze Reihe von kleinen Münzen gezogen worden sind. Der schmachtende Ausdruck ihres Gesichtes wird durch blasse Schminfung verstärkt. Sie hat ihre Wangen mit kleinen, silbernen Sonnen, Monden und Sternchen, aus Staniol ge= schnitten, beklebt. Ihre Figur, ihr Gang hat die Anmut einer Gazelle. Ein hübscher, stattlicher Krieger der Beni Qussefs, dessen weißer Burnus lang hinterschleift und dessen Strohhut so riesig ist, daß er das ganze kleine Dämchen hineinpacken könnte, fommt mit stolzen Schritten daher und äugelt nach dem schönen Preis. Unschlüssig macht er Halt, äugelt wieder und will sich abwenden. Er hätte zwar nur auf den Teppich zu treten und nach dem Preise der Rolle Stoff zu fragen, die das Mädchen vor sich gestellt hat. Das wäre sein Heiratsantrag gewesen. Er weiß aber auch sehr wohl, daß die Schöne, wenn der Freier ihr nicht behagt, einen unerschwinglichen Preis nennen wird, und damit wäre seine Werbung höflichst, aber entschieden abgelehnt, und er würde beschämt wieder davonziehen, und sein Glück bei einer andern versuchen müssen. Denn man darf nicht glauben, daß diese Kabylinnen, denen viel Freiheit und Selbstbestimmung gewährt wird, es nötig haben, gleich auf den ersten besten, der sich nähert, anzubeißen! Im Gegenteil, sie sind sehr wählerisch, launisch und herrschgewohnt und pflegen aus dieser Parade ihrer selbst und dem Defilieren der Freier ein starkes Maß von Belustigung für sich zu ziehen, so daß mancher etwas schüchterne Bewerber von ihnen verscheucht würde, wenn die sachkundige Negafa nicht da wäre, die am besten weiß, welches der Geschmack ihrer Herrin ist.
Die verschmitte Negafa hat den jungen Krieger gleich richtig taxiert und eilt ihm zu Hilfe.„ Glückselig" so ruft die diplomatische Alte aus sind die Eltern solch eines Sohnes!" Der Bursche schaut sie durchdringend an, verharrt aber im Schweigen. Ist vielleicht das Mädchen nicht wert, daß man sie sich näher betrachtet?" fährt die Duenna fort. It sie nicht die Perle des Dorfes? Ihr Gesicht glänzt goldig wie der Mond. Glückselig wird ihr Gatte sein. So tritt doch näher, mein Sohn!" Der Krieger vermag nicht länger zu widerstehen. Er lächelt, macht einen Schritt vorwärts, nimmt seinen riesigen Sombrero in die Hand, streckt seine Rechte aus und berührt mit dem Finger die Rolle Webstoff vor dem Mädchen.
Wie teuer ist das?" so fragt er die Schöne. Diese hebt ihre dunklen Augen zu ihm auf, überschaut ihn mit einem blizschnellen Blick, senkt sie wieder und erwidert mit Seelenruhe: Zehn Silberstücke!" Im selben Moment hat die Negafa schon ihre Rechte ausgestreckt, der Krieger die seine, daß beider Hände Daumen sich berühren, das Zeichen des abgeschlossenen Handels. Zugleich aber auch entringt sich den Lippen der Alten der gellendste Schrei, den Menschenkehlen ausstoßen können. Er klingt wie Indianergeheul, ein lang ausgezogenes Ju- hu- hu- hu- hu" im allerhöchsten Distant einer Weiberstimme. Dieses durchdringende Signal wird von
werden. Cornelius, der Kapitän der Nordbethanier, wird sich schwerlich freiwillig ergeben, da er manches auf dem Kerbholze hat. Aber er kommt weniger in Betracht und dürfte allein bald jeden Halt verlieren. Auch die Unterwerfung der Herero ist noch nicht vollständig durchgeführt, obwohl auch von ihnen einzelne Großleute mit ihrem Anhang fich schon freiwillig ergeben haben.
Wahrscheinlich wird der als anständiger Mann geltende Morengo die Nußlosigkeit weiteren Kampfes einsehen und seinen Frieden mit der deutschen Herrschaft machen. Damit würden für die Kolonie, die unerseßliche Opfer an Blut und große Kostenaufwendungen verschlungen hat, bessere Tage anbrechen. Unsere braven Kämpfer könnten in die Heimat zurückkehren, und Aufgabe einer vernünftigen Verwaltung wäre es, die bezwungenen Schwarzen durch weise Mäßigung und peinlich- gerechte Behandlung zu friedlichen und zufriedenen Menschen zu machen.
Habsburgische Sorgen.
( Eig. Bericht.) Wien, 28. November. Hier wickelte sich heute die geplante Demonstration fur das allgemeine Wahlrecht ab. Um 8 Uhr morgens begann δας Zusammenströmen der Menschenmaffen gegen den Karlsplay und die anschließenden Teile des WienBoulevards. Vielfach wurden rote Fahnen und Embleme getragen. Längs des Zuges bewegte fich ein Spalier von 3000 Ordnern. Polizei war nicht aufgeboten. Die Kaufläden waren zumeist geschlossen. Die Straßenbahn mußte den Verkehr einstellen. Nach zehn Uhr langte die Spitze des Zuges vor dem Parlament an. Dort überreichte eine Deputation den Präsidenten beider Häuser des Reichsrates und dem Ministerpräsidenten eine Petition, in der die Einführung des allgemeinen Wahlrechts verlangt wird. Freiherr von Gautsch erwiderte mit de. Erklärung, daß die Regierung im Begriffe sei, in fürzester Zeit dem Abgeordnetenhause eine Vorlage. das allgemeine Wahlrecht betreffend, vorzulegen.
