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Wiederaufnahme der unterbrochenen Arbeiten zu ermög­lichen. Rufeland.

** In Tiflis ist der Polizei die Entdeckung eines Ver­schwörer- Quartiers gelungen. Eine Anzahl in dem Luar­tier anwesender Verschwörer wurde verhaftet. Die Polizei fand ein Gruppenbild der Mitglieder der Konferenz über die Einführung der Semstos im Kaukasus und die Por­träts des Statthalters und des Polizeichefs Schirinfin, so­wie ein von der Kampforganisation und der Partei der Partei der Sozialrevolutionäre unterzeichnetes Todesurteil Schirifins. Im Ofen lagen sieben große und mittlere Bomben des sogenannten mazedonischen Typs, von denen zwei geladen waren, ferner Dynamit. In Peters­burg soll das Tragen von Spazierstöcken, die nicht eine behördlich festgesetzte Form haben, durch eine Verordnung verboten werden. In Bialystok kam es zu blutigen Zusammenstößen zwischen der Volksmenge, die anläßlich des Geburtstages des Zarewitsch für die verheißene Verfassung demonstrierte, und dem Militär. Durc das Salvenfeuer wurden vierzehn Personen getötet und siebzig verwundet. Eine Bombe tötete drei Soldaten und verwundete ein Mädchen. In einem Walde bei Lodz wurde eine Arbeiterversammlung von der Polizei umzingelt. Ucbor vierhundert Personen wurden verhaftet. In Odessa ist die Stimmung wieder sehr erregt. Besondere Empörung herrscht über die Hinrichtung zweier Knaben im Alter von 13 und 15 Jahren. Sie waren während der letz­ten Straßenfrawalle, als von einem Balkon herunter ge­schossen wurde, verhaftet. Da sie ihre Eltern vor der Polizei schützen wollten, gaben sie an, daß sie selber geschossen hätten, und wurden daraufhin zum Tode verurteilt. Als sie nach dem Richtplatz geführt wurden, brachen sie vor Schwäche zu­sammen, so daß sie von Soldaten gestützt werden mußten.. Auf der Hinrichtungsstätte wurden sie an einen Pfahl ge­hunden und von zwölf Kosaken erschossen.

Afien.

** Vom Kriegsschauplatz in der Mandschurei wird gemel­det, daß sich die Russen über den Tumenfluß zurüaziehen und eine Schlacht in Nordferer verm. Clue Bestätigung dieser Nachricht liegt allerdings nicht vor. Balkan- Staaten.

** Der König don Serbien hat die Liste des neuten Ministeriums genehmigt. Es ist ein rein parlamentarisches Kabinett aus den Reihen der jungradikalen Partei und sei sich wie folgt zusammen: Präsidium und Kultus: Ljuba Stojanowitsch, Aeußeres: Zujowitsch, Inneres: Pawice. witsch, Krieg: Oberst Antonitsch, Bauten: Todorowitsch, Finanzen: Dr. Markowitsch, Justiz: Pecitsch. Ackerbau: Drastowitsch. Außer den letztgenannten beiden Ministern waren alle übrigen schon Mitglieder des alten Kabinetts.

Hof und Gesellschaft.

Die Hochzeit des Herzogs Karl Eduard von Sachsen- Koburg- Gotha mit der Prinzessin Adelheid zu Schleswig- Holstein- Glücksburg findet ant 11. Oktober auf Schloß Glücksburg statt. Das Kaiserpaar nimmt an der Feier teil und nimmt auf der Jacht Hohenzollern" auf der Reede von Glücksburg Wohnung.

*** König Eduard von England ist von London nach Marienbad gereist.

Feer und flotte.

Eine neue Kriegsschule. Der Militärfiskus hat in der Nähe von Straßburg i. E., bei St. Martin, ein Terrain für 3 000 000 Marf angekauft. Es soll darauf eine neue Kriegsschule errichtet werden.

Nab und Fern.

