Pius IX. nach der Aufhebung des Kirchenstaats erließ. So beteiligten sich die Katholiken zum größten Teil nicht an den öffentlichen Wahlen.
Russland.
Auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens macht sich die innere Gärung bemerkbar. Neuerdings verlautet, der Minister des Innern Bulygin werde sofort nach Durchberatung seines Projektes im Ministerrate seinen Bosten bar. lassen. Der Sturz des Großfürsten Aleris hat auch die Bosition seiner Geliebten, der Schauspielerin Baletta, er. schüttert. Der Dame sollen die unterschlagenen Gelder zugeflossen sein, die zur Vermehrung der Flotte bestimmt roaren. Sie ist verabschiedet worden und geht nach Paris, In wohin der Großfürst ihr wahrscheinlich folgen wird. Lodz forderte eine Volksmenge einen Gendarmen auf, vor einer roten Fahne die Müße abzunehmen. Als der Beamte dies verweigerte, tötete ihn die Menge durch Steinwürfe. Aus Brest- Litowsk wird berichtet, daß bei den dortigen Ausschreitungen der Reservisten gegen die Juden 28 Juder getötet, 34 hoffnungslos und 150 bedeutend verlegt worden feier
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Bei dem Empfang der Semstwo- Deputation durch den Baren gab es eine erregte Szene. Der Führer der Deputation, der Fürst Trubetkoi, Professor an der Moskauer Universität, hielt eine lebhafte Ansprache an den Zaren, der einen schüchternen Eindruck machte. Als Trubezfoi ausrief: Wissen Euere Majestät, daß das Volk Ihre Generäle als Berräter betrachtet?" zeigte der Zar eine starke Bewegung. Die Antwort des Zaren wird dahin gedeutet, daß die absolute Zarengewalt, wie sie früher zu Zeiten des ersten Semsfi Sabor bestand, aufrecht gehalten werden soll. Nach dem Empfang wurde die Deputation zu einem Frühstück geladen, bei dem der Zar aber nicht erschien.
frankreich.
Im Ministerrat legte der französische Ministerpräsident Rouvier den Stand der Verhandlungen mit Deutschland über Marokko dar. Eine günstige Einigung ist allem Anschein nach zu erhoffen.
Skandinavien.
An den König Oskar ist eine Adresse des norwegischen Storthings abgegangen, die als Antwort auf das Protestschreiben des Königs an den Präsidenten der norwegischen Voltsvertretung aufzufassen ist und darauf abzielt, die friedliche Durchführung der Auflösung der Union anzubahnen. Die Adresse Lehnt es in höflicher Form ab, auf die staatsrechtlichen Ausführungen des Königs einzugehen und widerspricht der Auffassung, als wenn die Form der Auflösung der Union für Schweden hätte kränkend sein sollen. Es wird dann eine kurze historische Darstellung der entscheidenden Momente vom norwegischen Standpunkte aus gegeben und mit Nachdruck die freundschaftliche Gesinnung betont, die in Norwegen für das schwedische Volk beständen. Das Storthing wolle jeden billiger Wunsch erfüllen, der dazu führen könne, um der Sicherheit beider Reiche Vorschub zu leisten und ein gutes vertrauenvolles Verhältnis zum Schutz gemeinsamer Interessen zu entwickeln. Die Adresse schließt: Im Interesse des Nordens richtet das Storthing diefen Appell an das Volk, das sich durch Hochsinn und Ritterlichkeit einen so hervorragen den Plaz in der Reihe der Nationen erworben hat und mit dem das norwegische Volk bon ganzem Herzen ein gutes Verhältnis aufrecht zu halten wünscht."
Hof und Gesellschaft.
Der Kaiser nahm an der Segelwettfahrt des Norddeutschen Regattavereins auf der Unterelbe an Bord der Jacht ,, Meteor" teil.
König Friedrich August von Sachsen befich tigte in Straßburg das sächsische Infanterie- Regiment Nr. 105 und besuchte die Hohkönigsburg.