14. Jahrgang
8preis: abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus 3., durch die Poft bezogen viertel jährl. Mr. 1.50. en: Oberheffische Familienzeitung( täglich) Gießener Seifenblasen( wöchentlich). erscheint an allen Werktagen nachmittags.
fiten
er Zeifung) ießen und Umgebung.
derer Behörden von Oberheffen.
=
Märchen über deutsche Interventions den russisch polnischen Unruhen tritt Siener Presse entgegen. So schreibt das Sor furzem brachten polnische Blätter die r in Galizien im Zuge befindlichen Mobilick es sei, Deutschland, dem eine Einmischung e Angelegenheiten zugemutet werde, ein bieten. Von autoritativer Seite erhalten jricht die Mitteilung, daß sie vollinhaltlich eder in Galizien noch sonstwo in der fich eine Mobilisierung oder irgend eine e Maßregel ab. Es sind daher auch alle eldung geknüpften Kombinationen über den Maßregel erfunden."
ich
revolutionären Charakter nehmen Irn an. So bedeutet es eine tatsächliche ng, daß die Budapester Komitatsvertretung 3 Grafen Laßberg zum Obergespan nicht mmen hat. Sie hat vielmehr einen neuen eter, den Grafen Vigyazo, gewählt, obwohl eits vor zwei Tagen Herrn Römer zum izegespan ernannt hat. Graf Vigyazo nahm leistete rasch den Eid, und so besitzt jetzt Vizegespanstellvertreter, einen von der Revon der Fronde ernannten. Der Minister en Vizegespan des Kaschauer Komitatsrats' er sich weigerte, zur Einführung des neuen Generalversammlung einzuberufen. Ernste n auf den Straßen, auf denen Volksvert die widerspenstigen Obstruktionsparteien on einem Neubau vurden Ziegelsteine auf ert und einer von ihnen tötlich verwundet. nte den Neubau, spaltete einem Arbeiter Jerwundete zwei schwer. Auf dem Josefsberittene Polizisten wiederholt Attacken auf obei aus der Menge mehrere Revolversiele Verwundungen vorkamen. jenseits der Leitha haben die verantwortre Sorgen, und dem greisen Herrscher ein ruhiger Lebensabend beschieden.
litifche Rundschau.
Deutsches Reich.
tzahlen des Reichshaushalt- Etats sind jetzt er ordentliche und außerordentliche Etat nen und Ausgaben mit 2 406 274 999 M. 042 638 m. mehr wie im Vorjahr. Im betragen die fortdauernden Ausgaben die einmaligen Ausgaben 248 221 248 M.; ' n Etat beträgt die Ausgabe 259 632 599 M. ang des Etats ist von der Einstellung der gesehen worden. Dafür ist der vorausDer neuzinzuführenden Steuern als Eingezogen worden.
* Die auf dem deutschen Städtetage zum Vorschlag gebrachte Resolution in Sachen der Fleischteuerung wurde in ihren entscheidenden Punkten einstimmig angenommen; gegen den Absatz, der eine möglich st ungehinderte Einfuhr von Vieh aus dem Auslande verlangt, stimmten die anwesenden Sozialdemokraten, die eine unbedingte Deffnung der Grenzen und Aufhebung aller Sperren und Zölle fordern; der Absatz, der die Behandlung der Fleischfrage durch die Regierungen als eine schwere Schädigung der Nation erklärt, fand sieben Stimmen gegen sich. Bei der Schlußabstimmung über die ganze Resolution stimmte nur der Bürgermeister Wadehn von Weißenburg mit Nein. Dieser war auch in der Debatte scharf gegen die Resolution aufgetreten und hatte mit seinen Darlegungen entschiedenen Widerspruch entfesselt, während die Sozialdemokraten Singer und Ülrich- Offenbach die Resolution für lange nicht weit genug gehend erachteten. Es wurde sodann Berlin als Ort für die Zentralstelle des Städtetages gewählt. In den Vorstand und den Hauptausschuß wurden die bisherigen Mitglieder wiedergewählt. Dann erfolgte der Schluß des Städtetages, zu dem sich von den in Frage kommenden 147 Städten mit mehr als 25 000 Einwohnern 144 ihren Beitritt erklärt haben. Abends fand im Hotel Kaiserhof ein Festessen statt.
*
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In der in Berlin abgehaltenen zehnten Hauptversammlung des Bundes der Jndustriellen wurde eine Resolution angenommen, die einen schnelleren Ausbau der deutschen Flutte für unbedingt notwendig erklärt und diese Notwendigkeit durch die Novelle zum Flottengesetz nicht genügend berücksichtigt erachtet. Ferner wurde beschlossen, eine außer ordentliche Generalversammlung des Bundes der Industriellen in Sachen der Fleischeuerung ab halten. Nach Schluß der Verhandlungen vereinigten sich die Mitglieder zu einem Festessen im Hotel de Russie.
* Der Abschluß der deutsch- schwedischen Handelsbertragsverhandlungen steht in furzer Zeit bevor. Die Verhandlungen haben ein Einverständnis in fast allen wesentlichen Punkten herbeigeführt.


