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babon entfallen auf die Kreise Alsfeld 1131, Büdingen 749, Friedberg 1009, Gießen 648 und Lauterbach 911. Ferner 1103 Tiere Bogelsberger Rasse und zwar Kreis Gießen 430, Kreis Schotten 673. eu aufgenommen im Jahre 1904 wurden im Herbbuch 1055 Simmentaler gegen 1100 im Vorjahr und 400 Vogelsberger gegen 240 im Borjahr. Van Jangvieh wurden 1904 in Serbbu auf genommen 212 Stück Vogelsberger, 870 Stüd Simmentaler. Den in der Brovinz bestehenden sieben Bezirks- Rindvich auchtvereinen find 71 Drtsvereine für die Simmentaler und 14 D: tsvereine für die Vogelsberger 8ut angegliedert. Für Herdbuchführung, Jungviehaufnahmen und Buchtvereine betrugen im abgelaufenen Jahre die Ausgaben des Provinzials bereing 3678 t Für die im Bereinsgebiet bestehenden 15 Bullenstationen wurden in 1904 4057 Mt. aufgewendet. Für Orts- und Stallschauen, die sich gleichmäßig auf die einzelnen Kreise der Provinz verteilen, wurden 4953 Rt. aufgewendet.

L. Oberhessische Provinzial- Jangviehweiden im Sommer 1905. Die Betriebsergebnisse der vem land wirtschaftlichen Verein für die Provinz Oberhessen ein­gerichteten und unterhaltenen 4 Jungviehweiden stellen sich für den letten Sommer wie folgt:

Die Weiden waren besezt in:

Wernings mit

Tiergarten mit Bell mit Lauterbach mit

.

Fohlen 14

Rinder

48

106

-

58

.17

54

160

Summa 137

Das Ergebnis des Betriebes ist aus folgender Tabelle ersichtlich:

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Abtrieb

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Gewichtszunahme Durch bro

tage niedr. höchst schnitt Tag kg kg kg kg 129 28 85 51,52 0,47 125 29 120 69,97 0,53 135 36 125 84,93 0,63 Durchschnittliche Bunahme auf den 3 Beiben 38,87 0,55 Nach dem Jahresbericht des landw. Vereins für di­Broving Oberhessen beträgt die durchschnittliche Gewichtes junahme von 543 Rindern auf den Oberhessischen Beiden in den 3 letzten Jahren 73,18 kg. Die diesjährige Ge. wichtszunahme mit 68,87 kg bleibt also ebenfalls wie im borigen Jahre hinter dem Durchschnitt zurück. Bedingt wird diese geringe Zunahme wohl im wesentlichen durch den tredenen Vorsommer und durch den naßtalten Nachsommer. Immerhin ist die Entwickelung sämtlicher Tiere als eine recht befriedigende zu bezeichnen. Auch die Landwirte haben dabei ihre Rechnung gefunden, denn sie bezahlen eine Lebendgewichtszunahme von fast 8tr. mit nur 33 t. Beidegelb. Die Erhöhung des Buchtwertes der Tiere haben die betr. Landwirte umsonst. Die Bes zung der Beiben mit Fohlen hat, wie aus obiger Zusammenstellung hervorgeht, eine sehr beträchtliche Zunahme erfahren und wird besonders Tiergarten demnächst gar nicht mehr aus­reichen, um alle Tiere unterzubringen.

* Bienenwirtschaft. Weil unsere Bienen nicht in einen Erftarrungsschlaf verfallen, so bedürfen sie auch im Winter Nahrung, Luft und Wärme. Um lettere zu er­augen, ballen fi die Tierchen in Knäuel zusammen. Löft ich dieser auf, so erstarren die Immen vor Kälte. Ruhes Torer( Spigmäuse, Meisen 2c.) müssen deshalb fern gehalten werden. Der Imter hat eben schöne Zeit, sich mit der einschlägigen Litteratur zu beschäftigen, auch sollte sich jeder einem Verein anschließen.

liche Leser weiter, fennt er alle von n Tagelöhner, den fizer, den Paftor, öglich fodt er und Er muß noch einmal nügt: Dit bin id lauben, Friz Reuter rin liegt auch das alte Bauber, ber noch auf allen um für das sie ge Bauber bes Spiegel traft, die das eigene Friz Reuter if fchen, Hummel and nburgiffe Landj Sie Reuterfchen Ge die Bekanntschaft

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Gießen gefehen.

