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besuchen, in Begleitung eines Beamten des griechichen on­falats nach einem Kloster abgereist. Der Metropolit wurde In Dorfe Dragosch, südlich von Monastir, von einer bul­geichen Bande in einem Hause eingeschlossen und beschossen. Herbeigeeiltes Militär vertrieb die Bande, die fünf Tote, darunter ihren Führer, sowie eine Anzahl Bomben auf dem Blaze ließ. Der Diener und der Kutscher des Metropoliten wurden getötet. Griechische Banden brannten das fuzzo­toaßenhische Dorf Avdella, Kreis Grevena, nieder. Zweihundert yäuser sind zerstört.

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Norwegen.

** Die Volksabstimmung hat sich für die Monarchie in Norwegen entschieden. Aus 435 Wahlkreisen kamen 242 518 Stimmen für und 64 081 Stimmen gegen die Uebertragung des Thrones an den Prinzen Karl von Dänemark. Das Ministerium wird nach diesem Resultat mit dem Prinzen wegen Annahme der Krone in Unterhandlungen treten. Elien.

** In Folio hat man nach einer Neutermeldung be schlossen, eine neue japani dhe Anleihe auszugeben.' c Anleihe soll 50 Miuionen fund Sterling amfassen und wahrscheinlich noch in diesem Monat aufgelegt werden. Die Husgabe soll zum Teil zu Rouvertierung der fed surozentigen äußeren Anleihen, zum Teil zur Rückzahluna innerer An­leihen verwendet werden. Die Anleihe so international sein, und ein großer Anteil wird dem Vernehmen nach von Paris übernommen werden.

Hof und Gefellfchaft.

*** Zur Enthüllung des Dentmnis des Raisers Wilhem I. in Nürnberg trafen der Kaiser, die Kaiserin und der deutsche Kconprinz gestern früh dort ein. Auf den: Bahnhnse wurden sie vom Prinzregenten Luitpold, der preußische Artillerie- Uniform trug, und den bayerischen Prinzen, sowie dem furz zuvor eingetroffenen Großherzog und der Großbeizogin vs: Baden empfangen und auf das herzlichste begrüßt. Der Raiser trug Generals­uniform, der deutsche Kronprine bayerische Ulanen- Uniform. Unter Glockengeläute und dem Jubei der Bevölkerung erfolgte die Fahrt zur Burg. Um 11%, Uhr wurde auf dem Egidium= plaze das bronzene Reiterstandbild des verewigten Kaisers, ein Wert des Professors Rümann in München, feierlich ent­hüllt. Auch die Professoren und die Studentenschaft der Universität Erlangen nahmen an der Feier teil. Die Fest­rede hielt Oberbürgermeister von Schuh. Nach der Feier­lichkeit fand auf dem Hauptmar! t der Vorbeimarsch

der Regimenter statt, die bei ber Enthüllung in Parade gestanden hatten. Unter dem Jubel der Bevölkerung führte dabei der Kaiser zu Fuß sein bayrisches Regiment dem Brinzregenten und der Kaiserin vor. Der deutsche Kronprinz begibt sich von Nürnberg nach Bad Kreuth bei Teguernsee, um, einer Einladung des Herzogs Kari Theodor in Bayern Folge leistend, auf Gemsen zu jagen.

** 3 Ehren des Königs Allons von Spanien, den Kaiser Franz Josef zum Oberst im 38. österreichischer: Infanterie- Regiment eruanat fat, fand in der Wiener Hof­Burg ein Galadiner statt, bei den der Kaiser und der König herzliche Trinksprüche mechiciten. König Alfons nahm eine Reihe Sehenswürdigkeiten in Augenschein, so die Schatz­kammer des österreichischen Kaiserhauses, und wohnte auch, einer Reitübung in der svanischen Hofreitschule bei.

Soziales Leben.

X Bergarbeiter- Bewegung. Auf den Schächten der Wildensteinsegen- Gruppe in Schlesien ist ein größerer Teil der Arbeiter nicht eingefahren. Sie verlangen Lohnerhöhung wegen der Fleischteuerung. Die konsolidierte Gischegrube und die Myslowizzer Schächte find in Mitleidenschaft gezogen. Auf Wildensteinfegen tam es zu einem bedauerlichen Zusammen­Der stoß zwischen Aufständischen und einem Gendarmen. Gendnrm Schubert wurde niedergeschlagen, als er zwei Ar­beiter verhaften wollte. Darauf tötete er den Arbeiter Stellosch durch einen Schuß.

