versehen werde. Herrn v. Lamsdorf wird damit eine heroische Pose zugemutet, deren er einigermaßen entwöhnt ist. Seit zwei Jahren ist er Minister des Ausmärtigen in partibus, d. H. dem Namen nach, auf dem Papier, während die auswärtigen Angelegenheiten ihm in Wirklichkeit„ fremde" Angelegenheiten geworden sind. Vor fast zwei Jahren wurde Admiral Alexejew zum Statthalter im jernen Osten Asiens, zum Vizefaiser von Ostasien ernannt, mit der Vollmacht versehen, Politik nach eigenem Gefallen zu treiben ohne Rückfrage bei dem nominell leitenden Minister, einzig zur Berichterstattung an den 3aren verpflichtet. Und Herr v. Lomsdorf ließ sich diese Expropriation, diese Wegnahme des Hauptteils seines Ressorts gefallen! Jetzt aber sollen wir glauben, daß Witte über sich genommen habe, die Friedensverhandlungen mit Japan nicht im Auftrag des Baren, sondern im Auftrag des Herrn v. Lamsdorf zu führen! Dor lach ick över," pflegte Fürst Bismard zu sagen, wenn man ihm Märchen auftischte. Ueber das Märchen des„ Nussi" lachen schon die Hühner
Unter den vielen augenscheinlich erfundenen Nachrichten hat die offiziöse Meldung den Vorzug der größeren Wahrscheinlichkeit für sich, daß die driedenskonferenz sich Mittwoch nachmittag mit der Erörterung über die chinesische Oſteisenbahn beschäftigt habe.
Nach Beseitigung einiger Mißverständnisse soll eine Einigung erzielt worden sein, wobei jedoch ein Punkt einer späteren Erwägung vorbehalten wurde. Dann ging man zur Beratung des Artikels über, der sich mit dem übrigen Teil der mandschurischen Eisenbahn von der mandschurischen Station bis nach Pogranitschnaja, wo sie die Ussuri- Eisenbahn erreicht, befaßt. Dieser Artikel soll nach kurzer Erörterung angenommen worden sein. Die Kriegsentschädigung wurde angeblich gestern erörtert. Man erwartet, daß der Meinungsaustausch über die restierenden Artikel noch in dieser Woche beendet sein wird, und daß sich dann die Konferenz auf Montag vertagt, damit inzwischen die Delegierten ihre Regierungen befragen können. Rußland soll jede Anwartschaft auf die Mandschurei aufgeben. Seine einzige Hoffnung, einen Teil seiner ungemein großen Ausgaben für die Eisenbahn vergütet zu erhalten, wäre ein Abkommen mit China. Japan soll sich mit seinen Ansprüchen für die nach dem Durchmarsch der russischen Armee notwendig gewordene Wiederherstellung der Eisenbahn an die chinesische Regierung
wenden.
Ob China allerdings geneigt sein wird, die Kosten des Streites zu tragen, den die andern ohne sein Zutun begonnen, ist recht fraglich.
In Portsmouth sind Gerüchte in Umlauf, nach welchen sich verschiedene Mächte bemühen sollten, Japan zu veran lassen, auf die Kriegsentschädigung zu verzichten, und sich statt dessen eine möglichst weitgehende anderweitige Kompensation zu sichern, aber nur für den Fall, daß Rußland schließlich in die Abtretung von Sachalin einwilligt. Es heißt, Japan bestehe beharrlich auf der Uebergabe der in neutralen Häfen befindlichen Kriegsschiffe.
Nach dem„ Reuterschen Bureau" soll Minister Witte gegenüber mehreren Berichterstattern geäußert haben:„ Ich tue alles, was ich nur kann, zur Erlangung des Friedens. Von den 8 Artikeln, die bereits erwogen sind, habe ich in orbezug auf sieben nachgegeben. Kein anderer russischer Staatsmann würde gewagt haben, auf seine eigene Verantwortung hin so weit zu gehen, wie ich es getan habe." Es läßt sich füglich bezweifeln, daß Witte überhaupt etwas auf eigene Verantwortung tut. Aber wie soll er sich schließlich der eifrigen Depeschenwüteriche erwehren, wenn er ihnen nicht dann und wann einen Brocken hinwirst?
