offen betroffen wird, agt jei, das Dach auf verschiedenen Stellen elungen, reiche Beute em Hotel. Von dort
Cokales.
17. August 1905.
ing dort unbehelligt Professor Dr. Sommerlad von Gießen und zum dem Dienstpersonal, Vortrag den Geheimen Staatsrat Krug v. Nidda.
** Der Großherzog empfing am 16. August den
borgestellt hatte.
Sährend der Anwesen. merden auf den Sportschaft mit einer deutele und einen großen
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** Uebertragen wurden: dem Schullehrer Heinrich Frank zu Langen- Bergheim die 5. Lehrerftelle an der Gemeindeschule zu Nibba und dem Schullehrer Friedrich Freyman zu Fauerbach eine Lehrerftelle an der Gemeindeschule zu Echzell.
** Erledigt ist die mit einem evangelischen Lehrer zu beseßende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Rölzenhain. Mit der Stelle ist Organisten- nnd Lektordienst
berbunden.
gegründet
-
* Das Korps Hassia" an der Landesuniversität zu Gießen, dessen erste Anfänge bis in dus Jahr 1815 in diesem Jahre wurde am 3. Auguft die alte" Hassia" zurücbatierer, feierte, ſo ſchreibt die„ Darmft. gatung.", am 8. und 9. Auguſt den alle fünf Jahre ſich wiederholenden Erinnerungs- Rommers seiner Mitglieder in Bingen am Rhein. Dienstag, 8. August, trafen sich die zahlreich erschienen Festteilnehmer zu Bingen im Garten des
" Biltoria", um sich dann im Feſtzug mit Musik zum Hotel Rochusberg zu begeben, wo der Festfommers der Hassia" Dunkle Kunden vermelden, daß die hergerichtet war. legten Ritter der Gemütlichkeit" erst zu Tal stiegen, als schon die aufgehende Sonne des folgenden Tages ihre glizernden Lichter in die grünen Wogen des an Bingen vorüberziehenden Stromes warf. Am Mittwoch, 9. August, ging es auf einem Extradampfer von Bingen nach Koblenz; in Boppard fand Frühschoppen an Land statt. Um 7 Uhr tehrte man nach Bingen zurück, um sich in den oberen Räumen der Bahnhofs- Restauration daselbst in zwangloser Zusammenkunft zusammenzufinden. Außer den üblichen Reden sei noch besonders des bekannten Tenoristen Hans
"
Gießen( Karl Buff) gedacht, der das von Realschuldirektor Th. Walter für das Storps Hassia" gedichtete" Rheinlied" prächtig vortrug, ebenso der„ Korpsschwester" Fräulein Liefel Wolff, Tochter des Justizrats Wolff zu Groß- Umstadt, die mit schöner Stimme die Festteilnehmer durch ihren herrlichen Gesang entzückte. Sängerin und Sänger ernteten reichen, stürmischen Beifall. Das schöne Fest, insbesondere die föftliche Fahrt, wird allen Festteilnehmern( gegen 240) unvergeßlich bleiben und um eine kostbare Erinnerung reicher, eilte man wieder in die Heimat.
* Hessisches Erinnerungszeichen für Eisenbahner. Das vom Großherzog gestiftete Erinnerungs zeichen für fünfundzwanzigjährige und vierzigjährige einwandsfreie Dienstzeit wird zum ersten Mal am 25. November, bem Geburtstag des Großherzogs, verliehen. Gleich wie in
äußern, in der die Fleischer im Interesse des Rufes der deutschen Fleisch- und Wurstfabrikation auf Grund des 8 5 8 ffer 2 des Nahrungsmittelgefeßes eine Verordnung verlangen, die verbieten soll, daß Schweine, die mit Del
fuchen, Fischen, Fischabfällen, mit dem Fleisch franker Tiere usw. gefüttert worden sind, als Nahrungsmittel für Menschen feilgehalten oder verkauft werden dürfen, es sei denn unter einer jeden Zweifel über die Art der Fütterung ausschließenden Bezeichnung. Der Landwirtschaftsrat beschloß zu diesem Antrag eine Resolution, in der er sich dafür aussprach, daß der Verkauf derartiger Mittel, die einzeln ausdrücklich at f- geführt werden, zu Fütterungszwecken zu verbieten sei.
