Lustjacht, die den Hafen bereits verlassen hatte, als ein Torpedoboot ihr nachfuhr und die beiden Verdächtigen zurückbrachte.
Da der Senat der freien Stadt Lübeck der von der Bürgerschaft beschlossenen Abänderung des Wahlrechts seine Zustimmung gegeben hat, ist die Verfassungsreform jetzt perfekt geworden. Das wahlfähige Alter wird damit von 21 auf 25 Jahre herausgesetzt.
* Von dem Rücktritt des Kolonialdirektors Dr. Stübel ist augenblicklich die Rede. Dr. Stübel soll sich während feines jetzigen Urlaubs eine schwere Erkrankung zugezogen haben, die ihm den Wunsch zur Amtsniederlegung nahe= Tege.
* Der am Genfer See in den Ferien weilende französische Ministerpräsident Rouvier hat sich gegen den Vertreter des " Temps" über die Marokkoangelegenheit ausgesprochen. Rouvier sagte: Die Verhandlungen mit Deutschland über Marokko nehmen einen normalen Verlauf. Wir erwarten die Antwort der deutschen Regierung auf den von uns vorgeschlagenen Entwurf des Programms für die Konferenz. Es ist absolut kein Grund vorhanden, sich darüber zu wundern, daß diese Antwort noch nicht eingetroffen ist. Je genauer man sich über das Programm geeinigt haben wird und je leichter die Arbeiten der Konferenz von statten gehen werden, desto leichter wird es auch sein, die Reformen vom Sultan annehmen zu lassen." Demgegenüber wollen die neuerlichen Hezereien des Londoner Cityblattes„ Times" wegen der Anleihe des Sultans von Marokko bei deutschen Banken nicht viel besagen. Das deutschenfeindliche Blatt glaubt in einem Leitartikel andeuten zu müssen, bei dem schlechten Eindruck, den die abgeschlossene Anleihe in Frankreich machen werde, könne dieses auf die vollste Unterstützung Englands rechnen. In Frankreich ist man allmählich aber unempfindlich gegen diese fortdauernden Schürversuche eines Teiles der englischen Presse geworden. Dies zeigt eine Auslassung der Republique Française", in der ausgeführt wird, die französische Regierung habe der deutschen in Sachen des bon deutschen Banken dem Sultan von Marokko bewilligten Darlehns feine Vorstellungen zu machen gehabt, nachdem die Kanzlei des Fürsten Bülow erklärte, die deutsche Regierung stehe der Finanzoperation vollständig fern. Minister Rouvier wird nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub die Besprechungen mit dem deutschen Botschafter Radolin wieder aufnehmen.
In Melbourne verlas der Premierminister von NeuSüdwales eine Depesche, wonach die deutsche Regierung versichert habe, den Handel auf den Marschall- und KarolinenInseln allen Nationen gleichmäßig zu eröffnen. Der Minister teilte ferner mit, das neue deutsche Zollregulativ für die Marschallinseln werde am 1. Oktober in Kraft treten und enthalte unter Abschaffung der Besteuerung von Han delsstationen und des Ausfuhrzolls auf Kopra als alleinige Belastung des Handels eine jährliche Gewerbesteuer von 6000 Mark. Außerdem werde von Schiffen nicht auf den Inseln ansässiger Firmen eine Jahresabgabe von 2000 Mart erhoben werden. Landerwerb von Eingeborenen wird allen Händlern freistehen, auch die Karolinengruppe wird vom 1. Oktober ab dem internationalen Handel ohne Unterschied eröffnet unter Bestimmung der Zollgefälle nach der Verordming vom 8. August 1904.
Norwegen:
***** Das endgültige Resultat der Volksabstimmung über die Trennung von Schweden ist ein überwältigendes zugunsten der norwegischen Selbständigkeit. Neben 369 000 Stinimen für stehen nur 187 Stimmen gegen die Lösung der Union. Da nach dem Verlangen der schwedischen Regierung jetzt das Volk entschieden hat, werden die weiteren Formalitäten der Auseinandersetzung kaum noch erhebliche Schwierigkeiten bereiten können.
