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* Die Sonntagsfahrten werden nicht abgeschafft. Minister bon Budde hat jetzt auch schriftlich in einer Zuschrift an den Riesengebirgsverein erklärt, daß nie die Absicht bestarden habe, die Feriensonderzüge und die Sonntagsfahrkarten auf­zuheben.

Oefterreich- Ungarn

** Das Wiener Abgeordnetenhaus nahm einen Antrag an, das Asylrecht der russischen Flüchtlinge angesichts der Mezeleien in Lodz besonders zu achten. Minister Graf Bylandt erklärte, die Regierung würde auch ohne besonderen Antrag das Asylrecht achten.

Frankreich.

** Von der französischen Regierung wird ein Amnestie­Entwurf vorbereitet, der sich auch auf die in der Ver­schwörungsangelegenheit des Hauptmanns Tamburini ver­wickelten Personen erstrecken soll.

Rufeland.

** Die blutigen Vorgänge in Lodz und Warschau werden von vielen Seiten als ein Signal zu einem Staatsstreich im Zarenreiche angesehen, der von weiten Kreisen der Be­völkerung gegen die herrschende Regierung geplant sein soll. Auch größere Schichten des Militärs sollen dafür gewonnen sein, und namentlich die Offiziere weigern sich, auf Wehr­lose fürderhin schießen zu lassen. Auf die Kunde von Greueltaten, die in Lodz, Warschau und anderen Orten seitens der Kosaken verübt sein sollen, beginnen auch die Petersburger Arbeiter wieder unruhig zu werdnn. Ueber ist der Kriegszustand ganzen Kreis Lodz berhängt und der Generalgouverneur von Warschau Die ist mit außerordentlichen Vollmachten ausgerüstet. jüdische Bevölkerung von Lodz verläßt auf Drohungen mit Massenmorden massenhaft die Stadt. In Warschau sind Bomben gegen das Militär geschleudert worden. Die Polizei hat Massenverhaftungen vorgenommen.

den

Afien.

* Eine konstitutionelle Regierung in China soll einge­führt werden aber erst in zwölf Jahren. In der Zwi­schenzeit sollen nach einer amtlichen Bekanntmachun, die nö­tigen Reformen vorgenommen werden.

Heer und flotte.

Reichskanzler Fürst Bülow wird an der Kaiserparade teilnehmen. Fürst Bülow ist seit Juni 1902 charakteri­sierter Oberst des 1. rheinischen Husaren- Regiments und wird sich als solcher an dem Vorbeimarsch des Regiments bei der Kaiserparade des 8. Armeekorps zu Urnių bei Koblenz beteiligen. Der Reichskanzler tritt zum erstenmal in seiner militärischen Eigenschaft in Attion.

Hof und Gesellschaft.

Der Kaiser nahm in Kiel an einem Festessen des faiserlichen Jachtkluba teil. Auf einen, Trinkspruch, ben Brinz Heinrich auf den Kaiser, als den Commodore des Klubs, ausbrachte, erwiderte dieser mit einem Hoch auf die heimischen Segler und die fremden Gäste aller Nationen. Die Schlachtflotte hatte auf Befehl des Kaisers illuminiert. Der Kaiser hat die Ehrenmitaliedschaft des Belgischen Jacht­flubs angenommen und auch zugesagt, daß seine Sacht ,, Meteor" die Regatten in Ostende und Vlissingen mitsegeln solle. Im Rheinland erhält sich das Gerücht, daß der Kaiser im Laufe des Sommers an den Jagden des Frei­Herrn von Schorlemer auf Liesen teilnehmen werde.

*

Die Kaiserin hat sich nach Ploen und von dort nach Kiel begeben.

Hus den Parlamenten.

Dr. Mar Hirsch gestorben. Im Sanatorium Clara Emilie" in Homburg vor der Höhe ist der Landtagsabgeord­nete und Anwalt der deutschen Gewerkvereine Dr. Var Hirsch im 73. Lebensjahre verschieden. Hirsch nahm einen hervorragenden Platz in der wirtschaftlichen Bewegung un­ferer Tage ein. Er rief die Hirsch- Dunckerschen Gewerk­Fereine ins Leben und machte sich namentlich verdient durch ie Gründung der Humboldt- Akademie in Berlin. Mehrere Male saß er im Reichstag, sein Landtagsmandat hatte er feit 1898 inne.

Preussischer Landtag.

( 44. Sitzung.)