*** Der Schah von Persien hat Wien nach herzlicher Verabschiedung vom Kaiser Franz Josef von Dester. reich verlassen und sich nach Contrexéville zum Kurgebrauch begeben.
Soziales Leben.
[] Arbeiterbewegung im rheinisch- westfälischen Industriebezirk. Außer bei den Bauarbeitern und Brauern gärt es jezt auch bei den Metallarbeitern. Neuerdings drohen die Arbeiter der Kruppschen Fabrik mit einem Ausstande. Die Eisenbahnwerkstättenarbeiter der Firma hielten eine VerSammlung ab, worin es wegen Lohndifferenzen zu erregten Debatten fam. Es wurde eine Kommission gewählt, die bei der Direktion vorstellig werden soll.
[] Versorgung städtischer Arbeiter. In Halle a. S. be. schlossen die Stadtverordneten, den städtischen Arbeitern Ruhegehalt, Waisenversorgung und Sommerurlaub zu gewähren.
Dienerschaft, von der ein Stubenmädchen gestorben ist. Wie es scheint, ist verdorbenes Fleisch die Ursache der Erkrankung.
Auch in Elberfeld sind zwei Kinder, die Töchter eines dortigen Kaufmannes, an Vergiftung gestorben. Sie hatten in einem fupfernen Kinderspielzeug Reis gefocht und diesen gegessen, ohne zu sehen, daß sich in dem kleinen Kessil Grün span angesetzt hatte.
Schwere Ruhestörungen in Köln. Aus kleinen Ursachen entstanden am Chlodwigsplatz in Köln blutige Ausschreitun gen, die die ganze Nacht hindurch dauerten. Ein aus: ziehender Mieter geriet mit dem Vermieter in Streit. Eine nach Tausenden zählende Menge nahm gegen die Polizei, die Ruhe schaffen wollte, Stellung und griff die Beamten tätlich an. Aus den Häusern wurde mit Steinen auf die Polizei geworfen. Diese zog blank und verletzte eine Anzahl Personen.
[] Wohlfahrtseinrichtungen für Eisenbahnbeamte. Nack einer Anordnung des preußischen Eisenbahnministers wird ein besonderer Ausschuß zur Fortbildung der Wohlfahrts. einrichtungen für Eisenbahnbedienstete eingesetzt.
Major von Sydow verabschiedet. Vor längerer Zeit wurde in Braunschweig Major von Sydow wegen Mißhandlung seines Töchterchens zu vier Monaten Gefängnis verur teilt, diese Strafe aber in der Berufungsinstanz auf 300 Mark Geldstrafe herabgesetzt. Jezt ist dem Major der Ab schied mit der gesetzlichen Pension bewilligt worden. Frau von Sydow, die zu vier Monaten Gefängnis verurteilt war hat davon den größten Teil verbüßt, der Rest ist ihr wegen ihres leidenden Zustandes im Gnadenwege erlassen.
Beim Fensterln" erschossen wurde von seinem eigenen zufünftigen Schwiegervater ein Bauernbursche in dem nie derbayerischen Dorfe Priesting. Der Bursche schlich sich zum Kammerfenster seiner Braut. Der Bauer sah die herannahende Gestalt und rief sie wiederholt an. Als keine Antwort erfolgte, gab der Bauer Feuer und schoß den Burschen über den Haufen.
A Eine Wettfahrt über den Ozean haben zwei englische und ein deutsches Schiff von Melbourne bis Queenstown gemacht. Es waren alle drei Segelbarken. Das Hamburger Schiff„ Este" fam als erste an. Die im Wettkampf durchsegelte Strecke betrug 14 000 englische Meilen.
Der Vorwärts" und die russische Zensur. Der„ Vorwärts" ist jetzt in Rußland„ absolut" verboten. Selbst die Beamten der fünf ersten Rangklassen, die das Vorrecht haben, die illegalsten Zeitungen zu halten, dürfen den„ Vormärts" nicht mehr lesen.