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Russland.
Die Veröffentlichung des kaiserlichen Verfassungs. Manifestes wird jetzt für den 19. August in Aussicht gestellt. Dem Zaren sollen acht verschiedene Entwürfe für das Mani fest vorgelegen haben, von denen der von Pobjedonoszew ver faßte Entwurf den Vorzug erhalten haben soll.- In Wilna wurde in der Wohnung einer Frau cine Niederlage von Waffen und Proklamationen des jüdischen Geheimvereins ,, Bund" entdeckt. In Warschau sollten zehn Offiziere und vierundzwanzig Unteroffiziere, die sich weigerten, nach dem Kriegsschauplage zu gehen, erschossen worden. Die .Erefution fonnte nicht ausgeführt werden, weil die Sol. daten sich weigerten, das Urteil zu vollstrecken.- In 26 Gouvernements ist Mißernte eingetreten, an vielen Stellen droht eine Hungersnot auszubrechen. Türkei.
** Trotz des Geständnisses des Belgiers Joris über das Attentat auf den Sultan kommt man im Yildizpalast zu Konstantinopel nicht zur Ruhe. Eine neue armenische Verschwörung ist in Smyrna entdeckt worden. In armenischen Häusern wurden 80 große und 48 fleine Dynamitbomben gefunden, ferner ein Plan von Anschlägen, welche gegen öffentliche Gebäude in Smyrna beabsichtigt werden. Zahlreiche Verhaftungen wurden vorgenommen. Diese Entbeckung hat große Erregung verursacht; es wurde sofort Befehl erteilt, die allerstrengsten Nachforschungen zu veranstalten.
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Amerika.
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In den Vereinigten Staaten will man abermals größeren Veruntreuungen zum Schaden des Staates auf die Spur gekommen sein. Die Kommission für zwischenstaatlichen Handel in Washington hat eine Untersuchung der Bezichungen zwischen verschiedenen Eisenbahnen und Kühlwagengesellschaften begonnen. Die Untersuchung richtet sich auf eine vermutete Verlegung des Gesetzes, betreffend den zwischenstaatlichen Handel, und betrifft eine Reihe Linien, unter denen sich die Atchison Topeka and Santa Fé, die Southern Pennsylvania, die Saint Louis and San Francisco, die Atlantic Coast Line, die Southern Pacific und die Kansas City Southern befinden. Wenn unter der Aegide des Präsidenten Roosevelt eine energische Bekämpfung der inneren Korruption durchführbar wäre, so würde das seiner Präsidentschaft mindestens ebensoviel Ehre bringen, als die neuerliche Installierung des nordamerikanischen Präsidenten zum Allerweltsschieds- und Friedensrichter,
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Hof und Gesellschaft.
Prinz und Prinzessin Heinrich von Preußen haben sich; nach Innsbruck beneben.
*** Kammerherr Freiherr von Schorlemer Lie. ser ist an Stelle Nasse's zum Oberpräsidenten der Rheinprovinz ausersehen.
*** Entgegen anderen Nachrichten wird von unterrichteter Seite festgestellt, daß der König von Spanien seinen Besuch am Berliner Hofe nicht während der diesjährigen Kaisermanöver, sondern erst im November machen wird.
Soziales Leben.
Die Gasarbeiter und der Achtstundentag. Die Perliner Gasarbeiter fordern die Einführung des Achtstundentages. Voraussichtlich dürfte sich die Bewegung nach anderen deutschen Städten ausbreiten. Im Falle der Nichtbewilligung der Forderung wird mit Streiks gedroht.
Nab und fern.
† Vom Spremberger Eisenbahnunglück. Es darf jetzt als festgestellt angenommen werden, daß der schreckliche Eisenbahnzusammenstoß in Spremberg durch die Trunkenheit des Stationsassistenten Stulljus herbeigeführt ist. Er hat an dem Unglückstage bis 2 Uhr in einem Hotel in Teup. lig, wo er früher stationiert war, gezecht und war, als er zum Antritt des Dienstes nach Spremberg fuhr, betrunken. † Tod durch Fliegenstich. Ein Füsilier der Unteroffizierschule in Jülich wurde von einer Fliege in die Lippe gestochen. Der Mann beachtete die kleine Berletzung gar nicht. Es entwickelte sich eine Blutvergiftung, an deren Folgen der Gestochene nach vier Tagen starb.