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Die Ortschaften Gedern, Freien- Steinau und Heppenheim haben sich an die Zweite Rammer mit dem Ersuchen um Errichtung von Amtsgerichten gewandt. Hessen befigt gegenwärtig rund 50 Amtsgerichte.
* Falsche Zweimarkstücke sind seit kurzem wieder im Umlauf. Es handelt sich diesmal um zwei verscht dene Prägungen mit den Jahreszahlen 1873 und 107 gegen ſind die Münzzeichen A genau i fortiden gen, figible nachgeahnt. Die Prägungen sind so gut gelungen, daß Fälschungen nur außerordentlich schwer zu erkennen sind. Doch fühlen sich die Falschstücke fettig an. Bei großer Aufmerksamkeit erkennt man auch an dem Klang und dem Gewicht die Falsifikate.
*
Der evangelische Verein der Gustav AdolfStiftung hält vom 18. bis 22. September seine 58. Hauptversammlung in Bromberg ab.
* Landwirtschaftl. Landes- und JubiläumsAusstellung zu Mainz. Nachdem nunmehr die Anmeldungen abgeſchloſſen ſind, ergibt sich, daß die Beschickung der Ausstellung eine sehr umfangreiche werden wird. Es sind, abgesehen von Geflügel und Bienen, über 1000 Ausstellungstiere angemeldet, darunter ca. 400 Rinder und 340 Biegen. Mit legter Bahl erreicht die Ziegenbeschickung wohl die größte Bahl, die je auf einer deutschen Ausstellung erreicht worden ist. Noch stärker wird die Erzeugnisse abteilung beschickt werden. Die ursprünglich vorgesehenen Räume reichen nicht aus; es müssen weitere Bauten errichtet werden. Namentlich die Obstabteilung wird mit ca. 800 Nummern eine sehr beteutende werden. Auch die MaschinenAbteilung und die Wissenschaftliche Abteilung werden erheblich umfangreicher als vorgesehen, sodaß bereits zahlreiche Anmeldungen zurückgewiesen werden mußten.
** Das deutsche Turnfest in Frankfurt 1908. Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. So hat die Frankfurter Turnerschaft bereits mit den Vorbereitungen zu dem deutschen Turnfest begonnen, indem der Gauausschuß betr. dieses Festes mit den benachbarten Turnkreisen Fühlung genommen. Auf seine Initiative besuchte der Turnlehrer Gräser die Kreisfefte in Chemnitz( Sachsen) und Altenburg ( Bayern). Beide werden der Gauturnerschaft heute Abend Bericht erstatten.
Preußen wird auch den weiblichen Eisenbahnbediensteten,( Thüringen) der Turnlehrer Braun das Kreisfest in Kempten
Schrantenwärterinnen, Telephonistinnen, Telegraphiſtinnen u. s. w. das Erinnerungszeichen verliehen werden können.
*** Rettungsmedaille. Der Großherzog hat dem Must tier Miesch von der 4. Kompagnie des Infanterie- Regiments Kaiser Wilhelm Nr. 116 die Rettungs
medaille verliehen.
P. Gut abgelaufen. Gestern Nachmittag geriet ein 31/ jähriges Kind am Dswaldsgarten in Gießen unter die Pferde einer Droschte, glücklicherweise ohne irgendwelchen Schaden zu nehmen. Den Kutscher trifft feine Schuld; das war in unbewachtem Moment unter die Pferde gelaufen.