XDer Ausstand der französischen Arsenalarbeiter. In Brest haben 3500, in Rochefort 2000 Arbeiter des Ma­rine Arsenals die Arbeit niedergelegt. In Lorient, Cher­bourg und Toulon wurde der allgemeine Ausstand be= schlossen. Der Marineminister hat in allen Arsenalen eine Erklärung anschlagen lassen, in der aufgezählt wird, was die Republik für die Arbeiter getan habe durch Erhöhung des Lohnes, Herabminderung der Arbeitszeit, Gewährung von Freiheit der Meinung und des Wortes außerhalb der Ar­senale. Niemals werde die Regierung Verlegungen der Dis­ziplin und Verlassen der Arbeit sich gefallen lassen. Da­her würden alle Ausständischen aus den Listen gestrichen werden.

× Die Obstruktion der österreichischen Eisenbahn­arbeiter beendet. Die seit voriger Woche in Wien zwischen den Behörden und den Vertretern der Bahnangestellten ge= pflogenen Verhandlungen hatten ein befriedigendes Resultat. Die Arbeitervertreter erklärten sich bereit, die Angestellten aller Staats- und Privatbahnen zur sofortigen Beendigung des Kampfes aufzufordern.

Die

Die Zugeständnisse der Regierung sind nach den einzelnen Direktionsbezirfen abuestuft uns stellen eine sehr lange Liste Dar, welche für jede einzelne Kategorie der Bediensteten in jedem einzelnen Ort besonders differenziert ist. Hauptsächlich werden Lohnerhöhungen von 10 bis 20 Prozent vorgesehen. Arbeiter erklärten fit unter der Bedingur einverstanden, daß die weiter von ihnen gestellten Forderungen, welche von diesen Zugeständnissen nicht berührt werden, binnen zivei Jahren berücksichtigt werden. Redingung ist, daß die Privat­bahnen dem Entgegenkommen ver Regierung beitreten.

× Hunderttausend Arbeiter brotlos. Die Lohnbe­wegung im sächsisch- thüringischen Textilbezirk nimmt immer beflagenswertere Ausdehnung an. Sämtliche Fabriken in Greiz, Gera und fast alle in Glauchau- Meerane sind ge­schlossen und gegen 100 000 Arbeiter dadurch brotlos. Da die gesamte Bevölkerung dieser Gegend von der Textilindustrie mehr oder weniger abhängt, macht sich die Bewegung in ihren Folgen im Leben der Ortschaften äußerst empfindlich fühlbar, die Stimmung ist daher überall stark gedrückt. Der Kampf wird auf beiden Seiten mit außerordentlicher Er­bitterung geführt, sodaß an Einigung vorerst kaum zu denken ist. Die Notlage, die aber bald in den Kassen der Streifen­den eintreten dürfte, ist unabsehbar.

Nab und fern.

Opfer des Meeres. Dreiundzwanzig brave See­leute haben wieder ihren Tod in den Wogen des nimmer­satten Meeres gefunden. Im Baltrumer Watt strandete der Heringslogger Burhave und verlor neun Mann der Be­sayung, während das Schiff später wieder flott wurde. Der Segler Tümmler", Heimatshafen Glückstadt, ging in der Nordsee unter, wobei die gesamte Besayung von 14 Mann ertranf. Auch von der südfranzösischen Küste werden starke Unwetter gemeldet, die besonders den Hafen Marseille heim­suchten und wahrscheinlich viele Seeunfälle verursacht haben. Die gegenwärtige Witterungslage läßt die Gefahren, denen die Seefahrer ausgesetzt sind, noch mehr hervortreten. Ge rade in diesen Herbststürmen ist die Zahl der Opfer, die der Dzean fordert, eine erheblich große.

Grubenunglück. Drei Bergleute stürzten bei der Einfahrt in die Zeche Zollverein bei Essen in einen Schacht ab und blieben auf der Stelle tot. Wer die Schuld an diesem traurigen Vorfall trägt, ist noch nicht genügend auf­Jeflärt.