† Als Sachverständiger verunglückt. Vor dem Landgericht in Trier sollte ein als Sachverständiger geladener Büchsenmacher ein beschlagnahmtes Gewehr entladen. Der Schuß ging frühzeitig los, und die Ladung flog dem Sachverständigen durch den Kopf. Er war auf der Stelle tot.
† Beim Streit erstochen. In Greppin bei Merseburg fiel nach einem Wirtshausstreit ein Arbeiter über zwei Brüder mit einem Messer her und verwundete sie durch mehrere Stiche. Der eine der Brüder war sofort tot, der andere liegt hoffnungslos darnieder.
† Ein Liebesdrama. Ein aus Berlin nach Leipzig zugereister junger Sausmann sprang dort in die Pleiße, wurde aber gerettet. Zu gleicher Zeit suchte sich ein Dienstmädchen in Gohlis durch Lysol zu vergiften. Beide Fälle stehen in Zusammenhang. Es handelt sich um ein Liebespaar, das gemeinsam den Tod suchte.
† Im letzten Augenblick besonnen. In Elberfeld hatten ein Koch und ein Mädchen, die längere Zeit ein Liebesverbältnis unterhielten, beschlossen, gemeinsam in den Tod zu gehen. Der Koch gab auf seine Begleiterin mehrere Schüsse aus einem Revolver ab. Als er das Blut fließen sah, entsank ihm der Mut, und er zog es vor, nicht auf sich zu Schießen. Er wurde verhaftet, und das Mädchen wurde in das Krankenhaus gebracht.
† Neue Eisenbahnunfälle. Auf dem Bahnhofe zu Wattenscheid entgleiste der Schlußwagen des D- Zuges Köln- Berlin. Der Unfall ging ohne Verletzung von Personen ab. Weit schlimmer verlief eine Entgleisung des Expreßzuges, der von Paris nach Clermont fuhr und der hauptsächlich bon Passagieren für Badeorte besetzt war. Fünf Personen wurden verletzt, unter ihnen drei schwer.
† Die Gefahr der eingeleisigen Strecken. Auf der Strecke Aachen Köln, die wegen Erneuerung der Geleise eingeleisig betrieben wird, fuhren versehentlich zwei Personenzüge einander entgegen. Auf zwanzig Meter Entfernung gelang es, die Züge zum Stehen zu bringen und so schweres Unheil zu verhüten, weil der Blick auf die Geleise dort ziemilich frei ist.
† Ein Brudermord. In dem sächsischen Grenzort NiederBergdorf erschoß nach voraufgegangenem blutigen Streit ein 37jähriger Arbeiter seinen Bruder. Der Brudermörder hat selber bei dem Streit tödliche Verletzungen erhalten.
† Eine Familientragödie. Die Frau eines Schlossers in Wien hatte Ursache, auf ihren Mann eifersüchtig zu sein, und entdeckte durch einen Brief, daß er mit einem siebzehnjährigen Mädchen ein Liebesverhältnis unterhalte. Sie begab sich in die Wohnung des Mädchens und mißhandelte die Nebenbuhlerin in gröblicher Weise, so daß diese schließlich bor Angst aus dem Fenster sprang, drei Stockwerke hoch abstürzte und schwer verlegt ins Hospital gebracht wurde. Aus Reue über ihre Tat schnitt sich die Frau mit einem Rasiermesser die Adern an den Armen und den Hals durch und wurde völlig verblutet tot aufgefunden.
† Eine verhängnisvolle Segelfahrt. Ein Malermeister aus Svendborg in Jütland machte mit seinen sechs Kindern eine Vergnügungsfahrt im Segelboot. Durch einen Stoßwind wurde das Fahrzeug zum Kentern gebracht. Während der Mann und seine drei Söhne von einem Fischerboote gerettet wurden, ertranken die drei Töchter.