Kind
* Die Findigkeit der Post. Man schreibt der bekam von Frankfurt regelmäßig eine bestimmte Nachsendung " Kleinen Presse": En Herr in unserer Sommerfrische bekam von Frankfurt regelmäßig eine bestimmte Nachsendung unter der Adresse Schmalbach bei Gedern. Nun gibt es einen Ort dieses Namens in dem ganzen Vogelsberg nicht, dagegen ist das vortreffliche Gasthaus zum„ Darmstädter Hof" von Heinrich Schmalbach weit über die Grenzen Oberhessens bekannt. Der Postbeamte dirigierte deshalb die Bostsendungen nach Hartmannshain in das genannte Gasthaus. Aler
"
P. Jugendlicher Schwindler. Am Dienstag- dings machten wir dort auch andere Erfahrungen. So beAbend fanden 2 Kinder in der Alicenstraße in Gießen ein Portemonaie mit Inhalt. Ein älterer Junge, der zufällig borbeiging, meldete sich sofort als der Verlierer und erhielt das Portemonaie auch ausgehändigt. Es stellte sich aber alsbald heraus, daß er nicht Eigentümer des Portemonaies war, sondern es den Kindern abgeschwindelt hatte. In demfelben befanden sich 2 Mart 73 Pfg.
*** Zu der von mehreren Zeitungen gebrachten Meldung, daß das Todesurteil an Hudde noch in dieser Woche vollstreckt werden würde, wird uns von wohlunterrichteter Seite mitgeteilt, daß darüber an maßgebender Stelle bislang nichts verlautbart worden ist. Eine Mitteilung erfolgt nur an die als Zeugen zuzuziehenden Herren und auch an diese nur frühestens 24 Stunden vor der Exekution. Hudde erfährt ebenfalls nicht früher davon, sowie daß der Großherzog sein Gnadengesuch abgelehnt. Man bringt ihn dann
in die Deliquentenzelle und nimmt ihm die Fesseln ab. Zwei
Gendarmen leisten dem Raubmörder Gesellschaft und fragen nach seinen Wünschen bezüglich Speise und Trank. Auch rauchen und lesen darf er, wenn er dies wünscht. Die Hinrichtung erfolgt mittels des Fallbeils. Die Nachricht von Seiner bevorstehenden Hinrichtung wird Hudde durch einen Gerichtsvollzieher überbracht. Auch der Geistliche wird ihn
besuchen.
* Der Heidelberger Mord. Die Polizei erläßt folgende Bekanntmachung: Am 4. Auguft wurde auf dem Seiligenberg bei Heidelberg die bis zur Unkenntlichkeit in Verwesung übergegangene Leiche eines Unbekannten gefunden, Der die etwa zwei Wochen am Fundorte gelegen hat. lebekannte ist offenbar durch einen Schuß in den Hinterkopf ermordet worden. Er war etwa 20 Jahre alt, 1 Meter 70 groß, fchlant, von etwas fräftiger Figur. Auf dem rechten Unterarm ist eine quer gestellte Hantel tätowiert. Als Täter fommt ein Mann in Betracht, der wie folgt beschrieben wird: Alter 26 bis 28 Jahre, 1 Meter 68 bis 1 Meter 70 groß, glattrasiertes Gesicht, schwarze Schnurrbartstoppeln, trug guten Gehrockanzug, schwarzen weichen Filzhut und Lackstiefel. Es wird ersucht, Anhaltspunfte, die zur Aufklärung der Sache dienlich erscheinen, der Kriminalpolizei, Bimmer 41 des Polizei- Präsidiums, zur Renntnis zu bringen.
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** Der hessische Landwirtschaftsrat hatte sich in seiner legten Sigung über eine Eingabe, die der deutsche Fleischerverband an den Reichsfanzler gerichtet hat, gutachtlich zu
fam ich einen Brief mit der Adresse Hartmannshain, Vogelsberg. Ein Pofibeamter schrieb selbstbewußt auf den Brief: Ein Ort, Vogeleberg' unbekannt." Ein anderer Beamter im fernen Süddeutschland glaubte auf die ganz richtig angegebene Adresse: Hartmannshain bei Gedern( Vogelsberg) die Lage des Ortes noch genauer bezeichnen zu müssen, indem er mit Blauftift darauf schrieb:„ bei Darmstadt". Wiederum ein anderer Stephansjünger verlegte den Ort in die Nähe von Gießen. Troß dieser falschen Leitvermerke kamen die Postsachen richtig an.
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festgenommen worden war. Tas Bürgermeisteramt vidnete sofortige Ueberführung in die Gießener Alinit an.