Von der deutschen Antomobilwoche. Bei dem Start un den Herkomer- Preis waren in Stunden alle 79 Wagen abgelassen. Wagen 46( Besitzer Hans Roth­München) wurde disqualifiziert und überhaupt aus der Ronkurrenz ausgewiesen, weil daran nach der Plombierung ein Teil ausgewechselt worden war. Roth verliert hir mit auch den ihm zuerkannten ersten Preis in der Schön­feitskonkurrenz. Auf der Fahrt verunglückte bei Oberthal­heim der Wagen des Geh. Medizinalrats Professor Dr. Hoffa aus Berlin. Geheimrat Hoffa blieb gänzlich unver­letzt, der Chauffeur erlitt cinen Armbruch. Auch am ersten Tage des Automobil- Rennens hat sich bei München ein Un­glücksfall zugetragen. Als die Automobile heimwärts fuhren, plaßte ein Reifen an dem Wagen des Fürsten von Bulgarien, den sein Kammerdiener und sein Chauffeur bom Rennplage abholen sollten. Beide wurden aus dem Wagen geschleudert. Der Kammerdiener fiel gegen eine Baum, erlitt eine Zertrümmerung der Schädeldecke und starb sofort.

Zweigeleisige Strecken. Infolge des Spremberger Bahnunglücks bereiten die beteiligten Städte ein Gesuch an den Minister v. Budde vor, sofort den zweigeleisigen Aus­bau der Strecken Münster- Papenburg- Leer und Leer- Em­den- Norden zu verfügen. Die erste Strecke wird täglich von vierzig, die zweite von fünfzig Zügen befahren.

Mord auf einem Flußdampfer. Einen die Elbe befah­renden Schleppdampfer hatte in Magdeburg ein von dort stammendes Mädchen bestiegen, das seitdem verschwunden war. In Lauerburg wurde der Tanipfer angehalten und durchsucht. Da fand die Kriminalpolizei die Leiche des Mäd­chens mit durchschnittenem Halse unter dem Fußboden der Steuermannsfajüte. Der Kapitän und der Steuermann wurden verhaftet.

Durchgegangene Pferde. Bei einer Spazierfahrt, die Freiherr von Pawel- Rammingen, der Gemahl der Prinzessin Friederike von Hannover, in Biarritz unternahm, gingen die Pferde durch. Ter Freiherr wurde aus dem Wagen geschleu­dert und erlitt einen Schädelbruch.

Im Gefängnisse erhängt. Der Theaterbilletkassierer Döring, der im Bureau des Invalidendank" zu Dresden auf den Direktor Zimmer und die Beamten Zschille und Bläser Revolverschüsse abfeuerte, wobei eine Kugel den rech­ten Arm 3schilles, eine zweite die rechte Hand Gläsers durch­bohrte, benutzte im Polizeigewahrsam eine unbewachte Zeit, sich mittels seines Hemdes zu erhängen.

Luftschiffahrt. Das neue Luftschiff des Grafen Zeppelin geht seiner Vollendung entgegen. Der erste Aufstieg wird Don Friedrichshafen am Bodensee aus im Herbst stattfinden.

Die Luftschiffmonteure machen bereits Probefahrten mit Versuchsballons, um sich einzuüben.

Gine elektrische Schnellbahn. Kaufmännische Kreise in Bremen und Bremerhaven projektieren den Bau einer elek­trischen Schnellbahn zwischen den genannten beiden Städten. Die Kosten sind auf zwölf Millionen Mark veranschlagt.

Bei der Bootsfahrt ertrunken. Auf der Donau unter­nahmen fünf Herren aus Regensburg eine Bootfahrt. Zwischen Passau und Engelhartszell kippte das Boot um. Vier Insassen ertranken in dem hochgehenden Flusse, der fünfte liegt bewußtlos im Krankenhaus.

Pulver- Explosion im Bergwerk. Auf dem Ostfelde der fiskalischen Königsgrube in Beuthen sprang beim Zählen von Pulverpatronen ein Funke in die Bulverbüchse, wodurch das Pulver explodierte. Drei Bergarbeiter erlitten am ganzen Körper entsetzliche Brandwunden.

