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Joh. Gg. Weber Eiben für die Neuenbäue, wo jest in recht unschöner Weise die Schuttmassen der niederge riffenen Krachenburg lagern. Webers Erben glauben ein Eigentumsrecht an dem hinter ihrem Gelände liegenden Stadtgraben zu haben, wollen aber auch, so berichtete D.-B., Mecum, das zur Verbreiterung der Straße notwendige Gelände der Stadt jedenfalls nur gegen einen hohen Preis abtreten und tommen jetzt schon wiederholt mit Baugesuche, die der Bau­ordnung nicht entsprechen, womit sie außerdem auch noch den Graben überbauen wollen. Der Antrag der Bau­Deputation: Das Gesuch auch heute wieder abzulehnen und dem Gesuchsteller es zu überlassen, im Klagewege seine ver­meintlichen Rechte geltend zu machen, wurde angenommen.

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An Stelle des alten Kaisergartens werden zwei Geschäfts­häuser( von Droguist Kilbinger und Hch. Winn) mit ge­meinschaftlicher Einfahrt erbaut, welche, da die Häuser zusammenzustehen fommeu, oben überbaut wird. Außerdem find Erfer vorgesehen. Der Dispens wird erteilt mit der Bedingung, daß die Einfahrt mindestens 4 m breit wird und die Erker nicht mehr als 60 cm Auslage haben. Bunft 4: Anlage einer Privatstraße zwischen Seltersweg und Südanlage ist zurückgezogen. Dem Schreiner E. S. Müller wird Dispens erteilt zur Anbringung eines Erfers an seinem Neubau Ecke Stein- und Weserstraße. Die Kanalarbeiten für die neue Straße an der Veterinär­Klinik werden der Firma Jäger& Rumpf übertragen. Ein zweites Angebot von Hch. Winn, welches um ca. 800 Mt. billiger war, aber 5 Tage zu spät einging, fonnte nicht berücksichtigt werden. Die Herstellung des Trottoirs in der Bismarckstraße nahe der Universitätsbibliothek wird erst im nächsten Jahre vorgenommen. Hierbei rügt Stadtv. Dr. Ebel den sehr unschönen Anblick, den man von dem Hinterhaus des Weißbindermeisters Wagner von dort aus habe. Eine geschmackvolle Ausschmückung der betr. Wand wäre sehr am Blaze. Die alte frühere Krof­dorfer Kreisstraße soll in ihrer jezigen Eigenschaft als Feld.oeg in städische Verwaltung übergehen. Die Ver­sammlung beschloß, der Uebernahme nur dann zuzustimmen, wenn dieselbe in einem guten Zustande sich befinde. Die Frau Leib Witwe im Philosophenwald will vor ihrem Restaurant Spielpläge errichten. Das Gelände dort gehört der Stadt. Die Frau Leis schlägt einen Tausch mit ihrem in den Eichgärten gelegenen Parzellen vor oder sie will auch