*
Vom Kriegsschauplate kommt über Tokio die Meldung, daß die Russen am 14. August zwei Vorstöße in dec Nähe von Tschantu und Peiyuanpunen nachten, jedoch zurückgeschlagen wurden. Die Japaner hatten einen Toten und die Russen 45 Tote.
Politifche Rundschau.
Deutsches Reich.
Der in Norderney zur Kur weilende Reichskanzler Fürst Bülow hat seinen Urlaub unterbrochen, ist nach Berlin ackommen, geht von hier aus nach Wilhelmshöhe zumi Kaiser und kehrt dann nach Norderney zurück. Dies hat ein.zig den Zweck, dem Kaiser nach dessen längerer Abwesen heit Vortrag zu halten. Sonst geschah dies regelmäßig, sobald der Kaiser an Land kam. Diesmal verschob der Kaiser den Vortrag, weil er in Swinemünde und Stettin mit der Abhaltung von Marine- Schießübungen beschäftigt, dann in Posen durch militärische Besichtigungen in Anspruch nemmen war. Nachdem diese Beschäftigungen beendet sind, findet der übliche Vortrag statt. Heute, am Geburtstag Kaiser Franz Josefs, wird Fürst Bülow in Wilhelmshöhe sein und an der Tafel zu Ehren des Verbündeten unseres Kaisers teilnehmen.
* Die Gerüchte, daß General von Trotha das Kommando abzugeben und aus Deutsch- Südwestafrika in die Heimat zurückzukehren wünsche, entbehren schon insofern jeder sicheren Begründung, als bestimmt gesagt werden kann, daß General von Tretha selbst einen derartigen Wunsch bisher nicht geäußert hat. Richtig ist, daß die Gemahlin des Gene rals in einem Berliner Krankenhaus schwer leidend darniederliegt. Andererseits hat sich General von Trotha das Ziel gesteckt, Witboi gefangen zu nehmen, was bisher nicht erreicht ist.
* Aus Tanger wird zur Marokkofrage gemeldet, daß der deutsche Geschäftsträger die Nachricht als unwahr bezeichne, nach der die Arbeiten an den Festungen Larache und Saidia von dem Sultan von Marokko deutschen Industriellen übergeben worden seien, Der Geschäftsträger bemerkt, weder diese noch andere Zugeständnisse seien aus Anlaß der jüngst vom Sultan abgeschlossenen Anleihe erfolgt. Er fügt hinzu, daß die Vertreter Frankreichs und Deutschlands in Jez gegenwärtig in voller Uebereinstimmung an den Vorarbeiten für die Konferenz tätig seien.
Rufsland.
** Durch kaiserlichen Ufas sind jetzt die höheren Offiziere der Schwarzen Meer- Flotte zur Disposition gestellt, die wäh rend der Zeit der meuterischen Vorgänge im Amte waren; es sind das Admiral Krieger, dessen Unterkommandant Vischnewetky, sowie die Kommandanten des„ Pobjedonoszew" und des„ Prut", die beiden letzteren unter Verleihung eines höheren Ranges. Die Maßregeln gegen die Zei
tungen werden wieder strenger gehandhabt, es wurden zahl reiche neue Verbote erlassen. Privatbriefe, die verdächtig erscheinen, werden an der Grenze geöffnet.
Spanien.
** Die Regierung versucht ernsthafte Maßregeln gegen die Hungersnot durchzuführen. Die Behörden in der Provinz Andalusien wurden angewiesen, in den von der Hungersnot am meisten betroffenen Städten und Dörfern Voltsfüchen einzurichten. Das Ackerbauministerium hat die Eisenvornehmen zu bahngesellschaften ersucht, Streckenarbeiten lassen, damit möglichst viele Arbeiter Beschäftigung fänden. Holland.