Die Sardinen bleiben ans. An den Küsten der Bre­tagne herrscht überall düstere Stimmung wegen der auch in diesem Jahre vollständig erfolglosen Sardinenfischerei Von 600 Sardinenschiffen, welche ausgefahren waren, sind nu 50 mit der erforderlichen Ladung eingelaufen, die meisten trafen vollständig leer ein.

Fener auf dem Bahnhofe. In Rom brach in der Wagenwerkstätte des Zentralbahnhofes Feuer aus, das mit großer Schnelligkeit den Gepäckraum und verschiedene Bu reaus ergriff. Es gelang der Feuerwehr, den Brand aut seinen Herd zu beschränken.

Vergiftung auf einem Kriegsschiffe. An Bord des fran­zösischen Kriegsschiffes Admiral Baudin" erkrankten 25 Matrosen unter Vergiftungserscheinungen. Die ärztliche Untersuchung ergab, daß die Vergiftungen dem Genuß ver­dorbenen Fleisches zuzuschreiben sind

Im Simplontunnel betäubt. Auf der Nordseite des Simplontunnels wurden dreißig Arbeiter von Gasen be­täubt. Bei einigen ist der Zustand bedenklich. Durch Miß­verständnis wurde auf der Jieller Seite die Tür eines Quer stollens versperrt, wodurch plötzlich der Luftzug abgeschnit ten war.

Selbstmord wegen misglückter Operation. In Odessa nahm der Arzt Dr. Poljankow an einem vierjährigen Kna ben, dem Sohne armer Eltern, eine Operation vor. Wah. rend des Aktes bemerkte er zu seinem Entsetzen, daß er einen Fehlgriff getan habe, und der Knabe start ihm unter den Händen. Der Arzt wußte die Eltern des toten Kindes aus einen Augenblick aus dem Zimmer zu entfernen, schrieb auf einen Zettel eine Bitte um Verzeihung und jagte sich eine Kugel durch den Kopf.

Eisenbahnunglück in Amerika. Ein Passagierzug der Newyork- Chicago St. Louis- Eisenbahn stieß zwischen Lo rain und Vermillion mit einem Güterzug zusammen. Zwölf Personen wurden getötet und 25 verletzt.

Schiffszusammenstoß auf der Oder. Bei Zillichow stießen die Dampfer Stetenig und Hanni" zusammen. Die Passagiere kamen mit dem Schrecken davon.

Blitzschlag in einen Luftballon. Der Luftschiffer Stan­ley Spencer, der in Stourbridge mit seinem Ballon aufge­fahren war, geriet in einen Gewittersturm. Der Blitz schlug in das Stahlwerk des Ballons. Wunderbarerweise blieb der Luftschiffer unverletzt und bei Bewußtsein.

Bilder vom Kriegstheater.

Die Mandschurei und Wladiwostok.-- Bevor die Fluren der Mandschurei die Szene für die gewaltigen Ereignisse bilden mußten, in denen das Ringen zweier großer Völker sich vollzog, hatte ein russischer Schriftsteller jene Gegenden bereist. Er konnte nicht genug die Schönheiten jenes Geländes rühmen, das er als einen Zukunftsgarten des Zarenreiches schilderte.