Ein Millionendieb verhaftet. Die Hamburger Polizei verhaftete einen aus Wien stammenden Mann, der ich Ignaz Niederberger nannte, als er gerade einen Amerika­sampfer besteigen wollte. Der Verhaftete hatte keine Aus­veispapiere bei sich, wohl aber Banfaftien im Werte von 13 000 Kronen, die nachweislich aus einem großen Banf= Diebstahl in Ungarn stammen. Den Einbrechern fielen damals iber eine halbe Million Aktien und 72 000 Krouen Bargeld n die Hände; bisher war es nicht gelungen, den Tätern auf die Spur zu kommen.

+ Mord an einer Greifin. Unter dem Verdacht, eine 34- jährige Frau in Kleinjena bei Halle a. S. ermordet und beraubt zu haben, sind die Brüder Vogel in Freyburg ver­haftet worden. Die Täter haben sämtliche Möbelstücke der Ermordeten durchwühlt und dann Feuer angelegt, um die Spuren des Mordes zu verwischen.

Drohender Einsturz einer Stadt. Die Stadt Staßfurt befindet sich infolge des Salzbergbaues in übler lage. Der Betrieb des Abbaues hat so heftige Erderschütte­cungen zur Folge, daß die Staßfurter in nicht allzu ferner Beit wahrscheinlich ihren Ort werden verlassen müssen, da bei weiterer Ausdehnung des Bergwerkes der Einsturz der Häuser zu befürchten steht.

Jack der Aufschliger in Nürnberg. Seit einiger Beit wird Nürnberg von einem rohen Patron beunruhigt, der alleingehende Damen überfällt und mit dem Messer be­arbeitet. In einer Nacht wurden von ihm 2 Frauen durch Stiche erheblich verletzt, ohne daß es gelang, des Burschen habhaft zu werden. Die polizeilichen Schutzmaßregeln sind infolge diefer Ueberfälle verstärkt worden.

Die Kohlen werden teurer. Heute tritt der Aus­schuß des Kohlensyndikats zur Beratung über die Erhöhung der Kohlen- und Kotspreise zusammen. Voraussichtlich werden ab 1. April nächsten Jahres die Preise um 50 Pfennig bis eine Mark pro Tonne herausgesetzt werden.

Unglücksfälle durch Explosion. Eine schwere Gas­explosion in der schlesischen Zuckerfabrif Neuendorf hatte den sofortigen Tod eines Arbeiters zur Folge, während der Direktor des Werkes, Stander, lebensgefährlich verlegt wurde.

Ebenfalls iufolge einer Explosion erlitten die Wirtin eines Breslauer Restaurants sowie ein Gast schwere Verlegungen. Hier war ein Kohlansäurebehälter, der in der Nähe des eisernen Ofens stand, durch die starke Hitze zum Zerspringen gebracht worden. Die umherfliegenden Stücke wirkten wie eine Granate und richteten im Lokal große Verwüstungen an.

Rückkehr der japanischen Striegsgefangenen. In wenigen Wochen werden 100 Offiziere und 2000 Mann der japanischen Armee, welche in Rußland friegsgefangen waren, von einem deutschen Hafen aus die Rückreise nach der Heimat antreten. Japan hat zu diesem Zweck zwei englische Transportdampjes gemietet.

Gin Mie afrach. Der Maurermeister Gudell in Stettin, der Wei on über 40 Häusern, ist in Zahlungs­schwierigkeiten geren und hat eine große Anzahl Hand­werfer, Kaufleute und Bankiers in Mitleidenschaft gezogen. Die Passiven betragen über eine Million Mart. Falls die Sache, wie feitens der Gläubiger angestrebt wird, durch ein Moratorium, ohne Konturs, erledigt werden kann, würden die Gläubiger mit etwa 30 Prozent befriedigt werden. Andernfalls steht ein Krach in Aussicht, dessen Folgen un­absehbare sind.