† Von Löwen zerfleischt. In Blackpool in England fand ein Wärter in einem Käfig, in dem zwei Löwinnen untergebracht waren, den fürchterlich zerfleischten Leichnam eines Kameraden. Die Bestien hatten den Körper des Mannes halb aufgefressen. Es scheint sich um eine Wette gehander zu haben, die den angetrunkenen Menschen in den Käfig führte.
† Aus Eifersucht. Ein Schiffsheizer, der von einer längeren Seereise zurückgekehrt war, geriet durch Eifersucht in einen Wutanfall und biß seiner Frau die Nase ab. Der Mann wurde verhaftet.
† Aus dem Gefängnis ausgebrochen. In Minsk in Rußland gelang es sieben wegen schwerer politischer Verbrechen Verhafteten, mit Hilfe eines Aufsehers aus dem Gefängnis zu entkommen. Der Beamte, der die Flüchtlinge auch mit der nötigen Kleidung versehen hatte, wurde verhaftet.
† Von der deutschen Automobilwoche. Der Endlauf_am dritten Tage des Herkomer- Rennens ging von Nürnberg nach München. Als Erster ist gestern mittag 1 Uhr 58 Min. Dinsmore- Paris mit seinem Mercedes- Wagen dort eingetroffen. Den ersten Preis im Herkomer- Rennen erhielt der Mercedes- Wagen des Herrn Edgar Ladenburg- München. † Zusammenstoß mit einem Automobil. In Erbenheim stieß ein Landfuhrwerk mit einem Automobil, dessen Lenkborrichtung versagte, zusammen. Das Automobil überschlug sich. Zwei Personen sind schwer verletzt.
† Der Dachdecker als Dieb. In Hamburg betreibt ein Langfinger sein Gewerbe dadurch, daß er sich auf Hausböden
einschleicht und, falls er von Hausgenossen betroffen wird, sich als Dachdecker ausgibt, der beauftragt sei, das Dach auf schadhafte Stellen nachzusehen. An verschiedenen Stellen der Stadt ist es dem dreisten Menschen gelungen, reiche Beute zu machen, unter anderem auch in einem Hotel. Von dort stieg er in das Nebenhaus über und ging dort unbehelligt die Treppen hinab, da er sich dort schon dem Dienstpersonal, das er im Hause traf, als„ Dachdecker" vorgestellt hatte.
Bortrag
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** Der Großherzo Brofeffor Dr. Somme ben Geheimen ** Hebertragen Frant zu Langen- Ber Gemeindefhule zu Rib Freymann zu Fau Bemeindeschule zu Ehzel " Erledigt ist au befeßende Lehrerftelle Sain. Mit der Stel berbunden.
† Dentsch- englische Sportkämpfe. Während der Anwesenheit der englischen Flotte vor Danzig werden auf den Sportplägen in 3oppot eine englische Mannschaft mit einer deutschen Sportsmannschaft athletische Spiele und einen großen Fußball- Match veranstalten.
† Schweres Brandunglück. In dem an der russischen Grenze belegenen Dorfe Podsamtsche verbrannten eine Anzahl Gebäude, darunter mehrere gefüllte Scheunen. Ein sechsjähriger Knabe kam in den Flammen um. Die Feuerwehr der russischen Grenzstadt Wieruschowo leistete Hilfe. Der Brand scheint von russischen Schmugglern angelegt zu sein.
Tages- Chronik. In einem Gehölz bei Dortmund ver suchte ein plötzlich wahnsinnig gewordener Bergmann seine Frau zu ermorden.
In Viersen in der Rheinprovinz wurde ein in einem Neubau schlafender Maurer dadurch getötet, daß eine Sandfarre über seinen Kopf fuhr.
Kunft und Wissenschaft.
LM Jm Reichsamt des Innern zu Berlin ist eine internationale Konferenz für Erdbebenforschung zusammengetreten. Von der deutschen Regierung find alle Staaten, die einen organisierten Erdbebendienst befizen, zu der Konferenz eingeladen
Vermischtes.