diese

Jetzt sieht es dort ganz anders aus, und wiederum ist es ein russischer Schriftsteller, der davon ein anschauliches Bild entwirft. Die Gärten und die grünen Felder, die schönen Hanf- und Maisfluren, die noch im vergangenen Jahre vor der Schlacht bei Liaojang das Auge entzückten, sind in diesem Sommer völlig aus der Mandschurei verschwunden. Ueberall herrscht jetzt Verödung, und nur bei Charbin und Tsitsikar bauen die Chinesen noch Getreide und Gemüse. Blühende Kirschengärten, Blumengärten und grünende Ge­treidefluren gibt es jetzt bei den Mandschuren nicht. Die Acpfel-, Birnen- und Kirschengärten, die einst der Gegend an den Bahnstationen ihr Gepräge gaben, waren das Werk der höheren Beamten der Mandschurei- Eisenbahn; Gärten sind dem russischen Volke sehr, sehr teuer zu stehen gekommen: sie fosten Millionen. Sie nur sah der Reisende. der vom Eisenbahnwagen aus sich das Urteil über das Land bildete. Aber fern von dem Eisenbahnwege in der Tiefe der Mandschurei, da gibt es nicht Aepfel- und Birnen- und Pilaumengärten, da baut der Mandschure nur Möhren, schlechte Brucken und schütteren Kohl; teilweise werden auc Riesenrettiche gewonnen und viel Lauch. Das ist alles, was der arme Mandschure hat. Die Berge der Mandschurei sind fahl, steinig; in den Tälern gibt es wenig Reis- und Hafer: felder; vorzugsweise wuchert hier der Gaoljan. Die Regen haben die Flüsse in Seen verwandelt; die Feldwege, wo solche vorhanden waren, sind ein solches Sumpfmeer ge worden, daß jeder Verkehr zwischen den besiedelten Punkten - sei es zu Fuß oder zu Pferde- unmöglich ist. Zwischen Wladiwostok und Nikolsk und von Nikolsk zu den großen Dörfern haben sich von dem Regen förmliche Wasserstraßen gebildet. Manche Dörfer sind buchstäblich von Schmutz und Wasser eingeschlossen. Die Ernten sind ohnehin hier nicht gut, aber bei solchen Regen wird das ganze Getreide zu Boden geklatscht. In den Tälern wird dazu noch das Ge treide häufig von Gras völlig überwachsen und geht in ihm verloren. In diesem Sommer wird im Gebiet eine reiche Heuernte erwartet, aber das Getreide wird kaum für die örtlichen Bewohner reichen. Wenn es sich dort erst ein­regnet, so geht der Regen den ganzen Sommer hindurch. bon Mai bis August, und fast jeden Tag mehreremal. Voi dem Eintritt des Herbstes kommen dann die starken Orfane, welche die Heuschober und die Garbenbündel von den Fel dern fegen. Den armen russischen Bauern geht es in der Mandschurei schon mehr als ein Jahrzehnt herzlich schlecht. Die Not begann mit dem japanisch- chinesischen Kriege. Do man damals im ganzen Gebiet eine Mobilisation erwartete, säete man wenig. Seitdem lebten schon die Uebersiedler an Amur und im Seegebiet in beständiger Sorge um ihr Schicksal.

Nun ist auch Wladivostok bedroht, und auch dort spürte man die folgen des Krieges. In Wladiwostok gibt es schon fein Briefpapier mehr und keine Briefumschläge, auf dem

Markte kein Fleisch, kein Mehl; Semmelgebäck ist noch vor. handen. Zwiebeln begegnet man auch nicht mehr, und Ge müse fehlt gleichfalls. Die Chinesen hat man ja ausgesiedelt, und die Russen haben wenig Geniife angebaut. Die Frauen und die Zivilisten verlassen die Stadt, aber dafür ist noch Pulver in den Pulverkellern; die Bajonette an den Geweh ren sind noch nicht krumm gebogen, und auf den Bergen der Festung ragen riesige Kanonen. Batterie auf Batterie baut sich auf, wie auf einem Schachbrett. Trotzdem geht es in Wladivostok einstweilen noch ganz gemütlich zu, und man hat dort den Humor noch nicht verloren. So richtet z. B. das Wochenblatt" Wladivostok" an die Herren Poſt- und Telegraphenbeamten die Höfliche Bitte, die an die Redaktion adressierten russischen Blätter nach Durchlesung der wich­tigsten Nachrichten auch wirklich der Redaktion zuzustellen. Weiter fragt das Blatt in seiner Chronik ganz bescheiden, weshalb die Straßenlaternen nicht brennen und diejenigen, welche zu brennen scheinen", mit einem Stopekenlichtchen durch die verräucherten Gläser zwinkern...

Vermischtes.

== Das entweihte Kirchenfest. In Somerville im Staat Netersen in Nordamerika fand ein Kirchenfest einen schr jonderbaren Abschluß. Von 1rbekannter Hand waren in Die zum Reite bergerichteten affebefreien Getränke beträcht­fiche Mengen von storf alkoholhaltigem Apfelbranntwein regation. Do es sehr bein war, murde viel getrunken, und die Folge war, daß zahlreiche Festteilnehmer sich gewalti berronten, ohne daß sie eine Ahnung davon hatten. Auf dem Festplat spielten sich feltiane Muftritte ab. Eine An­zabl älterer Danien batten neriske Anfälle, und jüngere Damen gaben sich mit Leidenichaft gemeinsam mit Geist­lichen und anderen ehrwürdinen Herren dem Tanz tin.