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Oberbeffen berichtet Die Gesamtzahl

ufgenommenen Tiere taler und 3240 ber Herbbuchtiere am Simmentaler- Raffe,

§ Krofdorf, 20. November. Die Gerichtstage in Stofborf werden im Geschäftsjahr 1906 abgehalteu am: 8 Januar, 5. Februar, 5. März, 2. April, 7. mai, 11. Suni, 2. Juli, 17. September, 8. Oftober, 5. November, 3. Dezember.

Laubach, 20. Novbr. Der neue Gymnasial­Direktor, Dr. Bauer, wurde lezten Freitag durch den h. Oberschulrat Dr. Nodsagel feierlichst in sein mt ein­gefüht. Dr. Bauer wurde 1861 als Sohn des Stadt­farrers Bauer zu Friedberg geboren. Er studierte in Sießen und war dann an den Gymnasien zu Büdingen, Gießen und Darmstadt als Oberlehrer tätig.

*

Dorlar, 20. November. Die seit einem Jahre hier Betrieb genommene Güter- Ausladestelle wird art ßt und rentiert sich zufriedenstellend.

* Ober- Ofleiden, 20. November. In diesem Jahre

auf eine 30jährige Dienstzeit zurückblicken. Stets hat sie| Nicht etwa, daß Bauernfreude" als Futtermittel oder ihres verantwortungsvollen Amtes mit der größten Gewissen haftigkeit gewaltet und in über 400 Fällen ihre Hülfe geliehen.

? Nieder- Ofleiden, 20. November. Bürgermeister: Jubiläum. Anläßlich seines 25jährigen Amtsjubiläum verlich der Großherzog unserm Bürgermeister Böckner eine Auszeichnung, die ihm durch Kreisrat Dr. Meliorüber­reicht wurde. Die Gemeinde ließ dem Bürgermeister einen Sessel überreichen.

? Alsfeld, 20. November. In Alsfeld wurde in einer öffentlichen Bersammlung nach einem Referat: Wie verschaffen wir uns gutes, billiges Brot und woher beziehen wir es? die Gründung eines die Arbeiter Konsumvereins beschlossen. Ueber 100 Personen erklärten sich zum Beitritt bereit.

Darmstadt, 20. November. Selbstmord. Ein Dragoner des hiesigen 24. Regiments machte seinem Leben ein Ende, indem er sich unweit des Exerzierplages in einem Naturtempel erhängte.

* Worms, 16. November. Der Achtuhrladen fluß ist in unserer Stadt gesichert. Dem Verein selb, kändiger Kaufleute und Gewerbetre.bender ist es gelungen, die zur Antragstellung erforderliche Zweidrittelmehrheit zu gewinnen.

Marktberigte.

Sieben 21. November. Auf dem heutigen Wochenmarkt fosteten Butte: per Bfb. 1 10-1.20 t., Hühnereter per Stüd 8-9 Pfg., Entenete St 6-7 Bfg., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Bfg Erbsen per Liter 21 Bfg., Linjen per Liter 32 Pfg., Tauben per Baa RT. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.00-1.60, Hahnen, be Stud 0.80-1.80, Enten per Stad 1.80-2.20, Gänse per Pfd 65-70 fg., Dsenfleisch per fb. 72-82 Bfg., Rindfleisc per fb. 70-72 Bfg. per fb. Schweinefleifd 80-90 fg. Schweine fletsch gesalzen per Pfund 0.94 Bfg., Kalbfleisd per fb. 70-80 Pfg. Sammelfletsch per Pfd. 50-76 Pfa., Kartoffeln pro 100 Kilo 500-5.50 mt., Swiebeln per St. m. 6.00-8.00, Weiskraut Betnr. 2-3 Mt. pe: Stüd, Zentner 6-7 Mr. Aepfel per 3t. 10-25 Mr Swetschen per Bentner 0,00.- 0.00, Nüsse 100 Stüd 30-40 Pfg Milch per Lites 20. Bfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 U nachmittags. Gegenflände des Wochenmarktverkehrs dürfen bor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der erster brei Stunden der Marktzeit im Umberziehen feilgeboten werden. Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 20. November 1905.