* Das Korpo zu Gießen, deffen erf in diefem Jahre wur gegründet- urdbatiere Beitung."
am 8. und 9
Wiederholenden Grinnerung
Bingen
am Rhein. Dien zahlreich einen Feftteil Hotel Biltoria, um fich Rodhutberg zu begeben, w hergerichtet war. Dunt legten Ritter der Gemüt Jahon die aufgehende gligernden Lichter in die vorüberziehenden Stromes ging es auf einem Ertrab in Boppard fand Frühj fehrte man nach Bingen Räumen der Bahnhofs Busammenkunft zufam Reden sei noch befonde Gießen( Karl Buff) geba Th. Walter für das Ro pragtig vortrag, eben Liefel Wolff, Tochter des die mit schöner Stimm herrlichen Gefang entaudt reichen, firmishen Beifal die föftliche Fahrt, wird unbergeßlich bleiben und eilte man wieder in die * Hessisches Eri bahner. Das vom zeichen für fünfundzwanzig freie Dienstzeit wird zum dem Geburtstag des Groß Preußen wird auch den Edrantenwärterinnen, 2
Der Militarismus am Beinkleid. Ein Offizier, dem beim Antritt des Urlaubs das bestellte Zivilbeinkleid nicht rechtzeitig geliefert war, ließ sich die rote Biese an seiner Uniformhose von seinem Burschen mit einem schwarzen Bande übernähen. Da der aufgesette Streifen aber doch nicht recht saß, mußte ein Schneider die Biese entfernen. Dessen Rechnung lautete kurz und bündig:„ Aus ein Baar Hosen den Militarismus entfernt 25 Pfennige."
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Schwere Leute. Die schwersten Kurgäste in Marienbad waren in diesem Sommer ein Aegypter, der 474 Pfund rog, und ein Russe, der 350 Pfund verzeichnete. Der lebhafte Mann aus Kairo erzielte in drei Wochen eifrig wahrgenommener Kur eine Abnahme von 36 Pfund, während es der phlegmatische Russe in der gleichen Zeit nur auf 8 Pfund brachte.
Ein Modelltheater. Um die Maßregeln gegen Theaterbrände studieren zu können, hat man in der Brigittenau bei Wien ein Modelltheater aufgeführt, das ganz aus Eisen und Beton erbaut ist. Es wird mit den verschiedensten Beleuchtungskörpern versehen, um deren Verhalten zu erproben. Im Bühnenraum sind Schmelzkörper angebracht, um die vorkommenden Wärmegrade festzustellen. Die Dekorationen sind aus alten Beständen Wiener Bühnen zur Verfügung gestellt. Man wird demnächst in diesem Theater künstliche Brände veranstalten.
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Mit einem Floß durch den Großen Ozean. Von der Westküste Canadas soll eine Holzmenge, nämlich 10 Millionen Fuß Sparren und Pfähle, nach Shanghai auf dem Scewege geflößt werden. Es handelt sich um eine Entfernung von etwa 10 000 Kilometer, und das Floß ist das größte, mit dem bislang eine Seereise unternommen wurde Bei bestem Wetter und einer Geschwindigkeit von 4 Seemeilen in der Stunde würde die Fahrt 9 Wochen dauern. Ein Schiff nit Kohlen und Lebensmitteln für die Schleppdampfer geht als Begleitung mit. Die Reise muß zur See gemacht werden, weil die Stämme zur Förderung mit der Eisenbahn zu lang sind. Auf Seiten der Handelsschiffahrt bestehen Bedenken gegen diese Flößerei, da sie eine Gefahr für die Schiffe darsteller..