§§ Nieder- Ohmen, 16. August. Fener. Einem Handelsmann von hier verbrannte auf hiesiger Station ein Waggon Heu. Funken aus der Lokomotive sollen die Ursache gewesen sein.
nur
** Brandoberndorf, 16. Aug. Schadenfeuer. Gestern Nachmittag wurden die Hofraiten der Landwirte J. K. Ott, Johs. Busch und Johs. Hofman total eingescheit und nur dem raschen Zugreifen der Einwohner sowie der Feuerwehren von Griedelbach, Kröffelbach und Grävenwiesbach ist es zu danken, daß das Feuer nicht noch eine größere Dimension angenommen hat.
** Homberg, 16. August. Weideverpachtung. Homberg hat sein gegen 1000 Morgen Triften und Wüstungen umfassendes beweidbares Gelände für 650 Mr. vom 1. Oktober ab an einen auswärtigen Schafhändler berpachtet.
der Truppen zu den Manövern wird auf Veranlassung bes Generalkommandos des 18. Armeekorps vom Viktoria
* Vilbel, 16. August. Während der Durschmärsche
Melita Sprudel eine Leitung an die Straße gelegt.
ernte ist bis auf den Hafer beendigt und auch eingefahren. §§ Aus dem Vogelsberg, 16. Auguft. Die GetreideDamit ist ein ungewöhnlich früher Zeitpunkt der Ernte eingetreten, der vor dem normalen um 2-3 Wochen liegt. In der Wetterau stehen heute noch Korn- und Weizenhaufen
"
X Frankfurt, 16. August. Milch- Aufschlag. Die Vereinigten Landwirte von Frankfurt und Umgegend" baben beschlossen, mit dem 1. September in Frankfurt,
Offenbach und Hanau eine Erhöhung der Milchpreise ein
treten zu lassen.
* Offenbach, 16. August. Wegen fortdauernden Steigens der Fleisch preise haben die Stadtverordneten die Aufhebung des Oktrois auf Fleisch und Vich beschlossen und einen Antrag angenommen, nach dem die Regierung ersucht werden soll, im Bundesrat auf die Aufhebung der Grenzsperre hinzuwirken.
? Hanau, 16. Auguft. Ein Förster, der wegen Wilderns verhaftet wird, ist eine Seltenheit, nichtsdestoweniger aber haben wir den Fall hier jetzt erlebt. Ein städtischer Acc sekontrolleur sah gestern Morgen die Frau und Tochter des Gemeinde försters Döhn von Mittelbuchen einen Schließtorb hier einbringen. Der Korb war zum Poft- Versandt fertig gemacht, die Begleitadresse lag obenauf. Auf die Aufforderung des Beamten, den Kord zu öffnen, erging die Frou sich in weitschweifigen Ausflüchten, die aber nur dazu führten, daß der Korb trotzdem geöffnet wurde. Das Ergebnis war ein überraschendes, denn in dem Korb lag ein frisch erlegtes weibliches Reh. Da der Förster Döhn das Jagdrecht überhaupt nicht ausüben darf, ward der Staatsanwaltschaft Anzeige erstattet, die alsbald eine Haussuchung in der Wohnung des Försters anordnete. Das dabei zu Tage geförderte Material war ein so belastendes, daß zur Verhaftung des Försters geschritten werden mußte.
+ Mainz, 16. August. Selbstmord eines Gendarmerie- Wachtmeisters. Der hier stationierte 46jährige Gendarmerie Wachmeister Adam Pfeffer hat sich heute Morgen in der Kasteler Gemarkung erschossen.
§ Rüdesheim, 16. August. Die Kosten für den ErMart veranschlagt. weiterungsbau unseres Bahnhofes werden auf 1/2 Millionen
der
Marktberichte.
Sießes, 17. Auguft. Auf dem heutigen Wochenmartt toẞteten Butter fb. 100-1.15 wt., Hühnereler per Stüd 7-8 Pfg., Enteneter St. 6-7 Bfg., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg. Erbsen per Liter 21 Bfg., Linsen per Liter 32 Pfg., Tauben per Paar T. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.00-1.60, Hahnen, per Stüd 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per Pfb. 00-00 Bfg., Ochsenfleisch per fb. 00-00 Bfg., Rindfletsch per Pfd. 00-00 Pfg. per Pfb. Schweinefleisch 00-00 Bfg. Schweine fleisch gesalzen per Pfund 0.00 Bfg., Kalbfleisch per Bfb. 00-00 Bfg. Hammelfleisch per Pfd. 00-00 fg., Kartoffeln pro 100 Kilo 7.50-800 m., Zwiebeln per 3t. Mr. 8.00-10.00, Weistraut 10-15 Pf. pe Stud, Zentner 3-4 Mt. Aepfel per Zentner 6-10 mt..