[] Der 32. deutsche Gastwirtstag wird zurzeit in Lübed abgehalten. Es gelangten wichtige Angelegenheiten zur Er. örterung, so die Stellung der Gastwirte zur Abstinenzbe wegung, die Standesvertretung in Kommunen und Parla menten, die Abwehr von Syndikats- und Boykottbestrebun gen, das Konzessionswesen, die Ruhezeiten der Angestellten die Biersteuer und die Frage eines gemeinsamen Vorgehen mit den Mäßigkeitsvereinen in Sachen der Bekämpfung des Winkelausschanks und des Branntweinverkaufs.
Turnerisches aus Amerika. In Indianopolis fand das Bundesturnfest des nordamerikanischen Turnerbundes statt. Es waren 3000 Turner anwesend, die 2000 Turnvereine vertraten. Die deutsche Turnerriege wurde mit großem Jubel empfangen.
Im Wein ertrunken sind in dem Orte Pirri auf Sardinien eine Anzahl Personen. Dort hat ein Weinhändler eine große Zisterne voller Wein. Ein Arbeiter, der daraus schöpfen sollte, wurde von den aufsteigenden Gasen betäubt und fiel in die Zisterne. Zwei Kameraden, die zur Hilfe herbeieilten, ging es nicht besser. Der Sohn des Besizers, dem es gelang, einen der Verunglückten aus der unheimlichen Zisterne herauszuziehen, fiel dabei selber betäubt hinein und ertrank, ebenso wie die übrigen Leute.
A Ein rabiater Junge. In Zizkow in Böhmen gebärdete sich ein achtjähriger Schuljunge beim Mittagessen so ungezogen, daß ihm zur Strafe von den Eltern die Teilnahme am Mittagstisch entzogen werden sollte. Darob geriet der Knirps so in Wut, daß er sich durch das offenstehende Fenster schwang und sich vier Stock hoch auf das Pflaster stürzte, wo er mit zerschmetterten Gliedern liegen blieb.
[] Der 9. deutsche Handlungsgehilfentag wurde unter zahlreicher Beteiligung in Hamburg abgehalten. Die Ver handlungen betrafen wichtige kaufmännische und sozialpoliti sche Fragen, darunter den Ladenschluß, die Arbeitszeit ir Kontoren und die Sonntagsruhe, die Kaufmannsgerichte, di Handlungsgehilfen- Kammern, das Fortbildungsschulweser und die Frauenarbeit im Handlungsgewerbe.
Nab und fern.
Die Einzugsfeier in Potsdam. ( Eigener Bericht). Potsdam, 20 Juni Heute hat die zweite Residenz des Hohenzollern- Hauses ihren Ehrentag. Kronprinz Wilhelm hält mit seiner jungen Gemahlin den feierlichen Einzug. Was der Beginn des Rosen- Monats in Berlin gebracht, das wiederholt sich nun in Potsdam; nur ein intimeres Gepräge hat hier der festliche Akt, entsprechend dem lokalen Charakter. Was die Millionenstadt geboten, vermag im räumlichen Umfange bie märkische Landstadt, die Potsdam bleiben will, äußerlich nicht nachzuahmen. Aber eines ist dasselbe hier, wie dort: das herzliche Gefühl, die Zuneigung, der Jubel, mit dem man den Kaisersohn in seinem jungen Minneglück empfangen hat. Ist doch ,, unser Kronprinz" von früh auf mit Potsdam und seinen Bewohnern auf das Engste verwachsen gewesen.
A Kaiserliche Spenden. Für den Bau der Erlöserkirche in Homburg hat der Kaiser weitere 40 000 Mark bewilligt. Dem evangelischen Kirchenvorstand in Homburg wurde von dieser Spende durch den Oberhofmeister Freiherrn v. Mirbach Mitteilung gemacht.