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wenn das nicht genehmigt würde das Gelände im Philosophenwald der Stadt abkaufen. Das Gesuch wurde rundweg abgelehnt, dagegen ihre Bachtzeit für die städtischen Wald- und Wiesenflächen auf weitere 6 Jahre genehmigt. Der ca. 5000 qm große städtische Bauplatz an der Licher. Straße furz vor der Wolfstraße soll zur Versteigerung ausge= schrieben worden. Bauunternehmer Joh. Gg. Pfaff hat bon Kommerzienrat Gail größeres Baugelände in der Stephansmart getauft. Mitten durch dasselbe führt der Klingelbach. Das Gelände davon will er der Stadt ab­taufen( ca. 40 qm) für rund 1000 Mt. Einspruch erfolgte nicht. Der Bebauungsplan des für die Provinzial­Irrenanstalt bewilligten Geländes hat eine tieine Ver­änderung in der Stellung der einzelnen Gebäude erfahren, wodurch die Vorschrift, daß die letteren eine mindestens 20 m tiefe Walddeckung haben, nicht immer zutrifft. Es dreht fich aber nur um fleinere Berwaltungs- und Wirtschaftsgebäude, weshalb die Neueinteilung nicht beanstandet wurde. Zur Be­dingung ist gemacht, daß diese Gebäude auch später nicht zur Auf­nahme von Kranten verwandt werden. Durch den Pfarrgarten in der Kirchstraße zteht ein 60-63 qm großer Streifen städtischen Geländes, unter welchem der Hauptkanal sich hinzieht. Ein Verkauf an die Pfarrgemeinde wird nicht genehmigt, dagegen die Verpachtung für nur 10 Mt. pro Jahr mit der Bedingung, daß die Stadt das Recht hat, jederzeit den Garten zu betreten, um event. Arbeiten an dem Ranal vornehmen zu können. Für hierbet entstehende Be­schädigungen im Pfarrgarten tommt sie nicht auf.- Die Beschaffung von Räumen für die Bürgermeisterei hat die Versammlung schon vor 3 Jahren beschäftigt. Am 1. Auguft übernimmt die Stadt das Reap'sche Haus und dort soll nun das ganze Hoch- und Tiefbauamt untergebracht werden, das Standesamt wird ins alte Rathaus verlegt und dadurch werden Räume in der Bürgermeisterei frei. Als weiterer stellvertretender Standesbeamte wird Stadtverordneter Leib vorgeschlagen. Hier kommt auch ein Schreiben Großh. Polizeiamtes zur Verlesung, worin dasselbe auch für Beschaffung von geeigneten dem Ansehen des Polizeiwesens würdigen Räumen dringend ersucht. Raumverhältnisse im Meldebureau und für die Kriminal­Die abteilung seien fast unhaltbar. Das wird auch von einigen Stadtverordneten zugegeben. Stadtv. Schmall schlägt bor, man möge doch endlich einmal mit einem Neubau rechnen, in welchem dann auch die Polizei untergebracht wird, und nicht immer die Interimseinrichtungen hier und da, welche doch viel Geld verschlingen. D.-B. Mecum stellt in Aussicht, daß er mit einer diesbezl. Vorlage im Herbst tommen werde. Die für einige städtische Arbeiter notwendigen Stiefelhölzer für die langen Wasserstiefel, damit die Form den Stiefeln bei Nichtbenutzung erhalten bleibt, wird dem Schuhmacher Weeg freihändig übertragen.- Beim Punkt: Bergebung von Arbeiten für den Neubau der höheren Mädchenschule waren 900 Mt. zur Beschaffung von Bildhauer- Modellen zu allegorischen Figuren mit beautragt. Auf besondere Anregung des Beig. Georgi uud der Stadtv. huhn und Schmall, welche gar nicht für unnüße Aus­ga ben zu haben sind und einer Ueberschreitung des Vor­an schlage für den Neubau der höheren Mädchenschule schon jt vorbeugen wollen, wird dieser Antrag für später zurück­gestellt. Die Herren wollen auch gleichzeitig wissen, was später die ganze Bildhauerarbeit fostet.( Das ist ein Stand­punkt, den man in der gesamten Bürgerschaft nur billigen fann. D. Red.)- Zur Beschaffung einer Feld­schmiede für die Kläranlage wird ein Kredit von 70 Mt. bervilligt; für Beschaffung eines Schlauchaufzuges und einer Leiter für den Wagenschuppen 200 t.- Die in diesem Jahre vorgenommene Drainierung einer größeren Fläche auf dem neuen Friedhof als bestimmt war, wird gutgeheißen

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und die Kreditüberschreitung von 85 Mt. genehmigt.- Die Steinbrüche im Stadtwald werden gemäß eines Beschlusses in letzter Sigung ab 1. Oktober in städtische Verwaltung übergehen. Die hierzu nötige Maschinerie muß beschafft werden und werden die Herren D.-B. Mecum, Beig. Heyligenstaedt und Stadtv. Ingenieur Schiele zur Beschaffung derselben bestimmt. Schlossermeister Wilte will für seine am Wiesecker Weg gelegene Werkstatt elektrischen Betrieb einrichten. Er hat sich fontraftlich verpflichtet, 10 Jahre lang genügend Strom abzunehmen und daraufhin wurde die Kabellegung im Wiesecker Weg genehmigt. Kosten: 1720 Mt. Die Rechnung 1903/1904 ist von der Finanz- Kommission geprüft worden, deren Vorsitzender Stadtv. Schmall darüber berichtete und Entlastung der Bürgermeisterei beantragte. Geschah. Bürgermeisterei beantragte. Geschah. Der legte Punkt der T... nahm die längste Zeit in Anspruch; es ist auch einer der wichtigsten Bunfte, welcher im letzten Jahre mit zur Beratung stand und welcher auch größtem Interesse begegnet außerhalb des Stadtverordnetensaales, ja außerhalb der Stadt Gießen. Es betraf die

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Cokales.

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Kaiserparade. Wie nicht anders zu erwarten stand, *** Die Krieger kameradschaft Hassia auf der parade bei Homberg beteiligen. Die Parade wird am werden sich viele Bezirksvereine der Hassia" an der Kaiser­Obereschbach und Niedererlenbach abgenommen. Zur Auf­8. September vormittags 10 Uhr auf dem Gelände zwischen stellung der Kriegervereine innerhalb des umzäunten Parade­feldes" Hassia" und preußische Vereine steht etwas mehr wie ein Kilometer zur Verfügung, sodaß bei den etwa 4000 Anmeldungen 6 oder 7 Glieder formiert werden müssen. Die Vereine stehen in Bezirken gesammelt nebeneinander, die Ehrenmitglieder am rechten Flügel des ersten Vereins. Voraussichtlich werden alle Fahnen, die den Fahnenschmud des Kaisers tragen, wenn auch nur durch Abordnung, zur Stelle sein. Wegen Gewährung ermäßigter Fahrpreise ist eine Eingabe an das Kgl. Eisenbahnministerium gemacht worden.