Herrenhaus.

RK Berlin, 27., Juni. In brütender Junihite versammelte sich um 2 Uhr das hohe Haus nach den langen Ferien. Nur wenige Mitglieder waren erschienen, um einige laufende Geschäfte, d. H. also Petitionen, zu erledigen. Der 15. Hessische Städtetag ver­langt Aufhebung des Kommunalsteuerprivilegs der Beam­ten, Geistlichen und Lehrer. Oberbürgermeister Fuchs­Kiel verlangt Ueberweisung an die Regierung zur Erwä­gung und fordert zugleich eine Statistik über die Einbuße an den Steuereinnahmen. Ohne Debatte stimmte das Haus dem Antrag der Kommission zu. Die Bittschrift der Bo­chumer Haus- und Grundbesitzer betreffs Straßenreinigung wird durch Uebergang zur Tagesordnung erledigt. Dann werden noch rasch 2 Fürsorge- Petitionen der Düsseldorfer Gefängnisverwaltung und der Gollnower Polizei nach den Anträgen angenommen und um Uhr vertagte man sich, um morgen die Berggesetze vorzunehmen.

Nab und Fern.

A Rückgang der Genicstarre in Schlesien. Die Genick­starre scheint in Schlesien, wo der schlimme Gast besonders hauste, ihren Höhepunkt überschritten zu haben. In der letzten Woche ist kein einziger Fall in dem Kreise Zabrze vor­gekommen, der von der gefürchteten Krankheit am schwersten heimgesucht war.

finksstehende Wochenschrift Europa" ins Leben gerufen. Gründer und Leiter war der Schriftsteller Heinrich Michalski. Jezt ist er in Leipzig verhaftet worden, weil er 10 000 Mark Wechsel auf den Namen des dortigen sozialdemokratischen Stadtverordneten Rechtsanwalt Dr. Jasper gefälscht hat. udhalski ist geständig. Das Verlangen, die ungenügend finanzierte Zeitschrift vor dem Untergang zu bewahren, hat ihn zum Fälscher gemacht.

Jugendliche Selbstmörder. Unglückliche Liebe hat in Berlin zwei junge Menschen in den Tod getrieben. Ein achtzehnjähriger Lederarbeiter und eine siebzehnjährige Ver­fäuferin, beide aus Rirdorf stammend, banden sich mit einem Strick aneinander und stürzten sich ins Wasser, aus dem ihre Leichen jetzt gelandet sind.

Wieder das Schießgewehr. In Benneckenstein im Re­gierungsbezirk Erfurt zog ein junger Kaufmann, der mit einem Freunde am letzten Sonntag seinen Spaziergang machte, einen Revolver und setzte sich die geladene Waffe auf die Brust mit dem Scherzworte: So könnte man sich schnell hinüberbefördern!" Nur allzu rasch sollte dem Worte die Tat folgen. Der Schuß frachte los, und der junge Mann brach tot zusammen.

Ein Zeitschriften- Gründer als Wechselfälscher. Unter aroßem Trara wurde im verflossenen Herbst in Berlin eine

Schrecklicher Tod im Ofen. In einer Zementfabril in Böhmen waren zwei Arbeiter in einem Meter tiefen Ofen mit dem Aufschichten von Steinen beschäftigt. Swi schen diese sind Holzteile eingemengt, die mit Petroleum übergossen sind, damit das Feuer rascher entfacht werden kann. Der eine Arbeiter zündete seine Tabafspfeife an und warf das Zündhölzchen fort. Im Nu stand das ganze Holz in Flammen, und die beiden Arbeiter mußten in dem Ofen elendiglich verbrennen..

Keine Buchmacher auf franzöfifchen Rennbahnen. Die französischen Minister des Innern und der Landwirtschaft haben bestimmt, daß auf allen Rennpläten des Landes vom August d. Is. ab Buchmacher nicht mehr geduldet werden dürfen.

Der verhängnisvolle Uniformfragen. Ein Oberleut n'ant in einem österreichischen Landwehr- Regiment ist im Krankenhause zu Linz an einer Blutvergiftung gestorben, die er sich durch den Kragen seiner Uniform zugezogen hatte. Der Offizier hatte am Kinn eine kleine unbedeutende Wunde, Der grine Kragen seiner Uniform scheuerte an der Wunde, und plötzlich trat Blutvergiftung ein, die zu Tobsuchtsan­fällen führte und den Tod des bedauernswerten dreißig. jährigen Leutnants herbeiführte.