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Wie es auf einem russischen Kreuzer zuging. Von den Zuständen auf dem zurzeit in Batavia internierten russi schen Hilfskreuzer„ Teret" entwirft der Kapitän des dänischen Schiffes Prinzessin Maria", das auf dem Wege von Antwerpen nach Yokohama von dem„ Terek" in den Grund gebohrt wirde, ein bezeichnendes Bild. Als das dänische Schiff angehalten wurde, überzeugte sich der russische Kom. mandant und dessen Offiziere, daß die Prinzessin Maria" feine Konterbande an Bord habe. Da schlug ein blutjunger Leutnant mit der Faust auf den Tisch und bedrohte den Kommandanten förmlich, bis dieser nachgab und den Be fehl gab, das dänische Schiff zum Sinten zu bringen. Be bor dies geschah, hausten die Russen dort auf fürchterliche Weise, sie schlugen alles kurz und klein, und bekranken sic an dem Bier, das einen Teil der Schiffsladung ausmachte, bis zur Sinnlosigkeit. Auf dem„ Terek" herrschte vollkom mene Unordnung und Ungebundenheit, stets lagen betrun fene Russen auf dem Teck, und oft war die ganze Mannschaft bis auf die Wachen in diesem Zustande. Schlägereien waren an der Tagesordnung, und selbst Offiziere hielten sich dabei nicht zurück.
= Der Tausch der Kinder. Bei einem Tanzvergnügen in Wisconsin waren, der Sitte gemäß, die Farmersfrauen mit ihren Babys erschienen. Eine Anzahl liebenswürdiger Herren erboten sich, auf diese jüngste Jugend acht zu geben, derweilen die Mütter sich dem Tanze hingaben. Als den die Kindlein wartenden Herren die Zeit zu lang wurde sandten sie eine Deputation an die tanzenden Mütter, er hielten aber den Bescheid, sie würden bis zum Morgen grauen tanzen. Da nahmen die Wartemänner fürchterliche Rache, sie entfleideten die Babys und vertauschten alle Klei dungsstücke, so daß keines der Kinder mehr die eigenen Sachen anhatte. In der Morgenfrühe holten die Mütter die schlafenden Kleinen und fuhren ab. Bald gab es in der ganzen Gegend eine große Aufregung: Mädchen waren Knaben geworden und umgekehrt, Schwarzköpfchen waren blond, Blondgelockte ganz tahl geworden, der Aufruhr war einfach unbeschreiblich. Und nun begann eine Frauen. bewegung", wie sie nicht oft dagewesen ist. Da die Bauern. häuser sehr weit voneinander liegen, dauerte es mehrere Lage, bis alle Kinder wieder richtig untergebracht waren, und mehrere Wochen, bis die Frauen wieder friedliche Mie nen zur Schau trugen. Die Spaßvögel haben sich aber seit dem nicht wieder in der Gegend blicken lassen.
. f. w. das Erinnerung ** Rettungemed dem Must tier Miefd Infanterie- Regiments Rai medaille verliehen.
P. Gut abgelaufe 3jähriges Rind am D
Pferde einer Drojdle, Schaden zu nehmen. De Kind war in unbewa gelaufen.
P. Jugendliche Abend fanden 2 Kinder Portemonaie mit Inhal vorbeiging, meldete fich
das Portemonaie auch d alsbald heraus, daß er war, sondern es den Rin felben befanden fidh 2
** Bu der von meh
daß das Todesurteil vollstreckt werden würd Seite mitgeteilt, daß dar nichts verlautbart worden
an die als Beugen zuzu mur frühestens 24 Stun erfahrt ebenfalls nicht f herzog fein Gnadengefu in die Deliquentenzelle Gendarmen leiften be nach seinen Wünsche rauchen und lesen ba richtung erfolgt mit feiner bevorstehenden Gerichtsvollzieher üb besuchen.
* Der Heide folgende Bekanntmac Heiligenberg bei Se Bermejung übergega die etwa zwei Wo Uebekannte ift offent ermordet worden.
70 groß, flant, b rechten Unterarm if Als Täter fommt e beschrieben wird: Alt 1 Meter 70 groß, gl bartftoppeln, trug gu Filahut und Ladstiefe Die zur Aufklärung Ariminalpolizei, Simm Kenntnis zu bringen. in feiner legten Sigung Fleischerverband an den R
Der heifische