Freiw. Feuerwehr- Kapelle und eine Tyroler Konzert- Kapelle

übernommen.

§§ Grünberg, 27. Juli. Der geftrige Jakobimartt" hier wurde von schönsten Wetter begleitet, so daß er einen recht günstigen Verlauf nahm. Der Schweinematt zeigte einen starten Auftrieb an Jungschweinen, wonach eine recht lebhafte Nachfrage herrschte. Das Paar Fertel billigfter Sorte fostete 45-50 Mt., mitlerer Sorte 60-65 t.,

** Sommerfest. Der Gießener 8itherflub ver Erbauung eines Stadttheaters. anstaltet Sonntag und Montag, den 30. und 31. Juli, auf Aus der engeren Konkurrenz sind die Architekten Fellmer& Hellner in Wien, welche gemeinschaftlich mit unserem ein­der Schönen Aussicht" ein großes Sommerfest. Das Arrangement ist als Volksfest gedacht und wird ein dem heimischen lebenfalls als sehr tüchtig bekannten Architekten entsprechendes Gepräge aufweisen. Für Karoussel, Schiffs­Stein arbeiten, mit bester Note hervorgegangen und ist schaukel, Panorama, Schießbuden 2c. ist bestens gesorgt denselben auch die Ausarbeitung der weiteren Pläne über­und auch eine bayrische Bierhalle mit Damenbedienung wirb und Lagepläne vor; die Stadtverordnetenversammlung fonnte tragen worden. Es lagen nun die Grundriß-, Fassaden- es geben. Die musifalische Unterhaltung haben die Gießener also nun gleichsam den ersten Schritt über die Ausführung vornehmen. An den Grundrißplänen wurde wenig bemängelt; anders wars in welcher Bauart das ganze Gebäude resp. die Hauptfassade ausgeführt werden soll. Die Wiener Architetten hatten zuerst Renaissancestil vorgesehen, da hierzu aber ca. 50 000 Mt. mehr erforderlich sind, hatte die Theaterbau­tommission auch noch eine zweite Bauart, welche sich etwas an den Renaissancestil anlehnt, aber auch der modernen Richtung für den ersten, besonders von dem Beig. Heyligen zum Teil Rechnung trägt, skizzieren lassen. Es wurde viel plädiert, während Beig. Georgi und die Stadtv. Huhn, staedt und den Stadtv. Petri und Heichelheim Haubach und Schaffstaedt besonders dem zweiten, modernen Plane das Wort redeten.( Kurz vor Beginn der Stadtverordnetenversammlung hatte nochmals eine Sigung der Theaterbaukommission stattgefunden und auch dort war eine ähnliche Ueberzeugung an den Tag getreten; es hatten 4 für den Renaissance stil und 7 für die morderne Fassade geftimmt.) Der Kommissionsantrag fand auch bei den Stadtverordneten die Mehrheit. Noch mehr als über die äußere Fassade wurde über die

debattiert.

Stellung des Theaterts Es lagen 3 Lagepläne vor: 1. Hauptfront nach der Neuenbäue,

2. Hauptfront nach der Südanlage und 3. Hauptfront nach der Johanneskirche.

Der Handel

befter Sorte 70-75 Mt. Der Rindviehmarkt hatte zeigte hier auch nicht den flotten Gang wie bet letterem. geringere Auffahrt als der Schweinemarkt. bezahlt; zweijährige mit 230-260 Mt. Einen bedeutenden Einjährige Rinder( Simmentaler) wurden mit 140-145 Mr. Abschlag haben die Kälber erlitten; der Preis ist von 48 und 45 Pfg. auf 40 Pfg. pro Pjund Lebendgewicht und fogar 38 Pfg. für II. Qualität herabgegangen.

§§ Ulrichstein, 27. Juli. Der yeftrige dritte Markttag unseres Jakobimarktes trug den Charakter eines wirklichen Boltsfestes. In der langen Marktgasse schob, drängte, staute sich die Volkemenge in drangvoller Enge, daß oft fein Durchfommen war. So hatte auch die Martt- Festhalle einen sehr starken Besuch. Der Schloßberg, auf dem zur Beit am Aufbau des Aussichtsturmes gebaut wird, bildete ebenfalls einen Anziehungspunkt für viele.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterbienf Voraussichtliche Witterung in Hessen für Samstag, den 29. Juli. Zunächst Gewitterregen, später wieder auf­heiternd, etwas fühler.

( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.)

Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde.

Am 6. Sonntag nach Trinitatis, den 30. Juli. Rollette für innere Mission.

In der Stadtkirche. Vormittags 8.00 Uhr: Bfarrassistent Schulz. Bugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Markus­gemeinde. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer D. Schlosser.

Beichte und heil. Abendmahl für Matthäus- und Markusgemeinde Anmeldung vorher bei dem Pfarrer

jeder Gemeinde erbeten. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäus­gemeinde. Pfarrer D. Schlosser.

In der Johannesfirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Euler.

Bugleich Chriftenlehre für die Neufonfirmierten aus der Lukas- gemeinde.

Vormittags 9.30 Uhr: Professor D. Drews. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannes­gemeinde. Pfarrassistent Sattler.

Die Stellung mit der Hauptfront nach der Neuenbäue wurde faft garnicht in Erwägung gezogen, dafür eingehender aber wurde die Stellung II und III besprochen. Wird das Theater gestellt mit der Front nach der Südanlage, dann fönnen unsere schönen Anlagen vielmehr erhalten bleiben. Das Anfahren der Droschten vor das Hauptportal geschieht auf eine bequemere Art von der Oftanlage, Neuenbäue, Gartenstraße und Südanlage her und, was nicht zu ver­gessen ist, die Rückfassade, die Bühne, fäme nach der Johannesstraße, von wo aus ganz besonders der Material­Transport praktisch geschehen könne. Trotz alledem hat das Theater der Länge nach auf die schmale Seite der Anlage resp. Schülers Garten gestellt, immer noch einen freien Vorplaz von ca. 25 Metern, sodaß auch die Wirkung von Weitem teine Einbuße darunter erleidet. Es stimmten für diese Stellung 15 Herren, darunter so weit wir beobachtet haben, D.-B. Mecum, die Beigeordneten Georgi und Heyligenstaedt und die Stadtv. Petri, Dr. Gutfleisch, Schmall, Gabriel Wimmenauer, Helm, Jughardt, Löber, Eichenauer, Leib und wenn wir nicht irren, Jann. Mit der Stellung III Hauptfassade nach der Johannesstraße müßte eine Zufuhrstraße quer durch die Anlage geschaffen werden, mithin müßte also ein sehr großer Teil unserer gerade dort stehenden schönen Bäume wegrasiert werden. Stadtv. Kirch be­sonders wie Stadtv. Schafft a edt und Dr. Ebel ver­fochten sehr energisch diese Stellung, bleiben aber bei der Ab­ftimmung mit 8 Stimmen in der Minderheit. Soviel wir gesehen, stimmten noch dafür die Stadtv. Euler, Heichelheim, Keller und Haubach. Stadtv. Gabriel betonte, daß bei dieser Stellung die Entleerung des Theaters, auf die man unbedingt achten müsse, nicht so leicht geschehen fönne; auch möge man auf den späteren Verkehr zum Theater im Verein mit der elektrischen Straßenbahn rechnen. Vorm. von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. Die Vorarbeiten zur Vornahme der Fundamentierung des ganzen Bodens sollen nun sofort in Angriff genommen werden. Vor Schluß der Sigung kam das Haus noch­mals auf die in letter Sigung ausgesprochene Baugenehmigung der Frau Rothenberger Witwe zu sprechen. Anlaß hierzu war eine Eingabe des Nebenliegers Carlé, welche allen Stadtverordneten im Druck ebenfalls zugegangen war früher schon beim Polizeiamt erhoben worden sind. und aussagt, daß über den Geschäftsbetrieb wohl Beschwerden Es wurde noch lange darüber gesprochen und von mehreren Seiten geäußert, die Bürgermeisterei möge da nun einmal Beschluß gefallen ist sehen auf welche Weise der Frau Rothenberger das Lagern der Lumpen und Knochen ganz zu versagen sei innerhalb der Stadt.

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Die Stimmung bei mehreren Stadtverordneten war dieses Mal eine ganz andere und was auch ausgesprochen wurde - sie den heute dagegen stimmen. Beigeordneter Georgi bedauerte, daß er in letter Sigung abwesend gewesen sei und Stadtv. Kirch erklärte, daß er gle gen die Bauerlaubnis geflimmt habe, weil er sich sage, daß das Interesse eines Einzelnen denen mehrerer Bürger zurücktreten müsse. Schluß der Sißung 48 Uhr.

Batholische Gemeinde. Samstag, den 29. Juli.

Nachmittags um 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.

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Sonntag, den 30. Juli. 7. Sonntag nach Pfingsten.

um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heiligen Kommunion.

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8 Uhr: Die zweite heil. Messe. Vorm. von 9.30 Uhr an: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um Uhr: Christenlehre; darauf Andacht.

Berantwortlich: für die Politik und den Inseratenteti: Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beibr in Gießen.

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