Selbstmord einer ägyptischen Prinzessin. Unglück liche Eheverhältnisse haben die Prinzessin Saniah von Aegyp. ten in den Tod getrieben. Sie vergiftete sich mittelst Mor phiums. Prinzessin Saniah war eine Großtante des Khe­dive, sie war mit einem jungen Osmanen vermählt.

Deutsche Turner in Amerika. Auf dem Nordamerika. nischen Bundesturnfeste in Indianopolis haben die deutschen Turner bedeutende Erfolge errungen. Sie erhielten beim Wetturnen acht Preise, darunter fünf erste Preise.

Plus dem Gerichtsfaal.

§ Der Lustmörder Oskar von Busse wurde wegen Tot­schlags und Sittlichkeitsverbrechen, begangen an der elfjäh­rigen Margarete Koschorrek, vom Schwurgericht des Land­gerichts I zu Berlin zu Jahren Zuchthaus und fünf Jah­ren Ehrverlust verurteilt. Das Gericht nahm einen gewissen geistigen Defekt zur Zeit der Tat bei dem Angeklagten an. § Der Mörder seiner Kinder. Der Drechsler Arthur Medersky, der in Nixdorf bei Berlin seine drei Kinder erhängt hat, wurde wegen Totschlags zu zehn Jahren Zucht­haus und Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf die gleiche Dauer verurteilt.

§ Der Simplizissimus- Prozeß wegen Beleidigung der Teilnehmer an dem Sittlichkeitsfongreß in Bonn endete da­mit, daß Ludwig Thoma wegen des Spottgedichts zu seche Wochen Gefängnis und der verantwortliche Redakteur Linne kogel zweimal zu 200 Mark Geldstrafe verurteilt wurde.

§ Von der Anklage der Gotteslästerung abermals frei gesprochen wurde der evangelische Divisionspfarrer Boch. stein in Münster vom Oberkriegsgericht. Das Gericht ver neinte die Frage nach der Deffentlichkeit des Vortrages, in dem die inkriminierten Aeußerungen gefallen sind.

Ein Hunnenbrief- Prozess.

Der Reichstagsabgeordnete Frik Kunert wurde von der Straffammer des Landgerichts zu Halle a. S. wegen Belei­digung der deutschen Chinakrieger zu drei Monaten Ge­fängnis verurteilt. Die Grundlage zu dem Prozeß bildete eine Wahlagitationsrede, die der Abg. Kunert in Wörmlit bei Halle gehalten hat. Er erklärte damals, daß das, was der Vorwärts" über den Chinafeldzug geschrieben habe, auf Wahrheit beruhe. Kunert fügte dann nach Angabe der beiden, die Versammlung überwachenden Polizeibeamten Reivert und Kahl hinzu: Unsere Soldaten haben das Land rernnistet, geplündert und Frauen geschändet."

leber den Gang der Verhandlung erhalten wir noch fol­genden Bericht aus Halle:

gerichtlichen Urteile zur Verlesung, die seinerzeit gegen deut Teilnehmer der ostasiatischen Ervedition ergangen sind die zum Teil auf 15jährige Zuchthausstrafen, in drei Fäle auch auf Todesstrafe lauteten. Alle diese Dinge hatten i im Verein mit den Berichten der verschiedenen Kriegsfor spondenten zu der Ansicht bringen müssen, daß er mit seine

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Behauptung recht hatte. Um 5 Uhr abends verkündete bald bort dem Han Anträge der Verteidigung abgelehnt habe. Gleichzeiteneralunterneh mache er den Angeklagten aber darauf aufmerksam, daß de Emmer hat diefelbe ihr Gericht nur aus§ 185( einfache Beleidigung) erkennetet, die Schädigung

werde.

Darauf erging das Urteil mit der Begründung, de Gericht habe als erwiesen angenommen, daß der Ange flagte in jener Volksversammlung die Aeußerung getan ha

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..Unsere Soldaten haben die Plünderungen usw. verübergebenden Stellen Red Es liege nun in der infrimierten Aeußerung unbedingt den Behörden ein eine Beleidigung, eine Herabsetzung der deutschen Arme Breng des Großbe Es mag ja zum Teil vorgekommen sein, daß hier und da dilaffen. Es ist von dem Zeugen behaupteten Ausschreitungen vorgekommener erhebt, in