Theatersfandal. Eine Truppe, die in der schwäbischen Stadt Biberach den Totentanz" von Strindberg aufführte, wurde vom Publikum so wütend ausgepfiffen, daß die Schau­spieler nur durch Herablassen des eisernen Vorhangs dem Schicksal, geprügelt zu werden entgehen konnten. Die Truppe mußte den Ort in eiliger Flucht verlassen und sogar die Kasse einbüßen.

Ein neues Goldland. In der Nähe von Valparaiso in Chile sollen Goldlager entdeckt worden sein, deren Aus­dehnung alle bisher bekannten Gruben übertreffen soll. Be­vor die Nachricht nicht zweifellos bewiesen wird, tut man gut, solchen amerikanischen Goldfunden mit Mißtrauen zu be­gegnen.

Richter Lynch an der Arbeit. Im Gefängnis zu Henderson in Texas waren drei Neger unter der Beschuldi­gung des Mordes an einem Weißen inhaftiert. Während der Nacht stürmte eine aus zweihundert Weißen bestehende Volksmenge das Gefängnis, holte die drei Neger heraus und marterte sie in entsetzlicher Weise zu Tode.

Folgen der Hungersnot. Die in Japan herrschende Hungersnot ist noch entsetzlicher, als man zuerst annatm. Ueber eine halbe Million Menschen ist in bitterster Not, sodaß Massenauswanderungen stattfinden. Viele verkaufen ihre Kinder, da selbst Pferdefleisch, die einzige Nahrung in dieser Nahrungsnot, kaum noch zu beschaffen ist.

General Dragomirow.

-Aus den Erinnerungen eines russischen Offiziers.

Der verstorbene populärste General der russischen Armee, M. J. Dragomirow, war schon zu Lebzeiten der Gegenstand zahlloser Anekdoten, die jetzt bei seinem Ableben natürlich in verstärkter Anzahl fursieren. Einige persönliche Erinnerungen feien nachfolgend wiedergegeben.

In Wolhynien besichtigte Dragomirow einmal das Staroostolter Infanterieregiment. Die Brille auf der Nase, den Schnurrbart fosafisch niedergedreht, fletterte der Genera! schwerfällig vom Pferde. Er trat an den Soldaten der rechten Flanke ganz nahe heran und legte ihm die Hand auf die Brust. Ebenso tat er mit dem zweiten, dem dritten usw.,

die ganze Kolonne hindurch. Der Regimentsгommandeur und die Offiziere verfolgten in ehrerbietigem Nichtbegreifen das Tun der hohen Obrigkeit. Dragomirow schritt schließlich auf den Regimentskommandeur zu und reichte ihm die Hand mit den Worten: Ich danke Ihnen, Oberst, und Ihnen, meine Herren Offiziere. Ich sehe, daß Sie gut mit den Soldaten umgehen, sie nicht erschrecken. Alle sind ruhig, nicht bei einem klopft das Herz.

mte witterung in diefem n Meggern in ihrer R Rollage ihres Gewerbes fo fei vielmehr allgemein gergewerbe zu ben ein Die Beffifche Lant ihrer neu ften Nummer

Streng und unbarmherzig verfolgte Dragomirow das wirtschaftskammergefe

in den Truppenteilen blühende System der Ausraubung der Krone und der Soldaten, Wenn er die Kavalleriefasernen besichtigte, war sein erster Gang in die Ställe, weil er, wie er sich ausdrückte, sehen wollte, wer den Hafer fresse: der Eskadronchef oder die Pferde. Zu einem Eskadronchef fagte er: Rittmeister, Sie haben nicht Pferde sondern Skelette. Was bedeutet das?" Ich weiß es nicht, Exzellenz. Was habe ich nicht alles getan, welche Maßregeln habe ich nicht ergriffen Probieren Sie noch eine geben Sie den Pferden Hafer. Man sagt, dies hilft."