Ochsen Kälber

Schweine do.

Höchfte Schlachtviehpreise

in Frankfurt a. M. 50 kg Schlachtgewicht 79-82 M. 86-90 Pf. 79-80

H

H

Getreidepreise in Mannheim 18.85-00.00 M. Weizen 100 kg Roggen do. 17.40-00 00

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Fleischpreise in Gieken ½ kg 72-82 Pf. do. 70-80 do. 80-90 Brotpreise in Gießer Weißbrot 2 kg 52 f. Schwarzbr. do. 48

DO

Siegener landwirtschaftlicher Wetterbien. Boraussichtliche Bitterung in Hessen für Mittwoch, den 22. November. Heiter und troden, nachts leichter Frost, am Tage Temperatur wenig verändert, morgens Nebel. ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.)

Berantwortlich: für die Politik und den Insecatente I: Ibin klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, be de in Gießen.

Ueberzeugende Beweise.

Die Fütterung läßt sich leider nicht immer nach Wunsch und Willen der Landwirte gestalten; aber es bleibt auch dann, wenn man zu einigermaßen mangel­haftem Futtermaterial, wie das jetzt leider der Fall ist, feine Zuflucht nehmen muß, ein sehr gangbarer Weg zu einem guten Gedeihen der Tiere offen. Dieser Weg hat zur Voraussetzung die Möglichkeit, den Tieren durch Beigabe eines angemessenen Würzpräparates die Nähr­stoffe des Futters ausnußbar zu machen und die Be­fömmlichkeit der Nation zu erhöhen. Es sind sehr ver­schiedene Präparate, welche diesen Anforderungen an­geblich genügen sollen, auf den Markt gekommen, aber Sie Praris hat sich nicht mit ihnen zu befreunden ver­mocht; nur eine einzige, aber glänzende Ausnahme haben wir auf diesem Gebiete zu verzeichnen, nämlich die aus der Chemischen Fabrik Th. Lauser in Regens­burg hervorgehende Bauernfreude". Dieses Präparat, welches trok unablässiger Anfeindungen seitens ge: wiegter" Theoretiker seit Jahren seine Position in der Braris behauptet und von Tag zu Tag ausdehnt,

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Medikament auftreten wollte, das liegt vollständig fern, nein als Gewürz wirkt das Präparat hervorragend dtätetisch, und daher kommt es denn auch, daß in den Tausenden großer und kleiner Wirtschaften Bauern­freude" heute unentbehrlich geworden ist, daß der Land­wirt, welcher einen Versuch damit anstellt," Bauern­freude" fünftig nicht mehr entbehren mag, weil das Bulber die Verdauungsorgane fräftigt, die Ausnutzung der Nährstoffe des Futters steigert, die Freßlust der Tiere anregt und die Ausscheidungen regelt. diesen Umständen resultiert die immense Verbreitung der Bauernfreude", und wegen dieser Umstände set ihre Anwendung jedem Landwirt dringend empfohlen. Man höre, wie sich die Praxis zur Bauernfreude" stellt:

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Herr Joh. Josef Mäller in Pl., Mühlenweg Nr. 21, berichtet:" Ich bin mit Bauernfreude" sehr zufrieden und habe sie mit Erfolg gefüttert. Das Vieh gab viel Milch und wurde fett dabet. Ich bitte Sie, mir gütigst wieder 9 Pfd. zu 5,40 Mr. zu schicken." Herr Chr. Richter in M. schreibt:" Bauernfreude" bewährt sich bei jedem Tier ganz vorzüglich. Pferde erhalten nach schwerer Arbeit 1 bis 2 Eßlöffel boll. Besonders günstig zeigt sich Bauernfreude" bei Milchtieren jeder Gattung. Will das Kalb oder die Ferkel nicht gedeihen, so gibt man den Muttertieren nur etwas von Ihrer Bauernfreude", und alsbald wird die Milch besser, und die jungen Tierchen ent­wickeln sich gut. Senden Sie mir baldigst wieder einen Viertelzentner Bauernfreude" zu 12,50 Mr."