Unter schweren Vergiftungs- Erscheinungen erkrankten muf dem Rittergute Schönfeld in Ober- Schlesien der Ritter. gutsbefizer von Wazdorf mit Familie und fast der ganzen
Im Marmorpalais, dem idyllisch im Neuen Garten am Heiligensee belegenen HohenzollernSize, nimmt das kronprinzliche Paar seine Wohnung. Dorthin zieht sich die Feststraße. Herrlich haben die Bewohner sie geschmückt. Gleich der Platz vor dem Bahnhofe ist durch venetianische Masten und Blumen- Gewinde in eine Art Festhalle verwandelt, zu der eine vom Maler Thiele geschaffene riesige bildnerische Hudigung, ein von einem Genius gebotenes Willkommen, den wirkungsvollen Abschluß bildet. Von dort geht es weiter immer durch Ehrenpforten, unter Kränzen, Blumenschmuck, Fahnen und Rosenguirlanden hindurch zum Rathause, wo der Festakt seinen Höhepunkt erreicht.
Einen besonderen Einschlag in den Festesschmuck bol der Huldigungsgruß der Wasserbewohner. Auf beiden Armen der Havel lag dicht bei dicht eine schier endlose Flotille von Fahrzeugen, alle reich geschmückt und bewimpelt. An der Brücke beim Lustgarten aber präsentierte sich stolz das Wi fingerschiff, das beim Korso der Wassersport- Fahrzeuge die Führung übernehmen soll, und die Bemannung in alter Nordmannsleute- Tracht brachte, in Wehr und Waffen da stehend, dem Kronprinzenpaar eine eingenartige Huldigung dar. So naht der Zug dem Rathause, und hier macht der Sechsspänner Halt. Ein Baldachin schmückt den Eingang des altehrwürdigen Gebäudes. Auf der einen Seite stehen die Ehrenjungfrauen, auf der anderen die Väter der Stadt. Unter Führung des Oberbürgermeisters Jaehne treten sie heran, den Kronprinzen und seine Gemahlin in Potsdam und seiner Bewohner Namen zu begrüßen. Freundlich dankt der Kronprinz dem Oberbürgermeister für seine Ansprache, nicht minder freundlich nimmt die Kronprinzessin aus den Händen einer Ehrenjungfrau eine duftige Blumenspende ent gegen, während die jauchzenden Klänge des vom Männergesangverein unter Leitung des Professors Gebhard vorge. tragenen Liedes ,, Grüß Gott!" durch die Lüfte schallen.
Pünktlich um 5 Uhr 46 Minuten lief der Zug in die Bahnhofshalle ein, empfangen von den Klängen der Musit der Leibkompagnie des ersten Garderegiments, die Prinz Eitel Friedrich dem Bruder die militärischen Ehren erweisen ließ. Nach kurzer Begrüßung durch die Spitzen der Militärund Zivil- Behörden schritt das kronprinzliche Paar
Und wiederum ertönte der Donner der Geschütze. Er kommt von der Strandbatterie und zeigt an, daß das kron prinzliche Paar sein Heim erreicht hat, und am Marmorpalais abgestiegen ist.
Der festliche Aft ist zu Ende. Die Menge zerstreut sich. Aber noch immer herrscht reges Leben und Treiben in den Straßen, durch die das gefeierte Paar seinen Einzug gehalten hat, und überall macht sich der Wunsch hörbar, daß ihm in seinem Hause Glück und Segen in reicher Fülle er. wachsen möge!
zu dem sechsspännigen Galawagen, sofort bei seinem Erscheinen mit lautem Jubel begrüßt von dem zu Tausenden bersammelten Publikum, zu dem die zur Einzugsfeier herübergekommenen Berliner ein bedeutendes Kontingent gestellt hatten. An die Spitze des Zuges setzte sich die Schlächter. Innung, die es auch hier sich nicht hatte nehmen lassen, hoch zu Roß den Festzug zu eröffnen, während eine Eskadron der Garde du corps das Ehrengeleite bildete. Und nun begann unter dem Geläute der Glocken und dem Douner der Geschütze der Salutbatterie des 2. Garde- Feld- ArtillerieRegiments, die vom Lustgarten her ihren ehernen Mund erschallen ließ, der Zug durch die Feststraße.