Eine recht lustige Geschiche ist diejenige von Dragomirow und dem Schuldirektor. Der Direktor der Realschule zu Rowny in Wolhynien war von der Manie ergriffen, seine Schüler marschieren und Gewehrgriffe üben zu lassen. Als Dragomirow einmal nach Rowny fam, lud ihn der triegerische Direktor in seine Schule ein. Die Schüler der besten Klassen waren in zwei Reihen aufgestellt. Dragomirow in seiner grauen Lammfellmütze lächelte durch die Brille hindurch mit seinen flugen, spöttischen Augen, und statt sich um die Gewehr­griffe und das Marschieren zu kümmern, sagte er aufmunternd zu den Schillern:" Und nun, Kinder, haut euch einmal!" Der Direttor soll fein sehr geistreiches Gesicht gemacht haben. Einmal sah Dragomirow, daß ein Offizier absichtlich einen Honneur machenden Soldaten nicht grüßte. ,, Leut­nant!" rief er. Bleiben Sie stehen, und du komm hier her!" Und er ließ den Soldaten einige Male an dem Cift­zier vorübergehen und sah zu, wie der Offizier den Gruß erwiderte. Der General begegnete einem Kavallerie- Offizier, dessen Sporen reglementswidr und gezackt waren, daß sie das Pferd martern mußten. Ritt ei", sagte er, da­sür, daß Ihre Sporen nicht nach der orschrift sind, bemühen Sie sich, zwei Wochen auf der auptwache abzusigen". Exzellenz haben aber auch Sporen, die nicht nach der Vor­schrift sind". Ja, wirklich. Ich Dummfopf! Sehen Sie, mir alten Dummkopf ist ein Monat dafür zu wenig. Wissen Sie was, mein Lieber, sizzen Sie auch diesen Monat für mich ab."

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ommen des Befeht als Entwicklung des landwirtf der Giftigte der beffif

Durch das Gefeß werde de gelglide Gefamt- Vertretung Satereffen gefchaffen, wie fold bereits haben und wie folde in anderen deutschen Staate

Sie faüpft den Barf dar den auf fie gef ten Erw erfolgreiche Beriode der För fchaft und der Jaticeffen

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In ligter Beit für billige Gröthen unfich die an den Haustüren aufget Die Faderini ung fight fich Bebohren energif vorzuge Grgreifang des Tatre auszu ** Arbeiterfahrla Um den beffifchen Arbeitern a erleichtern, ift angeordne bert Frankfurt die Arbeiter Direktionsbezirk Mainz am 1 Sin und Rüdjohit von und * Die Darmstädter einen Reinüberfuß von tur * Siege famerabi präsidium hielt vorgestern in wurde laut, Darmft. 3tg." mit dem Deutschen Anfer und das allgemeine Progra Fronhofen am 15. Jult nehmigt. Ferner wurde b für die Sammlung von Rofitopfen usw. zu un 3u errichten.

er

In Kiew waren auf der Universität wieder einmal die nicht ungewöhnlichen Unruhen ausgebrochen. Dragomirow erhielt aus Petersburg den Befeht, die Truppen eingreifen zu lassen. Er telegraphierte sofort zurück: Alles ist fertig, die Kanonen sind gerichtet, den Feind haben wir nicht ge= funden." Wenn man alle geflügelten Worte Dragomirows sammeln wollte, fönnte man ganze Bände füllen. Von einem eleganten Seemann sagte er: warum ,, Wissen Sie, nicht extrunken ist? Er hat feine Erziehung im Aquarium ( dem bekannten Petersburger Vergnügungslokal) erhalten." Dragomirow gab in fnappester Form die trefflichste Charakte­ristik Kuropatkins: Ein talentvoller Soldat, aber ein flein­licher Mensch. Auf den Feldern der Mandschurei wird er gewiß nicht an das Wohl des Landes, nicht an den Sieg benken, sondern an die Intrigen, die gegen ihn in Peters­burg gesponnen werden."

Ihm selbst war es nicht vergönnt, auf dem Kriegsschau­plaze tätig zu sein. zu dem er trotz seiner 75 Jahre mit ullen Kräften hinstrebte. Solange es eine ruffische Armee jibt, wird aber das Andenken an diesen vorzüglichen Truppe­ührer lebendig bleiben.

Hus dem Gerichtsfaal.

§ Sonderbare Nahrungsmittel. Um der Verhandlung zu entgehen, batte der Ternifer Gutezeit aus Weißenfels der wegen Kautionsi hinde. angeflagt war, Eisenstücke, Draht= stifte, zerbrochene Löffel und andere appetitliche Sachen zu sich genommen. Er hoffie sich dadurch krank zu machen, u verhandlungsunfähig zu reden Durch mehrfache Opera­tionen wurde er von den unverdaulichen Nahrungsmitteln befreit, die ihm anscheinend feinen Schaden zugefügt haben. Einstweilen erhielt er für fünf ihm nachgewiesen. Schwinde leien ein Jahr drei Monate Gefängnis.