** Die holländischen Truppen haben eine Niederlage in den Kolonien erlitten. Atchinesen griffen ein Biwak bei Nambong an. Bei dem Kampf wurden ein Leutnant, ein Se: geant und 22 Soldaten getötet, sechs Soldaten verwundet. Türkei.
** Der nach dem Aufstandsgebiet in Yemen gesandte Marschan Feizi Pascha scheint mit der Rebellion fertig zu werden. Er berichtete nach Konstantinopel, daß er die Hauptsächlichsten Punkte besetzt und die Aufständischen vollständig in die Flucht geschlagen habe.- Auf Kreta kam es zu ernsten Zusammenstößen zwischen britischen und russischen Truppen. Die Aufständischen wurden zurückgeworfen. Sie hatten drei Tote, die Engländer einen und die Russen vier Verwundete,
Afien.
** Aus Tientsin kommt die Nachricht von einem Attentat auf die Kaiserin von China. Die Kaiserin befand sich auf dem Wege vom Sommerpalast außerhalb des Nordwestteres von Pefing, als der als Soldat verkleidete Attentäter sie zu töten versuchte. Er wurde aber von einem regulären Soldaten mit dem Bajonett niedergestochen; die in der Sänfte sitzende Kaiserin erhielt keinerlei Verlegungen. In der Provinz Schan- Si ist ein Aufstand ausgebrochen, wobei ein Mandarin getötet wurde. Zweitausend Soldaten sellen zu den Aufständischen übergegangen sein.
Amerika.
** In Chicago fand ein handelspolitischer Kongres statt, an dem 600 Delegierte aus allen uniierten Staaten teilnahmen. Es wurde über die Handelsbeziehungen zu anderen Ländern, über ein Amendement zum Dingleytarif, Aenderungen zu dem zwischenstaatlichen Handelsgesetz verhandelt. Bemerkenswert war die Anwesenheit der in Chicago ansässigen fremden Konsuln, die fast jedes Land auf der Erde vertraten. Mister Sanders aus Chicago behauptete, daß eine europäische Regierung nach der andern die Schlinge zuzöge, um den amerikanischen Exporthandel zu erdrosseln. Der neue deutsche Schutzzolltarif beabsichtige, amerikanisches Getreide und Lebensmittel auszuschließen.
Hof und Gesellschaft.
Der Großherzog von Mecklenburg ist zum Besuch beim deutschen Kronprinzenpaar im Marmorpalais bei Potsdam eingetroffen.
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Der Landgraf Aleris von Hessen- Philippsthal Barchfeld ist in seinem Schlosse Harleshausen bei Eisenach gestorben. Er war preußischer General à la suite der Armee und erbliches Mitglied des preußischen Herrenhauses. Da seine 1861 geschiedene Ehe mit der Prinzessin Luise bon Preußen kinderlos geblieben ist, so wird jetzt sein Neffc Prinz Chlodwig Chef der Philippsthal- Barchfelder Linie des landgräflich hessischen Hauses. Landgraf Chlodwig ist seit dem vorigen Jahre mit Prinzessin Karoline zu SolmsHohensolms- Lich vermählt.
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Der König von England ist in Marienbad eingetroffen.
Soziales Leben.
Nach dem Lohnkampf im sächsisch- thüringischen Textil gewerbe. Die Arbeit ist jetzt im ganzen Bezirk wieder aufgenommen. In den Webereien sind Plakate angeschlagen worden, daß die Aussperrung der Arbeiter aufgehoben wor den ist. Nachdem die Weber in einem Schreiben an die Fabrikanten erklärt haben, daß ihre Ausschüsse mit den Arbeitgebern wegen des neuen Lohntarifs ohne die Parteiorganisation verhandeln wollen, sollen die Verhandlungen in kommender Woche stattfinden. Man nimmt bestimmt an, daß eine Uebereinkunft erzielt wird.
Beendeter Streik. In einer allgemeinen Werftarbeiter- Versammlung in Flensburg wurde der Streik von den Organisationsvorständen für aussichtslos und beendet erklärt. Die Unterstützungszahlungen haben infolgedessen aufgehört.