Der Angeklagte Kunert erklärte, er habe in der zur An­floge stehenden Rede in Wörmliz tatsächlich von dem China­feldzuge gesprochen, bestreite jedoch die Richtigkeit der poli­zeilichen Angaben. Seiner Erinnerung nach habe er ganz allgemein von den Soldaten der Invasionsarmee gesprochen mud gesagt: Soldaten der Invasionsarmee, zu der auch unsere Soldaten gehörten, haben in dem ver­wüsteten Lande geplündert; auch sind Frauen geschändet und andere Vergehen und Verbrechen verübt worden!" Auf Befragen des Vorsitzenden sagt Kunert, es sei ihm bekannt, daß sich authentisches Material über vorgekommene Schän­dungen im Kriegsministerium befunden habe und daß die Briefe über Greueltaten in allen deutschen Zeitungen ver­öffentlicht worden seien. Dazu wären bestimmte historische Vorgänge gekommen, die zu der Annahme drängen muß­ten, day in diesem Kriege wieder allerlei Scheußlichkeiten vorgekommen seien. Schließlich hätte er ein halbes Dutzend Reichstagssigungen mitgemacht, in denen ausführlich über die Vorgänge in Ostasien debattiert worden war.

Die Zeugenvernehmungen, bei denen ehemalige Sol­daten des Expeditionskorps in Frage kommen, ergeben aller­dings eine Menge von Tatsachen, für die es eine Entschuldi­gung schwerlich gibt. Diebstähle, Mißhandlungen, Plünde­ringen, selbst Frauenschändungen sind vorgekommen, teil­weise aber auch mit harten Strafen geahndet worden. Bei dem Thema der Verbrechen gegen Frauen wird die Deffent­lichkeit ausgeschlossen.

sind. Aber solche Sachen kommen doch in allen Kriegen vor und sie dürfen deshalb nicht verallgemeinert werden. Tro dem ist das Gericht zu der Ansicht gelangt, daß nur eine eine fache Beleidigung vorliegt. Den Beweis der Wahrheit hat der Angeklagte nicht geführt. Das Vorgebrachte war un die Absicht der Beleidigung vorgelegen habe. Der Verurteilte will Berufung einlegen.

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[ Ein Schulknabe als Lebensretter.] In den Ami de Unternehmer nun blättern der Cölner und Arnsberger Regierung findet heranziehen, liegt auf Walter Schulte, Sohn eines Kaufmannes in Cöln, öffentlihlangen, auch finanziel eine Bekanntmachung, in der ein neunjähriger Schulfnale bie Meifter neben der

dafür belobt wird, daß er im August vorigen Jahres ein Dienstmagd unter eigener großer Lebensgefahr vom Tod des Ertrinkens gerettet hat. Zugleich wird bestimmt, da die Verleihung der Rettungsmedaille am Bande solange aus gesetzt wird, bis Schulte das 18. Lebensjahr vollendet haber wird.

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[ Ungeheure Flecken auf der Sonne.] Auf der Sonne bie als Steuerkraft ge herrschen zurzeit wieder gewaltige Eruptionen. Es entstehen best werden. Der Handwerlen dort die sogenannten Sonnenflecken, die diesmal eine rie sige Ausdehnung angenommen haben. Die Gesamtläng mehmer berücksichtig der aus vielen einzelnen Flecken bestehenden Masse dehnteferung Iguter Arbe wird es i sich bis zu 188 000 Kilometern aus. Der größte mittle woogegen Hauptfleck, der mehrere tiefschwarze Kerne aufwies, wa Arbeit getan. 70 000 Kilometer lang und 39 000 Kilometer breit. Ma Wir wollen hier fann sich einen Begriff von der gewaltigen Ausdehnung dieser Flecken machen, wenn man bedenkt, daß der Durden und ganzen messer unserer Erdkugel 12 755 Kilometer beträgt, diese dingungswesen im ein Sonnenfleck also mehr, der dreimal so breit und fünerichtigung des mal so lang ist! Nach den neuesten Forschungen besteher os mit den für das diese Bildungen der Lichtatmosphäre aus wolkenartigen er handwerkerftand Stoffverbindungen vornehmlich glühender Dämpfe von hier und da Be Calcium, Eisen, Titan u. s. w., welche durch Eruptionen eimischen Gewerb ( Fackeln und Protuberanzen)) aus dem heißeren Inner emporgerissen worden sind und sich dann infolge ihrer ber, daß diese Bts mehrten Schwere in die Lichtatmosphäre einsenken. Die i den Fleckenwolfen kondensierten Elemente absorbieren da aus der Tiefe kommende Licht sehr stark, darum erscheinen die Sonnenflecke dunkel.