Herr Dekonom M. Stadler in S.: Ich gebe " Bauernfreude" allen meinen Kühen unter das Futter, welche dasselbe dann sehr gierig fressen; und der Nutzen bet Bauernfreude" ist ein sehr großer, weil der Milch­ertrag um die Hälfte gesteigert wurde. Ich empfehle ,, Bauernfreude" daher jedem Landwirt und Viehbefizer."

Herr Landwirt Johann von Döhlen in B. stellt fest: Die Versuche, die ich mit dem Milch- und Mast­pulver Bauernfreude" anstellte, lieferten einen guten Erfolg an Milch, Fleisch und Fett. Wir sind sehr zu­frieden damit und bitten, uns sobald wie möglich wieder 9 Pfund Bauernfreude" zu senden. Ich sage Ihnen besten Dant."

Herr Adolf Kunath in Db. erflärt: Meine Kühe geben nach Verabfolgung von Bauernfreude" viel mehr Milch und haben ein besseres Aussehen als früher. Auch bei meinen Schweinen hat sie sich sehr gut ge­lohnt. Ich spreche meine vollste Zufriedenheit aus." Solche Resultate fönnen nicht verfehlen, jeden Landwirt, welcher mit Bauernfreude" bisher keinen Versuch angestellt hat, zu sofortiger Inanspruchnahme Ein guter, dieses bewährten Präparates zu bewegen. Geld bringender Erfolg wird darnach sicherlich nicht ausbleiben.

"

, Blübendes, rotwangiges Kind."

Lesen Sie im folgenden Brief die eigenen Worte bon Herrn und Frau Harzheim, die für alle Eltern mit schwächlichen Kindern von größtem Interesse sein müssen.

Schlebusch, den 23. Januar 1905.

Durch Ihre unschäzbare Scotts Emulsion ist mein Töchter. chen Gertrudis jetzt ein blühendes, rotwangiges Kind von bester Ge­sundheit und lebensfrohem Geiste. Von seinem siebenden Monat an hat das Kind an Englischer Krankheit gelitten, die sich dermaßen berschlimmerte, daß wir auf eine baldige Erlösung durch den Tod gefaßt waren. Nach allem unseren Leid griffen wir dann zu der uns von Freunden empfohlenen Scotts Emulsion. Sie können sich unsere Freude vorstellen, als schon nach Verbrauch der ersten Flasche eine sichtbare Besserung in dem Befinden des Kindes eintrat. Der Appetit der Kleinen regte sich wieder und bei regelmäßigem Ge­brauch hat sie sich von Tag zu Tag gebessert. Sie ist im Laufe der Zeit so fräftig geworden, daß sie heute, mit 28 Monaten, es an Wuchs und Kräften mit einem bedeutend älteren Kinde aufnehmen könnte. ( gez.) Carl Harzheim und Frau. Der Brief besagt, daß Scotts Emulsion schon mit der ersten Flasche einen regeren Appetit herbeiführte, und der neue Appetit brachte der Kleinen bald mehr und mehr Kräfte, so daß die Besserung rasch're Fort­schritte machen fonnte. Der Umstand, daß Scotts Emulsion die erste Lebertran- Emulsion war, verdient die Beachtung aller Eltern ebenso, wie die Tatsache, daß Scotts Emulsion heute noch die einzige ist, die nach dem eigenartigen Scottsch n Verfahren hergestellt wird.

Scotts Emulsion wird von uns ausschließlich im großen verkauft, nnd zivar nie lose nach Gewicht oder Maß,' ondern nur in versiegelten Originalflaschen in Karton mit uu erer Schugmarke( Fischer mit großem Dorsch auf dem den). Scott& Bowne, G. n. b. H., Frankfurt a. M.

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