Aus dem Gerichtsfaal.
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§ Ungebühr vor Gericht. Vor dem Dortmunder Schöffengericht weigerte sich ein Polizeibeamter, dem Verteidiger, der verschiedene Fragen an ihn als Zeuge richtete, zu antworten und erklärte, er brauche nur dem Vorsitzenden zu antworten. Das Gericht faßte diese Weigerung als eine Ungebühr vor Gericht auf und verurteilte den Beamten zu einer Geldstrafe von 3 Mark.
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Vermischtes.
[ Des Kronprinzenpaares Zukunftspläne.] Wie der Kronprinz sich sein und seiner Gemahlin zukünftiges Leben denkt, darüber hat er sich, wie erzählt wird, kürzlich wie folgt ausgesprochen: Ich hoffe, daß mir der liebe Gott meinen Vater noch recht lange erhält. Meine Frau und ich haben uns als Ziel gesteckt, uns auf dem weiten Gebiete der Volkswohltätigkeit, der Krankenpflege, der Religion und des Unterrichts und der schönen Wissenschaft und Kunst zu betätigen. Wir wollen lernen und unsern Wissensfreis weiten, damit wir später einmal befähigt sind, zu urteilen und Anregungen zu geben. Wir sind jedem dankbar, der uns hilft, das Ziel zu erreichen.
Durch ihre ganze Länge bildeten die Korporationen und das Militär Spalier. Dicht am Bahnhof stand die Schützengilde, daran schlossen sich die Innungen, die sonstigen Vereine, die Schulen, den ganzen übrigen Teil säumte die Garnison Potsdams ein. War das ein Jubel, der überall dem jungen Paare entgegentönte; und nicht müde wurden beide zu danken und zu grüßen. Das Glück strahlte ihnen aus den Augen, als hier der jungen Chewonne das schöne Bewußtsein sich einte, eine Fülle von Liebe in der Bevölkerung ihr eigen nennen zu Tönnen.
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[ Eine gute Karriere] hat der als Direktor des Bremer Stadttheaters in Kunstkreisen weit bekannte Herr Friedrich Erdmann- Jeßnizer gemacht. Vor ungefähr dreißig Jahren war er Lehrling in einem Drogengeschäft im damals noch recht engen Thomasgäßchen in Leipzig. Jetzt ist er vom Großherzog von Sachsen- Weimar zum Hofrat ernannt
worden.
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[ Ein eigenartiges Nahrungsmittel] hatte sich ein fünfzehnjähriges Mädchen in Flensburg ausersehen. Es hatte eine förmliche Sucht, eiserne Nägel zu verschlucken. Natürlich konnte der Magen auf die Dauer diese schwere Kost nicht bertragen, und das Mädchen ging daran zugrunde. Nach dem Tode wurde die Leiche seziert, und da fanden sich nicht weniger als 58 Nägel, die von dem Mädchen nach und nach verschluckt waren.
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die den deutsche
gefügten Unter eigentümlich fin Unterfcheidungs zeichen nicht gib Taffen. Boft, to mit Chiffread
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[ Der Säugling als Einbrecher.] In Paris waren ein Mann und eine Frau durch ein ellerfenster in ein Haus eingestiegen und hatten dort die verschiedensten Waren zusammengepackt. Als sie cuf dem gleichen Wege wieder abziehen wollten, überkam die Frau ihre schwere Stunde, und fie genas am Ort ihrer Raubtat eines gesunden Knäbleins, das nun mit der sauberen Mutter ins Gefängnis wandern mußte.