Nach der Beweisaufnahm plädieren die Verteidiger für Freisprechung und eventuell für die Ladung weiterer Zeugen. Der Angeklagte Kunert sagte in seiner Verteidi­gungsrede, daß ihm eine Beleidigung der deutschen Truppen vollkommen ferngelegen habe. Er bringt dann die kriegs­

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=[ Ein französischer Münchhausen.] Ein gewaltige Held ist Herr Kapitän Marius aus Marseille, den sein Landsmann, der Schriftsteller Harduin, in Pariser Blätter soeben folgende höchst wundersame Geschichte erzählen lät Unser Schifflein flog, von der flotten Brise getrieben, über das Wasser, da erhielt es von unten einen fürchterlicher Stoß. Ich sah über die Brüstung und erblickte einen ge waltigen Walfisch. Sieh, sagte ich völlig unerschrocken zum Steuermann, das Tierchen hat Hunger, wirf ihm einen Sor Apfelsinen zu. Der Walfisch schnappte den Korb hinunte und begann seinen Angriff von neuem. Ich warf ihm ein Bank an den Kopf, er schlang sie hinunter. Dann warf beinahe das Schiff um. Die Situation wurde kritisch. Slegten Zeit hat die S bei den verschieden packte einen Chinesen, der sich unter den Passagieren befan und schleuderte ihn direkt in den Rachen der Bestie. Aber i Arbeiten und Lieferu blieb unersättlich. Da fiel mein Auge auf einen alten Tröd zu werden. Möchten ler, der über das Geländer blickte. Ich packte ihn an den erkennen, daß eine B

Beinen und warf ihn über die Brüstung. Wenn der F nun noch Hunger hat," sagte ich, dann ist's aus." be er hatte noch Hunger. Nun waren es aber genug der Zu geständnisse, und ich beschloß, zu Mitteln der Gewalt z schreiten. Der Fisch wurde harpuniert, auf Deck gezogen geöffnet. Wollen Sie wissen, was man da sah? Der alte Trödler saß auf der Bank und verkaufte dem Chinesen die Apfelsinen." In der Tat, höchst wunderbar und ein neuer Beweis dafür, daß Marseille noch immer mit Recht in Frank reich als Stadt der unerhörtesten Aufschneidereien feine Ruhm besitzt.

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[ Für Reisen in die Schweiz.] Wer seine Ferienrei in die Schweiz zu machen gedenkt, der sollte im eigene Interesse die sogenannten General- Abonnementstarter beachten, die dort zur Erleichterung der Touristen bestehen. Diese starten, auch Landeskarten" genannt, gelten zu se liebigen Fahrten auf den Strecken der größeren schaveze rischen Eisenbahnen mit einer Ausdehnung von rund 3000 Kilometern und auf den Dampfbooten über den Thur Brienzer, Vierwaldstätter-, Genfer, Neuenburger- un Murtensee, Untersee und Züricher See mit den allgeme der Personenbeförderung dienenden Zügen und Damp booten. Für 15 Tage fosten sie in der 3. Klasse 35, in der 50 und in der 1. 70 Franken. Auf 1, 3, 6 und 12 Mon kosten sie das-, 4-, 6- und fache davon. Ueberdi ist eine Kaution von 5 Franken zu hinterlegen, die bei re zeitiger Rückgabe der Karte zurückgezahlt wird. Bei d Bestellung ist eine unaufgezogene Photographie in Visite fartenformat beizulegen.

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[ Das Neueste vom Kaiser der Sahara".] Ars mnnten Herren find

Jacques Lebaudy, von eigenen Gnaden Kaiser der S hara", die Stadt Triest vor kurzem mit seiner Gegenm bechrte, wollte er seine Verpflichtungen in dem Hotel, er zu seiner Residenz erkoren hatte, nicht bezahlen, und unbotmäßige Wirt pfändete ihm dafür sein Gepäck Pferden und Kamelen und sonstigen Wüstentieren. Ge eine Art Kriegserklärung, die von der saharischen Maje feit geschleudert wurde, fruchtete nichts. So blieb denn Wüstenkaiser nichts übrig, als durch einen Triester Red anwalt seine Hotelrechnung berichtigen zu lassen, worauf sein Hab und Gut freigegeben wurde.

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