Heer und flotte.
Neuer Schuk für die Torpedoboote der deutschen Flotte. Der Kruppschen Germaniawerft sind die im Marineetat für 1905 bewilligten sechs neuen Torpedoboote zum Bau über. tragen worden. Sie werden die in den letzten Jahren ge bauten Torpedoboote von 420 Tonnen etwas an Größe übertreffen. Alle wichtigen Innenräume werden mit einer Schutzpanzerhaut versehen. Diese Innenpanzerung soll den Zweck haben, die Maschinen und sonstigen wichtigen Teile im Raum des Schiffes gegen die Zerstörung durc feindliche Artillerie zu schüßen, da bei der jetzigen Bauari die Gefahr des Zerschossenwerdens außerordentlich groß ist.
Der Landwirt.
gh Landwirtschaftlicher Genossenschaftstag. In Straß burg im Elsaß wurde gestern unter starker Beteiligung der 21. deutsche landwirtschaftliche Genossenschaftstag eröffnet. Der stellvertretende Vorsitzende Johannsen- Hannover erinnerte bei Begrüßung des Kongresses an die fürzlich bekannt gegebene Einigung des Reichsverbandes mit den Neuwiedschen Kassen. Die Verhandlungen werden drei Tage in Anspruch nehmen.
Nab und fern.
† Von der deutschen Automobilwoche. Auf dem gestern abgehaltenen Automobilistentag wurde bekannt gegeben, daß den Schnelligkeitspreis der Herkomerkonkurrenz PoegeChemnitz erhalten hat; den Schönheitspreis, dessen RothMünchen verlustig ging, erhielt Wicküller( Metallurgique).
† Ein Wilderer erschossen. In der Gegend von Konitz traf ein Forstausseher auf einer abendlichen Streife auf zwei Wildschützen. Der cine, der ein erlegtes Reh trug, lief dabon. Der andere Wilderer schoß zweimal auf den Forst. beamten, ohne zu treffen. Da gab auch dieser Feuer, und der Wilderer, ein Bauernsohn aus der Umgegend, fiel, durch die Brust geschossen, im Heuer.
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dehnung gefchaffen word bejchaffung als eine be da alles Waffer für Z waffer deftilliert und be Stelle verjandt werden Nady eingebender liber Ahor Dfwat, Sth und Khor Sudi feftge hat die Linie bei G Sudan, mit 910 Me Die Gejamtlänge der wird sich auf 500 Sil Bahn nur ein Gleis schwersten Erdarbeiter fat zu leisten, wo aud derlich sein werden. Arbeiter find haupti den, die bereits bei an
† Durch Pilze vergiftet. In Neumünster aß die Familie eines Tuchmachers ein Gericht Pilze. Bald darauf erkrankten alle Familienmitglieder. Die beiden Kinder starben, die Eltern ringen mit dem Tode.
† Aufgehobene Spielhölle. In Frankfurt a. M. gelang es der Polizei, ein Spielerneſt auszunehmen. Zwanzig Verhaftungen wirden vorgenommen.
† Folgen des Spieleifers. Im Dorfe Woldau bei Cassel gerieten Kartenspieler in Streit. Einer der Mitspieler, ein jähzorniger Ungar, zog das Messer und versetzte einem Gegner lebensgefährliche Stiche. Als er zur Besinnung kam, übermannte den Jähzornigen die Reue, und er erhängte sich in einer Schycune.
† Die Krenzotter im Kupee. In einem Abteil dritter Klasse des Personenzuges Pillgram- Jacobsthal kroch plötzlich eine Kreuzotter unter der Bank hervor. Der Passagiere, meist Frauen und Kinder, bemächtigte sich eine große Angst. Ein Mann hielt der Schlange den Stock hin, sie ringeite sich daran empor und wurde von dem beherzten Passagier durch Zuklappen der Wagentür getötet.