Zwetschen per Zentner 0,00.- 0.00, Kirschen per Pfb. 00-00 Pfg
Milch per Liter 20. Pfg. Dauer der Marktzeit von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nachmittags. Gegenflände des Wochenmarktverkehrs dürfen bor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten
für die Gesundheit mehrt sich.) So plant die ( Die Wertschätzung der Leibesübungen württembergische Regierung für alle höheren Knabenund Mädchenschulen die Einführung eines besonderen brei Stunden der Marktzeit im Umberziehen fellgeboten werben. Spielnachmittags, an welchem sich sämtliche Schüler und Schülerinnen beteiligen müssen. Die dortige Schulbehörde geht sogar, wie Oberstudienrat Hauber in einer Lehrerversammlung ausführte, so weit, daß sie andere
Stunden dafür wegfallen und die Hausaufgaben für diesen Nachmittag erlassen will, denn die körperlichen Uebungen müßten mehr gepflegt werden als seither, damit die Schüler eine wirkliche Erholung von der geistigen Tätigkeit fänden.
Sollte dies nicht auch
ein Fingerzeig für andere Personen sein, deren Geist tagsüber durch den Beruf in Anspruch genommen ist, wie sie ihren Körper vor den schädlichen Folgen geistiger Anstrengung durch Pflege der Leibesübungen bewahren können?( Turnztg. für den Gau Hessen.)
8 Monate alte Kind des hiesigen Bichhändler 2., das der > Reiskirchen, 16. Auguft. Verbrüht. Das Vater beim Kaffeetrinken auf dem Schoß hatte, riß die Ranne um, sodaß der tochendheiße Inhalt dem kleinen Wesen über Gesicht und Beine ging und es schwer verletzte. §§ Müde, 16. Auguft. Das neue RestaurationsHotel ist jetzt fertiggestellt.
Eichelsdorf, 16. Auguft. Am 9. September treffen hier über 100 höhere Forstleute aus ganz Deutschland zu einer Exkursion zusammen.
+ Jlsdorf. Der Landwirt Konrad Heßler- Jlsdorf ift als Beigeordneter unserer Gemeinde gewählt und bestätigt worden.
§ Ehringshausen, 16. August. Hier wurde ein Geistestranter eingeliefert, der im Berghausener Wald
den
Siegener landwirtschaftlicher Wetterdienft. Boraussichtliche Witterung in Heffen für Freitag, 18. Auguft. Am Tage wärmer, vorwiegend heiter. ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.)
Verantwortlich: für die Politik und den Inseratenteil: Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beltbe in Gießen.
Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Es können eingestellt werden: 5 Bau- und 1 Kunfischlosser( auch
auswärts),
1 Schmied, 1 Strickerin, 13 Schreiner, 1 Küfer, 2 Brötchenträgerinnen, 1 Friseur, Schneider, Erdarbeiter, Taglöhner und jüngere Arbeiter( auswärts), 1 jüngere Hausbursche, 1 tüchtiger Fuhrmann, 1 Köchin( auswärts), Dienst- und Hausmädchen, Lauffrauen oder Mädchen.
Lehrlinge: 2 Schlosser, 1 Schreiner, 2 Läcker, 1 Friseur, 1 Schuhmacher.
Es suchen Arbeit:
1 Schmied, 2 Epengler, 1 Echlosser, 1 Maschinenschlosser, Maschinist oder Heizer, 1 Buchbinder, 1 Schneider, 2 Wäscherinnen, 1 Installateur, 1 Lauffrau, Haus- oder Bureaubiener, 2 Bureaugehilfen, Rassierer."
NAUMANNIA- SEIFE.
mit dem Bala Selenah undarn