= Der kugelsichere Panzer. In Wien wurde in Gegen­wart von Vertretern des Kriegsministeriums ein von Atha­nasi Sancta erfundener Kugelsicherer Panzer erprobt. Der 9 Millimeter dicke Panzer drückt den Stahlmantel von einem aus einem Mannlicher- Gewehr abgeschossenen 30 Millimeter langen Geschosse vollständig platt und pulverisierte die Blei­füllung. Die Einschußöffnung des Panzers, dessen Rückseite keinerlei Veränderung aufmies, beträgt 3 Millimeter.

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Gutes Bordeaux- Weinjahr. Die Weinhändler in Bordeaux versprechen sich ein gutes Weinjahr. Der schöne Stand der Reben und die außerordentlich günstige Witterung der letzten Zeit lassen nun für die Qualität des kommenden Jahrgangs das Beste hoffen.

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Das Muscum der Straßenkehrer. In Paris haben sich die Straßenkehrer in der Breiterhütte in der Nähe der Seine- Präfeftur, in der ihre Werkzeuge aufgehoben werden, eine Art Museum eingerichtet, das die defekten Bildwerke enthält, die sie in den Mülleimern und Kehrichtkästen gefun­den haben. Das erste Stück der Sammlung bildete die Gips. büste eines Zuaven, dann kam eine Venus von Milo hinzu, der ihr Besitzer, wahrscheinlich aus Wut darüber, daß ihr die Arme fehlten, die Augen ausgeschlagen hatte. Einige Wochen später wurde dieses seltsame Paar durch eine alte Statuette des Volksdichters Béranger vervollständigt. Die Sammlung nahm dann rascher zu. Ein Bettelmönch kam neben einent Gambetta zu stehen und der florentinische Sänger" ohne Guitarre wurde dem Pfeifer" gegenübergestellt, dem der Mund fehlt. In einem kleinen Verschlage befindet sich ein Geheimmuuseum, in dem anstößige Photographien Platz ge­funden haben, außerdem aber die Büsten von Staatsober­bäuptern und sonstigen berühmten Männern, so des Zaren Nikolaus, des verstorbenen Präsidenten Krüger, der Könige von Italien und England und Sophokles'. Die Büsten brauchen über die Photographien nicht zu erröten, denn sie fönnen sie nicht sehen, da ihnen sämtlich die Augen ausge­schlagen find

= Eine Lotterie als Sicherheitsmittel. Die Direktion der elektrischen Bahn in Meriko mußte die Bemerkung machen, daß sie von ihren Beamten stark bestohlen wurde. Um sich dagegen zu schützen, hat die Direktion eine monat­liche Potterie eingerichtet, und jedes Jahrbillet iſt gieich­zeitig ein Lotterielos. Natürlich besteht jetzt jeder Fahrgast darauf, daß er eine Fahrkarte bekommt, und hebt sie sorg­fältig auf. Die Lotterie kostet natürlich viel Geld, aber die Direktoren glauben, daß sie mit der Einrichtung einen Ge rina machen werden. Die Schaffner bekommen für jedes verkaufte Billet ein Prozent ab.

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Cokales.

15. August 1905.

Bunfte nur ang but B

holen zu wollen.

Wir tommen bem gern nad und bringen halber von uns zur Abbrud:

Unb fo mu nicht nur gegen einen der ihn und gegeben b Macht des Wiffens ben Dart gegen Gott fo Wilhelm Onden auf 3 im Dante gegen Gott unferes Toten, fann u Niederdrückenden im wenn sein Name nie b für euch, die fein Gra gehabt hat? Da bilft fagt's ber Glaube: Gr

in diefer Welt. Da g

Chrifti, fich flammern auch leben; an ihn, ber in ber Ewigkeit, wo fein im Lobe feiner Majeftat ift, wir bei Jefaja lefen: tommen und gen Bion to über ihrem Gaupte fein, und Emery and Seuf u diefen Erlöften gebor Grade, zur Gnade beffe Beifer rühme fich nicht nicht feiner Stärte, ein wer sich rühmen will, nnd fenne."