Lokales.

15. November 1905.

** Der Großherzog hat den auf die evangelische Pfarr­stelle zu Trais. Münzenberg, Defanat Hungen, präsen­tierten ersten Pfarrer zu Münzenberg Wilhelm Leim­bach für diese Stelle bestätigt.

*

** Erledigt ist die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerftelle an der Gemeindeschule zu Hemmen. Mit der Stelle ist Organisten- und Leftordienst verbunden. ** Zur Landtagswahl. In Hirschhorn wurde eine Wahlversammlung abgehalten, in der der seitherige Vertreter des Wahlkreises Breimer- Beerfelden über seine Tätigkeit im verflossenen Landtage berichtete. Bei der Wahl­rechtsvorlage betonte er, daß er feineswegs ein Feind des direkten Wahlrechts sei, sondern bei seiner Abstimmung lediglich in dem guten Glauben gehandelt habe, damit der Ansicht der Meh seit seiner Wähler gerecht zu werden, dies umsomehr, als ihm wiederholt diesbezügliche Mitteilungen gemacht worden seien. Ec bebauerte lebhaft, in dieser B ziehung falsch unterrichtet gewesen zu sein, und versprach, falls er wiedergewählt würde, unter allen Umständen das direkte Wahlrecht einzutreten. De danach fein Grund vorliegt, Breimer nicht wieder zu wählen, wurde beschlossen, feine Kandidatur zu unterstüßen.

* Die sisse Landwirtschaftliche Zeitschrift nimmt in ihrer neuesten Nummer zu der von den Vorständen der Megger- Innungen gegen die Beschlüsse des hessischen Land­toirtschaftsrates in der Fleischteuerungsfrage gefaßten Stefolution Stellung und weist hierbei die von den Meßgern erhobenen Vorwürfe auf das entschiedenste zurück. Der augenblicklich hohe Stand der Vichpreise sei durch die schlechte Futters, namentlich Kartoffel- und Maisernte des Vorjahres herbeigeführt und herrsche nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland. Man spreche nur von Fleischnot", nicht aber von den großen Verlusten, welche die deutsche Land­wirtschaft gerade in diesem Jahre turch den abnorm geringen Ernteertrag im Sommer und durch die unbeschreiblich schlechte

? Gut abgelaufe

hatten gestern Nachmitt

gemacht, um eine neue prang in einiger Enti heißen Luft getrieben in einem feinen Jungen schweres Unheil berurfac fmiert gewefen, so hät mare nicht hodgetrieben

+ Lollar, 15 Nove resultat. Bei der G wurden folgende Herren mit 80, Mattern m mit 53, Erdmann m Laubach, 13. N

figen Fortbildung Balanz der ersten Lebrer übertragen worden.

Laubad, 13. N fcheidenden Gymnal wurde hier eine& bicie Karl zu Colms brimo Gymnasiums, Dr. A het vermutlich am Donn

A Laubach, 14 N wird mit dem Neubau d verks für die beschloff bie umliegenden Orte be Laubad, 13. M

meinderat befagte sich in Errichtung einer Turnha Weranfchlagt Freienfeen, 14. mattung abgehaltenen 14 Galen und 2 Füchse Schotten, 14. M Oberbefiften Obfibauv

gebenlt auch in diefem reifes Schotten Bort Camstag, den 18. Nor

19 November in Klet ember in Groß- Eiche rafe Unterweisunge pentagen abends 8

Mhe, die praktischen Un 9 Uhr, außer Sa 1hr flattfinden. i. Herborn( Dill), 13 atenen 11. Siesjährige Stud Rundbich und

habit für Fettoich und

Qual. 70-72 Rt., St St., II Qual. 62-66 even Ferfel 50-70 R weine 100-130 Mt. De am 4. Dezember Stat Friedberg. Hier Belongberen Lie Birzenhain, 14. No ngetegnit borgridg

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Felte Leitung nach dem