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[ Spanien ist Trumpf!] Daß der junge König Alfons von Spanien in London gewesen und sich die Herzen der Engländerinnen erobert hat, machten sich die dortigen ModeKünstler alsbald zunuze. Sie brachten das National- Kleidungsstück der dunkeläugigen Sennoritas in Aufnahme, und seit einiger Zeit sieht man in allen Modewaren- Schaufenstern nur Puppen, die mit der Mantilla drapiert sind. Die tonangebende Damenwelt Londons hat mit Begeisterung die neue Mode akzeptiert, und so wird man sich auch wohl anderswo auf das Auftauchen der Mantilla gefaßt machen müssen.
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[ Chemali fchafter der Be Law Reid, war Reporter für der„ Tribune fcheidene Stel Say arbeitete zende Korrie geworden eigenen Refi eines Bizepro fchafter in S wards Krön Friedensparl Botschafterpo
[ Die Hungerkünstlerin in Nahrungssorgen.] Daß Hun gern für Geld im Grunde eine brotlose Kunst ist, hat sich an Frau Schenk gezeigt, die in vielen Städten vor einiger Zeit als Hungerkünstlerin auftrat. Sie konnte kein Engagement finden und machte schließlich aus Sorge um das tägliche Brot ihrem Leben durch Erhängen ein Ende.
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[ Die Frau mit dem höchsten Gehalt.] Alle weiblicheu Angestellten werden Miß Anna Amandt beneiden, die Sekretärin des Präsidenten einer New- Yorker Lebensver sicherungsgesellschaft. Sie bekommt für ihre Mühewaltung das hübsche Jahresgehalt von 12 000 Dollars, also 48000 Mt. Sie muß aber auch eine ganz besonders für ihren Beruf geeignete Dame sein, genießt sie doch das Vertrauen ihres Chefs in hohem Maße. Denn niemand hat bei dem Generalgewaltigen des Unternehmens Zutritt,
ehe
er nicht mit Miß Amandt Rücksprache genommen und ihr sein Anliegen auseinandergesetzt hat. Dabei hat die Miß eine Routine sich erworben, die ihr ermöglicht, dem Chef biel unnötige Arbeit zu ersparen. Denn von zehn Leuten, die da kommen, wird höchstens einer vorgelassen; alle übrigen fertigt die Dame ab.
K
CL Profef föniglichen p nice, der im werf geriet, als bedeutend
heiten; so gal ichaften einen Lehrbuch der heraus.
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mont will in Bau befindlic dem neuen Apparaten u Ballon häng einem Balto nimmt. Die nötigenfalls Tage in der Schuß gegen müssen also
Wärme fich in Fichtenholz,
Ganze wird Ballonseide b ichlagen. Sa
zeugt.
Bräfident Gigung um 1 Landeslehrerver auf Benfionser nad fjährige hilfen an Ber geftellt wurbe
Erledigung, da
licher Betann
die Ausübung
ziehung in Antrag des
Betterbienftes gierungsvorlag Ausstellungen Mainz und 60 aus ftellung in Folge wurde
Ober- Dhmen, wird die Gen
die Gemein spricht sich unte
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Richtabzug von
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Vor einem Jahrzehnt begann der Abgg. Hir
sie ihre Laufbahn in dem Bureau der Gesellschaft als Stenographistin und erhielt ganze 15 Dollars per Woche.
minifter Gnau
wegen der Ueber
[ Anch ein Weltbummler.] Vor etwa 1½ Jahren hatte dahin, daß dies t
ein aus Düsseldorf gebürtiger Knecht seinem Prinzipal in Saarbrücken 160 Mart unterschlagen und war damit entflohen. Er wandte sich nach Frankreich, um sich hier der Militärpflicht zu entziehen und ließ sich dort für die Fremdenlegion anwerben. Nach Algier geschickt, hatte er unter der schlechten Behandlung und unter den Strapazen furcht
es eine der wid
fein, zu prüfen, in
Provinziallaften e
freten fönne. Sier
Bormittag.