Ter Großherzog wohnte am Sonntag der Einweihung des Kr.egerdenkmals in Viernheim bei. Erledigt ist die mit eir em evangelischen Lehrer zu beseßende Lehrer stelle an der Gemeindeschule zu Wohn­fels. Mit der Stelle ist Organisten- und Leftordienst verbunden.

*** Kaiserparade. Auf Anordnung des Königlichen Generalfommandos erhalten die Mittelpläße der Vorder­tribüne( à 15 t.) jezt eine Bedachung von wasserdichtem Segeltuch. Dies wird den Inhabern der betreffenden Karten eine sehr angenehme Nachricht sein. Wie verlautet, ist der Befehl hierzu auf den direkten Wunsch des Kaisers zurückzuführen.

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** Manöver. Heute Morgen in aller Frühe rückte das Inf. Reg. Nr. 116, Kaiser Wilhelm II., unter flingendem Spiel ins Manöver. Das 1. und 2. Battaillon begeben sich mittels Zuges nach Wiesbaden, während das 3. nach Bier­stadt befördert wird. Das Manöver ist ein vierwöchiges. Die Reserv sten werden voraussichtlich am Samstag, den 16. September entlassen.

Wir erhalten von Herrn Pfarrassistenten Sattler folgende Buschrift:

Sehr geehrter Herr Redakteur!

Bei der Wiedergabe meiner Grabrede am Grabe Wilhelm Dickens fehlt der T xt. Sie haben, wohl aus Blogmangel, gegen Ende einige Abst the gemacht. Gerade die einzelnen Säße aber sollten den Zielpunkt meiner Ausführungen bilden, was schon aus dem dort wieder­holenden Trtwort zu es ben ist. Wil ohne diese Säße dem ganzen die Spize fehlte, die m. E. die Leser so wenig entbehren dürfen, wie die Hörer am Sonntag, wenn anders mine Rede durch Ste überhaupt einen höheren Zwid haben sollte, so bitte ich Sie, die gestern von Ihnen durch

** Fleischten der Preis für 1 Pfu für 1 Pfund Wur worden. ** Der Lehrgang lichen Winterin Heppenheim am 6., Büdingen om 6, Mainz am 6. und Wo Errichtung einer landn Gießen wird das N

** Am Sonnta

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verein Gießen vom

dem herrlich gelegene foffung erreichten die und goben sich mit go hin Während die mit Bregeln dafür bel flott den Freuden de wurde der Rückmarsh * Eine rheinh Raifeftraße( Barie

gegnet man ungefähr Wörrstadt einem mächt auf einem der fteht dorthin gelommen, fann Die Sage berichtet: heimer Rirche gebaut fchleppte den genannter war, das Gebäude jo viele Seelen ein heimi fchmetterie er ihn zor jebigen Standpunkt in

Man hielt den Stein

ran bermutete Schäze bor etwa 20 Jahren Sdagen suchend, den sie nicht, aber umfallenden Steine meither und fluger berzauberten Stein, und ihn später wieder heute eine Berührung

E Launebadh, 1 1/12 Uhr ist in der

Dre fdmaschinenbefizer > Dutenhofen,

licher Beise der Gr 1654 errichteten R Gaul aus Bolperte

? Allendorf Lehrer W. Pad meindeschule zu ** Lollar.

ftelle an unsere

*

Bürgermeister urteilung der i

hier und da fho In der Hauptfac

genannt: ein Art ein Landwirt, d jebige Beigeordn also gründlich pr eine farte Wablb ch. Aus den ftätte eines den

am rauschenden B

Namens burd fließt Rönigsberg gelegen des berühmten M

Bille, der am 5. blidte. Wie die Fa

bon jeher die Befize erfchrat die Wut getreu gemalte Schla fein burite, war Des franzöfifchen und

von ihrem talentvol

Den Reifter zum