† Beim Fischen ertrunken. Bei Elbing fenterte ein Boot, in dem zwei Fischer ihrem Berufe oblagen. Beide Männer ertranken. Auch in der Nähe von Kolberg sind Fischer bom Unglück betroffen. Der Segler„ Marie" aus Stettin erlitt durch einen Nordweststurm den Bruch des Mastes und ging in der Brandung unter. Von der Mannschaft sind drei Mann ertrunken.
† Neue Senkungen in Staßfurt. Wiederum macht sich in der Stadt Staßfurt die Einsturzgefahr geltend. Im Zentrum der Stadt im Bereiche des seit Jahren außer Betrieb gesetzten v. d. Heydt- Schachtes finden fortgesezt Erdbewegungen statt. Der Schacht gehört dem Fisfus. Dieser hat bereits neun Häuser ankaufen müssen, die sämtlich ab= getragen werden.
† Durch den Spirituskocher verunglückt. Im Osten Berlins wollte ein jungverheirateter Heizer für sein sechs Monate altes Kind Milch auf dem Spirituskocher wärmen. Dabei entzündete sich eine daneben stehende unverkorfte Petroleumflasche. Die Kleider des Mannes standen alsbald lichterloh in Flammen, und der Unglückliche liegt schwerberlegt im Krankenhause.
† Durchgegangene Lokomotiven. In der vorigen Nacht liefen die beiden Lokomotiven des Schnellzuges Ostende-Basel mit voller Fahrt in den Bahnhof Metz ein, überrannten alle Hindernisse und fuhren über den Perron gegen die Wartesäle, deren starke Mauern den Maschinen zum Glüd Halt geboten. Personen wurden bei dem Unfall nicht gefährdet. Die Bremsen der Maschinen waren in Ordnung. † Auf der Ferienfahrt ertrunken. Im Lac de Jour im Jura machten drei Deutsche, die auf einer Ferienreise begriffen maren, eine Kahnfahrt. Das Fahrzeug fenterte, und alle drei ertranfen.
† Von einem Meteor erschlagen. Der höchst seltene Fall, daß ein Mensch von einem auf die Erde fallenden Meteor getötet wird, hat sich in Ungarn ereignet. Auf der Landstraße wurde die furchtbar verstümmelte Leiche eines Bauern neben dem völlig zertrümmerten Wagen gefunden. In der Nähe wurden die Teile des Meteors entdeckt.
von
† Amerikanische Telegraphen- Gauner. Der Newyorker Polizei gelang es, eine Bande von acht Gaunern festzuneh men, die große Geldsummen dadurch erschwindelten, daß sie den Telegraphenleitungen wichtige Meldungen abfingen und die so erhaltenen Informationen zu Betrügereien benutten. Die Bande wurde auf einen offenen Wagen geladen und allen Leuten sichtbar den Broadway entlanggefahren.
† Auf der Jagd erschossen. Der als Forstverwalter bei dem Grafen v. d. Schulenburg at Bodendorf tätige Baron Speck von Sternburg befand sich in der Nacht auf dem Anstand und schoß, wie er glaubte, auf einen Sichbock. Er traf aber eine Frau, die mit einer Kiepe auf dem Rücken Felddiebstähle ausführte. Er brachte sie sofort nach dem nächsten Dorfe und holte einen Arzt, doch starb die Frau am nächsten Tage. Der unglückliche Schüße stellte sich dem Gericht, wurde aber auf freiem Fuße belassen, da nicht angenommen wird, daß ihn eine Schuld trifft.
Tages- Chronik. In Gieboldhausen bei Göttingen erschoß beim Spielen mit einem Revolver ein fünfjähriger Knabe sein zweijähriges Schwesterchen.
- In Düsseldorf wurden beim Einsturz einer Mauer an einem Neubau ein Arbeiter getötet und mehrere verlegt. Bahnbauten in Afrika.
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und lebung befiben aus dem Nilgebiet i da die nomadifchen Mra
dauernder Arbeit als un endung des Boues wird nehmen, weil er nicht bo den fann. Bwar hat ma legung begonnen, aber den Nil aufwärts hat fi zur See nach Suafin be dicier Seite aus die Ar bat von Suafin aus im erften beiden Monaten madischen Araber als macht. Bis zum 1. Kilometer Schienenwe wird auf etwa 1300 9 mit der Bollendung d
Vom Nil bis zum Roten Meer.- Seitdem Aegypten unter englischer Herrschaft steht, ist das Land der Pharaonen sichtlich emporgeblüht. Das kann auch der Feind oder Neider der britischen Weltmacht nicht Icugnen. Nicht allein die Finanzkräfte des Landes haben sich gehoben, auch für die Förderung des Handels ist ungemein viel geschehen. Und es soll noch mehr getan werden. Der Handelsverkehr mit dem Sudan, wie er bisher nur durch die Eisenbahn zwischen Alexandria und Assuan bezw. Wadi Halfa unterstützt wurde, hat die englischen Wünsche nicht befriedigt. Es entstand der Plan, eine Eisenbahn vom Nil nach dem Roten Meere zu bauen. Als Endpunkte wurden Berber am Nil und Suakin am Roten Meer angenommen, und danach erhielt das Projekt die Bezeichnung der BerberSuatin- Bahn. Wie jetzt feststeht, soll aber die Bahn nicht von Berber selbst ausgehen, sondern von der Mündung des Atbara- Stroms, die etwa 30 Kilometer südlich von Berber liegt. Dann wird sie auch nicht bei Suakin enden, sondern bei Port Sudan, 50 Kilometer nördlicher. Dieser Plas am Roten Meer wurde ausgewählt, weil er als Hasen besser sein soll als Suatin. Dagegen ist Suakin der Mittelpunkt für die Leitung des Bahnbaues geworden, da Port Sudan als Hafen eigentlich erst geschaffen werden muß durch die Anlage von Kais. Die Hafenbauten werden wohl erst mit der Eisenbahn zugleich fertig gestellt werden. Durch diese Vahn wird dann die Entfernung zwischen Khartum und dem Meer auf etwa 1550 Kilometer verkürzt werden, ein erheb= licher Vorteil gegenüber den jezigen Verhältnissen. Im einzelnen ist die Wahl der Eisenbahnroute nicht nur mit
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Hospitalwagen i bahnkatastrophen der bahngesellschaft die Ei einen Ambulanzwagen Hängematten, Tragbab fowie Inftrumente zum
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Weiß gefärbte Re eine Nachricht verbreite einigten Staaten sich g bot gegen ein Hautfarb wendung die Neger an weiße Saut zu verschaf Gesellschaft finden und dhen heiraten könnten! Blatt in Philadelphia nichts wahr, als daß e fich in einem bornehme durch den Protest der glauben faum, daß bie Geschichte als etwas an Fabel, wie sie die Saur Der Telegraph d Kolonialfreifen plant
durch die Wüste Sahara afrifa berbinden soll. Leitungen zu zerstören Kabel zu legen oder di die natürlich die Anleg würde. Die Kosten de lionen Francs gejchapt Der Leopard i
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Lissabon gelang es ein springen. Das geäng
an, ehe es gelang, es man durch das Schre pard hinter dem Raut Gartens bewaffnete i
griff den Flüchtling c Sage in den Teich, a und es gab eine unbej feblichen Lärm. Sch Gertenmauer und stie
Abteilung Soldaten. zusammen. Als ein S warf sich, aus sechs schoffen die übrigen S wundeten ihren Kamer der Bärter und madit gabel den Garaus. = Langgeichwänzte mit ungeheuer lang Swede werden die Schwanzfedern hab warmer Atmosphär auf einer hohen ihre Schwanzfede Auf diese Weise ist Schwanzfedern ei
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die Hälfte der Ge langftens fünf Ja übrigen Gemarkun ** Gravelo Ariegerverein unternehmen die S Attienbrauerei. De Ludwigstraße und de
begeben fich die S Ausfit zur eigentl Die Ruder Limburg werden dem
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